sich heute die Grundsteinleg uug zu dem Sieges- | rrnd Friedensdenkmal, welches die Siabigemembc \ München am Ende der Prinz - Regenteuftraßr zu errichten gedenkt. Auf dem weiten Platze hatten Bereranen und Kriegervereine, Schuljugend und Feuerwehr Aufstellung genommen. Gegen 12 Uhr erschien der Königliche Hof, für welchen ein Pavillon errichtet war und etwa- später Seine königliche Hoheit, der Prmzregent. Nachdem derselbe die Front der Veteranen abgeschrilten, hielt der erste Bürger» meister von Borschr eine längere der Bedeutung deS Tages angepaßte Ansprache und bat sodann den Prinzregeoren, die ersten drei Hammerschläge zu vollziehen. Sein Hoch galt dem Prinzregenren, dem obersten Schirmherrn des Friedens. Unter dem Donner der Geschütze stieg die Frtedensflagge empor. Die Fahnen und Standarten senkten sich und jubelnd stimmten die Anwesenden m die Ovationen ein. Sodann vollzog der Priuzregent als Erster die drei Ham- merschläge unter Glück- und Segenswünschen für die Stadt München. Ihm folgten die übrigen Prinzen. Damit hatte um i/22 Uhr die Feierlichkeit, an welcher sämmtliche Minister, die obersten Hofchargen, die hier beglaubigten Gesandten, die Generalität und sonstige hohe Würdenträger Theil genommen hatten, ihr Ende erreicht.
Wien, 10. Mai. Die fortgesetzten Reibungen zwischen den arischen und nicht arischen Studenten haben dem akademischen Senat Beranlafsung gegeben, den am Samstag ftattfindenden sogenannten Rummel der hiesigen Universität zu verbieten.
Gmunden, 10. Mai. Trotzdem das Befinden des Prinzen Georg Wilhelm von Cumberland andauernd ungünstig ist, liegt nach den letzten Aussagen der den Kranken behandelnden Aerzte eine unmittelbare Gefahr nicht vor.
Budapest, 10. Mai. Heute finden hier große Massen- Dolksversammlungen zu Gunsten deS allgemeinen Wahl» rechts statt. Die Beriammlungen werden von der unabhängigen und socialisttfchen Partei veranstaltet.
Budapest, 10. Mai. Die Zöglinge des Priefterseminars in KaransebeS verbrannten gestern eine ungarische Fahne.
Gießen, den 11. Mat.
** Ihre König!. Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin trafen am SamStag Nachmittag gegen 5 Uhr auf bec Rückreise von Lich nach Darmstadt hier ein und hatten sich am Bahnhofe Herr Prooinzialdirector Freiherr von Gagern und Freifrau von Gag er n, sowie Herr Oberstlieutenant Cullmann zum Empfange eingefunden. Die Allerhöchsten Herrschaften, welchen sich der Fürst zu SolmS-Lich mit mehreren Familiengltedern angeschlofien hatte, besuchten wahrend ihres einftündtgen Aufenthaltes das '.m Garten der früher SchÜler'schen (von Seiner Königlichen Hoheit als Erbgroßherzog bewohnten) Billa veranstaltete WohlthätigkeitSfeft, von den zahlreichen Festtheilnehmern jubelnd begrüßt, und tn leutseligster Weise unter ihnen sich bewegend. Gegen 6 Uhr setzten Ihre König!. Hoheiten die Reise nach Darmstadt fort.
•* Stiftung. Anläßlich des 25. Jahrestages des Frankfurter Friedens stiftete der Großherzog der Krieget- kamerabschafr „Hassia" einen alljährlichen Betrag von 500 Mk. zur Uoterstützung hessischer Krieg-Veteranen und von Hinterbliebenen solcher.
•* Bon der Universität. In der philosophischen Facultät werden sich als Privatdocenten habilitiren: Dr. Knoblauch für das Fach der Botanik, Dr. Franz Wagner, Ritter vom Kremsthal, für das Fach der Zoologie. Herr Dr. Wagner wird laut Anschlag am schwarzen Brett seine Probevorlesung
morgen DienStag Nachmittag 6 Uhr halten.
Eprnchltste für die Sitzungen des Schwurgerichts pro 2. Quartal 1896: 1. Peter Euser II., Bat-Nauheim. 2. Heinrich Ferdinand Wahl, AngerSdach. 3. Gustav Wolf, Düdelsheim. 4. Georg Schmidt, Echzell. 5. Johannes Weiß II, Liederbach. 6. Moritz Matheis Ohly, Holzheim. 7. Gustav Schmidt, Gießen. 8. August Reitz, Södel. 9. Louis Kaufmann, Gießen. 10. Adolf Michel, Gießen. 11. Friedrich Weidmann, Butzbach. 12. Heinrich Louis August Bath, Bauernhetm. 13. Karl Adam Damm, Friedberg, 14. Philipp Kling II., Ober-Mörlen. 15. Otto Schäfer, Büdingen. 16. Georg Schmall, Gießen. 17. Emil WillemS, Grünberg. 18. Heinrich Dörr, Eifa. 19. Ludwig Becker, Lollar. 20. Wilhelm Dchudt, Rockenberg. 21. Adolf Busch, ließen. 22. Johann Heinrich Philippi, TreiS-Münzenberg. 23. Hermann Wießler, Butzbach. 24. Wilhelm Streb, Griedel. 25. Jakob Balthaser Wetz, Holzheim. 26. Konrad Bopf, KirchgönS. 27. Heinrich Schudt III., Steinfurth. 28. Karl Diehl, Ratnrod bei Schotten. 29. Peter Stein, Climbach. I 30. Hugo Schudt, Dorheim.
•• Frieden«- und Iugendfest. Bei herrlichstem Wetter, beschienen von warmer FrÜhlmgSsonne, ging gestern, am SrinnerungStage deS vor 25 Jahren in Frankfurt a. M. zwischen zwei großen Nachbarnationen nach monatelangem blutigem Kampfe geschlosienen Friedens, das Iugendfest vor sich. Punkt 2 Uhr setzte sich von OswaldSgarten aus der aitS ca. 2500 Schulkindern aller hiesigen Lehranstalten, dem Stadt- und Schulvorstande und den beiden hiesigen Krieger- vereinen bestehende Zug in Bewegung, begleitet von drei Musik und mehreren Tambouicorps. Der Zug bewegte sich Über die Marklstraße, Marktplatz, Schulftraße Neuen Bäue, Neuenweger Thor und Grünberger Straße zunächst nach dem Trieb, an desien Nordseite eine Sängerbühne errichtet war. Nachdem die Zugtheilnehmer sich vor derselben ausgestellt, trug der au« den Vereinen »Sängerkranz", »Liederkranz", | .Harmonie" und »Heiterkeit- bestehende Männerchor unter Leitung des Herrn Franz Bauer und Begleitung der Eapelle des Naff. Feldartillrrie RegimentS Nr. 27: „Tie Himmel rühmen deS Ewigen Ehre" vor. ES gewährte einen entzückenden Anblick, als die festlich geschmückten Kinder mit
den vielen im Winde flatternden Fahnen, und tausende on Erwachsenen tm Hintergründe den Platz vor der Blne füllten. Nachdem der Gesang verstummt, betrat Herr Pof. Dr. Stamm die Rednerbühne und hielt an die Bersammeien folgende Ansprache:
Ein Gevenkwg ist's, den wir heute feiern, der Tag deS Friedeü- schluises Es ist der letzte unter den Gedenktagen, die unS an ds große Jahr 1870/71 erinnern. Seil zehn Monaten haben wir diie Tage, einen um den andern, durchlebt und es find uns die Erez- ntfie deS «riegsjahres wieder lebendig vor die See'e gerufen w?rd«.
Was waren oas bange Tage im Juli de« Jahres 1870, as io ganz plötzlich und unerwartet di- Krtegsnoth da war. TainaL konnte man daS Aergste befürchten: Heberflutbung deutscher Pro v'nzen durch fremde Heere, Theilnahme des Auslandes am Kampf ' verlorene schlachten, zuletzt Zerreißung deS an den Wunden deS Bruderkriegs noch rlutenben, nur ganz noihdürftig caeinten Deutschlands. Da faßen wir die langen Babnzüge, welche die wehrhafte Jugend Deutschlands nach Westen führte, daß sie die Wacht am Rdeiu ballen. Und bann kamen die Freudenbotschaften: die französische Grenze ist überschritten, kein fremder <9ölbat stehl auf deutschem Boden, Tieg bei Weißenburg, bei Wörth, bei Spicheren, bei Metz, Napoleon mit feiner Armee bei Sedan gefangen,
Baris umschlossen, Straßburg und Metz genommen, die Heere, welche Paris endeten sollten, eins nach dem andern geschlagen, Bourbakt's Durchbruchs-Versuch bei Belfort verhindert, (Kapitulation von Paris, Waffenstillstand. Wie strahlte damals der Rubm der deutschen Armee! Wie wurde die Tapferkeit, Manneszucht, Anstelligkeit und Kameradschaftlichkeit der Soldaten, die Hingebung, Pflichttreue und Einsicht her Clftjiere, die Geschicklich feit der Verwaltung, die treue Fürsorge für die Opfer des Krieges bewundert, daheim und im Ausland! Wie waren die Armeen des großen Fcldherrn, des eisernen Kanzlers, deS greifen HeldenkönigS auf allen Lippen! Wir sahen auch die schrecken des Kriegs, die Massengräber auf den Schlachtfeldern, den Jammer in den Lazareihen, auf dem Kriegsschauplatz wie in den Städten Deutschlands, wir erlebten es, wie Sorge und Trauer eintet rte in vielen tausenden von deutschen Häusern. Und doch beim Anblick all dieses Elends durften wir uns lagen: Die Opfer sind nicht vergeblich gebracht, die Unabbängigfeit des Vaterlands ist gerettet, die deutschen Fürsten und Stämme schließ-n sich zusammen, wir haben wieder Kaiser und Reich, Einheit und Macht deutscher Nation. Was war das für ein Jubel der zusammenströmenben Menschenmasten, als der neue Kaiser, umstrahlt von Sieg und Ruhm, seinen Einzug hielt tn der alten Kaiserstadt, in Frankfurt, dort, wo u an heute fern Standbild enthüllt bat. Freundliche Sterne leuchteten damals über dem alten deutschen Land. Was Deutschland so selten gehabt hat im Laufe seiner Geschichte, das hatte es in dem großen Jahre vollauf, nämlich Glück. Als der Feind den Krieg so leichtfertig und frevelhaft begann, um die Einigung DeutschandS zu hindern, da bewirkte er gerade, waS vorher dem bestgemeinten Versuch nie gelungen war: die deutschen Stämme und Fürsten t«haarten sich zusammen. Zum ersten Ma! seit Menschengedenken geschah eS, daß in einem großen Krieg nicht Deutsche gegen Deutsche kämpften. Daß die ersten Schlachten, deren Entscheidung so oft nur an einem Haare hing, so ausnahmslos mit Sieg der deutschen Masten endigten, daß nach dem Unglück von Sedan die Pariser die kai'erltche Regierung stürzten und die Republik ausriesen, in der Hoffnung, diese werde Frankreich retten, das war die Ursache, daß den fremden Mächten alle Lust zur Einmischung in den Kamps verging. Als die Franzosen nach ihren schweren Niederlagen auch die billigsten Friedensbedingungen zurück- wiesen und den „Krieg bis aufs äußerste" anfünbigten, als sie unS zu dem leidensoollen und verlustreichen Winterfeldzug nöthigt.n, da brachten sie es dahin, daß der Kampf wirklich ganz ausgefochten wurde, daß sie vollkommen niedergeworfen würben, daß sie volle Entschädigung leisten mußten, daß die früher geraubten Provinzen an Deutschland zurückkehrten. Unzähligen Menschen ging unter diesen Erfahrungen das Auge dafür auf, daß eine höhere Hand die Dinge dieser Welt leite. Niemand hat dies lauter, öfter und demüthiger verkündigt als der alte Kaiser Wilhelm. Als der Friede aeschlossen war, als unsere Krieger heimkehrten, als wir am 18. Juni das Friedensfest tn allen Kirchen feierten, da wurden aus vollem Herzen die alten Danklieder gelungen: „Herr Gott, dich loben wir, Herr Gott, wir danken dir", „Nun danket alle Gott mit Herzen Mund und Händen."
Fünfundzwanzig Jahre sind seitdem verflossen, es waren — Gott sei Dank — Jahre des Friedens. Die im großen Jahre die Führer unseres VmkeS waren, sind von uns geschieden, oder wer noch lebt von ihnen, der steht am Ranve des Grabes. Die schmucke Jugend, die einst wider den Erbfeind zu Felde zog, zeigt schon stark gelichtete Reihen und steht gegenwärtig tm reifen ManneSalter. Was heute zum Schutze des VatirlandeS berufen ist, was heute tm frischesten Mannesalter steht, das hat die großen Tage des Kriegs- jahres nicht erlebt, wenigstens nicht mit vollem Bewußtsein durchlebt. Ein anderes Geschlecht ist herangewachsen. Vor uns steht versammelt die Schuljugend unserer Stadt, auf der die Hoffnung für die Zukunft beruht.
Sie feiern heute im Glanz der Maiensonne ihr Iugendfest. So weisen wir heute, an dem letzten der bedeutsamen Gedenktage, wieder hin auf die gioße Zeit vor 25 Jabren mit ihien Gefahren und Schrecken, mit ihren Leistungen und Opfern, mit ihren Erfolgen und Gottesgericht n. Wir hegen die Zuversicht, daß diese Erinnerungsfeiern, wie dieselben in den letzten Monaten so manchmal gehalten worden sind, bei ihnen etwas Dauerndes wirken werden. Sie werden daS Land, von dem sic ein so wunderschönes Stück heute im Frühlingsschmuck sehen, daS Land, das von den Schrecken des feindlichen Einfalls bewahrt worden ist, von Herzen lieb haben. Sie werden mit Stolz schauen auf ihre Nation, deren Geschicke und Thaten sie kennen. Sie werden ihre Freude haben an guter deutscher Art, wie sie sich in dem Jahre b<r Prüfung so herrlich offenbart hat. Ihr werdet danach trachten, das Schönste dieser deutschen Art selber zu gewinnen und zu besitzen; deutsche Zucht, deutschen Fleiß, deutsches Gemütb, deutsche Treue, deutiche Gottesfurcht. Ihr werdet lernen, die Ordnungen des Deutsch,n Reiches, die unter fo großen Opfern und Thaten wie unter dem sichtbaren Segen deS Himmels geschaffen worden find, ehren und an ihnen mit ganzer Seele hangen. Und sollte zu euren Zeiten diesem Lande Gefahr drohen, dann wird'S nicht fehlen an Waffen und Männern. Dann wird ein Volk leben, das in feiner warmen Liebe zum Vaterland die Bürgschaft bietet, daß eS sich nicht wieder zerreißen läßt, daS den Wahlspruch übt, den der Dichter in allerschlimmster Zeit ausgestellt hat: „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in feiner Notd uns trennen noch Gefahr."
Das ist unsere Hoftvung für die Zukunft. Heute aber, am Tage deS Friedensfestes, wollen wir unser Vaterland grüßen, mit Jubel grüßen, die Alten, welche die grafen Zeiten gelchaut und die Jungen, denen sie bargefhUt worden sind. Das deutsche Land mit feinen Fürsten und Stämmen, mit Kaiser und Reich, Deutschland lebe hoch!
Jubelnd stimmte die Bersammlung in daS Hoch ein, und fang dann daS Lted: „Deutschland, Deutschland, über Alles". Den Schluß dieses ThetlS der Feier bildete daS von dem selben Männerchor vorgetragene Lied „Das treue ceut che Herz-. Hierauf zogen die Schüler und Schüler-nnen nach den für sie hergerichteten Spielplätzen, die Knaben in den Philosophenwald, die Mädchen der Stadtmädchenschule nach der LiebigShöhe, diejenigen der höheren und erweiterten Mädchenschule nach dem SchÜtzenhause, und es entwickelte sich bald an den bezeichneten Plätzen, unter Mnwirkung der diesen zugetheilten Musikcaptllen, ein fröhliches Treiben, so daß eS schwer hielt, noch ein Sitzplätzchen zu erooein. Nach 7 Uhr
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dortigen Turnvereine, unternehmen. Derz Morgens 6 Uhr pünktlich von der Lahnbrü
** Seit Jahren wieder eine Nachtigall. Ä paar hat seit einigen Tagen im Park der v.M Besitzung an der Wilhelmstraße sich niedergel« zückt die Nachbarschaft durch melodischen Sam diese Sänger bet unS wieder heimisch zu machens im botanischen Garten vorgenommen, biteben jed und ist die freiwillige Niederlaffung deS Nächtige gewiß mit Freude zu begrüßen.
starker Betheiltgung wird der hiesige Turn fahrttage einen Turngang nach Marbur
x Londorf, 9. Mai. Zum Bürgermeister ■ bei der heutigen Stichwahl Herr Beigeordneter ÄuÄ mit 91 Stimmen gewählt- sein Gegencaadidat, Herr I gerichtSvorsteher Broun, erhielt nur 57 Stimmen. I
— Allendorf a. d. Lda., 8. Mai. Durch Herrn 1 euerwehrinspector Loos von Gießen fand heute elnej ichtigung der hiesigen Pflichtfenerwehr statt. ■ der Hebung mit den beiden Spritzen hielt der Jnspeew» Ansprache an die Mannschaft, darauf hinweisend, nrl tüchtige Feuerwehr, besonders eine freiwillige, eine J einer Gemeinde sei. Die hiesige Pfl'chtfeuerwehr habe I leim ersten Anblick auf ihn ken Eindruck gemacht roi« retwtllige Wehr und er könne in Bezug auf HaltuvD Leistung der ganzen Körperschaft seine volle Zusriedel aussprechen.
Hansen (bet Butzbach), 9. Mat. Bet der gestern iJ stattgehabten Bürgermei st erwähl wurde an Stelle kürzlich verstorbenen Bürgermeister- Häuser Herr Ehrifiä KlöS II mit 9 Stimmen zum Bürgermeister für H« und O^s gewählt. Sein Gegencandtdat, Herr Betgeortt Joh. G. Jung, erhielt 8 Stimmen.
Nieder Weisel, 9. Mai. Bei dtm Abbruche seine« i4 Wohnhauses sand ein hiesiger Bauersmann in dem 5* welchen er auf da- Feld fuhr und dort auleinanderbrell den Betrag von 339 Mk. in zwei Beutelchen. Die ThJ trugen neueres Gepräge.
StAmitlagi!
tm BidttWn ** ' - versteigert: 1 r<dkl «Her Brt-n, 1 8atr«f4tonl, -I
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** Telegirtentag des mitteldeutschen «astwirthW DaS vorläufig festgestellte Programm für den afl 29. Mai in Marburg startfindenden DefeghtÄ mitteldeutschen GastwirtheverbandeS ist folgendes: Sflne Empfang der Delegieren, und Abends eine Vorbei derselben im Restaurant zum Ritter. Am 29. TtJ die Berathung und Bersammlung der Delegirten td deS ScküoßgartenS statt. Noch Schluß der Berfa1 Mittagessen bei Herrn Restaurateur Bärtsch und Concert und Ball tm Restaurant Quentin, womit der i Theil deS Programms abfchließt.
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zogen die Kinder in Äbtheilungen wieder zur Stadt während ein großer Theil der Erwachsenen aufitjieü, ß Dunkelheit auch sie zwang, den Stätten froher Festelst^. ebenfalls den Rücken zu kehren. Die Kinder ttb-thg innerungSmedaillen mit den Bildniffen der drei Ryi,. der Ansicht der Stadt Gießen. Die Stadt prangte deS gestrigen Tage- in reichem Fahnenschmuck.
•• Zur FritdettSfeier am gestrigen Tage ließ feg. und Soffer weif den im Garten neben dem Hany^ befindlichen Springbrunnen spielen, was besonder»^ Theilnehmern deS FestzugeS angenehm bemerkt wml-, ' Strahl erreicht eine bedeutendere Höhe, als dies geig.' Fall war, es mußte aber der Druck erheblich rebuem weil der Wind sonst die Paffanten der Gatttnfnrs, einem gelinden Regen überschüttet hätte. — Auch en vor 25 Jahren gelegentlich der damaligen Frieden» gefertigter GaSkötper tarn gestern Abend zur Derselbe, am Hauptgebäude deS Gaswerkes angt kündete in Flammenschrift weithin sichtbar das schz, „Friede'." Hoffentlich erfreuen wir unS eine- tch Frieden- zum Wohle der Vaterstadt und de»
Deutscher und Oefterreichischer «lpeu-Lerm Gießen. Nachstehend sind w r tn der Lage, unfnr. liehen Lesern da« äußerst abwchSlungSreiche To in g ramm für den Sommer mitzu'.hcilen, und feine einzelnen Ausflüge bei den kommenden Fest» uei tagen recht Dielen, auch solchen, die außerhalb bei stehen, die Qual b; . Wahl ersparen und ungetrübttn gkwiähren möchten. 1. Donnerstag, den 14. Mai fahr,Stag): Hinterlandtour. Weidenhausen—Ratri, Kopf —Dernbach — W:lhelmstem — Tringenstein-LLttz Abfaihrt 550 MorgevS. 2. SamStag, den 6. uni 6n den Juni: Feldbergtour (l* 1/. Tage). SschttA Oberuufel —Hohe Mark-Maßbornweg — Feldber; lager) -^-Schmitten—PfcrdSkopf—Neuweilnau—Roiti —Heinahen—Rother K ppel—Langhecke—Aumenaa \ Abfahr: xSamfltag 126 Uhr Mittags Main Weser-k« 3. Sonntag . den 5. Juli: Gießen—Elimbach-iiA» Ülleudorf Ltta. — Leydenhoeserkops — Gonbach—Fie, Abmarsch Wallazhor 6 Uhr Morgens. 4. Sonntag, I », Jammerthaltour \Va Tage). Diez Schloß ecti-r: HohlenfelS-Katzene^nbogen(Nachtlager),Jammerth°l-! Arnstein—Goethepunl 't-Hohe Ley-Naffau. Absabv! tag 121® Uhr Mittag» (^etourblllet Balduinstein). 5. r den 27. September: K^tzknsurt—Greiffenstem-Va Mehrenberg-Weilburg. ^-Abfahrt 6" Uhr Morp 6. Sonntag, den 18. SDctobe'ÄButzbach HauSberg- feiben—Brandoberndorf— S. ^lmSthal Thiergarten-i fei«. Abfahrt 655 Uhr Morgl enS-
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*♦ Polizeiliches. In öergf »naener Nacht wurlc al« Raudaumacher bekannte ^Burschen zur -sm notirt, weil sie am SelterSweg ,Qn®t’1
Häuser und Fenster mit ihren tiearbeitetce.
derselben wurde wegen Verweigerung. feines Nawtn! und ein anderer erhielt von einem Fremden, lei rempelte, die verdiente Tracht Prügel.'^
** Tvrngang nach Marburg. Unte< 1
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Dienstag bcnl I Vormittag« IO1/- an bei i Dj»ct!u7M SitBen bet» r-r out liiufflbt i M QtHt onaillub Der)
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