Ausgabe 
11.6.1896 Erstes Blatt
 
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betreffend deu Beantwortungsbericht der Untercommisfion über die Ursachen der neuerlichen Ueberschwemmungen und die bis­herige Befolgung des Systems bet Regultrung uud Couali« firung der preußischen Flüffe und eventuelle Abänderung des­selben. Der Bericht wird nunmehr dem StaatSministeriu« und durch dieses Allerhöchsten OrteS vorgelegt und die Ge­nehmigung über die Veröffentlichung deffelben nachgesucht. Nach dem Stande der Arbeiten sei zu hoffen, daß die hhdro- graphisch-wafferwirthschaftliche Beschreibung für die Elbe nach Jahresfrist, für die Weichsel und die Memel 1898 und für die Weser für die darauf folgenden Jahre vollendet werde.

Berlin. 9. Juni. Nach amtlicheu Berichten auS Peking erhielt Unteroffizier Krausse in Nanking bei einem Angriffe alter Truppen auf neue wegen Benutzung deS ExercirplatzeS eine nicht lebensgefährliche Stichwunde. Im Uebrigen find nur Chinesen verwundet worden. Trotz der Proclamatiou de» GeueralgouverneurS und der getroffenen Schutzmaßregeln kam eS am 4. d. M. -u einem neuen Zusammenstoß. DaS Tsungli Damen sicherte dem deutschen Gesandten in Peking Maßnahmen zur strengen Bestrafung der Schuldigen zu. Der Commandant derPrinzeß Wilhelm" wird die Schutz- maßregeln de» GeueralgouverneurS wenn nöthig militärisch unterstützen.

Köln, 9. Juni. Wie dieKölnische Volkszeitung" meldet, werden auch in diesem Jahre die preußischen Bischöfe in Fulda zu einer Conferenz zusammentreten uud zwar am 18. August.

Wien. 9.Juni. Der Kaiser genehmigte, wie daS Militär-Verordnungsblatt" meldet, die Aufstellung von vier weiteren boSnisch-herzegowintschen Infanterie-Compagnien und vier Bataillonsstäbeu im Herbste 1896.

Paris, 9. Juni. DaS Letchenbegänguiß Jules StmonS wird wahrscheinlich am Donnerstag stattfiuden.

Depeschen bit Birte* .Hrrslv'.

Berlin, 9. Juni. In der heutigen Sitzung der Reichs- tagS-Commisfiou für daS, Bürgerliche Gesetzbuch wurde die Generaldebatte über die CentruwSanträge zum Eherecht fortgesetzt. Der Abg. Jskraut wendet sich nochmals gegen das Compromiß und gegen die überhastete Durchführung der Vorlage und droht eventuell mit der AuSzähluug deS Hauses. Diese Drohung wurde vom Abg. EnuecceruS als deS Reichs­tages und deS deutschen Volkes unwürdig bezeichnet. Nach längerer Berathung, in der StaatSsecretär Nieberdtng und die CeotrumSabgeordneten nachwiesen, daß die Stellung des CentrumS gegen die facultative Ctvilehe keinen Verstoß gegen die katholischen Priuctpten bedeute, wurde der Antrag auf Einführung der facultativeu Ctvilehe gegen die Stimmen der Conservattven und deS Abg. Jskraur abgelehut. Letzterer verließ hierauf den Saal. Nunmehr wurden die CentrumS- anträge einstimmig angenommen. Der Antrag der Soctal- demokraten, die Altersgrenze sür die Eheschließung ohne vor­herige elterliche Einwilligung vom 25. auf das 21. Lebens­jahr herabzusetzen, wurde mit 9 gegen 8 Stimmen abgelehnt. Nunmehr stellten die Socialdemokraten und Freisinnigen den Antrag, die in erster Lesung beseitigte Bestimmung, daß un­heilbare Geisteskrankheit einen Ehescheidungsgrund bilden soll, wieder etnzufügen. Dieser Antrag wurde mit 12 gegen 8 Stimmen abgelehut. Für 'denselben stimmten außer den Socialdemokraten und Freisinnigen auch der Abgeordnete v. Bennigsen, der in erster Lesung dagegen gestimmt hatte.

Berlin, 9. Juni. DieNordd. Allgrm. Ztg." erklärt unsere gestrige Angabe über deu englischen Correspondenten Bashford, die uns von sonst zuverlässiger Seite zuge­gangen war, für unrichtig uud fügt htuzu, daß in dieser Angelegenheit vielfach entstellte Nachrichten in die Oeffent- lichkeit gebracht worden sind, von denen der wirkliche Sach­verhalt sehr erheblich abweicht. Eine Richtigstellung werde demnächst erfolgen.

Berlin, 9. Juni. Wie aus Wien gemeldet wird, will Lihung Tschaug am 12. Juli nach Berlin reisen, um vom Kaiser empfangen zu werden.

Berlin, 9. Juni. DemBerl. Tagebl." wird aus Köthen die überraschende Mittheilung gemacht, daß der degradirte Commerzienrath Nathan Herzberg die Rück­gabe deS ihm verliehenen Diploms verweigert und daffelbe bet einem RechtSanwalte deponirt hat, welcher von ihm mit der Beschreitung des KlagewegeS beauftragt worden ist.

Frankfurt a. M., 9. Juni. DerFranks. Ztg." wird auS Bochum gemeldet, daß auf der ZecheDauneubaum" ein verheerendes Feuer gewüthet und bedeutenden Schaden angerichtet hat, da die Kohlenwäsche vernichtet ist. Die Förderung erleidet eine Einschränkung, da die CokSkohlen nicht mehr verwendbar find.

München. 9. Juni. Von den Abendblättern dementiren nur dieMünch-ner Neuesten Nachrichten", derGeneral- Anzeiger", sowie derBayerische Courier" die Moskauer Rede deS Prinzen Ludwig. Erstere meinen, daß in dem Toaste von Vasallen eigentlich gar keine Rede gewesen sei und bezeichnen die Auslastungen des sonst so reichstreuen Prinzen als einen neuen Beweis für die Empfindlichkeit, mit der in herrschenden Kreisen Bayerns die partikulare Souder- stellung im RetchSverbande gehütet wird. DerGeneral- Anzeiger" hingegen ist der Anschauung, daß dem Prinzen Ludwig diese Vertretung der engeren Heimath nicht vergessen werden würde. Ebenso spricht derBayrische Courier" seine Befriedigung auS.

Wien, 9. Juni. Die Rede de» Prinzen Ludwig von Bayern auf dem Banket der Moskauer deutschen Eolonie erregt auch hier ungeheure Sensation. Der Prinz soll sehr laut gesprochen und so unerwartet daS Wort ge­nommen haben, daß die Version, er hätte im Etnverftändutß de» Prinzen Heinrich von Preußen gesprochen, unrichtig ist.

Wien. 9. Juni. Die gestern Abend stattgehabte anti­semitische Versammlung wurde, da Dr. Lueger in heftiger Weise gegen die ungarische MilleniumSfeier sprach, vom Regierungspräsidenten aufgelöst.

Berlin, 10. Juni. DieStaatSbürger-Zeitung" erhält von einem ihrer Mitarbeiter in der Bashford-Affaire dem Dementi derNordd. Allgem. Ztg." gegenüber die Mit­theilung, daß er in der Lage sei, diese Meldung in vollem Umfange aufrecht zu erhalten.

Berlin, 10. Juni. Die vom StaatSmioister v. Bötticher ausgesetzte Belohnung von 300 Mark für die Bergung der Leiche seines ertrunkenen Sohnes ist zur Bertheilung gelangt. Zwei Ftschermeister in RheiuSberg erhielten je 100 Mark, während die anderen Fischer zusammen 100 Mark erhielten.

Berlin, 10. Juni. DaSBerl. Tagebl." meldet auS Rom: Nach amtlichen Nachrichten begruben die italienischen Genietruppen bet Adua 3001 Weiße und 605 Schwarze. Alle Leichen waren entkleidet.

München, 10. Juni. DieMünchener Allgem. Ztg." schreibt zu der Moskauer Rede deS Prinzen Ludwig von Bayern: Sollte der Bericht correct sein, was wir zunächst noch nicht festzustellen vermochten, so wäre zu be­merken, daß die Replik des Prinzen durch die große Un­geschicklichkeit des Toastredners herauSgefordert wurde. Prinz Ludwig hat, wie nicht anders zu erwarten war, in seiner Antwort die deutsche Zusammengehörigkeit entschieden betont. Dies wird die erwünschte Wirkung haben, daß an die Ver­wahrung nicht etwa gänzlich unberechtigte Commentare geknüpft werden.

Stufftl, 10. Juni. DemSoir" zufolge erfolgte in einem Wohnhause der Rue Mirotr inmitten der Stadt eine Pulverexplosion. Dies Hau» ist theilweise zerstört. Die Bewohner flüchteten. ES wird ein anarchistisches Ver­brechen vermuthet.

Paris, 10. Juni. Der Redacteur des BlattesPatria", welcher den Grafen Münster über die elsaß-lothringische Frage interwiewte, bekam zur Antwort:Sie haben Elsaß- Lothringen 200 Jahre beseffen, wenn wir eS so lange gehabt, werden wir weiter sehen."__________________________________

Schwurgericht.

W. Gießen, 10. Juni 1896.

Schluß der Verhandlung gegen MagnuS Merle. In derselben wird um 9 Uhr Vormittags fortgefahren. Auf Antrag der Vertheidigung wird aus Acten deS Landgerichts Marburg constatirt, daß der Angeklagte schon wegen Dieb­stahls im wiederholten Rückfall verurtheilt ist und daß eS sich hier um Holz im Werthe von 20 Pfg. gehandelt hat. Weiter wird festgestellt, daß der Zeuge Schaumburg wegen Sittlich- keitSvergehen mit 4 Monat Gesängniß vorbestraft ist.

Der Vorsitzende verkündet nunmehr die Fragen, ob der Angeklagte schuldig: 1. der Brandstiftung, 2. deS Dieb- stahlS, 3. der Sachbeschädigung.

Hierauf nimmt Herr Staatsanwalt Zimmermann das Wort zur Begründung der Anklage. ES habe sich aus den Verhandlungen nichts ergeben, was des Angeklagten Unschuld beweisen könne. Gewiß seien viele Jndicien, welche die Voruntersuchung als Material für die Anklage festgestellt hatte, in der Hauptverhandlung in Fortfall gekommen, weil mehrere Zeugen unter ihrem Eide nicht aufrecht erhalten haben, waS sie in der Voruntersuchung Belastendes gegen den Angeklagten deponirt haben. Aber eine Fülle von Belastendem ist noch übrig geblieben und reicht voll und ganz aus, um den Angeklagten zu überführen. Der Vertreter der Staatsbehörde geht Punkt für Punkt deS Thatbestandes durch und kommt zu dem Schluß, daß nur der Angeklagte die That begangen haben könne, denn die Bezich­tigung, die der Angeklagte dem Schaumburg zu Theil werden läßt, indem er behauptet, Schaumburg habe die Brandlegung besorgt, um ihn inS Unglück zu bringen, fei unhaltbar. Die vielfachen Drohungen de» Angeklagten gegen feinen ehe­maligen SociuS, die Reden des Angeklagten vom Brennen, sie lassen unzweifelhaft erkennen, wie der Plan gereift ist, den der Angeklagte bethätigte, indem er die Hütte in Brand setzte. Und daS Verhalten des Merle nach der That be­weise, daß der Angeklagte, und nur dieser, der Thäter dieses ruchlosen Handeln» sein kann. Mindestens liege der dringendste Verdacht vor, daß Merle die Hütte in Brand gesetzt, die Werkzeuge bet Seite geschafft und die Sach­beschädigung auSgesührt hat. Der Staatsanwalt schließt sein Plaidoyer an die Geschworenen mit der Aufforderung, den Angeklagten für schuldig zu erklären.

Der Vertheidiger, Herr RechtSanwalt Dr. Fuhr, ist der Meinung, daß für die Schuld deS Angeklagten gar nicht« bewiesen sei. ES sei ganz unrichtig, daß Merle von Haß gegen Schaumburg erfüllt gewesen, die Sache liege um» gekehrt, denn der Letztere habe den Angeklagten fortwährend angezeigt wegen Angelegenheiten, die lhn gar nichts angehen, wegen Kleinigkeiten, lediglich um dem Merle zu schaden. Der Angeklagte hingegen hat nur leere Drohungen gegen Schaumburg auSgestoßen. Die Anklage habe nicht mit Sicherheit nachweisen können, wann eS überhaupt gebrannt habe, und wenn man dem Andreas Merle und deffrn Frau nicht glauben wolle, was sie bekundet, so müffe die Staats» anwaltschaft erst beweisen, daß der Angeklagte thatsächlich zwischen 8 bis 9 Uhr nicht in Althattendorf gewesen, baß sei nicht erwiesen und darum müffe man annehmen, der Alibi- bewets deS Angeklagten, auch für die Zeit von 8 bis 9 Uhr Abends, am Tage des Brandes, sei geführt. Wer der Thäter gewesen, dafür giebt es viele Möglichkeiten. Auffällig sei die Thatsache, daß Schaumburg selber die ihm angeblich ge­stohlenen Werkzeuge wieder ausfiade, dieselben entdeckt, im Merle'schen Steinbruch vergraben und nun hingeht zum Gen­darmen und nicht etwa sagt, ich habe die Sachen gefunden, dort und dort liegen sie, nein, er sagt dem Beamten, er habe Grund, das gestohlene Gut dort zu finden, die Art, wie Schaumburg hier anführt, sie ist doch verdächtig. Der von der Anklagebehörde zu führende Jndicienbeweis ist nicht genügend, ja, ist nicht ein Mal al» geführt zu erachten, darum bittet der Vertheidiger die Geschworenen, die an fie gerichtete Schuldfrage zu verneinen.

Nach lebhafter Replik seitens der Aok'a«,»... nach ebenso lebhafter Gegenrede der 8ttt ;

die Rechtsbelehrung durch den Vorsitzenden l08 et1* gerichtSrath Kullmauu, worauf fich bie Berathung zurückziehen. ^orecr.-^

Bevor die RechtSbelehruug erfolgte, wurde wegen noch in die Fragen eingeschaltet, ob der V ** die Strafthaten allein oder in Gemeinschaft m,. auSgesührt hat. ae®

Die Geschworenen bejahten die Fra« » stiftung unter Ausschluß, daß e» die Absicht des »I . gewesen sei, den Wald anzuzünden. Die Frage stahl wurde verneint. Die Frage wegen §a±br±.- ** wird ebenfalls von der Jury bejaht.

Der Staatsanwalt beantragt auf 2 Jahre 3 hauS gegen den Angeklagten zu erkennen, dem y auch die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer v» abzuerkennen. Demgemäß urtheilt auch der 0tn--.

Der Vorsitzende dankt deu Geschworenen lürthd waltung und schließt die diesmalige Session hi* s* gerichtS.

CoceUs ttnfc

Sittel, den 10. -

* Omuibusverkeht Philosophenwald. Zudem 7-^ Abend 6 Uhr im Philosophenwald stattfindentti- 7- Abonnement.Concert der hiesigen Ntgteri/- wird die OmuibuSgesellschaft vorläufig vers^-krei-e? ihrer Sommerwagen verkehren lasten und ,war von dem Wald. Abfahrt 53/< Uhr Abend» ab | Abfahrt 9J/2 Uhr AbendS ab Philosophenwald. (faittfc* I Bürgermeisterei, LudwigSplatz.) FahrpretS 20 fi. i i Bedarf werden auch mehrere Wagen eingestellt war«

* RegimentSmufik. Wie wir hören, kommen bei te» Donnerstag Abend ftattfindendeo ersten Abonnements-&»- die neuen Herolds f ah nen zum erstenmal dex Publikum zu Angesicht. Die prächtigen Snincu Fahnen, welche allgemeine Bewunderung erregen, maitt einem hiesigen Geschäfte verfertigt.

Gratis und franco venhetlt die hiesige bterbraueret Gebr. Röhr le für die 6tah ttaa tu praktischen Gegenstand, nämlich den Fahrplan aller hm * kommenden und abgehenden Eisenbahnzüge, sowie den1 Fahrplan, beide in handlichem Taschenformat. Deie n pfehlenSwerthe Neuerung dürfte wohl viele aus za» Brauerei und ihre darauf angeführten Erzeuge , merksam machen.

* * Beinahe ertrunken wäre heute Morgeo ein Mann, der unerlaubt fich mit einem GrSolän-rr u schaffen machte und in Folge seiner Undorfichngketr Wasser fiel. Der völlig bekleidete, deSSchwirrm.'t-. ' junge Mann hätte ertrinken müffen, wenn mtt lojlnl r Herren BadeanftaltSbefitzer Benner und - - Schmidt ihn dem nassen Elemente entriffen jirr

* * Feldberg TaunnS Tour. Am ©amsiag ter t , Mittag» 12 Uhr 6 Minuten, fuhren die Herren tii tm ti und Oesterreichischeu Alpenverein», Section Siehrn -i« fich an der auf 1 */, Tage berechneten Felbberg uni Iam > tour beteiligten wollten, von Gießen ab. eic itgtr . zuversichtliche Erwartung, daß nach dem anfcauenitt- am Freitag und SarnStag Morgen nunmehr durch tic fltf?. r ein für die längere Fußwanderung betonter» gc(t|ndH anhaltend gutes Wetter ihnen ein willkommen Uc< begleitet sein würde. Sie sahen fich hierin nicht getAmit Um 3x/i Uhr in Cronberg, der Endstation ihrer ifrch'« fahrt ang langt, konnten fie ohne lästige JachV störende Regenschauer getrost ihre Wanderung bum j* gelangten deshalb in munterem Aufstiege über ta MÖw schon um 7 Uhr AbendS auf dem Feldberge an. t c sicht war trotz der immer noch in der Lust fdi«eb^r vom Abendroth umsäumten Wolkcnschichten nach ollen ii'ttlwei in den unteren Regionen durchweg klar, man gtn.'3 tk köstlichen Rundblick. Schon um 5 Uhr Morgens tourte Weiterwanderung angetreten. Die Tour führte vsi berg abwärts zunächst nach dem im Weilthale rnzenk legenen Schmitten und von dort in steilem Marsche m 2 prächtig bewaldeten Pferdskopf, den höchsten fur?t nördlichen Taunus (663 Meter), lieber Ireiibni r Landstein war dann Neu-Wetlnau, der Tresipunkl ft»'^ auf ter SonntagStour nachkommenden schon um 9*/2 Uhr erreicht. Letztere warenrtttUrw auf einer nicht minder köstlichen Wanderung, eioa dem Zuge 4 Uhr 53 Minuten Morgen» waren " Gießen bis Butzbach gefahren, um von hier aui m HergottS - Frühe den Marsch anzutreten. Bald war Pap erreicht, der HauSberg erklommen, und munter 8,nl ® frischen Krästeo an dem köstlichen Morgen aut d"* Höhenwanderung dem Reiseziel entgegen. Wohl feUeu Tour so sehr die ungetheilte Billigung gefunden, »r ' über den nördlichen Kamm de» TaunuS gewähln mr route. Da wandert man stundenlang auf dem tyW® auf schönen Waldwegen ohne Ermüdung bei ab»<» reichen Ausblicken auf die sanft welligen LuSlimt TaunuS nach Norden, während nach Tüdeo die ssmm« Höhenzüge vom Winterstetn bl» zum Ftidberg nM gefällige Ruhepunkle dem wonnetrunkenen Auge M So geht eS Über Bodenrod, Michelbach, Ufingen, da» un» beim Austritt au» de» Evaldt. - in feiner frischen gefunden Höhenlage schon auf weitere Entfernung entgegengtüBt. Kreishauptstadt bietet un» im trefflichen Gasthauft ji , eine willkommene Erholung, hier trifft un» nolSJt r^ Zeit ein BereinSmitglied, da» mit dem späteren ~ bis Nauheim gefahren und von dort über den j KrauSberg und Ztegeuberg un» nachgeeilt tfr - - e» mit frischen Kräften auf bequemer Jbauflee, . . $ Steigung, eine längere Strecke durch Wald t