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Der Turnrath
Gladbacher Feuerversicherungs-Gesellschaft.
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Eß ft erben en:
Altersschwäche Verunglückung LebmSschwäche
1
1 (1) 1
1
1 (1)
6,000,000
3,600,000
1,460,000
2,288,000,000
Montag Abend 20 Pfg. 5270
werden stets zu Originalpreisen besorgt durch die Srpkditiou dks Kießkiier Au^igrrs.
NB. Bewerbungen um Agenturen in Ortschaften, wo solche noch nicht be- stehen, werden von dem bier vorgenannten General-Agenten gern entgegengenommen.
-- Kedern, 7. Juni. Ein hiesiger Landwirth hatte yeftiim Iflln Vieh auf die Weide getrieben, woselbst eine Kuh mir ilnd anderen in einen Hörnerstreit gerieth und rl,a;i wurde. Der Eigenthümer wollte Abends im Stall
titerotur rsnd Rrrnst.
- «mil RitterShauS. Zu der in Nr. 133. 1. Bl., euS Wiesbaden daltrten Nachricht, daß Emil RttterShaus in Neuenahr schwer krank darntederltege, wird unS von geschätzter Seite mit- gethetlt, daß sich der Dichter nicht in Neuenahr, sondern in Bad- Nauheim befindet. Obwohl sein Zustand nicht der beste, hat sich derselbe in letzter Zeit nicht verschlimmert, sondern gebesiert.
Wir- unser« vorläufigen Reiseziele jetzt schon sehr nahe, benrmi diigt weit vor unS erhebt sich der schon erwähnte PferÄ >«: f und nördlich daran schließen sich die sanften Wind» ungryt:e3 WeilthaleS, nach sehr kurzer Wanderung wird der Beriw i von Alt-Weiluau, nach einer neuen Biegung Schloß Nea»»!irioau sichtbar und mit freudigem Halloh begrüßt. In lie prächtig gelegenen Wirthschaft „Zur schönen Aussicht* in . Geilnau, die durchaus zu empfehlen ist, treffen wir unfL»-:ldbergtouristen, die bet näherer Entfernung vom FelUifi; aus, schon frühzeitig hier eingetroffen find, und rmiiHl Gliche Stunden an diesem schön gelegenen Punkte bei Is-iüachem Ausblick auf Alt- und Neu Weilnau verbracht habi:ir Sin treffliches Mittagsmahl stärkte die Kräfte, die demn-lich nach der nur in Ufingen unterbrochenen, im Ueb- rtge im :b:r andauernden Wanderung von Morgens 5 bis MttMj! U2 Uhr einer willkommenen Ausspannung zu frischer ©ottiurdtig bedürften. War die Tour schon bisher durchaus tefr^crab, so sollte trotz aller genoffenen Herrlichkeiten der GlaM:m!kt erst am Nachmittage berührt werden. Gin burcifc? ortskundiges BereinSmitglied betonte immer wieder, daß x rr ivnsern Weg nach Camberg wählen möchten, und wenairir auch nicht seinem Rathe, durch daS Schnepfenthal zu l.M'ern, folgten, so hatten wir doch unfern Entschluß, auf u hin Route unsere heutige Fußwanderung zu beschließen, pichtrlp bereuen. Nach einem nur kurzen, steilen Ausstiege, narmMlbur hinter Neu Weilnau nahm unS ein prächtiger HockWd auf, deffen kühles Schattendach eine mehrstündige, beainjBi NachmittagSwanderung in dem grüvglänzenden, lufritiiip Dome hundertjähriger Eichen und schlanker Buchen- ul irr, willkommenen Abschluß der köstlichen TageStour barlü::. E6o erreichten wir, trotz des neunstündigen Marsches r.td) Hl ibermübet, noch srühzeitig daS freundliche Camberg, nm > w Vier über Limburg mit dem Schnellzuge durch das präl.tsngi : ahuthal in mildem Abendscheine gen Gießen zurück- zusaHin — Jedem, der diese durchaus lohnende Taunus» ! )uüti|üc seinen Sommerausflug bisher nicht gewählt hat, f;t 'Ghiermit auss Beste empfohlen.
-Erhalte dein Augenlicht! Heutzutage, wo die Kurz- s chtMIt und andere A. genletden immer mehr überhand ehch«, rnn man nicht sft genug vor einigen üblen Ge- wohtipschvt warnen, die schon manches Auge sehr geschädigt tjabite. jedermann sollte folgende Regeln befolgen:
1. c Wnapje deine Augen nie an bet ungenügendem oder DävMittlrchte, oder wenn sie heiß sind und schmerzen.
lliLincht falle immer über deine linke Schulter auf daS 'Hrftibei den Gegenstand, welche du betrachtest. 3. Trage i Jn tottngi Kleidung um den Hals. DaS Zimmer, in dem bil liWL'nigt bist, soll nicht heiß, die Füße aber sollen warm . ttt.b. 4. jHalte d,e Augen nicht zu nahe an den betreffenden
5. LieS niemals in liegender Stellung oder im i?6egeii während einer Fahrt- schlimme Augenkrankheiten sind t dir Holge. 6. Wenn du die Augen sehr anstrengen muffig Io gßönne ihnen zuweilen eine kleine Ruhepause und ftürlfli sie mitunter durch kalte Augenbäder. 7. Wenn du all K 66it;- vor grellem Licht, Schaeefltmmern u. s. w. eine lurbdch Schutzbrille trägst, so trage sie nicht länger, als es die iWldnde bedingen- ihr beständiger Gebrauch schwächt dal j Inge.
Temperatur der Lahn und Luft
nech Reaurnur gemessen em 10. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr Messer 17, Lust 16'/,°.
RÜbsemen'sche Badeenstalt.
Summe: 3 (1) 2 (1) 1 —
Anm. Die tn Klemmern gesetzten Ziffern geben en, wie viele der Todesfälle tn der betreffenden Krankheit euf von euSwärtl nach Gießen gebrechte Kranke kommen.
preußische Reuieu-perficherungs-Austall.
Leivrentenverfichernng zur Erhöhung des Einkommens Kapitalve^ ffcher««- (für Aussteuer, Militärdienst, Studiums Sparkaffe. Gezahlte Rente« 1895: 3440000 Mark. BeemSge«: 95 Mrllwnen Marl
Prospecte und nähere Auskunft bet Herrn Heinrich chochrenther w
Gieße«, SÜdanlage 5. ÖVU
JliWiesPferdesteisch
jwie gutes Fett
ju h piii 5404
Neuenweg 33.
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MchW, D'k pchlifl» e -oetDunbtnui m, verfertigt. Dco vergilt hi. ^vhrlr firhife ämlich den o EisevbabllM'- bltd)cm r°|^ ) dürste vch k raus angejühre
Perfe^r, «nd Votkrwirthschaft.
BnderuS'sche «tsenwerke. Geschäftsbericht für das Jahr 1895. Die Verhandlungen über die tn den früheren Geschäftsberichten betonte finanzielle Reorganisation der Gesellschaft haben sich über Erwarten lange htngezogen uud sind erst vor Kurzem zu einem Abschlüsse gekommen, sodaß daS ganze Betrtebsjahr 1895 unter dem schweren Druck gelitten hat, der ohne die Durchführung der Reorganisation nach jeder Richtung auf den Betrieben lastete. Wurde es deshalb schon unmöglich, nothwendtge Verbefferungen ehr- zusühren und die Betriebe dadurch möglichst vorthetlhaft zu gestalten, so übten diese Schwierigkeiten weiter durch Störungen tn dem Bezüge der Rohmaterialien schwere Schädigungen auf die Hochofenbetriebe aus: tn weiterer Folge davon entstanden schwere Zinsen- lasten und eü kommen alle diese Nachthetle tn dem JahreSergebniß durch verminderte Einnahmen, wie durch erhöhte Ausgaben zum Ausdruck. BelonderS empfindlich gestalteten sich diese Störungen tn den ersten sieben Monaten des verstossenen Jahres und erst mit dem Verkaufe der Matn-Weser-Hütte en die Acttengesellschaft Eisenwerk Hirzenhain, vormals H. R. BuderuS, trat eine Erleichterung ein. Die Roheisenerzeugung erreichte infolge aller dieser störenden Einflüsse nur die Höhe von 87,185 Tonnen bet den vier in Betrieb befindlichen Hochöfen der Margarethenhütte, Sophtenhütte und Georgshütte, während der Versandt sich auf 90,170 Tonnen bezifferte. Welchen nachthetltgcn Einfluß diese geringe ProductionS- ztfier auf die Erstehungdkosten des Roheisens haben mußte, bedars tetner weiteren Erörterung. Außerdem erhöhte sich der Preis der Eoke im zweiten Halbjahr um 50 Pfg. für die Tonne und die besseren Preise für daS Roheisen kamen im Lause des Jahres sehr allmählich, im Ganzen nur mit etwa einer Mark für die Tonne gegen Ende desselben zur Geltung. Die besseren Betriebsresultate des letzteren Thetles des JahreS konnten die vorher entstandenen Ausfälle nicht auSgleichen und so ergab sich denn ein wesentlich ge-
Begebenes Grundcapital.....• • • • . • • Mk.
Prämien- und Zinseneinnahme im Jahre 1895 . . . ca. „
0^1*4 aibt eS nach den Urtheilen bekannter
lylll MUIVVV tüchtiger Kinderärzte keine bessere und der zarten empfindlichen Haut zuträglichere Seife als die Patmt- Myrrholin-Seife. Man überzeuge sich beim Einkauf, daß jedes Stück die Patentnummer 63592 trägt und nehme kein minder- werthigeS Fabrikat. Die Patent-Myrrholtn-Setfe ist überall auch in den Apotheken das Stück zu 50 Pfg. erhältlich, ebenso tn feinen Cartons mit 3 Stück zu Mk. 1.50, welche zu Geschenken sehr geeignet.
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Obtoici toen 10. Juni 1896.
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ringer er U eberschuß hei dem Hochofenbetrieb, <15 hn vorhergehende« Jahre. Bei der Berwerthung der Schlacken in den verschiedene« formen, wie auch bei dem Bergbau ergaben sich «twaS größere innahmen. Die Zinsenzunahme gegenüber dem BetriebSjahr 1894 ist hauptsächlich verursacht durch die nothwmdige Inanspruchnahme theuerer Eredite und einer Stetgeruna deS Sconto-Betrages um etwa 38,000 Mk. Eine unerwartete schwere Störung in der Verwaltung trat Mitte de« JahreS ein durch den Tod deS langjährigen alleinigen Vorstandes der Gesellschaft, de« Herrn Georg BuderuS, der sich selbst während der vorhergehenden «lankheittzerlcheiirungen den Geschäften noch unausgesetzt widmete. Um Zeit zu einer neuen Organisation der Verwaltung zu gewinnen, beleairte der AussichtS- ratb eines seiner Mitglieder vorübergehend in ben Vorstand. Bei dieser "Neuorganisation sollte, einem schon lange hervorgetieienen Bedürfnifie entsprechend, das kaufmännische Element dem technischen in dem Vorstande zur Seite gestellt werden und wurde dazu eine tüchtige Straft gegen Ende de« Jahre« gewonnen. Der neue Vorstand übernahm die Geschäfte mit Beginn de« lausenden Jabre«. Mit Rücksicht auf die inzwischen beschlossene Reduction de« Actim- capttal«, welche zu bedeutenden Abschreibungen verwendet wird, wurde bei dem Abschlüsse der Bücher für da« Jahr 1895 oon de. sonderen Abschreibungen abgesehen. Die Bilanz pro 189o wurde in Gemäßheit des Beschlüsse« der Generalversammlung vom 14. April d. I. einer Prüfung durch Bücherrevisoren unterzogen- ES ergab sich hierbei, daß in Eonsequenz der bisher beobachteten Gepflogenheit Zinsen und ähnliche Verpflichtungen stets an den Verfalltagen gebucht wurden resp. worden sind, ohne Rücksicht auf dem Umstand, daß in verschiedenen Fällen vom Verfalltage bis zum Jahresschlutz die anteiligen Zinsen ic. ebenfalls noch zu verrechnen warm. E« ist deshalb nachträglich ein Betrag von Mk. 112,823.88 per 31. December verbucht worden, um welchen sich die Bilanz pro 189o ungünstiger stellt. Hierbei ist hervorzuheben, daß das BetrieoS- ergebniß, wie bemerkt, durch diese Verbuchungen materiell nicht verschlechtert wird. — AuS dem Ergebniß de« laufenden Jahre« können wir mittheilen, daß nach Durchführung der ftnanjieucn Reconstruction der Gesellschaft sich alle Betriebe in erfreulicher Entwickelung befinden. Aus Grund der Betriebsresultate der ersten Monate dieses JahreS und der vorliegenden Bestellungen — der Bestand an Aufträgen in Roheisen beziffert sich am 1. Juni d. I. auf 77,000 Tonnen — darf man sich schon jetzt dahin auSsprechen, daß das Jahr 1896 einen durchaus befriedigenden Abschluß liefern wird. Die Nm- und Umbauten auf den Gruben und Hütten weiden auf das Eifrigste gefördert und nach ihrer Vollendung wird die Leistungsfähigkeit der Werke eine weitere Zunahme erfahren. — Der Vorstand der Gesellschaft besteht nach Ausscheiden deS Herrn Reinhard Buderus aus den Herren General- director Eduard Staifer und BergwerkSdirector Ludwig Roth; als Procurtst fungirt nach wie vor Herr Ernst Stuhl. Vom 1. Juni d. I. ab erfolgt die Ftrmazetchnung in der Weise, daß entweder die beiden Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich oder ein Vorstandsmitglied in Verbindung mit dem genannten Procuristen DU Firma zeichnen. Der Sitz der Gesellschaft wurde vom 1. Junt ab nach Wetzlar verlegt.
fiMi as-Mrsteigtuuig.
Dkll»lt!ic<'jährige Heugra» von den Dommrulv-iesen, sowie von verschiedenen altttecniroirb Montag de« 15. Juni pcrftmnt nmd zwar:
1) !?, «ittagS S Uhr, im Schloß- II1 Li Grünberg von 16,71 da Wiesen i^S-emarkung Grünberg und oon irren Waldwegen der Forstwartet : k<ckiiirt«hain,
> üireattiad« -12 Ub- bei Herrn Mmirth Heinr- Schevp V. in Ifeilem oon sämmtlichin in eigener ll:>altung befindlichen Domanial» cj rx in ben Gemarkungen Göbeln» t zparbach, Lindenftruth, Oueck- 8h Retnhardshain und Saasen, Hfcst von mehreren Waldwegen der ^-jjarteitn Harbach, Reinhards- Ud nmd Saasen.
D betreffenden Wiesenwärter und ForstchMe sind beauftragt, auf Verlangen die GM!»-se vorher vorzuzeigen.
@ilirail<tra, am 8. Juni 1896.
(2 Wr Oberförfterei Grünberg.
Schober. 5o85
■ÄFhmnerdtag Morgen: "M3
Z-tzellsisch, S
per 4«-) 10 4 — lebendfrisch in EiS . npfträi: Eduard Fackert,
5309 -ü 15. Neuenbäuen 15.
die Wunde etwa- auswaschen, wobei die Kuh nicht ruhig stehen bleiben wollte, weshalb der Manu das Thier züchtigte- durch einen Schlag mit einem starken Stecken zwischen die Hörner fiel die 450 Mk. werthe Kuh zusammen uud war kurz darnach verendet.
§ HartmauuShaiu (Kreis Schotten), 8. Juni. DaS dreijährige Kind eines hiefigen Bürgers spielte heute mit einem anderen Kinde auf dem Holzplatze, ergiff ein Aextcheu uud hieb dem anderen Kinde einen Finger ab.
Tarwstadt, 8. Juni. Herr Bischof Dr. Weber, der vom Großherzog anerkannte Bischof der hessischen Alt» katholikeu, hat gestern tn Offenbach zum ersten Male in Hessen daS Sacrament der Firmung gespendet, g
Offenbach, 9. Juni. DaS socialdemokratische LandeS- comits des GroßherzogthumS, dem die Herren Ullrich und Orb-Offenbach, Orbig . Gießen, Berthold . Darmstadt und Jöst. Mainz angehören, tagte am Sonntag hier und wurde betreff« der bevorstehenden Landtagswahl beschloffen, einen Wahlaufruf für daS ganze Land zu erlaffen und in den hauptsächlich in Frage kommenden Wahlkreisen in einer Auf. läge von 50,000 zu vertheilen. Auch die Diätenfrage für die auf die Apitation gehenden Genossen wurde geregelt uud feste Sätze bestimmt.
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23. Woche. Vom 31. Mai bis 6. Jani 1896., Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (tncl. 1600 Mann Militär) SterblichkeitSziffer: 6,78, nach Abzug der Ortsfremden 4,52°/«.
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NoihstaudStarts für Düngemittel.
Am 15. d Mt«. wird der NothstandS- larlf für Düngemittel neu herausgegeben. Derselbe enthält neben den bisher veröffentlichten Aenderungen und Ergänzungen die neue Bestimmung, daß bte ermäßigte Fracht (mit Ausnahme der im Tarif vorgesehenen Fälle) bei der Abfertigung nur dann berechnet wird, wenn die Inhaltsangabe im Frachtbrief den Zusatz enthält: ,z«r Verwendung alS Düngemittel im Julande*, während beim Fehlen dieses Zusätze« die Frachtermäßigung erst im Wege der Rückvergütung nach erbrachtem Verwendung?, nachweise binnen längstens 6 Monaten nach der Ausgabe der Sendungen gewährt wird.
Ferner ist im Abschnitt I der Artikel „Kalkerde (erdiger, kohlensauerer Kalkigeftrichen worden-
Abzüge de« Tarifs sind durch die Güter, abfertigungsstellen zu beziehen.
Gießen, den 2. Juni 1896.
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