Ausgabe 
10.4.1896 Zweites Blatt
 
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sticht vorgenommen wurden, haben überhaupt feine Aussicht auf Befreiung.

Die Leute treten in bürgerlicher Kleidung an. Stücke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher wegzulegen.

Die Militärpapiere (Paß und FührungSzevgniß) muffen zur Stelle sein.

Sämmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Lontroltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz.

Gießen, den 19. März 1896.

Großherzogliches Bezirks-Commando.

I. V.: Ziegler, Premierlieutenant und Bezirks-Adjutant.

vekamttmachung,

betr. Verminderung der Herbstzeitlose.

Im Jatereffe der Wiesencultur ordnen wir auf Grund deS Art. 24 der Wieseopolizei-Ordnung auch für das laufende Jahr an, daß die auf den Wiesen wachsenden Herbstzeitlosen zur Zeit deS höchsten SaftstandeS durch AuSrupfen der Stengel beseitigt werden. DaS Ausziehen hat möglichst bet feuchtem Boden zu geschehen, damit der Schaft der Pflanzen nicht schon dicht unter dem Boden abbricht.

Die auSgerupften Pflanzen find nicht auf die Wege zu werfen, woselbst die Schafe durch daS Fressen derselben Schaden nehmen können, sondern abseits von den Wegen unterzubringen.

Die Beseitigung der Herbstzeitlosen hat bis zum 20. Mai I. I. zu erfolgen, die bis dahin säumigen Besitzer haben sich der Erhebung von Strafanz igeu zu gewärtigen.

Gießen, den 4. April 1896.

Großherzogliches Kreis amt Gießen.

v. Gagern.

Gießen, den 4. April 1896.

Betr.: Wie oben.

DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen

6* die ArsAh. BftrgmneHtet** des «reifes.

Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie alsbald und dann nochmals nach 14 Tagen in ortsüblicher Weise veröffentlichen laffen.

Hinsichtlich der Gemeindewieseu wollen Sie, insofern dieselben nicht verpachtet find und hiernach den Pächtern die Beseitigung der Herbstzeitlosen obliegt, daS AuSrupfen auf Gemeindekosteu veranlaffen, wozu zweckmäßigerweise Schul­kinder zu verwenden sind.

BiS zum 25. Mai I. I. erwarten wir Ihre» fcerv:, darüber, ob unserer Anordnung entsprochen worbe» n Etwaige Anzeigen, welche Sie wegen ungenügenden Besold derselben für erforderlich halten, wollen Sie uuS hierbei, Sie dieselben in daS Feldrügeregister aufnehmen, mit üorlegeC v. Sagern.

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Seit Menschengedenkm wuchert unter den Steine» *>» garstigen Urals eine Pflanze Happolpgum, welche von 5!tem«d^ beachiet wurde, biS ein Einsiedler, der sich mft Heilkunde defttzr damit Versuche anftellte und di« Entdeckung machte, daß der dieser Pflanze bei vielen Krankheitm, besonder- Langenleid«, schleimung ver Athmungsorgane, chronischem Eatarrb der und Lufttöhrm, Husten, Heiserkeit rc. ein in seiner Wftksamkeil etr« dastehendes Mittel ist. Tausende Atteste und Danksagung« destLn.-, dies. Man schreibe an das Geoerel-Depot Emil Gördel , Eolberg, welche« fünf Packete für 4 Mk. franco verschickt, wen wird nicht abgegeb«. 171

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Bewerberinnen wollen ihre Mel« düngen mit Angabe der Gehalts, ansprüche bis spätestens 15. d. Mts. hierher einreichen.

Gießen, den 7. Aprll 1896.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

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Die Ausführung der Schreiner-, Schlöffet- und Weißbinderarbeiten für den Hauptbau der neuen Werkstätten­anlage am Rtrgelpfad dahier soll ver­geben werden. Die Bedingungen nebst ArbeitS- undLieferungSverzetchntß, sowie die Zeichnungen sind auf dem Baubüreau am Riegelpfad einzusehen, erstere auch gegen Erlegung von je 50 pro Exem­plar durch unser Secretariat zu beziehen. Angebote, versiegelt und mit bezüg­licher Aufschrift versehen, find bis zum 15. April d. I., Vormittags 10 Uhr, dahier einzureichen.!

Zuschlagsfrist 10 Tage.

Gießen, den 4. April 1896.

Die Holzversteigerung vom 7. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 17. d. Mts. an bei Großh. Rentamt Gießen be­zogen werden. Die Ueberweifung des Holzes erfolgt Samstag den 18. d. Mts., Morgens 8 Uhr.

Gießen, den 8. April 1896. Großh. Oberförsterei Schiffenberg.

1 «Sbeltran»port und Schreinerei.

Giessen.

Beitrag für unterstützende Mitglieder . ordentliche Mitglieder . . Eintrittsgeld nur für Letztere

Aufnahme unserer Sammlung. Gießen, den 28. März 1896.

Der Vorstand:

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Allgmeinkr Verein für Amen- und Krankenpflege.

Wir benachrichtigen unsere Mitglieder, daß unsere Dienerin, Frau Bickel, mit der Erhebung der Jahresbeiträge für 1896 beauftragt ist. Solchen, die noch nicht Mitglieder sind, wird durch Vorlegung der Liste Gelegenheit gegeben werden, sich als Mitglieder einzuzeichnen. Wie wir in unsere« Jahresbericht mitgetheilt haben, haben wir die Mittel zu dem dringend nöthigen Neubau unseres Schwesternhauses durch Ausgabe ver­zinslicher Schuldscheine beschafft. Wir haben dafür in dem kleinen Kreise, an den wir uns gewandt hatten, ein sehr dankenswertbeä Entgegenkommen gefunden, und es sind uns auch einzelne namhafte Geschenke zugewandt worden. Nichtsdestoweniger haben wir uns damit doch eine bedeutende Schuldenlast aufgeladen. Den Much dazu fanden wir in dem Vertrauen, daß die Freunde unserer Sache uns durch kräftige regelmäßige Beitrags­leistungen, wie seither, so auch ferner in den Stand setzen werden, die großen und mannigfaltigen Aufgaben unseres Vereins zu erfüllen. Wir hoffen, uns darin nicht getäuscht zu haben und bitten daher um freundliche

RedacNrn: st. Schevd». Druck und vrrlaß btt Brühl schrn Universitär* Buch. und Etemdrnckern (Pietsch & Ccheyda) m Gießen.

Fr. Dr. Brüel. Fr. Baron v. Gagern. Fr. L. Homberger. Fr. Profeffor Siebeck. Frl. P. Stammler. Fr. A. Weidig. Frl. Windecker. Frl. Wort- mann. Frl. I. Zimmermann. Herr Justizrath Baist. Herr Director Dansa. Herr Dr. Baur. Herr Pfarrer Dingeldey. Herr Amtsgerichts­rath Dornseiff. Herr E. Kauffmann. Herr Metzgermeister I. Klein. Herr Pfarrer Schlosser. Herr Karl Schwan sen. Herr R. Stuhl. Herr Stadtverordneter H. Vogt. Herr Revisor A. Wilker. Herr Beigeordneter Wolff.

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Aufforderung.

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Muster der Decken können einge­sehen werden; ebenso kann jede wei­tere Auskunft vom Präsidenten ein-

Jagdverpachtung.

Donnerstag den 16. April, Nachmittags 1 Uhr, soll die hiesige Feld- und Waldjagd auf weitere 6 Jahre nochmals auf dem Bürger­meisterei-Bureau verpachtet werden.

Nieder-Ofleiden, den 8. April 1896. Gr. Bürgermeisterei Nieder-Ofleiden.

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