bann an den Balkon, von der nngehenren BoIHmen» begeiferten Doationen begrüfft. Die Borft-lluno ruht* ™lt‘‘r”a<*L Fante geleitete die Majestäten naAnnfi Sotrtaft, überall begeistert begrüße. Dir
Bälle'statt/" '° Ferteln V
Wolff» telegrrphtschr« Eorrefpondenr-Bme«.
Berlin, 6. October.
Die „Nordd. Allgem. Ztg
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Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt
mk.» x* btadttheater Gieße«. Bier wohlgeluogeae Ibtattt» K6tnbe hat uns di- Dlrection Helm-Kruse shi gtbtai: und damit bewiesen, daß tS ihr Ernst ist, in Geehen bai »aä wir seit Jahren entbehrt haben, ein Theale. zu itaini, I tn ^klchem man nach deS Tages Last und Mühen einte genußreiche Stunden verlebt. Die Direction hat tüchr--, Kräfte engagirt, Herrn Director Helm bezeichnen wir icc:: I als einen ausgezeichneten Schauspieler, und ein -oieirh!
geschaffen, welches jetzt schon beachtenSwerthe Leistungen bitte für die Folge aber sicher zu den schönsten Hoffnungen bmt tlßt. Außerdem sind aber auch noch eine Sieihe Dornin- Gaste gewonnen, von denen einige schon in allernächster Re eintreffen werden. Die bisher gegebenen Stücke und d« was uns noch in Aussicht steht, sind Bühnenwerke, die fc ben Großstädten mit vollem Erfolge gegeben wurden, feft aDeß Novitäten, die der Direction größere Geldopier au- erlegen. Auf der Bühne ist in der kurzen Zeit Ihcltl §.« I schaffen worden und alle Hoffnung vorhanden, daß das doi« gefundene Deficit hier bald ganz beseitigt sein wird. Gute Mufik der RegimentScapelle kürzt die Zwischenakte in a.-- genehmer Weise. Seitens der Direction ist alb Alle« ge stehen, um mit Ehren in Gießen auftreten zu können tre^ bem verhält sich das Publikum ablehnend. Oder, bfhhn ttr abwartend sagen? In diesem Falle meinen wir, el fei gtcjj
I gewartet worden, denn aus dem soeben Gesagten glaubte mir die Würdigkeit der Direction und ihrer Mitgliedtl tr wiesen zu haben. Sorgen wir daher dafür, indem wir bat.-i Besuch der Vorstellungen baß Unternehmen unterstützen, nl eine so gute Gesellschaft zu halten und zum Wieberk«breo zu veranlassen. Die Preise find im verhäluiß zum 9e> botentn wirklich bescheiden, bei Abnahme von 12Harten loht:
I der Sperrsitz Mk. 1,50, baß 1. Parquet 1 Mk., las 2. far- quet 0,75 Psg. Auch haben biese Dutzend-Karten bei Öäftt« Giltigkeit, stets werden diese bei erhöhten Preisen in Z-d lung genommen. Indem wir hoffen, daß unsere flullafiurg auf fruchtbaren Boden fällt, bemerken wir noch, daß htr, Ernst Challier sich bereit erklärt, den Vorverkauf sowii den Kartenumtausch auszuführen.
•• Sranzöfischer Borttag. Der Lector der Uniötrfui': Kiel, Herr L. Gauthey des GoulteS, btabftdjtüß Ende dieses Monats einen Vortrag hier zu halten. 8r witll dabei Proben aus den besten französtsqen Schnsistellerr^ von den Klassikern bis auf die Neuzeit, zu öetör bringte- Freunde und Kenner der französischen Sprache und Viiterotcn toerben biese Gelegenheit, wieder einmal gutes Sranjini* ^u hören, um so freudiger begrüßen, als Herr Gautdev M: GoutteS wegen feines ausgezeichneten Vortrages in Kreisen bekannt ist. I« WieSbaben, Frankfurt und andere» Städten, ist er bereits ein ständiger Gast. In Frünlivrl hat er u. A. auch während des letzten französischen Feste*- curfuS Vorträge gehalten und reichen Beifall gefunden. De» Studirenden der neueren Philologie fei der Besuch des Vortrages ganz besonders empfohlen,- ebenso wird tl für F'c Schüler der oberen Klaffen der höheren Lehranstalten lehrreich und anregend fein, Manches, das fie z. T. schon gelesen, auS dem Munde eines geborenen Franzosen zu hsten. Das Programm, auf baß wir uni Vorbehalten zurück kommen, verspricht in jeder Hinsicht ein zufriedenstellende» und allseitiges zu werden.
•* Wn «euer Tifchevfahrpltt ist im Cerlage 6. v. Münchow, Großh. Hof. und Univ.-Druckeret hier,
W.B. Paris, 7. October. Bei der Galatafel im Elyseepalast saß der Zar und Faur e auf den Mittelplätzen, I neben Faure faß die Zarin, neben dem Kaiser die Ge« mahltn Saures. Der Präsident hielt eine Ansprache, betonend, bte Gegenwart des Kaisers besiegele die Bande, welche zwei Länder in zufammenstimmender Thätigkeit ver. I binden. Die Devise „Union" übte schon ihren wohltätigen I Einfluß auf den Weltfrieden, er werde, befestigt durch die erprobte Treue, deren glücklichen Einfluß weiter üben. Redner drückte Frankreichs Wünsche für das Kaiferpaar und das Zarenreich auS, dankte für den Besuch der Kaiserin, die Er. innerung daran fei unverlöschlich und trank auf das Wohl beß Kaisers und der Kaiserin. Der Zar erwiderte: Ich bin tief gerührt von der Aufnahme, die unS in der großen Stadt Paris, an der Quelle so vieler Genies, beß guten Geschmackes und so vieler Erleuchtung bereitet worden. Treu der unvergeßlichen Ueberlieferung bin ich nach Frankreich gekommen, um in Ihnen baß Oberhaupt einer Nation zu begrüßen, mit ber unS so werthvolle Bande verbinden. Diese Freundschaft kann, wie Sie sagten, durch ihre Beständigkeit nur den glücklichsten Einfluß außüben. Ich bitte Sie, diese Gefühle ganz Frankreich auSzudrücken. Für die ausgesprochenen Wünsche dankend, trinke ich auf daß Wohl । Frankreichß, erhebe mein Glaß zu Ehren beß Präsibenten ber Republik. — Die Illumination ber BonlevarbS, Plätze und Bauwerke verlief unvergleichlich. Eine ungeheure i Menschenmenge begleitete bie Fahrt beß Kaiserwagenß mit stürmischen Hochrufen.
WB. Paris, 7. October. Auf bem Opernplatz unb in den angrenzenden Straßen wogte eine ungeheure Volksmenge. Um 9 Uhr erfolgte bie Anfahrt beß Kaiserpaares,- daffelbe würbe mit nicht enbenwollenben Ovationen begrüßt. Nach bem Banket begaben sich bie Majestäten unb Faure nach ber Oper, auf bem ganzen Wege von begeisterten Zu- rufen begrüßt. Beim Betreten ber Logen erschollen minuten- lange Rufe: „ES lebe Rußlanb, eß lebe ber Kaiser, eß lebe die Kaiserin." Der Vorstellung wohnten bei bie Admirale, Generale, die arabischen und tunesischen Häuptlinge, die hohen Beamten und (Senatoren, die Deputaten. Reiche Toiletten und blendender Diamantschmuck war sichtbar. Daß Zaren- paar wurde durch die Ruffenhymne begrüßt. Faure saß zwischen dem Kaiserpaar, Madame Faure zur Rechten beß Kaisers. Die Künstler Gruppe auf ber Bühne sang unter wieberholtem Beifall unb begrüßte baß Zarenpaar mit ber Ruffenhymne. WSHrenb beß ZwifchenacteS unterhielt sich ber Scaifer mit ben arabischen Häuptlingen. Daß Kaiserpaar trat
Portsmouth, 6. October. Währenb ber Rückkehr ber Kriegsschiffe mürben bei heftigem Sturme vier Matrosen von einer Sturzwelle über Borb geworfen. Drei würben gerettet, einer ertrank.
ber Kaiserin gespendet worden. Hinter bem Wagen ritten zwölf Offiziere, die bem Kaiserpaar während ihres Aus. enthalteß in Frankreich attachirt find, neben ihnen zwei JuffW Offiziere zu Fuß. Hinter bem kaiserlichen Wagen folßte in fünfzehn Galawagen die kaiserliche Suite; in jedem Wagen saß ein französischer Minister auf dem Vordersitz. Schon die dem Wagen vorausreitende Cavallerie, besonders die arabischen Reiter, wurden vom Publikum mit Beifall- uatfdjen begrüßt. Als das Zarenpaar sichtbar wurde, brach ein unbeschreiblicher Enthusiasmus los. Hüte unb Tücher tourben geschwenkt, Arme in bie Lust geschwungen, endlos brausten bie Rufe: Es lebe ber Zar! Es lebe bie Zarin! ®ß lebe ber Kaiser! Die Suite würbe mit bem Ruse: Es lebe Rußland! begrüßt. Der Zar dankte ruhig und langsam militärisch grüßend mit jener kühlen Gelassenheit, bte man bereits gestern in Cherbourg beobachten konnte. Die Zarin, bie ber Menge ganz besonberS zu gefallen schien, bankte sichtlich überrascht unb erfreut burch ein häufiges ttefe« Neigen beS Hauptes unb freundliches Lächeln. Die Begeisterung gab sich (unb mit gleicher Stärke auf dem ganzen Wege beS Zuges. Zuerst fuhren die Wagen hinter dem Bahnhof im Schritt, setzten sich aber bann offenbar auf Wunsch beS Zaren in leichtem Trab. Zahlreiche Militär- Musikcapellen, auf dem ganzen Wege aufgestellt, spielten bie russische Hymne, fobalb ber kaiserliche Wagen erschien. Gegenwärtig finb bie Boulevards und die Hauptstraßen der Stadt von einer ungeheuren Menschenmenge erfüllt. Die Menschenmenge in den Straßen wird von der Polizei auf rwei Millionen geschätzt. Viele Unfälle durch Erdrücken sind vorgekommen. Morgens um 9 Uhr kam auf dem Bahnhofe von Montparnaffe die kleine Großfürstin Olga mit ihrer Amme an. Von einer großen Menschenmenge erwartet und begrüßt, fuhr sie im Staatswagen nach der Botschaft.
., 7" Oktober. O.v „wv»vv. **uy. oiy. cniarr
a$rd,t von einer Neuerung im juristischen
Assessor-Examen für unrichtig.
Berlin, 7. Octobtr.
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öffentlicht über baß Ausscheiden Dr. Schröders aus bem Colonialrath eine Darstellung, woraus hervorgeht, daß Schröder feine Stellung als Director ber Deutsch-Ost- afrikanischen Plantagen Gesellschaft auf Veranlassung beS AufsichtSrathS niedergelegt habe und Professor Ebert an Stelle Schröders am 1. October in den Colonialrath berufen wurde. Schröder wurde durch einen Erlaß des Reichskanzlers vorn 1. October von der Mitgliedschaft zum Colonialrath entbunden. Dieser Erlaß ist Schröder durch einen Canzlei- diener am 4. October in seine Berliner Wohnung über« mtttelt, aber nicht abgenommen worden, da der Adressat, ber Übrigens an biefem Tage in Berlin antoefenb gewesen fein so«, verreist wäre. Der Erlaß ist bann nach Poggelow ab* gefanbt worben.
. _ Die „Norbdeutfche Allgem. Ztg."
bementirt bie Meldung, baß bie Sofias In Konstantinopel eine Demonstration veranlaßt hätten.
Hamburg, 7. October. Frithjof Nansen trifft "ochste Woche hier ein. Die geographische Gesellschaft unb ein'ge andere Vereinigungen bereiten Ovationen für ihn vor.
Hamburg, 7. October. Etwa 500 Buchbinder unb (Sortonage.Arbeiter von hier und Altona haben wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt.
verli«, 6. October. Die Vertreter der ftritenben Berliner GaSarbeiter nahmen heute den Einigungs- Vorschlag deS Gewerbegerichtes an, wonach die 15stündige Sonntagsschicht statt der 18ftündigen eingeführt wird. Den Arbeitern soll eine achttägige Kündigungsfrist gewährt, ein ArbeiterauSfchuß soll gebildet werden und die Betheiligung am Ausstand kein Hinderniß für die Wiederannahme ber Arbeiter bilben.
Paris,6. Oktober. Die Ankunft beS kaiserlichen Wagenzuges bei ber russischen Kirche, welche von einer zahlreichen Menschenmenge umbrängt würbe, erfolgte ?ur$ nach 2y2 Uhr. Nach ber Ankunft scheuten bie d, la Daumont bespannten Pferbe beß kaiserlichen Wagens unb verwickelten sich mit ben Beinen in ben Strängen. Der Wagen stieß gegen einen Prellstein. Das Gesicht der Kaiserin würbe von Baumzweigen gestreift. Beim Der- lassen ber Kirche konnte sich ber Wagenzug nur mit Mühe neu bilden. Unter der Menge wurde sehr stark gedrängt. Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich bei diesem Anlaß nicht.
Paris, 6. October. Nach dem Verlassen ber Kirche fuhr die Kaiserin um 8»/. Uhr nach ber russischen Botschaft zurück, wo sie ben Besuch von Frau Garnot empfing. Der Kaiser begab sich nach bem ElysSe, um ben Präsibenten , Faure zu begrüßen. Nach ber Rückkehr aus bem EchsSe I um 4 Uhr begab sich der Kaiser zu den Präsidenten ber Kammer unb beS Senats, ©rlffon unb Co übet, unb gab daselbst seine Karte ab.
Paris, 6. October. Agenee HavaS. Im Verlaufe ber Empfänge im Elyfäe sagte ber Zar zu Ri bot: „Sie waren 1891 Minister?" Als Ribot bestätigend sich verneigte, fuhr der Zar fort: „DaS waren bte Keime!" Ribot ertoiberte: „ES war ber Anfang großer Dingel" I Der Kaiser bemerkte barauf lächelnb: „Ganz richtig."
Dapesch« bei Cirrta w$cr»tK
Berlin, 6. October. Der Kaiser wirb, wie bie „Voss. I Ztg." vernimmt, Mitte October mit kleiner Begleitung in Essen eintreffen, um bie Fortschritte ber Geschütztechnik in ben Krupp'schen Werken auß eigener Anschauung kennen zu I lernen. 0 I
®erHu' 6 October. Wie bte „Norbd. Allgem. Ztg." erfährt, wirb morgen tn HubertuSftock ein Kronrath stattfinden, zu welchem sämmtliche StaatSrninister Einlabungen erhalten haben. Dem Vernehmen nach hanbelt eß sich um Fertigstellung ber Arbeiten für bie bevorstehenben Paris« I mentßfefftonen.
Berlin, 6. October. Die gestrige Sitzung beS Staats- mtnifteriumß bauerte fünf Stunden. An derselben nahmen außer sämmtlichen Ministern auch der Staatßsecretär beß RelchSschatzarntS, Graf v. PofadowSkh, Theil. Eß wird angenommen, daß die Vorlage wegen Converflon der preußischen 4procentigen ConfolS in SVaProcentige zur Berathung ge« ftanben hat. Heute trat baß StaatSministerium abexmalß zu einer Sitzung zusammen unter bem Vorsitz beß dürften Hohenlohe. ° 1 "
Berlin, 6. October. Wie bie „Natioual-Zeitung" be« I
I rj^tet, kam eß in ber Schlußsitzung beß national# Uberalen Parteitages zu heftigen «usetnander-
I fetzung en zwischen bem Abgeordneten Paasche und dem Chefredacteur Köbner von der „Nat.«Ztg.", wobei letzterer
I Paasche angriff. ’
Wiesbaden, 6. October. Nach einer Mitteilung beß I RegterungSorganS wird das Zarenpaar am nächsten Sonntag von Darmstadt aus der Großfürstin Constantin von Rußland einen Besuch abstatten unb Vormittags einer Messe I in ber russischen Capelle beiwohnen.
Karlsruhe,6.October. Sämmtliche Gauverbänbe ber Gew erbe vereine beß Laubes erklärten sich auf Befragen ber Regierung gegen ben Gesetzentwurf, betreffenb bie
I Zwangsinnungen für Gewerbekammern.
.».Wien, 6. Oktober. Infolge Explosion eineß Petroleum« gefafceß Ist auf bem Bahnhofe zu Smlchow bie Maschine eineß Rangirzugeß in Branb gerathen. Der Maschinist und der Heizer stürzten von der Maschine herab, ter Zug 'Uhr führerlos davon. El« unabsehbares Unglück wurde durch die Geistesgegenwart beß Maschinisten verhütet, indem derselbe unter eigener Lebenßgefahr wieder auf bte Maschine fprang, baß Ventil schloß unb so ben Zug zum Stehen brachte.
I Paris, 6.Oktober. Alle Blätter bringen Willkommen- ! Artikel anläßlich beß Zar enb esuches und stellen längere Betrachtungen über bie politische Bedeutung desselben an. m PusiS, 6. October. Die radikale und chauvinistische Presse läßt, wie vorouSzusehen war, in ihren Artikeln Revanchegelüste durchblicken. Der „Jour", baß Leib- blatt beß früheren rabicalen CablnetschefS Bourgeolß, schreibt: Daß zwischen Paris unb Petersburg zu Stande gekommene Einvernehmen habe bem Dreibunbe, voran Deutschland, welches Ihn leite, die unerträgliche Oberherrschaft Europas abgenommen. Dieses bedeutende Resultat der Allianz wird In der Folge noch wichtigere Resultate hervorbrlngen, mögen I eß nun die Diplomaten wollen ober nicht.
Calais, 6. Oktober. Bei einem Canal in ber Nähe beß Dorfes Bruah würben 30 Dhnamitbomben ent« bedt. Diese Entdeckung würbe mit einer neuerlichen Strike- bewegung in Zusammenhang gebracht.
Loudon, 6. October. „Daily Telegraph" melbet aus Petersburg, es sei eine beschlossene Sache, baß Präsident I poure im nächsten Monat zum Besuche beß Zaren In Ruß- I land eintreffen werde.
toc*Us «nd proohtsitTUs»
Bießen, den 7. Dctote:
• P^avinzlLlallSfchnifihvllg. Samstag den 10 d ». p”bet tm Regierungsgebäude dahle?, öffentliche Sitzung des ProvinzialauSfchusseS der Provln, Jeffea mit folgender Tagesordnung statt: 1. ®ntL_ bei ßu« Ausbau der Llebigstraße in Gießen erforbtt i- ?fe,Ianbc^ 2< Beschwerde des Peter Rössel m 3t&enftabt tnegen Entziehung des OrtSbürgernutzws ' , , Sruennllng. Se. König!. Hoheit der Großbe- haben Allergnädigst geruht, am 26. September den n-' origen Lehrer an bem Schullehrerseminar zu ^ramtSafT,fTor Ernst H.nsing zu- an . Anstalt zu ernennen.
” HnSjei^nunj. Sk. »3ni9l. H-h-it bet «r. herzoghab-nSll-rgnadigst geruht, am 26. Septembers Bauausseheraspirant Heinrich Schlapp au« S,aui»l? die Rettung,Medaille zu «erleihen.
. ™ Si°d,the.ter ©ie&ea. Die gestrige zweite aufiui-
I de, Mo er scheu Lustspiei, „Der Hhp °ch°ude.- stch ebensall« eiue, außerordentlichen Beisall«. Für Dann,,, ' £en 81 C‘tobtt elnt bedeutende Novität in Sorbete--' betitelt „Der Dornenweg«. Diese« Schauspiel 0^^. Bersaffer, Felix Philippi, der stch bereit« vorher durch ' intereffante Arbeit „Wohlthäter bet Meuschbeu einen Namen al« Bllhuenbichtet erwotben, auch sammilicher Hosdühnen geöffuet unb behauptet stch neiitZ auf bem Spielplane sämmtlicher Bühnen. Die Donnertu-ü Aufführung „Der Dornenweg« dürste demnach een CIC- i yntertffe in Anspruch nehmen. - Für kommenden Frel-u ist bereit« der erste Gast Im hiesigen Stadttherrt» ZJ ptdulein Settlia Gieseke, bie beliebte N.lve der z,al surter Bühne, welche demnächst an bie Münchener Histü»- flbetfiebeln wirb, tritt In einer Ihrer besten Rollen «U tu -
Stahl, reizeubem Lustspiele gleichen Namen, aui - W unerwähnt wollen wir (affen, baff sich ber to-e.karu. verlaus zur grüfferen Bequemlichkeit ber Theaterbewchet - - heute ab in der Mustkalienhandlmtg be« Herrn E. Sh all fit befindet.


