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7.1.1896 Zweites Blatt
 
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gebracht und, nachdem die Wageabremse gelöst, fährt der Wagen sammt den Pferden die abschüssige Strecke von selbst hinunter, so daß die Rößlein unterwegs Zeit genug haben, auszuschnaufeu und zur nächsten Auffahrt neue Kräfte zu sammeln. Jedenfalls eine originelle aber ganz humane Ein. richtung, an deren Vorhandensein auch nicht gezweifelt werden kann, da eine amerikanische Zeitschrift eine photographische Wiedergabe der zu Thal fahrenden Bahn der betreffenden Mittheilung beifügt. (Mitgetheilt vom Internationalen Patent-Bureau Karl Fr. Reichelt, Berlin N. W.).

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Krofdorferstratze 17.

wohl den Kopf schütteln, wenn er hierdurch erfährt, daß eine solche Frau thatsächlich zur Zeit. in Darmstadt lebt. Den Namen derselben öffentlich zu nennen, würde dem bescheidenen Sinne der durch ArbettSkräftigkeit in solchem Alter so reich gesegneten, wackeren, alten Frau wohl nicht gefallen, aber die Sache selbst schien unS totereffant genug, um sie der Oeffentlichkeit nicht vorzuenthalten.

* Ein seltenes Jubiläum. DaS Jubiläum der hundertsten Reise über den Atlantischen Ocean ist selbst in SeesahrtSkreisen ein seltenes Ereigniß- daß aber ein Fahrgast hundert Reisen über den Atlantischen Ocean vollendet und daß alle diese Reisen auf den Dampfern der­selben Gesellschaft zurückgelegt werden, daS gehört selbst in unserem Zeitalter deS Verkehrs zu den seltenen und bemerkens- werthen Erscheinungen. Mit dem SchnelldampferHavel" deS Norddeutschen Lloyd hat vor Kurzem der Inhaber einer be­kannten rheinischen Weiufirma (L. Durlacher in Bingen) seine neuuundneunzigste Reise über den Ocean angetreten und kehrt gegenwärtig ebenfalls mit einem Dampfer deS Norddeutschen Lloyd von New-York zurück. Damit wird der betreffende Herr dann seine hundertste Reise über den Atlantischen Ocean und zwar lediglich auf Schiffen des Norddeutschen Lloyd zurückgelegt haben, ein Borkommniß, welches jedenfalls ebenso sehr für die Anhänglichkeit deS Fahrgastes wie sür die Vortrefflichkeit der Einrichtungen des Norddeutschen Lloyd spricht.

' Sine Pferdebahn, bei welcher die Pferde bequem mit im Wagen stehen, anstatt an demselben zu ziehen, dürfte wohl eigentlich zum Begriff der verkehrten Welt gehören, existirt aber thatsächlich zu Denver im Staate Colorado, Nord'Amerika. Die Sache verhält sich nämlich so, daß auf einer Strecke von ca. 2,5 Kilometer Länge die Bahn in der einen Richtung hin, beständig ansteigt, so daß die beiden vorgespannten Pferde sich redlich plagen müffeu, um den Waggon zu Berg zu ziehen. Aber im Vorgefühl des Lohnes und des Vergnügens, welches ihnen durch die Rückfahrt zu Theil wird, bewältigen sie die dicht besetzten Wagen spielend. Oben angekommen, werden nämlich die Rosse in einen bei der Auffahrt hinten angehangenen niedrigen Wagen unter­

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II. Dienstag den 21 d. M., 8 .mittags 10 Uhr, im Freund- sii n Gasthaufe zu Krofdorf aus Schützt). Waldhaus: Distr. 48a (L.chlenberg) Eiche: 10 rm Reiser. Buche: 1 rm Scheit, 8 rm Knüppel, 175 rm Reiser. Distr. 48b (Lichten, berg) Luche: 2 rm Scheit, 4 rm Knüppel, 95 rm Reiser. Dtstr. 54 nub 58 Buche: 22 rm Scheit, 11 rm Reiser. Dtstr. 55 (Linden­schied) Eiche: 6 rrn Scheit, Buche: 176 rm Scheit, 23 rm Knüppel, 218 rm Reiser. Distr. 57 (Linden- schied) Eiche: 2 rm Scheit, 3 rm Stockholz. Buche: 378 rrn Scheit, 23 rm Knüppel, 456 rm Reiser.

Krofdorf, den 4. Januar 1896.

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Versteigerung vorauss. lheilw. bestimmt. 251 Barn, Gerichtsvollzieher.

kostspielige Anlage von Wasserleitungen mit HochreserooirS und» Pumpwerken durchführen. Es ist dahn mit Freuden zu begrüß«, daß es der Firma Krause u.Eomp. in Berlin gelungen ist, Lustdruck- wasierleituogen zu bauen, welche viel billiger herzu,trllen find alS die erwähnten Wafferleitungen und auch noch andere Porzüae baden. Da es gewiß viele Städte und Dörfer giebt, die sich für die Luildruck- wasserlettungen tnteresstren, so sei über deren Einrichtung daS Folgende erwähnt: Zur Anlage einer Luftdruckwau^lei.uog gehört vor allen Dingen ein Brunnen, der reichlich gutes Master fpnbtt. Ferner muß dieser Brunnen fo erweitert werden, daß in demselben ein beweglicher mit Ventilen verfchmer Eismkessel angebracht werden kann. Dann ist zu der Anlage Noch nöthig eine LuNpumpe, ein Luflkesfel zur Aufspeichnung der Druckluft und der Motor zur Erzeugung der nöth'gen Kraft für den Betrieb der Lu 'pumpe, natürlich außerhalb deS Brunnens. Die in dem Luitkestel aufge­sammelte Druckluft wird durch Röhren auf die im Brunnenkrstel vorhandene Wastersäule geleitet und drückt die Flüssigkeit durch andere Röhren nach oben bis zur SebrauchSstelle in die obrrftai Geschoste eines HauseS für Küchm, Badeftuben, ElosetS rc etenfo auch in Gärten, Höfe, Werkstätten rc. Eine solche Masterfördermag ist eine ausdauernde, felbstthätige, ferner hat sie d« großen Vortheil, daß da« Master stets gleiche Temperatur besitzt, da e« birecl vom Brunnen nach der SebrauchSstelle gelangt und nicht erst Pump« oder Mafchinentheile, sowie H. chreicrvoi'L zu durchlaufen h«. Dabei ist eine solche Anlage wert wohlfeiler alS die der an der« Wasserleitungen, auch ist ein Versagen derselben nicht denkbar, und da sie schon vielfach zur Ausführung gebracht worden sind, so können derartige pneumatische Wasterleitungm mit Recht empsohlerr werd«.

- *in wirtfanreS esihmittei für!«>. Glas »u löth« ist eine schwierige Sache und doch ist eS noch einer neuen Erfindung möglich. Die Legirung von 95 Theil« Zinn und 5 TheU« Kupfer bildet nach der .Pbarm. Centr.-H." eine Composttton, die sich mit GlaS so schnell vereinigt, daß sie wohl als Löthmittel, ,. ium Verbind« einzelner Röhren verwendet werden kann. Man schwurt erst das Zinn, setzt dann das Küpser zu. und rührt gut durch. Zusatz von */ bi« 1 pCt. Zink oder Blei macht die Mischung mehr oder weniger hart.

- QitzedestLndtger Kitt. Man nimmt eine Hand oot gebrannten Kalk, den man mit 120 Gramm Leinöl verrührt und zur gewöhnlich« Ktttdicke einkocht. Die dehnbare Maste läßt man sodann in einer dünnen Schicht an einem vor den Sonnmstrahl« geschützt« Orte trocknen, wodurch sie sehr hart wird, Ge­brauche erwärmt man d« Kitt über Feuer oder dem Eplinder einer Lampe und verstreicht die durch die Hitze schadhaft geworden« Stell« an eisernen Oef«, Herd« oder sonst zersprungen« Geg«ständ«. 2lg.

Oeffentliche Versammlung

Alle, die Interesse daran haben, daß der Vichmarktplatz Staditheil verbleibt «nd nicht nach dem Süden hinter die Gnterbahnhöse verlegt wird, wodurch ben inneren Stadttheilen un­berechenbarer Schaden erwüchse und Dutzende von Existenzen untergraben würden, werden aus Dienstag, 7. d. 3M., Abends 81» Uhr, in die Restauration Sauer (früher Spieß) am Oswaldsgarten eingeladen.

Citeratwr «nd Arrnst.

- Akademische Kreihett. 2. Auflage. Lieder und Gedichte eines ^Alten Herrn". Berlin, Verlag von I. Harrwih Nachfolger. Preis Mk. 1.50. Der Verfasser bietet etze Sammlung von Liedern und Gcdtchl«, die in humortsttscher, burschikoser Weise die Leiden und Freud« deS Studenten wiedergeben. Die flotten Verse stnd theils tm Scheffel'schm Geiste abgesaßt, häufig wird aber auch der Leser an die leichte Porste Heinrich Heines ertnner. Das Werk ist nett ausgestattet und wird seiner Eig«art wegen alten und jung« Akademikern eine willkommene Gabe sein.

- In di« thüringische H-imath von gtepoto »-« Banfe, dessen hundertster Geburtstag auf den 21. Decembcr d. I. fällt, führt uns ein sehr intertssanter Aussatz tn der neusten Nummer der .Gartenlandes, der auch durch Abbildungen mit der btstorisch merkwürdigen Gegend von Wiehe näher bekannt gemacht. Zwischen dem Kysthäuser mit sein« Erinnerung« an die Hohenstaufenzeit und der Abtei Memlebm, in welcher Kaiser Otto der Große starb, ist die kleine Ortschaft gelegm, tn welcher der berühmte Historiker seine Jugendzeit tn idyllischer Stille verlebt hat Wie die WodWn Erinnerung« des Unstrutthale« auf das Gemüth beil RbweJ gewirkt hab« müffen, davon giebt Zeugntß ein etgenthümltches Gedenkblatt, daS Ranke im Alter gelegentlich eines Aufmthalts tn der Heimath, dem Secretär seines Schwiegersöhne« des Schloßherrn von Loders- leb«, in die Feder dtcttrte. Das Gespräch, welches die ^Gartenlaube veröffentlicht, wägt die großen Erinnerungen der Gegend gegen einander ab.

Technische Fortschritte.

- Lnftdrnckwasserlettnngen. In all« Städten und Dörfern ist das Bedürfnttz nach einer gut« Wasserleitung, welche die Haushaltung mit Master versorgt, vorhanden, aber eine ver- hältnißmäßig nur geringe Anzahl von Gemeinden konnte bisher die

Dennietyungen.

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