Verste
r
fid;
i,Si e-fite!
Die int $ -SKlichen Umfaffi ihoie erforderlich »arbeit iErdark irottt 127 cbn^
Tieastag d ttormitt ijfiütlii Dtrbun.
UrMtibtffyei ra^n liefen w »Wm btx M ' mfMUHckod ■ Zc r-nular bis ji ; nnjureichen fin!
LufchlagSftist
Hießen, be:
Das L Sd
■ $Te»ent0 ’^app
der er wußte, daß fie biffig war. Tr benutzte das Thier Qlfl Hofhund und legte daftrlbe an die Kette. Gestern Mittag lief der Hund, die Kette hinter sich herschleifend, im Hofe herum, weshalb der Besitzer ihn wieder anketten wollte. Der Hund mochte wohl die Absicht feines Herrn errathen haben, denn kaum hatte dieser den Hofraum betreten, stürzte sich derselbe auf ihn und machte den Versuch, ihn am Halse zu packen. Mrr scharfem Griff packte der Angegriffene den aaf den Hinterbeinen hoch vor ihm stehenden Hund an der Kehle, gleichzeitig mit der noch freien Faust dem Thier in den Rachen fahrend- darauf schleuderte er den Hund plötzlich von sich, ergriff einen Knüppel und töbtete das Thier mit einigen wuchtigen Schlägen. Herr Keßler, welcher an der Hrvd verletzt ist, mußte sich sofort in ärztliche Behandlung begebev.
Marmor - Industrie. Der „Deutsche Gastwirts schreibt: Sine für Gaftwirthe recht intereffante Collecm- Ausstellung der Lahnkalk- und M armor>Iu d ustrir von Aug. Gabriel jr. zu Gießen befindet sich auf der Fach, und Gewerbe-Ausstellung für Hotel, und Wirthschast^ wesen zu Wiesbaden. In eigenem Pavillon ist in recht anschaulicher Weise die vielseitig practische Verwendung bei grauen MarmorgrsteinS mit den prächtigsten Maseriruvgen zur Darstellung gebracht. Abgesehen von den Büffet-, Tisch- und Waschtischplatten, verfertigt auß diesem edlen Material, find eß besonders die Fußbodenbeläge und Fensterbänke, welche besonders empfehlenswerth find für vornehm und solid eingerichtete Häuser. En miniature dargestellt find eine Anzahl Closet- und Badeeinrichtungen. Grottensteiue mit den herrlichsten Crystallisationen feffeln den Blick bei Besuchers beS Gabriel'schen Pavillons. Es bürste für die die Ausstellung besuchenden Gaftwirthe und Hoteliers lohnend sein, die Darbietungen der Firma Aug. Gabriel jr. in Wiesbaden fich auzusehen.
*» Versammlung der Gerichtsvollzieher. In Frank, surt fand am Sonntag eine Versammlung von sämrntlichea Gerichtsvollziehern des Großh erzo gthums Hesse» statt. Die Verhandlungen erstreckten sich hauptsächlich ans Regelung und Befferung der PensionSverhältniffe. Die Br« amten faßten Resolutionen, betr. 1) Gleichstellung beß pev- fionßfähigen Diensteivkommenß mit anderen hessischen, auf gleicher Rang- und Bildungßftufe stehenden Beamten- 2) Abstufung nach AlterSklaffen- 3) Anrechnung der früheren Ber. Wendung im Staats- und AußbülfSdienste als Dienstjahre- 4) Anstellung auf Lebenszeit- 5) kostenfreie Stellvertretwr,
Bekam fcrmS#?8 * , -"••«l Kt t 1 uub 5tdk ' "ttßtigfrt.
^it btfonbtren ' 55 nrdrn lr • bekannt ( den 4.1 Der H
außgetheilt habe. , .. .
Pari«, 4. August. Der „Evmnernent" meldet, der Municipalrath von Bichy habe die officielle Mittheilung erhalten, daß baß Czarenpaar am 15. September dorr | eintieften wird. a t
Madrid, 4. August. Gestern Abend ging hier ein starkes Gewitter mit Hagelschlag nieder. Die Kammerfitzung mußte aufgehoben werden, weil die Hagelkörner in den Saal drangen. , „ ...
Madrid, 4. August. In den letzten Tagen sollen spanische Truppen abermals im Ganzen 71 Insurgenten g e • tübtet und zahlreiche Personen verwundet haben.
Athen, 4. August. Die Verhandlungen zwischen den fünf Großmächten bezüglich Creta werden fortgesetzt. ES soll sich nur noch darum handeln, den modus procedendi zu finden. Unter den fünf Mächten herrscht vollständige Einigkeit. Englands Haltung bleibt völlig eindruckSloS.
Athen, 4. August. In Maced onien haben fich in den letzten Tagen weitere aufständische Banden gebildet.
Athen, 4. August. 250 Freischärler und Agitatoren find gestern nach Creta abgegangen, um den AuSftaud in die bis jetzt noch ruhigen Provinzen zu tragen.
* Frankfurt, 1. August. Sechs Handw erk-burscht» gingen gestern Nachmittag an den Main, um fich in Nähe des GutleuthofS zu baden. Zwei von ihnen, Schneider Albert Schäfer aus Barmen und der Nicolaus Quinteß auS Bosheim waren plötzlich im verschwunden und ertranken. Die Leichen wurden heute W mittag am „Rothen Hamm" gelängt. ” ®‘S"n. sollte ein in Praunheim wohnender Gelbgießer Bechto wegen eines SittlichkettSverbrechenS verhaftet werden. » der Gendarm in Begleitung des OrtSdienerS die SohE betrat, ergriff Bechtold einen Kevoloer, gab einen “ • den Ortsdiener ab, ohne diesen jedoch zu treffen, und bra • fich dann selbst einen Schuß in die Schläfe bei, welche sofortigen Tod zur Folge hatte.
Lauterbach, 4. August. Vorigen Samötag hieb ein acht- jähriger Junge in Blitzenrod beim Holzhacken einem Kamerad, die Spitze beß rechten Zeigefingers fast vollstänh ab. Daß noch an der Haut hängende Stück ist zw« angenäht worden, doch kann von Glück gesagt werden, wen der Finger vollständig erhalten bleibt.
-n- Gettenau, 3. August. Ein sehr intereffanter Fand ist auf dem „BüdrichSacker", da wo der Auffüllgrund entnommen wird, gemacht worden und zwar eine römische Grab' utne, mit Asche und angebrannten Knochenreften. Leiber wurde die Urne in Stücke geschlagen und der Inhalt zer- streut. Die Urne stand etwa einen Meter tief unter der Erdoberfläche in bindigem Lettboden, in dem fich die Urne wie im Modellirgypß ausdrückte. Die Höhe des Gefäßes betragt ca. 30 Ceatimenter, der Durchmesser 35 Centime»!, die Utne war demnach sehr bauchig. ES ist schade, daß auf diese Sachen nur mäßige Ausmerksamkeit verwendet werden kann- die Bauunternehmer wollen tüchtig geschafft haben und daS ist ganz selbstverständlich, denn das langsame und vor- sichtige Arbeiten verschlingt Zeit, kostet also Geld. Daru» hecht es: nichts wie drauf! nur gehackt, gegraben und geschippt was das Zeug hält. Dadurch geht manche- schönt Stück verloren. Einsender hat fich die Stücke beß Gefäße», Insoweit fie noch vorhanben, mitgenommen und wirb versuche-, sie zusammen zu setzen.
,<*“11»*
'VW et*
•” T« ß-d i* **" j» i. 3' «fi&S S.T.?
ett M btt Job b* * % Stti^b ta »
paB|t »ttangimt haben.
• Dir ntnt nqsmLrng In ' ettttätili, naä b9(T Lett sein. toWt 16 für W f^äozer x < । -ftltrn betragt ü MO 000 Pfuub
CocwUs unö prwhtiklkf#
Gieße», den 5. August.
•• Anszeichnnng. Seine Königliche Hoheit der G r oß - Herzog haben Allergnädigst geruht, am 29. Juli den Lehrern Dr, Gustav Mohr an dem Gymnasium Fridericianum zu Lauback, Dr. Christoph Vogel an der Real- und Land- wirthschaftSschule zu Groß-Umstadt, Dr. Rubos Glaser an bem Gymnasium zu BenSheim unb Heinrich Müller au bem Realgymnasium unb der Realschule zu Gießen ben Character ats „Professor" zu ertheilen.
Eisenbahn-Fahrplan. Wie auß dem Jnseratentheile ersichtlich, tritt am 15. dsS. MtS. aus ben Strecken Straß- eberßbach—Dillenburg unb Dillenburg—Nicolaußstollen ein neuer Fadrplan in Kraft.
»♦ ein PreiSschießeu nm Kaiserpreise wird, wie auß- roarttge Blättrr melden, in den nächsten Tagen von den Truppen auf den Garnisonscheibenständen abgehalten werden. Die Preise bestehen für Offiziere in Ehrensäbeln, für Unter» Offiziere in goldenen Uhren mit ErwerbSurkunde, welche die eigenhändige Unterschrift beß Kaiserß trägt. Das Schießen fiubet auf einer eigen« zu biefem Zwecke hergestellten Scheibe mit 24 Ringen statt- jeher Schütze darf sieben Schüsse ab» geben- drei mit unterstütztem Gewehr und vier mit freihändigem Anschläge. Bei sieben Schüssen können also im glücklichsten Falle sieben mal vierundzwanzig, mithin 168 Ringe erreicht werden.
•• SteinS ©arten, lieber das am Freitag Abend con» certirenbe Trompeter-CorpS beß Magbeburg. Dragoner- Regiments Nr. 6 schreibt man auß Speyer, 3. August: Gestern Abenb concertirte unb zwar mit großartigem Erfolg daß TrompetercorpS beß Magbeburgifchen Dragonerregiments Nr. 6 auß Diebenhofen im Schwartz'schrn Keller. Das
Programm bestaub theilß auß humoristischen Stücken, welche vom Publikum jebeßmal stürmisch applaubirt würben. Auf allseitigeß Verlangen gibt bie Capelle heute Abenb ein histo- rischeß Concert. Das Programm enthält u. A. «Hie gut Brandenburg alle Wege", und baß kürzlich erschienene „Berliner Gewerbeaußstellungs-Potpourri", baß hier zum ersten Mal zur Aufführung kommt. Die Capelle concertirte bis jetzt nur in Badeorten. Wir wünschen der braven Capelle I heute Abend einen reichen Besuch unb wollen nicht verfehlen, baß verehrliche Publikum auf ben bevorstehenden genußreichen Abenb auch an dieser Stelle aufmerksam zu machen.
•• Erfolge nuferer Schützen. Bei bem gestrigen Heften- Nassauischen BerbanbSschießen zu Alsfeld, an bem 120 active Schützen sich beteiligten, nahmen drei Gießener Schützen Theil und erschoften von den ersten Preisen den 3., 4. unb 5. Preis.
** Lefitzwechsel. Herr Bauunternehmer Petri hat einen weiteren, 1100 Quadratmeter großen Bauplatz an ben praktischen Arzt Herrn Oßkar Hoepfner zur Errichtung eines Instituts für Orthopädie, schwedische Heilgymnastik und Massagekuren für den Preis von 10 Mark pro Quadratmeter I verkauft. t ,
•» ein biffiger Hand. Der Pferbemetzger Keßler
I hatte vor einigen Wochen eine Ulmer Dogge erworben, von
Dapesch«» bei
Berlin, 4. August. Reichskanzler Fürst Hohenlohe wird am Freitag au6 Alt-Auffee zurückerwartet.
Berlin, 4. August. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung, wonach die Bestimmungen über die Beschwerdeführung der P e r f o n e n d e S Soldat en stand eS vom Feldwebel abwärts, sowie der Offiziere, Sanitätsoffiziere unb Beamten beß Heereß bei ben afrika- nstchen Schutztruppen sinngemäße Anwendung zu finden haben. Die hierbei für die afrikanischen Verhältnisse gebotenen Ab- I weichungen zu bestimmen und etwa nothwendig werdende I Erläuterungen zu geben, wird der Reichßkanzler ermächtigt.
Berlin, 4. August. Im „Reichsanzeiger" werden heute veröffentlicht: bie Verorbnung betreffenb bie Einführung ber deutschen Militär-Straf gesetze in den afrikanischen Schutzgebieten, ferner die Verordnung betreffend ft r af ger ich tlich eß Verfahren gegen Militarpersonen der kaiserlichen Schutztruppe, beide vom 26. Juli 1896.
Spandau, 4. August. Einer Meldung der „Spund. Corresp." zufolge hat am Sonntag Nacht im „Concerthauß Klosterstraße" ein blutiger Streit zwischen Soldaten und
C'vilisten stattgefunden, in dessen Verlauf ein Unteroffizier I des Königin Augusta-Regiments blank zog und mit seinem | ©übel auf bie Säfte eintjieb. Ein Arbeiter wurde schwer an ber Hanb verletzt. Der Unteroffizier ließ sodann eine Militärpatrouille herbeiholen unb vier Civilpersonen gefangen I abführen. Del Weiteren bot er Feierabend und machte der Tanzfestlichkeit vor der polizeilich erlaubten Zeit ein Ende. Der Vorfall ift der Commandantur gemeldet worden.
München, 4. August. Gegenüber' der Blättermeldung, daß der Kaiser der Herbstparade oder den Manövem des zweiten bayrischen ArmeecorpS in Unterfranken deizu- wohnen gedenke, können wir auf Grund authentischer In- | Formationen constatiren, daß an zuständiger Stelle von einer Parade beß ArmeecorpS vor dem Kaiser nichts bekannt ist und daß nur einsache CorpSmanöver, nicht einmal Königs- manöver für daß zweite bayrische ArmeecorpS vorbereitet werden.
«urich, 4. August. Heute find die letzten Truppen entlassen worden. Die in Haft befindlichen Personen wurden bis auf wenige entlassen. Die Italiener haben Überall die Arbeit wieder aufgenommen.
Rom, 4. August. Die Cholera ist in Palermo in bedenklicher Weise ausgebrochen. Unter ben bisherigen Opfern beftnbet sich auch die Frau beß französischen ConsulS.
»em 4. August. Wie verlautet, wird Rudini darauf verzichten, die Kammer aufzulösen. Die30Millionen Deficit will er durch einige neue Steuern decken.
Paris, 4. August. Der General-Director beS Grand Hotel erklärte in einem Interview, die Rechnung für die französische Regierung durch die Anwesenheit Lihung- Tschaugß werbe eine Million Francß incl. der Specialzüge nicht übersteigen. Die Blätter erklären, baß Lihnng-Tschang ein thenrer Gast unb sein Dank für den Empfang sehr unzureichend gewesen sei, da er im Ganzen nur sieben Medaillen
behaftet. D-m B-rhoft-t-n ift n=»;e»iefin Worten, d°tz 1 er am Tage beß Atrentateß eine Zuckerschnur gekauft hat, welche derjenigen gleicht, mit welcher der Bombencarton zu- | ^^^"Parir"°4! August. Nach den Ergebniffen der letzten Bolkßzählung beträgt die Bevölkeruogßz'ffer Srankre'chß 38228969- fie übersteigt baß Ergebuiß beß Jahres 1891 UD1 ^tod^oim, 4. August. DaS „Astenbladet" erhielt tele- graphisch auß Hammerfest eine vom 30. Juli von Dane - O:r abgesandte Mitthellung, welche meldet: Die Füllung des Ballons Andree sei seit dem 25. Juli glücklich vollendet. Die Probe zur Feststellung des Gasverlustes de« Ballons steht noch aus- sonst ist alleszur Abfahrt bereit. Das Wetter ift unstetig. An Bord befindet fich °ll S wohl.
Moutaomery (Staat Alabama), 4. August. Die Wahl für den Gouverneurposten ergah eine vermehrte demo- kratische Majorität. Der demokratische Cavdidat 3 ° 5 «f0 ” fikate Über den CandidatkN der Bereinigten Populisten und Republikaner, Goodwin. Die Republikaner fechten daS Wahlresultat an mit der Behauptung, Stimmen von Negern seien unterdrückt worden.
«rotoria, 4. August. Meldung deS „Reuter scheu Du- reaus". Der DolkSraad hat ein Gesetz angenommen, welches den Kindern von Uitlandern auf allen Goldfeldern Schul- unterricht zufichert. Das Gesetz tritt sofort in Kraft und bestimmt unter Anderem, daß die Kinder in ihrer Muttersprache unterrichtet werden sollen. Der Volksraad genehmigte ferner die Randmunizipien-Bill im Princip.
in ErkravkungSfällen.
Unlauterer Wettbewerb. Die practischen Folgen btl Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb machen fich tag« täglich geltend. So schrieb neulich der Inhaber eines Berliner „SpecialrestergeschäftS" an den Leiter einer aui- toärtigen Filiale, daß er die Bezeichnung „Speeialrester- geschäst" unb alle Bezeichnungen, welche zu der Ansicht führen^ daß „Rester" verkauft werben, nnterlaffen sollte, eS sei benn, daß wirklich einmal Rester vorlägen! Mit den „Restern' in den Restergeschäften scheint cß demnach gewesen zu Ur wie mit den Hasen in ber Berliner Hasenhaide — eß N keine drin. — In Crefeld hat die dortige Polizei eint Avzahl Ladenbesitzer auf baß Polizeiamt beschieden, um ihntv klar zu machen, baß fie durch gesetzwidrige Anpreisungev, schwindelhafte Reclame- und Firmenschilder gegen baß Gest, über ben unlauteren Wettbewerb gefehlt hätten. Die Bor. geladenen wurden verwarnt und ihnen erklärt, daß daß über bie Verwarnung aufgesetzte Protokoll von der Polizei gut aufbewahrt würbe, um, falls die Verwarnung nicht fruchte» sollte, an zuständiger Gerichtßstelle seine Wirkung zu thuo»
vorliegeu.^ $ augu|ti Der Stabtrath bewilligte auf An- trag Dr. Luegers 25,000 fl. zur Ausschmückung der Straßen, welche das Zarenpaar pasfiren wird.
Wien, 5. August. Betreffs Creta wird in hiefigen diplomatischen Kreisen bestätigt, daß Oesterreich die Blokade durch ein europäisches Geschwader angeregt hat. Wie ver- lautet, find die übrigen Mächte, mit Ausnahme Englands, im Princip damit einverstanden.
Rom. 5. August. Die „fRIfornta" ist e in 0 <a b 8(in. Seit drei Jahren hatte Crirpt da- Blatt an eine Gefellfchaft ab9“etfiflel, 5. August. Dem „Patriot-" zufolge drangen 500 Socialisten in ein katholisches VereinSdauS in Mecheln ein unb zerstörten unb plünderten dasselbe. Mehrere Personen wurden durch Messerstiche schwer verletzt, zahlreiche Ruhestörer verhaftet. _____
Belgrad, 5. August. Die wegen Aufhifsung einer revolutionären Fahne in Ueskueb kürzlich verhafteten Serben wurden von den türkischen Gerichten zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurtheilt.
M;
vchfi
1 M\^enrdn,
^rnrch, i
Am 28. Juli schiffte ein griechischer Dampfer im District Menokady auf Sanbia große Mengen von Waffen und ^UnponftantüWl, 4. August. Die Christen deS Dorfes AyaS SteckaS überfielen muselmännische Fa«ilien des DiftrictS Kenuria, die fich anf der Flucht nach Candia befanden. 18 MoSleme wurden getöbtet. Ferner fand man in der Nachbarschaft deS genannten OrteS ftümm-lt- muf-lm°u°ifche Leichen, darunter zwei Ki°d-r und eine Frau. Letzterer fehlte ber Kopf. Der Leib war auf geschlitzt und eS waren offenbar Versuche gemacht worden, den Rumpf zu verbrennen.
Berlin, 5. August. Auf bem Kasernenhofe beS 3. Garbe- Regiments wird am 18. d. M., dem Gedenktage der Schlach von Gravelotte, ein Kriegerdenkmal enthüllt, wozu die ehemaligen Offiziere deS Regiments die Mittel aufgebracht ^Qben©erlln, 5. August. Die Fri e dm ann'sche Broschüre über den Fall Kotze ist gestern in Pari« im Buchhandel "^Thorn, 5. August. Der „Ostdeutsche Grenzbote" meldet l auS Wirballen, daß dort ein rusfischer Offizier einen unter seinem Befehl stehenden Grenzsoldat en wegen Gehorsamsverweigerung erschoß. Der Offizier wurde so
f°rt Hawbnr'». 5. August. In Alb-r«d°rf wurde der Poitbliefrrägrr Siebte ermordet. Al« Thmer wurde der Arbeiter Gern er verhaftet. ES soll ein Racheact


