Ausgabe 
6.5.1896 Erstes Blatt
 
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btre Verfaffungsoerlehung vor, nachdem durch Buebs Darstellung constattrt fd, daß eine Beichlagnahme nicht erfolgt gewesen.

SiaatssecretLr Nieder ding weist abermals daraus hin, daß der R-tchStag für die Entscheidung des Thatbestandes nicht competer.t sei.

Damit ist die Besprechung der Interpellation beendet-

Es folgt erste Lesung der Vorlage, durch welche die Bundes- rathSdefugnih zur Feststellung des Abgabetarifs auf dem Nordostsees Canal bis September 1899 verlängert wird.

Abg. Dr. Hammacher (nl.) befürwortet eine Herabsetzung der Gebühren für die größeren Schifte und Gestattung schnellerer Fahrt.

Geheimrath Jong ui er« gibt zu, daß nur ein einziges Schift, das im letzten Monat den Canal befahren, mehr als 600 Register­tonnen gehabt habe. Eine Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit von 10 auf 12 Kilometer pro Stunde sei beabsichtigt. Eine endgtltige Feststellung des Tarifs sei erst nach weiteren Erfahrungen möglich.

Abg. Molkenbuhr lSoc.) wünscht vor Allem Herabsetzung deS TartsS für kleine Schifte.

Geheimrath JonquterS erwidert, die kleinen Schifter feien mit dem Tarif bisher ganz zufrieden gewesen, eS würde auch in Zukunft aus ihre Interessen Rücksicht genommen werden. Zunächst jedoch handle eS sich darum, die großen Schifte durch Gebührenherabsetzung mehr heranzuztehen.

Abg. Graf Stolberg (c.) fordert, daß, wenn eine Tarifherab- setzung erfolge, dies nicht einseitig für die großen Schiffe geschehe, sondern auch für die kleinen.

Abg. Hammacher: Auch ich habe nicht eine einseitige, sondern eine gleichmäßige Herabsetzung gewünscht.

Damit schließt die Debatte. Die zweite Lesung folgt dem­nächst nach.

Morgen 1 Uhr: Margarinegesth. (Schluß 5% Uhr.)

Neueste Nucheictztett.

Wolff« telegraphische« Lorrespondenz-Burean.

Berlin. 4. Mai. An der Meldung, daß der Handels­minister Freiherr v. Berlepsch seine Demission gegeben hat, ist kein wahre- Wort.

Spandau, 4. Mat. Die AuSwa nderer auf dem Bahnhofe Ruh leb en wurden vollständig isolirt wegen Vorkommens der schwarzen Pocken bet mehreren Mitgliedern einer russischen AuSwandererfamtlie. Die Sanitätsbehörden trafen umfasiende Maßregeln.

Sera (Neuß), 4. Mat. Der Dichter Julius Sturm ist am SamStag in Köstritz gestorben.

Wien, 4. Mai. Nach hier vorliegenden Meldungen aus Belgrad hat der dortige österreichisch-ungarische Gesandte wegen der am SamStag vorgcfallenen Verbrennung einer ungarischen Fahne sofort Genugthuung ver­langt. In Folge dessen verfügte der Minifterrath noch am 2. d. M. Abends die Amtsenthebung des Belgrader Präfecten und Gendarmerie-Commandanten. Die Amtsenthebung wurde sofort auSgeführt.

Madrid, 3. Mai. AuS Nordafrtka wird das Er- scheinen von Heuschreckenschwärmen gemeldet. In der Provinz Malaga befürchtet man große Verheerungen.

Teheran, 4. Mat. liebet den Mörder deS Schahs werden nachstehende Einzelheiten gemeldet: Der Mörder Mtrza Muhamed Reza steht tm mittleren Alter. Er ist ein eifriger Anhänger eines Aufwieglers NamenS Djemal-ed-dtn, der im Jahre 1891 wegen seiner aufrührerischen Reden auS Persien verbannt wurde. Nach DjemalS Ver­bannung wurde Reza tnS Gefängniß geworfen, später jedoch wieder entlasten. Darauf wurde er wegen fortgesetzter Um­triebe abermals etngesperrt und schließlich wieder freigelasten. Einem unverbürgten Grüchte zufolge war Reza vor kurzer Zeit in Constantinopel, wo er mit Djrmal zusammentraf. Reza ist bereits mehrere Male verhört worden und hat gestanden, er sei auSerwählt worden, den Schah zu tödten. Zwei Monate habe er auf eine günstige Gelegenheit gewartet, habe sich öfter dem Schah genähert, jedoch nie nahe genug kommen können. Am Freitag hätten ihn zwei weibliche Ver­wandte, die im Harem des Schahs bedienstet seien, benach­richtigt, der Schah werde den Wallfahrtsort Abdul Asim besuchen. Reza hatte die Absicht gehabt, nach der Ausführung des Verbrechens sich selbst zu tööten, sei aber durch die schnelle Verhaftung daran gehindert worden. Derselbe hat acht angebliche Mitschuldige namhaft gemacht.

Depesche» de« B-rer» .Herold".

Berlin, 4. Mai. Dem Fürsten Ferdinand von Bulgarien ist nicht, wie ein hiesiges Blatt meldete, der Schwarze Adlerorden verliehen worden, sondern das Groß- kreuz und die Kette zum Rotheu Adlerorden.

Berlin, 4. Mai. Auf der Havel wurde gestern ein Ruderboot des Clubs$Benetia" vom Sturme umgeschlagen, wobei drei Ruderer ertranken. Drei weitere Jnsasten des Bootes konnten gerettet werden.

Berlin, 4. Mai. Infolge Unvorsichtigkeit entstanden heute früh 5 Uhr im Laboratorium der Gesellschaft für flüifige Gase in derUsedowstraße zwei Explosionen. DaS Gebäude wurde total zerstört, ein Arbeiter anscheinend leicht verletzt.

Berlin, 4. Mai. Die Reichstags-Bau-Com­mission trat heute Mittag unter dem Vorsitz deS Staats- seeretärS Bötticher zusammen. ES wurde sicherem Vernehmen nach über die innere Ausschmückung des neuen ReichStagS- gebäudeS Beschluß gefaßt. In der Wandelhalle, tm Haupt- Restaurant, im Schreib- und Lesezimmer sollen Bildniste rc. ausgestellt werden. Für Ausschmückung der Wandelhalle soll ein Wettbewerb ausgeschrieben werden.

Berlin, 4. Mai. Um zu verhindern, daß nach Annahme deS Verbots des Termtnhandels in Getreide und Mühlenfabrikaten sich die Speculation nach aus­ländischen Plätzen zieht, wird, wie die »Post" meldet, bei der dritten Lesung der Vorlage im Reichstage ein Antrag eingebracht werden, daß im AuSlande erzielte Urtheile in Prozesten, die sich auS Termingeschäften ergeben, nicht voll­streckbar sind.

Berlin. 4. Mai. DerVerein deutscher ZeitungS- Verleger hält am 1. Juni in Berlin eine außerordentliche Generalversammlung ab.

Berlin, 4. Mal. DaS Sta a t S mi u ist er i u m trat gestern Nachmittag 2 Uhr in der Wohnung de« Reichskanzler« uiter besten Vorsitz zu etuer Sitzung zusammen. Au der­

selben, welche biS um 6 Uhr dauerte, nahm außer sämmt- lieben Ministern auch der Schatzsecretär PosadowSky Theil. Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, soll die Zu­stimmung zu dem Verbot deS GetreidetermiuhandelS beschloffeu worden sein. Dem Anträge de« HandelSmiuisterS auf Zurück­ziehung deS Gesetzentwurfs über die Handelskammern wird Folge gegeben werden.

Berlin. 4. Mai. Zur zweiten Berathuug des Mar­garinegesetzentwurfes tm Reichstage find folgende Anträge eingegangen: Der Abg. Schmidt Warburg (Centr.) beantragt: Dem § 6 folgenden letzten Absatz hinzuzufügen: Gastwirthe, Restaurateure, Couditoren und Bäcker, welche sich zur Herstellung von NahruugS- und Genußmitreln der Margarine bedienen, haben solches durch augenfälligen An­schlag in den Speise- und Verkaufsräumen ihres Gewerbe« und, falls Speisezettel geführt werden, auch durch Vermerk auf letzteren kundzugeben. Der Abg. Fußangel (Tentr.) beantragt: Dem § 12 folgende Fassung zu geben: Mit Gefängniß nicht unter einer Woche bis zu sechs Monaten und mit Geldstrafe nicht unter 150 bi« 1500 Mk. wird be­straft 1. wer zum Zwecke der Täuschung im Handel und Verkehr eine der nach § 2 unzulässigen Mischungen herstellt, 2. wer in Ausübung eine« Gewerbes wiffentlich solche Mischungen verkauft oder feilhält. Im Wiederholungsfälle tritt Gefängn'ßstrafe nicht unter 4 Wochen bis zu einem Jahre und Geldstrafe nicht unter 300 bis zu 3000 Mk. ein. Diese Bestimmung findet nicht Anwendung, wenn seit dem Zeitpunkte, in welchem die für die frühere Zuwiderhandlung erkannte Strafe verbüßt oder erlassen ist, drei Jahre ver- flosten find.

Berlin, 4. Mai. Zur zweiten Lesung des Mar­garinegesetzentwurfes beantragen die Abgeordneten Bindewald, Hlrschel und Köhler mit Unterstützung der deutsch- socialen Resormpartel, sowie deS Abg. v. Plötz folgenden § 2a einzufügen: Käseartige Zubereitungen mit Margarine oder sonstigen nicht ausschließlich der Milch entstammenden Fetten, sowie der Vertrieb von solchen im Jnlande find verboten.

Frankfurt a. M., 4. Mai. DieFranks. Ztg." meldet auS Straßburg: Gestern Abend kam eS um 10 Uhr in der Langestraße, in der Nähe der Hahnengaffe, zu einem schweren militärischen Exceß. DemEisäster" zufolge hat zwilchen einem Unteroffizier deS Infanterie Rrgiment« Nr. 126, der angetrunken war, und einer Anzahl Civtltsten aus bisher noch unaufgeklärten Ursachen ein heftiger Wort­wechsel stattgesunden. Der Unteroffizier rief eine Patrouille zu Hilfe, ließ fie daS Seitengewehr auspflanzen und mit ge­fälltem Bayonett gegen die Menge, die fich inzwischen an­gesammelt hatte, vorgehen. Mehrere Etviltsten wurden ver­wundet, darunter einer schwer. Der Unteroffizier wurde verhaftet.

Rom, 4. Mai. DerMeffagero" meldet: General Baldissera habe am gestrigen Sonntag telegraphirt, er werde die Abessynier sofort angreifen. DaS Blatt glaubt, daß bereits ein Kampf stattgesunden habe.

Warschau, 4. Mat. In den letzten Tagen wurden zahl­reiche russische Studenten, darunter Söhne hoher Be­amten rc., wegen geheimer nihilistischer Umtriebe verhaftet.

Gießen, den 5. Mai.

** Betr. Reichstagswahl. Die GeschäftSordnungö Com­mission des Reichstages ist auf Mittwoch einberufen, um über die weitere Gültigkeit des zum Postagenten ernannten Abgeordneten Köhler zu entscheiden.

* Zur Stadterwelteruug. Unsere Stadt reckt und streckt sich nach allen Seiten. ES wird den Bürgern in der Alt­stadt zu enge, man verlangt, um behaglich wohnen zu können mehr Lust und Licht, als man früher gewohnt war. Unsere Stadtverwaltung hat sehr wvhl daS Bedürsniß erkannt und sich daran begeben, tm Süd-Westen der Stadt einmal ganze Arbeit zu schaffen. Durch den Ankauf der ehemals von Rabenau'schen Besitzung seitens der Stadt ist diese allerdings mit in erster Linie intereffirt, in diesem Gelände Bauquartiere zu bekommen und so hat man auf dem Stadtbauamt einen vollständigen Bebauungsplan zur Einsichtnahme offen gelegt. Zunächst soll die alte Hollergaffe auSgebaut und zu einer einseitigen Vtllenstraße längs der Eisenbahn weiter geführt werden. Die später in dieser Straße zu erbauenden Häuser werden Vorgärten erhalten. Man hat das Freilaffeu der Hollergaffe nach dem Bahnkörper deßhalb gewählt, damit den dereinstigen Bewohnern dieses Straßenzuges der Blick aus da« liebliche Lahnthal und hinüber auf die Berge, Burgen und Wälder erhalten bleibt. Ein weiterer Straßenzug wird von der Frankfurterstraße nach dem erst vor einigen Jahren geschaffenen Uebergaug am Hotel Lenz angelegt, hier wird die linke Seite deS Weges Vorgärten erhalten. Die thcilweise schon bebaute Hoffmannstraße wird bis zur Eisenbahn, also in die Holler­gaffe mündend, weiter geführt und sind in derselben aus beiden Seiten Häuser mit breiten Vorgärten in Aussicht ge­nommen. Die Verbindungsstraße zwischen der eisernen, über den Bahnkörper sich spannenden Uebersührung mit der Frank­furterstraße, welche ine Fortsetzung der Kltnikstraße bildet, ist ebenfalls zur Bebauung von Häusern mit beiderseitigen Vorgärten erwählt. Der jetzige Fahrweg nach den Kohlen- strängen ist zur Bebauung m t Häusern ohne Vorgärten al« Straße, mündend in die Hollergaffe, in Aussicht genommen. Als letzte Querverbindung zwischen dieser Gaffe und der Frankfurterstraße beabsichtigt man eine Verlängerung der Straße, welche längs der Psychiatrischen Klinik sich befindet, vorzunehmen und ist bei bereu Bebauung ebenfalls auf

beiden Seiten die Anlage von Vorgärten erforderlich. Zwischen der Frankfurterstrabe und der Hollergaffe, von der Hoffmann- straßc ausgehend nach Klein Linden zu laufend, wird eine Parallelstraße zu ersten beiden Straßenzügen hergestellt, bei welcher man von der Anlage von Vorgarten absehen wird, dieselbe soll münden in jene letzte Querstraße, welche

in gleicher Höhe mit der Straße vor der Jrrenklwi, läuft. Endlich ist, um da« Gelände vortheilhast J ? bauung auSznnützen, eine Straße zwischen der veriäo. Klinikstraße und dem ZufahrtSweg nach den Sohlenbi- vorgesehen. Diese wird nicht in die Hollergasie fon^ die neue Parallelstraße münden.

The«ter Lerein. Die gestrige fünfte vorstellpo. u Theater-Dereins brachte Grillparzer»Trauer ioirl t Meere« und der Liebe Wellen". Nicht ohne Fug ' Grillparzer zu den echten Nachfolgern unserer ÄWtu T Würde der Dichtung, die naive Einfachheit der die edle Sprache, die Tiefe der Gedanken, die ideales anschauung sprechen dafür. Man nennt ihn auch aouT Schiller Oesterreich«"; de« Meere« und bet Vitbe weisen mehr auf Goethe hin. bem eine solche Lenieirua den Charakter einer Frau, ein solche« Belauschen jeder beS weiblichen Herzen« naher lag, al« seinem Crto2? Freunde. Der Dichter führt seine Hero durch fr-t Reihe der Gefühle hindurch: von der Herbigkeit der 0^-2 zum Erwachen der Liebe, von der schalkhaften Tanteln* traumhaften, weltvergeffeneu Seligkeit, von der zur Verzweiflung, zum Tode. Er fordert etne |r;:7#V? spteleriu, eine kluge und dabei naive Darsteller,.- ?. Adele Milan-Dore bot in reichstem Maß,, a:l /. Dichter begehrt; sie folgte allen seinen Intention« ... seiner Gestalt Blut und Fleisch, Liebe und Leden cr sönlichkeit- fie fühlte alle Feinheiten seiner öerfe; jede ihre« Gemüthe« tönte wieder im Wohllaute der ft tu» Sie ließ sich auch in der Tode« Scene de« letzten Lc:r» zu dem hoch-tragischen Patho« verleiten; fie schul tirt geklärte Gestalt - sie war eine vollendete Hero! Redli- mit Erfolg unterstützten Herr Farecht und Herr Teah,, > als Leander und als Oberpriester die Künstlerin, tu, Mittelpunkte des Jntereffes stand. Dem Publikum st--, es anfangs sichtliche Mühe, von den modernen Äufchaa^, zur clasfischen Einfachheit zurückzukehren, aber bald ubaT- Schönheit deS Drama« und die Vollendung der Darr.!;, ihre Wirkung au«, und zwang einen Jeden in den CanZ Dichtung. Nach dem gestrigen Erfolge darf man de« ccjfa DorstellungSabend, der Anzengruber« »Gewtsienliu, bringen wird, mit den höchsten Erwartungen entgegen

Don einem leichttu Schlaganfall wurde gestern Bc. während der Gesangsprobe Herr Universität«.Musikdirur Felch net in der kleinen Aula betroffen. Man brachte r per Wagen in seine Wohnung. Hoffentlich ist dieser L& ohne bleibenden Nachtheil für Herrn Felchnet.

Bestätigte Stiftungen. Im Laufe de« 1. Quartals b» find vom Großherzog u. o. nachstehende Stiftungen L Vermächtnisse bestätigt und hiernach die betr »ttta&- Hörden zu deren Annahme ermächtigt worden: tzchakL, der Erben de« verstorbenen Kaufmann« Christian ji Nidda an die evangelische Kirche daselbst zu Gunsten te Kletnklnderschule zu Nidda, im Betrage von 1000 IK Schenkung der Rentner John Hehl Eheleute zu ®tr«Nt au die Gemeinde Wallerstädten für die Kletn^nterljiile tc selbst, im Betrage von 30,000 Mk.: Vermächtnis Ur schen Eheleute zu W.mpfen an die evangelische Kirche hu'.t-, tm Betrage von 200 Mk. - Schenkung eine« Ungeoamuer an die evangelische Kirche zu Dortelweil, bestehend In nrtr Oelgemälde im Werthe von 800 Mk., öermactfnii ter Fräulein Susanna Laufet zu Darmstadt, zu Gunsten U Barmherzigen Schwesternhauses zu Darmstadt, im vrm, von 300 Mk.- Schenkung der Freifrau Pergler von Per§:S zu Darmstadt, an daS Haus der Barmherzigen Schrekern zu Darmstadt, im Betrage von 5000 Mk., Schenkung irt Sparkaffe Zwingenberg an die evangelische Sl.idt ,u heim zu Gunsten bn daselbst zu errichtenden D-.'s- station, im Beirage von 200 Mk.- Schenkung lei tzeuv Grasen zu Erbach Erbach an die evangelische KircheH - als Beitrag zu den Kosten der Anbringung jettet WW \ nibtafeln in der Sladtktrche zu Erbach für diejeuigw | Jonen aus dem Kirchspiele, welche die Feldzüge ten 1881- und 1870/71 mitgemacht haben, tm Betrage von 40° W- Schenkung der Firma G. Kuhn, Maschinen- uni Kc-c- fabrik zu Stuttgart Berg, an die Technische Hochschule, te- stehend in einer kleinen 8pferdekräftigen Dampsau'ch''" 11 Werthe von 1100 Mk. - Schenkung der Maschinenbu.i-^': Gesellschaft Nürnberg an die Technische Hochschule zur fr* 1 richtung eines Stipendiums, bestehend in dem auf btetc * sellfchaft entfallenen Drittel des ersten Preise« für daß t»* jectCivitati Vangionum für eine Straßenbrücke -ten den Rhein bei Worms, im Betrage von 3333 Mk. f> Schenkung derselben Gesellschaft an die Technische VW* zur Errichtung eines Stipendium«, bestehend in de« "i entfallenen halben Autheil de« Ankaufspreises suc wursEisenkette" zu einer Strabenbrücke über den W® bei WormS, im Betrage von 1000 Mk.: Schenks« Wittwe von Dr. Friedrich Alefeld von ObtfÄaeNj® ' die Gemeinde Ober Ramstadt zur Unterstützung v« E*» armen, im Betrage von 1000 Mk.

* Eine Unsitte bei den Spaziergängen. * j, Lenze die Ausflügler und Spaziergänger hinaus in Flut Wald ziehen, ist an der Zeit, auf eine Unsitte hinzam^ welche auf diesen Spaziergängen den Aerger nicht nm- Jateresfinen, sondern eine« jeden Naturfreunde« 8" auf die Spitze treibt, und manchen schönen ^.:genb.> Erholung verbittert. Diese Unsitte besteht darin, 8 sogenannten B umensreunden nach recht« und hnf« gehalten wird nach Beute und Zerstörung^ Eriche Fg Naturfreunde berauben nicht nur die betreffenden und Bäume ihrer Pracht, sondern sie rauben in jedem wahren Freunde der Natur die Freude an Irr r Wa« bleibt aber für den Plünderer selbst übtig' seinem Suchen und seinem Raubhaudwerk geht er > . nach dem Einzelnen und Kleinlichen sehend, a! Schönheiten in ihrer Gesammtwirkung vorüber un sich in der That selbst noch den wahren gri

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