Ausgabe 
3.6.1896 Zweites Blatt
 
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Das Kochen und Heizen mit Gas

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GasthausIum weißen Loß".

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Sonnenftraße 25.

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bes? Nahnnq fw Neugeborene, kleine Kinder und Magooleidende empfohlen durch lautende Herren Aerrte als enmg richtiger Zmt^zr Kahmilcb

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bei

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Viebactien: I. H.: Hermann Elle,^Tru^md^eria^e^B -üb 1 schm Umverfität-.Blich. unb Strmbnidem Pietsch 4 2 ch »chda- in Gießen.

lohenlohe'sdies Hafermehl

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620

260

1600

643

616

Annahmestelle für Gießen und Um« gegend: Marktstr. 14, im Laden. 1352

Umpflasterungen . . neues Gossenpflaster . Chauffirung (neu) . . Herstellung v.Kiesbanketen

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Mk.

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18/1 oder 86 2 Flaschen für 8 Mark frei ins HauS.

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b) Pflaster- und Chauflirarbeit. Pflasteraufbruch . . rd. 740 <

Die diesjährige Ernte von ca. 33/i Morgen Korn bei der Blend«

Herren-Anzug zu waschen Herren-Hose zu waschen . Weste zu waschen. . . Gardinen ä Blatt . .

o.r Bt.

450

750

An-

Beseitigung abgängiger Bordsteine, 326 lfde. Meter,

Versetzen neuer Bordsteine auf Beton, 1142 lfde. Meter.

Versetzen von Bandsteinen, 72 lfde. Meter,

Versetzen von Straßensinkkasten,

4 Stück.

3) Steinhauerarbeit .

4) Zimmerarbeit . .

5) Dachdeckerarbeit. . .

6) Klempnerarbeit . . .

7) Schreinerarbeit . .

8) Schlofferarbeit . . .

9) Glaserarbeit. . .

10) Anstreicher, und Tape zierarbeit.....

11) Innere Einrichtung. .

steinfabrik, Korn bei der Schönen Aussicht,

Korn am Launsbacher Steg,

Weizen am Wismarer Weg, schwedischen Klee bei dem Blausteinw.,

Wiese daselbst,

amLaunsbacherSteg,

Großh. Ortsgericht Gießen- I A-: Bogt.

für Damen und Kinder in den

neuesten Fatous,

HaushattungsschiirM aller Art, in großer Auswahl, em« pfiehlt billigst

durch Placate ItM*

S441

Verdingung

Die zur Ausführung erhöhter Bürgersteige in der Garten-, Goethe«, Markt«, Landmann- und Schanzen­straße und auf dem Kirchenplatz, so­wie zur Verbesserung einer Straßen­kreuzung in der Ludwigstraße er­forderlichen, nachstehend verzeichneten Arbeiten sollen

veranschlagt zu Erdarbeit.....

Maurerarbeit

a. Arbeitslohn . . . b. Materialienlieferung

2.50

.70

-.50

.60

Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 2. Juni 1896. Das Stadtbauamt.

Schmandt.

Montsg den 15. Juni d. I

Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden.

Es umfassen:

a) Maurer (Steinsetzer -Arbeit.

c) Asphaltirungeu. Herstellung von 20 mm

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

25. Sonneustraste 25.

ä 'tfark 1,70, 1,80, 1,90, 2, per Kilo.

Zu haben in Gleesen: In der. Hauptniederlage bei JL IW. Schulhof Ferner bei L. Kalkhof, Westanlage und Bud. Schlabach N'achf., Ludwigsplatz.

In Lieh bei A. Bing u. H. Zimmer VII. In Steinbach bei H. Kraemer 1. In Lollar bei A. 7Am In Londorf bei G. Braun. In Krofdorf bei Ad. Schmidt Wtwe. In Hohensolms bei Joh. Ferres.

Bedeutenden Neben verdienet

können tüchtige und thätige Personen jeden Standes, welche in il,ree v"

Stunden sich beschäftigen wollen, verdienen. Offerten unter N.

fördert G. L. Daube & Co., Frankfurt a. M.

Neubau desSchuihsuses?uLsunsdsch. Die Ausführung folgender Bau­arbeiten und Lieferungen, nämlich:

Arbeitsbefchreibung und Beding« ungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind zu obigem Termin uns einzureichen.

Schellfisch n. Cahlian,

qaranttrt frisch, im »gUMtod*. [353

Gebr. Röbrles

PILSENER

von auserlesenem Material gebraut, gut abgelagert und sehr fein gehopst, hält jeden Vergleich mit ächtem Pilsener aus. 3904

Bekanntmachung.

Das Gras von den Schneisen und Blösen des Gießener Stadt­waldes soll Samstag, den 6. Juni d. I., Bormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses versteigert werden.

Gießen, den 30. Mai 1896.

Mittwoch den 3. Juni l. I.,

Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale Neu­stadt 55 versteigert:

ScphaS, Commoden, Kleider- und Glasschrönke, Console, Waschtische, 1 ktrschb. Bettlade, 1 Verttcow, ein Clavier, 1 antik« r Schreibtisch mit Aufsatz (Schrank), 1 Herrenschreib­tisch, 2 Hobelbänke, 1 Partie Werk­holz, 1 Partie GlaS- und Porcellan, woaren, Stahlstiche, Oelbtlder, ein Kassaschrank, 1 goldene Damenubr mit Kette, 1 Jagdgewehr (Drei- laufer) u. a-

^Versteigerung theilweise bestimmt. ^136 Geißler, Gerichtsvollzieher.

Mittwoch den 10. Juni-

Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dem hiesigen OrtSgertcht die dem Adolf Bogt in Gießen gehörige Hofratth«:

Flur 1 Nr. 783 381 qm in der Sonn öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 19. Mat 1896.

Großh. OrtSgertcht Gießen.

I. A-: »o«t. 4815

liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten zur Einsicht auf. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Sams­tag deu 6. Juni, Vormittags 11 Uhr, daselbst einzureichen.

Wetzlar, den 29. Mai 1896.

Der Kreisbaumeister:

W. Witte. 5151

soll öffentlich vergeben werden.

schlag, Zeichnungen und Bedingungen

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tn neue Bettragstari i ple für den überwiegende, i ,.-ch )n>an sek, für die nid) I btt 1 i füt ter autonomen Regel i «irr weift en BertragSfä^ kitzeligen Zollsätzen gegrnübei t-nchAmvüche ÄrchtzMß uv i eax wich«, tzrht man Ut 1 ' Hnül'chäPMtz, all eine M > eeicheml tafin nicht geeignet deutschen Aidimrie-Erzeugnis i chwrrea. Außerdem steht i «usb b:eo neuer Industrie« sstasimtichen Laude auch Bedi ; bri deren vezug es sich noi ' nach sich ziehen wird, tzevtzd Gelegenheit erhält, 1 I« err eitern. Deutschland

Mttioaalterif auch wieden zutzrsta?dea erhallen und dal ' bewilligt, wahrend b 1 --"d Zopan nicht ein

s-eben^ unserer Daarer - cmer Schiffsverkehr mit d

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Sommerspiele aller Art empfiehlt in großer Auswahl zu billigsten Preisen all: Croqnets, Criqaets, Boccias, sa»ll-?tiims-Zlhla-er nnb -Sale sowie vollstLudige Lawn-Tennis-Spiele, Turnapparate, Schaukeln, Hängematte», Reis- und Federballspiele, Gummibälle, Schmetterling-Netze und -Kasten, Gartengeräthe -- in Holz und Eisen - Aotanifir- und Drod-Aüchsen und -Körbchen. 4029

am Wismarer Weg soll aus der Hand verkauft werden. Zu erfahren 5117

Gas-Koch- und Heizappvi^ verschiedener Construclionen und in allen gangbaren ,6^

Nach der am 1. April d. J. atattgehabten Ermässigung iw für Leuchtgas von 22 auf 21 Pfg. und für Heizgas von 15 für den Cbm. gestaltet sich die Benutzung des Gases für Koch- zwecke wesentlich billiger als bis dahin und dürfte «lief. Voranl«** zahlreiche weitere Einrichtungen ausfQhren zu lassen.

1 Liter ( */iooo cbm) Wasser von gewöhnlicher Brunnen- ode leitungstemperatur wird mit den bett. Gaskochapparaten in etw« 5 ungefähr 30 Liter (= »/100 cbm, Gas zum Sieden gebracht.

Die Kosten dieses Gasverbrauchs betragen bei Speisung an* j«,_ gasleitnng (Gaapreis 21 Pfg. für Pfc. oder nicht peTS

dagegen bei Benutzung einer von der Leuchtgasleitung abgezwei.zt»« Gasmesser versehenen Heizgasleitung (13 Pfg. für den Cbm nar oxipg noch nicht </10 Pfg.

Bei grösserem Bedarf vermindern sich die Kosten des Siedens Wasser in Folge besserer Ausnutzung der Wärme noch wesentlich, b.. . Wasser z. B. um */« bis */$ dieser Kosten.

Es sei daran erinnert, dass durch Stadtverordneten-Beschlug rom 11, d. Js. gestattet wird, bei angemessenem Heizgasverbrauch in Küchen und ' auch bis zu 2 Leuchtgasflammen aus der Heizgasleitung d h. ru d« von 13 Pfg. für den Cbm. zu speisen, wodurch auch das Leuchtgas für da« Üb. wesentlich verbilligt wird. Zudem können nunmehr die Leitungen n * fachsten Weise für Koch- und Heizzwecke umgeindert werden. u*e w die Abzweigleitung für die Küche (bezw. den Baderaum) ein besonderer Beeer nebst einem Abstellhahn eingeschaltet zu werden braucht und daselb.t an r-cirm. Stolle, ohne die Beleuchtungsleitung in genannten Räumen zu trennen, iq '' hahn eingesetzt wird, welche Arbeit sich in den meisten Fallen mit ,-ent^we \« und ohne oder nur mit unerheblichem, leicht wieder herstellbarem Auftritt führen lässt.

In solchen Fällen, wo die dauernde Einrichtung einer Hei/- oder dennoch auf Schwierigkeiten stossen sollte, nehmen wir deren RohrleitaM t, Aufhören des Gebrauchs zu einem unsererseits abzuschätzenden Preb wieder trM Die Ausführung solcher Heiz- und Kochgasleitungen darf nur dun-b 'M Uer-t erfolgen.

Die zum Messen dos Heiz- und Kochgases bonöthigton Ijesundorto <ius ... können, wenn dieselben nicht gekauft werden, auch in Miethe genoeee wie und beträgt die Miotho hierfür monatlich 25, 40, 60, 70 Ptjp. u. a. w. « ., erforderlicher Grösse.

Das Kochen und Heizen mit Gas bietet gegenüber der Fn-.i.- « festen und flüssigen Brennstoffen folgende allgemein anerkannte Vorrigt:

1. Das Gas ist jederzeit ohne Zeitverlust und ohne H-rbvtrkf': Kohlen, Holz u. s. w. zur Verfügung.

2. Die gewünschte Heizkraft kann sofort in voller Srärlo- rn41 : gleichmässig erhalten werden.

3. Rauch, Russ, Staub und Asche entstehen bei der Üa>hMu< »' ** 4. Jede lästige und unnütze Hitze ist vermieden, sind 4» sp^-j gestellt, so kann die Heizung sofort äusser Thätigkeü (MM vwde.

5. Das Kochgeschäft wird wesentlich vereinfacht, wtmti L . Arbeitsersparniss verbunden ist.

6. Der Betrieb kann durch aufmerksame Hahneüstellung iperua 1- billig gehandhabt, jeder unnützen Verbrennung, durch Sthl^we Hahnes vorgebeugt werden.

7. Dadurch, dass die Hitze sofort auf das Bratstück einiHrta, rhlwes sich die Poren des Fleisches und der ganze Saft blabt Brü* und macht denselben schmackhafter, als auf anderem Hwd» nbw Vorstehende mit der Verwendung des Gases zu Koch- and Hbuv<«-e verbundene Vortheile werden auch in Giessen von Jahr zu Jahr mehr «w** so dass hier z. Z. über 600 Schlauchhahnen hierfür eingerichtet»' ei Jahresverbrauch für Koch- und Heizgas ohne den Verbrauch der ün maschinen auf 65000 cbm angewachsen ist.

Kochapparate bewährter Construction, für 1, 2, 8, 4 und 5 '

vollständige Kochheerde von den leistungsfähigsten Firmen, wie A<iJ'**l Schäffer u. Walker u. Rich. Goehde, Berlin; Fr. Siemens, Dresden; /uh«r 1 Iah Karlsruhe; Warsteiner Gruben- und Hüttenwerke, Gaggenauer <'

haben wir in verschiedenen Preislagen vorräthig, z. B. Kochappnrsn Ur I f«** von Mk. 3,509,40, für 2 Feuer von Mk. 14,5021,50, für 3 Feuer m MX ! für 4 Feuer von Mk. 3134 und für 5 Feuer von Mk. 62,50 an, «>>! Kochheerde von rund Mk. 140,, 295, und höher, Plätteisenepf-nrai» tv 1 2 und mehr Plätteisen von Mk. 16, und höher. Ferner Brat- °»t B-HK sowie Gas-, Bade- und Heizöfen, und werden alle Apparate in unseren Aw räumen gerne in Thiitigkeit gezeigt, wie auch Koetenanschlige ytrTwft **#T< <- willigst angefertigt werden.

Giesen, den 1. Juni 1896.

Städt. Gas- und Wasserwerk Giessen

Otto Bergen.

Asphaltbelag auf 12 cm hoher Betonschichte, 1227 qm, desgleichen von 30 mm starkem Belag auf 20 cm Betonschichte, 80 qm. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Be­dingungen liegen während der Dienst­stunden auf unserer Amtsstube Nr. 7 zur Einsicht offen und sind daselbst Formulare für Angebote, welch letztere bis zum gennanten Termin bei uns einzureichen sind, zu erhalten.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 1. Juni 1896. Das Stadtbauamt.

Schmandt. 5152

Berdiugnug.

Die Anlieferung von 400 Stück Parzellen sowie von 1OO Stück Flursteinen aus Basaltlava (Lungstein) soll Mittwoch den 10. d. Mts., Vormittags 11'/, Uhr, öffentlich verdungen werden.

Mittwoch den 10. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem hiesigen OrtSgertcht die der Wtttwe und Kinder des Wilhelm rtztll« wann in Gießen gehörige Hofratlhe: Slur 1 Nr-1108 69 qm bei der Kirche öffenlltch meistbietend versteigert werden- Gießen, den 5. Mat 1896.

Wie haben Sie es nur fertig gebracht, daß dieses Mal die Fußböden so pracht« voll geworden sind?

Mit ,0. »tzritze's Bernstein. Oel« LaSfarve^ ist es weiter kein Kunststück, dieselbe übertrifft an Haltbarkeit, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen alle anderen Fußbodenlacke.

Niederlage bei:

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