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1896/97 zu z--,— —, — - - • - , . «
Steuerzettel stehenden Betrag für evang. Kirchensteuer mit 1, oder er theile seinen recht» oben stehendea Betrag für Gemeindesteuer mit 10; das erstere Ergebntß ist etwa» zu niedrig, da» zweite etwa» zu hoch, in der Mitte etwa liegt der richtige Betrag, fast auf Heller und Pfennig genau für ein Ziel; dieser Betrag mit 6 vervielfältigt, ergibt für den Einzelnen seine örtliche Jahreskirchensteuer. Da also für diesmal solche Berechnung die möglichst einfachste ist, so mag eS um so weniger als ein Schaden erscheinen, daß sür 1896/97 nochmals die Kosten für Trkennbarmachung der Kirchensteuer auf allen Steuerzetteln gespart worden sind. Jedenfalls aber hatte der Verfasser des Artikel» über „Kirchensteuern" aus seiner Darstellung die ungerechtfertigten Spitzen gegen den evang. Kircheovorstand weglafseu sollen. Derartiges erscheint weder wohlwollend noch fördert eS den Frieden. Und nicht
tocetos tuet provinzielles.
Sieben. 2. Mai 1896.
de» Norddeutschen Lloyd nahm da» Kaiserpaar mit Gefolge I da« Frühstück ein. . t a, I
Berlin. 1. Mai. Jo sämmtlicheu Blättern bekundet fich | durch längere Artikel FesttagSstimmuog, in die heute durch । die Eröffnung der Gewerbe-Ausstellung die gefammte Bevölkerung von Berlio versetzt ist. Such die Tausende und Abertausende von Fremden, die bereits io Berlin eingetroffev find, sehen gespannt dem heutigen Tage entgegen, um au deu Eretguiffeu der Reichshauptstadt theilzuoehmeo.
Berlin. 1. Mai. Der „vorwärts* stellt sich absettS von der übrigea Preffe, die anläßlich der Gewerbe Au», stellung Festartikel bringen. Er fordert jeden klaffen, bewuhten Arbeiter auf, gerade am heutigen Tage unter seineSgle'chrn zu bleiben und den 1. Mai da zu begehen, wo auf» Neue Kraft und Begeisterung für den großen Kampf zu holen ist, den die Weltgeschichte dem klaffenbewußten Proletariat zugewieseu hat.
Berlin, 1 Mai. So viel bi» ^tzt bekannt, ist die Maifeier Hierselbst ruhig verlaufen. E» fanden zahlreiche Versammlungen statt, die fast sämmtlich stark besucht waren. In sämmtlicheu Versammlungen, die vormittag» abgehalten wurden, ließen die Anarchisten und Social,sten ein Flugblatt: .Maien'Weckruf" vertheilen, welche» die Arbeiter auf. fordert, dem Ziele de» dauernden Welten-Mat, der Herr- schäft» Losigketr, zuzuftreben. Die einzelnen Gruppen-Ber- sammlungen waren schwach besucht.
Berlin. 1. Mai. Die „Staatsbürgerzeitung will au» sicherster Quelle erfahren, unsere Behörden seien nunmehr davon verständigt worden, daß die französische Regierung in die Auslieferung des flüchtigen Rechtsanwalt» Dr. Fritz Friedmann willigt. Der Termin der Auslieferung stehe zwar noch nicht fest, doch könne sie jeden Tag erwartet werden.
WB TisttS, 2. Mai. Zum Nachfolger de» Schahs wurde v'aliahd Mufaffer Ed bin Mirza proclamirt. Derselbe ist seit 1858 von Rußland und England al» Thron- folger anerkannt. Im Lande herrscht überall Ruhe. B,S zur Ankunft de» neuen Schah» führt der Großvezier die Regierung. ______
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1 1696 sind in bi Bir.n. Diesüber vdum Hessen 11; !
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den Gemeindeangehörigen verschleiert; er hat vielmehr I jederzeit vor der Gemeinde die Steuerangelegenheiten, insbesondere auch die seit Jahren stetig steigenden Steuer, beträgr offen und klar verhandelt. Deshalb muß ich auch die weitere Bemerkung des Artikel» al» eine unberechtigte bezeichnen, daß da» Bedürfaiß nach einer solchen Erkennbar- machung sür Gießen besonder» stark gewesen wäre, weil hier die Umlagen für Zwecke der evangelischen Gemeinde in dm letzten fünf Jahren von 11,600 Mk. auf 42,100 Mk. gestiegen find. Denn jeder evangelische Steuerzahler Gießen» hat nicht etwa da» B e d ü r f n i ß , erst iw Rech- nungSjahre 1896/97 bei Ausgabe der Gemeindesteuerzettel e» zu erfahren, sondern er weiß eS seit Jahren that- I sächlich ganz genau, daß durch die in voller Oeffenrlichkeit I vollzogene Erbauung unserer JohanneSkirche und die ebenso offen durchgeführte Theilung unserer Kircheogemeivde in vier Gemeinden die Kirchensteuern in den letzten 5 Jahren ganz bedeutend in die Höhe gegangen find. In welchem Maße die» geschah, daS war auch jährlich aus den städtischen Voranschlägen, die in den hiesigen Blättern eingehend veröffentlicht wurden, ebenso auS deu kreiSamtlicheu Bekanntmachungen zu erkennen. Ich selbst habe, obwohl in dieser Hinficht die hessischen Einrichtungen jedes amtliche veröffentlichen seitens der Kirchenvorftände auSschließen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit im Kirchenvorstand und in der Gemeindevertretung I - auch jedem sonst, der eS zu wissen wünschte, genaue Kenutniß gegeben über die zunehmende Höhe der Kirchen- steuern und über die Art, wie der Einzelne fich den von ihm zu zahlenden Betrag berechnen könne. Besonder» habe ich schon im Jahre 1893 in der von mir verfaßten Festschrift zur Einweihung unserer JohanneSkirche eine genaue Dar« I legung der Kosten der Kirche und der dadurch veranlaßten Erhöhung der Kirchensteuern gegeben; ich habe dabei klarste Anleitung geboten, wie Jedermann fich mit seinem Staat«- steuerzettel den Zuwachs seiner evangeltchen Kirchensteuer auSrechnen könne; an einzelnen Beispielen wurde dies noch besonders erläutert. Man vergleiche Seite 27 bis 29 der Festschrift. Damals lag eine Bausumme von 370 000 Mk. zu Grunde; für deren Verzinsung waren 14800 Mk. und alSCa« pitaltilgung weitere 3700 Mk., also zusammen 18500 Mk. an
l jährlichen Kirchensteuern aufzubringen. Später kam h'nzu, i insbesondere auch durch Ankaus des Platzes neben der Jo- I hanneskttche, eine Capitalschuld von 58000 Mk., deren ver- I zinsung und Tilgung eine weitere JahreSauSgabe von 2900 Mk. erfordert; so daß durch die neue Kirche und ihre Umgebung ein Wachsen der Kirchensteuern um 21 400 Mk. entstand. Die» alles war Niemanden, der e» wiffen wollte, ein Gehetmmß; jeder evangelische Steuerzahler Gießen» weiß auch, daß diese Ausgaben durch Kirchensteuern bestritten, und daß diese mit den Gemeindesteuern erhoben werden. Ebenso bekannt ist eS, daß durch die Benutzung der neuen Ktrche mit Heizung und Beleuchtung, mit Anstellung von Organist, Balgtreter, Hetzer, Läutmannschaft, Kirchendiener, desgleichen durch Theilung der Gemeinde mit Berufung eines vierten Pfarrers u. A. die Kirchensteuern steigen mußten um rund 6000 Mk. Weniger bekannt ist freiwillig bis jetzt noch, daß | durch die neue Art der Erhebung und Ablieferung der ört- l lichen Kirchensteuern fettens der Stadt unsere IahreSauS-
I gaben auch beträchtlich gestiegen sind. Früher nämlich 'ließ I sich die Stadt von un» keine Hebegebühren und keine Steuer« commisiariatSgebühren bezahlen, sie trug auch selbst die AuS. fälle an Steuern. Wir haben dies stets al» eine besonder» große Freundlichkeit der Stadt gegen die Kirchengemeivde, her-
I stammend au» deren inniger Verbindung in früheren Zetten, I dankbarft hingenommen. Seit zwei Jahren fordert nun aber I die Stadt 3 pCt. Hebegebühren von unS, auch die sonstigen Gebühren, und die Ausfälle fallen unS
zur Last. Hierdurch find unsere Kirchensteuern auch
I wieder um rund 2500 Mark gestiegen, die freilich an I den Gemeindesteuern abgehen könnten. Alles die» ist vor keinem Steuerzahler verschleiert oder verschwiegen worden; wer nur wollte, konnte fich durch eine einfache Frage oder leichte Berechnung über seine Kirchensteuer Klarheit verschaffen. Hauptsächlich ist die öffentlich und schön dastehende Johannes-
I ktrche die deutlichste Kennbarmachung unserer erhöhten Kirchen- steuern, die sich Jedermann auf seinem Gemeindesteuerzettel abschätzen kann. Jedenfalls trifft den evangelischen Kirchen-
I Vorstand keiner der BorwÜlfe, die au» dem Artikel „§§ Kirchensteuern" herauSgelesen werden können und herauSgelesen worden find. Die„Erklärung", die von Großh. Bürgermeisterei den die», jährigen Gemeindesteuerzetteln beigelegt wurde, ist, wenn auch ihr I Hauptinhalt schon wiederholt in den hiefigenBlättern zu lesen war, I für alle Steuerzahler eine dankenswerthe Zugabe, gegen die am wenigsten unser Kirchenvorstanb etwa» einwenden wird. möchte mir erlauben, ergänzend betzusügen, daß die Landes-
taillone, ergeben. Anläßlich der devon«-^. I dieser Halb- in vollbataillone tritt die Frage « I gründ, ob nicht Abhülfe durch Errichtung von
kirchensteuer, die von 1—-------- .
„hoben wirb, 19,882 Mk. 86 Pfg. betragt. Auf die Auf- bringung dieser Summe bezieht fich der Betrag, den jeder evang. Steuerzahler auf seinem Steuerzettel oben link» als Zuschrift: „evang. Kirchensteuer" verzeichnet findet. Wer fich nun aus- I bildet du rechnen will, Wieviel er an örtlichen Kirchensteuern^—also zur Ausbringung der genannten 42,100 Mk.
Kirchensteuern. Den Artikel In Nr. 99 dieses Blattes: „§§ Kirchensteuern" kann ich nicht unerwidert laffen, da er die tatsächlichen Verhältnisse der Trkennbarmachung der localen Kirchensteuern in der Hauptsache unrichtig oder doch in falscher Beleuchtung darstellt und dadurch den hiesigen evangelischen Kirchenvorstand in schlimme» Licht setzt. I Der Artikelschreiber erklärt, eß habe sich die Erwartung, I daß die Vertretungen bet Kirchengemelnben auch ihrerseits bereitwillig den Wunsch nach Eikennbarmachung ihrer Neben- auSschläge auf den Steuerzetteln unterstützen würden, leider nicht verwirklicht. Diese Erklärung ist in Bezug auf den evangel. Ktrchenvorstand ohne jede Berechtigung. Denn die Form, in der die Gemeindesteuerzettel bis in» Einzelnste aufgeftellt werben, geht die Kirchengemelnben und bereu Dertretungen gar nichts an; ba» ist lebtgltch Sache der Gemeinderäthe und des Großh. Ministeriums. Gesetzlich bestimmt ist nur seit 1875, daß die Lande»- und örtlichen Kirchensteuern gemeinsam mit den Gemeindesteuern zu er- I heben und bann an die Kirchenkaffen abzuliefern finb. Dabei ist bcn Stabtvorständen zugestanden, mit Begründung Ein- wand gegen die Erhebung der Kirchensteuern vorzubringen. Wenn dies aber geschieht, dann haben wiederum die Kirchenvorstände da» Recht, Recur» an da» Großh. KreiSamt zu ergreifen. Nun hatte nach Aufstellung unsere» Voranschlags für 1896/1897 der hiesige Stadtrath gegen Miterhebung unserer öttlichen Kirchensteuer von 42 100 Mk. Einspruch I erhöbet — nicht etwa wegen der Höhe der Steuern, sondern einzig unter der Voraussetzung, daß die Etkennbarmachuug der kirchlichen Umlagen auf den Gemeindesteuerzetteln von un» nicht veranlaßt werde. Man wollte also mit der bedlngungSweifen Verweigerung der Steuererhebung den Kirchenvorstand gewiffermaßen zwingen, diese Erkennbar- machung, zu der er seinerseits keinen Grund halte, die ihn an sich nichts anging, und die nirgend» gesetzlich vorgeschrieben ist, zu veranlaffen. Darauf konnten Wir nicht eingehen. Wir ergriffen RecurS an da» KreiSamt, und dieses verwarf den Einwand des Stadtrath» und erklärte die Stadt Gießen für verpflichtet, unsere örtliche Kirchensteuer ohne jene Be- dinguig miterheben zu laffen. Wir hatten in unserem Recur» ausdrücklich gesagt, daß wir gegen die Kenntlichmachung unserer Kirchensteuer auf den Steuerzetteln an fich keinen Einwand erheben könnten. Hätte der Stadtrath etwa unS mitgetheilt, daß er unsere örtliche Steuer aus den Steuerzetteln zu verzeichnen wünsche, und hätte er un» aufgesordert, diesem Wunsch zuzustimmen und dadurch seine Erfüllung zu unterstützen, so wäre der Kirchenvorstand in seinem stet» geübten freundlichen Entgegenkommen gegen den Stadtrath sicherlich hierauf eingegangen. Allein auf die statt dessen kurzer Hand uns gestellte Bedingung, unter der allein die gesetzlich vorgeschriebene Erhebung unserer Steuern vorgenommen werben I sollte, konnten wir nicht eingehen. Die» wird zweifellos | in unserer Gemeinde allseitige Billigung finden, wie denn auch das KreiSamt uns Recht gab. Wenn nun der Artikel« schreibet seiner vorbezeichneten Erklärung sogar die Bemerkung beifügt, man hätte daS Eingehen auf die Bedingung be» Stadtrath» von den Vertretungen der Kirchengemeinden erwartet, „fchon um nicht in den falschen Verdacht einer Verschleierung der für kirchliche Zwecke erhobenen Ansorderungen zu gerathen", so muß ich doch jede Berechtigung einer solchen Bemerkung, die trotz ihrer juristisch unanfechtbaren Faffung sehr geeignet ist, eine derartige Verdächtigung anzuregen, auf» Entschiedenste zurückweisen. Denn der evangelische Kirchenvorstanb hat betreffs der zu erhebenden örtlichen Kirchensteuern niemals auch nur ba« Geringste vor
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' Ipril 1896
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ohne Schmerzgefühl muß ich zum Schluß, auch angesichts bei bezeichneten Artikel», dem Bewnßisein Ausdruck geben, auch anderwärts schon kundgegeben würbe, baß das verhaiwch zwischen Stadt- und Kirchenvorstanb seit einiger Z,ü mch, mehr baffelbe ist, wie eS früher Jahrzehme lang z, fettiger Freube und Förberung gewesen war.
Gießen, 30. April 1896.
Dr. Naumann, ■8iBTTQ
- Bei« Empfange be« Kaiserpaare, am 10. N.-i b FravkfuN a. M. wirb am dortigen Hauptbahnhos eint 4^ pagnie beS hiefigen Jnsanterie'Regiment» Kaiser L-lfeH nebst Fahne unb RegimentSmufik aufgestellt. Dadurch die Mitwirkung bet Capelle beim hiefigen Jugendfetz frq[<
* Postalische«. Nachbem am 1. Mai in dem teufe zum Landbeftellbezirk des Postamt» in Gießen grk-nr- Orte Steinberg eine Kaiserliche Postagentur eingenfcr worden ist, beträgt das Porto für einen gewöhnlichen zwischen Gießen und Steinberg und den vom 1. U-, , zum Landbeftellbezirk dieser Postagentur gehörigen cnn Watzenborn, Garbenteich, Haufen, Hausermühle, 2drrf-?,.. Forstgarten, Baumgarten, Schissenberger Mühle, und Dickmühle nicht mehr, wie seither, 5 Pf., sondern 10 »i„ worauf die Jntereffenten aufmerksam gemacht werbea.
•• 3« chemischen UntersuchnngSamt für w Oberheffen wurden im Geschäftsjahre 1894/95 v3;t-.xx. 370 Untersuchungen auSgeführt, davon im :* ufnegt ,« Behörden 327, von Pr vaten 43. Die Untersuchs,e> n. streckten fich aus Abwäffcr, amerik. Apselschn'tte, ©tmim® Braunkohle, Butter, Cichorien, EocoSnußbutter, ieletr:: Documentenprüsung, Düngem ttel, Erdboden, Erze, Farben, gedörrte Früchte, GebrauchSgegenftände, Öerbeatma lien, Gewürze, Harn, Honig, Kaffee, Kochsalz, Leickevideu Medizinische Objecte, Mehl unb Meblsabnkate, Milch, M4 Stallproben, Papier, BekleibungSftoffe, Tapeten, Peir^, Rei», Rinberfett, Rofinen, Schweineschmalz, Soda, Epfem Thee, Thonröhren, Waffer, Wein, Wurstwaareo, .-..fr Zuckerwaaren. von diesen Gegenständen gingen ein m den Kreisen Alsfeld 87, Büdingen 50, Friedberg 71, ®iejtn l'I Lauterbach 6, Schotten 25. Zu Beanstandungen tue 46 Objecte Anlaß unb zwar Butter 1 Mel wegen zu kohem^r fettgehalt, Farben 1 Mal wegen Schwerspat, Milch 4 » weil entrahmt und gewäffert, 2 Mal weil entrahmt, 6 tti weil gewäffert, Pfeffer 1 Mal wegen zu hoher ich
I Schweineschmalz 5 Mal wegen Cottonölgehalt, Wasser 23 fc | weil zum menschlichen Genuffe ungeeignet, Zimmi 3 fr weil zu viel Asche unb Saab enthaltend. Die 6mrate auS ben ausgeführten Untersuchungen ergaben 1638 » 50 Pfg., gegen 813 Mk. 25 Pfg. im Vorjahre. Za da Einnahmen finb noch hinzuzurechnen btejentgen Beträgt m Gelbstrafen, welche burch gerichtliche Entscheidungen aus »rw der vom Untersuchungsamte ausgesprochenen ®eanfiaDiMga verhängt wurden. Seit Gründung des Ui tttsuchungs-L-w im Jahre 1891/92 wurden 1223 Untersuchungen vorgtwwm und dafür 5008 Mk. vereinnahmt. DaS letzte 3a)r rd gegen daS vorhergehende einen erheblichen Zuwachs uUt- sonders wurde daS UnterfuchungSamt feiten» der veM in Anspruch genommen; e» wirb bedauert, daß baiU'^t u Privaten (Landwirthen, Gewerbetreibenden u. s. tv.) etagc benutzt Wirb. Der Grunb hierfür dürfte darin zu i* sein, baß die UntersuchungSgebühreu gegenüber den ander, Laboratorien, z. B. der Großherzogl. chemischen PrüsuHi unb Auskunftsstation für ble Gewerbe in Darmstadt, » hohe finb; es wirb empfohlen, die Gebühren auf tu gltw HShe, wie bie in ben Tarifen benachbarter Ladoratorin • gegebenen, herabzufetzen.
Theater Bereln. Die am nächsten Moniaß finbenbe Aufführung beS Kölner Stabttheaters>i * fünfte Aufführung irn Abonnement. Rach be« plane würbe eS eigentlich bie letzte fein, jeboch gtfttf« lÄ finanzielle Lage, sowie anbere günstige Umstände « Jahre eine sechste Vorstellung, die am Moett« 11. Mai folgen wirb, zazufügen.
»* Zudiläum. Am 1. Mai d. I. waren a» seitdem der Oberarbeiter Wilh. Seng in der Firma Eduard Silbereifen hier eingeueten Ul,i) .
I ununterbrochen thätig war. Von der Firma an beschenkt, feiert der Jubilar im Kreise seiner tfatmltt
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•• Äatienalfelet am Niederwald. Dem vernehme wird Oberbürgermeister Küchler von Worm» FriedenSfeier am Nattonaldenkmal auf dem Nieder«» 14. d. M. die Festrede halten.
__ •• Maikäfer. Aus verschiedenen Gegenden wiro . Ich Haftes Auftreten der Maikäfer gemeldet gänzend beizufügen, daß die Lande»- allenthalben energische Maßregeln gegen diese» ben e” anedif4en@li6.nl in 1896/97 fofort angeorbnet werben, fall- c« nid). ««Der >4»" ~ der kühlen Witterung zu Grunde geht.
1 •• Militärische«. Die „N. H. volk»bl." «^cltcnj
„Für Zusammensetzung der deutschen bildet die Zahl von zwei Divisionen die Norm.
........ weichen al» „übercomplett" da» Garde-, elfte, ver genannten »^ivu uid. - Im Jahre lich sächsische) Corp» und die Bayern ab. Diest- » jahien ha., ber,,ner°ieifä..ige fdnen au^bem | ->°',°7^.7.b^''^n'7ii?b°e'sdebenl,ei.
L Stgierunglb Provinz Ham Prooivz Pf Ce-sm 3; tzrof i Hrrzoßtbuw 5*<TT: a-areu: Ärbe
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tactifdjen Berbänben aul - bei Aulbrnch M' Jahre 1870 j. ®. wurde die Gr-hherz-gW dds'!»- non dem elften (Soipl abgettennt, um in »<“' achl.ehn.en Division ba« neunte «rrneero.Pl >n ° ,
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Übungen genau kennen lernen soll, ble comman . ,0^i . "' 6
rale finb mit Dienstgeschästen, in Sonberheil reisen, überlastet, anberer Uebelstänbe zu gesch\ i m J -«er «e-fchärfu-g be. angebeuteten Un.ulömmU»
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