Vermif
"Sillepj, 30. April. Heute Nachmittag wurden zwei
einem Möbelwagen
SchWm ll, Provinz Posen 1; Königreich Bayern 1, König- eich^tzachsen 3; Grohherzogthum Baden 2; Thüringische otoniiiita 4; Herzogtum Anhalt 2; Ausland: Frankreich 1. )tcr»n rwaren: Arbeiter 24, Analytiker 1, Bäcker 3, Barbmkr 11, Fleischer I, Gärtner 1, Kaufleute 3, Kürschner und i8:ppgnmad)er 2, Maurer 2, Oeconom 1, Portefeuille- arbeiM 1K, Schlosser (Bauschlosser) 1, Schneider 2, Schuh
1 Mal toegen ja ;!Z gen ColtonölgihLlt.V^ =öDfie ungeeignet, sand enthaltend. tlih nteiiudiuugtn tegahc.! k. 25 Psg. im Latjch ujuredinen diejenigen k »Wiche Entscheidanzir^ le ausgesprochenen Bur. iriindung deö Urtusch 1223 Untersuchungen m innahmt. Das letzte) inen erheblichen ZuwaL suchungSamt seitens V \ wird bibauttt, d. ttDitbttxtibtiM u. i
rat qg P ^ck-Worbis. Die oberen deutschen Schulbehörden anti die Magistrate der deutschen Städte sind in besonderen Gcifrtibn vom deutschen Verein ersucht worden, Vertreter ■’ad* Riel zu entsenden, sowie auch sonst den Besuch des (>ctr:|Kfi durch Beauftragte der Nachgeordneten Schulbehörden an tu lai» Lehrer nach Thunlichkeit fördern zu wollen. Da bcr i iong:re§ sich unmittelbar an den deutschen Lehrertag, er - bi Hamburg abgehallen wird, anschließt, läßt sich diesmal einen Mi eiche Betheiligung aus Lehrerkreisen erwarten. Bet 3cr i Bete, lang dieser zeitgemäßen Bestrebungen und bet der tßkQligfert der durch die Entwickelung vollauf begründeten ^OTfkruay nach dem Dorbtlde der Reformschulen bei frei ich ) itlbnnben Seminaren und Volksschulen nach bestimm - - ul:PIi,ne fortschreitende Mustereinrichtungen fti :üin ^andfertigkeits Unterricht zu schaffen, läßt sich auch aui I len behördlichen, städtischen und weiteren Kreisen ein rege'» Longreß - Besuch erwarten.
VebaccommandoS (darunter ein bayrisches) zu schaffe» sei. Ackrmvden Falle» würde auch Darmstadt als Sitz einer Iterir vommaudobehörden in Frage kommen. Den Stamm plt l*ie 25. (Großh. Hessische) Division zu bilden. Durch A8bauo:aubtrung von anderen Formationen würde die Com- pleMwg zu erreichen feto* Alle» die» müßte sich selbstredend intnSi. een der Militärconvention vollziehen. Den erwachsenden Rldjüuegaben würden erhebliche, besonder» bet dem Personal- ttaiiln ju entlastenden Generalcommandos etutretendeTrsparntffe geMiibcr-ehe».—Fall» die Vorlage wegen Umwandlung der vte»m-Dataillooe angenommen wird, würde auch da» hier tu Bi f. ehende 4.Bataillou au» demVerbande de» 116.Regtment» eaiHtti en und mit den vierten Bataillonen der übrigen hessischen Kesterter zu einem au» zwei Bataillonen bestehenden Regimen- »' asammengesetzt werden, welche» die Nummer 168 er- YäV- Da» neue hessische Regiment wird wahrscheinlich DßMkstadt als Garnison erhalten.
Zum 18. deutsche» Congrefse ladet gegenwärtig der deutsche Setten!ß r Knaben Handarbeit für die Tage vom 29. bi» 31. Mai, alfu jrm Schluß der Pfingftwoche nach Kiel eip. Die früchnm Eongreffe, die mit 1881 ihren Anfang nahmen, ;a®bin stau in Berlin, Leipzig, Dre»den, Osnabrück, Görlitz, StHrtgGit, Magdeburg, München, Hamburg, Straßburg i. E., a. M. und -Danzig. Da» Programm für Kiel, »o Mfi in diesem Sommer eine schleSwtg-holsteinische Ge- ecitlbt Ausstellung stattfindet, ist ebenso reichhaltig wie von »ckG|tt)iabcm Jntereffe. Neben der inneren, den Normal- LehinzSng ln und der Methode gewidmeten Arbeit, werden an Vornägtn u. A. gehalten werden am 30. Mai: „die Neubeelübung deS schleSw tg - holsteinischen Hand- HeriiH durch den Handfertigkeits-Unterricht" » ik wtlnik'ersttätS.Profeffor Dr. Matthäi-Kiel und am 31. Mai: * Li It Verbindung des HandfertigkeitS-Unter- nctzlkS mit dem Lehrer-Seminar und derVolkS- i) füllt rund d t e Schaffung von Musteretnrich-
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t AÜlhlkr jv ? i niilm nuf dem Güterbahnhose von nalbtnfall ans ibeifityin und getödtet.
•0. Neu - Ulrichstein , 1. Mai. Monatsbericht »er: 8r8>eiter - Colonie pro April 1896. Ende Apr:Il 18916 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 46 SHairiL Dieselben verthellen sich auf das ©rofj» Hlhum Hessen 11/ Königreich Preußen: Regierungsbezirk
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KhachnnüL ^chtssenberger M seither, 5
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halten. _ .ms " Kesten - Ehescheidungen. Beim Effener Landgerichte - verschiedenen t m: Inzer Zeit über nicht weniger als 85 Ehescheidungen xr Maikas^ -ertiairaltlt worden. Die Ursache dieser beklagenSwerthen Maßregeln g(Stn Lkrlijiicmg ist nicht allein darin zu suchen, daß viele Ehen falls es nW vo v n deka-ichtsinoigsten Weise geschloffen werden, sondern auch 'ürnnde S^ht- , n bllw Leidigen Kostgängerwesen, welchem das Glück so
'i, fl?, H. Lslttbl-pTvarciih-, Familie zum Opfer fällt.
^"l.tzung dkl "toS Sachsen. 30. Apr l. Bei dem Brande eines
i Packs.'igupeo» in der sächsischen Glasfabrik in Radeberg
i®*.... Aaldt', itrtci zwei Arbeiter in den Flammen umgekommen,
le" "ii, Staatsauwalt, der Humor versteht. Aus Mainz,
inb tnlat: 3® rk !WCn wird der ^Frkf. Ztg." geschrieben: Gegenüber t jtll v dem ?c:tHirlef einer norddeutschen Staatsanwaltschaft, welche
h,i ' l, üraSd»iÄ„ wie Meck" statt Semmel und „Bube" statt
1116 " raD*n^(Iiojli4Jungt;«px:Kennzeichnung eines Mainzers für ausreichend rdt b"0 hatte die »Frkf.Ztg." (auch der ^Gteß. Anz."), gestützt
S obge"^" ans i!iit»Mainzer Neuesten Nachrichten", die wirklichen „de- das , onto inm Mainzer Kennzeichen" resp. Schlagwörter
diatz ötr^l\ anV tAstiruSdrücke mitgetheilt. Bon dem Verfasser des
orntheile s"°u! > tSteckSnis«, einem LavdgerichtSrath in Leipzig, ist nun dem
> Itrnt” ®icirr;;n Platte folgendes liebenswürdige Schreiben zuge-
Gälten/|D io «V IsmtrIW: .,34 bin der Einsender der betreffenden Bekannt- Ihre humorvolle Belehrung hat mir nun großes -/dtzrgMmi bereitet und ich werde nicht ermangeln, erforber» 0tD#utr 3° i It^cnx 81IK8 öon 3hrem freundlichen Recept Gebrauch zu 'läßlitd W itaL iP°ffentI’4 captrt auch da» gesuchte Individuum
il|i V*
Mtau 1894/95 Wji davon im • ,ea 4_3' Unteti;-
Ittn< EocoSnußbllti«, Will, (frbbobtn, ■ t”QUd)8gtgenftiDb(|Jt S- «asset, ftoMdlita unb Mehlsablikot' idungkstnsfe, Tapete Schweineschmalj, Stl: i :t' ®l'D/ ffintfnua
6 ^^nständtn jitjaj .uurii für diesen Unterricht" von dem Geheimen Wtt50,Flikdbttg?s^ Vke,z,inu ^S- und Oberschulrath Rümelto-Deffau unb Schul- 2d- Zu BeanfiA^ Butter 1 Meltvtgtnp::. wegen Sdjtoeiipai, $.•_
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Kölner Siadlt^ t« Abonnement.
ble lebte sein, jtboi t1
1 , »gvstiae ÜaiM ^achi'.:i L, Töpfer 1. Gearbeitet wurde an 1462 Tagen. aR n am Im r'fionait April 1896 wurden entlassen 38 Mann, und I”e ' »tonrti n Arbeit durch die Colonie 5, in Arbeit durch eigenes
Mai d. I-Bem -ljM 2, zur Familie zurück 1, auf eigenen Wunsch 27, ' tL gen\ in to' uttaWtn 1, wegen Trunk 1, wegen ContractbruchS 1. c.- einaetretei' - ?e:ti best ehen der Colonie sind ausgenommen worden im
eisen >^5 »an^jsi 3042, dagegen abgegangen im Ganzen 2996 Mann, Dar. , ^leipttgr -le^.bn bestand am 30. April 1896: 46 Mann.
b hierfür dürste ta gSgebühren gegenül' Großherzogl. chew'^ kaff Ä?, Regierungsbezirk Wiesbaden 5 , Provinz Rhein- r die Gewerbe iti® andiis 5, Provinz Hannover 1, Provinz Sachsen 2, Provinz
sohlen,die Gebühren- uifen benachbarter M
seinerzeit «ein sächsische» Mainzerisch. Sollte sich diese Hoffnung nicht erfüllen, fo wird nichts Anderes übrig bleibe», al» eine» quaLficlrten ,Mähnzer" als Dolmetscher zu berufen und ich habe da schon im Voraus wein Absehen auf den Herrn Bersaffer Ihres Artikels gerichtet." ES folgt dann noch die Mtttheilung, daß der im Steckbrief gemeinte Unbekannte ermittelt sei und aus der Nähe von Darmstadt stamme.
* Undenkbar. „'S ist alles schon dagewesen, aber daß bei einem Streit mit meiner Alten 'mal ich statt sie da» letzte Wort gehabt hätte, das ist noch nicht dagewesen."
Bei der Redactio« eingegangeue Bücher re.:
— vefchretduag der Xordseedäder WeAerlavd «nd Wenningstedt anf Sylt. Hirau»gegeden von der Dtrectton bet Norbstebäoer zu Westerland auf Sylt. Diese reich mit BUdern und Karten versehenen Büchetchen klären den einer Seedadecur Bedüriltgev über alle einschlägigen Fragm In Bezug auf Heilerfolge, Preise, Fahrgelegenheiten, Bäder, Vergnügungen ufw. auf und sind gratis und franco zu bezieh-n durch die Directton.
Citeratar und Aunst.
— Professor Dr. Adolf Lasso» unterzieht in Nummer 16 des Magazin» für Literatur im Anschluß an den soeben erschienenen Brtefwechirt das literarische und theologische Werk David Friedrich Straußs einer tiefgründigen Ztritik Die reichhaltige Wummer enthüll ferner eine schneidige Kritik deS neuen bürgerlichen Gesetzbuches von „JuntuS" und einen interessanten Artikel Maurice Maeterlincks in feinsinniger U bersetzung von Hedwig Hetlbor». Der Münchener Kunstkritiker Georg Fuchs berichtet über die Münchmer Secession, die eben ihre Frühjahrsausstellung eröffnet hat. Weshalb die Secession auf der diesjährige» Frühjahrsausstellung nicht in Berlin erscheinen wird, darüber hat Georg Fuchs bereits in einer früheren Nummer deS Magazins intsresiante Ausschlüsse gegeben.
— Der Straßenkampf in Le Bourget am 30. October 1870 ist die blutigste Episode geroepn, die sich vor Parts während der Belagerung abgespielt hat. Gerade hier, wo die Entscheidung mit höchster Zähigkeit und der Angriff mit glänzender Tapferk'tt geführt wurden, erreichte die gegenseitige Erbitterung den Höhepunkt. Et» vorzügliches Bild dieses StraßenkampseS giebt E. Matischaß in dem 5. LteferungShest der neuen Subscrtptio» deS schnell zur Berühmtheit gelangten Werkes: „Kriegs. Grinnernngen. Wie wir unser «isern «renz erwarben. Nach persönlichen Berichten bearbeitet von Friedrich Freiherr von Dincklage-Eampe, Generallieutenant z. D. Seibfterlebnisse. Jlluftrirt von ersten deutfchm Künstlern. Berlin, Leipzig. Deutsches VerlagShaus Bong & Co." Ueberhaupt liefert da» ausgezeichnet tllustrtrte Heft ein fesselndes Spiegelbild von den Kämpfen und Siegen jener großen Zeit. Im höchsten Grade packend ist die Schilderung, wie an der Loire 30 Mann der bayerischen 2. Jäger, unter ihnen der Corpora! Georg Buch- wieser und der Jäger Ztegelmeier, sechs französische Geschütze nahmen und Mann gegen Mann 40 Franzosen niederwarfen und gefangen nahmen. Der deutsche Kronprinz heftete dem Corporal Buchwieser eigenhändig das Eiserne Kreuz erster Klasse an die Brust. Auch erhielt der Wackere die goldene Tavferkettsmedaille. Dem Jäger Ziegelmayer wurde das Eiserne Kreuz zweiter Klasse und das bayerische Mtlitä' verdienstkreuz verliehen. Aehnltche Züge leuchtender Tapferkeit bringt die 5. Lieferung deS trefflichen, von ächt patriotischem Geiste durchstromten Werkes, dessen Herausgeber bcr Kaiser seine höchste Anerkennung ausgebrückt hat, in Menge. Daß die Bildnisse der Tapferen beigesügl sind und ein ächt volksthümlicher Ton in der Darstellung betbehaiten ist, gereicht dem Werk, daL übrigens äußerst billig ist, denn jede Lieferung kostet nur 50Pfg., zur höchsten Zierde. ______________
— Die Japaner sind practische Leute, denn sie bilden, wie die bekannte Famtlienzeitschrist „Da» Buch für Hüt* mittheilt, schon feit länger als hundert Jahren Gesellschaften reiselustiger Leute, in denen jedes Mitglied ein Jahr lang einen gewissen monatlichen Beitrag zahlt. Nehmen wir an, es sind 200 Mitglieder in der Gesellschaft, von denen jed-S 5 Dollars monatlich einzahlt. Es ergibt dies für das Jahr einen Beitrag von 60 Dollars unb für 200 Mitglieder die Summe von 12,000 Dollar», gleich 48,000 Mark. Von dieser eingezahlten Summe bestimmt man vielleicht 18,000 Mark zu einer Reise nach Europa, 10,000 Mark zu einer Reise nach San Francisco und Nordamerika, zwei Preise zu je 5000 Mark zu einer Reise nach China und nach C.ylon, und nimmt bann noch von den übrig bleibenden 10,000 Mark Gelder für Bestreitung kleiner Reisen innerhalb der japanischen Inseln oder bi» hinüber an die chinesische Küste. Diese Reisegelder werden verloost, und wer eine gewinnende Nummer zieht, macht dann auf Kosten der Gesellschaftsrasse eine Reise »ach Europa, Amerika rc. ober — er bleibt zu Hause, wenn er nur eine Niete gezogen hat.
— Eine Liga ,«r Herbeiführvug de» U-t«hrfchlufse» in fümmtttcheu kaufmännischen Betrieben ist am 21. April in» Leben getreten unb wendet sich mit nachfolgendem Aufruf an die Oeffentlichkeit: „Die Kenntniß von'der überlangen Arbeitszeit der Handlungsgehilfen und -Gehtlfinnen hat sich zu einem GeseheS- vorschlage verdichtet. Die „ReichScommtssion für Arbeiterstatistik" schlägt zur Abstellung der bestehenden Mißstände den allgemeinm Schluß sämmtlicher Ladmgeschäfte um 8 Uhr Abends vor. Wenn verhütet werden soll, daß ein wesentlicher Thetl unserer Bevölkerung auch fernerhin der geistigen und körperlichen Verkümmerung anheim fällt, ist für die Durchführung dieser Maßregel eine energische und allgemeine Propaganda erforderlich. Die Einwände, welche von Setten der Industriellen und Großkaufleute dagegen erhoben werde», find nicht geeignet, die Nothwendigkett derselben zu widerlegen. Die Ladenzeit ist im weitesten Sinne des Wortes gleichbedeutend mit Arbeitszeit, da die Aufmerksamkeit des Angestellten, gleichviel ob er selbst beteiligt ist ober nicht, auf? intensivste btm allgemeinen Geschäftsgang gewidmet fein muß. Im Interesse der Gesundheit unb des Familienlebens der Gewerbetretbendm unb Handelsangestellten liegt e», dieser Opposition von vornherein so zu begegnen, daß sie den Vorschlägen der Reichscommission für Arbeiterstatisttk nicht schädlich werden kann. Die Liga zur Herbeiführung deS Achtuhr- schlusseS in fämmtlichen kaufmännischen Betrieben hat die Leitung der Bewegung in die Hand genommen und fordert fämrntliche Personen, welche den Gesetzentwurf unterstützen, auf, ihr in unten« bezeichneter Weise beizutreten.
Der Lorstand:
Berth. Heywann, Vorsitzender, Niederwallstraße 13, 3. St., Berlin. Georg Botz, Schriftführer, Kleine MarcuSftratze 30, 3. St., Berlin M. Zastrow, Kassirer, Große Hamburgerstraße 4, 3. St., Berlin'
Statut. S 1 Zweck der Liga ist, für sämmtliche kaufmännischen Betriebe den gesetzlichen Achtuhrschluß herbeizuführen. § 2. Mitglied der Liga kann außer allen Angestellten des Handelsgewerbes jede männliche und weibliche Person werden, die für den Achtuhrschluß eintritt. $ 3 Der Mindestbeitrag beträgt monatlich 10 Pfennige.
Da die Bestrebungen der Liga nur einem Punkte gewidmet sind, der binnen Kurzem der Beurtheilung durch die Gesetzgebung unterliegen wird, so vereinigt sie in sich alle Anhänger des Achtuhr- schlusies, gleichviel, welcher Partei sie sonst angeboren. Da die Liga ebenso, wie dies von anderer Seite bereits geschieht, ihre Mittheilungen über den Stand der Achtuhrschlußbewegung in regelmäßigm Zwischenräumen zu verschicken beabsichtigt, so wird die Oeffentlichkeit über diese Frage in objectioster Sßd'e aburtheilen können.
Brodpreise vom 3. Mai bi» 17. Mai 1896. Der hiesige« Bäeker.
1 Kg. (2 Psd.) Taselbrod......fti Psg.
2 Kg. (4 Psd.) Tafelbrod......52 -
1 Kg. (2 Psd.) Weißbrot,......24 ,
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot»......48 ,
1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrot»......22 r
Roggen-Schwarzbrot» bei Ernst Muth u. W. Amend 21 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrsd......44 ,
Roggen Schwarzbrot» bei Emst Muth u. W. Amend . 42 r
8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......66 r
Der auswärtige» Bäcker.
1 Kg. (2 Vfd.) Weißbrot» bei Äug. Deibel v. Wiefeck 24 Pfg.
2 Kg. (4 P,d.) Weißbrot» bei Gg.Ant.Heufer o. Gr.-Linden 40 „
L Schmidt von Gr.-Linden 42 , Äug. Deibel von Wiefeck 43 , W. Weitzel von Lang-GönS 44 , 2 Kg. (4 Psd.) Schwarzbrot» beiJoh.Kt>. Velte v. »irch-GönS 38 „
Gg. Ant. Heuser v.Gr.-Lindm 38 „ W. Weitzel von Lang-GÖn» 40 „ W.Steinmüller v. Lang-GönS 40 „ LouiS Schmidt v.Gr.-Linden 40 , G. Jacoby v. Alten-Buseck 42 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei Aug. Deibel von Wiefeck 66 „
Der Brodverküufer.
Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.
Gießen, den 2. Mai 1896.
Grobherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold.
-----—, _Jg Attszug an» den Standesamt-reglfte*« der Stadt Gieße».
Snfgebat*.
April: 10. Georg Ludwig Räuber, Stationsdtätar dahier, mit Aurelie Luise Eva Friedrich zu Friedberg. 25. Karl Hermaaa Weidig, Locomotivheizer dahier, mit Theodore Christiane Haubach Hierselbst. 27. Ludwig Christian Gustav Otto Schaaf, Kaufmann dahier, mit Frieda Leontine van HreS zu Köln. 28. August Hermon» Schmidt, Hoboist dahier, mit Margarethe Raroline Marie Clara Schleuning hierfelbst. 28. Georg Gemmecker, Schristfetzer dahier, mit Elisabeth WUHelmine Johanna Philippine Rosenbaum dahier. 28. August Simon Kalbfleisch, Kutscher dahier, mit Elisabeth Pflanz Hierselbst. 29. Ludwig Johann Adam Christ, Kutscher dahier, mit Magdalene Rößler Hierselbst.
GsirfchiirsiuuOO»»
April: 25. Heinrich Männche, Schreiner dahier, mit Marie Jammer Hierselbst. 25. Hermann Haubach, Landwirth dahier, mit Maria Johanna Klotz Hierselbst. Mai: 1. Ludolph Hermann Arthur von Alvensleben, Oberstlieutenant zu Mannheim, mit Georgine Auguste Marie Luise Antoinette Freiin von Ricou Hierselbst.
Sebottai*
April: 20. Dem Schneidermeister Wilhelm Heß eine Tochter. 23. Dem Feldwedel Ehrhard Schmidt eine Tochter. 24. Dem Sergeant Karl Fischer ein Sohn. 29. Dem Apotheker Georg Roth eine Tochter. 30. Dem Kutscher JustuS Benner eine Tochter.
SiflortaBt.
April: 24. Heinrich Schief er stein, 7 Monate alt, Sohn von Taglohner Jobannes Schieserstein dahier. 25. Ludwig Schmidt, 46 Jahre alt, Bahnarbeiter dahier. 26. Marie Katharine Haegele, 16 Jahre alt, Tochter von Diener Karl Haegele dahier. 26. Therese Karoline Häuser, 1 Jahr alt. Tochter von Handelsmann Wilhelm Häuser dahier. 27. Elisabeth Will, 1 Jahr alt, Tochter von Taglohner Konrad Will dahier. 28. Antonie Katharine Adam, 9 Monate alt, Tochter von Metalldreher Johann Adam dahier. 29. Wilhelm Walter, 21 Vi Jahr alt, Wagner von Leun. 29. Karl Lenz, 11 Monat alt, Sohn von PostauS- hilfsboten Georg Heinrich Lenz dahier. 30. Auguste Pauline Stuhl, 17 Jahre alt, Tochter von Kaufmann Robert Stuhl dahier. 30. Heinrich Kersten, 1'/, Jahr alt, Sohn von Seller August Kersten dahier.
Att»zr»g aus den Airchenbüchern
ver eiavi Vietze».
S»»«gelifche Gemeinte.
•etratrte.
MarkuSgemeinde.
Dm 25. April. Hermann Haubach, Landwirt- zu Gießm, unb Marie Johanna Klotz, Tochter deS Gemüsehändlers Heinrich Klotz zu Gießm.
JohonneSgemeinde.
Dm 25. April. Heinrich Männche, Schreiner zu Gießen, und Marie Jammer, Tochter des verstorbenen SteinhauerS Johanne» Jammer zu Londorf.
•etaafte.
MarkuSgemeinde.
Den 26. April. Dem Lademeister Heinrich Christ^eine Tochter, Mathilde Luise Sophie, geborm den 9. Februar.
Denselbm. Dem Taglohner Johann Konrad Will eine Tochter, Helme, geboren dm 5. März.
Lukasgemeind c.
Dm 26. April. Dein UniversttätSprosessor Dr. Arthur.Benno Schmidt ein Sohn, Gerhard Arthur, geboren dm 9. März.
JohonneSgemeinde.
Dm 26. Aprll. Dem Postassistent Phllipp Bausch eine Tochter, Emilie, geboren den 7. April.
Denselbm. Dem kaufmännischen Hüttenbeamten Max Baumann eine Tochter, Helene Gertrud, geboren dm 29. Februar.
Dm 29. April. Dem Lehrer Karl Schmidt eine Tochter, Ethelyn Emilie Hmriette Marie, geboren dm 19. März.
Beerdigt*.
Johonnesgemeinde.
Den 27. April. Ludwig Schmidt, Bahnarbeiter, verheirothet, alt 45 Jahre, starb den 25. April.
Den 28. April. Marie Hägele, Tochter des Jnstitutsdimer» Carl Hägele, alt 15 Jahre, starb den 26. Aprll.
Verkehr, Canb* «nd Volkswirthschast,
Gießer», 2. Mai. Marktbericht. Auf dem heuttgm Wochmmorkt kostete: Butter pr. Pfd. A 0,80—0,85, Hühnereier pr. St. 0 4, 2 St. 9-11 Enteneier 6 2 St. 0 H, Gänse» eier pr. St. 14-00 Käse pr. 6t. 5—11 Käsematte pr. 6t. 3 4« Erbsm pr. ßiter 17 Linsen pr. Liter 30 Toubm pr. Paar A 0,80 biS 1,00, Hühner pr. Stück 1,30 bis 1,50, Hohvm pr. Stück A 1,40—1,80, Enten pr. Stück A 1,80—2,00, Gänse pr. Pfund A 0,00-0,00, Ochsenfleifch pr. Pfd. 70-74 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 Schweinefleisch pr. Pfd. 50 bis 66 4, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 H, Kalbfleisch pr. Pfd. 64—56 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,60 bi» 5,00 A, Weißkraut pr. Stück 0—00 4, Zwiebeln pr. Centner A 5,00—0,00, Milch pr. Liter 16 H.
Knnqt-AncEfttAllnnn v«md,
AUUorAU&OlülllUly, geöffnet täglich, mit Au», nähme deS SamStagS, von 11 bis 1 Ubr, am Mittwoch auch noch von 3 bis b Uhr. «erntte»» währe»» de» tu**** vurnrierdrsche« »en 11 di» 3 »tzr. — Eintrittspreis für Nichtmitglieder an Werkt*gm 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg


