Ausgabe 
3.3.1896 Zweites Blatt
 
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Nachdem die wütreit Gehöften - leben wir für die £ f.-tne verhängt.

fi darf hrernc rch kemerlei Klauen »erden.

Sietzen, bei Grvtzh

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betreffend

Nachdem die dct Stadt Lich co iS 61 ber Reichs» Stadt und 6 ckande verboten.

Sieben, bi Groß

wir! er auf ben 29. Februar 1840 das Licht ber Welt er­blickte. Der Tag wurde iu aller Stille begangen, denn die Influenza ist im Pfarrhause eingekehrt. Aber zahlreiche Glückwünsche qu» Nah und Fern liefen ein und legten Zeugniß ab, wie beliebt unser Seelsorger ist.

x Utphe. 28. Februar. In dem in der Gemarkung Feldheiw, auf dem sogenannten Schleiberge gelegenen Stein- bruche ereignete fich gestern ein bedauerliches Unglücks- fall. Der Maurer Heinrich Schwarz dahier war in dem dortigen Gräfl. Laubach'schen Steiubruche mit mehreren Arbeitern mit Steinbrechen beschäftigt, als fich plötzlich ein Quantum Erde und Steine löste und genannten Schwarz, sowie den Arbeiter Pfaf fenroth von Berstadt verschütteten. Wohl konnten dieselben bald frei gemacht werden, doch er- hielt Pfaffenroth, ein noch junger Burschef, so schwere Der- letzungeu, daß er bald darauf starb, während Schwarz, gleich­falls schwer verletzt, heute nach Gießen in die Klinik ge- bracht wurde.

Ranstadt, 1. März. Die Bauplä tz e sind am hiesigen Orte sehr rar und wenn ein solcher zum Verkauf kommt, werden solch enorm hohe Preise bezahlt, wie in mancher Großstadt. Zur Vergrößerung seiner Hofraithe hat ein Bürger von seinem Nachbar einen solchen von 185 Quadrat­meter, der für denselben fast werthloö war, für die Summe von 1550 Mk. erstanden. Vorigen Jahres sind sogar 10 Mk. für ben Quadratmeter Bauplatz bezahlt worden.

§§ Au8 dem Kirchspiel Nieder-MooS, 26. Februar. Ein ergötzlicher Fall ereignete fich kürzlich in einem Orte unseres Kirchspiels (wenn fich unser Berichterstatter nicht ge­irrt hat, so war es gerade Nieder-MooS). Eine schon be­jahrte Frau ging Abends zu Bekannten auf die Metzelsuppe. Gegen 10 Uhr ging sie dann nach Hause, wo ihr ein sehr lieblich duftender Geruch auS dem Ofen entgegen kam. Die junge Frau (Schwiegertochter) war gerade im Stall mit dem letzten Melken ihrer Kühe beschäftigt. Wahrscheinlich war nun die Schwiegermutter auch etwas sozusagenleckerbissig" gewesen und verzehrte in aller Ruhe einen in dem Kachelofen stehenden prachtvoll gebackenen Pfannenkuchen. Als die junge Frau mit ihrer Milch in die Stube kam, erklärte die alte Schwiegermutter, sie hätte den im Ofen gestandenen Pfannen- kuchen gegesien, er hätte jedoch arg nach Zwiebeln geschmeckt, worauf die junge Frau die Hände über dem Kopf zufammen- schlug mit den Worten: Ei da habt ihr ja einen für die Ratten bestimmten Meerzwiebelkuchen ge­

gessen! Und so war eS; die Frau empsaod bald etwas Leibweh, so daß einige Hausmittel angewendet werden mußten, schließlich wurde noch ein halber Schoppen Kümmel geholt, welches Mittel geholfen haben soll. Ja, Meerzwiwwil!

§§ Bom höhere» Vogelsberg, 27. Februar. Die milde Witterung der vorigen Woche hat Aecker und Wiesen auf flachem Felde meistens von Schnee entblößt, während bei Hecken, an Rainen, in Wäldern u. f. w. der Schnee noch meistens etwa zwei Fuß hoch liegt. Iu den letzten Tagen fegt nun ein scharfer Nordost bei 6 biß 8 Grad R. über die Felder, welcher ber Wintersaat verderblich ist. Besonders dem Roggen wurde schon bedeutender Schaden zugefügt, da sich aus dem Felde gewöhnlich eine Art weißer Schaum bildet, und der Frost auch die Wurzeln aushebt. Der Wetzen dagegen steht gut, er ist widerstandsfähiger und wirb sogar etwas grün. In den letzten Jahren haben unsere Landwirthe begonnen, mitunter Johannis-Roggen zu bauen, welcher widerstandsfähiger fein soll, eS hat sich dies jedoch, dem Vernehmen nach, nicht bewahrheitet. Wie kürzlich auch in diesem BlattAuS dem Vogelsberg" berichtet wurde, find die Preise des Schweinefleisches seit Weih­nachten, obwohl man ein Steigen erwartet hatte, immer noch gesunken. Von hier auS kann berichtet werden, daß die Schweinepreise bet unß noch nicht so gesunken sind. Metzger von Schlierbach, Wächtersbach u. s. w. kaufen immer hier fette Schweine für 43 bis 45, ja sogar noch 46 Pfg. per Pfund Schlachtgewicht. Immerhin noch ein annehmbarer Preis gegenüber den Berichten aus anderen Gegenden. Die Preise in Rindvieh find jedoch in letzter Zeit sehr zurück gegangen, indem viele Märkte, infolge neuerlichen AuSbruchS der Maul- und Klauenseuche, ausfallen. ES ist dies von Nachtheil für die Landwirthe, welche etwas mehr Vieh wie gewöhnlich überwintert haben, um dann bei Beginn des Frühjahrs dasselbe preiswerth abzusetzen. Der Handel in Rindvieh stockt deshalb gegenwärtig.

Darmstadt, 28. Februar. Die sozialdemokratischen Land- tagSabgeordneten Müller und Cramer haben bet der Zweiten Kammer den Antrag eingebracht, die Großherzogliche Regierung zu ersuchen, auf Grund des § 1, Absatz 5 des Reichsgesetzes vom 29. Juli 1890, die Gewerbegertchte be­treffend, für Darmstadt ein Gewerbegericht zu errichten. Die nationalliberale Mehrheit der hiesigen Stadtverordneten­versammlung weigert fich trotz aller Eingaben der organisirten Arbeiterschaft, in die Errichtung eines GewerbegerichtS zu willigen.

v«e-h-, CtiNÖ« tmb volk»«>irthschaft.

Xeflolit», ein eteineonfettHrnneimitteU Diese» von ber Firma Hartmann 4 HaurrS in Hannover paten ttrte Prodvtt besteht auS zwei verschiedenen Lösungen (D. K P. 78 607), deren eine aus esstgsauerer Thonerde besteht, und deren andere eine alkc- holische Lösung einer besonders zusemmnrgesetzten OelsLureseise ist Um Bausteine damit zu imprägniren, verfährt man so. daß mtn zuerst die Seifenlösuna aufträgt, einige Zett wartet, bis die Structur deS Materials wieder deutlich hervortrttt, und nun die efugiame Thonerdelösung aufträgt. Beim Zusammenbringen dieser Flüssig, keilen bildet sich essigsaureS Kalt und Thonerdesetfe. Ersterer Körper ist etn tn Weiser sehr leicht lösliches Salz, das zum Theil in bU Poren des Sternes eindringt, zum Theil durch Regenwaster gelegevt, lich ausgewaschen wird, die Thonerdesetfe stellt dagegm einen elastischen, Master undurchlässigen Körper, der die Poren deS Steine« gegen Eindringen von Feuchtigkeit schützt, ohne aber dabei davon LuftdurchlSisigkeit ganz aufzuheben. Besonders letzterer Umstand erscheint sehr wichtig, da dadurch die natürliche Ventilation nicht herabgemindert wird. Besonders geeignet ist Teflaltn für Sand­steine, welche von demselben tn ganz geringem Maße gefärbt werden - der Thon wird bei helleren Steinsorten etwa» wärmer. Backsteine bleiben unverändert; etn etwa nach dem AuStrocknen der letzteren sich zeigender weißlicher Ausschlag (von Kaltumacetat herrührend, verschwindet nach dem er ft en Regen. Nur eisenhaltige Sandsteine erscheinen anfangs schwärzlich: doch verliert fich diese Schwärzung nach kurzer Zeit. Wie dieThonindustriezeitung" berichtet, nimmi auch die Festigkeit der Sandsteine durch eiue Behandln», «it Testalin bedeutend zu. Versuche der Charlottenburger königlichen PrüfungSstation für Baumaterialien ergaben, daß bei Testaltn die weichen Stellen im Materiale, verderbliche Adern -c. ganz besonders zu festigen vermag und so daS Material nicht nur im Ganzen fester, sondern auch gleichartiger macht. Ferner zeipe eS sich,daß daS Testaltn wie ein Panzer den Sandstein umichlietzi, und daS Steinmaterial durch Tränken mit Testaltn wasserabweisend wird. Beim Baue des neuen Hamburger RathhauseS hat sich bei Mittel sehr gut bewährt, da daS gehärtete, wasterabwetfend gewordene, wetterbeständige Material das Eindringen von Staub und Rntz mit ihren zerstörenden Wirkungen, sowie Wucherungen vn Moos rc. v.rhindert, waS für Kirchen, Grabdenkmäler, monumental« Bauten, besonders wichtig ist. Testaltn, auf Treppenstufen ve» Sandstein, Betonböden und Wänden aufgetragen, verhindert nicht nur die rasche Abnutzung, sondern auch die lästige und schädliche Staubentwtckelung bedeutend. Mit Testalin behandelte Eemwi- Putzarbeiten sind ebenso wie die Fußböden ganz leicht abwaschbar auch von Blutflecken, daher ist auch seine Anwendung bei Kranka- häusern, Kasernen, Schlachthäusern, Schulen rc. unentbehrlich. Ver­gleiche Beschreibung der Versuche von Dr. Gltnzer (Deutsche Sii? zritung 1894. XXVIII. Nr. 28, p. 30). Testaltn wird für Hesse» durch E. Döring, Bietzen, Ltebtg^r. 61, geliefert. 911

Pommersche Hypotheke« Aetien - Bant. Wie aus dem Jnseratentheile unterer heutigen Zeitung ersichtlich, werden die am 1. April er. fälligen Pfandbrief-Coupons bereits vom 15. März cr ab eingelöst.

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werden beschuldigt,

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2) Freitag den 6. März:

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I. A.: Schneider.

1983

Repp.

2047

Druck und «erlag der Brühl'scheu UniverfitätS-Buch« und Steindruckerei (Pietsch & Echeyda) in »'eßen.

Redaktion: L. Schehda.

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Die Zusammenkunft ist Wellersloh und kommt das

jedesmal Vor­der Haid am

Wellen 1000 1350 5510

Eichenstämme bis zu 58 cm Durchmesser und 10 m Länge, mit 19,83 fm.

Nadelstämme bis zu 39 cm Durchmesser und 16 m Länge, mit 30,59 fm.

Fichten - Derbstangen mit 18,28 fm.

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Holz-Versteigerung

im Hombergkr Stsdtwatd

Donnerstag, den 12. März 1S96, von Morgens 9 Uhr an, werden in den Districten Schwein­stall, Köpfchen und Schadenbacher Weg versteigert:

47 Eichen-Stämme von 24,97 fm, darunter Stämme bis zu 3 fm, 156 Fichten-Stämme von 90,13 fm,

Holzversteigerung.

Im Daubringener Gemeindewald kommt in verschiedenen Districten nachverzeichnetes Holz zur Ver­steigerung :

1) Donnerstag den 3. März:

Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs.

Dieselben werden auf

Dienstag den 28. April 1896, Vormittags 9 Uhr, vor das Großherzogliche Schöffen­gericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen.

Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strafproceßordnung von dem Großherzogl. Bezirks-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Gießen, den 28. Februar 1896. Der Großherzogliche Amtsanwalt:

Holzversteigerung.

Nächsten Mittwoch den 4. März l. I., von Morgen« 9 Uhr an, sollen in den Großen- Busecker Gemeindewaldungen, District Wellersloh u. s. w, nachverzeichnete

darunter Stämme bis zu 3 fm, Buchen-Stämme von 8,61 fm, darunter Stämme bis zu 1 >/2 fm, Lärchen-Stämme von 10,48 fm, darunter Stämme bis zu l3/< km, Kiefern-Stämme von 37,60 fm, darunter Stämme bis zu 3 fm, Eschen - Stämme von 0,23 fm, Birken - Stämme von 0,70 fm, Eichen-Derbstange von 0,08 fm, Fichten-Derbstangen von 17,81 fm, darunter solche bis zu 17 m

Frankfurt a. M., den 1. Februar 1896.

Der Rechtsanwalt: Dr. jur. W. Lorey, als seitheriger gerichtlich bestellter Pfleger der Louise Emmel.

Holzversteigerung

in den Waldungen der Stadt Lanbach.

Freitag, den 6. März I. I , Vormittags 9y2 Uhr anfangend, sollen in dem Laubacher Gemeindewald, District Sträuches, 5 Minuten von

Bekanntmachung.

Die auf den 6. März L I ausgeschriebene Jagdverpachtung findet nunmehr nicht statt, Was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Spotten, 29. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Schotten.

Fendt. 2042

der Bahnstation Wetterfeld, 387 rm Buchen - Scheiter, 133 rm Buchen- Prügel, 300 rm Reiser, 113 rm Stockholz und 5 Eichenstämme(Wagner- Holz) von 3240 cm Durchmesser versteigert werden.

Laubach, 29. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Laubach.

Jochem. 2048

Ladung.

Hermann Weinberg, ge- boren am 17. September 1860 zu Treysa, Kreis Ziegenhain, Handelsmann, zuletzt in Gießen, mosaischer Religion, vorbestraft, Daniel Ströher, geboren am 8. März 1859 zu Allna, Kreis Marburg, Knecht, zuletzt in Klein-Linden, evangelisch, ledig, unbestraft,

erst zur Versteigerung.

Großen Bnseck, am 2. März 1896. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck.

Vergebung von Maurerarbeiten.

Samstag den 7. l. Mts., Mittags 12 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Treis a. d. L. Maurerarbeiten, veranschlagt zu 703 Mk. 20 Pfg-, öffentlich in den Accord gegeben werden.

Tret« a. d. L., 2. März 1896. Gr. Bürgermeisterei Treis a. d. L.

12059 Benner.

Fischerei-NerMchtW.

Die Fischerei in dem Bach der Gemarkung Ettingshausen von br Kolbenmühle an abwärts bi« z«r Steinesmühle soll Montag der 9. März l.J., Nachmittag« 3 Uhr. in der Wirtschaft der Wittve Krämer in Ettingshausen auf sechs Jahre öffentlich an den Meistbietende« verpachtet werden. Die Bedingungen werden in dem VerpachtungSttrunn bekannt gegeben.

Lich, den 25. Februar 1896. Fürstliche Rentei Lich.

Kreiling.

Mobiliar-DerstkigeruW.

Dienstag den 3. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr anfangend, wird Neustadt 55 (Bieker'scher Saal) eine Partie fast neue Möbeln gegen Baarzahlung versteigert:

Tische, Wiener und Rohrstühle, 2 vollst. Betten (in Roßhaar und Wolle), 1 Kleiderschrank, 1 Küchen­schrank mit Glasaufsatz, 1 Nacht­schränkchen, 1 Wafferbank, ver­schiedene Haus- u. Küchengeräthe.

Von 3*/a Uhr an wird versteigert: 1 Consol, 1 Glasschränkchen, ein Waschschränkchen, 1 Stehpult, ein runder und ein ovaler Tisch, 6 Rohrstühle, Schmetterlingskasten, Gartenstühle, 1 Puppenküche, ein Blumentisch, versch. Dachfenster, 1 Kinderschlitten, 1 Douche, eine Kinderbadewanne u. s. w.

Holzversteigerung.

Am Samstag, 7. März er., Vormittags 10 Uhr anfangend,

Mrsteigerung Donnerstag den 5. Mrs, Nachmittags 2 Uhr,

werden in dem Holz-Lager der Herren K a tz e n ft e i n und Seipp, Liebigstraße, eine Patthie Brennholz, circa 5000 Stück 1. Sötte Falzziegel, 10,000 Stück Plattziegttn, 300 bis 400 Doppeldielen für Berit ir- bohlen geeignet, von dem Mruä, zweier Hallen herrührend, versteigert.

60 bis 70 Cubikmeter gesunde« Bauholz kann aus der Hand abge­geben werden. 2012

Heinr. Carte.

Holzfortimente versteigert werden: Eichen-Stämme mit 25,89 fm,

Länge.

Unter den Nadel-Stämmen befindet fich sehr schönes Ban- u. Schnittholz, woraus wir besonders ausmerksam machen.

Zusammenkunft bei der Herrnmühle.

Homberg, am 29. Februar 1896.

Großh. Bürgermeisterei Homberg.

im District Fuchsstrauch:

Stück Fichten-Stämme, 10 bis

22 cm Durchmesser, bis zu

Bekanntmachung.

Nachdem auf Antrag hiesiger Interessenten die am 13. September 1823 geborene Louise Emmel, Tochter von Franz Emmel und Juliane Christine Emmel, geb. Cramer, durch Beschluß Königlichen Amtsgerichts II1 dahier vom 1. October 1895 für verschollen und ohne Leibeserben ge­storben, erklärt worden ist, werden alle Diejenigen, welche erb- oder sonstige vermögensrechtliche Ansprüche an das Vermögen der Verschollenen zu haben glauben, aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 1. April 1896 bei mir geltend zu machen, anderenfalls ich das seither unter meiner Ver­waltung gestandene Vermögen an die bis dahin aufgetretenen Jntestaterben ohne Gewährleistung ausliefern werde.

15 m lang, mit 23,22 fm, rm Buchen-Scheitholz,

.. -Prügelholz,

Buchen- und gemischte Wellen, rm Stöcke.

-Knüppel, -Stöcke,

1094 SonnenftraheS^

Anfang ist 9 Uhr auf Eingang des Waldes.

Daubringen, am 27. Febr. 1896. Großh. Bürgermeisterei Daubringen.

Walter. 1972

Schürzen für Damen und Kinder in de» neuesten Fa^ons, Haushaltungsschmtcn aller Art, in großer Auswahl, e» pfiehlt billigst___ _

Dienstag den 3. May L I., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im rtWet* (TUrfN Platz 20) zu Gießen öffentlich gegen Baarzahlung:

1 Pferd. 1 Wagen, 1 Partie Nutz­holz, 1 Ladeneinrichtung, 1 Planln- mehrere Sophos, 1 Silberschravk, 1 Verticow, 2 Comrnoden und bl», andere Mobilien, dio. Celgemilbc und sonstige Bilder, 1 eleg. Spieol, 4 Mille Cigarren, div Porcello und GlaS, 6 Cavarienvögel, 1 W Turteltauben u- f. w.

Versteigerung iheilwcise »esti»nu 2023 «ngel, Gerichtsvollzieher^

Nadel-

Buchen-

Eichen-Derbstang. Radel-

-Reisstangen rm Buchen-Scheit,

Rr. 1, daß er als Wehrmann II. Aufgebots ausgewandert sei, i ohne von seiner bevorstehenden Auswanderung der zuständigen Militärbehörde Anzeige gemacht zu haben;

Nr. 2, daß er als Erfatzreservift ohne Erlaubnis der Militär­behörde ausgewandert sei;

Zusammenkunft: bei dem Bahn- Wärterhäuschen Herzberger im Fuchs- ftrauch.

Hungen, den 29. Februar 1896 Fürstliche Oberförsterei.

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