gewählt fein, als dadurch Jedem, der sich für Stännngcfong, tnterrffirt, Gelegenheit geboten wird, das Coocert besuchen iu können. Ist die Witterung ungünsttg, so finden die Bor- träge im Saale statt. DaS unS jetzt vorliegende Programm ist sehr reichhaltig und mit Geschmack zusammengestellt.
Geständig. Der anläßlich der Verhandlung vor den Geschworenen gegen Clemens Rothe wegen Verdacht des Meineids in Haft genommene Arbeiter Ludw Pitzer von hier Ist geständig, fahrlässiger Weist -i°-° !°stch-° E'd g^ leistet zu haben und wird demnächst vor der Strafkammer
vermischtes.
♦ Marburg, 30. Juni. In Schrecksbach gingen dem Gastwirth Weckefier, der mit seiner Frau, seiner Tochter und deren Bräutigam in einem Wagen fuhr, die Pferde durch. Alle vier Personen wurden aus dem Wagen geschleudert. Weckefier blieb sofort tobt; feine Frau ist töW- ltch, die Tochter und der Bräutigam find leicht verletzt.
• Eassel, 30.Juni. Der Dienstknecht Licht aus Landers» Hausen ist heute hin gerichtet worden. Sich hatte eine Dienstmagd, seine Geliebte, im Mai v. I. ermordet.
• Frankfurt a. M., 30. Juni. Die Erlebnisse eine» Militärpflichtigen. Bor ca. 10 Jahren wanderte ein hiesiger junger Mann auS Furcht vor Ableistung seiner drei- jährigen Militärdienstzeit auS und blieb seitdem verschollen. Die Sehnsucht nach der Heimmh, sowie der Glaube an eine Erbschaft bewogen ihn aber, die Heimath wieder aufzusuchen. Er wurde jedoch benuncirt und die Behörde veranlaßte seine Einstellung beim Infanterie-Regiment Nr. 88. Die Kasernenlust scheint ihm nicht gesallen zu haben, denn er sprang in der Nacht aus dem Fenster des ersten Stocks der Kaserne und war am Morgenappell nicht mehr zu finden. In Mül»
gehoben. „ ,
•• Concert. Das an dieser Stelle bereits erwähnte Coucert de- Sängerchors des Wetzlarer Lehrer» Vereins ist nunmehr auf Samstag den 4. Juli, Abends 8 Uhr, festgesetzt worden. Diese Zeit dürste insofern günstiger
Kühne (Antis.) 4354 Stimmen.
Berlin, 1. Juli. Der „Localanzeiger" meldet, daß Friedmann gestern Nacht in Paris eingetroffen ist.
Danzig, 1. Juli. Der Raubmörder Paöka wurde I zweimal zum Tode verurtheilt.
Metz, 1. Juli. Gestern Abend um 7 Uhr entstand ein I Brand in dem im Vorort Devants les Fonts gelegenen Artillerie-Depot. Um 8 Uhr erfolgte in Folge des Brandes eine furchtbare Explofion. Sprengstücke von Bomben und I Granaten flogen bis in die Stadt Metz. Soldaten, Feuer» I wehrleute und Neugierige wurden verletzt. Die Einwohner I von Devant les Fonts flüchteten ins freie Feld. Man be» | hauptet, daß 30 Personen getödtet und zahlreiche andere I verletzt sind, selbst in der Stadt Metz. Um 12 Uhr wüthete die Feuersbrunst noch ungefchwächt fort. Man befürchtet | weitere Explosionen.
Budapest, 1. Juli. Der 'berüchtigte, zu mehrjährigem Kerker verurtheilte griechische Einbrecher PerikloS Affen» | dakiS ist mit zwei Spießgesellen auS dem Gefängniß au»» gebrochen. Einer der letzteren konnte wieder eingefangen werden, während die anderen entkamen.
Ra», 1. Juli. Nach Beendigung der Budgetberathung wird die Kammer die Gesetze zum Besten SicilienS be» rathen, betreffs deren R u dini ein Vertrauensvotum fordern will.
Brüssel, 1. Juli. Die „Reform" veröffentlicht einen Brief vom Congo, wonach Major Dhaen» mit einer großen Truppenmacht im Nil-Quellengebiet vordringt, um sich mit den Engländern zu vereinigen. Die Congo-Regierung bestreitet diese Meldung.
„Hessen-Darmstädter Zeitung" oblegen.
v Da» Hilsr Comite bei St. Louiier
Hiffen-VereinS."
«* Gegen den unlauteren Wettbewerb. Dar am heutiger. Tage in «rast getretene ReichSgeietz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerb» wirb ble größte Sorgfalt der be tbelligten Steife, namentlich bei bet Abfaffung von Zeitungsanzeigen, erforbern. In bieier Hinsicht kommt, wie nochmals kur» h-tvorg-hoben fei, die allgemeine Bestimmung in Betracht, daß mit Geldstrafen bi» zu 1000 Mark belegt wird »er in öffentlichen Bekanntmachungen über die Beschaffenheit, Herstellungsart oder die PreiSbemeffung von Maaren oder gewerb» lichen Leistungen, über die Art des Bezugs oder die Bezugs» quelle, über den Besitz von Auszeichnungen, über den Anlatz des Verkaufs unrichtige Angaben thatfächlicher Art macht,, die den Anschein insbesondere günstigen Angebots Hervorrufe» sollen. Die bisher üblichen Reclamen, wie: „Dollstan» blaer Ausverkauf", „Ohne Concurrenz am Orte", „Noch nie dagewesene günstige Einkaufs gelegenhrit", „Wegen Aufgabe des Geschäfts u f. w. werden demnächst fortan durchaus zu vermeiden fein, wenn sie den thatfüchlichen Verhältnifien nicht vollständig entsprechen.
Auerbach, 29. Juni. Ein hiesiger Landwirth nahm sich . ! den Verlust seiner Taschenuhr so zu Herzen, daß er sich gestern Vormittag in seiner Scheune erhängte.
30. Juni. Wie in Regierungskreisen versichert wird, fordert Menelik für die Freilaffung der italienischen Gefangenen ein Lösegeld von 36 Millionen.
PariS, 30. Juni. Der christlich-demokratische Führer I Abb« Lernyre hat in der Kammer einen Gesetzentwurf ein» gebracht, betreffend die Einführung der den Verhältuiflen ent» sprechenden Vertretung bei den Kawmerwahleu.
Pari», 30. Juni. Der Minister der Colonien demen» tirt die pessimistischen Nachrichten auS Madagaskar. Er erklärt, die dortigen Truppen seien hinreichend. Andererseits | wird auS Madagaskar gemeldet, daß zwischen den Truppen und den FahavalloS mehrere Gefechte stattgefunden hätten. General Boudry griff eine Colonne Eingeborene an, wobei — 600 der letzteren getödtet wurden. Die Franzosen hatten
16 Todte.
Paris, 30. Juni. Infolge heftigen Gewittersturmes ist die Fernsprechverbindung zwischen Paris und Brüssel total gestört.
London, 30. Juni. Der „Standard" meldet, der französische und der deutsche Botschafter in Petersburg würden zurücktreten, ersterer wegen Verletzung der Etiquette, da er der Zarin beim Empfang in Moskau nicht die Hand geküßt habe.
Berlin, L Juli. Dem „Vorwärts" wird aus Halle a. S. telegraphier: "Kunert (Soc.) siegte mit 15,668 Stimmen, Meyer (frf.) erhielt 7171, Arndt (freiconf.) 3632 und
abgeurtheilt werden.
♦♦ Seltener Fang. Ein seltenes Exemplar, eine Fisch ' otter von schöner hellgelber Farbe, wurde in der Lahr, nicht weit von Marburg gefangen. Herr Rauchwaaren- Händler A. Kretzschmar dahier hat die Fischotter angekauft.
•• Der 12. allgemeine BereinStag der deutsche» l»nd- wirthschaftlichen Geuoffeuschafte» wird vom Anwalt, KreiSrath HaaS-Offenbach, für die Zeit vom 11. bis 13. August nach Stettin einberufen, um zu der Frage der Kornhauser, der Errichtung von SpirituSlagerhauS - Genoffenfchaften und Genofienschaftsbäckereien, sowie der Aufnahme von Haut» werkerdarlehnSkaffen in die landwirthschaftlichen Verbände Stellung zu nehmen. Außerdem stehen noch eine Besprechung über die preußische CentralgenoffenschastSkaffe, die Befür» wortung der landwirthschaftlichen Rohstoffoereine sowie innere GenoffenschaftS-Angelegenheiten auf der Tagesordnung.
♦« Nothschrei aus Amerika. Die in New-York erscheinende „Hefien-Darmstädter Zeitung" bringt folgenden Aufruf „An die Hessen":
„St. LouiS, Mo., 10. Juni 1896.
Durch das Tornado-Unglück, welches unsere Stadt St. Louis betroffen und welches besonders den südlichen, hauptsächlich von Deutschen bewohnten Stadttheil stark mitgenommen, find viele Mitglieder des Allgemeinen Heffen- UnterstützungSvereinS in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Zerstörung von Eigenthum und die persönliche Roth, die der Sturm herbeigeführt, ist fo groß, daß .irgendwelche Hilfe, welche uns von sympathifirenden Landsleuten zu Theil wird, mit großem Dank angenommen werden wird. Der^allgemeine Heffen-Verein der Stadl St. LouiS ist nicht wohl» habend, ha! aber eine verhältnißmäßig hohe Summe zur Unterstützung seiner ohne eigene Verschuldung। in unb Elend gerathenen Mitglieder bewilligt, aber die Noth ist s groß, daß die Hilfe nur momentan und unter ke.uen Umständen den schweren Bedürfniffen der Zukunft genügen kann I — es ist kaum mehr wie ein Tropfen Wafier auf einen heißen Stein. Viele, viele Landsleute haben durch den Tornado Alles verloren, was fie ihr Eigen nannten und find mit ihren Familien ins Elend gerathen.
Der St. Louis Heffen-Verein Hat ein HilfS-Comitv ernannt, bestehend aus den Herren HL-Schwartz, Konrad Roth, Louis Selzer, Wm. Hoer und John Heinecke. Wir ersuchen, freundliche Gaben, um unseren durch den Sturm n Noth gerathenen Mitgliedern zu helfen, °n den Vorfitzer de- I HilfS-Comitoe'S Herrn Dr. Hy. Schwartz, 521 Pine Stree, St. LouiS, Mo., einzusenden.
Das (Somite wird feine Abrechnung später in der
•* Die Feier des JahresfesteS der Großh. Ludewigs» UuiverfitSt fand heute Vormittag 11 Uhr in der grofjeni «ui ö tn der üblichen Weise statt. Derselben wohnten außer dem gesammten Lehrkörper bei die Vertreter Regierung, der Stadt und der Garnison, der Studentenschaft, sowie sonstige geladene Gäste, darunter eine große Anzahl-Damen, Stu- dirende usw. Nach dem von der Capelle des Kaiser-Wilhelm» Regiments, unter Leitung deS Großh. MvfikdirectorS Krauße, ausgeführten FriedenSf eier» Festmarsch von Viuc. Lachner trug der Akademische Gesangverein (gemischter Chor) das Hoffmann v.FallerSleben'sche Abschiedslied, in Musik । gesetzt von Adolf Felchner, unter Direction deS Herrn Prof. v. BaldenSperger vor. Hierauf hielt Se. Magnificenz der Herr Rector Dr. Behaghel die Festrede, deren Thema sich über da« Gebiet der deutschen Sprache bewegte und Der» gleiche zwischen hoch» und niederdeutscher Mundart, wie Schriftsprache zog. — Von den für das Jahr 1895/96 gestellten neun Preisaufgaben hatten sieben Bearbeitung ge- I fanden. Es erhielten 1) dm (8»eb®tiitd^teU bet Theologischen Facultät card. theol. Eduard Becker I aus Darmstadt, 2) den Preis der Medicinifchen Facu» tat cand. med. Ludwig Vaubel aus Gießen, 3) den Preis derselben Facultät (Balser-Stiftung) cand. med. 3dc.
! Heckmann aus Viernheim; 4) die v°n der Phil°» I sophifchen Facultät ausgeschriebenen fünf PreiSaufgaben hatten nur vier Bearbeiter gefunden; den Preis für die mathematische Aufgabe erhielt cand watü. Phil. Männchen au» Gießen, ben Preis für ble pljtlofo|?üifd)e Aufgabe cand. phil. Robert Müller an» Wlesbaben, ben Preis für die linguistische Aufgabe stad. phta dass. Joseph Köhn aus Casiel, benPreis für bie romanische Aufgabe (Dtez-Sliftung) cand. phil. Conrad Aller UNS Gießen. Die Preisaufgabe der puristischen Facultät hatte eine Bearbeitung nicht gefunden. Nach Verkündigung der für 1896/97 gestellten Preisaufgaben wurde vom Akade» mischen Gesangverein das Geibel'sche „Deutschland » Musik von Mendelssohn, vorgetragen und darauf unter den Klangen des Armee-MarscheS Nr. 9 die Feier geschloffen.
** AuS dem Gerichtsdieust. Durch Entschließung Groß- herzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz wurden bte Gericht-aceefflsten: 1) Philipp «°"h°rd '-> Mainz, 2) Fritz Haustein in Darmstadt, 3) Ernst Hirsch in Gießen, 4) vr. Wilhelm Köhler in Darmstadt, 5)^Rudolf Link in Friedberg, 6) Dr. Ernst Merck in Offen» bach, 7) Ludwig Pfeiffer in Darmstadt, 8) Friedrich Schulz daselbst, 9) Adolf Strack in Ober.RoSbach, 10) Karl Trapp in Darmstadt und 11) Dr. Karl Fredrich Wolff daselbst zu Gerichtsafiefioren ernannt.
Sitzung der Großh. Handelskammer vom 23. Jun, 1896. Anwesend die Herren: Scheel, Heichelhetrn, How^rger, Katz, Klingspor, Kraatz, Wortmann. Die wegen Einführung । einer gesetzlichen Schlußzeit der Ladengeschäfte unter | den hiesigen Ladeninhabern angestellte Enquete hat ergeben, daß 104 Firmen gegen jede gesetzliche Regelung, HO für 8 Uhr-, 75 für 9 Uhr-Schlußzeit gestimmt haben. Dies Ergebniß wurde Großh. Ministerium deS Innern und der Justiz rnitgetheilt und gebeten, von jeder gesetzlichen Regelung Abstand zu nehmen. — Nach Mittheilung König!. I Eisenbahn-Direction Frankfurt a. M. findet vom 1. Jult I ab eine directe Personen» und Gepäckabfertigung I von Gießen-London statt und -war auf dem von der Kammer vorgeschlagenen Wege über Limburg—Köln I
Blisfingen-Queeuboro. - In Fürstenwalde a. d. Spree ist eine ReichSbanknebenstelle errichtet worden. — Auf der nächsten Sitzung des Be'.zirkseifenbahnraths zu Frankfurt a. M. wird Herr Katz als Stellvertreter des Herrn Koch die Kammer vertreten und in deren Auftrag I die Einführung einer VormittagS-Schnellzug- oder beschleunigten Personenzugs-Verbindung Gießen—Frankfurt a. M. erneut in Anregung bringen. — Die Kaiser!. Ober-Postdirection Darmstadt setzt unS in Kenntniß, daß die Stadtfern» sprecheinrichtu ng bei dem Postamte in Bad- Nauheim fertiggestellt ist und am 1. Juli d. IS. in Betrieb | genommen werden wird. Die Fertigstellung und in Betrieb- nahme der Stadtfernsprecheinrichtung in Friedberg, sowie die Fernsprechverbindungsanlage Frankfurt — Friedberg — Bad» Nauheim—Gießen—Marburg—Cassel wird in nächster Zeit „folgen. — Sodann theilt uns diese Behörde — in Erledigung unseres dahingehenden Antrages vom 18. Januar a. c. — mit, daß vom 1. Juli d. IS. ab zwischen Groß-Felda und Ehrin gShausen ein täglich zweimal verkehrendes Privat-Personenfuhrwerk mit Postsachenbeförderung zum Anschluß an die zwischen Gießen und Fulda carllrenden Züge 2, 3, 8 und 9 (durch Ehringshausen 648 bezw. 930 bezw. 848 bezw. 96) eingerichtet wird. Die gegenwärtig bestehenden Landpostfahrten Groß Felda—Niedergemünden und Wind» I hassen—Ruppertenrod werden von demselben Tage ab auf-
«ebe »,n feinen Beamte« unb bat, lh° «1« freunbli^e. A°. | ktn,e'30^^uni. Priu, Lubmig bau ist
«esaub«,chast »b8«fti,0en- *b. ä «benb» siebet beim rU, bl'e S.aa.«m.°tster unb Staat,leere.äre, ble The,, her Etoil» und Milttär-CabinetS geladen find.
»erlio 30. Juni. Mitglieder aller Parteien haben zu ^üten Lesung de- Bürgerlichen Gesetzbuches einen Antrag Im Reichstage Angebracht, bie berbünbeten Re- Itterungen möchten dahin wirken, baß ble Lehrpläne ihrer ®anbe«9.untoerptaten dahin nm^stdm werben, b°ß bie B^r I,fuugen über das Bürgerliche Geletzbuch ben Mittelpunkt privatrechilichen Vorlesungen bilden. , ~
Berlin, 30. Juni. Die Stichwahl in Schwrtz ist
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saw »*■ t-ssms:
I Ä-Ä“ ff“ S- lanaer fianb unb Don geschickten Agitatoren vorbereitet würbe, unb b°ß um eine ollgeme.ne «'beiterau stand -
Bewegung hanbelt, bie ber russischen Regierung lehr diele Wie Stunden bereiten bürste. Die Regierung Ist aus da, Eifrigste bemüht, bie ausstehenden 20,000 Spinner zur A beit zurück,usührem Sie gab ba, feste Versprechen, gleich nach ber Rückkehr be, Zaren für schnellste Ersüllung ber be> rechtigten Wünsche zu sorgen.
Wilhelmshaven, 30. Juni. In Auwesenhest be- Laiser-, ber Kaiserin, be« Erbprinzen von S°chI-u^Me'n'nS-n, de« ErbaroßherzogS von Dlbenburg, sowie ber Admirale Knorr unb Hollmann stabet morgen srüh 11*/« Uhr ber Seape lauf be« Panzerschiffe, „Ersatz Preußen" statt.
■ München, 30. Juni. Den „Münchener Neuesten Nach-
richten« geht vom Auswärtigen Amte zu ben betriebenen Slättermelbungen über ben Besuch be« 8a,enl,aate am Berliner Kaiserhose folgende Mittheilung ju Daß ba« russische Kaiserpaar diesen Sommer eine Auslandsreise antritt und hierbei auch nach Berlin kommt, dürste sicher sein. Irgend ein Datum de» Eintreffen» liegt hier «och nicht vor Die Meldungen mehrerer Blätter, ble be. reit« ein Datum angaben, sinb "luttaen. — Da» gleiche Blatt bementirt auch bie Londoner Nachricht, daß Kais er Wilhelm bleien Sommer nach Cowe« komme. Bon einer solchen Reise-Dibposttlon be« Kaiser« [ei an competenter Stelle
i nar; Die „Tempi« bementirt bie Nachricht von dem angeblich bevorstehenben Abschluß einer Tran«. vaai-Anleihe. Stadt Walabia im
Bllaje^Dtarbeko sand neuerding« ein bIn11 g er ßu f amaien- ftoß zwischen Türken und Armeniern statt, der auf beiden Seiten zahlreiche Opfer forderte.
WB. halle a. b. S.. 1. Suli. (Olstclell.) »d ber RelchStagierfatzwahl erhielten MeHkr (fr) (freiconf.) 3761, Kühne (Antis.) 4284, Kunert joj) 15,783 Stimmen. Kunert ist fvuach^gewahlt^^^^^^
_ CoceU» unö proohtiiett«.
Gießen, ben 1. Juli.
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M die ZovderallSste fit an das G Alt ist corläi SrsrllMA gegangen fi" firben Derw>! Verhandlung? dieser erhielte damit dieser kommen sorge Botschaft wle< von der sie e für Obdachlo standen die dies» Noth m und andere m wurden nacb erfahren, dah stunde wie- n lichen herberg man einen Ie$ nach der Hert man ansänglic
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