clev ille, O. Anna Maria Helwagen, geb. Kellftadt, 67 Jahre alt, aus Flonheim. Columbia, Jll. Henry Rück sen., 77 Jahre alt, aus WeningS. Madison, WiS. Sophie, Wittwe von Valentin Boß, 84 Jahre alt, auS Neu-Isenburg PittSburg, Pa. Margaretha Barbara,Pfeil, geb. Schneider, 91 Jahre alt, auS Darmstadt.
** Der Gtteeidemarkt. Die Getreidehändler und Specu- lauten aller Länder scheinen jetzt doch unter dem Eindrücke zu stehen, daß die vielfach etwas niedriger als voriges Jahr ausgefallenen Ernteergebniffe eine Steigerung der Getreide- preise im Gefolge haben werden, denn in Amerika, Frankreich und England zogen die Getreidepreise an und in Deutschland besserten sich dieselben auch. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen für 132 bis 144 Mk. per 20 Gentner, Roggen für 114 bis 120 Mk., Gerste für 108 bis 165 Mk. und Hafer für 114 bis 146 Mk. (Berichts- woche vom 21. bis 28. September.)
G. Bad-Nauheim, 27. September. In der Woche vom 20. bis 27. September l. IS. (Schluß der Kurltste) wurden 126 Kurfremde (1894 ---- 79) angemeldet. Hierzu den Bestand vom 20. September mit 14,010, ergibt für 1895 eine Gesammt- Frequenz von 14,136 Kurfremden, wovon am 27. September noch 971 anwesend waren. Als besten Beweis für den fortschreitenden und besonders in den letzten Jahren sich beträchtlich hebenden Besuch Nauheims mögen nachstehende Zahlen dienen: 1880 = 4495, 1885 = 5248, 1890 = 8555, 1891 = 9244, 1892 = 10,272, 1894 --- 11,681. Die Zahl der wirklich verabfolgten Bäder hat sich seit dem Jahre 1880, wo deren 53,355 abgegeben wurden, mehr wie verdreifacht, denn in diesem Jahre wurden bereits vom 1. April bis einschließlich 21. September 180,026 Bäder verabreicht. Da aber Bäder noch bis zum 31. October gegeben werden, so darf man annehmen, daß in diesem Jahre ca. 200,000 Bäder verabfolgt werden.
n. Hartmann-Hain, 27. September. Auf der an unserem Orte vorüberführenden Staatsstraße von Ortenberg nach Lauterbach verkehren tagtäglich viele Fuhrwerke, welche unseren obstarmen Vogelsberger Orten hauptsächlich Zwetschen auS dem Unterlande zuführen. Die sehr schönen Früchte sind verhältnißmäßig billig, da die Händler eine Dimmer (*/t Malter) davon je nach Qualität für 1 Mk. 70 Pf. bis 2 Mk. abgeben. In den letzten Jahren ist ein Umschwung im Handel von LaudeSproducten bei uns insofern eingetreten, als derselbe jetzt nicht mehr ausschließlich in den Händen der Händler vom Fuße des Vogelsbergs liegt. Viele Vogelsberger fahren jetzt mit ihren Wagen auch hinunter, um uns daS Obst, die Zwiebeln und dgl. zu holen. — Im ganzen Vogelsberg, in dem ja bekanntlich die Viehzucht in hoher Blüthe steht, ist man sehr erfreut darüber, daß der Ehrenpreis Sr. Königl. Hoheit auf der land- wirthschaftlichen Ausstellung in Gießen der Vogelsberger Rtndviehrasse zugesprochen wurde und nicht einer fremden imporrirten Rasse.
-o.r- Dornafsenheim, 27. September. Die anhaltende Dürre und Trockenheit hat Wassermangel bei uns er- zcugt, die Brunnen geben den Bedarf nicht mehr, das Wasser wird den Leuten zugemesien. — Die große Staatsstraße durch unseren Ort wird ganz neu hergerichtet. Die neue Brücke über die Wetter bei Offenheim ist nahezu vollendet. Eine leichte ArbeitSlocomotive wurde nach der neuen Bahnstrecke Beienheim—Hungen geschafft, eS wimmelt von Arbeitern und die verschiedensten Dialecte und Sprachen kann man vernehmen- die Italiener sind stark vertreten.
§ Bermuthshain, 27. September. Ein junges Apfelbäumchen tm Garten des hiesigen Landwirth Johannes Oechler VI. trägt außer einigen beinahe reifen Aepfeln auch verschiedene Blüthen.
-1- Salzhausen, 27. September. Wie die Bäder überhaupt, hat auch unser Bad durch die überaus günstige warme Witterung in den Nachsommermonaten August und September ungemein gewonnen. Nun fangen die Wälder an sich zu färben und die Curgäste ziehen sich in die Heimath zurück. Wir haben daS Vergnügen, auf eine sehr erfreuliche Saison zurückblicken zu können und hoffen, daß der Aufschwung des Bades seit einigen Jahren durch die bereits in Angriff genommene neue Bahnlinie noch viel kräftiger erfolgen wird, weil das reizende Plätzchen viel leichter und bequemer erreichbar ist.
A AuS dem Ohmthal, 27. September. Im Felde richten die Mäuse, die in einer Unmaffe auftreten, großen Schaden an. Namentl ch ist dieser Schaden bemerkenöwerth an der frischen Kornsaat und dem jungen Klee. DaS überaus schöne Herbstwetter ist der Vermehrung der Mäuse sehr günstig gewesen. — Die Kornsaat neigt sich ihrem Ende zu- sie war im Gegensatz zu der vorjährigen überaus naffen Bestellung eine sehr trockene, so wie sie die Bauernregel: „Korn in Schorn (Scholle)" als grundbedingender Factor zur guten Kornernte voraussetzt. Wenn etwas bei der Korn- faat zu bemängeln wäre, so ist eS daS oft zu feine Bearbeiten des Bodens, der wie Mehl sich zerkleinerte. Kleeäcker, die zur Kornsaat vorgesehen, find wegen ihrer steinharten Beschaffenheit nicht auszustellen; sie müssen bis zum Eintritt naffen WetierS warten. Der junge Klee steht ganz prächtig im Felde, fängt aber auf trockenen Lagen bei dieser Julihitze im September an zu welken.
A Allfeld. 27. September. Zögen sich nicht Silberstreifen durch die kahlen Häupter der Stoppeln, bräche nicht der Abend immer früher herein, man wäre bei dem vorgestern dahier abgehaltenen „Michaelimarkt" zu glauben versucht gewesen, eS sei dieS kein Herbst-, sondern ein Sommermarkt, so hochsommerlich heiß ist eS noch zu Ende des Herbstmonats. Der Markt war mit Rindvieh schwach, mit Schweinen sehr stark befahren und hatte guten Besuch. Der Handel ging beim Rindvieh malt, da um diese Zeit fast alljährlich die Nachfrage etwa- stockt. Bessere Bewegung herrschte auf dem Schweinemarkl trotz dem se^r bcmerkenSwerthen Rückgang der seither so hohen Ferkelpreise. Bezahlt wurde für da»
Paar Ferkel zweiter Güte 12—20 und 20—25 Mk., für daS Paar erster Güte 25—30 und 30—40 Mk. DaS Paar Läufer galt 60—70 und 70—90 Mk. Schwere Schweine kosteten per Stück 50—60 und 60—75 Mk.
A Mainz, 27. September. Nach längerem Krankenlager ist, wie schon telegraphisch mitgetheilt, verfloffene Nacht auf seinem Landgut in Gaubischofsheim der frühere Oberbürgermeister von Mainz, Dr. Georg OechSner, in dem Alter von annähernd 74 Jahren gestorben. Längere Zeit der zweiten hessischen Kammer angehörend und kurze Zeit Mitglied deS Reichstags, wurde der Verstorbene 1874 zum Beigeordneten und am 15. August 1885 als Nachfolger de» Dr. Dumont zum Bürgermeister von Mainz gewählt. Gleich seinem Amtsvorgänger und Jugendfreund Dumont war Dr. OechSner Demokrat und hatte als solcher lebhaften Antheil an der freiheitlichen Bewegung im Jahre 1848 genommen, wodurch er sich nebst 143 Genoffen aus Rheinheffen eine mit Freisprechung endigende Anklage wegen Hochverrath zuzog. Nach seinem Eintritt in die städtische Verwaltung nahm Dr. OechSner unter den streitenden Parteien im Stadtverordneten-Collegium mehr eine vermittelnde Haltung ein, wodurch er auf manchen Gebieten der Stadtverwaltung größere Erfolge erzielte wie sein Vorgänger Dumont, der, obwohl er zu den besten Bürgermeistern und Bürgern von Mainz zählte, nie sein früheres Amt als Advokat verleugnen konnte. Einige Zeit kränkelnd, suchte Dr. OechSner zu Beginn des vorigen Jahres um seinen Ruhestand nach, der ihm auch gewährt wurde und er in der Person deS gegenwärtigen Oberbürgermeisters Dr. Gaßner einen Nachfolger erhielt. In feinen Jugendjahren war Dr. OechSner ein intimer Freund von dem früheren Abgeordneten Ludwig Bamberger, mit dem er in feiner Studienzeit in Gießen das Z'mmer theilte.
• Bad Salzschlirf. Wenn auch in den letzten Jahren schon der Besuch deS hiesigen Bades in steter Zunahme begriffen war, so hat doch die Frequenzsteigerung der diesjährigen, jetzt zu Ende gehenden Saison die gehegten Erwartungen bedeutend übertroffen. Zu verdanken hat dies Salzschlirf der außerordentlichen Heilkraft seiner BonifaciuS- quelle gegen die große Zahl der Stoffwechselkrankheiten, wie Gicht, Rheumatismus, HarngrieS, Stein-, Nieren- und Blasenleiden, Magen-Catarrh, Leber- und Gallensteinleiden, Hämorrhoiden, Fettsucht tc. Als wirksamstes Mittel, den Stoff wechsel neu zu beleben, zu reguliren und damit die erwähnten Leiden zu beseitigen, gelten die alkalischen Mineralwäffer, besonders aber diejenigen, welche in Folge ihrer chemischen Zusammensetzung und ihres Gehalts an Lithium die Fähigkeit besitzen, die sich im Blut und Körper bildenden und ab» lagernden Harnsäuren Salze wieder auszulösen und auSzu- scheiden. Unter allen, diese Eigenschaften besitzenden Mineralquellen nimmt nun der hiesige BonifaciuSbrunnen den ersten Rang ein und wird deshalb auch von allen ärztlichen Autoritäten und medicinischen Lehrbüchern deS Jn-
und Auslandes gegen jene Krankheiten in erster Linie
empfohlen. — Der Versandt des Salzschlirfer Bonifacius-
brunnens erfolgt durch alle Mineralwafferhandlungen und Apotheken, sowie durch die hiesige Brunnenverwaltung, von
welcher auch Analyse und Gebrauchsanweisung kostenfrei verschickt werden.
* Die Sächsische Viehversicheruogsbavk in Dresden, welche die angesehenste und populärste Anstalt ihrer Branche ist, hat im laufenden Jahre befriedigende Geschäftsresultate erzielt. Alle berechtigten Schäden wurden wie bisher in voller, statutarischer Höhe prompt auSgezahlt. Leider bildet in der Diehversicherung der von vielen Gesellschaften in den letzten Jahren erhobene Prämien-Nach- bezw. Zuschuß eine große Calamität und berührt den Viehbesitzer um so empfindlicher, als die nachträglich eingeforderten Beträge häufig recht an- sehnliche Summen ausmachen. Die Sächsische Vieh-Versicherungs-Bank dagegen versichert zu festen billigen Prämien unter Wegfall eines jeden Nach- oder Zuschusses und gewährt außerdem Stundung der Prämien ohne jede Zinsberechnung. Durch diese Erleichterung wird es jedem Viehbesitzer vom kleinsten bis zum größten ohne fühlbare pecuniäre Opfer ermöglicht, sich gegen den oft unerwartet eintretenden Verlust seines lebenden Inventars zu versichern. (Siehe heutiges Agenten-Gesuch.)
• lieber das „Teheimuiß bei Sieges" schreibt man den „Hamb. Nachr." von militärischer Seite: DaS Geheimniß des Steges ist bet den eben beendeten Katsermanövern, aller- dingS nur auf dem Manöverfelde, in besonderer Klarheit und Bestimmtheit zu Tage getreten. Dasselbe besteht, ganz abgesehen von den moralischen Factoren, sowie dem Stande der Ausbildung, Bewaffnung und der Anzahl der Truppen, in tactischer Hinsicht tm Wesentlichen darin, möglichst starke Kräfte für den entscheidenden Angriff bezw. die Vertheidtgung gegen denselben in der Hand und auf gehörig begrenztem Raume zusammenzuhalten, der jedoch andrerseits die volle Entwickelung der Waffenwirkung der zur Entscheidung verwandten Truppen bet gehöriger Tiesengliederung für die Näherung und Unterstützung deS Kampfes der ersten Gefechts- linte gestattet. An beiden HauptgefechtStageu fiel der Sieg derjenigen Partei zu, welche etwa 3 Divisionen und 1 bis 2 Corpsartillerien unmittelbar nebeneinander, in einem Falle auf einer Frontbreite von 6000 Schritt, zum Angriff bezw. zur offensiv geführten Vertheidtgung an der entscheidenden Stelle verwandte. Obgleich die Befolgung dieses Grundsatzes sehr einfach erscheint, ist fie cs in der Praxis nicht, und zahlreiche Gefechte und Schlachten der Kriegsgeschichte, sowie deS ManöoerfeldeS beweisen dies. DaS Bestreben nach Umfaffung und Flankirung beim Angriff führt nur zu häufig zu weit ausholenden Bewegungen, und dadurch zur Trennung der Kräfte tm Moment der Entscheidung, and ebenso daS Bestreben deS VertheidigerS, die Flanken und Flügel gegen Umfaffung und Umgehung zu decken. In diesen Cardinal- punkten sind die Katsermanöver besonder» lehrreich gewesen.
Citeratur und lUnft
— Der Kunstsinn der Hobenjollern bat von jeher eine noch Bethäiigung hn vractischen Leben strebende R chlung genommen. Friedrich Wilhelm I. malte seine „'angen Kerl»' in Lebens«' äße und oerfab die unter beftigm GiLischmerzen entstandenen Bilder mit der Jnschlist: „In coloribae pinxit.- Der große Friedrich ent- roirf die Pläne für sein LieblingSschloß SanS-souci selbst. Friedrich WUbelm IV. war ein hoch be gabt.-r Zeichner. Außer zahlreichen genial bingeworsenen (Saricaturen hinterließ er eine Reibe von Skizzenbüchern mit interessanten architecioniichen Plänen und Ent. würsen. Kaiser Wilhelm I. richtete sich Schloß Babelsberg nach eigenen Ideen mit einem Geschmack ein, der die Bewunderung der Gartenbaukünstler von Fach erregt. S:in Enkel bat die künnlerilche Begabung von seiner Mutter geerbt. Sein malerische» Jntereffe wendet sich der See und der Marine zu. Kaiser WUbelm II. beherrscht die Aquarell- und Tusch-Technik mit seltener Meisterschaft und stellt sein rege» Können gern in den Dienst der WoHUHätigkeit. AIS die königliche Academie der Künste in Berlin eine Ausstellung für die Nothleidenden in Sicilien und (Salabrien veranstaltete, bildete den Mittelpunkt des Interesses eine Mai ine von der Hand de» Kaiser», welche in Tuschzeichnung einen Kamps von Panzer- schissen auf hoher See schilderte. Die unter den etnfcblagenben Geschossen hoch auffpritzenden Wellen, die mächtigen au» bem Pulver dampf austauchenden SchisfScolosse ergaben ein grandiose» Gesechttzbild. Durch Permittelung der Akademie ging do» Journal- Reyroductionsrecht de» Gemäldes in den ausschließlichen Besitz der im Berlage von Rich. Bong, Berlin erscheinenden „Wlebmuil Ännfi* über und bildet den Hauptschmuck der ersten Wummer bei 10. Jubiläum»-Jahrganges dieser unserer vornehmsten und verbreitetsten Jllustrirten Wochenschrift.
— Wie prüfe ich meine Augen? Die außerordentlich wichtige Frage ist von der beliebten Familienreitschrift ,Z«r •ttiMl ttante* (Berlin W., Deutsche» PcrlagShau» Bong A Co., Preis des VierzehntagShefte» 40 Pfg) aufgenommen worden und soll in einer Reih: populärer Artrkel behandelt werden, die e» dem L«ser ermöglichen, seine Augen selbst einer genauen Prüfung zu unterziehen. Der erste dieser Artikel liegt in dem eben erschienenen zweiten Hefte de» neuen (neunten) Jahrgang» vor und behandelt die Prüfung de» AugeS in lichtvoller, Jedem verständlicher Weise. Diese populären Artikel sind ein Verdienst der vorzüglich geleiteten Zeitschrift, und indem die Redaction immer wieder ihre Stosse mitten au» dem practischen Leben herauSgreiit und mit der Bearbeitung die berufenfien Gelehrten beauftragt, erweist sie Tausenden und aber Tausenden einen sehr wichtigen Dienst.
— DieEinschulungunsererA-BC-Rekruten steht bald wieder bevor und da wird ein hochinteressanter iüuftrhter Aussatz über Schulkrankheiten, ihre Ursachm und ihre Verhütung, den wir in dem soeben erschienenen Heft 5 der Fomilienzeitschri't »Hür Alle Welt* (Deutsches Verlagshou» Bong & Co., Berlin W. 57) finden, die allgemeine Aufmerksamkeit erregen. Derselbe stammt au« der Feder de« bekannten Kinderarztes Dr. Cassel und wäre Mi en Lectüre ollen Eltern und Kinder freunden nicht allein zu empfehlen, sondern auch zur Pflicht zu machen, denn e» gibt nicht», do« so ernst genommen werden muß, alS die körperliche Erziehung unserer Jugend.
— Der Mittelrheinische verband» • Kalender ans da» Jahr 1896 in erschienen und wild von seinen vielen Verehrern als alter und bewährter Freund sicherlich von Herzen willkommen geheißen. Der Kalender ist seiner ganzen Einrichtung nach dazu bestimmt, ein nützlicher unb unentbehrlicher Hau-freund de« Landwirth» zu fein. Dem umfangreichen Kalendarium sind Termin- und Witterungskalender betgegebtn unb die einzelnen Monate von einem kurzen Arbeitskalender begleitet. E» folgen die übersichtlich und zweckmäßig angeordneten Blätter für die londwirthfchaft- liche Buchhaltung Heinern Wtrthschaften, für deren richtige Ausfüllung im Jahrgang 1894 erfreulicher Weise wieder zwei Preise im Werthe von 75 Mk. gegeben werden konnten. Mit ganz le> sonder er Sorgfalt sind die landwirthschastttchen Hülsstabellen aut- gewählt, die Alles enthalten, was dem Landwirth bei Ausübung seines Berufes zu wisien frommt. An Aufsätzen bringt der Kalender in diesem Jahre: Die Bedeutung der Sortenwahl für die Erträge unserer Culiurpflanzen, von Profeffor Dr. Kirchner, Der Verkauf des Schlachtviehs nach Lebendgewicht, von Oeconomierath Dr. C. I. Eisbein, Unfall - Verhütung und Beitrags-Erhebung tm Gebiete der land- und forstwirthschaftlichen Unfall-Versicherung, von LandeSrath Dr. Schroeder, Werth und Unwerth der Raffe im Betriebe der Rtndoiehzucht, von LandwirthschafiSlehrer R. Müller-Brünn. Die gesetzliche Haftpflicht und ihre Bedeutung für den Landwirth, Die Herstellung von Kindermilch, von Profeffor Dr. Backhaus.
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September: 13. Friedrich Gradwohl, Schreiner zu Konstanz, mit Raroline Einhart daselbst. 23. Franz Berthold Friedrich Möhring, Rechtsanwalt zu Oldenburg, mit Julie Marie Johanna Altoaier Hierselbst. 26. Konrad Becker, PotthilfSbote dahier, mit Elisabelhe Schmidt zu Rüddingshousen. 26 Karl Lorenz Faber, Spengler dahier, mit Johannette Luise Schopbach Hierselbst. 27. Georg Graf, Conditor zu Frankfurt a. M, mit Christine Friederike Josephine Clementine Baitz zu Gießen.
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September: 25. Friedrich Amend, Taglöhner dahier, mit Sophie Christiane Wilhelmine Pauline Möbus Hierselbst.
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September: 18. Dem Bierhändler Heinrich Kempf ein Sohn, Heinrich August F.iedrich Karl. 21. Dem Glaser Friedrich Wilhelm Roßberg eine Tochter. 21. Dem Schneider Robert Gärtner ein Sohn, Robert. 21. Dem Kaufmann Jacob Jung ein Sohn, Walter Johann. 21. Dem Kutscher Heinrich Hofmann IV. eine Tochter, Paula. 22. Dem Gymnasiallehrer Dr. Karl Roack eine Tochter. 23. Dem Maurer Philipp Peter ein Sohn. 23. Dem Bremser Heinrich Schneider ein Sohn, Heinrich. 23. Dem Taglöhner Jobanne» Schieserstein ein Sohn, Heinrich. 23. Dem Knecht Heinrich Opper ein Sohn, Karl. 23. Dem Schmied KaSpar Conrad eine Tochter. 23 Dem Metall- dreher Johannes Adam eine Tochter, Antonie Katharine. 24. Dem Brauereibesitzer Eugen ASprion ein Sohn. 25. Dem Taglöhner Heinrich Pfeffer ein Sohn, Adolf.
Seflortim
September. 23. Luise Wilhelmine Mankel, 1 Jahr alt, Tochter von Taglöhner Gottfried Mankel dahier. 23. Johann Gaul, Eisen bahnarbeiter von Lollar. 24. Heinrich Schneider, 16 Stunden elf, Sohn von Bremser Heinrich Schneider dahier. 24. Amalie Frank, 56 Jahre alt, ledig, von Reddighäuser Hammer bei Battenberg. 25. Leon Loui« Ernest Douffet, 55 Jahre alt, Rentner von Leipzig. 25. Heinrich Riehm, 7 Monate alt, Sohn von Former Friedrich Riehm PI. zu Lollar._______________________
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Den 25. September. Friedrich Amend, ein Wittwer, Taglöhner zu Gießen, und Sophie Christiane Wilhelmine Pauline Möda», Tochter de» »erstorbenen Schullehrers Ludwig Möbu» zu Steten.
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