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arten-' unb Wiesenbesitzen "Fabrik, unb ertheilen luskunft.
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2090 ifmann, :aße 44.
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Einzige höchm I Auszeichnung I iüt loVom<Mw 1 ft lüf Wr\* 1 .n Zwecke
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y von 2-150 II Pferdekräften.
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10 Stück verkauft. - erheblich ipeiwner Kesseln bei mindeste«
Betriebssicherheit .
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Nr. 7i Erstes Blatt.
Sonntag den 24. Mär;
1S95
Der Hietzener Auzetger erscheint täglich, mrt Ausnahme deS MontagS.
Die Gießener JamikienvlLtter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigelcgl.
Gießener Anzeiger
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p ^ratisbeikage: Hießener Jamitienötätter
die Ueberze, >'ung nicht in der beranwacdsenden Generation selbst Newym-k angekommen, m.r finh nut nnrerfifpSahn aeratden. die abwärts suhlt. Bremen, 21.
in Newyork angekommen.
durchdringt: w r sind auf unr-chte Bohn gerathen, die abwärts führt. Von innen heraus muß Heilung kommen.
Wir legen für diesmal die Fcder nieder in der Hoffnung, daß unsere Woite hie und da doch auf einen guten Boden fallen. Der
Unsere Gesetzgebuna in Bezug auf Gewerbefreibeit und Frei- zügigkeit hat manches Gute gehabt, daß ste aber auch' Nachtbestiges brachte, whb nicht bestritten werden können. Die Anhänglichkeit an Haus und Hof, an Geburtsort unb Verwandte Mi enEeden ge'ockert worden. Die jungen Leute ziehen davon, arbeiten in Fadrrken, finden Schlasst'llen, suchen ihr Vergnügen in Wirthshäusern und aus Tanzböden, heiratben und bekommen Familie, aber von einer herzet autckenden Häuslichkeit weiß die Heranwachsende Generation wenig ,u sagen Das Wiitbsbausleben greift auch auf dem Lande immer mehr um sich. Man pol.tisiit und kannegießert stundenlang, vertrinkt sauer erworbene P'ennige und gebt nach Hause mit ödem Herzen und erhitzt,m Kopfe, anstatt in der Familie zu bleiben, dort ein gutes Buch zu lesen oder mit den Semigen eine vernunttige Unteibaltunß zu sühren. E ne gediegene Häuslichkeit ein schöner Houssrtede kann durch nichts anders aus ter W^tt ersetzt werden. Man siebt dies in vielen Kreisen ein und sucht dasur zu wirken; man sucht L id und Noth in unserer Zeit mehr zu lindern, als früher, das . u6 anerkannt werden. Es hilft aber^nicht viel, wenn
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 21. März. (Per transatlantischen Telegraph.; Der Schnelldampfer Lahn. Capt. H. Hellmers vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in
„umui, 21.' März. (Per transatlantischen Telegraph.; Der Postdamvser Willehad, Eapt. R. Aectch vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 9 Uhr Morgens wohlbeyallat
und Nichtsnutzigeres denken, als seinen Mitmenschen solche Briese zu jebe Dienstmagd ihre Visitenkarte, jede Gävse-
Verrnischte».
♦ Von vier Mädchen ermordet. Vier schöne, junge Mädchen als Mörderinnen! Dieser seltene Thatbestand wurde in einer vor einigen Tagen sta'tgesundenen Verhandlung vor dem Szegediner GerichtShos constattrt. 15« junger Scifensie ergeselle in einem Orte nahe bei Szegedin war mit der schönen Marie B-rlüzS verlobt. Diese verschob aber die Hochzeit immer von Neuem, so daß bem lun9e” Manne schließlich der Geduldfaden riß. Er löste daher da» Verhältniß und verlangte die der Verlobten gegebenen Geschenke, da er sie anders nicht erlangen konnte, aus gerichtlichem Wege zurück. Nun sann das Mädchen auf Rache,- sie verband sich nun mit ihren beiden Schwestern und einer Freundin, Marie Orosz, und lud den srüberen Verlobten zu sich ein. AlS dieser nach einem von der BaläzS provo- cirten Wortwechsel sich entfernen wollte, stürzten sich die ihm auflauernden Mädchen über ihn, warfen den schwächlich ge- bauten jungen Mann zu Boden, die Orosz legte ihm eme Schlinge um den Hals und zog daran, bis das arme Opfer kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Dann plündertet, sie die Taschen deS Ermordeten und warfen die Leiche in eme nahegelegene Pfütze, wo sie bald darauf aufgesunden wurde. , Bei der Schlußoerhandlung wurde nun die eigentliche An- ' stisterin und Hauptschuldige, Marie Orosz, zum Tode durch : den Strang, die Verlobte und eine ihrer Schwestern zu je sünfzehn Jahren, die jüngere Schwester, welche angab, zur Mirhülfe gezwungen worden zu sein, zu zwei Jahren Zuchtbaus verurtheilt.
$anbmirtbfdjaftlld]t Winke und üaitjfdjläge.
△ «uS Oberheff««, Mitte März. Verachtungen «ine» o»trb<fflfdien Landwtrths vor der
1805c HrühtingScampagne.
(Schluß aus Nr. 62.)
Da der Körnerbau nicht mehr rentirt, werfen sich unsere Land- wirthe aus Viehzucht und die Hetstellang von Molkereiproduc'en. Die gröberen Dörfer in der mittleren unD südlichen Wetterau sind in den letzien Wochen besonders rührig in B-tr.ff der Errichtung eon Moik.r.ien g.wesin, so daß man von einem Molke,eigrunvungs- fiebcr gesp-ochen bat. Wo die ersordet lichen Bedingungen Vorhalten flnb, können immer noch Molkereien in nutzbringender Weise errichtet
Alle Annoncen-Bureaux deS In- unb Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" eutm'gen.
Ganz besonders freut es den Schreiber dieser Zeilen, daß unsere treffliche Vogelsberger Kuh auch bei Fachmännern wieder zu Ehren kommt, wie dies von Herrn Landwirthschafls ehrer Leithiger in der Versammlung zu Gl.ßen vom 4. er. klar und deutlich ausgesprochen worden ist. Es ist ja gut, daß man feine Vieh. assen, die gute Kutterverwerther, oder bedeutende Milcherzeuger, oder seine nleisch- producenten sind, etnzuführen sucht. Ader wenn man etwas Wei1H- »olleS hat, das den Futter-, Boden- und klimatologischen Verhältnissen entspricht, darf man es nicht vernachlä'sigen. Der bekannte v.rs: »Willst Du immer weiter schwelsen, steh, das Gute liegt so A«HE, kann hier mit RechS citirt werden.
Wir haben un« seither Über die materiellen Verhältnisse und Ruftänoe unserer kleinen Landwirthe ausgesprochen; es möge gestaltet lein, auch in geistiger Hinsicht Einiges folgen zu lassen Daß die Schuldtldung unter unseren Landwirthen eine wesentlich bessere als früher unb ba9 W ff en unb Können stets im Wichsen ist, wird Niemand leugnen wollen. Mit der Herzens- und Gernüthshildung will -« aber nicht recht oorwä.ts. Es geht hier wie in anderen Standen. Besonders hervorstechend sind Eigenschaften wie Neid, Mißgunst, Bosheit, Größenwahn u. a. m. Wenn heutzutage ein Nachtwächter fünfundzwanzig Jabre getutet, ein Kuhhirt ebenso lange gedornt, ein Besendinder die gleiche Zeit seinem Handwerke obgelegen Hai, dann ist e» keine Seltenheit, daß ein breitspuriger ZellungSartikel in einem tocalblatte erscheint, worin die Verdienste des Jubilars gebührend teroürbiflt, ein Lampionzug veranstaltet unb ein Ständchen gebracht wird, an daS sich der obligate Trunk anschließ'. Das vorstehende Beispiel ist durchaus nicht drastisch gewählt, es knüpsr an Thailachen en Unwillkürlich kommt einem da der Gedanke an daS Sprichwort: Bescheidenheit ist eine Zier, doch komm! man weiter ohne ihr. Die heftigen Kämpfe bei Bürge, meister-, Beigeordneten- und Gemeinde- rathswahlen führen fast alle auf brennendes Ehrbebürsniß zurück. Oft hört man sagen, wenn sich die Hitze gelegt, bas Gelb ausgegeben, die Menschen auf viele Jahre untmtnanber eintzweit sind: WaS hat der und der davon, baß er j ht Bürgermeister von einigen Hundert Seelen ist! Man sieht allgemein ein , daß die gebrachten Opfer viel zu schmerzlich sind, macht eS aber bas nächstemal gerade ”lCD<Bieie3 Unheil wird durch daS Schreiben von anonymen Briesen heroorgerusen. Es gibt Orte, in denen das nichtswürdige Handwerk förmlich zur Seuche geworben ist. Jeber gute Burger sollte sein tbeil dazu beitragen, daß derartige Bri Schreiber entd.ckl und aufs Strengste bestraft werden, denn man kann sich nichts Verächtlicheres
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Dorm. 10
। deutsche Bauernstand möge blühen und gedeihen ! H^ntttck ist der harte Wi-.ter bald vorüber, daß w.r uns draußen aus W -sen und
• Flur finden unb regen können'. D>r Himmel Sebe seinen g ycuiguiuwc yui jtut , - O auten Jihre, baS wir nach ben vo,hergeaangenen M tz'
Hirtin will Fräule n j-be Hanbwerke.in Frau F^r kan , lebe ehr. u e nem bedürfen, es würbe ein Glück sür das ganze Vater-
same Bürgerin gnäbige F.au genannt werden. Höflichkeit ist etwas ayren ° , y
gar Schönes, benn sie kostet nichts unb macht Jebem, bem sie erwiesen land lein. — ,
wirb, wirklich Freube. Die Sache gewinnt ein anderes Ansthen, so- bald man die Uebertreibungen berücksichtigt, die dabei voikommen. • J,de Tugend, in ihre äußerste Grenze hinausgettieben, wird zum ,
Daß unser herzinniges deutsche? Volkslied zurückgcdrängt und an dessen Stelle die elendesten Gassentauer gesetzt werden, kann Jcher hören unb beobachten, der Lust dazu hat Mit besMberem ; Siolze tragen diejenigen junger Leute, welche einige Zett Städten gearbeitet haben, ihre musikalischen Errungen schäften vor, wie z. B. > „Die Holzauction', „Die kleine Fischerin-, „Sehl den k-einen Hampel- , mann , „Si hste nit, do kimmt V, und andere poetisch musikalische Schundwaare. Alles gröhlt mit, wenn ein solcher Singtang arge: ■ stimmt wird, selbst Kinder, bie noeb niebt ba§ 21^=6 I
ihre Freube an solchen Tönen unb Versen. Man bat die Spinn- I stuben ba, wo sie zu Umug ausarteten, mit R-cht untersagt. ES $ gibt aber auch noch Dörfer, wo bie Eitern unb Erwachsenen bei b n jungen Leuten bleiben und Zucht und Drbnung bal-en. 3u solchen ; Der'ammlungen hört man auch noch gute alte Volkslieder, die und ; ba sogar noch einen Choral anflmtmen. Unsere Deutschen Choräle stnb ous bem Doiksltede beroo,gegangen, darum sind sie die tiefste, ergreifendste Musik, die eS geben fann unb wer diese pflegt, der bildet Schönes und streut — nach Schiller — Samen des Golt- i ‘td,enea§§6aben sich in den letzten Jahren Fortbildungs-, Theaier- und Musikvereine, letztere speciell für Blasinstrumente, gebildet. Wer daran beteiligt ist, der trage sein Theil dazu bei, daß zotige Gassenbauer - das Ergötzen für Viele — vermieden werden, denn ste.stnb
Feuilleton.
Wochenbriefe aus der Residenz.
(Originalbericht für ben .Gießener Anzeiger".)
Z. Darmstadt, 21. März.
zrühlmg» Anfang. — Bulow-Feier. — Festprogramm für die Feier von BiSmarckS 80. Geburtstage.
.Frühlings Anfang" heißt's im Kalender bei dem Datum: Mittwoch 21. März. Ein schönes Wort, dieses KrühlingS Anfang, aber ick glaube, so richtig aussprechen, daß man selbst so quasi electriRrt wird, kann man es nur, wenn die Sonne sreundlich lacht, wenn Amsel und Staar ihre heiteren Weisen ertönen lasten unb die laue LenzeSluft den dicken Winterpaletot in des Kleiderschrankes hinterstes Eckchen bannt. Nun steht auch bei uns im Kalender ^Frühlings Anfang", allein all das, waS der Tag mitzubringen Pflegt, sucht man vergeblich. Gewiß manchmal lacht auch die Sonne freundlich, aber dann ist es so falt, daß man die dicksten Winterhandschuhe anziehen muß, manchmal auch, und daS ist recht oft der Fall, verdeckt ein fahles Grau, das nichts als Regen unS befcheert, ihr glänzendes Antlitz- Amsel und Staar sollen auch schon singen, wenigstens steht so zu lesen in den Lagesblättern, cS scheint also, als ob dies die bekannten NedactiouS-Amseln und Staare seien, die gleich wie bie beliebten Redactions-Schmetterlinge, von denen in letzter Zeit auch schon berichtet ward, eben nicht zu aller Sterblichen Freude geschaffen sind. Ueberhaupt, wer nur die Zeitungen Lest, der fann sich schon in den Frühling versetzt glauben, denn abgesehen von den Anzeigen der Kleider- und Stoffgeschäfte, daß die FrühjahrSausftellungen eröffnet sind, findet et noch gar Manches, waS in ihm den Glauben an deS HenzeS Ankunft erzeugen könnte- so lud zum Beispiel am letzten Sonntag, einem ausnahmsweise schönen Tag, der um die Erschließung der Herrlichkeiten unseres heisischen Oden- «aldes so hoch verdiente Odenwaldclub seine Mitglieder zu
einem Frühjahrsausflug ein, der sein Ende in Erbach finden sollte. Und er sand eS dort, aber wer mit war, der wird vorn Frühjahr herzlich wenig gemerkt haben, einige sonnen- bestrahlte Hänge des vorderen Gebirgstheileß zeigten ja, daß die Zeit zum Erwachen nach dem langen trostlosen Wmter- schlase wohl endlich gekommen sei, aber, im Hinteren Oven- toalbe herrschte noch starrer Winter, in den dichtbeforsteten Höhen lag der Schnee noch so hoch säst wie im Januar und besonders die prachtvoll gelegene Eulbacher Höhe hatte noch ganz bW Signatur des tiefen Winters — und trotzdem „Frühlings Ansang".
Eine eigenartige Feier, die dem Fernerstehenden nicht so leicht erklärlich sein dürste, fand am vergangenen Samstag Abend im festlich geschmückten großen Saale deS Städtischen SaaldaueS statt. Angehörige aller Stände unb Berussklassen unserer bürgerlichen Gemeinbe hatten sich vereinigt, nm dem von hier scheibenben seitherigen Commandcur bet Großherzoglich Hessischen Division Excellenz General von Bülow eine Abschiebsfeier zu bereiten. Fünf Jahre lang hat ber Genannte in nuferer Stabt als militärischer Höchstcommanbirenber gelebt unb wie er es verstand, sich in dieser Zeit bie Sympathieen ber cioilen Bevölkerung der Residenz zu sichern, das zeigte diese gänzlich spontane, mitten aus den Reihen der Bürgerschaft gewünschte Feier. Vertreten waren dabei alle Stände von den Sp tzen der obersten Behörden bis herab zum schlichten Handwerksmeister. Die Festrede auf den zu Feiernden hielt Herr Oberbürgermeister Mot ne weg, indem er in beredten Worten die Verdienste des Scheidenden um die Förderung aller Unternehmungen zur Hebung und Pflege ber Künste unb Wissenschaften, religiöser, patriotischer und wirthschastlicher Jntereffen allgemeiner und localer Natur hervorhod unb besonbers betonte, tote gerade bie Art und Weise, wie Se. Excellenz überall mitarbeitete, sein schlichtes, liebenswürdiges Wesen, ihm die Herzen Aller gewonnen habe. Herr Staatsminlfter Fing er brachte Herrn von Bülow bie Abschiedsgrüße bes ganzen Laubes unb konnte er nicht unterlassen, zu erwähnen, nachbem
vorher Starkenburg unb Rheinhessen schon genannt waren, daß gerabe bie Oberhessen, einer ber tüchtigsten S'ämme ber hessischen Division, besonders zu Herrn von Bulow gehalten hätten. Zu der Feier hatte u. A. bie Turngemeiude einige ihrer tüchtigsten Kräfte gesandt, bie im Stellen von Pyramiden Großes leisteten. Auch der Männerchor HumanitaS, unter Musikbrrector KeiserS Leitung, trug zum Gelingen bes Festes burch Vortrag einer Reihe von Gesängen erheblich bei.
Zur würdigen Begehung des 1. April, deS 80. Geburtstages beS Fürsten Bismarck, Ehrenbürgers unserer Stabt, sinb bie Vorbereitungen schon in vollem Gange. Allen Anzeichen nach wird ber Tag einen glänzenden Verlauf nehmen. Vorgesehen sind eigentlich zwei große Feierlichkeiten, eine am 31. März unb eine am 1. April, tnbeffen sollen beibe sich keine Eonsurrenz machen, sonbern im Gegentheil einander ergänzen. DaS erste Fest wird von ber hiesigen nationalliberalen Partei veranstaltet, soll jeboch nicht ein Parteifest fein, sonbern den Eharacter einer großen Huldigung an Bismarck haben, an ber auch bie Angehörigen ber umliegenden Landgemeinden unb Damen thetlnehmeu könne«. Vorgesehen ist bie Aufführung eines Festspiels von Martin Greif „Das erste Blatt zum Heldenkranz" burch Dilettanten aus ben Einwohnern DarmstabtS, Vortrag eineß von unserem Mitbürger Otto Roquette eigens für ben Tag verfaßten Festgebichtes, Feftrebe unb Darbietungen Seitens bewährter Kunstkräste bes HostheaterS. Der erste April wirb mit Glockengcläute von den Kirchthürmen eröffnet, bie Stadt wird festlich geschmückt, in ben Schulen werben bem Tag ent= sprechenbe Festacte begangen. Am Abenb soll ans Antrag ber Stadtverorbnetenversammlung im großen Saale bes Stäbtischen Saalbaues ein Festessen 'ftattfinben, zu dem sich ber Natur ber Sache nach nur eine beschränktere Zahl von Theilnehmem finden wird, lieber beide Feierlichkeiten wird Ihnen s. Z. Bericht zugehen.


