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Nr. 20
Der
Hießen,r Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de» Montag-.
Die Gießener A»««ttienvtStter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelrgt.
Zweites Blatt. Donnerstag den 24. Januar
Keßem rAnzeiger
Kenerat-Wnzeiger.
1895
Vierteljähriger ZvonnementspreiH.» 2 Mark 20 Psg. mit Bringerloha. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg.
Redactron, Expedition und Druckerei:
-chutstraße ^lr.7. Fernsprecher 51.
Elints- und Anzeigeblatt für den Areis Wetzen.
Gratisbeilage: Gießener IamitienKtätter. |
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr.
Alle Annoncen.Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgege
2lmtlid?er Theil.
Gießen, den 22. Januar 1895.
Detr.: Die Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers in den Volksschulen des Kreises.
Die
Großh. Kreis-Schulcommisfion Gießen
an die Schulvorstände des Kreises.
Wir benachrichtigen Sie, daß die Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers in den Volksschulen des Kreises am nächsten Sonntag vor oder nach dem sonntäglichen Gottesdienst abgehalten werden soll. Falls locale Verhältnisse dies unthunltch erscheinen, soll die Feier am Samstag vorher stattfinden.
Sie wollen den Lehrern hiervon Kenntniß geben.
v. Gagern.
Gießen, den 23. Januar 1895.
Letr.: Das Ersatz-Geschäft pro 1895.
Der Cibilborsitzende der Großh.
Ersatz-Commission Gießen
au die Grosth. Bürgermeistereien des Kreises.
Mit Rücksicht auf den frühen Beginn des diesjährigen Ersatzgeschäftes wollen Sie alsbald mit der Aufstellung der neuen Stammrollen beginnen und solche mit denjenigen pro 1893 und 1894 ungesäumt einsenden. Etwaige Zu- ßünge sind besonders in Vorlage zu bringen.
Dr. Melior.
Gießen, den 21. Januar 1895. 8etr.: Die Einsendung der für die Landes-Waisenanstalt zu erhebenden Collecten und Büchsengelder.
DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen «r die «rotzh. Vürgermeittereie« des Kreises.
Unter Hinweis auf unser Ausschreiben vom 10. Fe° i bluar 1877 (Amtsblatt Nro. 3) empfihlen wir Ihnen, am -1. d. Mts. die unter Ihrem und eines Gemeinderathsmitglieds Verschluß stehenden Waisenbüchsen zu öffnen und deren Inhalt bis längstens zum 31. März d. Js. durch eine Kosten nicht verursachende Gelegenheit an uns abzuliefern.
v. Gagern.
Aus dem Verwaltnrrgsbericht der Grotzh. Bürgermeisterei Gießen
für daS ElatSjahr 1893/94.
(Fortsetzung.)
Die 2469.10 Mk. betragenden Kosten des Jugendfeftes tonnten auS Eintritts- und Pachtgeldern, sowie aus Geschenken ! gebetft werden bis auf eimn kleinen auf die Stadlkasse übernommenen .lieft von 64.72 Mk.
Die Zahl der die in drei Gruppen getbeilte Fortbildungs- ! ichule besuchend n Schüler betrug in Gruppe I (Kaufleute, Schreiber, 1 Schriftsetzer.Buchbinder undGeomeler tn3Jahr.sklassenzusammen) 70, Gruppe H (Baubandwerker) 107, Grupp- III (ionftige Handwerker «d Arbeitet) 113, Schwachbcfahigte in 2 Klassen 79, Tagesklasse 28, juiammen 397. Aus Gruppe I traten 30 Schüler aus, um die vom t raufmSnmschen Verein gegründete kaufmännische Fortbtldungs- 'chule zu besuchen.
In der erziehlichen Knabenhandarbeit (Papparbeiten, -nbschnitt- und Hobelbankarbetten) wurden günstige Ergebniffe erzielt; es wurden im SommercurS in 3 Abtheilungen 43 Schüler <26 Volksschüler, 12 Realschüler, 5 Gymnasiasten), im Wintercursus 30 Schüler (15 Volksschüler, 10 Realschüler, 5 Gymnasiasten) unterrichtet.
Die am 27. November 1893 eröffnete kaufmännische Fach- »ule mit Lehrltngshetm wurde im Wintersemester 1893/94 »on 85 Lehrlingen besucht; sie unterrichtete in einfacher und doppelter Buchführung, Correspondenz, kaufmännischem Rechnen, Wechsellehrc md Französisch.
Die erweiterte Handwerkerschule (Tagschule) haben des acht im Sommer 1893 22 Schüler, im Winter 1893/94 71 Schüler, d e Abendschule in Abthetlung I 19 Schüler, Abtheiluna II 2O.Scküler, »°^,afl§fc6uIc ,m Sommer 1893 200. im Winter 1893/94 ]^8 Schüler; das Modelltren besuchten 10 Schüler.
In der Altceschule für Frauen-B ldung und Erwerb haben ur den einzelnen Lehrgegenständen bezw. UnterrtchtScursen Tbeil imommen Weißzeugnäben 55 Schülerinnen. Sticken 15, Kletder- 24, Bügeln 22, Lehrerinnencurs 6, Weihnachtscurs 6, Koch- mcS 24 Schülerinnen.
. Scterabenb für Lehrlinge. An diesen haben unter Leitung »es Herrn Pfarrer Dingeldey (in Vertretung die Herren Lehrer 1-qq l i »Erbach) Sonntagsabend von 6btslOUdr im Ganzen us «ebrlinae theilgenommen; es kamen im Durchschnitt auf einen ^iX lld 75 Besucher. Die Bibliothek wurde reichlich benutzt.
Kleinkinder schule. In derselben waren ausgenommen im Sontraer 1893 182, im Winter 1893/94 214 Kinder im Alter von 2’t bis 6 Jahren.
Armenpflege. In der sogen, streitigen Armenpflege | waren durch das Arme, amt in dte Kliniken eingkwtesen und daselbst ! oerpfleat worden: a) in den Reuen Kliniken, m.dtciwschen und Frauenklinik: 77 männliche Personen mit 1382 Verpflegtagen, ! i1. weibliche Personen mit 256 Verpflegtagen; b) in der (alten) m «pH'halmoloaischen Klink: 46 männliche Personen mit 1864 Verpflegtagen, 26 weibliche Personen mit 1018 Vetpfl g'aoen; in beiden Kliniken sonach zusammen 160 Personen mit 4520 Ver- oa maflren‘ ~ der Herberge zur H 'Math wurden verpflegt 32 Personen mit 324 Tagen. Mit Schuhwerk wutden unterstützt 69, mit sonstigen Kleidungsstücken 6 und mit M dicamenien 2 P r- fonen, während für 11 P rsonen Beerdigungskosten vorlogtwrise noÄ,nr0mmen werden mutzten. Es waren danach im Ganzen 280 streitige Unterstützungssälle anhängig; in 69 Fällen handelte es srch um Personen, deren Landormeneig nschaft zu e>Mitteln und nachzuweisen war. — In der off nen Armenpflege standen behufs Erlangung freier ärztlicher Behandlung und M dicomente, sowie freier Aufnahme in den Kliniken auf der Armenitste 340 Pionen, bezw. Familien; davon wurden in den Kliniken 179 mit 4104 Tagen ve> pflegt. Die Zahl der in offener Armenpflege ständig unterstützten Petsonen, bezw. Familien hat abgenomm.n, sie hat betragen 163 liegen 174 im vorhergehenden Jahre. Baarunterstützung bezogen 51, Arod 81, Mtethe 122, auherdem bezog eine größere Anzahl Personen ständig oder vorübergehend Kohlen. Dte gesammten Ausw'ndungen in der offenen Aimenpflege mit Ausscheidung der Pflegaelder für Erwachsene in Heil- und Pfleganstalten haben bet-agen 23 573 Mk. Annähernd entsprechend dem Rückgänge in der Zahl der Unterstützten stieg die Summe der auf den einzelnen Pfleaiall treffenden Unter; TOun0. Aus Anlaß der am 1. Februar 1894 abgelaufenen dreijährigen Wah Periode der Bezirksooist«her und 2Irmer pfleget wurden dte Bezirke neu umgrenzt, die Zahl der Pflegschaften auf 49 verhindert. Zur wesentlichen Erlerchterung für Armendiputaiion und Stadtv-rvrbneten'Versammlung, wie zum großen Nutzen der Sache selbst, haben sich erfreulicher Weise 39 in der ersten Wahlperiode thättg gewesenen Organe der offenen Armenpflege bereit finden lassen, derselben auch für die zw ite Periode ihre Kraft zu widmen, so daß für letztere nur noch 22 Herren neu zu wählen waren. Den noch Ablauf der ersten Periode Ausgeschtedenen, ganz besonders aber "och den darüber hinaus im Amt Verbliebenen wird im Bericht Dank gesagt für ihre Hingebung an dem nicht immer leichten und dankbaren Dienst der Armenpflege.
In der geschlossenen Armenpflege waren untergebracht: 13 Plock'sche Pfründner mit 3370 Tagen, 20 Hospitaliten mit 3746 Tagen, vorübergehend 8 Personen mit 177 Tagen. Daneben wurde im Hospital verausgabt: Mittaaessen an 6 P-rsonen oder Familien mit zusammen 763 Portionen Milch an 41 Person en oder Familien mit im Ganzen 5236 Liter, 7481 Laib Brod und 1672 C n'ner Kohlen. Mit Zurechnung aller Generaln kosten und einschließlich der Verzinsung des Hauswerlbes stellt sich der Verpflegungstag eines HoSpttalilen auf mehr denn 1.20 Mk.
In auswärtigen Erziehung?-, Heil-, Bewahr- und Siechenanstalten waren— abgesehen von der Zwangserziehung — 16 Personen untergebracht; auf Grund des Gesetzes Über dte Z wan gs- erztehung waren 25 Kinder unter gebracht. DaS verzinsliche Capttaloermögen der Plock'scken Stiftung hat sich durch oorthetl- haften Vei kauf von Grundstücken und Copitalisirung laufender Ueber- schüsie wiederum erhöht und zwar von 110910 2J?f. auf 112410Mk DieLeistungsiähtgk.il der Stiftung wird Mangels geeignetet Pfründner noch immer nicht voll ausgenützt.
Einen Zugang neuer Stiftungen hat das Berichtsjahr nicht gebracht: dagegen konnten in diesem Jahre dte Zinsen der Sttstung der verlebten Peter Wilson Eheleute erstmals vertheilt werden und zwar mit je 400 Mk. zur Gründung eines Lehtlingshetms an den Kaufmännischen Verein und zur Gründung eines Knabenhortes. Es sei hier besonders darauf hingewiesen, wie gut schon im ersten Jahre des Bestehens der Wilsonstistung sich bewährt hat die den Sttftungsoerwaltern darin eingeiäumte freie Bewegung hinsichtlich der Verwendung der Zinsen für dte verschiedensten Bedürfnisse. — Die Bücking-Stiftung hat im Berichtsjahre auf Wunsch des Stifters eine veränderte, seinen urspiünglichen Atsichten besser entsprechende Formultrung der Stiftungsurkunde erfahren, wonach nunmehr — unbeschadet der gleichzeitigen Erhöhung des Stiftungsvermögens — allmälig die einzelnen Stiftungsgaben von je 100 Mk. auf 150 Mk., später 200 Mk. zu erhöhen sind.
An sonstigen Zuwendungen Seitens Privater gingen der Armenpflege 764.98 Mk. zu; es ist damit der städtischen Armenverwaltung die Möglichkeit gegeben, über und neben bm gesetzlichen Leistungen der öffentlichen Armenpfl ge auch solcher, meist verschämter Armen zu gedenken, für welche die öffentliche Armenpflege nicht einzutreten bat, und es muß mit he> zltchern Dank ausgenommen werden, wenn unsere Mitbürger bet freudigem oder traurigem Anlaß in der Familie, bet gütlicher Erledigung von Processen oder Meinungs« Verschiedenheiten und in ähnlichen Fällen durch Ueberweisung einer Gabe an den sogen. Dispositionsfond der Armenkasse der Organe der öffentlichen Armenpflege sich bedienen zu einer wirklich sachgemäßen Ausübung der Wodlthätigkeit.
Freiwillige, private Armen- und Krankenpfleg'e. Der Allgemeine Verein für Armen- und Krankenpsle'ge bat — was die SlrmenpfPge anbelangt — 178 Personen in 832 Fällen mit zusammen 4960.60 Mk. unterstützt. In der Krankenpflege waren tbätig 7 Schwestern, die in 645 Familien zusammen 603 Nachtwachen, 225 ganze Tagespflegen und 22 710 Pflegbesuche (D. h. Besuche bis zur Dauer eines halben Tages) leisteten. Sodann wurde — mit einem Zuschuß von 300 Mk. aus der Arrnenkasie — 20 Kindern eine Somme,kur und 3 Kindern eine Winterkur im Elisabethenhause zu Bad Nauheim g währt. — Die Krippe hat im Lause des Jahres 28 Kinder mit zusammen 2853 Pflegetagen ausgenommen. — Das Miethspatronat des Vereins in zwei eigenen Häusern und in der von der Stadt dem Verein vermietheten ehemaligen Stallmeisterwohnnng am Brand hat guten, geregelten Fortgang genommen. — In der Flickschule wurden 30 Näbabende abgehalten (15 für Frauen und Mädchen, 15 für Kinder). Infolge nothwendig gewordener Verlegung der Kochschule konnten nur zwei Kochcurje stattfinden, von welchen jeder nach Abzug der Einnahmen an Schulgeld und für verkauftes Esten durchschnittlich 25VMk.
Zubuße erfordert. — Der Verein für Krankenpflege hat im Jahre 1893/94 sieben Schwestern beschäftigt und für deren Unterhalt. Mtethe rc. zusammen 3027.90 Mk. aut'gnv nbet.
(Forts tzung folgt.) ________________
Cocates unb provinzielles.
Laubach, 20. Januar. In der heutigen außerordentlichen Generalversammlung der hiesigen Spar« und Lethkaffe wurde an Stelle des erkrankten seitherigen DirectorS für die Zeit von jetzt bis zum 1. October Herr Rechner Ritter, der frühere Bürgermeister unserer Stadt, zum Directer dieser Kasse gewählt.
Lauterbach, 18. Januar. Heute Morgen brannte in Stockhausen die Scheuer und Stallungen des Korbmachers Beier vollständig nieder.
Uuler-Schoumalkeuwag, 21. Januar. Ein hiesiger Einwohner hat unlängst einem hiesigen Lehrer in ungeziemender Weile Vorhalt gemacht, weil Letzterer nach Ansicht des Beschwerdeführers das Züchtigungsrecht überschritten habe. Das Gericht war aber anderer Ansicht und bestrafte den etwas zu sehr besorgten Vater mit vierzehn Tagen Arrest.
§ Vom höheren Vogelsberg, 20. Januar. Der im ganzen Vogelsberg bekannte David Sommer III. von Crainfeld, welcher vor etwa einem halben Jahre nach Schlüchtern verzogen war, wurde auf Veranlassung Großherzoglicher Staatsanwaltschaft in Gießen in Schlüchtern a« 20. December 1894 verhaftet. Derselbe steht im Verdacht, Jahre lang Wuchergeschäfte in unserer ganzen Gegend betrieben zu haben. Dte Beweisaufnahme wird Seitens des Untersuchungsrichters noch fortgeführt, da sich noch tagtäglich Leute mit Anklagen melden, nachdem sie bisher aus Furcht Alles verschwiegen.
Vermischtes.
* Frankfurt a. M., 19. Januar. Von den durch den Hausetnsturz in der Dreieichftraße verunglückten zehn Bauhandwerkern, die den Spitälern überwiesen wurden, sind jetzt zwei, einer aus dem Heilig Geist-Hospilal, und ein anderer aus dem städtischen Krankenhause, als geheilt entlassen worden. Von den Verletzten sind noch zwei im Heilig Geist-Hospitale bettlägerig. Die übrigen sehen ebenfalls ihrer baldigen Entlassung entgegen.
Verkehr, CanO» rrrr- Vottsrvirthschaft.
— Ein Nachschlagebuch für Thterürzte und Landwirthe. In Anbetracht bes großen StaliOi aiDeraiög<n9, welches tn Öen V.rh- befiänben der lanbwttthfchaftlichen Betriebe enthalten ist, wird an allen landwirtschaftlichen Lehranstalten von einem Thterarzt Unterricht in der Tierheilkunde ertheilt; es ist dies im enger<n Sinne die Lehre von den Krankheiten unserer Hausthiere in Bezug auf Vorkommen, Wesen, Ursachen, Erscheinungen, Verlauf und Behandlung. Zur Bereicherung und Befestigung der wünschenswerthen und erforderltchen Kenntnisse verdient unter den literarischen Hilfsmittel» hervv'gehoben zu werden der kürzlich in 8. Auflage erschienene vergrößerte Jnstrumenten-Catalog für Thieimedictn und Landwirth- schaft Der Fabrik von H. Hauptner, Berlin NW. Es ist dies ein wirkliches Nachschlagebuch für Thierärzte und Landwirthe, welches auf 165 Seiten 8° nicht weniger als 1600 Abbildungen der verschiedenen Justrumente, Apparate, Utensilien, Lehrmittel rc. für den anatomischen, chirurgischen,geburtshilflich.n, ktii ischen, physiologischen, bacteriologischen, landwirthschaftlichen rc. Gebrauch enthält. Er bietet Stoff zu einem ergiebigen Meinungsaustausch zwischen dem Tbierarzt und dem Landwir.h. Seine Reichhaltigkeit (nahezu 2700 Nummern), die zahlreich aufgenommenen N-uerungen und Verbess rungen, auch die bübsche Ausstattung machen das Buch empfehlenswerth. Was die Neuheiten anlangt, so heben wir hervor: Unter „Lchimittel": Plastische Nachbildungen von Pierd und Rind, zerlegbar mit herausnehmbaren Emgeweiden, Modelle einzelner Gliedmaßen, Gelenk- und Körpertheile; Dernoostrationtzmodelle ein- seilig scelettrt. Diese Nachbildungen und Modelle dürften zum anatornifchen, sowie Unterricht auf thierzüchterifchern Gebiete für landwirtbschaftliche Lehranstalten von besonderem Jntereffe sein. — Neue Verbandiaschen mit practischer Zusammenstellung; verbesserte Instrumente zur Geburtshilfe; die Patent - Schweifscheere; neue Tätowirzange; Crotalta-Marken „Securitas“ zur untrüglichen Feststellung der Identität von Thieren, wichtig für Viehoersicherungen und Zuch'viehgenossenschaften; ein Platin - Brennaparat mit Buchstaben, Ziffern ober beliebigen Zeichen; ein Reagentienschrank zur Untersuchung animaler Nahrungsmittel nach SB. Eber-Jena; ein Meßbanb nach Marcus Mattevic. Endlich sei noch auf die bewährte patentirte Schnellfcheermaschine für Pferde, Rinder und Schafe hingewiesen. — Der Versandt des Catalogs erfolgt an Interessenten kostenfrei.
Literatur unb Knnft
— »Deutscher Soldaten hort", illustrirte Zeitschrift für da« deutsche Heer und die Martne. H-rauSgeber: General Lieutenant SD. H. v. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl Siegismund. Berlin W.,Mauerstraße68. VI. Jahrgang Heft 11 erschien soeben.


