genehmigt, womit die Berathuog de- Etat- de- Auswärtigen AmrrS zum Abschluß gebracht ist. Morgen steht der Etat des Reichsjustizamt« auf der Tagesordnung.
Berlin. 14. März. In der WahlprüfnogS-Eom- misston deS Reichstags wurden heute die Wahlen der Abgeordneten Engel- (RetchSp.), Frhr. v. Langen (cons.) und Den ringe r (Ctr.) für giltig erklärt, dagegen wurde da- Mandat deS Abg. Dr. Metz er-Halle (frf. Bereinigung) b e a n st a n d e t.
Berlin, 15. März. Die Schuhmacher Berlin- beschlossen in verschiedenen Versammlungen, den 1. Mai durch gänzliche ArbettSruhe zu begehen.
Lübeck, 15. März. Die Schifffahrt ist heute wieder eröffnet worden, nachdem dieselbe sechs Wochen wegen des EiseS eingestellt war.
Triest, 15. März. Dem „Piccolo" zufolge beabsichtigt eine italienische SchifffahrtSgesellschast, eine neue Dampferlinie Triest-Genua mit Berührung aller wichtigen Adria- und Mittelmeerhäfen zu errichten.
Amsterdam, 15. März. Die Jes utten werden in nächster Zett hier eine katholische Universität errichten nach dem Muster der Universitäten in Löwen und Freiburg. Die katholische Presse hat die Ankündigung mit außerordentlicher Befriedigung ausgenommen.\
Pari-, 15. März. Gestern Hbend fand hier der Kongreß der Zuckerfabrtkanten statt. Der Präsident eröffnete die Sitzung mit einer großen Rede, in welcher er von den großen Gefahren sprach, welche der französischen Zuckertnduftcie infolge der Vorlage im deutschen Reichstage, betreffend die Erhöhung der Zuckerprämie, drohe.
London, 15. März. Der „Newyork Herald" meldet aus Shanghai, daß Li-Hung.tschang Instructionen habe, über die Kriegsentschädigung sowie über Abtretung der von den Japanern besetzten Gebiete in der Mandschurei zu j unterhandeln. Ferner soll China an Japan den übrig bleibenden Theil seiner Flotte abtreten.
CocoXcs und ^provinzieller,
Gießen, den 16. März 1895.
* * Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog empfingen am 15. d. M. den Geheimen Baurath Professor Dr. Wallot von Dresden.
• *W. UniversitätSnachricht. Herr Dr. Sticker, pract. Arzt in Köln a. Rh, wird sich mit Beginn des Sommer- Semesters an unserer Hochschule als Plivatdoccnt für innere Medictn habilitiren.
H. Neue» Theater. Zum dritten und letzten Male wurde gestern Abend „Der Herr Senator" von Schönthan und Kadelburg gegeben. Diese Aufführung deS sehr hübschen Lustspiels war im Ganzen betrachtet viel flotter als die beiden ersten und macht der Regie des Herrn Otto alle Ehre. In der Besetzung war insofern eine Aenderung eingetreten, als Herr Niemeier den Senator und Frl. Patutschka die Stephanie spielten. Ersterem kam der Umstand, daß er geborener Hamburger ist, sehr zu statten. Er stellte demgemäß in Matzke und Spiel eine Figur von überzeugender Lebenswahrheit auf die Bühne. Fräulein Patutschka-, die sehr niedlich auSsah, erfreute durch Frische und Munterkeit. Die übrigen Darsteller gaben ihr Bestes, allen voran Herr Otto, der den Doctor Gehring mit überlegener Ruhe und Sicherheit und mit warmem Humor spielte. Das ziemlich große Publikum war in bester Laune und dankte durch lebhaften Beifall. — Fräulein Egger, die uns gestern Abend recht gut gefiel, wird demnächst ihr Benefiz mir SchönthanS ,Daß Mädchen aus der Fremde" geben, wie der Theaterzettel ankündigte. Dieses Lustspiel gehört zu den beffcren Stücken deS Verfasser«. ES zeichnet sich durch eine Reihe humorvoller und prächtig wirkender Scenen aus. Hoffentlich findet eS guten Anklang.
• • Humoristische Soireen finden Montag und Dienstag Abend im „Cafü Leib" statt, lieber den Veranstalter derselben, Herrn H. Sebelin, äußert sich u. A. die „Danziger Ztg.": „Die Recitationen des Herrn HanS Sebelin, welche gestern auf der Westerplatte stattfanden, bestätigten durchaus das günstige Urtheil, welches ihnen au- anderen Orten vorauSgegangen war. Herr Sebelin stammt aus Neustrelitz, derselben Stadt, die auch die Heimath de- berühmten Reuter-Interpreten Karl Kräpltn gewesen ist. Er beherrscht also vollständig die Mundart, welche die Reuter- schen Dichtungen erfordern. Seine Vorträge find durchdrungen von einem kräftigen Humor, der sich nach der heiteren, wie nach der ernsten Seite wohlthuend bemerkbar macht. Ferner besitzt er entschieden dramatisches Talent, er weiß die einzelnen redenden Gestalten im Tonsall der Stimme scharf und deutlich zu characterisiren, wobei ihn die entsprechenden Geberden, die ihm der frei aus dem Gedächtniß gegebene vorrrag gestattet, sehr wirksam unterstützen. Sein Sprachorgan ist markig und ausdauernd. Auch die Zusammenstellung deS Programms war eine sehr glückliche. Daß Publikum nahm die Recitationen mit lebhafter Anerkennung »iif, wir können dieselben namentlich den Freunden der Reuter'schen Muse besten- empfehlen.
• * ArbeitSbeschraakuag in der Eigarrenfabrikation. Den Arbeitern deS größten TheilS der hier und in den umliegenden Ortschaften bestehenden Cigarrenfabriken wurde heute folgende Bekanntmachung eingehändigt: „In Folge deS dem Reichstage vorliegenden TabaksteuergesetzentwurfS hat sich die Geschäftslage so unsicher gestaltet, daß nicht vorauS- zusehen ist, wic lange ich mit Vollbetrieb arbeiten lassen kann. Ich muß deshalb meinen Arbeitern, unter Bezugnahme auf § 9 meiner Arbeitsordnung hierdurch bekannt machen, daß ich voraussichtlich gezwungen bin, nach Ablauf der nächsten zwei Wochen, ohne nochmalige Ankündigung, die Arbeitszeit bi« zu 6 Stunden per Tag einzuschränken, be- ziehungSweise die Prodnetioa entsprechend zu vermindern."
(Unterschrift.)
* • Zur Fenerbeftattang in Hessen. Der Au-schußbericht de- Grafen von Görtz al- Berichterstatter der Ersten Kammer bezüglich der von der Zweiten Sammer befürworteten „Zulaffung der Feuerbestattung in Hessen" erblickt in dieser einen Ausfluß derjenigen Tendenz, welche christliche S tte und Ordnung untergrabe und allmählich aufzulösen drohe, und beantragt, dem Beschluß deS andern Hause- nicht beizutreten. Uebrigen» waren drei Mitglieder deS Ausschusses dafür, drei dagegen. Der evangelische Pfarrverein hat auch in dieser Sache eine Vorstellung an die Erste Kammer gerichtet und darin die Leichenoerbrennung „eine schnöde Verletzung der mit dem Glauben innig verwachsenen Sitte" genannt.
• • Ordensverleihungen. Den Oberförstern der Oberförstereien Jugenheim und Düdelsheim, Forstmeister Her- mann Theobald zu Jugenheim und Julius König er zu Büdingen, wurde au- Anlaß ihrer Versetzung in den Ruhestand die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse d-S Verdienstordens Philipps deS Großmüth gen verliehen.
* * Auszeichnung. Dem Freiherrlich Riedesel'schen Forst- amtSgehülfen Georg Grünewald zu Lauterbach wurde das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für 50jährige treue Dienste" verliehen.
* * Frühlingsboten. Don geschätzter Seite wurde unS heute ein Strauß der ersten Frühlingsblumen aus dem Freien übersandt. ES ist ein Ranunkelgewächs aus Süd-Europa, Eranthis hiemalis, zu deutsch Winterling genannt. In diesem Jahre öffneten sich die ersten Blüthen am 12. März, während dies in den beiden letztvergangenen Jahren volle vier Wochen früher der Fall war. Auch die Schneeglöckchen zeigen sich feil Anfang dieser Woche. Ihre Blülhen sind aber noch geschlossen.
• * Während der Pfingstseiertage wird in Darmstadt die siebente Wanderversammluug deS BetbaudeS deutscher Gewerbe fchulmänner statifinden. ES wird beabsichtigt, mit dieser Versammlung eine Ausstellung von Lehrmitteln für den gewerblichen Unterricht, soweit solche im Großherzog- thum Hessen hergestellt werden, zu verbinden. Der betreffende Ausschuß richtet daher an alle hessische Firmen, welche sich mit der Herstellung von Unterrichtsmodellen, Vorlagen, Lehrbüchern rc. für den gewerblichen Unterricht, sowie mit dem Verlage technischer Werke befassen, die Bitte, sich an dieser Ausstellung zu betheiligen. Vorläufige Anmeldungen mit Angabe der erforderlichen Wand- oder Tisch- fläche nimmt die Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe entgegen.
* • Der Getreidemarkt. (BerichtSwoche vom 7. bis 14. März.) Das mildere Wetter hat einen Theil der Befürchtungen in Bezug auf den künftigen Ausfall der zu erhoffenden Getreideernte beseitigt und deshalb ist in dec Aufwärtsbewegung der Preise wieder ein Stillstand eingetreten. Doch blieb» die Kauflust ziemlich rege, denn bei den immer noch verhältniß- mäßig sehr niedrigen Getreidepretsen sorgen bitte Händler und Müller dafür, gegenüber den oft unberechenbaren Zwischenfällen in der nächsten Ernte wenigstens einen guten Theil ihres Bedarfes zu decken. Außerdem wird auch aus Rußland bis in die südlichen Gouvernements hinab wieder Frostwetter gemeldet, sodaß der wiederholte schroffe Wetterumschlag möglicher Weise den russischen Saatfeldern doch größeren Schaden zugefügt hat und deshalb mit einem nicht unwahrscheinlichen ErnteauSsalle zu rechnen ist. Die Preise für die wichtigsten Getreidearten sind deshalb so ziemlich auf der Höhe der Vorwoche geblieben und hat nur die letzte Steigerung sich nicht halten können. In Berlin und Leipzig wurden gekauft: Weizen per 20 Centncr zu 123 bis 143 Mk, Roggen zu 115 bis 120 Mk., Gerste 94 bis 165 Mk. und Hafer 106 bis 138 Mk.
* * Zn Amerika verstorbene Hessen. Freeburg, Jll.: Anna Maria Hild, 83 Jahre alt, aus Heubach i. O. Milwaukee, WlS.: Philipp Lüft, 62 Jahre alt, aus Sörgenloch. Georg Müller, 64 Jahre alt, aus WormS. St. Louis, Mo.: Adam Dietrich, 59 Jahre alt, auß Groß-Umstadt.
Darmstadt, 15. März. Unter den Geschenken rc., welche I. K. Hoh. der Großherzogin in den letzten Tagen anläßlich der Geburt der Prinzessin dargebracht worden sind, befand sich u. A. ein solches der v. Heydenreich-Siebold'schen Stiftung in Gestalt eines mit rosa Seide auSgeschlageiien und mit Spitzen reich und geschmackvoll gorntrten Babykorbes, dessen Inhalt lt. „D. T." aus denjenigen Sachen bestand, welche der Verein seinen Pflegebefohlenen zu geben pflegt.
AnS dem Weschnihthal, 15. März. Eine eigentümliche Lieferung hat ein Bauersmann in R. übernommen. Derselbe war dieser Tage in Weinheim, wo in einer Wirth- schäft behauptet wurde, bet dem anhaltenden Thauwetter würden selbst die großen Schneemassen deS Odenwaldes bi« 1. April vollständig geschmolzen sein. Der Bauersmann aber erklärte, er werde noch Schneelieferungen für den April übernehmen. ES kam darauf zu folgendem endgültigen Abschluß: der Bauersmann auß R. hat am 15. April eine Fuhre Schnee nach Weinheim zu verbringen, wofür ihm der betreffende Abnehmer 50 Mk. zu bezahlen hat. Kommt diese Fuhre Schnee nicht an, so hat der betreffende Bauerßmann 50 Mk. Strafe zu entrichten. Der Handel ist schriftlich ab» gemacht worden.
A Mainz. 15. März. Der hiesigen Polizei ist eß gelungen , hier eine Falschmünzerbande festzunehmen. Dieselbe besteht auß mehreren nahe verwandten und verschwägerten Personen, worunter ein Frauenzimmer, daß mit großem ^Raffinement die Verausgabung de- falschen Gelbe« betätigte. Besonder- wurden Bauersfrauen aus dem Markt alß Opfer auSersehen und wollte e» der Zufall, daß eine solche nicht genügend kleines Geld zum HerauSgeben hatte und daher daß eben zur Zahlung erhaltene falsche Siück einem Passanten -um Wechseln gab, welch letzterer die Fälschung aber sofort erkannte und die Festnahme der verau-geberln veranlaßte. Die verhaftete gestand alsbald, daß sie die
falschen Stücke von einem in Flör-Heim wohnenden Schreiner erhalten habe, den man allbann auch festnahm und gleichzeitig bei demselben viele Gegenstände beschlagnahmte, die zur Anfertigung von falschem (Selbe benutzt wurden. — Der Rhein ist in den letzter. 24 Stunden hier wieder 25 Ctm. gestiegen. Bi- auf wenige« Saumeis ist da- Ei- voll- ständig verschwunden, neben den großen Personen- und Schleppdampfern haben die Localboote ihren Betrieb wieder vollstänbig ausgenommen und herrscht auf dem Strome Überhaupt gegenwärtig ein außerordentlich rege- Leben. Für die Schifffahrt sehr störend find die vielen Sandschwellen, die an verschiedenen Stellen be« Strome- durch das EiS angetrieben worden find. Trotz angestrengter Thätigkeit find die Bagger- Unternehmer kaum in der Lage, die Hauptstellen tn dem Strome von dem Sande zu beseitigen.
A AUevhain, 15. März. Gestern Abend kurz nach 8 Uhr brach in der Wohnung de- hiesigen Landwirth- G. Feuer auß. Trotz rascher Hilfe auf der Brandstelle sank baß Wohnhau- in Asche.
Dermifd>tc».
• Berlin, 15. März. Heute früh hat der Besenbinder Scheffter, in der Pallisadenftraße 4 wohnhaft, anscheinend nach einem Wortwechsel feine in gesegneten Umständen befindliche Frau mit einem Beile erschlagen. Die Leiche weist eine klaffende Wunde an der einen Schläfe auf. Der Mörder, der die That angeblich in einem Anfall von Geisteß- störung begangen Haden soll, hat sich durch Erhängen selbst gctödtet.
• Elbing. 15. März. In der Nachbarstadt Tiegenhof wurde der Stadtkämmerer Ruhm wegen Unterschlagung amtlicher Gelder verhaftet. Der Fall erregt großeß Aufsehen. Die veruntreute Summe beträgt 27,000 Mk.
* Heidelberg, 12. März. Ein Mann auß Viernheim brachte ein Kind in die hiesige Augenklinik, baß ohne Augen geboren ist Daß Kind ist sechß Wochen alt und ist sonst gesund. Eß fehlt ihm auf beiden Seiten jegliche Spur eineß Augapfelß. So berichtet roenigftenß die „Reue Bad. Ldßztg."
• AuS Bayern. 12. März. Daß Schwurgericht in Amberg (Oberpfalz) hat eine Taglöhnerßsrau wegen Vergiftung ihreß Ehemannes zum Tode verurtheilt, daß zweite TodeSurtheil wegen Gattenmordes in dieser Session der bayerischen Schwurgerichte. Der Mord wurde schon vor 10 Jahren verübt. Die Gemeinde wußte darum, unterdrückte die Sache aber, weil sie fürchtete, die Kinder der Mörderin ernähren zu müssen, wenn sie angezeigt würde. Erst jetzt ist ein dahin versetzter Gendarm dahintergekommen.
* Monte Carlo. 15. März. Hier erschoß sich ein durch Roulettespiel ruinirter Deutscher. Während beß Todes- tampfeß fiel ein brennenbeß L cht auf sein Bett und entzündete eß, wodurch der Leichnam verkohlte. Wann wird baß civilisirte Europa ber Spielhölle, diesem Schandflecken unserer Cultur, ein Ende machen?
Auszug aus den Standetamlntgiftcm der Stadt •Ufcau ttofatbote.
März: 9. Karl Wilhelm Neurath, P'arrverwalter zu vechtol« heim, mit Wilhelmine Karol'ne Auguste Elisabeth Christine Naumann hierselbst. 11. Carl Fritz Wölbt. Obermüller zu Dorlar, mit Morte Aff hierselbst. 11. N colau« Karl Schw intzberger, Secretariaitt Assistent zu Cassel, mit Anna Auguste Susanne Eliiabelh Mootz bierselbst. 11. Leon Adbor, G-schäst« Reisender zu Zürich, mit Anna Maria Faber daselbst. 11. Ludwig Weber, Schlosser dahier, mit Marte Wilhelmine Johannette Weitz »u Miehlen. 12. Heinrich Ernst Mulh, Böcker dahier, mit Maria Horst zu Klein Eichen. 13 Wilhelm Kelsebach, Güterbodenarbeiter dahier, mit Luise Krug hierselbst. 13. Georg Scharbt, Schlosser dahier, mit Katharina Schmidt von Langsdorf. 15. Earl Ludwig Barbaß, Lacktrer dahier, mit Katharine Lepper von Großen-Buseck.
etbOTMM.
März: 3. Dem Postschaffner Heinrich Reining eine Tachter, Lina. 5. Dem Taglöhner Friedrich Menz ein Hohn, Adam. 6 Dem Stationszehülsen H inrich Sonntag eine Tochter. 6. Dem Schirm- sadrikanten Mosetz Levi Zwilltngtztöchter. 6. Dem Schloster Heinrich Müller ein Sohn. 7. Dem Hüttenarbeiter Johann Georg Zinn ein Sohn, Rudolf Wilhelm. 7. Dem Schneider JoiS Weler eine Tochter, Marie. 7. Dem Kutscher Wilhelm voipel eine Tochter. 7. Dem ©d) off er Emil Bernhard Weidenhau« eine Tochter. 8. Dem Metzger und Wirth Johann Georg Kraft ein Sohn, Georg Heinrich. 8. Dem Metzger Gustav Klein ein Sohn, Theodor Martin Friedrich 8 Dem Schneider Friedrich Bosold eine Tochter, Wilhelmine. 9 Dem Dachdecker Georg Wilhelm Lanz eine Tcch'er, Anna Marie. 10. Dem Schneider Georg Wilhelm Lotz eine Tochter, Frieda Luise. 11 Dem Schmied Heinrich Gemmer eine Tochter, Marie Katharine. I I. Dem Locomotivhefter Max SadowSki eine Tochter, Martha Elisabeth Franzitzka. 12. Der Bierbrauer Michael Theiler Wittwe eine Tochter, Johannette Marie Lulle Philippine. 14. Dem Gerber Heinrich Schulz eine Tochter, Marie.
•tflorMiu.
März: 8. Gustav Heinrich Valentin, 6 Jahre alt, Sohn von Taglihner Friedrich Valentin dahier. 9. Georg Michel, 74 Jahre alt, Hoepttalit dahier. 9. Earl Wildelm Friedrich W nhetm, 45 Jahre alt, Kaufmann dahier. 9. Herz Walldorf, 65 Jahre alt, Handel«- mann dahier. 9. Christian Stocke, 77 Jahre alt, Privatmann dahier. 11. Georg Ferdinand Emil Laichinger, 2 Jahre alt Sohn von Schuhmacher Gustav Laichinger dahier. 11. Seite Rotendaum, geb. Rosenst'in, 59 Jahre alt, dahier, Wittwe von Handelsmann JIaak Rosenbaum I. 13. Wilhelm Ludwig Rinn, 81 Jahre a't, Zugführer i. P. dahier. 14 Katharine Reuschling, geb Spieß, 76 Jahre elf, Hospitalitin, Wittwe von Joh«. Reuschling dabier. 15. Katharine Karoline Auguste Schmidt, 17 Jahre all, Tochter von F'sch- und Gemüsehändler Jakob Sdmidt dahier 15. Ludolf Lynker, 83 Jahre alt, Großh. Rentamtmann i. P. dahier. 15. Jobann Jaeod Rühl, 63 Jahre alt, Octroi Erheber dahier. 15. Rosa Nußbaum, lü Jahre alt, Tochter von Häulehändler Simon Nußbaum dahier.
Auszug au» den Kirchenbüchern
der Stadt Giessen.
Eiaagelifche Bteetili.
reute.
Markußgemeinde.
Den 10. März. Konrad Di-tz, Bankier in Gieße», uni «Udelwine Henriette Johanna Lina »arte Faß, Tochter M Bäcker »elfter« Christian Haß.


