Ausgabe 
12.3.1895 Zweites Blatt
 
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Dienstag de» 12. März

Nr. 60 Zweites Blatt

1893

Aaler,

Ocke

ßicrttfjfifjrigtr

Kenerat-Mnzeiger

21 mt& und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren

Hratisbeikage: Hießener Kamilienökätter

Anrtlicher Theil

«M.

ihrer guten

die Germania

Von diesen Sorten kalte

dlM Än unser

ü 6mil

stehenden Tabelle enthalten:

5)

6) dem Bockhalter zu Treis a. d. Lda.

Bellersheim

7)

bewilligen und die fehlenden Mittel

-u

nehmen.

99.80

45.60

28.

Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Corin. 10 Uhr.

3

6

40

60

146.50

150.15

119.»

! Gl fern:

u. Frau, geb. Briegel.

145.90

149.90

120.-

Albach Lich Grünberg

nterbliebeuen an| hemeqer, Vorsteher.

N 1895.

zusammen 215 Mk. dem Reservefonds zu ent-

Die Gießener

Pa milienv kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt.

verfammlung einverstanden war.

7) Der Vorschlag des Ausschusses, daß durch Vermittelung des landwirthschaftltchen Bezirksvereines die KartoffelsortmMagno» bonom*Bruce" undfrühe Rose" angekaust werden sollen, wurde von der Generalversammlung nicht beanstandet, jedoch beschlossen

) daß die Kartoffeln bei der Saatstelle der Deutschen Landwirthschafts-Gesellschaft zuBerlin bestellt werden sollen, b) daß bei Bestellungen von Vereinsmitgliedern, welche den Betrag von 40 Mk. nicht übersteigen, die Kosten des Transports der Saatkartoffeln bis xur Eisenbahnstation Gießen, Grünberg, Lich, Hungen und Lang-Göns, sowie die Kosten der Säcke auf die Bezirksoereinskasse über­nommen werden, daß dagegen Nichtmitglieder den vollen Kostenbetrag für Ausführung ihrer Bestellungen zu ver­güten habeo,

e) zu Commisfionsmitgliedern zur Vertheilung der Kartoffel» zu bestellen

e) für Gießen die Herren Helfrich und Georgi und den Unterzeichneten zu Gießen,

ß) für Lich, Hungen, Grünberg und Lang-Göns die Bürgermeister dieser Gemeinden-

8) Hebet die Frage der Versicherung der Landwirthe bei der land- und forstwirthschastlichen Berufsgenossenschaft reserirte Herr Gutsbesitzer Sch lenke von der Hardt.

Da die Zeit schon zu sehr vorgeschrittm war, um über diese Frage noch eine Discusfion eröffnen zu können, so wurde beschloffen, die Angelegenheit auf die Tagesordnung der nächsten Generalver­sammlung zu setzen. Hierauf wurde sodann die Versammlung von dem Vorsttzenden geschloffen.

Zur Beglaubigung: Earl Jost.

Der

Siejeaer Anzeiger rrfchrmt täglich, mit Ausnahme deS Montags.

143.55 52.90 140.70 132.3° 129.35 97.80 39.90

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Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg.

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ie Theilnahme an sagen innigsten 2076

d Kinder.

Gießener Anzeig erK

Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen.

seien Trane* ,denl5.Mto

rmfabrik.

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Berichte

über das Ernteergebniß der Kartoffelsorten, die der landwirthschaft- liche Bezirksoerein Gießen dem Unterzeichneten zu Anbauversuchen überließ.

Die Kartoffelsorten waren schon im Jahre 1893 angebaut. Die Resultate wurden sehr ungünstig beeinflußt durch den ungewöhnlich trockenen Vorsommer. Diele Knollen gingen überhaupt nicht auf. Das Ernteergebniß deS Jahres 1893 konnte über den Werth der Sorten unter den Umständen nicht entscheiden.

Im Jahre 1894 waren die Witterungsverhältniffe auch keine günstigen. Der Vorsommer war trocken. Im Monat Juli bis zur Ernte der Kartoffeln fiel ungewöhnlich viel Regen, daS Kartoffelkraut wurde jedoch von der Pilzkrankheit nur unerheblich befall-n und letztere hat den Ernteertrag nur bet wenigen empfindlichen Sorten erheblich beeinflußt.

Die Kartoffeln wurden nach der Gültch'schen Methode gepflanzt;

2071

Herr Provinzialdirector Freiherr v. Gagern schlug vor, im Budget pro 1895/96 die Kosten des Ankaufs von Böcken und Ziegen aus der Schweiz vorzusehen, mit welchem Vorschlag auch die General-

der Bode», steiniger Grauwackenschiefer mit nur 20 Ctm. starker Ackerkrume, war in guter Cultur und wurde im Herbste 1893 mit gutem Stallmist mäßig gedüngt.

Auf einen Quadratmeter wurde nur eine gute Pflanzkartoffel gelegt. Die Knollen gingen sämmtlich gut auf. Ein Theil der sorg­fältig auSgewählten Pflanzkartoffeln wurde sorgfältig einmal durch­schnitten, um gleichzeitig zu prüfen, welche- Ernteergebniß gute ge­schnittene Knollen im Vergleich zu ganzen Knollen haben. Das nach­stehende Verzeichniß enthält die Ergebniffe:

5) Bezüglich des folgenden Gegenstandes der Tagesordnung wurde mitgetheilt, daß der landw. Provinzialverein dem Bezirksverein den Betrag von 1OOO Mk. zur Hebung der Viehzucht unter dem Anfügen zur Verfügung gestellt habe, daß auS diesem Betrage die in dem Kreise bestehenden Zuchtveretne und Zuchtgenoffenschasten ebenfalls zu unterstützen seien und daß die richtige Verwendung des Betrages Ende des Rechnungsjahres unter Beifügung der Belege nachzuweisen sei. Von dem Betrage seien bereits 550 Mk. bei Gelegenheit der im Jahre 1894 abgehaltenen Diehpreisoertheilung zu Hungen zu Preisen verwendet worden.

Nach längerer Berathung wurde von der Versammlung be­schloffen, von dem Restbetrag von 450 Mk. zuzuwenden:j

a) dem Diehzuchtverein zu Grünberg einen einmaligen Bei­trag von 100 Mk.,

b) der Gemeinde Saasen einen Beitrag zur Bestreitung der Kosten der Anschaffung eines Bullen rein Vogelsberger Rasse 50 Mk.,

c) der Gemeinde Allendorf a. d. Lahn desgleichen 50 Mk., d) der Gemeinde Steinbach zur Bestreitung der Kosten der Errichtung eines Zuchtvereins nach den Vorschlägen deS Herrn Oeconowieraths Müller 50 Mk.

Die noch weiter zur Verfügung stehenden Mittel sollen zur Honorirung der Herren Wanderlehrer, welche Vorträge über die Er­richtung von Gemeindezuchtvereinen halten, sowie zur Subventionirung der Gemeinden mit je 50 Mk., in welchen solche Zuchtveretne errichtet werden, verwendet werden. Sollten hierzu die zur Verfügung gestellten Mittel nicht reichen, dann sollen die fehlenden Beträge auS der BeziiksvereinSkasse zvgeschoffm, im Gegenfalle aber soll auf Antrag des Herrn ProotnzialdirectorS Freiherrn v. Gagern der verbleibende Rest dem Comttä zur Veranstaltung einer landwtrth- schaftlichen Ausstellung im Jahre 1895 zu Gießen zur Verfügung gestellt werden.

6) Hierauf wurde von Seiten des Vorsitzenden mitgetheilt, daß dem Bezirksverein von dem Provinzialverein 140 Mk. zur Hebung der Ziegenzucht zur Verfügung gestellt worden seien und daß Gesuche um Bewilligung von Zuschüssen

a) von dem Ziegenzuchtverein tn Wiefeck, der im verfloffenen Jahre Verluste durch das Zugrundegehen von Ziegen im Werthe von 440 Mk. erlitten habe,

b) von der Gemeind« Großen-Linden, die einen Bock Schweizer Raffe um 42 Mk.,

c) von der Gemeinde Albach, die einen Bock Schweizer Raffe um 46.18 Mk.,

d) von der Gemeinde Lich, die zwei Böcke Schweizer Raffe um 94 Mk.

angekauft haben, eingereicht worden seien, sowie daß die Gemeinde Grünberg einen Ziegenbock Schweizer Raffe antaufen werde und die Großh. Bürgermeistereien Treis a. d. Lda. und Bellersheim um eine Subvention für ihre vockhalter nachgesucht hätten, die Böcke Schweizer Raffe um den Betrag von 15 resp. 16 Mk. auf ihre Kosten an­gekaust hätten.

Angeboten seien Siegen und Böcke Schweizer Raffe

1) von dem Ziegenzuchtverein in Nieder-MooS

10 Wochen alte zu 2530 Mk.,

milchende Ziegen und sprungfähige Böcke zu 5565 Wk., trächtige Lämmer zu 55 Mk.,

2) von dem Ziegenzuchtverein in Pfungstadt

2 Monate alte zu 30 Mk.,

>o.Sübb.M jepbro.W* Zotthardbahn.

Schwz.Nordosi ^Mitlelme-r Pr.HennlÄb-)

in

Sayer- Dor.auW

Ziegen, 1>/,3 Jahre alt, 75 Mk.,

Böcke, 1-3 Jahre alt, 100 Mk., 8-9 Monate alt, 80 Mk.

Rach längerer Berathung wurde von der Versammlung br­

ich nur ... _

Qualität und ihrer guten Form wegen für anbauwürdig. Kleopatra lieferte den höchsten Ertrag, hat aber eine lange hornartig gebogene Form und eignet sich deswegen nicht für den Handel. Bruce zeigt auch keine besondere Form und ist nur mäßig dick. Den Anbau der Helios setze ich fort, da diese Kartoffel im Vorjahre (1893) recht große Erträge brachte. Juli und Rothhaut lieferten in beiden Jatzaen kleine Erträge, kleine Knollen und scheinen für den Anbau im Großen werthloS.

Die nachfolgenden Kartoffelsorlen wurden von mir schon mehrere Jahre angebaut. Ich pflanzte dieselben vergleichsweise unter denselben Verhältnissen wie die obigen Sorten. Das Ergebniß ist tn der nach-

Geschehen Gießen, den 4. März 1895.

Die Abhaltung einer Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießm auf LonyS Bierkeller.

Nachdem auf Einladung viele Mitglieder deS landwtrthschaft- lichen BezirkSvereinS erschienen waren, wurde die Sitzung von dem Vorsttzenden, Rechtsanwalt Jost zu Gießen, unter Begrüßung der Versammelten eröffnet und denselben mitgetheilt, daß Seine Erlaucht bet Herr Graf von SolmS-Laubach und Herr Oeconomierath Müller von Darmstadt dienstlich verhindert seien, der heutigen Versammlung bei-uwohnm.

1) Sodann theilte derselbe der Versammlung noch weiter mit, daß der Firma A. Katz in Gießen die Generalvertretung der Gesell- schast Lathyrus in Dlünchen übertragen worden sei und daß von Herrn Katz Lathyrue eilrestria (Waldplatterbse) und Polygonum «aohalinenge (Sachalin-Knöterich) an die Herren, welche Versuche mit dem Anbau dieser Futterpflanzen machen wollt«, Samen, Pflanzen und WurzelauSläuser derselben zu denselben Preisen ab­gegeben würden, wie solche von der Gesellschaft LathyruS tn München angeboten seien.

Aus Ersuchen deS Vorsitzenden, daß diejenigen Herren, welche bereits diese Futterpflanzm angebaut haben, ihre Erfahrungen darüber mittheilen mochten, ob der Anbau dieser Pflanzen «l» räthlich er- fcheine oder nicht, erklärten Herr LandwirthschaftSlehrer Leit Higer von AlSseld, sowie der Herr LandwirthschaftSlehrer von Wetzlar übereinstimmend, daß nach ihren Erfahrungen der Anbau dieser Futterpflanzm nicht zu empfehlen sei. Die Waldplatterbse gebe auf Basalt- und Lehmboden zu wenig Futtermaffe, weßhalb auf solchem Boden der Anbau von Luzerne oorzuziehm sei. Diese Pflanze werde außerdem von dem Vieh nicht gerne gefreffm; ben ©amen der Wald­platterbse brauche man nicht für theureS Geld von der Gesellschaft he München xu kaufen, da derselbe in dm hiesigm Waldung« maffenhask uno unentgeltlich gesammelt werdm könne. Der Sachalin- Knöterich sei ein Unkraut, daS auf dem Felde nur mit größter Mühe wieder vertilgt werden könne »und zwar schwerer alS die Queckm.

2) Sodann thellte der Vorsitzende der Versammlung mit. daß In dem Voranschlag deS landwirthschaftlichm BeztrkSverein« 700 Mk. als Subvention für zehn junge Leute, welche an dem ObstbaucursuS zu Friedberg theilnehmm, in Ausgabe vorgesehm seien, daß sich innerhalb der gestelltm Frist jedoch nur vier junge Leute um Be­willigung dieser Subvention beworbm hätten und zwar

Wilhelm Schäfer von Inheiden, Melchior Heuß von Beuern, Heinrich Walter von Daubringen, Heinrich Zimmer von Villingm, die auch bereits bei dem Direetor der Schule angemeldet fetal.

Nachträglich habe sich noch Phil. Volk mann von Heuchel« beim, 16 Jahre alt, dessen Gesuch von der Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim warm befürwortet wurde, um Bewilligung der Sub­vention von 70 Mk. beworben.

Von der Versammlung wurde sodann auf Antrag den vor- verzeichneten fünf Schülern eine Subvention von je 70 Mk. für den Fall bewilligt, daß fie den ObstbaucursuS zu Friedberg besuchen.

3) ES hielt sodann Herr Landwftthschaftslehrer Leithiger von Alsfeld einen sehr interessanten und lehrreichen, tn Nr. 55 deS Anzeigeblattes bereits auszugsweise mitgetheiltm Vortrag über Viehzucht und wurde demselben von dem Vorsttzendm der Dank der Versammlung ausgesprochen. An der Discusfion über die angeregtm Fragen betheiltgtm sich sodann Herr Schlenke, Herr Provinzial- dtrector Freiherr v. Gagern, Herr Lehrer Seipp von Birklar und andere Herren.

4) Nach Mttthetlung des Vorfitzendm sind Versuchsstationen zum Anbau von neuen Kartoffelsorten in den Gemarkungen Weiters- hain, Grünberg, Gießen, Neuhof und Hungen errichtet worden, um zu ermitteln, ob die neuen Äarloffelforun in qualitativer und quantitativer Hinsicht den Anpreisungen und Angaben entsprächen, welche bezüglich ihrer Eriragsfähigkeit und Güte behauptet wordm und ob stch diese neuen Sorten für die hiesige Gegend zum Anbau eignen und deren , Anpflanzung empfohlen werden könne oder ob nicht.

ES seien nun im Jahre 1893 und 1894 auf ben Versuchsstationen die KartoffelsortenKleopatra",Germania",Juli",Bruce", HelioS" undRothhaut" angepflanzt und über die Resultate des Anbaues von Herrn Gutsbesitzer Schlenke und Herrn Queck- börner von Grünberg sehr interessante Berichte erstattet wordm, die nachstehend im Abdruck veröffentlicht werdm.

In Folge Ablebens deS Herrn Lehrers Schrnehl zu Weitershain sei die Versuchsstation daselbst eingegangen und habe detzhalb der Ausschuß befchlossen, auf dem Hofe Heibertshausen eine weitere Ver­suchsstation zu errichten.

In diesem Jahre werden die neu empfohlenen Kartoffelsorten Borussia",Gloria",WUHelm Korn",Max Eyth" und Dr. v. Seydewttz" auf den fünf Versuchsstationen angepflanzt werdm.

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109.60 1JJ

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***

Vorstehende Sorten wurden auch auf großen Flächen von mir angebaut, aber nicht auf Gülich'sche Methode. Das wäre unaus­führbar gewesen, weil man nicht auf kurze Zeit die Arbeitskräfte haben kann, die diese Pflanzung und die nachfolgende Bearbeitung erfordert. DaS Ernteergebniß der nach Gülich'scher Methode ge­pflanzten reichlich tragenden Kartoffelsorten ist um50pEt.größer als daS bei gewöhnlicher Pflanzmethode. Die Gülich'sche Pflanz­methode empfiehlt sich in erster Linie für den kleinen Landwirth, der auf seinem Besitz so wie so nicht ausreichend beschäftigt ist und in dm Monaten Mai-Juni reichlich Zeit hat, seine Kartoffeln sehr sorg­fältig zu bearbeiten. Schlenke.

Infolge geehrter Zuschrift vom 14. Januar d. I. sende ich Jhnm im Nachfolgenden das Ergebniß der vorjährigen Kartoffel­ernte. Leider war das vorige Jahr ein ungünstiges für Kartoffel­zucht. Die lang anhaltenden Niederschläge förderten den Keim der Pilze ganz außerordentlich. Hauptsächlich warm die frühm Sorten der Fäulniß mehr unterworfen wie die spateren; auch die mittel- frühm litten noch sehr viel an Pilzen, die spätem hielten stch am besten, faulten jedoch zum Theil noch im Keller.

Ein weiterer Mißstand war, daß ein großer Theil der frühen und mittelfrühen Sortm entweder nicht auskeimtm ober auSkeimten unb halb «lebet elngtngm, welches wohl bem zu jähen Absterben unb ber Nichtausbildung der Knollen im Vorjahre zuzuschreiben ist. Das Ergebniß der vorjährtgm Ernte stellt stch wie folgt zusammm:

Juli, auf mildem Basaltbodm gepflanzt, ergab von je 20 Pfd. gepflanzten Knollen 190 Pfd. ziemlich gesunde Kartoffeln, welche aber zum Theil etwas grindig warm.

Kleopatra blieb im Auskeimm viel zurück und brachte 182 Pfd., wovon noch ein großer Theil krank war.

Rothhaut blieb ebenfalls viel aus, lieferte auch nur 152Pfd. kleine, aber sehr mehlige Kartoffeln, welche ebmfallS zum Theil krank waren.

HelioS blieb auch sehr viel aus, brachte deshalb nur 76 Pfd. zum Theil kranke Knollen.

Germania hielt stch gut und brachte286Pfd. ziemlich gesunde und mehlige Knollen, die aber hn Keller noch nachfaulten.

Bruce hielt stch von allm gepflanztenKartoffelsortenam besten und brauchte 324 Pfd. gesunde Knollen.

Karl Queckbörner.

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14.50 24-^ 26.5« 24.^!

schloffen:

1) dem Ziegenzuchtverein zu Wieseck unter der Bedingung, daß über die Verwendung deS Betrages eine Verständigung zwischen dem Ausschüsse des landw. Bezirksvereins und Dem Vorstände deS Zlegenzuchtvereins stattfindet, eine Subvmtion von 100 Mk.,

2) der Gemeinde Großen-Linden eine Subvmtion von 20 , ' 20

40 , 20 ,

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Stück

Stück

Pfb.

Ctr.

Pfb.

Psb. J

Kleopatra

2.5

12 1

4.14

103

3.5

4.4

Germauia

3.4

21.0

3.39

80

2.3

3.8

Juli

1.5

120

2.60

65

2.2

3.2

Bruce

0.4

17.0

3.50

87

45

3.1 |

HelioS

4.4

15 0

2.80

70

3.5

2.3

Rothhaut

3.0

12.0

2.10

52

2.0

2.2

Sorte

5 pr. QMtr. Ri kranke H, Knollen

I pr. aUltr. q. gesunde H, Knollen

tS pr. QMtr. gesunde

pr.«/«Hect. r gesunde

Geschnttt. « Knollen lieferten pr. QMtr.

Ganze Knollen F lieferten pr. QMtr.

Blaue Riesen

1.3

14

8.9

222

95

8.7

PhöbuS

1.3

29

5.8

145

5.7

6.0

Caesar

7.3

28

6.0

150

7.5

5.4

Schnee­flocke

0.0

9.5

4.3

107

5.0

4.0

Richters Imp.

10

8.0

30

75

4.0

2.6

Amerikan.

4.0

12.0

2.3

57

1.5

2.6

Dabersche

2.0

14.0

1.8

45

1.25

2.0