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Trnbstummen.Anstaltw 393/94 die nächtigende tWg ein Direktor, iw und eine Industrie, d" Zöglinge in dreißig 93/94 24 Knaben und “ waren 7 aufi Starten« Mrinhrsten, einer aus
steckbrieflich verfolgt'. anS Zmeibrücken wegen i der Staatsanwaltschaft von Oberroden wegen iald'Michkibach; Dienst- in wegen Betrugs vom l II von Werg wegen irtS vom UntersuchungS'
soßherzsgthn« Hessen hat iil889 (1. Januar 1891)
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Jahre 1891 erklärt fich sehr viele über 70 Jahre ilidenrenten konnten 1891 ia für dieselben eine vor. Lochen vorgeschrieben ist. Zischen dem Mindestbetrag tbetrag von 19140 M. 11 W und 137.40 M. iidementen steigen mit der ib der Höhe deS Mken- rflg non 415 Mk. W sich sowohl nach der höhe rJd, her 588,1889 und 1890 bi« 0 Ps. Hrlich. Wer stch M wüst w Arbeitkpavsen Äs^iüigMkenver- Irbeitaeber «W * reo. Die Rentenewp angn ter bilden W $tt, ä'”iof * a-to«” “
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der Beiträge, welche man anfänglich für erforderlich hielt, feitenS der Versicherungsanstalt Großherzogthum Hrffen voraussichtlich abgesehen werden. Die Copitallen würde dieselbe gerne zu Arbeiterwohnungen oder überhaupt derart verwenden, daß sie den Arbeiterkreisen vorzugsweise zu Gute kommen; sie hat bis jetzt aber nur in wenigen Fällen dazu Gelegenheit gehabt, da diesbezügliche Anträge nicht gestellt wurden.
§ Vom höheren Vogelsberg, 6. Januar. Ein feit Jahren in hiesiger Gegend allgemein als Wucherer beze-chneter Mann wurde auf Antrag Großherzoglicher Staatsanwaltschaft zu Gießen verhaftet.
na. Darmstadt, 7. Januar. Der Kasseler Männergesang v eretn ernannte in seiner Generalversammlung oom 29. Dccember 1894 den in Darmstadt lebenden Componisten und Kammermusiker Adolph Kugler zu seinem Ehren- Mitgliede und ließ demselben ein prachtvoll ausgesührtes Diplom hierüber zugehen. Der genannte Verein fang auf ferm Wiesbadener GefangS - Wettstreit den großen Chor „Oer Landsknecht" (Dichtung von E. Gelbe!) des von ihm jetzt mit der Ehrenmitgliedschaft geehrten Componisten und wurde dabei mit einem der ersten Preise (goldene Medaille) ausgezeichnet. — Der verdienstvolle Dirigent der Darmstädter Hofoper, Herr Hofcapellmeister W. de Haan, hat eine neue Oper „Die Jnkasöhne" vollendet, welche noch im Laufe dieser Saison am Großherzoglichen Hoftheater zur Aufführung gelangen wird. Das Libretto der Oper — nach einer holländischen Novelle — ist vom Tomponisten bearbeitet und bis zum Sch'uß äußerst spannend und interesiant. Die männliche Hauptrolle liegt in den Händen des Herrn Weber, während die weiblichen Rollen durch die Damen Jungk, Neumeher und Egli vertreten sind.
Hausen bei Offenbach, 6. Januar. Der hiesige Milch- Händler Joh. Joseph Fuchs verkaufte am 10. November
v. I. in Offenbach verfälschte Milch als Vollmilch und wurde dabet ertappt. Bet der Untersuchung der Milch ergab sich ein Wafferzusatz von nicht weniger als 27 pCt. Wegen Vergehens gegen daS Nahrungsmittelgesetz verur- theilte ihn das zuständige Schöffengericht gestern zu 60 Mk. Geldstrafe und UrtheilSpublikation. Das plumpe Märchen deS Beklagten, es habe ihm in die Milch „geregnet", sand vor Gericht natürlich keinen Glauben.
Mainz, 6. Januar. Gelyncht in Amerika wurde nach eingetroffenen Privatnachrichten ein vor etwa 3 Jahren von hier wegen Kuppelet flüchtig gewordener, stadtbekannter Tünchermeister, welcher auch in der Neuthorstraße ein Colonialwaaren- und Militärputzartikelgeschäft betrieben hat. Derselbe wurde des Mordes seiner ihm später in die neue Welt gefolgten Ehefrau überführt. Der darüber emvörte Mob bemäch-iat- sich seiner und hänate ibn ans.
Vermischte».
* Wiesbaden, 7. Januar. In der verfloffenen Nacht wurde in ein Antiquitätengeschäft eingebrochen. Goldsachen uub Juwelen von hohem Werthe find gestohlen worden.
* Berlin, 2: Januar. Ueber den Umfang deS letzten Weihnachts'Postpacketverkehrs in Berlin werden folgende Zahlen mitgetheilt: Die Gesammtzahl der in Berlin auf- gelieferten und eingegangenen Packete betrug in diesem Jahre 1405 868 gegen 1323 106 des Vorjahres, so daß sich in diesem Jahre ein Plus von 82762 ergibt. Von der Ge- sammtzahl find in Berlin ausgegeben 878546 (65633mehr als 1893); eingegangen sind 527 322 (17 129 mehr als 1893). — Die Gesammtstückzahl der Durchgangspackete betrug 3312876 gegen 3091612 im Jahre 1893, also 221 264 mehr als im Vorjahr. Es war also eine gewaltige Aufgabe, die die Post zu erledigen hatte.
* Geestemünde, 7. Januar. Zwischen dem Capitän- lieutenant Burski und dem Corvetten-Capitän Rittler !
hat heute früh In Lehe ein Ptstolerr-uell stattgefunden. Der letztere wurde getödtet.
* Wien, 7. Januar. Die 51jährige Josefine Lederer, Wirthschasterin des Bureaudieners Johann Friedel, wurde heute mit durchschnittenem Halse in der ausgeraubten Wohnung tobt aufgefunden. Der Mörder, wahrscheinlich ein natürlicher Sohn Friedels, ist noch nicht eruirt. Die Beute betrug nur 10 Gulden und etwas Wäsche.
* Rio de Janeiro, 7. Januar. Infolge einer Explosion auf einem Vergnügungsdampfer sind im Hasen von Nicteroy 120 Personen ertrunken.
Literatur und Knnft
— Die Kritik, Wochenschau des öffentlichen Lebens. Herius- geaeben von Karl Schnetdt. Berlaa von Hugo Sterin, Berlin^., Gleditschstr. 35. Abonnement vierteljährlich 5 Mk. Einzelne Hefte 50 Pfg. Das uns vorliegende Heft 14 dieser neuen Zeitschrift bringt an leitender Stelle einen beachtens werlben Artikel, der »Großpreußen" überschrieben ist und die gegenwärtige Spannung zwischen d.'m Süden und dem Norden Deutschlands zum Gegenstand verständiger, außerordentlich beherzigenHwerther Erörterungen macht. Von weiteren lesenswerthen in diesem Hefte enthaltenen Beiträgen seien erwähnt: Das Auer'sche Gasglüblicht. Eine kritische Beleuchtung von L. Lüdeke. Der SocialtSmus in der Studentenschast. Von Dr. Eduard Feucht- wanger. Die Geschichte vom Gupferl. Von P ter Rosegaer. Zurück von Belgrad. Von Professor Dr. Schnapper-Arndt. Noch einmal die Fähnrichspresten usw.
Verkehr, Lund- und VoUswirthschaft.
(Bitte», 8 Januar. Marktbericht Aut dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0.75-0.85, Hühnereier Pt. Stück 7—9 A> 2 Stück — H, Käse pr. 6t 4—8 Käsemette pr. 6t* ß Erbsen vr. Liter 16 A, dinserr pr. Pttet 28 Z, Tmebev pr. Naar X 0,70—0.90, Hübner pr- Stück 0 85-1 00, Hafen«, pt. ®L X 0,70-1 20, Omten pr. 5t. X 1,40-1 80 Gärsipr.Pfd. 68-65 schienst, pr. 8fb. 74- 78 H,Kuh- u Mndfl pr.Pfd. 66-70 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 66 —76 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 60 66 3», Hammck- fletsch pr. Pfd. 60-70 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,60-5,00 X, Weißkraut pr. Stück--A, Zwiebeln pr. Gentner 3,00- 3,50 Jt,
M ich pr. Liter 16 20 A, Enteneier 2 ©t — A, Gänseeier — A.
Bekanntmachung» j
Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in § 25 der deutschen Wehrordnung werden alle im Jahre 1875 geborenen Militärpflichtigen,! sowie die in früheren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt, oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum E ntritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten und entweder in Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als i Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten oder als < Haus, und WirthschaflSbeamte, Handlungsgehilfen, Lehrlinge, Handwerks-1 gesellen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier' oushalten, hiermit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen in bte Rekrutirungsstammrolle in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar d. I. in der Bürgermeisterei dah'er, Zimmer 13. zu melden und Habei, wenn sie dahier nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, und wenn sie bei einer früheren Musterung eoneurriert haben, ihren Loosungsschein vorzulegeu.
Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Diejenigen, welche die Anmeldung unterlassen, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mk. oder mit Haft bis zu 3 Tagen belegt, von der Theilnahme an der Loosung ausgeschloffen und ihrer etwaigen Ansprüche «uf Zurückstellung u. s. w. für verlustig erklärt werden.
Bezüglich der zur Zeit der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen find deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- oder Fabrikherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtigen auf Grund des § 32 pos. 2, Lit. a, b, c, d, e, f und g der deutschen Wehrordnung sind rechtzeitig bei der Bürgermeisterei dahier vorzubringen, da verspätete Gesuche keine Berücksichtigung finden.
Militärpflichtige, welche zum einjährig-freiwilligen Dienst berechtigt find, haben, sofern sie nicht bereits zum activen Dienst eingetreten sind, sich bei Vermeidung von Strafe alsbald und längstens bis Ende dieses Monats bei dem Herrn Civilvorsitzenden der Erfatz-Commission (Kreisamt) dahier schriftlich oder mündlich zu melden und unter Vorlage ihres Berechtigungsscheins ihre Zurückstellung von der Aushebung zu beantragen.
Gießen, den 6. Januar 1895.
Der Oberbürgermeister.
Gnauth. 396
Freitag den 18. Januar, Vormittags 11 Uhr, soll im GarnisonLazareth zu Gießen
Submission.
Die Füllung des Eiskellers unserer Kliniken soll auf dem Wege der Submission vergeben werden.
Offerten, mit entsprechender Anschrift versehen, sind bis zum 12. Jan. d. I., Vormittags 12 Uhr, auf dem Lerwaltungsbureau abzugeben.
Die Bedingungen liegen auf letzterem offen.
Der Zuschlag erfolgt bis zum 13. Januar. 325
Gießen, den 8. Januar 1895.
Droßh. Verwaltungs -Direction der chirurgifch-ophthalm. Univ.-Klinik.
Bose. Vossius.
die Lieferung der VerpflegungS-Be- dürfniffe, sowie die Abnahme der gewonnenen Brodreste, Küchenabfälle und Knochen für das Etatsjahr 1895/96 verdungen werden.
Die Bedingungen sind im Geschäftszimmer des Lazareths einzusehen. Großherzogliches Garnison - Lazareth 386 Gießen.
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Neubau der Irren- Klinik tu Güßen.
Arbeitsvergebung.
Die für vorgenannten Neubau weiter erforderlich werdenden Arbeiten, als:
1) (8einerarbeiten (6 Loose).
2) Liefern und Legen von oicherr parkeidSven (emschl. Bltndboden) (1 LooS),
3) Liefern und Legen von Buchen- partetvSden (etnschl Bstndboden feenv. Äsphaltunterloge). (6 Loose)
4) Liefern und Lege« von Linoleum (3 Loose),
sollen auf dem Wege öffentlichen Angebots ve'geben werden.
Die Ardetten vertheilen sich bei den Schreinera'beiten auf 9, bei den übrigen ! Arbeit n auf 11 einzelne Gebäude und kann, jede dieser Arbettsgattungen für alle Gebäude zusammen oder nach Loosen getrennt vergeben werden-
Die Angebotunterlagen werden von Donnerstag, den lv. Januar 1895 ab, ouf dem ’-öaubüreau der J^r-n-Klinik zu Gießen, Frankiurterstraße Nr. 103 zur Einsicht offen gelegt und können auch, Zeichnungen ausgenommen, von ebenda bezogen we-den.
Die Angebote sind bis svöteffens Mreitag, den 1. Februar 1895, Bormit tags 10 Uhr bet vorge« ai nter Stelle ei> zureichen, woselbst zu dieser Zeit in Gegenwart etwa enschienener Interessenten die Eröffnung erfolgt.
Zu^chlagsfrist 4 Wochen. 395
Gießen, den 8. Januar 1895.
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Forderungen an die in Liquidation getretene Firma Gebrüder Wein- ^<rg in Gießen sind, sofern solche ^icht schon bei dem im Juni v. I. geschloffenen Arrangement gemeldet ^nd aneikannt find, innerhalb drei Wochen von heute ab bei dem Unterzeichneten zu melden, da solche sonst tei der demnächftigen Vertheilung keine Berücksichtigung finden können.
Gießen, den 5. Januar 1895.
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