daß man in anderen Gemeinden Anstände in dieser Richtung nicht gefunden habe. Die Mehrarbeit aber würde nicht von solchem Belang sein, daß sie gegenüber der durch die der-
Ueberschuß von ca. 130 Mark ab. In den Vorstand wurden wtedergewahlt die Herren RechtSanwalt Metz, RechtSanwalt Grünewald, Hermann Eichenauer, Th. Haubach, Earl Leib, I. Barnaß, Martin Dörr, Ludwig Georgi, Dr. Gutfleiich, Fr. Habentcht I, Wilh. Herbert, H. E. Jughardt, Dr. Jung, Just- Krailmg, F. C. B Koch, Carl LooS, Gg. Em. Möhl, Carl Schlüter. Neu gewählt wurden die Herren Fabrikant Schaffstädl, Earl Faber, Fabrikant Hanau. — Betreffs der bevorstehenden Stadtverordnetenwahl theilte der Vorsitzende der Versammlung mit, daß der Vorstand nach Ber-
malige Fasiung der Steurrzettel bewirkten Täuschung eines großen TheilS des Publikums als da- größere Uebel in Betracht kommen könne. Auch die den Kirchengemeinden entstehenden Kosten dürften im Hinblick auf die Geringfügigkeit derselben keinerlei Berücksichtigung finden in einer Sache, in welcher es sich nur um einen Act der Ger^htigkeit und Billigkeit handle. Der Referent empfiehlt dem Städtetag, zur Herbeiführung der gewünschten Ordnung gemeinsame
der Dahingeschtedenen von ihren Plätzen Der vom Schrift- Habe aber durch diese I führer verlesene Rechenschaftsbericht für das abgelaufene BeretnSjahr hob besonders die Bildung des Provinzialver- bandeS für Oberheffen hervor. Der Kaffenlührung des Rechners Leib wurde Entlastung erthrilt, die Rechnung schließt mit einer Einnahme von über 500 Mark und eine«
Deutscher Reich.
Berlin, 5. November. Die am Montag zusammengetretene Commission zur Berathung der Revision unserer Arbeiter-Versicherungs-Gesetzgebung, in erster Linie der JnvaliditätS- und Altersversicherung, wurde vom SlaatSsecretär Dr. v. Bötticher begrüßt. Dann hielten Geheimrath von Wondtke und Präsident des ReichSverfiche- rungSamteS Dr. Bödiker Ansprachen, in denen betont wurde, wie gut sich die Selbstverwaltung und das berufS- genoffenschaftliche Princip bewährt hätten. Gegen das Marken- kleben sprach sich Herr Dr. Bödiker entschieden auS, und meinte er, die BerufSgenoffenschaften könnten den größten Theil der JnvaliditätS- und Altersversicherung dahin übernehmen, daß ein bestimmter Procentsatz am Jahresschlüsse umgelegt und von den Genossenschaften eingezogen werde. Die meisten übrigen Redner äußerlen sich gleichfalls sehr anerkennend über die BerufSgenoffenschaften.
Häufte Nachrichten.
WolffS telegraphisches Eorrrspondenz-Bureau.
Berlin, 5. November. Die preußische Central- GenoisenschaftSkasse weist in der „Berl. Eorresp." wiederholt darauf hin, daß nach § 2 deS Gesetzes außer an landwtrthschaftliche Darlehenskassen und gleichartige Institute der Provinzen nur an Vereinigungen und Verbandskassen eingetragener Erwerbs- und WirthschaftSgenoffenschafteu, die unter ihrem Namen vor Gericht klagen und verklagt werden können, Darlehen gewährt werden dürfen. Die Entwickelung der Kasse im ersten Monat des Bestehens wird als recht erfreulich bezeichnet.
Wildpark, 5. November. Der König von Portugal ist gestern Abend abgereist. Der Kaiser gab ihm das Geleite zum Bahnhofe und verabschiedete sich herzlich.
Dortmund, 5. November. Bei der heutigen Reichstags-Stichwahl erhielt Lütgenau (Socialdemokrat) 24,033, Möller (nationalliberal) 21,305 Stimmen. Lütgenau ist somit gewählt.
Wien, 5. November. Die „Polit. Corresp." erfährt, daß die türkische Regierung das Verbot der Einwanderung fremdländischer Juden aufrecht erhält und nur einen dreißigtägigen Aufenthalt in Palästina gestattet, um die heiligen Orte zu besuchen. Jedoch müssen die Betreffenden bei der Landung in Jaffa der Polizei als Sicherstellung, daß sie das Land nach Verlauf dieser Frist verlassen, unbedingt einen Bürgen in der Person eines ottomanischen Unterthanen stellen.
Ellifchau, 5. November. DaS Allgemeinbefinden des Grafen Ta affe ist befriedigend.
Depeschen deS Bureau »Herold*.
Berlin, 5. November. Der König von Portugal hat, w'e die „Post" hört, Veranlassung genommen, nach verschiedenen Seiten hm seiner Freude über den herzlichen und ehrenvollen Empfang, den er beim ttaiserpaare gesunden, Ausdruck zu geben. Beim Verlassen deS deutschen Bodens hat er noch von Goch au» sich telegraphisch beim Kaiser für die ihm gegebene Aufnahme bedankt.
Berlin, 5. November. Die Vereidigung der Re- i fr ui en der Garnisonen Berlin, Spandau, Charlottenburg und Groß Lichterfelde wird am nächsten Donnerstag Vormittag in Gegenwart des Kaisers hier stattfinden.
Berlin, 5. November. Die „Poft" schreibt: Unsere gestrige Meldung, daß dem BundeSrathe der Reichs- Haushalts Etat noch nicht ganz vollständig vorliegt, müssen wir trotz der entgegengesetzten Behauptung der „Berl. Polit. Nachr." aufrecht erhalten. Wenn sich die „Berl. Polit. Nachr." die Mühe geben wollten, eingehende Informationen einzuziehen, so würden auch sie zweifellos festzustellen in der Lage sein, welche Etats noch rückständig find.
Berlin, 5. November. Im „Berliner Tageblatt" veröffentlicht heute Dr. Kropatschek, bezugnehmend auf die Mittheilung deS genannten Blattes, wonach er bereits im December 1894 Klarheit über die Hammerstein'schen Verbrechen gehabt habe, eine längere Erklärung, in welcher er den Nachweis zu bringen sucht, daß die ihm damals bekannt gewesenen Thatsachen nicht alö verbrecherisch bezeichnet werden könnten. Von den wirklichen „Verbrechen" habe er erst in den letzten Tagen deS Juli eine Andeutung und Anfang August die Thatsachen erfahren.
Berlin, 5. November. Der AuSs chuß des Bundes der Landwirthe, der gestern im ReichStagSgebäude zur Berathung über die Frage der Hebung der Getreide- Preise und über die Arbeiterfrage zusammengetreten ist, hat in seiner heutigen Sitzung eine Kundgebung beschlossen, die morgen dem Vorstände deS Bundes zur Begutachtung und event. Beschlußfassung vorgelegt werden wird.
Berlin, 5. November. Die Conferenz zur Vorberathung der Revision deS Alters- und JnvaliditätS- Versicherungsgesetzes hielt heute Vormittag ihre zweite Sitzung im Reichsamte deS Innern ab. Die ReichSregierung hatte zur Revision des Gesetzes einen selbstständigen Entwurf eingebracht, der von weittragender Bedeutung, namentlich in I finanzieller Hinsicht, ist. ES wurde die Einzelbrrathung der ersten Bestimmungen begonnen. Diese Berathung soll die ganze Woche in Anspruch nehmen.
Berlin, 5. November. Wie nachträglich gemeldet wird, hat der Kaiser den König von Portugal nicht L la amte deS 3. brandenburgischen Jnfanterie-RegimentS Nr. 20 gestellt, sondern ihn zum Chef dieses Regiments ernannt.
Leipzig, 5. November. Die Revision von 77 Fuchs- Wühlern gegen da- Urtheil deS Landgerichis Weiden vom 27. April 1895 wurde gestern verworsen.
München, 5. Novemver. Von den bei dem Einsturz des Neubaues verunglückten Personen sind zwei weitere gestorben, so daß die Katastrophe bis jetzt vier Opfer ge- fordert hat.
Straßburg i. E., 5. November. Im Mittelpunkt des Schritte zu thun. — Der (Korreferent Dr. Gaßner - Mainz Interesses der gestern Abend im Saale des Gasthauses „zur pflichtet den Ausführungen des Referenten unter der Vorau«. Sonne" Hierselbst ftattgehabten Versammlung deS freien setzung bei, daß die Kirchengemeinden die Mehrkosten der elsaß-lothringischen Bürgervereins stand das von specielle» Verzeichnung der Localkirchensteuer auf dem Gemeinde- dem Vorstaude der elsaß-lothringischen Volkspartei, Rechts- fteuerzettel tragen. Er bezeichnet die Aufführung der AuS- anwalt Dr. Blumenthal auS Colmar, behandelte Thema: schlüge als daS correcte, gegen vermeintliche Täuschung „Die dringende Nothwendigkeit einerOrgauifirung der demo- sichernde verfahren- die Kosten würden für jede in Betracht kratischen Partei in Elsaß Lothringen." Redner versäumte kommende Kirchengemeinde 260 bis 280 Mk. betragen, in seinen Ausführungen nicht, nachdrücklich zu betonen, daß ES würde wohl manche Verhandlung über diese Auflage die von dem Redacteur Judet vom „Petit Journal" dem uothwendig werden, wegen deS von den Kirchengemeinden ReichStagSabgeordneteu Preiß in den Mund gelegten Aeuße- erfolgenden Widerstande«. Ein Mißstand aber könnte in- mngen nicht Namens und im Auftrage der elsaß-lothringischen zwischen sofort beseitigt werden, nämlich daS Fehlen der BolkSpartei gefallen, sondern lediglich als rein private Aeuße- Umlagen - Coesfizienten. Jeder Steuerzahler müsse in der rungen anzusehen seien. Die BolkSpartei verfolge keine andere Lage sein, seine Steuern selbst zu berechnen, namentlich die-
Ziele, als diejenigen, welche in dem vor aller Welt ver- jentgen, welche nach dem Gesetz vom 25. Juni 1895 bei
kündeten Programm niedergelegt wären. AlS die in erster der Einkommensberechnung in Abzug kommen. — Herr
Linie zu erstrebenden Ziele bezeichnet Redner die Abschaffung Oberbürgermeister Gna uth erläuterte die einzelnen UmlagS-
des Ausnahmezustandes und die Einführung eines Reichs- Coöffizienteu, welche in Gießen der gemeinheitlichen Be-
PreßgesetzeS, obwohl dieses noch lange nicht daS Ideal eines steuerung zu Grunde liegen und legt dar, daß einzelne
freiheitlichen PreßgesetzeS sei. An diesen Bestrebungen könne Nebensteuern im Vergleich zur wirklichen Gemeindesteuer
Jeder mitarbeiten, gleichviel, ob Altdeutscher oder Ein- recht hohe seien. Der AuSschlagS - Covffizient der evaug.
heimischer. Einen Unterschied kenne die BolkSpartei zwischen LandeSkirchensteuer sei 1,7, derjenige der localen Kirchen-
beiden nicht. RechtSanwalt Jerschke erklärte sich mit den steuer aber 3,6. Er könne nicht glauben, daß eine auf-
dargelegten Zielen der BolkSpartei Namens deS liberalen richtige Kirchengemeinde sich weigern werde, da« anzugeben,
Bürgervereins einverstanden. was ihre Gemeindemitglieder für sie zu zahlen hätten; auch
London, 5. November. 166 Mitglieder des Unterhauses würde die Kirchengemeinde sich nicht weigern, die Kosten zu
richteten an Salisbury eine Adresse, in welcher um eine tragen; er wünsche, daß eine Verständigung hierüber zu
wildere Behandlung derGefangenen gebeten wird. Stande komme. Die Debatte erledigte sich mit Annahme de« Sofia, 5. November. Der Fürst sendet zur Krön- Morneweg'schen Antrages, daß eine Aenderung in der Weise
ungSfeier des Zaren eine Deputation nach Moskau. veranlaßt werden möchte, daß in allen Gemeinden, welche
■ — — eine gesonderte Aufführung der localen Kirchensteuer in den
Gemeindesteuerzetteln beantragen, aus Kosten der betreffenden . R TV, Kircheumeinde die locale Kirchensteuer auf den Gemeinde-
Wietze», Den 6. November Isdv. steuerzetteln erkennbar gemacht werde. (Fortsetzung folgt.) Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit •• Da« Museum des Oderhefi. SeschichtSverein« im alten der Großherzog haben allergnädigst geruht, dem Pfarrer RathhauS hat auch in den letzten Monaten eine» nicht un- Otto Orth zu Herbstein die evangelische Pfarrstelle zu beträchtlichen Zuwachses sich zu erfreuen gehabt. Wie in Vilbel, Decanat Rodheim, dem Pastor an der Dreifaltigkeit«. jeder alten deutschen Stadt, war früher auch in Gießen in kirche zu Hamburg Otto Palmer die evangelische Pfarr- der Mitte des Marktplatzes ein Brunnen, der leider zu Be- stelle zu Seeheim, Decanat Eberftadt, zu Übertragen. I ginn dieses Jahrhunderts beseitigt wurde. Herr Kaufmann
Hessischer Slädletag. (Fortsetzung). Zu Punkt 3 Bieker in der Neustadt hatte die große Güte, dem Verein der Tagesordnung: Er kennbarm ach un g der localen drei von den früheren vier steinernen Brunnenlöwen zu Kirchensteuer auf den Gemeindesteuerzetteln schenken. Die Statuette des Neptun, welche den Brunnen führte in feinem Referate Herr Oberbürgermeister Morne- krönte, steht sehr wenig verletzt auch noch in einem Privat- mftQbt au6, b°6 ncben bcr allgemeinen evan- garten unserer Stadt, doch gelang eS dem Verein noch nicht, gclischen LandeSkirchensteuer in den meisten Orten, sowohl I auch diese zu erlangen, um später womöglich den Brunnen von katholischen wie evangelischen Kirchengemeinden zur Be- in seiner alten Gestalt wieder aufzubauen. Freilich wäre eS strettung der localen kirchlichen Bedürfnisse eine Umlage er- bann nöthig, daß ein Bild dieses alten Brunnens aufgefunten hoben würde, welche mit den von den bürgerlichen Gemeinden würde. Vielleicht hat Jemand in der Stadt Kenntniß von ausgeschriebenen Communalumlagen eingezogen werde. Heber einem solchen? BiS jetzt hat der Verein vergeblich darnach bk Höhe dieser localen Kirchensteuer enthielten aber die gesucht, obgleich eS ihm gelungen ist, seine Bildersammlung Gemeindesteuerzettel keine Zahlenangabe. Auch fehlte jeg- I von Gießen und anderen Städten der Provinz sehr wesentlicher Hinweis, daß in dem an die bürgerliche Gemeinde zu lich zu vermehren. Auch die schon reiche Sammlung von zahlenden Betrage überhaupt eine derartige Umlage enthalten alten eisernen Ofengußplatten ist durch Ankauf von 32 Stück sei. Diese Verschleierung der localen kirchlichen Umlagen auf wesentlich gewachsen. Wäre der Verein nur endlich im den Gemeindesteuerzetteln müsse als unzulässig bezeichnet Stande, diese Schätze in würdiger Weise zum Studium ähu- werden. Zunächst habe wohl der Steuerzahler ein Recht, zu lich wie in Frankfurt aufzuftellen. - Durch die AuSgrab- wissen, für welche Corporation feine Zahlung in Anspruch ungen römischer Alterthümer, die auf Kosten deS Verein« genommen werde. Wenn eingewendet werde, daß diese auf dem Gräberfeld bei Muschenheim gewonnen wurden, ist Kenntniß durch Einsichtnahme der Heberegister zu erlangen dem Museum ebenfalls Zuwachs geworden, wenn auch nicht« fei, fo sei dies nicht stichhaltig, weil die Möglichkeit dieser wesentlich besonderes. Bemerk«nSwerth ist nur ein schöne« Einsichtnahme die specielle zahlenmäßige Mittheilung von den Thonlämpchen mit Töpferstempel AGILIS F. Bon Echzell einzelnen Schuldigkeiten nicht ersetze, besonders wenn eß sich erhielt daß Museum durch die Güte deS Herrn Lehrer« um große Städte handle, in denen während der nur auf Simon daselbst eine sehr schwere Kiste mit römischen Alter- acht Tage bemessenen Offenlegungsfrist Tausende die Erhebe- thümern, darunter ein große« Stück Gußmauerwerk, am be- regtfter einsehen sollen. Die Mehrheit der Steuerzahler merkenswertheften aber waren die zahlreichen Trümmer einer denke bei der dermaligen Einrichtung gar nicht an die Local- römischen Amphora. ES gelang, einen großen Theil der- kirchensteuer und betrachte daS, was nach Abzug der all- selben wieder zusammenzusetzen, sodaß die Form diese« zweigemeinen evangelischen Kirchensteuer auf dem Gemeindesteuer- henkeligen RiesenkrugS sehr deutlich erkennbar ist. Auf de« zettel noch verzeichnet bleibt, alß ganz zu Gunsten der bürgen einen Henkel ist ein Töpferstempel. - Aber auch an den in lichen Gemeinde von ihnen angefordert. Die unlogische Fassung unserer Gegend so außerordentlich seltenen fränkischen Alter- der Steuerzetiel müsse diese Auffassung Hervorrufen. Bei thümern hat daS Vereinsmuseum dadurch einen sehr werth- den wachsenden Bedürfnissen und den naturgemäß mit steigen- vollen Zuwachs erfahren, daß der ungenannte Freund, der .n Gemeindesteuern haben aber die bürgerlichen Gemeinden früher schon höchst werthvolle Geschenke stiftete, eine Anzahl ein erhebliches Interesse daran, daß nicht durch eine will- fränkischer Schmuckgegenftände au« der Umgegend von Mainz kürliche incorrecte Manipulation ihnen Anforderungen zu- dem Verein schenkte. — Einzelne Geschenke, so zwei Kanonen, geschrieben werden, die sie an die Steuerzahler gar nicht kugeln, die bei der Fabrik von Herrn Throm außgebaggert ftellen. Lediglich aus OpportunitätsrÜcksichten habe der Ge» und von diesem dem Museum zugewiesen wurden, kleinere setzgeber den bürgerlichen Gemeinden die Erhebung der Münzen, Urkunden auf Papier und Pergament, Stücke von Kirchensteuer aufgebürdet, das Odium für diese Steuer Ofenkacheln, Bilder u. a. sind dankbar angenommen worden, aber wollte er ihnen nicht zuschieben. Die Stadt Darm- und muß überhaupt allen Freunden, welche die Sammlung stadt sei bereits zur Beseitigung dieser Unzuträglichketten werkthätig unterstützten, allerwärmster Dank au-gesprochen bei den zuständigen Organen vorstellig geworden; nachdem werden. — Daß Museum ist Sonntag« von 11 — 12 Uhr der evangelische Ktrchenvorstaud erklärt, er werde die durch geöffnet und geheizt.
die gesonderte Aufsührung der Localkirchensteuer in den Die Seueralversammlaug bei Sereial ber freiRaeige»
Steuerzetteln erwachsenden Mehrkosten nicht übernehmen, ist VolttpaNei fand gestern Abend unter Vorsitz de« Herrn die Stadt Darmstadt abschläglich beschieden worden mit der Rechtßanwalt Metz statt. Der Vorsitzende widmete dem im Motivirung, daß bisher keine andere Gemeinde deß Landeß verflossenen Vereinsjahr verstorbenen Gymnasiallehrer Teator, eine specielle Verzeichnung der Localkirchenstruer gefordert, die welcher dem Vorstande deß Verein« angehörte, einen warm seitherige Ntchtbezeichnung dieser Ausschläge zu Aäsiänden auch empfundenen Nachruf, ferner gedachte er des verstorbenen ntdjt geführt habe, daß aber die durch die specielle Verzeichnung Stadtverordneten Simon, welcher ebenfalls dem Dorstanb entstehende Mehrarbeit eine verspätete Erhebung und Bei- angehörte. Die Versammlung erhob sich zum Gedächtniß treibuug der Gemeivdesteuer zur Folge haben müsse. Die .......
Darmstädter Stadtverwaltung I '
Motivirung sich nicht bekehren lassen; wenn sie die erste gewesen, welche gegen die von ihr al- mißftändig befundene Einrichtung remonstrire, so rechtfertige die« nicht den Schluß,


