Ausgabe 
5.7.1895 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

welche für die Fechtsache Hessens von gewißer Bedeutung find. 1) tue Generalversammlung in Zukunft in Wanderversamm­lungen umzuwandeln, 2) das demächst neu zu erbauende ReichswaiseuhauS, wenn nicht in Gießen, so doch im Groß- nerzogthum Hessen zu erbauen. Beide Anträge wurden einstimmig angenommen. Die nächste General­versammlung findet in Frankfurt a. M. statt. Das neue Reichswaisenhaus wird in Gießen erbaut. Be­stimmend für letzteren Beschluß waren die vorher gepflogenen Unterhandlungen des hiesigen Verbandes mit der Stadt­vertretung und hatte dieselbe für den Fall, daß das neue Reichswatsenhaus für Gießen vorgesehen werden sollte, bezüglich eines zu stellenden passenden Bauterrains Zuge- ständnisie gemacht.

*» Zu unserem ArtikelStraßeuverbreiteruug" in Nr. 153 haben wir ergänzend zu bemerken, daß die Parterrefront des Hauses Seltersweg 44, Herren W. u. G. Schuchard gehörig, über 50 Ctm. zurückgeschoben wird. Dieses ge­schieht in Folge gütlicher Vereinbarung zwischen der Stadtbehörde und den Besitzern, wonach Letztere eine Ent­schädigung von 2600 Mk. erhalten.

♦♦ Ladeudiebstahl. In einem Laden in der Bahnhof­straße entwendete gestern Abend ein bettelnder Handwerks­bursche eine Parthie Cigarretten und ein Stück Seife. Der­selbe wurde verhaftet.

* Die Bestimmungen, betreffend Fahrpreisermäßigung für Beteraueu aus den Feldzügen von 1870/71, die aus Anlaß der 25 jährigen Wiederkehr der SiegeStage von 1870 festlichen Veranstaltungen auf den Schlachtfeldern beizuwohnen wünschen, lauten, wie die Königliche Etsenbahndirection Saarbrücken mittheilt, folgendermaßen: 1. Auf den deutschen Eisenbahnen werden während der Monate Juli-September 1895 den Veteranen aus den Feldzügen 1870/71 zum Besuche der Schlachtfelder bet Saarbrücken, Weißenburg, Wörth a. d. Sauer, Straßburg und Metz folgende Vergünstigungen gewährt : a) Hin- und Rückfahrt in der 3. Wagenklaffe aller Züge je zum Militärfahrpreise (1,5 Pfg. per Kilometer), b) Hin- und Rückfahrt in der 2. Wagenklaffe aller Züge je zum MilttärfahrpreiS (auf je 2 Milirärfahrkarten). c) Bet Be­nutzung von D (Durchgangs-) Zügen ist keine Platzgebühr zu entrichten, d) Auf den norddeutschen Bahnen werden 25 Kg. Freigepäck gewährt (die Altona-Kaltenkirchener Eisenbahn ge­währt für ihre Strecken jedoch kein Freigewicht). Auf den süddeutschen Bahnen werden nur 10 Kg. Handgepäck frei befördert. Die Vergünstigung wird auch für den Fall ge­währt, daß die Veteranen mehrere Schlachtfelder zu besuchen und die Rückreise von einem anderen Punkte als dem End­punkte der Hinreise anzutreten, oder einen anderen Rückweg zu nehmen wünschen. 2. Die Vergünstigungen werden nicht gewährt für den Fall, daß die Veteranen von der gewöhn­lichen Rome, d. h. demjenigen Eisenbahnwege, für welchen die Eisenbahnfahrkarten im regelmäßigen Verkehr Gültigkeit haben, auf der Hin- oder Rückreise abzuweichen wünschen, um bei dieser Gelegenheit auch andere Orte zu besuchen, für diese Umwege und Seitentouren. 3. Ausweise der Vete­ranen: a) Befitzzeugniß der Kriegsdenkmünzen für Combat- tanten des Feldzugs 1870/71, falls dieses nicht vorhanden, b) Bescheinigungen des TruppentheilS oder deS hetmathlichen Bezirkscommandos über die Theilnahme am Feldzuge. Ab­schriften etngerahmter oder sonst zur Mitnahme nicht geeig­neter Besitzzeugnisse sind durch die Ortspolizeibehörde oder durch öffentliche Beamte, die zur Führung eines Dienstsiegels berechtigt find, zu beglaubigen.

** Postalisches. Das Reichs-Postamt hat soeben ver­fügt, daß btn holographischen Abzügen, deren Beförderung als Drucksache zulässig ist, wenn sie gleichzeitig in mindestens 20 gleichlautenden Exemplaren am Schalter ausgeliefert werden, von jetzt ab auch die mittelst Cyclostyle - Copir- apparatö, des Edison-MimmiographS und desMultiplikators" hergestellten Vervielfältigungen gleichgeachtet werden sollen. Mithin werden für die Folge alle nach den genannten Ver­fahren hergestellten Schriftstücke in einer Zahl von weniger als zugleich 20 von der Post nicht mehr alsDrucksache" befördert.

Bad-Nauheim, 28. Juni. Der Aufschwung, den unser Badeort genommen, kennzeichnet sich neben dem stets zu­nehmenden Fremdenbesuch u. A. auch dadurch, daß als Pacht für die Curhaus - Restau ration, wofür seither circa 3000 Mk. gezahlt wurde, jetzt auf Grund der bevorstehenden Neuverpachtung bereits 10000 Mk. geboten worden sind.

D Schwickartshausen, l.Jult. Der Krieger-Bezirksverband Ortenberg feiert am 14. Juli sein diesjähriges Bezirks- feft in unserem Ort und der hiesige Verein wird daselbst seine Fahne etnweihen.

Schotten, 2. Juli. Der neugegründeteDeteranen- bund", eine Vereinigung ehemaliger Krieger in den Feld­zügen aus den Kreisen Büdingen und Schotten, hielt gestern Nachmittags inKraftS Garten" zu Nidda eine Versamm­lung ab, wobei die gemeinsame Bethetligung der BundeS- genoffen an der großen patriotischen Landesfeier am 18. August zu Darmstadt beschloßen wurde. Fast sämmtliche Gemeinden der genannten Kreise bewilligten als Beihilfe zu den Reise- kosten 5 oder 7, einzelne 10 Mk. für jeden ihrer Veteranen.

O Aus dem Vogelsberg, 3. Juli. Wer nach der Heu­ernte die kahlen Wiesen betritt, dem werden nicht leicht die häufig auf denselben umher liegenden fetten, nun gedörrten Pflanzen entgehen. Es sind dies die aus dem Heu gelesenen und zurückgeworfenen Herbstzeitlosen, welche be­kanntlich jetzt Frucht tragen, nachdem sie im Herbste geblüht hatten. Der Landmann kennt allgemein die Herbstzeitlose alS eine sehr stark giftige Pflanze, die, wenn sie im Heu bleibt, dem Vieh beim Füttern schweren Schaden zufügen kann und ebenso allgemein weiß man, daß die reisen Samen­körner kleinen Thieren nach dem Genuß den Tod bringen. Aber man beachtet nicht, daß mit dem bloßen Ausscheiden der jetzt Samen tragenden Herbstzeitlosen und ihrem acht­losen Beiseitewerfen die Vernichtung dieser äußerst schädlichen

Pflanze nicht nur nicht erzielt, sondern ihre Vermehrung unbewußt gefördert wird. Die in der Reife befindlichen Körner fallen nämlich bald aus und bilden neue Pflanzen. Auch die abgemähten Pflanzen werden durch das Abmähen nicht zerstört, da die im Boden tief steckende Zwiebel im Herbste Blüthen und im nächsten Frühjahre wieder Blätter und Samen treibt. Die beste Art der Vernichtung der Herbst­zeitlose besteht darum im Ausstechen der Zwiebeln während ihrer Blüthezeit im Herbste. Dazu sammele man jetzt die ausgeschiedenen Blätter mit den Samensäcken, oder laße sie nicht achtlos auf den Wiesen liegen, sondern vernichte sie auf irgend eine Art, damit die Wiese und das auf ihr er­zielte Futter von dieser gefährlichen Pflanze befreit bleibe.

P.-A. Worms, 3. Juli. 14. VerbandSschießen des badischen Landesschützenveretns, des pfälzischen und mittel­rheinischen Schützenbundes. Die feierliche Enthüllung des Ludwig-Denkmals findet am 15. Juli hierselbft statt und ist die hiesige Schützengesellschaft mit ihren Gästen hierzu ein­geladen. Heute sind wir in der Lage, Näheres darüber zu berichten. Unsere Betheiligung an diesem Wetheacte, der dadurch noch zu einem beionders feierlichen wird, daß er sich in Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Ernst Ludwig und Ihrer Königlichen Hoheit der Groß­herzogin vollziehen wird, denken wir uns so, daß jeder Ver­ein des Dreiverbandes, der Lust hat und dem es möglich ist, eine Fahnenabordnung von drei Mann stellt. Die Schützen marschiren geschloßen mit Musik vom Festplatze nach dem Ludwigsplatze, wo für dieselben ein Platz reservirt wird. In diesem Sinne find dieser Tage besondere Ein­ladungen an sämmtliche Vereine ergangen. Daß die Stadt Worms angesichts der beiden Festlichkeiten ihr Möglichstes aufbietet, um in dem festlichsten Gewände zu erscheinen, be­darf wohl kaum der Versicherung. Großartiges wird an Decoration geleistet werden. Große Menschenmaßen werden sich an beiden Hauptfesttagen am 14. und 15. Juli in unseren Mauern zusammenfinden. Daß Alle befriedigt von dannen ziehen, daran arbeiten alle Kreise der altbewährten Feststadt.

Vermischtes.

* Frankfurt a. M., 3. Juli. Heute Vormittag gegen 11 Uhr ereignete sich im Güterbahnhofe der Staatsbahn ein gräßliches Unglück. Der Maschinenheizer Ernst Fch. Wtlh. Gill aus Homburg v. d. H., der mit Rangiren be­schäftigt war, lehnte sich an der Seite seiner Maschine hinaus und kam mit dem Kopse einem Laternenpfahl, an dem ein hölzerner Bolzen zum Anlegen der Leiter beim Putzen der Lampen angebracht ist, zu nahe, so daß dem Unglücklichen der Bolzen unterhalb des AugeS eindrang und den Kopf durchbohrte. Der Schwerverletzte wurde in das Schwestern­haus nach Bockenhetm gebracht, wo er Nachmittags um 2 Uhr unter qualvollen Schmerzen gestorben ist- er hinterläßt eine Wittwe und vier Kinder.

* Ms. Kassel, 3. Juli. Eine verheerende FeuerS- brunst^hat gestern Nachmittag das Dorf Hombressen im Krem Hofgeismar heimgesucht. Dem Vernehmen nach ist das Feuer durch Ausbrennen eines Schornsteins in einem Hause der Pfeffergasse entstanden- es sollen starke Funken umhergeflogen sein und, von dem herrschenden starken Winde ent­facht, die Balkenlage des Dachstuhls in Brand gesetzt haben. Jedenfalls steht so viel thatsächlich fest, daß Nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr der Brand in dem genannten Hause entstand und da bet der obwaltenden starken Sonnengluth und tropischen Hitze die alten Balken und Bretter der au« Lehmsteinfachwerk erbauten Häuser schier wie Zunder brannten, so griff das entfeffelte Element mit unglaublicher Schnellig­keit um sich, so daß binnen einer halben Stunde gleich mehrere Häuser in vollen Flammen standen. Für Löschen und Eindämmen des Feuers konnte anfänglich nur wenig oder gar nichts geschehen, weil die meisten arbeitsfähigen Leute draußen auf dem Felde waren. Die anwesenden wenigen Greise und Weiber mußten sich darauf beschränken, daS Vieh loszubtnden und die nothwendigsten HauSgeräthe zu retten. Dazu kam der starke Wind, welcher die auf­lodernden Flammen immer von Neuem anblieS, so daß eine Hofraithe nach der andern zu brennen aofing und die Feuer­wehr nur wenig thun konnte. Erst nachdem die Feuerwehren von den Nachbarorten Hofgeismar, Grebenstein, Immen­hausen 2C. erschienen, auch eine Abtheilung des Hofgeismarer Dragoner-Regiments auf der Brandstätte eintraf und that- kräftig mit eingriff, gelang es den vereinten Kräften, den Brand einzudämmen. Die sämmtlichen Häuser der Pfeffer- gaffe und am Lübecker Weg find mit fast allen Vorräthen ein Raub der Flammen geworden, darunter befindet sich auch die Bürgermeisterei sammt allem Inventar- im Ganzen find einige dreißig Häuser total eingeäschert worden. Auch eine große Anzahl Vieh kam in den Flammen um. Kirche und Schule wurden gerettet. Erst Nachts um 2 Uhr war man des Feuers Herr und konnte das Militär abrücken. Leider haben nur wenige der Abgebrannten versichert. ^Der angerichtete Schaden ist ein ganz bedeutender.

* Thorn, 2. Juli. Gestern ist hier und in der Um­gegend ein heftiges Gewitter niedergegangen, welches vielen Schaden anrichtete. In der Bromberger Dorstadt fuhr der Blitz in die Backstube eines Bäckermeisters- ein Geselle wurde sofort getödtet, ein Lehrling gelähmt.

Wien, 3. Juli. Der 17jährige Zögling der hiesigen Cadettenschule August v. Molnar erschoß sich mit seinem Dtenstgewehr aus Furcht davor, daß er die Prüfung nicht bestehen werde.

* Rostow a. Don, 2. Juli. Der LuftschifferKasimir Krassin Ski ist hier beim Herablaßen mit dem Fallschirm verunglückt. Derselbe stieg in seinem Ballon ungewöhnlich hoch und wurde beim Herablaßen vom Winde dem Donfluß zugetrieben, in welchem der Luftschiffer ertrank.

" Kriegserinnerungen. In derKöln. Ztg." erzählt ein Theilnehmer am deutsch-französischen Feldzuge: Ich stand

während des Krieges bei einer Batterie des Grohh. Heß Feld-Artillerie Regiments Nr. 25. In den letzten November« tagen, kurz vor dem zweiten Vorgehen gegen Orleans, lag die Batterie mit anderen Truppen einige Tage in Theilley- le-Gaudin, einem kleinen Dorfe in der Nähe von Toury. Die Bewohner des OrteS waren durch die langen Quartier- lasten, nicht zum Mindesten durch daS rücksichtslose Vorgehen der vor uns dort einquartierten Franzosen, meist Mobil garden, FranctireurS, vollständig auSgesogen und auf unser. Mildthättgkeit angewiesen. Täglich wurde durch den OrtS diener mit der Trommel, wie das in Frankreich in der. kleineren Orten üblich ist, in den Straßen bekannt gemacht zu welcher Stunde die Bürger bei den Barbaren, die wir waren, ihre Ration Brod, von unserer Feldbäckerei geliefert, auf der Mairie in Empfang nehmen konnten, wovon denn auch reichlich Gebrauch gemalt wurde.

* Der Souderzog des Kaisers. Bei der Fahrt von der Wildparkstation nach Hamburg bestand der Sonderzug Kaiser Wilhelms aus vierzehn Salon- bezw. Küchen-, Dienst- und Schlafwagen, und war vnllständig besetzt. Die Länge deS Zuges mit zwei Maschinen betrug, da jeder Wagen, von Puffer zu Puffer gerechnet, 18 Meter lang ist, Über 300 Meter, das Gewicht etwa 12,000 Gentner. In dem kaiserlichen Zuge befanden sich vorn und hinten je ein Wagen für daS Gepäck, das Dienstpersonal und ein Schlafraum - der dritte Wagen war der Schlafwagen des Kaisers, der vierte der für 12 Personen berechnete kleine Speisewagen, der fünfte der kleinere Küchenwagen, deßen eine Hälfte auch als Schlafraum dient. Sind die vierzehn kaiserlichen, hell­gelb und blau gestrichenen Wagen in einem Zuge vereinigt, so besteht er aus zwei Gepäck« und Dienstwagen, ein großen Speisewagen für 18 Personen, einem kleinen Spei-/ wagen für 12 Personen, aus einem großen Kücheuwag? mit großem Herd und voll^ ibtger Einrichtung, Waffe* leitung, Wärmevorrichtung, Anrichtetischen, Keller unb Eis kästen usw., aus einem kleinen Küchenwagen mit vollstän- biger Einrichtung unb klemerem Herb, aus einem Schlaf­wagen für ben Kaiser, einem Schlafwagen für bie Kaiserin, einem Salon- unb Arbeitswagen für den Kaiser, einer Salonwagen für die Kaiserin, seiner zwer Salonwagc den großen Generalstab, die Minister, Adjutanten, Hof- chargen und endlich ans zwei Schlafwagen für dieses oben- benannte Gefolge. Die Heizung erfolgt im Winter mittels Warmwaffer, auch Dampfheizung ist vorgesehen- die Be«

|6 auf !*

ss

beKrn-b

MtUtlil

26.2

#nn,o6Sfl stabli-lt

ystvbar «

"Mllischwtrid ^udtckllosed.K .ubcikulosed.ls ^amwtzündv

Wgengelüwu zllleMwachr Selbstmord Dllch Ertrink

Suv

Trrkehi

Li«r>m

* 13.10, weis htfer * 585.

lenchtung erfolgt mit Gas- sämmtliche Wagen haben Har und Westinghousebremse und Drehgestelle. Der Lauf der Wagen ist ein äußerst ruhiger- die innere Einrichtung ge­diegen und prachtvoll. Ungefähr 10 Schlosser und sonstige Handwerker sind dem Zuge unter Leitung eines Werkstätten- Vorstandes beigegeben- außer dem jeweiligen Retsecommiffar der betreffenden Bahnverwaltung, deren Strecke der kaiser­liche Sonderzug durchfährt, fahren noch auf der Maschine ein Maschinen- und der Strecken-Ingenieur- ferner ist ein kaiserlicher Retsemarschall, der alle Wünsche des hohen Reisenden vermittelt, im Zuge. Zur Abkühlung der Wagen bet großer Hitze wird in das doppelte Dach von unten mittels Röhren kaltes Waßer aufgepumpt, das in Röhren wieder abfließt. Zwei der stärksten Maschinen, manchmal noch eine dritte (Schubmaschine), dienen zur Beförderung des Zuges.

* DaS eigenartige, aber angenehme Parfum, die ent­sprechende Schaumbildung, das Weich- unb Elasttschwerden, bie LebenSsrische ber sammetartig sich anfühlenben Haut, dic allgemein belebende unb erfrischende Wirkung nach dem Ge» brauche in Verbindung mit ihren heilkräftigen Eigenschaften machen die Patent -Myrrholin-Seife zu einer Special- Toilette-Gesundheitsseife, wie sie bisher in ihrer ^'t nicht existirte. Die Patent-Myrrholin-Seife ist, lediglich 4h. Sei betrachtet, ein Fabrikat, wie es unbedingt weder vorzüglich noch zweckentsprechender hergestellt werden kann. Die Paten. Myrrholin-Seife ist die erste Toiletten - Seife, welche die! wunderbaren und seit Jahrtausenden von den Aerzten hoch-

Arbeit-

Tie Weiß der Kirche i zu Albat 438 Mk. |i wege vergeben diesbezügliche 10. Juli, N auf Großh.N werden, wofei einzujehen ist.

Mch, am Gnhhrzogl. 2

Türj

Wegen Au geMtes wer 5 MiM im BiekerH * üchnele W'Witr. .HachqHgrm

AN.

geschätzten Eigenschaften der Myrrhe zur Hautpflege wieder ttljU o in den Dienst der Menschheit gestellt hat. Die Patent- ePlIVL

Myrrholin-Seife ist nach den allein maßgebenden ärztlichen Urtheilen die einzige Toiletten-Seife, welche den berechtigten! Ansprüchen der heutigen Wissenschaft voll und ganz entspricht. Die Patent-Myrrholin-Seife kann durch ihr angenehmes, sein aromatisches unb nachhaltiges Parfüm mit allen bisher bekannten Toilette-Seifen unbesorgt in die Schranken treten und wird auch in dieser Beziehung die weitgehendsten An-' sprüche befriedigen. Der beste Beweis für die, rlle bisher gebräuchlichen Totlettenseifen übertreffenden, hervorragenden Eigenschaften der Patent-Myrrholin - Seife sind wohl di» nachstehenden Empfehlungen der Professoren und Aerzie welche die Seife als Toiletten- und Gesundheitsseife, für Frauen und Kinder, zur Hautpflege, für den schönen leint unb als Heilmittel angewanbt haben unb empfehlen. Ins­besondere sei darauf aufmerksam gemacht, daß viele Aerz'. sich der Patent-Myrrholin-Seife zum eignen Gebrauch be dienen unb baß verschieben? Kliniken ber Universitäten Fr - burg i. Br., Breslau unb Tübingen, sowie zahlreiche Heil­anstalten, nach vorher vorgenommenen Versuchen, bie Paten.- Myrrholin-Seife in größeren Quantitäten beziehen uao benutzen.

* Erste Hilfe bei Hitzfchlag. Die äußeren Zeichen btij einer Erkrankung an Hitzfchlag unb Sonnenstich sind; brennenbcr Durst, große Mattigkeit, Schwindel, schwache« Pulsschlag unb geröthete, trockene Haut. In solchen Fällen ist die erste Bedingung, daß der Patient an einem möglichst kühlen Orte ruhig hingelegt wird. Die Kleider müßen ge­öffnet und eS muß dem Ermatteten Waßer gereicht werden. Nach Anwendung dieser Mittel wird der Anfall sehr ballt vorübergehen. Läßt man dieselben jedoch unbeachtet, so trtti leicht der Fall ein, daß der Kranke sein Bewußtsein ter) liert. Der Athem geht dann im schnellsten Tempo, während die Bewegungen des PulseS kaum noch fühlbar find. Nicht lange und es beginnen Glieder- unb Gesichtszuckungen, und

iw!

impstült

TMrh.

1*8 M

Cel Ä*4

wtu Sri

Heute t« Hm nicht IMirin,

^"e «a,

<BNit

kl'",'M