Sonntag den 4. August
Rr. 181
Zweites Blatt
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Amts- und Anzeigeblatt für den Äveis Gieren.
chratisbeikage: Hießener Aamitienökätter.
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Die Gießener
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* teil' mver 189J
von Preußen, die Franzosen geschlagen. In der Weißenburger Schlacht war daS französische CorpS unter General Douay, in der Wörther Schlacht das verstärkte Corps deS Marschalls Mac Mahon fast bis zur Vernichtung besiegt und zertrümmert worden, während in dem Kampf bei Sptchern Truppentheile der ersten und zweiten deutschen Armee, befehligt von den Generälen Kameke, v. Alvensleben und v. Goeben, daS französische Corps Froffard angegriffen und zum Rückzüge gezwungen hatten. Die Schlachten von Weißenburg und Wörth waren zunächst von hoher militärischer Bedeutung, denn sie hatten den sofortigen Rückzug der gesammten gegen die Deutschen aufgestellten französischen Armee nach der Mosellinie hin zur Folge, wozu auch schließlich der deutsche Waffenerfolg von Spichern beitrug, obwohl durch letzteres Engagement, das ganz gegen den Willen und die Absichten MoltkeS herbetgeführt worden war, deffen ursprünglicher Feldzugsplan umgestoßen wurde. Aber auch in moralischer und politischer Beziehung erwiesen sich diese ersten deutschen Siege als von weittragender Wirkung. Mit einem Schlage hatten sie daS gesummte deutsche Volk mit stolzer Zuversicht erfüllt und allüberall gab sich nunmehr die bestimmte Hoffnung kund, daß der Krieg gegen den wälschen Erbfeind zu einem ruhmvollen und gedeihlichen Ausgang für Deutschland führen werde. Im Auslande aber erregten die heldenmüthige Tapferkeit der deutschen Truppen ebenso wie ihre kraftvolle energische Führung Staunen und höchste Bewunderung und dieser Eindruck vernichtete definitiv alle bis dahin noch vorhandenen Neigungen bei dieser oder jener neutralen Macht, sich zu Gunsten Frankreichs mit bewaffneter Hand in den entfesselten Krieg einzumischen. Weißenburg und Wörth zeigten, welch' ein furchtbarer Gegner die neugeeinten deutschen Stämme jedem Feind werden mußten, sie machten alle Hoffnungen auf Allianzen, welche die Franzosen vielleicht noch hegen durften, zu Schanden. Die deutschen Heere aber zogen in gehobener Stimmung immer weiter nach Frankreich hinein, neuen RuhmeSthaten entgegen, welche nach nur kurze, Frist die blutigen Auguftschlachten um die alte Veste Metz für die deutschen Waffen zeitigen sollten.
„Ja, konnten Sie denn nichts dagegen thun, den Befall zu verhindern? Ich meine, mein Mann hat mir vor noch nicht lange etwas sehr Wichtiges darüber in seinem Leib-Gartenblatt „Practischer Rathgeber im Obst- und Gartenbau" gezeigt: man solle im Juni oder Juli Einmachgläser mit Apfelgkleewasser an die Spaliere hängen; ich weiß nicht, die Motten, oder wie die Böslinge heißen, fingen sich dann darin!"
„Sehr richtig, Verehrteste, hab'« ja auch gelesen, den Apfelwickler meinen Sie: Papa bezw.Mama von Obstwurm! Abersehen Sie, so ist man; man will klüger sein als andere, und da hab ich eine capttale, verzeihen Sie, Eselei begangen. Kaufe mir da das glänzende Ungethüm, mit Tisch, das Sie da drüben am Gartenhaus aufgepflanzt finden können. „Schmetterlingslaterne" nennens die Leute, die alle fchädltchen Falter des Gartens radical wegfangen soll, wenn sie ihre excentrtschen Leuchtfeuer durch die lauen Nächte sendet. Der Scherz kostet mich etwa 30 Mark, dazu eine Maste Oel. Gefangen hat sich freilich außer einigen armseligen Eintagsfliegen und Mücken und leider ziemlich viel nützlichen Flo, fliegen und Schlupf- wespchen, an Schädlingen so gut wie nichts. Ja doch: zwei Gammaeulen hatten sich die Flügel versengt! — Nun helfe ich mir mit dem Messer. Taugt aber freilich wenig. Wenn auch Wunde verwächst, komme meist zu spät. Ich ärgere mich pyramidal! Die Zuckerglas- geschtchte kostet fast nichts, und soll sich gut bewähren. Mit ihr soll man nicht nur die hochschädlichen Eulenfalter, sondern auch gerade die Wickler, deren vielerlei Arten unsere Nasen, unser Obst, unsere Eontferen usw. scheußlich bearbeiten oder ruintren, gründlich abfangen. Schrieb mir ein Bekannter erst gestern, daß er in der ersten Nacht in einem Zuckerglas 30 Stück Apfelwickler gefangen, während seine Fanglampe eine ganze Ausbeute von vier fraglichen Wicklern und einer Anzahl von Schnaken ergab. Sehen Sie, Gnädigste, das klingt ja nicht großartig, wer aber weiß, daß ein solch kleiner Racker gegen 50 Eier — macht 50 verlorene Aepfel oder Birnen — legen kann, der kann stchs an den Fingern abzählen, was ihm die Sache nützen kann. Wenn nur die Hälfte der 30 Wickler Eterleger waren, macht daS etwa 750 mit einem Glas in einer Nacht geretteter Aepfel oder Birnen I"
Der Herr in dem vorstehenden kletnm Gartenbild hat sehr recht; man gibt im Publikum immer noch zu viel auf mit Lärm und Reclame Angeprtesenes, während der gute selbstlose Rath, der aus der Praxis kommt, meist unbeachtet bleibt.
Das soll uns aber nicht abschrecken, sogleich mit gutem Rath für den Augustgarten herauszurücken.
Gerade die Arbeiten im August, auf der Wende des Sommers zum Frühherbst, sind wichtiger als man gewöhnlich anntmmt.
Es gilt jetzt, das freigewordene Land zum letzten Male noch auSzunützen: Spinat, Radies, Rabinschm, Wtnterfalat, Winterblumenkohl und ebensolchen Kopfkohl (besonders harte, gute Sorten) auszusäen. Die letzten drei schon als Ueberläufer ins kommende Gartenjahr Wo die vorzüglichen Teltower Rübchen gedeihen, säe man solche ebenfalls. Der letzte Wtnterkohl, Winterendivien, Schalotten, auch der kühnen Nasen angenehm duftende Knoblauch ist
*Werttug?' läßt die Spargelbeete, Kohl-, Salat- und Sellerie-
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Weitzenburg—Wörth—Spichern!
In den begonnenen Erinnerungstagen an die große geschichtliche Epoche deS geeinten deutschen Volkes sind jene Tage herangenaht, in denen vor fünfundzwanzig Jahren die ersten Schlachten zwischen den deutschen und französischen Heeren geschlagen wurden. Weißenburg —Wörth — Kptchern: Wie leuchten diese drei Namen doch mit besonderem Glanze auf dem kriegerischen RuhmeSschilde Deutfch- lmdSi Als in jenen bang-erwartungsvollen Sommertagen des Jahres 1870, in denen sich die deutschen Heere nach vollirndetem Aufmarsch gegen die Grenze Frankreichs in Besorg ung setzten, zunächst nur die Kunde von der vorüber- gehenden Besetzung Saarbrückens durch das zweite fran« Mche Armeecorps unter General Frosiard (2. August) nach tm heimathlichen Gauen kam, da mochte dieser französische .Erfolg" wohl so manchem zagenden deutschen Herz ass ein böses Omen für den wetteren Verlaus des Krieges erscheinen und Kleinmuth befiel wohl gar manche patriotischen Kreise, llbrr dieser Druck ward von den Gemüthern sehr rasch mit der Nachricht von dem glänzenden deutschen Stege bet Weißenburg (4. August) genommen, und als dann zwei Tage später der Telegraph die Kunde von dem herrlichen Waffen- krsolge der Deutschen bet Wörth (6. August) und dem glriq-eittgen für sie ebenfalls erfolgreichen Treffen von Lpi-chertt krach allen Windrichtungen trug, da brauste ein Mh-rer Freudensturm durch die deutschen Lande und jeder »och vorhandene Zweifel von dem endgiltigen Triumphe der -milchen Waffen verschwand nun. Was aber die jubelnde tztvugthuung in allen Volkskreisen über diese Waffenthaten »och besonders erhöhte, dies war der Umstand, daß hierbei Norddeutsche und Süddeutsche einmüthig zusammengestritten, daß auf den blutigen Schlachtfeldern von Weißenburg und Dörth die neue Waffenbrüderschaft zwischen dem deutschen RorLeu und Süden ihre blutige Weihe erhalten hatte, und Jedermann fühlte, wie hiermit bereits der Grund zu dem künftigen neuen deutschen Reiche gelegt worden war.
Bet Weißenburg wie bet Wörth hatte die deutsche Süd- Armee oder dritte Armee, gebildet aus dem fünften und lern elften preußischen Corps, den Bayern und den Württem- icrgern, unter dem Oberbefehl des ritterlichen Kronprinzen
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Unser Garten im August.
„Und wißt ihr auch, woher unser Monat seinen Namen trägt?" -ries die bohe Königskerze über den Gartenzaun herüber zu den morgen- chischen Stockrosen (Malven). „Nicht daß wir wüßten!" entgegneten
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Der chießener Anzeiger erscheint täglich, mit Au-nahme bei Montag-.
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Aber jener wußte keineswegs etwas davon" erklärte bedächtig He Karthäuser Nelke, „als der heidnische Kaiser als 76jährtger Greis iiirb war Jesus erst ein Knabe von 14 Jahreni" „Hört, hort! ■ümß es von Dahlien und Astern herüber.
Ach was, Augustus oder August! Geht mir mit eurer Fremd- linderei vom Leibe", drangs Hinterm Zaun aus dem goldenen Hafer- Itib herüber, „für uns ist letzt „Erntemonat"!" „Und für uns , iel die Rebe am Spalter ein, „Kochmonat":
Ist mit dem Kochen die Sonne jetzt lässig, Nehmen im Herbst wir es auf mit dem Essig: Brütet sie Zucker und Geist in uns aus, Bringen wir Blume und Feuer ins Haus!
Und wir auch!" rief eine große, schön bereifte Pflaume vom Siumchen. „Na, na!" meinte schelmisch ein schon rothbackigeS »epfelchen, verstummte aber sogleich, als auf dem Kies zögernde Schritte
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* Braute gesucht. Nach einer Meldung der „Deutschere Zeitung" in Brooklyn wird eine Anzahl junger reicher Deutsch-Amerikaner, vierzehn an der Zahl, aus den Staaten Caltfornten, Maryland, New York, Ohio und Wisconsin im August d. I. in Deutschland etntreffen, um sich unter den Töchtern des Landes umzusehen und sich eventuell deutsche Frauen auszuwählen. Nach derselben Quelle nehmen sechs der jungen Herren, deren Eltern zum Theil aus dem Harze stammen, Standquartier im Bad Harzburg, die Uebrigen ver- theilen sich auf Heringsdorf, Schandau, Homburg v. d. H. usw. Daß die Herren sich bei ihren löblichen Absichten auf verschiedene Plätze vertheilen, zeugt von ihrem distributiven Gerechtigkeitssinn. Im Uebrigen wünschen wir den muthigeu jungen Herren die geeigneten Helferinnen aus ihrer Noth. Vielleicht machen die Reifenden auch einen kleinen Abstecher nach Gießen!
♦ Ein vielseitiger Manu. Vor dem neuen Postgebäude in Rappoltsweiler standen dieser Tage zwei Landleute und betrachteten die Fa^ade, die mit dcm Reltefbildntß deS bekannten Physikers Dr. C. A. Steinheil (geboren 1801 in Rappoltsweiler) geschmückt ist. „Sehsch, Seppel," meinte der Eine, „deS isch der Kaiser." „Noi," sagte der Andere, „was denksch, ich kenn doch der Kaiser." „Wann ich der sag, es isch er!" „Jo", gab der Seppel zurück, „er seht ihm biffel glich, aber es isch er net." Während beide noch stritten, kam zufällig ein echter RappoltSweilerer daher- um Aufklärung zu erhalten, sprach der Seppel ihn an: „Könnten Sie uns net sage, s’il vous plait, wer des isch, min ami sait, des iS der Kaiser, und ich sag, es isch er net?" „Da hänn Ehr Euch jetzt alli zwei getrompirt," war die ernstgemeinte Antwort des StadtweibelS, „ich will Euch sage, wer des isch, deS isch einer von den älteschte Poschtdirectore, wo mer g'hett (wir gehabt) Hann, affän (enfin) fisch fetter, wo die Pofcht erfunden hätt!"
* Unsere Köchinnen. Dame deS Hauses: „Aber Guste, da fitzt ja ein Gemeiner bei Ihnen in der Küche!" Köchin (pikirt): „Glauben Sie vielleicht, Gnädige, daß sich ein General zu mir in die Küche setzt?"
Siebener Anzeiger
Keneral-Htnzeiger.
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„Von mir leider nicht!" rief die „stinkende Hoffahrt" (Samrnt- tiume, Tagetes) vom Rande eines farbenreichen Zinnienbeets.
Da räusperte sich der blühende „Teufelszwirn" (Clematis vitallea) 4iif der dicht umstrickten Gartenlaube: „Ich will es euch sagen, Kinder, - von wem anders, als von Eajus Octavius, dem nachmaligen -römischen Kaiser Augustus?! Hab ich mich doch oft genug in ArmanienS Wäldern um die Beine feiner Gehörten geschlungen, daß kt führende „Tribunes" nicht übel schimpfte! Ja die! Die kamen vis recht: unterjochen wollten sie uns — gehaum wurden sie — der Hermann hat's ihnen gezeigt! So geht es Allen, die uns Deutsche viterkriegen wollen.
Sehr richtig!" klang es silberhell von einer Gruppe ent- ilifenber Glockenblumen: „und wir läuten besonders fröhlich den - - • — unter Augustus Regierung ist unser Herr und Erlöser
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*^te®er sonnenverbrannte Herr Obstzüchter im knappen Drillanzug iiritt daher, mit ernster Miene, ein spitzes kleines Messer in der Lmd Er hatte am langen Freispalier das Aepfelchm kaum entdeckt, S n auf es zueilte: „Ha, der auch!" Dann hielt er es vorsichtig ult zwei Fingern fest, stach schnell mit der spitzen Klinge tief in seinen M drehte ste im kleinen Kreis, sodaß sich ein kleiner Conus vom grünen Apfelfleisch beraushebm ließ, betrachtete diesen, zerquetschte Md zerrieb ihn. „Hat ihm schon!"
Das ist nun schon der dreiundfünfzigste, gnädige Frau, den berauSschnitt", wendete er fich zu der hinter ihm herkommenden jungen Dame. „Und mindestens 500 der schönsten Aepfel waren schon vom Obstwurm ganz zu Grunde gerichtet: Kernhaus auSgefressm - titil verloren!"
beete flüssig düngen, den Composthügel mit demselben Element befeuchten. Auch die Obstbäumchen sind für solche Düngung dankbar. Die Pfirsichspaliere für „Entspitzen" der Seitentriebe, die Weinstöcke für „Kappen" zu langer Fruchtruthen und Geize. Vorzüglich wichtig ist die Amage neuer Erdbeerbeete. DaS Veredeln der Rosen kann mit dem „Aeugeln" der Obstwildlinge weitergehen.
Die liebenswürdige Blumengärtnerin sammelt Sämereien, vertraut die Samen von Stiefmütterchen, Vergißmeinnicht und Winterlevkoyen der Erde an, und um sich und den lieben Ihren eine besondere Freude zu machen, wenn die Winterstürme Die ersten Schneeflocken vor sich Vertreiben, pflanzt sie jetzt einige Vergißmein- nichtstöckchen, einige Winterlevkoyen, Goldlack und einige Weihnachtsrosen (Christblumen) in Töpfe ein.
Aber noch umwebt uns Sommerlust, das Prunken der farbenprächtigen Blumenwelt, Schwalbenflug, das lustige intereffonte Treibcn der Jnsecten.
Wie viele der letzteren machen dem Gärtner, Gartenfreund und Landmann die nach redlichen Mühen erhoffte Ernte deö SommerS und Herbstes noch streitig — wie viele müssen, als in unseren Augen schädlich, dem unbarmherzigen Vernichtungstod anheimfallen!
Mahnen uns nicht schon die Schwärme weißer Falter, die im Kleide der Unschuld, wie tändelnd über den Garten ziehen: Euer Kohl ist in Gefahr! spürt nach den Eiern und dem gefräßigen Raupengeschmeiß, das wir absetzen!
Aber wie viele unschuldige Geschöpfchen dagegen werden lährlich mit den Schuldigen, wie viele Hochnützliche mit ihnen, aus bloßer Unkenntniß, vertilgt! Geschöpfchen, denen wir viel verdanken, und die, so gut wie wir, vom gütigen Schöpfer mit Leben und der kurzen Daseinsfreude bedacht worden! Die uns ganz in der Stille helfen, dem furchtbaren Schaden im Garten durch Ueberhandnahme des wuchernden schädlichen Ungeziefers zu wehren!
Mich bat aus Tausenden von Fragen, die mir in meinem De» scheidenen Wirken laut geworden, nichts mit solchem Bedauern, ia Jammern erfaßt, als dieses sinnlose Hinmorden des Nichterkannten. Es ließ mich nicht ruhen, Alles daran zu setzen, in unseren deutschen Gärten, zum Wohle unseres Gartenbaues, möglichst vielen nützlicher Thierchen das Leben zu retten. Ich habe es an anderer Stelle ) gewagt, unter genauer Beschreibung ihres Lebens und Thuns, unter getreuer Vorstellung im Bild, ganz kurz und volkstümlich eine Lmtze für diese verkannten nützlichen Geschöpfchen zu brechen. Mit herzlicher Freude habe ich erfahren, daß mein Thun freudigen Widerhall ge- tunben und das nicht nur in unserem Vaterlande.
Es ist unerläßlich, uns unserer Feinde mit eiserner Faustt ju wehren, ebenso unerläßlich aber muß es dem naturffeundlichen deutschen Gemüthe erscheinen, nicht unnothig zu morden, uMere Freunde und Mithelfer am Schaffen volkswirthschaftlichen Nutzens — und seien es auch die unscheinbarsten Kreaturen— zu schützen und zu erhalten! Heinrich Frhr. Schilling.
*) „Allerlei nützliche G-rteninsecten", mit Zeichnungen und Farbentafel. Trowitzsch u. Sohn. Frankfurt a. O. 189v.
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