1895.
25 Pfg- 60 23 46 , 21 , 20 , 42 40 , 63 ,
b*n Ausgaben der Gemeinde in Erwägung zieht — es find
S- B. 9 Lehrer hier angestellt — so kann man sich wohl I ringen, ein klares Bild von dem Retcbthum unserer Gemeinde vorstellen.
gaben: Als ein Dorf von 4000 Einwohnern, das vor etwa 100 Jahren noch aus drei Dörfern bestand, die sich im Laufe der Zeit mit einander vereinigt haben, ist Langenselbold m der glücklichen Lage, daß dessen Einwohner nicht allein frei von Communalsteuern find, sondern noch außerdem in Holz bestehenden Gemeindenutzungen einen jährlichen Baar« betrag von 20 Mk. erhalten. Die Möglichkeit dieser 8er« günstigung verdankt die Gemeinde den bedeutenden Einnahmen von durchschnittlich 40,000 Mk. jährlich an Wiesenpacht, wozu noch ein bedeutendes Capital durch die hohe Jagdverpachtung kommt. In früheren Jahren wurde alljährlich ein großes Capua! auSgeliehen, in den letzten Jahren dagegen hat man es für besser befunden, die Ortsbürger alljährlich mit obigem Geldbeträge zu erfreuen. Wenn trau nun auch die bedeuten
Gesichtsfeldes nur in der Dunkelheit ein, der bekannte Za» ftanb der ,Nach tblind heir". Daß Leiden hat sicherlich einen großen Theil der Unfälle durch Ueberfahrenwerden auf dem Kerbholze, da der Nachtblinde dea Wagen erst sieht, wenn er ihm direct geqenüberstehl.
4. Freitag den 6. December, Bormittags 9 Uhr, gegen Wilhelm Eckhardt aus Ruppertsburg wegen Meineid. Die Anklage vertritt Großh. BtaaiSanwalt Zimmermann, die Bertheidigung führt RechkSanwalt Dr. Fuhr.
•• Herr Dr. phil. Dietrich, seither in Berlin Mitarbeiter der Monumenta Germaniae, hielt gestern Vormittag ib der kleinen Aula des CollegiengebäudeS eine Probevorlesung, um sich für die Geschichte des Mittelalters als Privat Dozent bei unserer Hochschule zu habilitiren.
** Dresdener Gesawmtvorstelluog. Auf die morgen Sonntag ftattfindende Vorstellung machen wir hiermit nochmals besonders aufmerksam. Vier Gäste werden in dem trefflichen Bühnenwerke Lessings „Minna von Barn- helm" Mitwirken, so daß ein hoher Kunstgenuß in ganz bestimmter Aussicht steht.
*• Coucert Lotfch. Morgen Sonntag finden im L e n z'schen Felsenkeller zwei Concerte der beliebten Sänger-Gesellschaft statt.
** Löwen Theater. Ueber die hier eintreffenden Löwenbändigerinnen Fräulein Geschwister Berg schreibt der „Hann. Cour.": Geschwister Bergs Löwentheater ist, seit- bem es sich hier befindet, das Ziel zahlreicher Besucher, die sich an dem auf dem Gebiete der vollkommenen Löwendreffur Gebotenen fortwährend erfreuen. Die Bändigerinnen, Fräul. Hermine und Fräul. Henriette Berg, zeichnen sich durch I wirklich vorzügliche Leistungen in ihrem Fache aus und ist es nicht zum wenigsten ihre äußere Erscheinung, die zum Be f ch der Vorstellung einlädt. Es dürfte Manchen interessant si'tt, daß die Schwester derselben, Fräulein Marcella Berg während der Weltausstellung in Chicago als Thierbändigertn mit viel Erfolg aufgetreten ist.
*♦ Goldwährung ober Doppelwährung. Nächsten Dienstag den 3. December wird Herr Bankdirector F. Thorwart aaS Frankfurt a. M. im Freisinnigen Verein einen Vor- ttag über ^Goldwährung oder Doppelwährung" halten. Unter den verschiedenen wirthschaftlichen Fragen, welche heute im Vordergründe der öffentlichen Erörterung stehen, nimmt bekanntlich die Währungsfrage eine Hauptstelle ein. Ueber dieses schwierige Thema nun einen so berufenen und erfahrenen Mann sprechen zu hören, dürfte für Jedermann inte- r'ffant und wünschenSwerth sein. Es sind darum auch an diesem Abend Gäste im Freisinnigen Verein gerne willkommen.
vermischte».
* Langenselbold, 25. November. Bon dem Wohlstände der hiesigen Gemeinde zeugen folgende An-
Eingesandt.
Don Herrn Bäckermeister Häuser in Großen Linden nmrbe unS nachstehendes Schreiben überreicht, mit der Bitte, efl iar Jatereste deS bauenden Publikums zu veröffentlichen:
An die Redaction des Gießener Anzeiger«
Gieße».
3m Interesse des bauenden Publikum- sehe ich mich veranlaßt. Sie zu bitten, in Ihrem gesch. Blatte die Vorth«ile der Grüsschen Steine und vor all-m Dingen der neuen Art Wölbsteine, der sogen. EHourdtS', tu veröffentlichen.
Im September b. I. wurde ich durch ein Brandungläck heirn- flefudft, wobei unter Anderem mein im vorigen Jahre von Gatl'lchem Fabrikat neue' bauteS Stallgebäude betroffen wurde. Das Stall- scbäude war im ersten Stock massiv auS Gail'schen Blendsteine»
vnivcrsitäts - Nachrichten.
Marburg, 29. November. Professor Stengel ist »um Sommersemester 1896 nach GreisSwald versetzt; von der dortigen Untv.rsttät kommt der Romanist Koschwitz nach Marburg.
bauet und Conservirnng geben kann. Deshalb wäre es wirklich bie höchste Zeit, daß man mit dieser gräßlichen Mode aufhörte. Die Qualen, welche die Pferde auSstehen, find jedenfalls viel größer, als wir glauben. Wenn die armen Thiere sprechen könnten, wie würden sie wegen dieser nutz losen Quälerei die Menschen anklagen! Ans diesen überein- stimmenden Äußerungen Sachkundiger geht hervor, daß Scheuklappen wie Aussatzzügel thierquälertsche Geschirrslücke sind, welche das Pferd vor der Zeit rutniren und somit den Besitzer schädigen! Man sollte denken, dieser Umstand müßte alle Fuhihalter veranlassen, so schnell als möglich mit jener „gräßlichen Mode" aufzuräumen, N. H. B.
• Ein beklageoSwerther Vorfall, der zur Warnung dieueu sollte, ereignete sich am Dienstag in Berlin. Die Stickerin Martha Kallmann hatte Arbeit nach einem Tapsserie- gefchäft getragen und sah sich nachher noch das Schaufenster dieses Geschäfts an, als sich eine vor dem Schaufenster stehende Dame rasch umdrehte und das unglückliche Mütchen mit ihrer lang hervorstehenden spitzen Hutnadel direct ins rechte Auge traf. Mit einem lauten Schrei brach baS arme Mäbchen bewußtlos zusammen und würbe sofort nach der Augenklinik gebracht, wo man gleich feststellte, daß daS Auge der Unglücklichen ausgelaufen fei. Nur durch baS rasche Einsteigen in eine Droschke rettete sich bie Dame vor einem Acte ber Lynchjustiz, ben auSzuüben mehrere Passanten Miene machten, als die Verursacherin deS Unglücks sich noch recht impertinent benahm.
* Ueber den Wettlauf eine- Prinzen mit einem Eisenbahnzug schreibt eine Corresponbenz: Auf ber Eisenbahn- strecke Reppen- Weseritz sprang kürzlich ein Passagier qu« bem in voller Fahrt befinbtichen Zuge, lief eine Strecke neben demselben her und stieg bann wieder in fein Coupb. Auf ber nächsten Station legitimirte sich ber betreffende Passagier burch eine Visitenkarte als Prinz zu Salm-Horstmar, L'eutenant im 3. Garbe Ulanenregiment. Der schneidige Wett fünfer wurde hierauf von der B triedsinspection in eine Ordnungsstrafe von 30 Mk. genommen.
* Ren-Ulm, 29. November. Der Pferdeschlächter Damian Jlg von Beuren, Bezirksamt Neu. Ulm, erstach gestern feinen 21 jährigen Sohn im Verlaufe eines Wortwechsels mit einem großen Schlächtermesser. Der Thäter wurde sofort verhaftet.
* Die Prüfung deS Gesichtsfeldes, be« Umkreises menschlichen Sehvermögens, hat, wie Dr. Fr. Ranzow in der Zeitschrift „Zur Guten Stunde" auösührt, in ber jüngsten Zeit eine sehr große klinische Bedeutung erlangt, weil die Einschränkung be« Gesichtsfeldes ein Shmtom einiger Nervenkrankheiten ist. Bei manchen Kranken ist das peripherische Sehen völlig vernichtet- sie sehen nur im F'xationSpankt, können aber hier volle Sehschärfte besitzen. Bei Einigen tritt eine solche hochgradige Einengung be«
** Volkszählung. Seit dem Donnerstag sind in unserer Stadt 87 Zähler in ebenso viel Bezirken thätig, um den Haushaltung-Vorständen die Zählbriefe und Zählkarten zum Zwecke der Ausfüllung für die Volkszählung auszuhändigen. 3m Hinblick auf den wichtigen Zweck der Volkszählung im Allgemeinen sollte Jeder bemüht sein, daS ihm behändigte Material deutlich und richtig auszufüllen oder sich ausfüllen zu lassen, damit die Zähler, welche am Montag die Zähl- brtefe wieder einsammeln, keinen unnölhigeu Aufenthalt haben.
*e Heilanstalt für Lungenkranke. Der Vorstand ber In- valibitätS- und AltersversicherungS Anstalt für baS Groß- herzogt um Hessen hat bei ben hessischen Stabten bie Gründung einer Heilanstalt für Lungenkranke in Anregung gebracht. Die hessischen Städte sollen gemeinschaftlich und zwar auf ihre Kosten eine derartige Anstalt an einem geeigneten Orte (etwa im Odenwald) in« Leben rufen und unterhalten.
** Zu Amerika verstorbene Hessen. New-Aork City: Ehefrau von Georg Nuß, auS Heppenheim a. d. B. Isaac Braun, 48 I. alt, aus Flonheim. Akron, O.: Louise, Ehefrau von W. Bubeck, 42 I. alt, auS Darmstadt. Bell eville, Jll.: Maria Magdal. EmkenS geb. Neumann, 67 I. alt, aus Heubach. Katharina Flohn ged. Zimmermann, 58 I. alt, aus Weinsheim. Brooklyn, N. Y.: F. Karl Eichel, 58 I. alt, auS Steinbach bei Michelstadt. Grand RapidS, Mich.: Frau Peter Vogt, 72 I. alt, aus Rheinhessen. MaScoutah, Jll.: Margaretha Lotz geb. Sensel, 71 I. alt, aus Roßbach. Town Center, i WiS.: Georg Riehl, 84 I. alt, aus Darmstadt. Wa shing- I ton, D. C.: Alfred Knapp, 62 I. alt, au« Darmstadt. Phil'PP Dietz, 41 I. alt, auS Alzey. Belleville, O.: Frau Apollonia ReiS, die Gattin des früheren Mayors Michael Reis, 64 I. alt, aus Biblis. Colby, Clark Co., Wi«.: John Henkel, 60 I. alt, aus Darmstadt. Dahton, O.: Elisaberho, Wittwe von August Faul, 58 I. alt, auS Albig. Philipp Marquardt, 81 I. alt, auS ElmShaufen. Jack- fon Township, Franklin Co., O.: John Böttinger, auS Darmstadt. Ravenna, O.: Frau Elisabeth Knapp, 60 I. •It, auS Darmstadt. New. Dork City: Gertrude Essel- dorn geb. Hoffmann, 66 I. alt, aus Framersheim. Bernhard Heidingsfelder, 58 I. alt, au« Nttder-Saulheim. Margaretha Hartenbach geb. Moo«, 49 I. alt, au« Framersheim. Baden, Can.: Georg Gerber, 74 I. alt, auS Schwarz. Medford, Wi«.: Robert Steinert aus Darmstadt. New-Ro chelle, N. Y.: Christian Fritz, 54 I. alt, aus Darmstadt. North Bergen, N. I.: Christine Nungeffer geb. Friedrich, 51 I. alt, au« Pfungstadt. Pitts- bürg, Pa.: Anna Maria Berg geb. Rodmlch, 82 I. alt, aus Ober-Ramstadt. Racine, WiS.: Frau Stephanie Schneider, 79 I. alt, au« Darmstadt.
** Der Getteidemarkt. (Berichtswoche vom 23. bis 29. November). In ber letzten Woche schlug bie matte Tenbenz auf dem Getreibemarkte in Folge ber Steigerung ber Wsszen« preise in Amerika in entschiedene Festigkeit um, doch ent- wickelte sich zu den erhöhten Preisen nur ein kleine« Geschäft, ba die Getreibekäufer, zumal die Mühlenbefltzer au« Vorsicht, daß ein Rückschlag kommen möchte, nur unbedeutende Mengen kauften. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen pro 20 Gentner für 136 bi« 148 Mark je nach Qualität, Roggen für 116 bi« 123 Mark, Gerste für 102 biS 175 Mark und Hafer für 116 bi« 160 Mark.
Brodpreife vom 1. December bis 15. December Der hidigm Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod
2 Kg. (4 Ptd.) tafelbrob
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod
2 Kg. (4 Pfv.) Weißbrod
W.Sl.rnmüller v.Lang-Gön« Job. Kd. Belte v. irttch-GLn« 40 G. Jacoby v. Llten-Buieck 42 Aua. Deibel von Wies ck
„ Ä . wilh. Fadel von Wieseck, 46
3 Kg. (6 Pfb.) Schwarzbrod bet G. Jacoby v. Auen-Buseck 63
Der BrodvertLufer.
Diefelben Preise wie bet ben hiesigen Bäckern.
Gießen, den 30. November 1895.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
I- E.: v. Bechtold, Regierungs-Assessor.
iierltche, mit Farben- und Golddruck geschmückte Büchlein enthält auf feinen 124 Setten mancherlei nicht nur für die Hiussrau, andern auch für den Hausherrn und für die Ktnberwelt Interessantes. . Ew einleitenden Kalendarium nebst FrsttagSverzeichniß folgm bei jebein Monate vier oerfchtedene Menus nebst im Ganzen 96 erprobten Recepten (beide von ber Herausgeberin von Davidis Kochbuch verfaßt), dazwischen Sinnsprüche, Rebu«, humoristische Bildchen, Anleitung zur Ausstellung eines Hausstand - Joentar« und « m. Auch Klankenspetfen sind nicht vergessen. Den Beschluß macht eine Nooelette Eingeschnett" von Gustav Copal, mit kleinen Jllustiattonen 5?" » >ÄEnd. Seinern Zwecke, Empfehlung bt6 altbewährte» fi eb g« 9leif4: e$tr<ict8 und deS Fleisch - P pton« der Compagnie Kiebig (eines diätetischen Nähr- und Kräftigungsmittel« ersten Range«) bient ber fo Dielf eilig ausgestaiteie Kaienber auf eine gewinnend« Weift, die seine freundliche Aufnahme im Familienkreise gesichert
I5^ Das Büchlein wird von ben Geschäften, die LiebigS Fleifch-Extract führen, ihren Kunden überreicht werben.
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth
2 Ka. (4 Pfd.) Schwarzbrod Roggen-Schwarzbrcd bei Ernst Muth u. W. Amend .
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod Der *n#h>»riigeit VLcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bet WUH. Fabel von Wieseck
Ä m r t «ug. Deibel v. Wr.feck 23 Pfa
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Gg.Ant. Heuser von Gr. Linden
LouiS Schmidt v.Gr.-Linden 40 „
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod bei Job. Kd. Veite v.K'rch-Gön«, 36 , Gg. Ant. Heuser v.Gr.-Linden W. Wettzss von Lang-Gön«
i Schmidt von Gr. Linden 38 ,
Die neue Zeit bricht au! Im ^Züricher Tageblatt ftanb neul'ch folgendes H e i r a t h s g e i u ch zu lesen : „Eine junge hübsche, akademisch gebildete Dame, welche im Stande ist, einen Mann zu ernähren, wünscht mit einem Manne, vichl unter 20 Jahren (Abstinent) in Berbmbung zu treten, behuf« späterer Verehelichung. Er muß in allen Zweigen be« Hauswesens bewandert sein, Liebe zu Kindern und ein bescheidenes, sanftes Wesen haben. Etwa« Vermögen er- wünscht. Nur ernst gemeinte Offerten unter Ch ffre M. 8. 1931 mit Photographie und Zeugnissen poste restante Hot- ♦i«•£«••>,* Da« Gesuch hat mächtig eingefch agen, wiewohl eS
* »«i-t. -29. Siooember. ».gen M°Ich°.tt.l-,b,gung I tä.iLt
verurtherlte die Strafkammer den Musiker Karl Wießner I au8 Königsberg, der in einer Gastwirthfchaft baß Kaiferbild Citeratiir uttA WmmW
beschimpft hatte, zu 3 Monaten Gefängmß. nno Mnft
rh!-r,chi>h. EI-i- unbeabsichtigte, ab-r d-sha!b nicht wen«. Den,mal °°n
8=r -mnstndiich. Quälerei der Pierde wird durch den Gebrauch «MtB. a Vf»"‘t*Ä. ÄÄÄta beß Aussatzzügels unb der Scheuklappen herbeigeführt, wird ungewöhnliche« Auffehm erregen, sie ist ein fo hervorragender Die vorn Ber tner Thterfchutzverein eingeholten Gutachten aner- wissenfchaftlichn Bedeutung, daß kein Goethe-Vrrehrer wird umhin Fanmer Autoritäten, z. B. deS Generals der Cavallerie ‘i*6 £ Iei^ interessante Schrift darf als ein
OK ®,ne,°18 COn K--"ch---nn, des UKajor G°.lbe'?WerSbLu7.e. wnb™"' L
Schönbeck, des Kaiser!. Leibstallmeister« Plinzn? , sprechen erkannte Autorität auf dem Gebiete, bag er hier ^handelt, er ist stch einstimmig vorurtheilend über diese Geschirrstücke au«, bLr ^öorreß^bften Goeihefotscher, ein Berufener^ feint Mögen die Scheuklappen tn besonderen Fällen, z. B. beim Verehrer fich^. b6*<r D°n Dorn6cretn bcr Erachtung aller Goethe- Tandemfahren oder beim Viererzuge nicht ganz entbehrt *HI -L—
ff1™6" h“™ btt Drolchkcnps-rden sind sie ablolut über- - Trowttzschs 1886. Schon dl- an.
flüing, da Totere, die zum Scheuwerden neigen, überhaupt ^."Elnde Decktn,eichnung läßt auf einen Familienkalender Vorsicht für diesen Dienst taugen. Die Scheuklappen bilden welche Voraussetzung brr überaus reiche
beim Fahren förmliche Fänge, welche dem Auge allen Zug, Die Rof?dem unterbauenden Theil desfelben führt S'°ub und Schnee di---, zusühr.n Dadurch w.-b b?r
®runb zu Augenkrankheiten gelegt, die häufig mit völliger S2rlil?n?-erif<6em @<f*t(f iUustrirlen Erzählungen bas Ringen des Erblindung enben. Wie ber Königliche Oberroßarzt Huch PsuwtgefuhlS über die aufk-imende Herzensneigung kaum spannender in Breslau ausdrücklich conftatirt, treten in ?tolae der t gesunder Humor belebt den »Pfeudc-
?Xa^b °i£l L d-?"L"drlndm°°'n°l^L^
häufiger als bei Reitpferden auf und ein unbedeutendes Augen- Kalendarium von seltener Vollständigkeit unb eine Menge von übel der Reitpferde verschlimmert sich, wenn diese als Kutsch- N-Üfchlagetabellen machen dcn elben auch für den täglichen Gebrauch Pferde verwendet werden. Dem Gutachten beß Oberroß- Leinwand'b-nk limi'18 ÖOn 1 füt bcn rei4 illustrirtm
-rzt-, Huch entnehmen wir auch di- salzende Stelle. „Da« "°'° 'U nenn,n'
»ferb, ob Reit- oder Wag-npf-rd, hat da, B-dü-fniß, den - D-- fet b„ bu
Kopf währenb beß Laufeß bauernb ober doch von Zeit zu Liebigs Fleisch-Extraei-Compagnie ihrer Kund'ch.ft roiomd, dürfte Zeit zu strecken, um tief Äthern holen zu können. Dieses ö,onn?en Empiängein gern entgegengenommen werden, denn da« unbedingt nöthige Athemholen hält man aber durch den Auf- fatzzüge! gewaltsam zurück, man bringt den Kops zum Halse in einen möglichst spitzen Winkel, denn baß hält man jetzt für schön. Jede starke Mußkilihätigkeit bedingt einen regeren Stoffwechsel, was zunächst durch lebhafteres Athmen aus- geglichen werden muß; das verhindert aber der Aufsatzzügel, ba er eine Beengung bes Kehlkopfes unb ber Luftröhre zur Folge hat". General von Rosenberg sagt: „Die Körper- taltung, weiche ber Ausfatzzügel verursacht, ist bie denkbar schlechteste, die man bem Pferde für AuS-


