Issue 
31/01/1894 Erstes Blatt
 
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

J"lfw w4 K *ÄÄ,t2y«»i »ar. ßa ift ,?

sch" 10{Ä S* >on ben Hefft.( 20 $0Pft/ ja 9vkt'*Ä> cechl fhät hn» n? 4bcnb Von wüW** Urieier bi.,t, S$tt ®'N Sy ®"*- i i,"b * »rbenilidje 8, £*** $tlli *, «" Saimer, welcher hri / zu Grabe getragen. Der- utl einen anderen

«und wollte, ehr dlchldr\a e9e "kgrnde Tanne entä^- jelte Baum um und trifft -v.

jüngeren Holzmacher W ten Knuten. Den erhalten!- Verunglückte noch am selbigen

aar. Die vierte evangelisch, N Morgen nochmals zu eine ich um, die Antwort deS Oben skrpellation des Abg. Dr. JRieger i) die Presse gegen das Obei- entgegenzunehmen. Die Inten er Presse sind seit einiger Zeit onfiftortum geschehen, die ans Theiles der Geistlichkeit gegen Synode ift nach -er Kirchen- ch -er in jenen Kutteln enV u fordern. EineMitthrilun^ Grenzen dürjrr dvm Mamch aV6 Grvhh. OdrreMorin: chenMck, wo eS angtgrifje. nliche nothwendig berührende ch richte daher an diese hch :lbe nicht geneigt ist, über h Synode noch wahrend gegir- hing zu machen." Dem Sie? lchen-Regiment diesem Much der weitgehendsten Weise en? ie von gemachten Ausstellung en wahren Standpunkt zm5

iar, An die evang. Lanl5 leteProf. Dr.2Beiffenbe:

tltd; MS*"1 * b lilr die Gewerbe Legens! i eaung der Sonntags-M'' Im ki-M-E DbtI:

61 ®Wal Wr°S- ts'(s,m S* d-M* ** »***?? Ü* * aus ver chte ^enunttrii4

*' würde diese nS ichten- 6 ohnehin Ü:

nd bedeuten eItI!arir

:egelnli| . <

,ar. D-r

lali|W< 2 7-aifteuern <

L-h--°b rfS *

ach

Oberförster war. Er hinterläßt eine junge Wittwe, eine Tochter Ides Herrn Beigeordneten Riedlinger zu Darmstadt, und ein etwa vierjähriges Töchterchen. Der allzufrüh Heimgegangene war allgemein geachtet und beliebt. D. Ztg.

A Mainz. 29. Januar. In dem hiesigen Gymnasium schoß sich heute Vormittag ein 19jähriger Ober-Primaner, Sohn des Weinhändlers Nassauer von hier, eine Kugel in die Brust. Die Kugel hatte derart getroffen, daß der junge Mann sofort leblos zusammenstürzte. Grund zu dieser Thal hat die Verkündigung des Resultates der- in voriger Woche vorgenommenen Vorprüfung wegen Zulaffung zum Abiturienten-Examen gegeben, laut welchem der junge Mann die nöthigen Kenntnisse noch nicht besaß. Der Ausschuß sür das dieses Jahr stattfindende elfte Deutsche Bundes­schießen steht gegenwärtig mit einer auswärtigen Gesellschaft wegen Anlage einer electrischen Bahn nach dem Festplatz in Unterhandlung. Da der Festplatz auf der ^)öhe der Neuen Anlage liegt, würde die Bahn eventuell eine ziemliche Steigung zu beschreiben haben, was beträchtliche Schwierigkeiten mit sich bringen würde. Nach dem Vorbilde Preußens erhalten gegenwärtig die jungen bei den Landgerichten be­schäftigten Assessoren und Aecessisten von Mitgliedern unseres Landgerichts und der Staatsanwaltschaft Vortrag über Jurisprudenz. Die Einrichtung ist hier ganz neu, soll sich aber in Preußen sehr nützlich gezeigt haben.

Vermischte-.

* Frankfurt a. M,. 29. Januar. Großes Aufsehen er­regt der unerwartet eingetreiene Zusammenbruch der be­deutenden Bankfirma Salomon Maas in Mannheim und Frankfurt a. M., welche sich durch stete Gewährung umfang­reicher Credite speciell an Getreidefirmen um die Entwicklung deS Mannheimer Getreidegeschäfts sehr verdient gemacht hat. Die directe Veranlassung soll die sichtbare Zahlungsunfähigkeit eines Privatspeculanien Richard Traumann in Mannheim sein, der, obwohl seine Firma zahlungsfähig, einen der Firma Maas aus Speculatlonen schuldigen großen Betrag nicht zahlen konnte. Außerdem loll sich einer der Theilhaber der insolventen Firma in große Maarenspeculationen eingelassen haben, welche großen Verlust brachten, lieber die Höhe der Activa und Passiva ist noch nichts bekannt, cs befinden sich Accepte der Firma in Höhe von 13 Millionen in Circulation. Da die Aussteller der Tratten sich Zumeist aus Getreide­händlern rekrutiren, so war die Tendenz der heutigen Getreide­börse flau.

* Brieg, 29. Januar. Am Sonnabend schoß ein Wacht­posten vor dem Gefängnisse einen Sträfling, der durch em Fenster zu entfliehen beabsichtigte, nach dreimaligem, ver­geblichem Anrufen nieder.

* Loudon, 29. Januar. Eine Lloyd - Depesche meldet, daß die britische BarkTralee" auf der Reise von Santa Rosalia nach Queenstown in der Brandon Bai gescheitert und dabei 25 Personen ertrunken seien.

* Ein Logierhaus für unverheirathete Arbeiter. Am 1. Juni v. I. wurde von der Firma Friedrich Krupp in Essen ein Logierhaus sür unverheirathete Arbeiter der Fabrik eröffnet. Es ist in freier, gesunder Lage unweit der Fabrik gelegen und macht mit seinem vorspringenden Holzdach, seinen rothen Backsteinen und einem kleinen Vorgärtchen durchaus keinen kasernenhaften Eindruck, wie man ihn sonst bei ähnlichen Gebäuden leider nur zu oft empfindet. An das einstöckige Hauptgebäude schließt sich ein niedrigerer Seiten­flügel an, in welchem die Wohnungen der Wirthschafterin und der Dienstboten, Küche, Vorrathsräume und der Speisesaal sich befinden. ES sind Wohnungen für 30 Arbeiter vorhanden und zwar Zimmer mit 1 und Zimmer mit 2 Betten, letztere sind natürlich etwas größer. Sämmtliche Zimmer sind einfenstrig,- sie sind freundlich ausgemalt und möblirt. Das Mobiliar besteht aus einem eisernen Bett, einer Commode, Tisch, Kleiderschrank, Stuhl und eisernem Ofen. Die Zimmer liegen nur im Parterre und ersten Stock deS Hauptgebäudes. Für die Bequemlichkeit der Bewohner sind in jedem Geschoß folgende Einrichtungen vorhanden: ein Waschraum mit Wasch­becken, verschließbaren Schränken sür Wäsche und Waschzeug, ein Putzraum, in welchem das Arbeitszeug gereinigt werden soll, mit verschließbaren Schränken für dasselbe und ein Arbeitszimmer mit Schreibtischen, die mehrere gleichfalls ver­schließbare Facher für Schreibzeug, Bücher u. bergt, enthalten, sowie ein Wannen- und Douchebad. In dem anstoßenden Wirthschaftsgebäude befindet sich, wie schon oben erwähnt, der große freundliche, mit Bildern geschmückte Speisesaal, in welchem auch mehrere Zeitungen ausliegen. Die Bewirth- schaftung erfolgt durch eine von der Fabrik angestellte Wirth­schafterin, die zwei Dienstmädchen zu ihrer Hilfe hat. Zum Preise von 1.20 Mk. täglich wird folgende Beköstigung ver­abreicht: Morgens vor der Tagesschicht, bezw. nach der Nacht­schicht Kaffee und Frühstück, Mittags eine Fleischsuppe, Gemüse, Sompott oder Salat, Abends eine warme Fleischsuppe mit Zukost- nur Sonntags wird Abends nicht warm gegessen. Der Preis sür die Wohnungen, deren Kündigungsfrist beider- ieitig 14 Tage beträgt, ist 16 Mk. für eine Stube mit 2 Betten und 10 Mk. für eine solche mit 1 Bett für den Monat, einschließlich 1 Mk. für Instandhaltung des Inventars. Als besondere Annehmlichkeit fällt bei Besichtigung des Hauses auf, daß durch die Einrichtung der Wasch-, Putz- und Bade­räume dem Arbeiter Gelegenheit geboten ist, sich sein Stübchen so behaglich und sauber wie möglich einzurichten,ohne das schmutzige Arbeitszeug darin aufzubewahren ober gar reinigen zu müssen. Man muß sehen, wie freunblich bie meisten Räume von ihren Bewohnern eingerichtet sinb, um bie ganze Wohlthat dieser »Einrichtung schätzen zu können. Der große Anbrang bei lieber freiwerbenden Wohnung beweist, wie allgemein schon nach ter kurzen Zeit seines Bestehens bie Vorzüge unb Annehmlich­keiten bieses Hauses anerkannt werden. Zur Aufrechterhaltung Iber Ordnung wählt die Gesammtheit der Miether einenVor- fiteher" aus ihrer Mitte auf ein halbes Jahr, der bann von ver Firma bestätigt wirb.

* Der socialbemokratische Schriftsteller Erich Wenblanbt in Magdeburg würbe, wie dieBolksstimme" mittheilt, zur Commandantur geladen unb ihm eröffnet, baß ihm bas Recht, als Einjährig-Freiwilliger zu bienen, aberkannt lei, ba er eine zweijährige Gefängnißstrase hinter sich habe. Die Strafe hatte sich W. als Rebactenr eines Breslauer Parteiorgans torgen Majestätsbeleib,gung zugezogen. Nach ärztlicher Unter­suchung erfolgte seine sofortige Einstellung, unb zwar würbe er bem 66. Infanterie-Regiment zugetheilt.

* Einerstricktes" Vermögen. Durch Strümpfestricken sich ein Vermögen zu erwerben, dürste im Allgemeinen zu benunglaublichen" Dingen gerechnet werden. Unb boch ist bieS zwei Brüdern in Roda (Thüringen) gelungen, die freilich dabei ein sehr karges Leben führten unb so abgehärtet waren, baß sie selbst bei ber größten Kälte im ungeheizten Zimmer arbeiteten. Jüngst starb ber ältere der beiden Sonderlinge unb hinterließ em Vermögen von etwa 10000 Mk.

* Allseitige Befriedigung. DerSchwarzwälder Bote" theilt Folgendes aus einem Protocollbericht eines Dorf- schultheißen in X. mit:Heute Mittag wurde von einem Collegium des Gemeinberaihs der Sch asst all und das Armenhaus einer eingehenden Visitation unterzogen - bie Insassen erklärten sich für befriedigt". In welcher Sprache die Insassen des ersteren Locals ihre Befriedigung zum Ausdruck brachten, ist in dem Protocoll nicht angegeben.

Das schönste Franen-Antlitz k®" fädUfeit, wenn der Xetnt nicht klar, wenn cac Haut raub, rissig ober geröthet ist. Diele Erscheinungen sind meist bie Folge beS Gebrauchs minderwerthiger Füllse'fen. N'cht drinoend genug kann dober jeher Dame die bewährte Doerings Seife mit der Eale em­pfohlen werben; le&hre ist tn Qualität unb Milbe betört, daß, wer sich mit dieser Setie wascht, obige Erscheinungen nicht zu befürchten bat. Füe 40 Pffl. käuflich. (667

Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen.

61441 Vogelfreunde. Schiffers Vogelfutter, nur echt in ver­siegelten Packetenmit dem Vogelneste" (eingetragene Schutzmarke), ist unübertroffen im Alleinverkauf zu Originalpreisen bet 9L u. G- Wallenfels, Gießen, Mark»plah 2t.

c^EDESa

IlluBlrirte

Geschichte der Wissenschaften

AHAHrtfBtHS VtRLAC

WLM

W .-Hx - rW

MM -

'X X'.

Durch alle Buchhandlungen zu beziehen:

IM REICHE DES GEISTES.

lllustrirte Geschichte der gemeinverständlich dargesteOt

Wissenschaften Karl Faulmann.

Mit iz Tafeln, zo Beilagen und über 200 Text- Abbildungen. Erscheint in 30 zehntägigen Lie­ferungen ä 50 Pf. 30 Kr. 70 Cts. 30 Kop.

A. Hartlebens Verlag in Wien.

I 8

» fr $ l

fr fr fr r fr fr fr 4fr fr fr fr fr

fr

Verkehr, £an^ unb VoUrwirthfchaft.

Siehe«, 30. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen ! Wochenmarkt kostete: Kutter pr. Pst>. X 0,900,95, Hühnereier ! 2 Stück 11 15A. 2 Stück Käse pr- St. 5-8 4, Ermatte pr. St- 3 Erbsen vr. Lu er 18 3i, Linsen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar x 0,700,80, Hühner pr. Stück X 1,001.20, Hahnen pr. St. X 1,20-1.40, Enten pr. St. X 1,80 bis 2,20, OchsevAisch pr. Psd 62b8 Kuh- und Rindfleisch pr. Psd. 5056 H, Schweine­

fleisch pr. Pfd. 60-70 A. Kalbfleisch pr. Psd. 50-56 4, Hammel­fleisch pr. Psd. 4060 Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,005,00 X, Weißkraut pr. Stück 4 -10 3», Zwiebeln pr. Eerrtner 7,008,00 X, Milch pr. öfter 16 20 Ä, Gänse pr. Pfd. 60-60 H.

I SrÜNberg, 27. Januar. Fruchtpreise. Weizen X 15,00, Korn X 14,00, Gerste X 13,00, Hafer X 16,00, Erbsen X 00,00, Linsen 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 00,00, Samen X 00,00.

Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Esten- unb Stahlinbustrieller belief sich die Roheisenproduetion des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs! im Monat December 1893 auf 448 641 Tonnen, barunter Pudvelroheisen unb Spiegeleisen 139 627 Tonnen, Beffemerroheisen 31661 Tonnen, Thomasroheisen 207 745 Tonnen unb Gießereiroheisen 69 608 Tonnen. Die Probuction im December 1892 betrug 391 353 Tonnen, im November 1893 420451 Tonnen. Vom 1.Januar bis 31.December 1893 würben probudrt 4 953148 Tonnen gegen 4 793 003 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres.

Citeratur unb Xnnft

,»x>m rollenden Flügelrad.* Darstellung ber Technik bes heutigen Eisenbahnwesens. Von A. v. Schweiger - Lerchen­feld. Mit 300 Abbildungen. In 25 Lieferungen ä 50 Pfg. (A. Hartlebens Verlag in Wien.) Bisher sind zehn Lieferungen erschienen. Das mit allgemeinem Beisalle aufgenommene Werk hat eilten tüchtigen Zug nach vorwärts gemacht. In ben vorliegenden Heften werden zunächst bie oerschiebenen Oberbausysteme vorgenommen, bie Herstellung ber Geleise, ber Weichen unb ber Centralweichen- anlagen, der Drehscheiben und Schiebebühnen in eingehender, für ben Laien auch durchaus verständlicher Weife behandelt, unb schließlich auf bie Fahrbetriebsmittel übergegangen. Der Abschnitt über bie Locomotiven fesselt burch die Art, wie hier einem scheinbar trockenen Gegenstand durch bas Mittel einer ebenso lichtvollen als gewanbten Schilberung bie interessante Seite abgewonnen ist eine populäre Darstellung im besten Sinne des Wortes, mit unverkennbarer Be­einflussung durch eine seltene Liebe zu der Sache. Die Zahl ber in gelungenen Abbildungen oorgefübrten Locomotiotypen ist fast un­übersehbar. Sie sind sämmtlich nach Photographien hergestellt, I bie dem Verfasser zur Verfügung standen. Auch die oben erwähnten ; Capitel sind überaus reich illustrirt, so daß fast keine Textstelle der j bildlichen Erläuterung entbehrt. Äewiß ist, daß es fast kein zweites populäres Werk über bie Technik des Eisenbahnwefens giebt, welches Den Freunden desselben in so anziehender und allgemein verständ­licher Weise bie Materien dieses Faches vermittelt unb ihnen spielend jede wünschenswerthe Orientirung verschafft.

itnioerfifäts - Nachrichten.

Berlin, 29. Januar. Professor August Hirsch, der Be­gründer der medtcintsch-geographischen Pathologie, ist gestern Abend gestorben.

Schiffsnachrichten des Nordd. Lloyd.

In Gießen vertreten durch bie Agenten Carl Loos unb I. M. Schulholf.

Bremen, 29.Januar. (Per transatlantischenTelegraph.j Der Schnellbampfer Ems, Capt. W. Reimkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. Januar von Bremen unb am 17. Januar von Southampton abgegangen war, ist vorgefürn, 7 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen.

Hamburg, 27.Januar. sHamburg-Amerikanifche Packetfahrt- Actien-Gesellschaft.) Der Hamburger Doppelschrauben-Schnellbampser Fürst Bismarck", Eapitän Albeis, ist am 27. Januar, 8 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angetommen.

Der PostbampferBelgenland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 25. Januar wohlbehalten in New­york angekommen.

4

i

< f

4.

fr

Vekamrtmachmrg.

Aufschrift der Postsendungen.

Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der vostsendungen müffen auf denselbm Empfänger und Bestimmungs­ort so genau bezeichnet sein, bafcjebet Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachten:

1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist tn der Aufschrift die Wohnung deS Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.

2. Auf ben nach Berlin bestimmten Sendungen ift, außer bet Wohnung des Empfängers, ber Postbezirk (0., NO. k.), tn welchem die Wohnung fich befindet, hinter der Ortsbe- zetchnung .Berlin" zu vermerke».

3. Gibt e8 mit dem Bestimmungsorte gleich ober ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postoerkehr als maßgebend anzusehen find, ergibt sich aus bemVerzeichniß gleichnamiger ober ähnlich lautenber Post- orte-, das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder ReichS-Postanstalt bezogen werden kann.

4. Wenn der im Reichs-Postgebtet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es fich, die Lage des Orts in ber Aufschrift ber Senbung noch bei Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungm eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten bei politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbeziik u. s. w.), tn welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) ic.J, oder von Gebirgen s(Harz), (tRiefengebirge) re.) Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), Mjc.l für den Zweck geeignet.

tfenbungen nach Ortschaften ohnePo st anstatt ist aufcer bem eigentlichenBesttmmungsortenoch biejenige Post- anstalt anzugeben, von welcher au8 bie Bestellung ber Sendung an den Empfänger bewirkt werben bez. bie Abholung erfolgen soll.

6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung tn einem fremden Postgebiete belegen unb zu den weniger bekannten Orten »u rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. ber LandeStheil auf der Sendung anzugeben.

Die Beachtung dieser Punkte wird lur Herbeiführung einer schleunigen lleberkunst der Sendungen an ben Empfänger wesentlich beitragen, und eS liegt daher im eigenen Interesse der Absender, bie Aufschriften ber Senbungev hiernach genau anzuferttgen.

Spülflau der ottänigktt Frankfurter LtMtheater

Opermhaus.

Mittwoch ben 31. Januar: Die Nibelungen. Erste Ab- thellung: Der gehörnte Siegfried. Siegfriebs Tod. Donnerstag den 1. Februar: Oberon. Freitag den 2. Februar geschlossen. Samstag den 3. Februar: Bajazzo. Cavalleria rusticana. Sonntag den 4. Februar, Nachmittags 3V» Uhr: Dornröschen. Abends 7 Uhr: Robert der Teufel. Montag den 5. Februar: Die Nibelungen. Zweite Abtheilung: Kriem­hilds Rache.'

Schauspielha«».

Mittwoch den 31. Januar geschlosstn. Donnerstag den 1. Februar: Der ungläubige Thomas. In Clvtl. Freitag den 2. Februar: Charleys Tante. Durch ben Kauf­männischen Verein. Samstag den 3. Februar: Talisman. Sonntag ben 4. Februar, -rachmittags 3»/, Uhr: Charleys Tante. Abends 7 Uhr: Das Heirathsnest. Durch den Kaufmännischen Verein.

?te^eXX