vermiethet er die Wohnung an Chambregarnisten. Hieraus entstehen die drolligsten Scenen und die tollsten Verwicklungen, immer eine unwahrscheinlicher als die andere. Aber lachen muß man, ob man will oder nicht, besonders wenn so gut gespielt wird, wie gestern Abend. Herr Otto heimste für seine Darstellung des leichtsinnigen Studenten reichen Beifall ein. Aber auch die übrigen Mitwirkcnden durften zufrieden sein. Nach langer Pause konnten wir Herrn Direktor Reiners wieder einmal auf der Bühne begrüßen. Daß dies mit großer Freude geschah, dafür hatte die vortreffliche Laune, in der er sich befand, gesorgt, lieber die Gelenkigkeit, die Herr Hacker als Birnstiel entroiefehe, wunderten wir uns nicht wenig, indem wir tabei eine neue Seite seines hübschen Talentes entdeckten. Er trug durch seine köstliche MaSfe und sein humorvolles Spiel nicht wenig zum Gelingen des Abends bei Dasselbe gilt von Herrn Baum. Sein Mufikdrrector Krönlein war eine recht gute Leistung. Herrn Heynes Maske schien uns etwas zu jugendlich für den Vater einer erwachsenen Tocher. Sein Spiel dagegen befriedigte uns vollkommen. Die Damen waren in ihren meist kleinen Rollen am Platze. In Fräulein G e r l a ch scheint Herr Reiners eine tüchtige Kraft für Mütterrollen erworben -u haben. Ihrer Darstellung der Frau Bender nach zu ur- rhetlen, dürfen wir Manches von ihr erwarten. Das Zusammenspiel war frisch und flott und machte der Regie des Herrn Reiners alle Ehre. Wenn nur der böse Soufleurkasten nicht wäre, man hört gar manches Wort doppelt. Möge die Vorstellung von „Charley's Tante" ebenso gut besucht werden wie die gestrige des „tollen Einfalls".
Adreßbuch. Der erste Druckbogen des Namensver- zeichniffes zum neuen Adreßbuch und zwar von Buchstaben A. bis G. (Konrad Graulich) liegt aus dem Meldeamt Gr. Polizeiamts, dem Büreau Gr. Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15 und auf dem Comptoir der Verlagsbuchhandlung Curt von Münchow bis zum Donnerstag 1. November, Mittags 12 Uhr zur gefälligen Einsicht auf.
** Vortrag des Dr. Eagel Berlin. Der ursprünglich auf den 19. November anberaumte Vortrag des Dr. Engel- Berlin über Eisenbahnreform und Zonentarif wird nach Vereinbarung mit dem Vorstand deS Kaufmännischen Vereins am 10. November gehalten werden, weil der Redner zu einer späteren Zeit verhindert ist. Es soll auch in der Absicht des Kaufmännischen Vereins liegen, diesen sensationellen Vortrag in einem größeren Local, als eS die oberen Räume des Postkellers bieten, halten zu lassen, da man allseitige« Jntereffe für dieses Thema auch außerhalb deS Vereins vorauSsetzt.
■ ** Baumfrevler. Gestern Nachmittag wurde ein Schuljunge auf dem Lutherberg dabei betroffen, als er von jungen Eichen st ämmchen die Rinde mit einem Messer abschälte und sammelte. Auf die Frage, warum er dies thue, gab er zur Antwort, sein Vater koche sich Thee von der Rinde.
** Einladung der Startenburgia. Die Gemüsefrau Dampfmann, welche vor 20 Jahren nach den Mensuren der Starkenburger Nachts die Wunden kühlte, ist von dem Corps zur Einweihung deS Corpöhauses eingeladen worden. Die alte Frau hat sich über dir Aufmerksamkeit sehr gefreut und dem Corps zur Erinnerung zwei Porzellan Vasen geschenkt.
*♦ Streit. In einer Wirthschasr an der Licherstraße gerieten gestern Abend beim Billardspiel ein Lackirer und ein Dachdecker in Streit, wobei Ersterer dem Dachdecker daS Queue auf den Kopf schlug und ihn nicht unerheblich verletzte.
♦* Ein geistesgestörter Manu von hier verursachte am vorigen Samstag Nachmittag aus dem SelterSweg einen großen Menschenauflauf. Derselbe halte sich von vorübergehenden Studenten beleidigt geglaubt und alsbald mit seinem Schirm auf diese und auch auf den hinzukommenden Schutzmann eingcschlagen. Er wurde in Gewahrsam genommen.
Schlägerei. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag fand in der Wallthorstraße zwischen zwei jungen Leuten eine.ft eiteret statt, wobei eß auf beiden Seiten blutige Köpfe absetzte. Ein Schutzmann trennte die beiden Helden und nahm ein Messer weg, daß beim Schlagen gebraucht worden war.
kirchliche Anzeigen der evang. Gemeinde.
Donnerstag den 1. November, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der neuen Stadtknabenschule B1be!st«nde. (Jesus als Lehrer (Luc. 6). Pfarrer Schlosser.
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bis 5.85 p. Mk. — japanesische, chinesische rc. in den neuesten DesstuS u. Farben, sowie schwarze, weiße und sarhige Henneberg. Seide von 60 Ps. bis Mk. 18.65 p. Mel. — glatt, gestrettl, farrirt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.), Porto- und steuerfrei ins Haus. Muster umgehend. 8081 Seiden-Fabrik G. Henneberg (k. u.k. Hon.), Zürich.
Dienstag den 6. Rovbr.,
Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht das den Erben der Wilhelm LSber Ehefrau Marie, geb. Nagel, in Gießen gehörige Grundstück:
Flur 16 Nr. 33 — 513 qm Acker auf der Hobleiche
freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 27. October 1894
Grotzh. Ortsgericht Gießen.
_____ I A-: Bogt._______8890
Dienstag den 6.Novbr.,
Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Ludwig Balthasar KliUgelhSfer Eheleuten tn Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 2 Nr. 61 — 2894 qm Acker am SchwalbachischenAcker undKrofi dorser Weg,
Flur 3 Nr. 68 — 1319 qm Acker am Krofdorfer Weg,
Flur 3 Nr. 70 — 1319 qm Acker daselbst, Flur b Nr. 74 — 700 qm Acker bei der Broßbrücke,
Flur 5 Nr- 75 - 700 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 76 — 700 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 77 - 700 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 78 - 769 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 81 - 706 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr- 84 — 294 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 85 — 313 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 89 — 438 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 104 — 956 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 365 — 1762 qm Acker auf dem Hadder »graben,
Flur 5 Nr. 366 — 788 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 463 — 5150 qm Acker am Krofdorfer Weg,
Flur 25 Nr- 222 — 1125 qm Acker -wischen dem Aulweg und Leih- gesterner Weg,
Flur 28 Nr. 98 — 2475 qm Wiese am Heegstrauch vor Stander Garten,
Flur 30 Nr. 61 — 1900 qm Acker am Atzelbusch,
Flur 30 Nr. 52 — 1900 qm Acker daselbst,
freiwillig meistbietend mit dem Anfügen versteigert werden, daß bei annehm, barem Gebot der Zuschlag sofort ertheilt werden kann.
Gießen, 27. October 1894.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I- A.: Bogt.8888
Dienstag den 27. Novbr.,
Nachmittags 3 Uhr,
sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Ludwig Strack i« Launspach gehörigen, in der Gemarkung Gießen gelegenen Grundstücke:
Flur 5 Nr- 246 — 475 qm Acker an der Weilburger Grenze im Kahen- feld,
Flur 5 Nr. 269 — 769 qm Acker an der Weilburger Grenze am Katzenfell),
Flur 5 Nr-271 — 475 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 270 - 412 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 267 - 663 qm Acker d selbst, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 15. October 1894.
Grotzh- Ortsgericht Gießen.
____________I. A.: »ogl. 8544
Dienstag den 11. Decbr.,
Nachmittags 3 Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Johannes fteil I. in Gießen gehörige Hofrailbe:
Flur 2 Nr. 1O4Vio — Hofraithe, Laggärten in den hintersten Schießgärten
ösientlich meistbietend versteigert werden- Gießen, den 27. October 1894.
Grotzh. Ortsgericht Gießen.
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N.B. Die auf Chiffre - Annoncen einlaufenden Dffettbriefe werden un- eröffnet und unter strengster Verschwiegenheit den Inserenten zugesandt.


