[9671
14 Mäusburg 14.
9675
KielerBücklinge
177
9680
Schmitt.
ö Hl l l 1. uvvjxj j
i Freitag den 7. December,
Nachmittags 3 Uhr,
soll auf dem hiesigen Orlsgericht das den ' Erben der Marie Magel in »lefcett
8.
8977
der
Ph. Herrmann,
Hasenfelie,
Seltersweg 33.
Nadel-Scheitholz, Eichen Knüppelholz, Nadel-Knüppelholz, Nadel-Stockholz,
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M n ti
Kiefern- und Fichtenstämme mit 67,41 fm,
Univerfttäts - Nachrichten.
— Promotion zweier Brüder. Der kleine Festsaal der Wiener Universität war am Samstag Nachmtttag der Schauplatz eines seltenen Actes. Zwei Brüder, die Herren Stad. jur. Arthur unb Stad. phil. Benno Jmm endörffer, wurden gleichzeitig zu Doctoren der betreffenden Discipltnen promovtrt. Zur Promotion hatten sich zahlreiche Burfchenschafter, „alte Herren" und Korpsstudenten eingefunden.
Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
Bekanntmachung.
Dienstag den 4. December d. I., Nachmittags um 1 Uhr, kommen in meiner Wohnung die Tannen, ca. 100 fm, welche diesen Winter im hiesigen Jntereffenten- Wald gehauen werden, zur Versteigerung , welches Kaufliebhabern zur Nachricht dient.
Hasienhausen, den 26. Nov. 1894. Der Waldvorstand:
Holzversteigerung;
im Gießener Stadtwald.
Montag den 3. December 1894, Vormittags 9l/2 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadt- wald, District Tanne und Heinges- boden, versteigert werden:
45 Eichenstämme mit 9,15 fm,
443
2
79
13
62
Wahl des stellvertretenden Directors.
Wahl von Auöschußmitgliedern.
Vorlage der vorgeprüften Rechnung für 1893.
Erstattung des Rechenschaftsberichts.
Bewilligung von Unterstützungen.
Errichtung von Pfennig-Sparkasien.
Unterbringung scrophulöfer Kinder in Bad-Nauheim auf Kosten der Sparkaffe.
Bewilligung von Prämien an Dienstboten.
vom
: 2.—1b. Jahr:
Gießen, am 30. October 1894.
Die Direction des Spar- und Leihkaffe-Vereins. Grün eberg.
bietend versteigert werden.
Gießen, den 27. November 1894.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.9677
Großer, starker Hund
~ . 9636
Literatur und Aunft.
— Goethe» Briefe. Mit Anmerkunam und Erläuterungen I herauSgegrb ii von Dr. Adolf Voigt. In 5 Bänden. Lieferung 1 1 Preis 50 Pfg. Verlag von Karl Fr. Pfau in Leipzig. Von einem grohangelegten literarischen Unternehmen ist untz die erste Lieferung zugegangen. Die VerlagSbandlung Karl Fr. Pfau in Leipzig, welche durch ihre Gesammt-Ausgabe von E. M. Arndts Werken eine Ehrenschuld des deutschen Volkes gegen einen seiner freuest-n Söhne ein- zulösen unternommen hat, läßt eine Ausgabe von GoeiheS Briesen mit erläuternden literarhistorischen Einleitungen und Anmerkungen erscheinen. Diese auf fünf Bände zu je zehn Lieferungen berechnet, wird, wie wir zuversichtlich hoffen, bald in der deutschen Hausbibliothek neben ben Werken unseres größten DichterS ihren Platz finden. Das Studium Goethes, die allseitige Erforschung seines Lebens wie seiner Werke, seiner persönlichen LebenSveihälinisse In Liebe, Freundschaft oder Feindschaft wie seiner Kunst und seiner Weltanschauung ist in den letzten beiden Jahrzehnten immer mehr gewachsen, die Goethe-Forschung hat mit ernster Arbeit und redlichem Erfolge in die Tiefe gestrebt und ist ins Breite gewachsen. Eü ist mit Dank zu begrüßen, daß ein Abbild dieses tief bewegten und großartig vielseitigen Menschenlebens, wie es in den Briefen Goethes mit authentischer Treue vorliegt, in seiner ganzcn Göße dargeboten wird und wir wünschen dem groß geplanten Unternehmen nachhaltige Unterstützung von Seiten des Publikums. Das Erscheinen von Goethes Biitfen in einer Lieferungsausgabe ä 50 Pfg. ermöglicht die Anschaffung derselben den weitesten Kreisen. Die Ausstattung in Papier und Druck ist vorzüglich.
— „Quer durch die PuSzta". Der Zonentarif hat zwar Ungarn aus seiner östlichen Lage mehr nach Westeuropa geschoben, aber noch immer ist das Magyarenreich Vielen eine Terra incognita, die der internationale Touristenstrom wenig befruchtet. Man kennt es zumeist nur aus Reisebeschreibungen. Von deutschen Schriftstellern hat Franz Woenig am meisten dazu beigetragen, die ursprüngliche Poesie der magyarischen Tiefebene, die Eigenart des Lebens auf der Puszta bekannt zu machen. Das foeben erschienene .Heft 4 der .Wiener Mode* bringt einen interessanten Artikel dieses beliebten Literalen: „Quer durch die Pusza", über Gebräuche, Poesie und Musik der Pusztenkinder. Originelle, illustrirte Notenbeispiele und Uebersetzungen ungarischer Volkslieder machen diese Arbeit zu einer ebenso unterhaltenden als instructiven. Der Modetheil dieses Hestes der „Wiener Mode" ist eigenartig, wie immer, dabei jedoch practische Ziele verfolgend, denn die extremen Modethorheiten sind nur beschrieben, aber nicht empfohlen. Auch die „Wiener Kinder-Mode , die dieser Nummer beiliegt, bietet hübsche und practische Garderobe- I stücke für Knaben und Mädchen, sowie unterhaltende und belehrende Aussätze. Eine farbige Kunstbeilage vervollständigt dieses ebenso elegante als reichhaltige Hest, in welchem Alles zur Anschauung gebrachte der Devise der „Wiener Mode": „Einsach und elegant", I entspricht. __________________
Bei der Redaction eingegangene Bücher rc.:
— Unsere Primaner von Amicus Juventutis. Verlag von Kari Fr. Pfau in Leipzig. Preis 50 Pfg.
Spar- und Leihkasse Gießen.
Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Leihkaffe-Vereins werden zu der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung, welche
Montag, den 3. December I. I., Nachmittags 3 Uhr, in der höheren Mädchenschule (Schillerstratze) fdttfinbet, ergebenft eingeladen.
Tagesordnung:
Die Arme waren anscheinend über der Brust gekreuzt ge- I wesen. Richt in seinem Bette hat der alte Perschen seinen Tod gefunden. Seine Ueberreste — außer einem Theil deS I Kopfes nur der Brustkorb — lagen in einiger Entfernung 1 von seinem Bette in der Nähe deS einen Fensters. Unter den Nachbarn und den übrigen Bewohnern BobergS herrscht nur die eine Meinung, daß man eS hier mit einem entsetz- I lichen Verbrechen zu thun habe, dem die drei Unglücklichen I zum Opfer gefallen sind. Man nimmt an, daß sie ermordet | wurden und daS HauS dann von den Thätern, die die Spuren deS Mordes verwischen wollten, angezündet worden ist. In dem Zimmer, wo Schreck schlief und umgekommen ist, fand man zwischen den Trümmern eines verbrannten Koffers etwa 210 Mark in Gold und Silber, so daß die Annahme besteht, daß die Thäter keine Beute erlangt haben. Ob noch mehr Geld im Hause vorhanden gewesen, ist bis jetzt nicht festgestellt. Die Bewohner des Hauses waren jedoch als ziemlich wohlhabend bekannt. Der alte Perschen war stets sehr vorsichtig und pflegte, nach Aussage seiner Bekannten, den Aufbewahrungsort seines Geldes oft zu wechseln. Es haben bereits umfangreiche Vernehmungen nach verschiedenen Richtungen hin stattgefunden, doch wird es, soweit eS sich jetzt beurtheilen läßt, schwer halten, daS Dunkel dieses entsetzlichen Falle« zu lüften. Es verbranten des weiteren daß gesummte Vieh des Schreck, drei Kühe, einige Hümmel und zwei Schweine, eine Anzahl Hühner, Hund und Katze.
• „Wapperlgesetz" ? Was ist das? so dürften schon heute Viele fragen, wie viel mehr erst spater, wenn die Erinnerung an den Anlaß der originellen Bezeichnung des deutschen Gesetzes, betr. Invaliden- und Altersrente, verschwunden ist und durch einen Zufall jener Ausdruck wieder auftaucht? Diese Gedanken gingen unS durch den Sinn, als wir in einem Probebogen der neuen Auflage von Joseph Kürschners „Quartlexicon", von der neulich unser mCorre- pondent berichtete, dem Artikel „Klebegesetz" begegneten, indem auch „Wapperlgesetz" seine Erklärung findet. Das kleine Beispiel zeigt, daß daS alte-neue Buch auch den jüngsten Vorgängen rc. gerecht werden wird, der Bogen selbst aber, daß die Herstellung des mit Spannung erwarteten Werkes bereits so weit vorgeschritten ist, daß es keinem Zweifel mehr unterliegt, daß eß gerade zur rechten Zeit für den Weihnachtstisch kommen wird. (Unsere Zeitung hat in dem steten Bestreben, ihren Lesern auch Außergewöhnliches zu bieten, mit dem Verleger des Werkes ^Hermann Hillger, Berlin und Eisenachj Unterhandlungen angeknüpft, um event. ihren Lesern besondere Vortheile für den Bezug zu erwirken und wir dürfen hoffen, daß diese Bemühungen von Erfolg sein werden. D. Red.)
* Geheizte Muffen für Schlittschuhläufer sind das Neueste, was diese Saison dem Eissport bringt. Die Wärme wird durch eine Glühstoff enthaltende Patrone erzeugt, welche ver- mittelst Zündholz, brennender Cigarre u. dgl. entzündet wird und ca. zwei Stunden brennt.
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4610 „ Nadel-Reisig.
Die Zusammenkunft ist auf Rödgener Straße, an der 5. Schneise.
Gießen, den 28. November 1894.
Aechte Nürnberger Lebkuchen empfehlen billigst
Gebrüder Adami,
Bekanntmachung.
Mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz »om 16. l. Mts. zu Nr. M. J. 32 670 wird die Schlachtgebühr für die Benutzung des städtischen Schlachthauses, mit Wirkung vom: 1. Dezember l. Js., für Stoppelkälber bis zn 150 kg Lebendgewicht auf 1 Mk. 30 Pf. festgesetzt.
Gießen, den 24. November 1894.
49,5 „
360 Wellen Eichen-Rersig,
Fichtenstangen mit 6,24 fm, Eichen-Scheitholz,
Oberhessischer Geschichts v er ein.
Donnerstag, den 20 November 1894, Abends 8 Uhr, * im Cate Ebel.
Generalversammlung.
Tagesordnung:
1. Vorstandswahl und Rechnungsablage.
2. Vortrag des Herrn Kustos Dr. Martinsen: Zur Geschichte der Familie Senken berg.
Iltis, Marder und Füchfe ----------
zahlt hohe Preise l---
A. Kretzfchmar, Kürschner, z« verkaufen.
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Spfrielitiit: Zuntz-Thee, Cacao und Chocolade
Marke: Aordan & TimLaS, 8692s van Houten, PH. Luchard, empfiehlt in ollen Preislagen billigst
J. M. Schulhof.
Freitag den 7. December, Nachmittags 3 Uhr, ollen auf dem hiesigen Ortsgericht die der Peter Jmmel Ehefrau, Dorothea aeb Klingelhöfcr, in Gießen gehörigen Immobilien: tflur 50 bis 71 Nr. Vito — 603 qm Hofraitbc, die Liebigshöbe, Flur 50 bis 71 Nr. IWioo - 14057 qm ' Acker daselbst n o
Flur 50 bis 71 Nr. l^/ioo — 21436 qm Acker daselbst,
Flur 50 bis 71 Nr. l7/io — 80 qm Halle daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 26 November 1894.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A.: Bogt. 9682
Summa: 13 (9) 9 (6) 1 (1) d vO
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Airchliche Anzeigen der evang. Gemeinde.
Donnerstag den 29. November. Abends 8 Uhr im Turnsaal der neuen Stadtknabenschule Bldelstunde. (JesuS als Menschenfreund) Pfarrer Schlosser.
ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im
1. Lebensjahr
5 pfg. per Stück
g,42 6. M. Schalltot
9857 Schellfische
gr. u. fr. Maare, 25H kPfd. im »«beiook.
arbeit ließ sie nicht eher zu und eine verspätete Pflege ist doch immer noch bester, alS keine. Ta die Dbftbiiinie zweimal nacheinander g.tragen bezw. da wir zwei oortrcffliche Obstjahre b^r-taonder gehabt, so ist eine Erschöpfung der Dagkrasi unserer Obflbäume eine zweifellose Thatsache. Zu warten, bis di- Bäume - wie früher geschehen — durch jahrelange Unfruchtbarkeit sich w'-der erholt wird wohl keinem vernünftigen Landwirth bzw. Obstbaum» esitzer einfallen. Deshalb müssen in erster Linie unsere Obstbaume eine krä tige Düngung erhalten. Das Dungmittel, Jauche, ist iubtm in dieser Zeit reichlicher vorhanden, alS sonst, weil vielfach daS Entleeren der Jauck-ngruben durch die übergroße Nässe nickt möglich war. Man dünge darum seine Obstbäume mit Jauche. Wie man dabei zu »erfahren hat, ist schon wiederholt in dieser Zeitung beschrieben worden. Auch eine Düngung mit Stallmist, der aber untergraben werden mutz, ist empfeblenSwerth. Künstliche Dungmittel giebt man am beften im Frühjahr. Weiter ist ein Auflockern deS BodenS um den Stamm, besonders da, wo der Boden stark vergrast ist, vorzunebm.n. Kalkanstrich der Stämme, Abkratzen der Rinde. AuSästeln der Krone bet jungen Pflanzungen sind weiiere unerläßliche Punkte in der Pflege der rationellen Obstbaumzucht. ES ist freilich wahr: die Ob^tbaum- zücht bat ganz bedeutende Fortschritte gemacht, sie sind in erster Lime daS Verdienst des Oberhesstscken Obstbauverein«, sowie der al8 Muster die Nacheiferung weckenden staatlichen Obstbauwpflarnungen an den Straßen, aber dessenungeachtet wird roch sehr viel ve'^umt, um die Obstbaumzucht zu dem zu machen, waS sie sein soll, em trefflich lohnender Zweig des landwirthschaftlichen.Betriebes.
Wöchmtllche Ueberfichi der TodeSMe in Gieße«.
47. Woche. Vom 18. November bis 24. November 1894.
Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (incl. 1600 SterblichkettSziffer: 30,58°/« bezw. 9,41 nach AuSschU der Ortsfremden.
Schiftsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 27. November. sPer transatlanttschen Telegraph.! Der Postdamvfer Stuttgart, Capitän D. Köhlenbeck, vom Nord- , deutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. November von Bremen abgegangen war, ist heute, 11 Uhr Vormittags, wohlbehalten in Baltimore angekommen.
- Der Postdampfer „Rhynland" der „Red Star Linie" ta Antwerpen ist laut Telegramm am 25. November wohlbehalten in Newyork anaekommen.
Verkehr, Landend Votkrrvirthschaft.
s Ans dem Ohmthal, 27. November. Nachdem nun die Feldarbeit beendigt und Pflug und Egge ruhen, steht dem Landmann endlich die Zeit zur Verfügung, sich etwas um feine Obstbaume zu bekümmern. Die Zett ist allerdings sür die Pflege der ObstbSume schon weit hinausgerückt, allein die über alle Maßen verspätete Feld'
BelannM-chung. i SXÄKlÄ
Der auf dem städtischen Grund- Marke: Henry Faber & Co, Bordeaax, ftück am Rodberg angesammelte Rum, Liqueure, Dünger aus dem Schlacht- Arrac u. Punschessenzen haus, ca. 100 Cubikmeter, soll Donnerstag den 29. Novbr., Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle in 5 Loosen meist-
513 am Acker auf der siußfilchMtiau «.Schellfisch
Flur 16 »r^33 - 613 qm Mit °us d-r W-nw-, 18. SSW
ÄÄrt ""Schweine schmalz, ^3=«^ .9599
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 9690
95711 Kleingemachtes Vrennholz ver, kaust 2«si«s He», Sonnenstraße 3.
Diphtheritis Lungentuberkulose
1 (1) 1
1
—
1 (1)
Lungenentzündung
Sonstige entzündliche
Erkrankungen der
2 (1)
2 (1)
AthmungS-Organe
1 (1)
1 (1)
—
—
Gehirnschlagfluß
Angeborene LebenS-
1
1
schwäche
1 (1)
—
1 (1)
Neubildungen Sonstige benannte
1 (1)
1 (1)
Krankheiten
4 (3)
2 (2)
—
2 (1)
Selbstmord
1 (1)
1 (1)_____
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