«n asiatischer Ccholera. Die Sanitätspolizei ordnete 6 -ie strengsten Vorsichtsmaßregeln an.
Bruffel, 26. Mai. Der König von Rumänien und I Prinz Leopold von Preußen wurden am Nordbahnhof I vom König, dem Grafen von Flandern und den Vertretern I -er Behörden empfangen. Auf dem Wege zum Schlosse 1 bildeten Truppen Spalter. Das zahlreich in den Straßen I versammelte Publikum brachte den hohen Gasten lebhafte I Ovationen dar.
Barcelona, 26. Mai. Die Polizei verhaftete mehrere I in hohem Grade verdächtige Anarchisten und verbrachte I dieselben an Bord des Kriegsschiffes „Navarino".
Petersburg, 26. Mai. Der Stand der Winter- | saaten am 1. Mai a. St. war bedeutend über mittel. I Schlecht standen im europäischen Rußland, in Polen und im I Nord Kaukasus 220 000 Deßjatinen, 7/ie des gesammten Aussaat Areals, wovon der größte Theil bereits mit Sommergetreide neu besäet ist. Einen mittelmäßigen Saatenstand wiesen infolge Regenmangels und Kälte nur 32 Kreise auf, von denen der dritte Theil im Weichselgebiet liegt. Das Eintreten von Wärme kann auch hier die Lage bedeutend bessern. Die Aussaat von Sommergetreide hat bei günstiger Witterung überall begonnen und ist in der südlichen Hälfte des Reiches beinahe vollendet. Der Aufgang des Sommergetreides ist durchschnittlich sehr gut, ansgenommen in 25 Kreisen, die ! meistens dem Weichselgebiet angehören. |
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphtscheS Correspondenz-Bureau.
Metz, 27. Mai. Heute Nachmittag fand in Kürzel die Grundsteinlegung zu der evangelischen Kirche statt, welche aus den von Seiner Majestät dem Kaiser zur Ver- iügung gestellten Fonds errichtet werden soll. In Vertretung Seiner Majestät des Kaisers that der Statthalter Fürst zu Hohenlohe die ersten Hammerschläge.
Wien, 27. Mai. Herzog Alfred von Sachsen- Coburg und Gotha traf heute früh 63/4 Uhr hier ein und wurde auf dem Bahnhofe, wo eine Ehrencompagnie ausgestellt war, von dem Kaiser und sämmtlichen hier weilenden Erzherzogen, den Prinzen Philipp und August Leopold von Eoburg, dem englischen Botschafter und den Botschaftsmitgliedern, sowie von den Mitgliedern der Deutschen Botschaft, Legationsrath Prinz v. Ratibor, Prinz v. Ltchnowsky, Oberst v. Deines, Hauptmann Hugo und von den Spitzen der Behörden empfangen. Nach herzlicher Begrüßung fuhren der Kaiser und der Herzog Alfred nach der Hofburg, wo der Herzog Wohnung nimmt.
Paris, 27. Mai. Die Gedächtn iß feier für die im Jahre 1871 erschossenen Communarden wurde in mehreren Versammlungen begangen. Mit Rücksicht auf die von der Polizei ergriffenen Maßregeln verzichteten die Manifestanten darauf, nach dem Pöre Lachaise zu ziehen, wo nur etwa zehn Kränze auf den Gräbern der Communarden niedergelegt wurden. Die Polizei gestattete den Eintritt in den Kirchhof nur den Trägern von Kränzen und Bouquets. Die Feier verlief ohne ernstlichen Zwischenfall. — In Pontarlier fällt seit heute Vormittag 10 Uhr Schnee.
Berlin, 28. Mai. Bei einem Umbau in der hiesigen Kochftraße stürzte die Decke des dritten Stockwerks ein und durchschlug das ganze Gebäude bis zum Keller. Bisher ist festgestellt: ein Maurer tobt, einer schwer verwundet - mehrere werden vermißt._________________
Ordentliche Hauptversammlung des Orts- gewerbvereins Gießen.
Der kurzen Erwähnung in Nr. 108 des „Gießener Anzeiger" über die am 9. d. Mts. ftattgesundene Hauptversammlung des Gewerbvereins lassen wir den in Aussicht gestellten ausführlicheren Bericht folgen. — In derselben
unter das Sopha kriechen und die Betten umkehren. Da I ging die Kammerthür auf und die Großmutter trat, fertig zum Ausgehen, hinaus, mit der weißen Haube und dem Stock. Man ließ sie unbehelligt gehen und war froh, daß sie, die sonst zur Ruhe mahnte, keinen Laut sprach.
„Nein, hier ist er nicht," war das einstimmige Urtheil, ^bie Großmutter hat uns gefoppt, als sie so lächelnb sagte: ^Seht zu, ob er da ist." Sie öffneten die Küche — da — saß die Großmutter, die doch eben an ihnen vorbei hinaus- gegangen war, auf dem niedrigen Küchenstuhl und suchte die | angestoßenen Aepfel aus ihrem Vorrath. Sprachlos stand । die Gesellschaft da mit offenem Munde. „Nun, habt Ihr | ihn nicht gefunden?" fragte die alte Frau freundlich. Da | suhr es wie ein Blitz der plötzlichen Erleuchtung durch die jugendlichen Köpfe: „Paul hat sich in die Kleider der Großmutter gesteckt und ist uns entwischt, o der Schlaue!" Das Gelächter und der Jubel über diesen Einfall war so groß, baß die Großmutter sich die Ohren zuhalten mußte. Sie ging in die Kammer, da lag der ganze Inhalt des Schrankes im Boden, alles im bunten Durcheinander.
Abermals öffnete sich die Thüre und die falsche Großmutter trat wieder ein. Diesmal kam sie nicht so durch, man steckte die Lampe an und leuchtete ihr ins ehrwürdige Angesicht — da blitzten ein paar übermüthige Augen unter der weißen Haube hervor und Pauls frisches Knabengesicht lachte ihnen tn tollster Lust entgegen. Die Täuschung war nun zu Ende, aber das Vergnügen war größer geworden. Die gespendeten Aepfel waren auch willkommen und so gingS wieder hinunter.
Selig lächelnd nahm sie ihr Plätzchen am Fenster wieder ein und nun erst empfand sie ganz und voll die selige Gewißheit, daß ein böser Traum nur soeben sie gequält. Sie schloß die Augen und flüsterte aus dankbarem Herzen ein Gebet zum ewigen Gott.
wurde von dem Vorsitzenden zunächst der Jahresbericht über tue Thäligkeir des Vereins im verflossenen Jahre, sowie über den derzeitigen Stand und die Wirksamkeit der erweiterten Handwerkerschule, erstattet, den wir in seinen wesentlichen Theilen hier mittheilen:
Jahresbericht für das Jahr 1893/94.
Indem ich meinen Bericht über die Lage und die Thätig- keit des Gewerbvereins im verfloffenen Jahre, wie üblich, mit Mittheilungen über den Personalbestand des Vereins und seine Organe einleite, theile ich Ihnen zunächst mit, daß die Zahl unserer Mitglieder zur Zeit 165 beträgt, daß also im verflossenen Jahre durch Tod oder Wegzug von hier sechs Mitglieder mehr ausgeschieden, als in denselben eingetreten sind. — Es zeigt uns dies, daß wir stets auf Beiziehung neuer Mitglieder unser Augenmerk richten müssen, da wir durch den Lauf der Zeiten und Verhältnisse stets einzelne, und in der Regel mehr, verlieren, als unaufgefordert beziehungsweise ohne außergewöhnliche Veranlassung oder Jmpulie neu beitreten.
In der Zusammensetzung unseres Vorstandes ist bei den diesjährigen Ersatzwahlen eine Aenderung insofern eingetreten, als an Stelle des aus Gesundheitsrücksichten ausgeschiedenen, um den Verein als Rechner vielverdienten Herrn Buchhändler Reimer Herr Realgymnasiallehrer Dr. Pitz in den Vorstand gewählt wurde- — außerdem schied aber leider unser langjähriges Mitglied Herr Professor Dr. Buchner, der sich während so vieler Jahre um den Verein hoch verdient gemacht hat, in Rücksicht auf seine Jahre aus dem Vorstande aus und wurde an dessen Stelle in der letzten Generalversammlung Herr Stadtbaumeister Schmandt gewählt.
Ich darf nicht versäumen, auch an dieser Stelle nochmals beiden ausgeschiedenen Herren den Dank des Vereins für ihre eifrigen Bemühungen um denselben auszusprechen, die sich bei Herrn Professor Buchner über mehr als ein Vierteljahrhundert erstrecken.
In dem Bestände des Lehrerpersonals an unseren Schulen ist eine Aenderung im verflossenen Jahre glücklicher Weise nicht eingetreten. Die Herren unterrichten alle in den von ihnen bei dem Ausbau und der Vollendung der erweiterten Organisation der Schule übernommenen Fächern - es ist nur zu bemerken, daß es bezüglich der l Organisation zweckmäßig resp. nöthig befunden wurde, den I Unterricht in der Richtung zu erweitern, daß der Fach- I unterricht im Entwerfen und der Ausführung größerer Werkzeichnungen für Maler, Tischler und Schlosser gesondert von den übrigen Lehrstunden ertheilt wurde, sowie daß die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden in der Algebra um zwei vermehrt wurde.
Die Lehrmittel mußten wir im laufenden Winter nach zwei Richtungen hin etwas ergänzen- — es fehlte uns für den Fachunterricht noch sehr an der genügenden Zahl guter Vorbilder in Ornamenten und waren wir genöthigt, eine Anzahl guter Gipsmodelle anzuschaffen; ferner mußte die Modell- und Apparatensammlung für den Phyfikunterricht etwas vergrößert werden, um denselben auch auf die Grundbegriffe der Electricitätslehre leichter ausdehnen zu können, was wir in Rücksicht auf Schlaffer und Mechaniker, die mit electrischen Schellenleitungen ober auch Licht- unb Kraftleitungen zu thun haben können, für nöthig hielten.
Jrn Allgemeinen dürfen wir die Entwicklung unserer Schulen im abgelaufenen Jahre als eine höchst erfreuliche bezeichnen und ist insbesondere der Eifer und das Interesse der Schüler — ganz besonders der Auswärtigen — ein sehr großer, wie das ja stets ein Vorzug der nicht obligatorischen Schulen ist, sodaß die Herren Lehrer und wir mit großer Befriedigung auf die Erfolge der Schüler zurücksehen dürfen.
Die Zahl der Schüler betrug im verflossenen Jahre:
in der Tagesschule im Sommersemester 1893 22 Schüler,
,, „ „ „ Wintersemester 1893/94 71 „
„ „ Sonntagschule im Sommersemester 1893 200 „
,, „ „ „ Wintersemester 1893/94 153 „
„ „ Abendschule „ „ »
„ „ Modellirabtheilung ,, 10 n
Eö hat sich demnach die Frequenz der Schule gegen das vorgehende Jahr abermals erhöht, eine noch größere Vermehrung der Schüler werden unsere derzeitigen Schulräume kaum mehr gestatten.
Wie früher wurde unserer Schule reges Interesse Seitens der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe zu Theil und betätigt durch Überlassung werthvollen Unterrichtsmaterials an Vorlagen und Musterzeichnungen, sowie durch Besuche und Revisionen der Schule von Seiten des Präsidenten der Centralstelle und des Vorsitzenden der Handwerker- schulcommission.
Mit Schluß des Wintersemesters haben wir, wie im I vorigen Jahre, eine Ausstellung von Zeichnungen und Con- structionen der Schüler veranstaltet, die ein gutes Bild von i dem Lehrgänge in der Schule, wie von den Leistungen der Schüler bot und die sich eines eifrigen Besuches Seitens der Angehörigen der Schüler wie der übrigen Einwohner erfreute.
Wenn ich nach diesem kurzen Bericht über die Schule zu der Thätigkeit des Vereins als solchen, abgesehen von dieser wesentlichsten Thätigkeit in Bezug auf Leitung und Unterhaltung der Schulen übergehe, so habe ich neben feiner Thätigkeit bezüglich öffentlicher Vorträge und der Bibliothek im Wesentlichen nur über innerhalb des Vorstandes behandelte Fragen und von der Centralstelle ihm zugewiesene Gegenstände und Gutachten Mittheilung zu machen.
Was zunächst die Vorträge betrifft, so beschränkten sich dieselben im lausenden Winter auf zwei, die wir der Bereitwilligkeit eines unserer Lehrer unb eines unserer Vor- stanbsmitglieder verbankten unb bie für bte Vereinsmitglieder tote für bie zahlreichen dem Vereine nicht zugehörigen Besucher derselben tn hohem Grade interessant und belehrend waren.
Am 31. October hielt uns Herr Geiger seinen bereit# für den vorigen Winter vorgesehenen, anregenden Vortrag über den heutigen Stand der Witterungskunde und über Wetterprognose, und am 29. Januar d. I. folgte ein Vortrag unseres Vorstandsmitgliedes des Herrn Commerzienrath H eyl ig enst ae d t, in dem er uns ausführliche Mittheilungen machte über feine Erlebnisse und Beobachtungen auf einer Reise zur Weltausstellung tn Chicago.
Weitere Borträge konnten im verflossenen Winter auS mehrfachen Gründen nicht gehalten werden.
Ich möchte mir hierbei noch gestatten, datauf aufmerksam zu machen, da unsere Vorträge in der Regel zur weitaus größeren Hälfte von solchen Zuhörern besucht sind, die dem Vereine nicht angehören, daß, so willkommen auch jeder Hörer unserer Vorträge ist, wenn er auch nicht dem Vereine angehört, dieser doch wünschen und hoffen muß, daß ein Theil dieser Besucher, sofern für sie kein Hinderniß für den Eintritt besteht, sich eben durch den unentgeltlichen Besuch der Vorträge veranlaßt sieht, dem Vereine als Mitglied beizutreten und wenn es auch nur wäre um demselben durch seinen kleinen Beitrag die Möglichkeit der Ausführung seiner Thätigkeit zu erleichtern.
Was unsere reichhaltige Bibliothek betrifft, so kann ich leider nicht unterlassen, die in früheren Berichten ausgesprochene Klage zu wiederholen, daß sie nicht in dem Maße von unseren Mitgliedern benutzt wird, wie der reiche Schatz von Belehrung, den sie bietet, und der Nutzen, den zahlreiche Gewerbtreibende durch die werthvollen Vorbilder und die Anregungen, die sie aus den vielen JllustrationS- und Vorlagewerken für ihre Thätigkeit ziehen könnten, erwarten läßt.
Die im verflossenen Jahre stattgefundene Neuordnung der Bibliothek, sowie die Ausarbeitung eines neuen CatalogS hat deren Uebersichtlichkeit besonders erleichtert.
(Schluß folgt.)
Cotafcs nnb
Gieße«, den 28. Mai 1894.
** Oeffeutliche Sitzung des Kreisausfchuffes des Kreises Gieße« vom 26. Mai 1894. Zur Verhandlung steht das Gesuch der Georg Sommer Wittwe zu Klein-Linden um Ertheilung der Concession zum Wirthschaftsbetrieb. In der nichtöffentlichen Sitzung des Kreisausschuffes vom 6. v. Mts. war das vorliegende Gesuch abschlägig beschieden worden, worauf Seitens der Gesuchstellerin Antrag auf mündliche Verhandlung gestellt wurde. Zur Begründung des Bedürfnisses wurde vorgebracht, daß vor einigen Jahren eine Wirth- schäft eingegangen und die Zahl der Wirthschafteu im Vergleich zu der Größe des Ortes als eine geringe anzusehen fei. Im Weiteren wurde darauf hingewiesen, daß die sämmtlichen bestehenden Wirthschafteu an den Ausgängen deS Ortes sich befänden und namentlich für die Arbeiter in den Steinbrüchen, sowie an den Neubauten abgelegen seien. Der als Auskunftsperson erschienene Großh. Bürgermeister bestätigte diese Angaben mit dem Anfügen, daß der Gemeinderath aus diesen Gründen auch die Bedürfnißfrage bejaht habe. Der Kreisausschuß beschloß, die nachgesuchte Concession zu er» theilen.
* * Theater. Wir machen nochmals auf das am 29. und 30. d. Mts. stattfindende Ensemble-Gastspiel von Mitgliedern des königlichen Theaters in Cassel aufmerksam, das um so mehr Anklang finden sollte, da uns das Ensemble zwei sensationelle Novitäten vorführen wird. Der Vorverkauf von Eintrittskarten findet, wie bekannt, bei Herrn C hallt er, Musikalit nhandlung, statt und sind die Preise (im Vorverkauf) für erstes Parquet auf M. 2.50, zweites Parquet auf Mk. 1.50 herabgesetzt. Der Vorverkauf wird am Tage der Vorstellung um 5 Uhr abgeschlossen. An der Abendkasse in Steins Garten werden die Eintrittskarten zu Kassenpreisen verkauft.
* * Gewerbvereiu. In der am 25. d. M. stattgehabten Borstandssitzung wurde, nachdem der bisherige Vorsitzende, Herr August Heß, eine Wiederwahl nicht annehmen zu können erklärt hatte, Herr Commerzienrath Heyligenstaedt zum Vorsitzenden des Gewerbvereins erwählt.
* • Gießener Omnibus Gesellschast. Wie wir von einem dem Unternehmen näherstehenden Freunde unseres Blattes erfahren, sind die Vorarbeiten der s. Zt. gewählten Kommission soweit gediehen, daß die conftituirenbe General-Versammlung in den ersten Tagen, voraussichtlich Samstag den 2. Juni, stattfinden kann. Jedenfalls wird der bestimmte Termin durch Anzeige bekanntgegeben.
* * Ernannt wurden: die Finanzaccesfisten Fritz Dölp aus Lollar, Wilhelm Ebert aus Darmstadt, Georg Fritz aus Alzey, Adolf Köhler aus Hungen und Georg ^ag aus Worms zu Steueraffefforen- die Forstaccessiften Ludwig Clemm aus Lich, Karl Fl eck aus Darmstadt, Otto König er aus Wimpfen a. B. und Ernst Mettenheimer aus Gießen zu Forstassefforen.
* * Herbstubnngen. Die 21. Division halt ihre Herbst- Übungen dieses Jahr vorzugsweise m den Kreisen Marburg und Kirchhain, daneben noch in den Kreisen Biedenkopf, Wetzlar und Frankenberg, sowie in Oberhessen zwischen Lollar und Allendorf. Die Corpsmanöver finden am 24. und 25. September statt.
* * Mahnung zur Vorsicht. In der Nacht von Freitag auf Samstag begab sich ein in der Bleichstraße bedienstetes Mädchen mit einer brennenden Lampe in ihr im Dach- stock bclegeneS Schlafzimmer. Auf der Treppe zerbrach ihr die Lampe in der Hand und ergoß sich das brennende Petroleum auf die Treppe, sodaß, wenn nicht noch Hausbewohner hinzugekommen, ein Unglück unvermeidlich geblieben wäre.
* * Unfall. Gestern Abend 7t/2 Uhr kam ein Radfahrer in vollem Lauf die Grünbergerstraße herunter- er hatte bie Mße nicht auf den Pedalen und somit das Rad nicht in


