Ausgabe 
28.12.1894 Erstes Blatt
 
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eine Petition in dem gedachten Sinne zu richten und beruft sich hierbei namentlich auf eine hier in Gießen und auf diesseitige Anregung Seitens einer Reihe von Schwester- kammern veranstaltete Enquete, die tas überraschende Resultat ergeben hat, daß bei der beregten Rcduction der Telephon­gebühren die Anschlüsse sich um etwa 50 pCt. sofort ver­mehren würden. Auch glaubt die Kammer einem dringenden Wunsche des Publikums, namentlich der Geschäftswelt, Aus­druck gegeben zu haben, wenn sie wiederholt für Erhöhung des Gewichts für einfache Brieie von 15 auf 20 Gramm eingetreten ist und auch in dieser Hinsicht eine eingehend motivi'te Eingabe an den Reichstag gerichtet hat. Beide Perltionen werden den deutschen Handelskammern zur Unter­stützung zugehen. Auf die im August nächsten Jahres von dem Ortsgewerbeverein in Alsfeld gelegentlich der daselbst ftatlfindenden General-Dersammlung des Landes-Gewerbevereins zu veranstaltende Ausstellung Oberhesstscher Erzeugnisse sei auch an dieser Stelle hin- gewtesen. Es sind Beschwerden darüber eingelaufen, daß seit neuerer Zeit die Postverbindung an Zug 3 der Oberhessischen Bahn 930 Borm. ab Nieder- gemünden nach Homberg früher zum Anschluß an Zug 2 ab Fulda gelegt worden ist, man infolgedesien zur Fahre dahin sich eines Extrafuhrwerks bedienen müsie. Die Kammer muß diese Beschwerden für durchaus begründet erklären und billigt demgemäß die vom Vorsitzenden behufs Wiedereinführung der früheren Postoerbiudung bet der Ober- post-Direction Darmstadt bereits geschehenen Schritte. Die Handelskammer für Oftfrtesland und Papenburg sragt an, welche Stellung man zu der imReichs- und StaatS- anzeiger" vom 1. October 1894 veröffentlichten Kundgebung, wonach die Proviantämter Verpflegungsmittel, die im Inland erzeugt werden, soweit irgend möglich, von Producenten kaufen müssen, diesseits einnehme. Pie Kammer beschließt, erst nach Berichterstattung hierüber zu entscheiden. Zum Referenten über diesen Gegenstand, ebenso wie über eine Anfrage des Vereins deutscher Großhändler in Dünge- und Krastfuttermitteln, die Einführung von Usancen und Bestim­mungen für den deutschen Handel und Verkehr mit Kraft­futtermitteln betreffend, wird Herr A. Katz bestellt. Von der Schwesterkammer in Frankfurt a. M., sowie den Aeltesten der Kaufmannschaft in Berlin gingen der Handelskammer Gutachten, die Beschlüsse der Börsen- Enquete - Commission betreffend, zu. Zum Referenten wird Herr Commerzienrath Heichelheim bestimmt. Eine aus Anlaß der Erschwerung der Bedingungen für die Gestattung vorübergehender Einführung von Ueberstunden für Arbeiterinnen von der Großh. Handelskammer zu Offenbach a. M. beabsichtigte Eingabe an Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, beschließt die Kammer zu unterstützen. Von Großh. Ministerium deS Innern und der Justiz ging der Kammer die Abschrift eines von dem Kaisers. Consulate in Cincinnati erstatteten Berichts ein, betr. den deutschen Exporthandel in Amerika, in welchem auf die Verhältnisse hingewtesen wird, welche der deutsche Exporteur auf dem uordamerikanischen Markte zu berücksichtigen hat. Ferner theilt höchste Staats­behörde der Kammer ein Circular mit, welches die näheren Bestimmungen enthält, die von mit Gewerbelegitimations­karten versehenen deutschen Handlungsreisenden zu beobachten sind. Dieselbe Behörde weist darauf hin, daß nach dem türkischen Stempelgesetz die Betheiligten eines ungestempelten Wechsels keine wechselmäßige Verbindlichkeit übernehmen- sie übersandte ferner abschriftlich einen Bericht des Kaiserlichen Gewerbeconsulats für Britisch«Indien und Ceylon, betr. die Aussichten des deutschen Ausfuhrhandels in Britisch-Indien. Sämmiliche Schriftstücke liegen etwaigen Interessenten auf unserem Bürcau zur Kenntnißnahme offen, sowie auch eine vertrauliche Mittheilung hinsichtlich einer CommissionSfirma in Adrianopel. Der Vorsitzende bringt schließlich zur Kenntniß der Mitglieder, daß Großh. Ministerium die am 5. December vollzogene Ergänzungswahl die Herren Scheel, Heichelheim und Ktngspor bestätigt habe. Die hieran sich schließende Wahl des Vorstands ergab die Wieder­wahl der seitherigen Mitglieder und zwar der Herren F. C. B. Koch als Vorsitzender und R. Scheel als Stellvertreter.

* Ermächtigung zum Tragen eines fremden Ordens. Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädtgst geruht, dem Für st en Solms-Hohensolms-Lich die Erlaubniß zur Anlegung des von Seiner Königlichen Hoheit dem Groß­herzog von Mecklenburg-Schwerin ihm verliehenen Großkreuzes des HauSordens der Wendischen Krone mit der Krone in Erz zu ertheilen.

* * Aus dem Gerichtsdienst. Durch Entschließung Groß- herzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz wurden die Gerichtsaccessiisten Heinrich Claß in Mainz und Dr. Otto Marx in Bingen zu Gerichts­assessoren ernannt.

Zu Forstasfesforeu wurden ernannt die Forftaccessisten Alwin Schenck aus Darmstadt und Otto Moser aus Roßla.

* Die Weihuachtsfeiertage sind, wenn diese Zeilen in die Hände der verehrten Leser gelangen, zu Ende und mit ihnen liegt wieder ein Stück Poesie hinter uns, ohne welche nun einmal die Menschheit nicht sein soll. Dem allgemeinen Eindruck nach zu urthetlen, verlief das Fest recht befriedi­gend, kein Mißton weder in der Natur noch in der Politik störte es. Das winterliche Kleid, in das nach menschlicher Annahme die Natur um Weihnachten sich hüllt, traf diesmal etwas verspätet ein, auch scheint eS nicht, als ob es beson­ders dauerhaft sei. Der Character des Weihnachtsfestes trat neben den stark besuchten kirchlichen Feiern besonders zu Tage in einer Anzahl von Bescheerungen innerhalb der Vereine- es fiel dabei auch manches Scherflein ab für diejenigen, denen das Lächeln des ChristkindleinS zu schauen sonst nicht vergönnt gewesen wäre. Das Hauptmerkmal des Festes, die Bescheerung innerhalb der Familien,

dürfte auch diesmal ein allgemein freudiges gewesen sein, denn nach unseren Beobachtungen wurden in den letzten Tagen noch reckt belangreiche Eiiikäufe gemacht, eine größere Anzahl Geschäftsinhaber hielt denn auch mit dem Ausdruck ihrer Zufriedenheit nicht zurück- daß Alle befriedigt werden können, ist selbst unter besseren Zritverhältnifsen wie den gegenwärtigen ausgeschlossen.

E.H. In hergebrachter Weise fand am 4. Advent die 16. Christbefcheerfeier deS Vereins Jugendfreund statt. Nachdem der gemischte Chor der Bürgergesellschaft unter Leitung seines Dirigenten, Herrn Trautmann die Versammlung durch Vortrag des LtedeSHerbei o ihr Gläubigen" erfreut hatte, hielt das Vorstandsmitglied, BibliothekscustoS I)r. Heuser eine kurze Ansprache, in der er insbesondere den Kindern anS Herz zu legen versuchte, nicht zu vergeßen, daß auch das Weih­nachtsfest seine Bedeutung nickt erhält durch die Gaben der Liebe, die wir an diesem Tage zu vcrtheilen gewohnt sind, sondern durch die religiöse Thatiache, um derentwillen wir eS feiern. Der Chor fang dann noch das LiedStille Nackt, heilige Nacht", woraus eine Besichtigung der Gaben stattfand. Es war diesmal möglich gewesen, 7 Mädchen und 11 Knaben mit vollständig neuen Anzügen zu versehen. Möge daS Wohlwollen, das der Verein bisher erfahren hat, ihm auch in Zukunft erhalten bleiben.

* Neujahrsbriefe. Beim Herannahen des Jahreswechsels machen wir nochmals auf die kürzlich besprochene postalische Einrichtung aufmerksam, wonach frankirte Stadtbriefe, Post­karten und Drucksachen schon vom 26. December ab an größeren Orten zur Post geliefert werden können. Diese Sendungen sind in einen Briefumschlag mit der Aufschrift hierin frankirte Neujahrsbriefe für den Ort" zu legen, der am Postschalter abgegeben oder in einen Briefkasten ge­worfen werden kann. Auch bringen wir den rechtzeitigen An­kauf der zur Neujahrszeit erforderlichen Freimarken und Postkarten in Erinnerung.

** Postalisches. Am Sonntag den 30. December werden die Brief sch alt er wie an Werktagen offen gehalten.

** Neues Panorama. Eine schöne Illusion schafft uns eben Herr Schmidt im Panorama, Neuen Beu?, im Laden, indem er allen Denen, welche nicht so glücklich waren, ver­flossenen Sommer die Extrafahrten über den Ocean mitzu­machen, die Ausstellung in Chicago zu besuchen, solche in plastischer Reproduction vorführt. Und diese Darstellungen sind so gelungen, daß man in der That gar keiner großen Jllufionskrast bedarf, um sich in die wunderbaren Ver­anstaltungen dieses Riesenwerkes hineinzuversetzen. Dabei kommt man außerdem, daß die Ueberfahrt für den minimalen Preis von 30Pfg. bewirkt wird, um die Seekrankheit herum, die sonst das Vergnügen einer Meerfahrt mehr als zweifel­haft zu machen pflegt.

Die Gesammtzahl der Studierenden und Hospitanten der Großherzoglicheu Technischen Hochschule zu Darmstadt beträgt im Wintersemester 1894 bis 1895 bis jetzt 730, davon 638 Studierende und 92 Hospitanten (u. W. die größte bis jetzt erreichte Zahl. D. R.) Den einzelnen Fachabtheilungen gehören an: Bauschule 61 Studirende, 12 Hospitanten, Ingenieurschule 79 St., 7 H., Maschtnenbauschule 179 St., 23 H., Chemisch-technische Schule (Chemiker, Electrochemiker und Pharmazeuten) 63 St., 14 H., Mathematisch natur­wissenschaftliche Schule 20 St., 18 H., Electrotechnische Schule 236 St., 18 H. Von den gedachten 730 Hörern sind aus dem Großherzogthum Hessen 247, dem Königreich Preußen 270, den anderen deutschen Staaten 134 und aus dem Auslande 79 (Belgien 3, Bulgarien 7, Dänemark 1, England 2, Frankreich 2, Griechenland 1, Italien 1, Niederlande 4, Norwegen 3, Oesterreich 5, Rumänien 4, Rußland 30, Schweden 2, Schweiz 8, Amerika 6).

* Evangelische Diakonissen. Die Zahl der evangelischen Diaconissen der 68 dem Kaiserswerther Verbände angehören- den Diaconissenhäuser ist von 1891 mit 8478 Schwestern, im Jahre 1894 auf 10,412 Schwestern gestiegen- 867 neue Arbeitsfelder sind in den drei Jahren von den Diaconissen in Angriff genommen, welche überhaupt auf 3641 Arbeits­feldern thätig sind. Die jährlichen Einnahmen belaufen sich in den 68 Diaconiffenhäusern des Verbandes auf 8,940,880 Mk. In den letzten 30 Jahren beträgt das Wachsthum der Schwestern- zahl in Procenten ausgedrückt 654 Procent, dasjenige der Einnahmen 1,099 Procent. Aus diesen Zahlen ergibt sich ein höchst erfreuliches Wachsthum der Kräfte und Mittel, das aber immer noch den sich mehrenden und wachsenden Anforderungen nicht völlig genügen kann.

♦♦ Wurst-Papier. Ein Mainzer Geschäftsmann verkaufte dieser Tage an Soldaten eines dortigen Regiments Wurst, welche in eine Zeitung eingewickelt wurde. Als der Soldat die Wurst unter seine Kameraden zur Vertheilung bringen wollte, sah einer seiner Vorgesetzten, daß dieselbe in ein Stück eines socialdemokratischen Blattes eingewickelt war. Der Vorgesetzte stellte den Soldaten zur Rede und dieser bezeichnete das Geschäft. Sofort wurde eine Verfügung er- laffen, welche es sämmtlichen Soldaten der Regimenter ver­bietet, dort fernerhin Einkäufe zu machen. DerM. Anz." kann mitheilen, daß der betr. Ladenbesitzer durchaus keine staatsfeindliche Gesinnung hegt und darf man deshalb an­nehmen, daß das Verbot aufgehoben wird. Das verhängniß- volle Wurstpapter war rin Theil von eingekaufter Maculatur, von deren Inhalt der Geschäftsmann nichts wutße.

* Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Former Philipp Becher aus Griesheim bei Darmstadt, zu­letzt in Darmstadt, vom Amtsanwalt I in Darmstadt wegen Körperverletzung: Dienstknecht Paul Lauer aus Nerch im Kreise Alzey vom Amtsanwalt in Mainz wegen Bettelei- Kutscher Heinrich Rosenkranz aus Philippstein, zuletzt in Gießen, vom Amtsanwalt in Gießen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt - Schausteller Carl Weiter Ehe- fron, Anna Maria, geb. Stadtfeld aus Neroth, zuletzt in Offenbach, vom Amtsanwalt in Mainz wegen Widerstands und Unfugs- die Dienstmagd Emma Fr itzges aus Schotten

wegen Diebstahls- Bäcker Adam Neun auSHitzkirchen wegen MajestätSbeleidigung- Steinhauer Johann Pöllath au- Mühlbühl in Bayern, zuletzt in Hemsbach, wegen Straf­vollzugs die drei letzteren von der Staatsanwalt in Darmstadt.

IlSdorf, 20. December. Bei der heute hier stattgehabten Bürgermeisterwahl wurde als Nachfolger des verstorbenen Bürgermeisters Bast Herr Christian Kühn mit 13 gegen 8 Stimmen zum Bürgermeister gewählt.

verbrachtes.

* Leipzig, 20. December. Der alte Stannebein, der auch weit außerhalb Leipzigs bekannte Wetterprophet, ist zur Ruhe bestattet- Wie dieLeipz. Nachr." bemerken, ist mit Stannebein ein Original zu Grabe getragen worden: durch feine fortgesetztenWolkenstudien", die er allen Ernstes und mit Eifer betrieb, hatte er sich, besonders in der Land' bevölkerung, vom simplen Wuckmüller zu einer Art Wetter­propheten emporgeschwungen, dem man überall gern begeg­nete. Als die deutschen Truppen nach dem siegreichen Kriege in Frankreich am 16. Juni 1871 in Berlin einziehen sollten, sandte Stannebein Morgens in aller Frühe ein Telegramm an Kaiser Wilhelm, in welchem er diesem daS herrlichste Wetter für den feierlichen Einzug in die Hauptstadt deS Deutschen Re ches vorhersagte. Stannebein hatte auch darin Recht.

* Wie heiß ist die Sonne? Ueber die Temper atur der Sonne schwanken die Angaben zwischen 1500 Grad und 3 bis 5 Millionen Grad. Den wenigsten dieser Zahlen lagen Messungen zu Grunde und unter diesen letzteren sind die Resultate von Rossetti und Le Chatelier hervorzuheben, von denen der Erstere die Temperatur der Sonne mit 10 000 Grad, der Letztere mit 7600 Grad Celsius bestimmte. Eine neue Untersuchung haben die Herren W. E. Wilson und R. L. Gray durchgesührt. Sie ließen die bekannte Wärme eines glühenden Platinstreifens auf ein Boys'sches Radio­mikrometer fallen, wodurch baffelbc um einen Winkel gedreht wurde. Andererseits aber beinflußten von der anderen Seite durch eine enge Oeffnung fallende Sonnenstrahlen das In­strument in entgegengefetzter Richtung, indem sie es im ver­kehrten Sinne drehten. Es wurde nun die Zutrittsöffnung der künstlichen Wärmestrahlung« Quelle so lange regulirt, bis sich die beiden Wirkungen aufhoben. AuS diesen Messungen ergab sich die Temperatur der Sonne mit 6200 Grad Celsius.

Technische Fortschritte.

ein neues Verfahren, um «Isen glühend zu machen, haben Lagrange und Hoho in Brüssel entdeckt. Ein hölzerner Eimer wird zu drei Viertel mit schwach angesäuertem Wasser angesüllt und auf den Boden eine ungefähr 9 Zoll breite und 16 Zoll lange Blei­platte senkrecht aufgestellt, die man mit dem positiven Pol einer Dynamomaschine von 110 Volts und mehr als 159 Amperes Leist­ung verbindet. Der auszuglühende Eisenstab wird mit dem nega­tiven Pol der Dynamomaschine verbunden und in daS Wasser ge­halten, wo er sich unter fortwährender Steigerung der Temperatur sofort erhitzt, soweit er in da« Wasser taucht, während da« Wasser und der außerhalb von ihm befindlich? Theil des Eisens nicht merkbar erwärmt werden. Schmiedeeisen und Stahl kommen schließlich zum Schmelzen, wenn man sie lange genug unter Wasser hält. Dabet entsteht sofort mit dem Eintauchen Wasserstoffgas, das den Eisenstab umhüllt, vom Wasser trennt und selbst so erhitzt wird, daß eS den Stab über dem Wasser mit einer Flamme umgiebt.

«upferstahl, ein neues, sehr brauchbares Metall. 1 Theil Kupfer wird mit 3 Thetlcn kteselflußsaurem Kalt und einem Thetle Natrium zusammen bei einer solchen Temperatur verschmolzen, daß das Metall sick mit einer sehr flüssigen Schlacke bedeckt. Das unter der Schlacke befindliche Kuvfer besitzt einen Siliciumgehalt von 12 pCt., ist weiß und sehr hart. Wird durch Verschmelzen mit mehr Kupfer der Procentsatz von Silicium auf 4,8 erniedrigt, so erhält man ein Metall mit gelber Broncefarbe, welches sich wie Eisen verarbeiten läßt.

Um eiserne Gegenstände mit Aluminium ru überziehen, kommen die betreffenden Stücke mehrere Stunden in ein Bad von kochendem Aetznatron, sodann in ein solches von verdünnter Schwefel­säure. Alsdann werden die Gegenstände aus galvanischem Wege erst mit einem leichteren, hieraus mit einem stärkeren Kupferüberzuge und zuletzt erst mit dem Aluminiumüberzuge versehen.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag, den 29. December.

Vorabend 4 Uhr, Morgens 9°o Uhr, Nachmittag« 3« Sabbathausgang 65 Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast.

Freitag Abend 416 Ubr. SamStag Vormittag 8^ Uhr, Nachmittag 3IUHr, Sabbathausgang 5 Uhr.

1895

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