* bin Wort über deu Zuzug nach der Großstadt lesen wir in der „Deutschen Mädchenzeitung": „Beschäftigungsuchende können nicht oft genug und dringend davor gewarnt werden, aufö Geradewohl, ohne genügende Mittel oder bestimmten Anhalt nach Berlin zu kommen. Braucht auch das lebhaft pulsirende Leben der Großstadt, Handel und Gewerbe sehr viele Arbeitskräfte, so ist doch noch nie Mangel daran gewesen, sondern das Angebot war stets bedeutend größer als die Nachfrage. Den mit Berliner Verhältnissen unbekannten, leider auch oft ganz ungenügend vorgebildeten Bewerbern gelingt es meist nur nach unsäglichen Anstrengungen, Beschäftigung zu finden, und diese ist dann oft so schlecht bezahlt, daß nur in kümmerlichster Weise das Leben gefristet werden kann. Vielen gelingt es überhaupt n cht, hier festen Fuß zu fassen- fie gehen, wenn sie noch die Reisemittel beschaffen können, arg enttäuscht und entmuthigt in die Heimath zurück. Eine sehr große Anzahl aber erliegt der Noth, und geht unter in Elend und Schande." — Das Wort gilt für den Zuzug nach jeder Großstadt. Die dahin ziehen, wollen ihr Glück dort suchen und finden zu großem Theil ihren Untergang! Bleibe auf dem Lande und nähre dich redlich!
* Hut ab. Unter dieser Ueberschrist tritt Dr. med. I. Ruff- Stuttgart in der „Frkf. Zig." für das Grüßen auf der Straße durch Hutabnehmen ein und sucht gleichzeitig die Ursachen aufzudecken, die zur vorzeitigen Kahlköpfigkeit führen. Kahlköpfige Frauen treffe man unter Taufenden kaum eine, »ährend die Glatze oder doch schwacher Haarbestand bei Männern fast eher Regel, als Ausnahme sei. Nach Ruffs Ansicht ist die verschiedene Behandlung der Kopfhaare Seitens der beiden Geschlechter die Ursache für die auffällige Erscheinung, daß die Männerwelt an Kahlköpfigkeit leidet, während die Frauen sich bis ins höchste Alter ihres Haarschmuckes erfreuen. Pflege und Bedeckung der Kopfhaare unserer Kinder beiderlei Geschlechts sind bis zum Eintritt m das schulpflichtige Alter die gleichen, aber auch der Haarwuchs ist derselbe. Erst jetzt beginnt eine ungleiche Behandlung: Dem Mädchen geben wir mit dem Hute einen zierlichen Aufputz, dem Knaben mit dem compacten, luftdichten Filz einen — Haartödter ! Täglich wird da um die Peripherie des Schädels ein Ring gelegt, der stundenlang auf die Stelle, wo er fest anliegt, einen Druck ausübt, und dort, wo der Hut
ein hohles Dach bildet, Luft und Licht abschließt und eine Temperatur erzeugt, die wesentlich höher ist, als die des Gesichts, und die durch die Haare als schlechter Wärmeleiter . dort auch nach dem Abnahmen des Hutes noch aufgespeichert bleibt. Für die erste Zeit hat diese Treibhausatmosphäre eine gesteigerte Production von derberen Haarschästen zur Folge, allgemach aber verliert der Haarboden seine Produc- tivität — die Haare werden dünner, stehen weiter von einander ab, und schließlich ist die Kahlköpfigkeit do. Mit dem Kopfhaare verlieren wir aber nicht nur einen Schmuck, ■ sondern gleichzeitig auch einen Schutz, dessen Werth nicht ' mit dem für die Kopfhaut allein erschöpft ist. — Daß das Hutabnehmen im Winter gerade so schädlich ist, wie das < Absperren der Luft dürfte kaum zu bestreiten fein. Eine ; leichtere und zweckmäßigere Kopfbedeckung dürfte dagegen allen | Nachtheilen deö Hntaufbebaltens verbeugen.
* Ein für Viehzüchter höchst bemerkenswerthes Urtheil ’ fällte die Braunschweiger Strafkammer. Ein Metzger kaufte von einem Bauern zwei Stück Kühe und machte bei dem Verkäufer aus, daß die Thiere 24 Stunden vor dem vereinbarten Abholungstcrminc nicht mehr gefüttert werden dürften. Der Bauer, um ein möglichst hohes Lebendgewicht zu erzielen, fütterte trotz des Uebereinkommens und wurde dafür vor Gericht zur Rrchenfcbaft gezogen, mit vier Wochen Gefängniß , bestraft und zwar wegen Betrugs.
Eingesandt.
Gießen, 27. Januar 1894.
Noch herrscht der Winter, noch haben wir lange Wochen un- i freundlicher Witterung mit Schnee, Eis und Regen zu überwinden, ehe der so sehnlich erwartete Frühling wieder naht. Doch auch er ! kommt und nvt ihm zieht wieder frisches Leben in die Natur. Mensch und Tbier leben wieder auf, athmen frischer, freier; der Vögel Gesang, den wir Alle so lange entbehren mußten, erschallt wieder, uns herzlich begrüßend nach ihrer Wanderschast in fernen Landen. Auch mit den übrigen Vögeln zieht unser allbekannter Freund Langbein Storch zu seiner nordischen Heimath, aber o web! Adebar, du guter; dir haben sie in deiner Abwesenheit, während du am Nile deinem Stillleben nachgingest, arg mttgespielt; man hat dich exmittirt. Komme nur und siehe, du wirst keine Spur deines alten Heims mehr vorfinden. Und warum nicht? Ja, lieber Langbein, da haben andere Willen mitgesprochen als der deine und der meine, aber einsehen kann ich es noch immer nicht, daß man dir nicht an Stelle
der alten Burg eine neue moderne Villa baut; ich weiß, du brauchst- dazu nur eines alten Rades und einiger Bund Stroh, die übrige Ausstattung besorgst du dir ja selbst. Und so will ich denn hiermit ein gutes Wort für dich etnlegen, für dich, der du immer ein guter Freund der Kinder und auch der Großen warst; mit großem Vergnügen hat dir dein Freund zugeschaut, wenn du deine Elternpflichten erfülltest. Nun, ich denke, wir sehen uns wieder.
Ein Thierfreund.
Verkehr, Canö» rrnd Volkrwirthsehaft.
— Sächsische Vieh - DerflchernngS - Bank in Dresden. Mk. 915.776. — für Schäden finD pro 1893 tn voller statutarischer Höhe von diesem größten deutschen Institut zur Auszahlung gebracht worden, eine Leistung, welche, so lange die Vieh Versicherung extstirt, noch niemals vorgekommen! Die Bank hat in Folge der bedeutenden Viehverluste über 155000 Mk. aus dem Reservefonds zuschteßen müssen, da nur zu festen, billigen Prämien versichert wird, welche die 'Erhebung jeden Nach- oder Zuschusses gänzlich ausschtteßt. In Folge der guten finanziellen Lage des Instituts und der den Viehbesitzern gewährten zinsfreien Zahlungserleichterungen war der Zugang an neuen Versicherungen im Vorjahre ein bedeutender Die Prämten-Einnahme bezifferte sich auf Mk. 937 887.30, die in Staats- papteren angelegte Prämien - Reserve betrug Mk. 256 803.22. Der Reservefonds bietet reiche Garantiemittel und dürfte eine lebhafte Betheiligung zur Dersicherungsnahme dieser allbekannten seit 1872 bestehenden Bank im Jnt-resse aller Diehbesitzer liegen. Bis ult. 1893 waren versichert Mk. 282 222.376.
Bei der Redaction eingegangene Bücher re.:
— Rede von Jakob Moleschott» Professor an der Universität zu Rom, bet seiner Jubiläumsfeier am 16. December 1892. Verlag von Emil Roth in Gießen. 8°. PreisMk 1. Nicht lange war es dem berühmten Gelehrten I. Moleschott beschieben, tn seiner Eigenschaft als Unioersitäts'ehrer den Lorbeerkranz zu trogen, mit welchem die Vertreter der höchsten und allerhöchsten Gesellschaft deS geeinigten Italiens zu seinem 50jähriqen Lehrer Jubiläum am 16. December 1892 sein Haupt schmückten, denn schon wenige Monate später fiel er als Opfer seiner ärztlichen Berufstreue dem unerbittlichen Tode in die Arme. Wie ein Schwanengesang klingt uns darum seine letzte Rede entgegen, die er bei seiner Jubiläumsfeier in Anwesenheit der höchsten Autoritäten des Landes und verschiedener Vertreter fremder Staaten, wie Holland, Argentinien u. A. mit der ganzen Treue seiner wissenschaftlichen Ueberzeugung und dem Mannes- mutb, der ihn stets so hervorragend ausgezeichnet, tn der Aula zu Rom gehalten hat.
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Bekanntmachung, betreffend die Heichelheim'sche Stiftung.
Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen »it 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige christ- liche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute «n bis 10. Februar d. I. auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 3, entgegengenommen.
Gießen, 27. Januar 1894.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
750 Gnauth.
Holzversteigerung
Dienstag deu 30. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr
anfangend, soll im hiesigem Gemeindewald, District Hangelstein, nach- »erzeichnetes Holz versteigert werden:
69 Nadel-Stämme, 15—32 cm Durchmesser, 5—12 rn Länge — 24 fm,
32 Nadel-Derbftangen — 1,82 irn, 30 rm Nadel-Scheiter,
286 „ Nadel-Knüppel,
1971 Nadel-Wellen,
36 rm Nadel-Stöcke.
Der Anfang ist zur bestimmten Stunde im District selbst.
Alten-Buseck, am 24. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.
744_______Krämer._________
Bekanntmachung.
Mittwoch den 31. Januar I. I., Vormittags um 9 Uhr
anfangend, werden in den Waldungen der Stadt Allendors an der Lumda, Districte Eisenschade, Fichtenwiefe, Nasserstrauch u. f. w., nachverzeichnete Holzsortimente an Ort uyd Stelle öffentlich versteigert und zwar:
37 Eichen-Stämme mit zusammen 17,50 fm,
7 Nadel-Stämme mit zusammen 3,07 fm,
94 Nadel-Derbftangen mit zusammen 7,53 fm,
600 Nadel - Reisstangen mit zusammen 19,30 fm,
64 rm Buchen-Scheitholz,
2 „ Eichen-Scheitholz,
17 „ Eichen-Prügelholz,
124 „ Nadel-Prügelholz,
14‘/2 Hundert Buchen Wellen,
6% Hundert Eichen-Wellen,
106 Hundert Nadel-Wellen,
22 rm Buchen-Stockholz,
11 „ Eichen-Stockholz.
Zusammenkunft vor der Eisenschade.
Allendorsa.Lda., 23. Januar 1894.
•r. Bürgermeisterei Allendors a. Lda.
Rein. 726
Holz-Versteigerung.
Mittwoch den 31. Januar und Donnerstag den 1. Febr. 1894 jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll im Lang-Gönser Gemeindewald, District Haide, nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
152 Eichenstämme von 14—30 cm Durchm., 3—10 m Länge = 46,56 fm,
11 Birken-Stämme — 2,31 fm, 266 Kiefern-, Fichten- u. Lärchen- ftämme von 13—48 cm Durchm., 6—17 m Länge = 122,76 fm,
25 Fichtenstangen — 2,02 fm, 4 rm Eichen-Scheiter,
94 „ Eichen-Knüppel,
1900 Eichen-Wellen,
24 rm Eichen-Stöcke,
112 „ Nadel-Scheiter,
212 „ Nadel-Knüppel, darunter 77 rm 2* 1 */i und 3 m lang, 2000 Nadel-Wellen,
144 rm Nadel-Stöcke.
Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am Wege nach Gambach.
Bemerkt wird, daß das Bauholz und das 2y2 und 3 m lange Holz am Ersten Tage und das Brennholz am zweiten Tage zur Versteigerung kommt.
Lang Göns, den 24. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. ___Brückel. 746 Jagdverpachtung.
Donnerstag den 1. Febr. l. I.,
Vormittags 10 Uhr
wird die hiesige Jagd auf einer Gemarkungsfläche von 298 Hectaren Ackerfeld und 152 Hectaren Wald in dem Rathhaus auf weitere sechs Jahre öffentlich verpachtet.
Nieder-Bessingen, 25. Januar 1894. Gr.^Bürgermeisterei Nieder-Bessingen.
Horst. [764
748] «onarienhLhne zur Zucht, billig zu verkaufen.
Näheres bei der Expcd. d. Bl.
Holzversteigerung.
Donnerstag denl.Febr.1894, von Vormittags 9 Uhr an
soll im Anneröder Gemeindewald, in den Abtheilungen 1 Dornberg und 2 Garbenteichertheil nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
A. Bau- und Werkholz.
127 Eichen-Stämme, 24—52 cm Durchm., 5—10 m Länge, 75,43 fm haltend,
21 Nadel-Stämme, 15—25 cm Durchm., 8—16 m Länge, 5,99 fm haltend,
695 Nadel-Derbstangen, 8—14 cm Durchm., 8—14 m Länge, 52,95 fm haltend,
409 Nadel-Reisstangen, 12,96 fm haltend,
B. Brennholz.
79,4 rm Eichen-Scheitholz,
34 rm Eichen - und Nadel - Knüppelholz,
60 rm Eichen- und Nadel- Stockholz, •
1570 Eichen Wellen,
2780 Nadel-Wellen,
Bemerkt wird, daß das Eichen- Stammholz sich größtentheils zu Schnitt- und Schwellenholz eignet und auch auf Vervielfachung zu Schwellen abgelängt ist.
Die Zusammenkunft ist in der Tempelschneise beim alten Pflanzgarten.
Annerod, den 25. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Annerod.
Engelhardt. 762
Holzversteigerung.
Nächsten Donnerstag den 1. und Freitag den 2. Februar, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen nachverzeichnete Holzsortimente in dem Großen-Busecker Gemeindewald , District Entenpsuhl, öffentlich meistbietend versteigert werden und zwar am ersten Tage das Bau- und Stangenholz, am zweiten Tage das Brennholz, als:
133 Eichen-Stämme mit 30,41 fm, 93 Nadel- ,, „ 29,5 „
65 Eichen-Derbstangen m. 4,80 „ 2418 Nadel- „ m. 229,73 „ 1045 „ -Reisslängen m. 24,59 ,,
36 rm Buchen- und Eichen-Scheit, 421 ,, „ „ „ -Knüppel,
154 Hdt. ,, ,, „ -Wellen,
46 rm „ „ „ -Stöcke.
Der Anfang ist im Entenpfuhl an beiden Tagen.
Großen-Buseck, 26. Januar 1894. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck.
Meyer. 781
Holzversteigerung
im Steinbacher Gemeindewald. Freitag den 2. Februar d. I., von Morgens 9’/2 Uhr an
soll im District Ameisekopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
15 rm Eichen-Knüppel,
5 „ Eichen-Stöcke, 200 Wellen Eichen-Reisholz, 150 rm Kiefern-Knüppel, 40 „ Kiefern-Stöcke, 2610 Wellen Kiefern-Reisholz, 48 rm Kiefern, 3 m lang,
5 Eichen-Stämme, zuWagnerholz. 350 Kiefern-Stämme, von 15 bis
33 cm Durchm., 6—16 m Länge — 150 fm,
55 Fichten-Derbstangen, 5,83 fm Inhalt.
Der Anfang ist um die bestimmte Stunde im District Ameisekopf, am Buseckerweg am Brandholz.
Das Bau- und Werkholz kommt von ll,/2 Uhr an zum Ausgebot. Bemerkt wird, daß das 3 m lange Kiefern-Knüppelholz gelegentlich bei der Brennholzversteigerung zum Ausgebot kommt.
Steinbach, am 25. Januar 1894.' Großh. Bürgermeisterei Steinbach. !
Krämer. ' [763
Kanarienhähne ».Weibchen
r«k Zucht zu verkaufen. [698
Kreuzplatz 10.
Donnerstag den 1. Februar
Nachmittags 2 Uhr werden im Hotel Stern, Bahnhofstraße 48, die zur Concursmasse gehörigen Mobilien, als einige schöne Salonhängelampen, 1 Secre- tär, 1 Gisschrank, Kleiderschrank, verschiedene Betten, 1 Stotzkarren, Bier-, Wein- und Champagnergläser, Flaschen, Huiliers, Lössel, Messer und Gabeln, Kttchengeräthe, Porzellan, Weitzzeug u. s. w., meist noch wenig gebraucht, ferner einige Flaschen Wein, Salatöl?c. gegen sofortige Baarzahlung versteigert. [740
F. Hoffmann,
Concursoerwalter.
729] Eine Kaute Strohm ft zu verkaufen._________________Westonlage 30.
747] Eine »gut erhaltene Nähmaschine ist preiswürdig zu verk. Löwengasse 21.
Verdingung.
Die Lieferung des Bedarfs für 1894/95:
ca. 15250 kg Petroleum, 240 cbm Brennholz, 514 Haarbesen, 160 Piassavabesen, 320 Besenstiele, 30 kg weiße Seife, 250 kg grüne Schmierseife, 1100 kg kryst. Soda, sowie die An- und Abfuhr der Steinkohlen wird am
Montag, 5. Februar 1894, Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftszimmer verdungen. [453
Garnisonverwaltung in Gießen.
Aeikgevolenes
Erscheint nur diesmal.
W NB. Mr nicht Au
■ sagende- verpflichte ich mtch, den erhaltenen Betrag zurückzu- fenben [765
MAGGI5
Suppen wüeze- kann den
Hausfrauen bestens empfohlen werden, um ohne große Kosten stets eine vorzüg- iiche Suppe zu machen. Zu Baben bet
Hch. Arnold, Marktstraße 2.
Die leeeen Original - Fäschchm ä 65 Pfennig werden zu 45 Pfenniq und dte- enigen A Mk. 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggi's Suppenwürze nachgesüllt [191
(Handersheimer Sanitätskäse. [34]
Von einer Lieferung zurückgebliebene 2000 Stück sogenannte Armee-
Pferde-Decken werden wegen verwebter (nicht ganz sauber ausgeführter) Bordüre zum spottbilligen Preise von Mk. 4.75 per Stück direct an Landwirthe ausverkauft.
Diese dicken — unverwüstlichen — Decken sind warm wie ein Pelz, ca. 150 x 180 cm groß (also beinahe das ganze Pferd bedeckend), dunkelgrau mit benähten Rändern und drei breiten Streifen (Bordüre) versehen.
Deutlich geschriebene Bestellungen welche nur gegen Vorhersendung oder Nachnabme des Betrages aus- aeführt werden, an den General- Vertreter der „Vereinigten Woll- waaren-Fabriken" G. Schubert Berlin Leipzigerstr. 184.


