Ausgabe 
28.1.1894 Zweites Blatt
 
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* bin Wort über deu Zuzug nach der Großstadt lesen wir in derDeutschen Mädchenzeitung":Beschäftigung­suchende können nicht oft genug und dringend davor gewarnt werden, aufö Geradewohl, ohne genügende Mittel oder be­stimmten Anhalt nach Berlin zu kommen. Braucht auch das lebhaft pulsirende Leben der Großstadt, Handel und Gewerbe sehr viele Arbeitskräfte, so ist doch noch nie Mangel daran gewesen, sondern das Angebot war stets bedeutend größer als die Nachfrage. Den mit Berliner Verhältnissen un­bekannten, leider auch oft ganz ungenügend vorgebildeten Bewerbern gelingt es meist nur nach unsäglichen Anstrengungen, Beschäftigung zu finden, und diese ist dann oft so schlecht bezahlt, daß nur in kümmerlichster Weise das Leben gefristet werden kann. Vielen gelingt es überhaupt n cht, hier festen Fuß zu fassen- fie gehen, wenn sie noch die Reisemittel be­schaffen können, arg enttäuscht und entmuthigt in die Heimath zurück. Eine sehr große Anzahl aber erliegt der Noth, und geht unter in Elend und Schande." Das Wort gilt für den Zuzug nach jeder Großstadt. Die dahin ziehen, wollen ihr Glück dort suchen und finden zu großem Theil ihren Untergang! Bleibe auf dem Lande und nähre dich redlich!

* Hut ab. Unter dieser Ueberschrist tritt Dr. med. I. Ruff- Stuttgart in derFrkf. Zig." für das Grüßen auf der Straße durch Hutabnehmen ein und sucht gleichzeitig die Ursachen aufzudecken, die zur vorzeitigen Kahlköpfigkeit führen. Kahlköpfige Frauen treffe man unter Taufenden kaum eine, »ährend die Glatze oder doch schwacher Haarbestand bei Männern fast eher Regel, als Ausnahme sei. Nach Ruffs Ansicht ist die verschiedene Behandlung der Kopfhaare Seitens der beiden Geschlechter die Ursache für die auffällige Er­scheinung, daß die Männerwelt an Kahlköpfigkeit leidet, während die Frauen sich bis ins höchste Alter ihres Haar­schmuckes erfreuen. Pflege und Bedeckung der Kopfhaare unserer Kinder beiderlei Geschlechts sind bis zum Eintritt m das schulpflichtige Alter die gleichen, aber auch der Haar­wuchs ist derselbe. Erst jetzt beginnt eine ungleiche Be­handlung: Dem Mädchen geben wir mit dem Hute einen zierlichen Aufputz, dem Knaben mit dem compacten, luftdichten Filz einen Haartödter ! Täglich wird da um die Peripherie des Schädels ein Ring gelegt, der stundenlang auf die Stelle, wo er fest anliegt, einen Druck ausübt, und dort, wo der Hut

ein hohles Dach bildet, Luft und Licht abschließt und eine Temperatur erzeugt, die wesentlich höher ist, als die des Gesichts, und die durch die Haare als schlechter Wärmeleiter . dort auch nach dem Abnahmen des Hutes noch aufgespeichert bleibt. Für die erste Zeit hat diese Treibhausatmosphäre eine gesteigerte Production von derberen Haarschästen zur Folge, allgemach aber verliert der Haarboden seine Produc- tivität die Haare werden dünner, stehen weiter von ein­ander ab, und schließlich ist die Kahlköpfigkeit do. Mit dem Kopfhaare verlieren wir aber nicht nur einen Schmuck, sondern gleichzeitig auch einen Schutz, dessen Werth nicht ' mit dem für die Kopfhaut allein erschöpft ist. Daß das Hutabnehmen im Winter gerade so schädlich ist, wie das < Absperren der Luft dürfte kaum zu bestreiten fein. Eine ; leichtere und zweckmäßigere Kopfbedeckung dürfte dagegen allen | Nachtheilen deö Hntaufbebaltens verbeugen.

* Ein für Viehzüchter höchst bemerkenswerthes Urtheil fällte die Braunschweiger Strafkammer. Ein Metzger kaufte von einem Bauern zwei Stück Kühe und machte bei dem Verkäufer aus, daß die Thiere 24 Stunden vor dem verein­barten Abholungstcrminc nicht mehr gefüttert werden dürften. Der Bauer, um ein möglichst hohes Lebendgewicht zu erzielen, fütterte trotz des Uebereinkommens und wurde dafür vor Gericht zur Rrchenfcbaft gezogen, mit vier Wochen Gefängniß , bestraft und zwar wegen Betrugs.

Eingesandt.

Gießen, 27. Januar 1894.

Noch herrscht der Winter, noch haben wir lange Wochen un- i freundlicher Witterung mit Schnee, Eis und Regen zu überwinden, ehe der so sehnlich erwartete Frühling wieder naht. Doch auch er ! kommt und nvt ihm zieht wieder frisches Leben in die Natur. Mensch und Tbier leben wieder auf, athmen frischer, freier; der Vögel Gesang, den wir Alle so lange entbehren mußten, erschallt wieder, uns herzlich begrüßend nach ihrer Wanderschast in fernen Landen. Auch mit den übrigen Vögeln zieht unser allbekannter Freund Lang­bein Storch zu seiner nordischen Heimath, aber o web! Adebar, du guter; dir haben sie in deiner Abwesenheit, während du am Nile deinem Stillleben nachgingest, arg mttgespielt; man hat dich exmittirt. Komme nur und siehe, du wirst keine Spur deines alten Heims mehr vorfinden. Und warum nicht? Ja, lieber Langbein, da haben andere Willen mitgesprochen als der deine und der meine, aber ein­sehen kann ich es noch immer nicht, daß man dir nicht an Stelle

der alten Burg eine neue moderne Villa baut; ich weiß, du brauchst- dazu nur eines alten Rades und einiger Bund Stroh, die übrige Ausstattung besorgst du dir ja selbst. Und so will ich denn hiermit ein gutes Wort für dich etnlegen, für dich, der du immer ein guter Freund der Kinder und auch der Großen warst; mit großem Ver­gnügen hat dir dein Freund zugeschaut, wenn du deine Elternpflichten erfülltest. Nun, ich denke, wir sehen uns wieder.

Ein Thierfreund.

Verkehr, Canö» rrnd Volkrwirthsehaft.

Sächsische Vieh - DerflchernngS - Bank in Dresden. Mk. 915.776. für Schäden finD pro 1893 tn voller statutarischer Höhe von diesem größten deutschen Institut zur Auszahlung gebracht worden, eine Leistung, welche, so lange die Vieh Versicherung extstirt, noch niemals vorgekommen! Die Bank hat in Folge der bedeutenden Viehverluste über 155000 Mk. aus dem Reservefonds zuschteßen müssen, da nur zu festen, billigen Prämien versichert wird, welche die 'Erhebung jeden Nach- oder Zuschusses gänzlich ausschtteßt. In Folge der guten finanziellen Lage des Instituts und der den Vieh­besitzern gewährten zinsfreien Zahlungserleichterungen war der Zu­gang an neuen Versicherungen im Vorjahre ein bedeutender Die Prämten-Einnahme bezifferte sich auf Mk. 937 887.30, die in Staats- papteren angelegte Prämien - Reserve betrug Mk. 256 803.22. Der Reservefonds bietet reiche Garantiemittel und dürfte eine lebhafte Betheiligung zur Dersicherungsnahme dieser allbekannten seit 1872 bestehenden Bank im Jnt-resse aller Diehbesitzer liegen. Bis ult. 1893 waren versichert Mk. 282 222.376.

Bei der Redaction eingegangene Bücher re.:

Rede von Jakob Moleschott» Professor an der Univer­sität zu Rom, bet seiner Jubiläumsfeier am 16. December 1892. Verlag von Emil Roth in Gießen. 8°. PreisMk 1. Nicht lange war es dem berühmten Gelehrten I. Moleschott beschieben, tn seiner Eigenschaft als Unioersitäts'ehrer den Lorbeerkranz zu trogen, mit welchem die Vertreter der höchsten und allerhöchsten Gesellschaft deS geeinigten Italiens zu seinem 50jähriqen Lehrer Jubiläum am 16. December 1892 sein Haupt schmückten, denn schon wenige Monate später fiel er als Opfer seiner ärztlichen Berufstreue dem unerbitt­lichen Tode in die Arme. Wie ein Schwanengesang klingt uns darum seine letzte Rede entgegen, die er bei seiner Jubiläumsfeier in Anwesenheit der höchsten Autoritäten des Landes und verschiedener Vertreter fremder Staaten, wie Holland, Argentinien u. A. mit der ganzen Treue seiner wissenschaftlichen Ueberzeugung und dem Mannes- mutb, der ihn stets so hervorragend ausgezeichnet, tn der Aula zu Rom gehalten hat.

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Bekanntmachung, betreffend die Heichelheim'sche Stiftung.

Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen »it 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige christ- liche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute «n bis 10. Februar d. I. auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 3, entgegen­genommen.

Gießen, 27. Januar 1894.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

750 Gnauth.

Holzversteigerung

Dienstag deu 30. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr

anfangend, soll im hiesigem Ge­meindewald, District Hangelstein, nach- »erzeichnetes Holz versteigert werden:

69 Nadel-Stämme, 1532 cm Durchmesser, 512 rn Länge 24 fm,

32 Nadel-Derbftangen 1,82 irn, 30 rm Nadel-Scheiter,

286 Nadel-Knüppel,

1971 Nadel-Wellen,

36 rm Nadel-Stöcke.

Der Anfang ist zur bestimmten Stunde im District selbst.

Alten-Buseck, am 24. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.

744_______Krämer._________

Bekanntmachung.

Mittwoch den 31. Januar I. I., Vormittags um 9 Uhr

anfangend, werden in den Waldungen der Stadt Allendors an der Lumda, Districte Eisenschade, Fichtenwiefe, Nasserstrauch u. f. w., nachverzeich­nete Holzsortimente an Ort uyd Stelle öffentlich versteigert und zwar:

37 Eichen-Stämme mit zusammen 17,50 fm,

7 Nadel-Stämme mit zusammen 3,07 fm,

94 Nadel-Derbftangen mit zu­sammen 7,53 fm,

600 Nadel - Reisstangen mit zu­sammen 19,30 fm,

64 rm Buchen-Scheitholz,

2 Eichen-Scheitholz,

17 Eichen-Prügelholz,

124 Nadel-Prügelholz,

14/2 Hundert Buchen Wellen,

6% Hundert Eichen-Wellen,

106 Hundert Nadel-Wellen,

22 rm Buchen-Stockholz,

11 Eichen-Stockholz.

Zusammenkunft vor der Eisen­schade.

Allendorsa.Lda., 23. Januar 1894.

r. Bürgermeisterei Allendors a. Lda.

Rein. 726

Holz-Versteigerung.

Mittwoch den 31. Januar und Donnerstag den 1. Febr. 1894 jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll im Lang-Gönser Gemeindewald, District Haide, nachverzeichnetes Holz versteigert werden:

152 Eichenstämme von 1430 cm Durchm., 310 m Länge = 46,56 fm,

11 Birken-Stämme 2,31 fm, 266 Kiefern-, Fichten- u. Lärchen- ftämme von 1348 cm Durchm., 617 m Länge = 122,76 fm,

25 Fichtenstangen 2,02 fm, 4 rm Eichen-Scheiter,

94 Eichen-Knüppel,

1900 Eichen-Wellen,

24 rm Eichen-Stöcke,

112 Nadel-Scheiter,

212 Nadel-Knüppel, darunter 77 rm 2* 1 */i und 3 m lang, 2000 Nadel-Wellen,

144 rm Nadel-Stöcke.

Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am Wege nach Gambach.

Bemerkt wird, daß das Bauholz und das 2y2 und 3 m lange Holz am Ersten Tage und das Brennholz am zweiten Tage zur Versteigerung kommt.

Lang Göns, den 24. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. ___Brückel. 746 Jagdverpachtung.

Donnerstag den 1. Febr. l. I.,

Vormittags 10 Uhr

wird die hiesige Jagd auf einer Ge­markungsfläche von 298 Hectaren Ackerfeld und 152 Hectaren Wald in dem Rathhaus auf weitere sechs Jahre öffentlich verpachtet.

Nieder-Bessingen, 25. Januar 1894. Gr.^Bürgermeisterei Nieder-Bessingen.

Horst. [764

748] «onarienhLhne zur Zucht, billig zu verkaufen.

Näheres bei der Expcd. d. Bl.

Holzversteigerung.

Donnerstag denl.Febr.1894, von Vormittags 9 Uhr an

soll im Anneröder Gemeindewald, in den Abtheilungen 1 Dornberg und 2 Garbenteichertheil nachverzeichnetes Holz versteigert werden:

A. Bau- und Werkholz.

127 Eichen-Stämme, 2452 cm Durchm., 510 m Länge, 75,43 fm haltend,

21 Nadel-Stämme, 1525 cm Durchm., 816 m Länge, 5,99 fm haltend,

695 Nadel-Derbstangen, 814 cm Durchm., 814 m Länge, 52,95 fm haltend,

409 Nadel-Reisstangen, 12,96 fm haltend,

B. Brennholz.

79,4 rm Eichen-Scheitholz,

34 rm Eichen - und Nadel - Knüppelholz,

60 rm Eichen- und Nadel- Stockholz,

1570 Eichen Wellen,

2780 Nadel-Wellen,

Bemerkt wird, daß das Eichen- Stammholz sich größtentheils zu Schnitt- und Schwellenholz eignet und auch auf Vervielfachung zu Schwellen abgelängt ist.

Die Zusammenkunft ist in der Tempelschneise beim alten Pflanz­garten.

Annerod, den 25. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Annerod.

Engelhardt. 762

Holzversteigerung.

Nächsten Donnerstag den 1. und Freitag den 2. Fe­bruar, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen nachverzeichnete Holzsorti­mente in dem Großen-Busecker Ge­meindewald , District Entenpsuhl, öffentlich meistbietend versteigert wer­den und zwar am ersten Tage das Bau- und Stangenholz, am zweiten Tage das Brennholz, als:

133 Eichen-Stämme mit 30,41 fm, 93 Nadel- ,, 29,5

65 Eichen-Derbstangen m. 4,80 2418 Nadel- m. 229,73 1045 -Reisslängen m. 24,59 ,,

36 rm Buchen- und Eichen-Scheit, 421 ,, -Knüppel,

154 Hdt. ,, ,, -Wellen,

46 rm -Stöcke.

Der Anfang ist im Entenpfuhl an beiden Tagen.

Großen-Buseck, 26. Januar 1894. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck.

Meyer. 781

Holzversteigerung

im Steinbacher Gemeindewald. Freitag den 2. Februar d. I., von Morgens 9/2 Uhr an

soll im District Ameisekopf nachver­zeichnetes Holz versteigert werden:

15 rm Eichen-Knüppel,

5 Eichen-Stöcke, 200 Wellen Eichen-Reisholz, 150 rm Kiefern-Knüppel, 40 Kiefern-Stöcke, 2610 Wellen Kiefern-Reisholz, 48 rm Kiefern, 3 m lang,

5 Eichen-Stämme, zuWagnerholz. 350 Kiefern-Stämme, von 15 bis

33 cm Durchm., 616 m Länge 150 fm,

55 Fichten-Derbstangen, 5,83 fm Inhalt.

Der Anfang ist um die bestimmte Stunde im District Ameisekopf, am Buseckerweg am Brandholz.

Das Bau- und Werkholz kommt von ll,/2 Uhr an zum Ausgebot. Bemerkt wird, daß das 3 m lange Kiefern-Knüppelholz gelegentlich bei der Brennholzversteigerung zum Aus­gebot kommt.

Steinbach, am 25. Januar 1894.' Großh. Bürgermeisterei Steinbach. !

Krämer. ' [763

Kanarienhähne ».Weibchen

r«k Zucht zu verkaufen. [698

Kreuzplatz 10.

Donnerstag den 1. Februar

Nachmittags 2 Uhr werden im Hotel Stern, Bahnhof­straße 48, die zur Concursmasse ge­hörigen Mobilien, als einige schöne Salonhängelampen, 1 Secre- tär, 1 Gisschrank, Kleider­schrank, verschiedene Betten, 1 Stotzkarren, Bier-, Wein- und Champagnergläser, Flaschen, Huiliers, Lössel, Messer und Gabeln, Kttchengeräthe, Por­zellan, Weitzzeug u. s. w., meist noch wenig gebraucht, ferner einige Flaschen Wein, Salatöl?c. gegen sofortige Baarzahlung ver­steigert. [740

F. Hoffmann,

Concursoerwalter.

729] Eine Kaute Strohm ft zu ver­kaufen._________________Westonlage 30.

747] Eine »gut erhaltene Nähmaschine ist preiswürdig zu verk. Löwengasse 21.

Verdingung.

Die Lieferung des Bedarfs für 1894/95:

ca. 15250 kg Petroleum, 240 cbm Brennholz, 514 Haarbesen, 160 Piassavabesen, 320 Besenstiele, 30 kg weiße Seife, 250 kg grüne Schmierseife, 1100 kg kryst. Soda, sowie die An- und Abfuhr der Stein­kohlen wird am

Montag, 5. Februar 1894, Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftszimmer ver­dungen. [453

Garnisonverwaltung in Gießen.

Aeikgevolenes

Erscheint nur diesmal.

W NB. Mr nicht Au

sagende- verpflichte ich mtch, den erhaltenen Betrag zurückzu- fenben [765

MAGGI5

Suppen wüeze- kann den

Hausfrauen bestens empfohlen werden, um ohne große Kosten stets eine vorzüg- iiche Suppe zu machen. Zu Baben bet

Hch. Arnold, Marktstraße 2.

Die leeeen Original - Fäschchm ä 65 Pfennig werden zu 45 Pfenniq und dte- enigen A Mk. 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggi's Suppenwürze nachgesüllt [191

(Handersheimer Sanitätskäse. [34]

Von einer Lieferung zu­rückgebliebene 2000 Stück sogenannte Armee-

Pferde-Decken werden wegen verwebter (nicht ganz sauber ausgeführter) Bordüre zum spottbilligen Preise von Mk. 4.75 per Stück direct an Landwirthe ausverkauft.

Diese dicken unver­wüstlichen Decken sind warm wie ein Pelz, ca. 150 x 180 cm groß (also beinahe das ganze Pferd bedeckend), dunkelgrau mit benähten Rän­dern und drei breiten Streifen (Bordüre) versehen.

Deutlich geschriebene Bestellungen welche nur gegen Vorhersendung oder Nachnabme des Betrages aus- aeführt werden, an den General- Vertreter derVereinigten Woll- waaren-Fabriken" G. Schubert Berlin Leipzigerstr. 184.