brachen, überhaupt die Bestellung der Wintersaatfelder unliebsam verschoben worden. Auch Nachzügler mit der Grummeternte sind von den so unerwartet auftretenden Niederschlägen überrascht worden. Dem Obste, das ohnehin sattsam beregnet, sind die neuen Regensälle sehr schädlich. Schon vor diesen begannen die Zwetschen, die überreif an den Bäumen hängen, an den Zweigen zu faulen. Ein zeitiges Abpflücken und Verwerthen ist der beste Schutz vor drohendem Schaden. Wie alle Obstsorten, so sind auch in diesem Jahre die Nüffe hier sehr reichlich gerathen. Man hat oft geglaubt, die Nüffe seien keine Frucht für hiesige Gegenden, indem letztere schon zu kalt für die Anpflanzung von Nutzbäumen seien, allein die öftere reiche Tracht der Welschnutz- bäume in unseren Bezirken lehrt, datz dieselben auch für diese als lohnend angesehen werden müssen. Die diesjährige reiche Obsternte gibt den besten Beweis, wie lukrativ die Obstpflanzungen der Gemeinden sind. Die hnsige Gemeinde, welche durchschnittlich noch ganz junge Obstpflanzungen besitzt, denen allerdings eine recht gute Pflege zu Theil wird, hat einen Betrag von 200 Mark für Obst gelöst, ein kleiner Betrag vorerst, der aber in Hinsicht der meisten jungen Obftbäumchen um so größer erscheint.
Rockenberg i. d. Wetterau, 23. September. Herr Pfarrer Mees hier begeht am 16. October d. I. das Fest seiner 25jährigen priesterlichen Wirksamkeit in hiesiger Pfarrgemeinde.
Büdingen, 22. September. Ihre Durchlaucht Freifrau von Thüngen, geb. Prinzessin Elisabeth zu Asenburg und Büdingen, wurde heute von einer Tochter glücklich entbunden. — Die Feier der Silberhochzeit unseres Fürstenpaares findet am nächsten Sonntag den 30. September statt. Zur Vorfeier am Samstag Abend wurde in einer gemeinsamen Sitzung Betheiligter beschlossen, einen Fackelzug zu arrangiren. Der Fackelzug nimmt bei eintretender Dunkelheit seinen Anfang in der Gymnasiumstraße und endigt in der Bahnhofstratze.
Darmstadt, 24. September. Die erfolgte Wahl des hiesigen Rechtsanwaltes Heinrich Köhler zum besoldeten Beigeordneten Darmstadts hat die Bestätigung des GrotzherzogS gefunden.
A Mainz, 24. September. Die allgemeine deutsche Gartenbauausstellung wurde gestern Abend mit entsprechenden Feierlichkeiten geschlossen. Der Besuch an dem gestrigen letzten Tag war noch ein autzerordentlich zahlreicher, indem über 7000 Tageskarten verausgabt wurden. Besonders aus der Umgegend und den Nachbarstädten waren die Blumen- und Gartenfreunde nochmals zahlreich hierher gekommen. Die Ausstellung nahm in jeder Beziehung einen über Erwarten günstigen Verlauf und sind neben den Veranstaltern der größte Theil der Aussteller außerordentlich befriedigt, indem vielen derselben, abgesehen von der Anerkennung, reiche Bestellungen zu Theil wurden. — Die Kellnerin Elise Pfeil von Hanau, die sich in Gemeinschaft mit dem inzwischen verschiedenen Maschinentechnrker Dombrowski vor einigen Tagen in einem hiesigen Gasthaus vergiftete, ist verflossene Nacht, nachdem sie einem Kind das Leben gegeben, in dem Rochusspital hier gestorben.
Vermißtes»
* Hanau, 23. September. Heute Vormittag 9 Uhr rückte daö Ulanenregiment Nr. 6 in seine neue Garnison Hanau ein. Vor der Kinzigbrücke wurde das Regiment Seitens der städtischen Behörden empfangen und durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Gebeschus bewillkommt. Nach einer kurzen Replik des Regimentscommandeurs Herrn Oberst- lieutenant Steg und einem Hoch der Offiziere und Mannschaften auf die Stadt. Hanau ritt das Regiment weiter zur Kaserne an der Lamboystraße. Den Offizieren bot die Stadt ein Gabelfrühstück, während die Mannschaften mit Bier be- wirthet wurden. Die Häuser waren beflaggt und die Straßen, die zur Kaserne führen, geschmückt.
* Bochum, 23. September. In der vergangenen Nacht fmb aus geringfügiger Ursache zwei Leute, Bruder und Schwester, von einer rohen Bande niedergestochen worden- die Frau war sofort tobt, der Bruder lebt noch. Die beiden Leute führten aus einem Schiebkarren eine Anzahl Sachen und wollten auf dem Nachhauseweg in einer Wirth- schaft ein GlaS Bier trinken. Eine Gesellschaft junger Burschen, die die betreffende Wirthschaft eben verlassen hatten, begannen mit dem Wagen allerlei Unfug zu treiben, wogegen die Geschwister sich verwahrten. Die Folge war, daß sich die Bande nun gegen die Eigenthümer des Wagens wandte, und der Streit endigte mit der Ntedermetzelung derselben. Die Thäter sind verhaftet.
* Saarlouis, 22. September. Ein Nachspiel zu der vorjährigen Futter noth unseres Bezirks nahm für die Betheiligten in der gestrigen Sitzung des hiesigen Schöffengerichts eine erfreuliche Wendung. Mehr als 50 Personen standen unter der Anklage, unberechtigt Laub auS den Waldungen geholt zu haben. Die dieserhalb verhängten Strafmandate lauteten auf das nette Sümmchen von 8000 Mk. Das Schöffengericht sprach jedoch alle Angeklagten frei.
* Leipzig, 22. September. Zum 18. October, dem Gedenktage der Völkerschlacht von Leipzig,
wird vom Deutschen Patriotenbunde zum Besten der Errichtung eines Völkerschlacht-Denkmals eine großartige Feier veranstaltet. In der Albert-Halle des Krystall- Palastes gelangt ein Festspiel von Crone - Schwiening, dem Dramaturgen des StadttheaterS, zur Aufführung, ausschließlich dargeftellt von Mitgliedern der hiesigen Militär-Vereine, unter Betheiligung der Vertreter der Stadt schließt sich hieran ein Commers mit Darbietungen des Lehrergesangvereins und turnerischen Aufführungen des Allgemeinen und Leipziger Turnvereins. Herr Reichstags Abgeordneter Prof. Hasse hat eine der Bedeutung des Tages entsprechende patriotische Rede übernommen. — Möge diese hehre Begeisterung für die gute Sache auch anderwärts Bestrebungen im gleichen Sinne Hervorrufen!^ ; AMAWB L
* Newyork, 18. September. Heute feiert das Deutsche Hospital der Stadt Newyork sein fünfundzwanzig- jähriges Bestehen. Ueber das segensreiche Wirken dieses Instituts haben wir wiederholt berichtet. In den verfloffenen 25 Jahren find nicht weniger als 33 270 Personen in dem deutschen Hospital ärztlich behandelt worden, von denen der bei weitem größte Theil Heilung ober Besserung gefunben hat.
• Mauoverfreudeu. Aus Singrist schreibt man ber „Straßburger Post": Hier hat sich ein köstliches Manöver- geschichtchen abgespielt: Vier junge Krieger tarnen zu einem Bäuerlein ins Quartier und Übergaben demselben ihre aus Fleisch, Reis und Kartoffeln bestehende Menage zur Zubereitung. Vom Dienste in ber Erwartung zurückkehrenb, bas Tischlein gebeckt zu finben, sahen unsere hungerigen Soldaten nur das landläufige Abendgericht: „Grumbäre (Grumbeeren: Kartoffeln) mit süre Milch". „Und daß Fletsch, Bauer?" „Das Fleisch?" erwidert mein Bäuerlein strahlend, „des Fleisch Ham mer gefiel" .>
* Tod in der Hypnose. Aus Budapest wird der „N. Fr. Pr." berichtet: Auf einem Kastell bei Nyiregyhaza wurde die 23jährige Tochter Ella des Theodor Salamon von einem Hypnotiseur Namens Lojkam hypnotisirt. Es wurde d-r jungen Dame fuggerirt, eine Lungenkranke darzustellen. Plötzlich stieß sie einen markerschütternden Schrei aus und stürzte leblos zusammen. Alle sofort angestellten Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. > '
* Maskirte Viehhirteu haben kürzlich beim Mehafluß, unweit von Parachute in Colorado, 2200 Schafe mit Knütteln und Messern getödtet. 2000 Schafe haben sie vorher in einen Abgrund gestürzt. Als Grund geben sie an, daß die Schafe der Viehzucht hinderlich seien. USA
Schrffsnachvichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 24.Septbr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Capitän F. Kcßler, vom Norbd. Lloyd in Bremen, welcher am 15. Septbr. von Bremen und am 16. Septbr. von Southampton abgegangen war, ist heute, 7 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen.
Eingesandt.
r. Gießen, 24. September 1894.
Rene Verordnung im hiesigen Schlachthäuser
Durch Anschlag im Schlachthause wird den hiesigen Metzgern bekannt gegeben, daß in Zukunft nur solche Kaldaunen und sonstige zu brühende; Theile im Schlachthaus gebrüht und gereinigt werden dürfen, welche im städtischen Schlachthaus geschlachtet bez. von der städtischen Fleischbeschau besichtigt worden sind. Ob eine derartige Verordnung den Zweck, den die Erbauurg eines Schlachthauses aus sanitätspoltzeilicher Hinsicht bedingt, erfüllt (nämlich alle Abfälle aus Metzgereien aus der Stadt zu entfernen), dürfte wohl zu bezweifeln sein. _______________
Wir geben obigem Eingesandt in der Annahme Raum, daß eine Erklärung der cornpetenten Behörde erfolgt. Nach unserem Ermessen hat das Verbot schon seit Eröffnung des Schlachthauses bestanden; es lag jedenfalls aber keine Veranlassung vor, besonders darauf aufmerksam zu machen. Das Einbringen von Kaldaunen auswärts getchlachteten Viehes in das Schlachthaus zum Zwecke der Reneigung dürste u. E. nur geschehen, wenn seitens der Fleischbeschau constatirt ist, daß die Eingeweide von gesundem Vieh berrühren und dafür eine besondere Gebühr, die im Tarif noch nicht vorgesehen ist, entrichtet würde; damit übernähme auch die Fleischbeschau bezw. die Schlachthaus-Verwaltung die Verantwortung. Bleibt das Verbot bestehen, so geht die Verantwortung auf die betr. Metzger selbst über. Red.
Verkehr, Cattö» rrnd
Gießen, 25. Sept. Marktbericht. Auf dem heutigrn . Wochemnartt kostete: Butter pr. Pfd. * —.85—1,00, Hühnereier
pr. Stück ö—7 3. 2 Stück - Käse pr. St. 4-8 r», Käsemade
I vr- St- 8 3t, Erbsen vr. Liier 17 3. Linsen pr. Liter 28 3t, Tauben
' pr Paar JL 0,50-0,75, Hühner pr. Stück 0,90—1,20, Hahnen
! pr. St. 0,50- 0,85, Enten pr. St. *. 1,60 bis 1.9J, Ocksevfleisch ! pr. Pfd- 74—78 3>. Kuh- u. Rindfleisch pr. Pfd. —70 3t, Schweine" fleisch pr. Pfd. 66-76 3t, Kalbfleisch pr. Pfd. 68- 70 3, Hammelfleisch pr. Pfd. 58—68 3, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00—6,00 Jl, Weißkraut pr. Stück--3, Zwiebeln pr. Eentner 3,80-4,20 JL,
Miiä vr. Liter 16—20 3, Enteneier 2 — 3t, Gänseeier — 3i,
Zwetschen pr- Ctr JL 2,80—3,20.
S Darrernheim, 24. September. Der heute hier abgehaltene Schwetnemarkt war trotz des regnerischen Wetters sehr stark, : besonders mit Ferkeln, befahren und es wurden sämrntltche aufge- j triebene Stücke verkauft!, nach letzteren war sogar noch Nachfrage. • Die Aussicht, daß die Kartoffeln irn allgemeinen schlecht ausfallen, hat die Preise gegen früher etwas gedrückt; es wurden aber immer 1 noch schöne Preise erzielt. Das Paar 7 bis 8 Wochen alter Ferkel
wurde mit 30 bis 36 Mk., und dementsprechend wurden auch die älteren und stärkeren Thiere bezahlt.
Vefamrtmachmrg.
lufschrtft der Postsendua-e».
Aer Sicherung schneller Beförderung und vestellung der Vostsenduugeu müssen aus denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten:
1. Bet Postsendunaen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung deS Empfängers möglichst genau anzugrben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die WohnungSangabe stet« an derselben Stelle der Auffchrist, nämlich unten recht», unmittelbar unter der Angabe dcS Bestimmungsorte», erfolge.
2. Auf den nach Berlin besttmmtm Sendungen ist, außer de, Wohnung deS Empfängers, der Postbezirk (On N., NO. ic), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der OrtSbe- Zeichnung .Berlin" zu vermerke».
3. Gibt eS mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzlich« Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsname» im Postverkehr als maßgebend anzusehcn sind, ergibt sich au» dem „Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Dost- orte*, das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder RetchS-Postanstall bezogen werden kann.
4. Wenn der im Reichs Pofigebtet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht el» allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, di« Lage des OrtS in der Aufschrift der Sendung noch de» Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten de» politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), bi welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) re.), oder von Gebirgen s(Harz), (Riesengebirge) k.j Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark)» Mit] für den Zweck geeignet.
tsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigenllicheu Bestimmungsorte noch diejenige Post- anstalt anzugeben, von welcher auS die Bestellung der Smduua an den Empfänger bewirkt werdm bez. die Abholung erfolgen soll.
6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremde» Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der LandeSthell auf der Sendung anzugeben.
Die Beachtung dieser Punkte wird lur Herbeiführung einer schleunigen lleberkunst der Sendungen an dm Empfänger wesenllich beitragen, und eS liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Smdungen hiernach genau anzufertigen.
Barometerstand.
<T>
to
<S
lllllllllllfllllllll
&
s
Thermometer: mm. -4-10° R., max. + 11^/,o R, Hygrometer: Neigung zu Regen.
witterrrngraHisfichteir
am 25. September Morgens 8 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage)
Ä«n«c!negt Die pimtttrte Linie bei der Barometerscala gibt dm Stand des vorhergehenden Tage» an.
® a ASM
I JHH
Ca. SV00 Stück Foulard-Seide Mk. 1.35 bis 5.85 p. M. — bedruckt mit den neuesten Desftns und Farben — sowie schwarze, weiße und farbige Seidmstoffe von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. — glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc (ca. 240 versch. Qual, und 20t 0 versch. Farben, DesstnS rc.) KBF Porto- und steuerfrei in» Hau»!! Catalog und Muster umgehend. [122
6. Hennebergs Seiden-Fabrik (k. k. ho«.), Zürich.
YTsBHf < Gefälscht ist jede Toiletteseife, die
MM. «TAVS Füllstoffe enthält, als: Thon,
Kreide, Talcum, Wasserglas, Kieselerde, Sodaüberschuß rc. Solche Seifen sind dem Eonsumenten sehr nachtheilig: in kürzester Zett ist durch sie die Haut völlig ruinirt. Eine Seife, die ganz unverfälscht, wo jeder Füllzusatz ausgeschlossen ist, ist erwiesenermaßen die Doerings Seife mit der Eule, die nun auch für Diejenigm, welche das Parfüm nicht lieben, aus Wunsch unparfümirt zu haben ist, und als die anerkannt beste Toiletteseife der Welt gilt. Für 40 Pfg. ist diese vortreffliche Seife zu haben. 6223
Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen.
— Kraft «nd Schwäche, sind in unserem Jahrhundert sehr unregelmäßig verthetlt. Während unsere Väter alljährlich sich Blut entzoaen, sind wir aus dem Zeitalter der Folter herausgetreten in das Jahrhundert, welches der Schwäche unterliegt und in welchem Stärungsmittel eine ganze allgemeine Bedeutung erlangt, sich großer Beliebtheit erfreuen. Damit indeß ein Stärkungsmittel von bleibendem Werth, mutz dessen Genuß nicht Gekräftigte, sondern Kräftige heranbilden, wie Küppers Kraftbier, das vermöge glücklicher Zusammensetzung neueKraft erzeugt, lediglich aus Hopsen und Malz hergestellt, den Körper kräftigt und neubelebt. Erhältlich in allen besseren Droguerien, Delicatessen- und Eolonial- waaren - Handlungen. — En gros zu beziehen durch die Bergische Brauerei-Gesellschaft vorm. G. Küpper, Elberfeld. Gießen: H. Kempf, Ludwtgsstr. 26, Ad. Geiste, Kreuzplatz, Gmil Orbig, Bahnhosstr., R. Schlabach Nachf., Ludwigsplatz, A. & G. Wallenfels Marktplatz. 4183
Wichtig für Hausfrauen!
Bernhard Curt Pechstein, Wollwaaren-Fabrik
Mühlhausen i. Th., fertigt aus Wolle, alten gestrickte«, gewebten und anderen reinwollenen Sachen und Abfällen haltbare und gediegene Stoffe für Damen, Herren nnd Kinder, sowie Portieren, Schlafdecken und so weiter in den modernsten Mustern bet billigster PreiSstellung und schnellster Bedienung. 4548
Annahme und Musterlager in Gießen bei: Loni» Rothenberger Wtw., Neuenweg 22.
Absperrung der Wasserleitung betr.
Wegen Vornahme einer größeren Arbeit an der Hauptleitung auf der Licher Straße sind wir genöthigt, Mittwoch, 26. d. M. von Morgens 7 Uhr an bis voraussichtlich gegen Mittag die Wasser- lieferung zu unterbrechen, was wir hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringen.
Gießen, 25. September 1894.
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
Otto Bergen. 7893
Nettersheim Eifel, Kneipp’ Kuranstalt.
1500 Meter über Meer. Prospecte gratis u. franco.
Mitteldeutscher Eiscnbshn- Verbsnd.
Am 1. October d- I. werden zu dem Verbands-Güter-arif, TheilII, der Nachtrag III, zu den Tarifheften 1, 2a, 2b, 3 und 4 die Nachträge VII, zu Tarifheft 5 der Nachtrag IX und zu Tarifheft 6 der Nachtrag XI erngelührt.
Nähere Auskunft ertheilen die Güterabfertigungen.
I Gießen, 22 September 1894.
Großh Direktion der Oberhessischen 17878 Eisenbahnen.
Königl. Eisenbahn-Sirection Hannover.
| Verdingung
der Lieferung non 580 000 Stück Steifer« wellen in 10 Loosen für die Zeit vom 1. April 1895 bis 31. Mär, 1896 am DienStag den 16. October 1894, Vormittags 11 Nhr. Der Zuschlag ' erfolgt bis zum 12 November 1894.
Bedingungen nebst Angebotbogen werden gegen postfreie Einsendung oon 60 3t
(nicht in Postmarken) von uns abgegeben- Die abzuschließenden Verträge bleiben stempelfrei.
Hannover, den 22. September 1894. 7884] Materialien- Bnrean.
Zur kostenlosen Begleichung der Forderungen der Frau Fritz Scharmann Wittwe gebe ich eine letzte Frist von 3 Tagen.
Geißler, 7870 Gerichtsvollzieher.


