Ausgabe 
26.8.1894 Erstes Blatt
 
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gewünscht wurden, wiederholen lassen, umsomehr, da die Herren Sänger durch das Ansetzen ihrer Nummern zu einer bestimmten Zeit langem Warten nicht ausgesetzt sind. Gut Wehr

** Als augeuehme Erinnerungen an das Feuerwehrsest dürften sich u. A. die Photographien bezeichnen lassen, die sowohl vom Festplatze selbst, vom Thurmhaus am Brand, wie auch von der Ausstellung von Feuerlöschgeräthen ge­nommen worden sind. Diese in allen Theilen klar und wirkungsvoll ausgeführten Bilder wurden von Herrn Photo­graphen Jopp Kremer für den Emil Roth'schen Verlag hier angefertigt. Uns liegen folgende Aufnahmen vor: DaS Thurm Haus am Brand mit einer Abtheilung der Gießener Freiw. Feuerwehr, das Eingangsthor zum Festplatz, von innen gesehen, eine Abtheilung der Lösch- geräthe-Ausstellung mit dem Stadt-Knabenschulhause und zwei Abtheilungen der Löschgeräthe-AuSstellung mit der Turnhalle daselbst als Hintergrund. Letztere Bilder lassen die einzelnen Theile der mechanischen Leitern sowohl wie der Spritzen klar hervortreten, haben also gleiches Interesse für den Feuerwehrmann wie für den Feftbesucher. Wer bereits die Bilder anderer hervorragender Baulichkeiten in Gießen besitzt, wird die Darstellung des neuen Thurmhauses gewiß gerne seiner Sammlung einsügen, und auch die besondere Bauart und Ausschmückung des Eingangs zum Festplatz wird Manchen veranlassen, sich das Bild anzuschaffen, da der Bau selbst demnächst wieder verschwinden wird. Die schönen Photographien sind in Cabinetformat zu 80 Pfg. (das Thurmhaus am Brand auch in größerem Format zu Mk. 1.50) in den bekannten Papier- und Buchhandlungen zu haben.

** Die Arbeiten zur Erweiterung des Güterbahnhofs sind in vollem Gange. Auf dem Hamm wird eben an der Ver­längerung der Wiesecküberbrückung gearbeitet, eine Arbeit, die durch das bisherige Regenwetter und Anschwellen der Wieseck manche Schwiergkeiten bietet.

** Unsere Kaiser-Wilhelm-Musketiere befinden sich nach hierher gelangten Mittheilungen in ihren Quartieren zu Seligenstadt und Umgegend wohl. Wenn es auch in Seligen­stadt, daß besonders stark mit Einquartierung bedacht wurde, etwas eng zugeht, so läßt doch die Verpflegung nichts zu wünschen übrig. Der Aufenthalt daselbst wird noch zehn Tage dauern, worauf dann der Vormarsch nach dem Oden­wald erfolgt.

** Die Infanterie der 21. Division durchfuhr heute in mehreren Sonderzügen die hiesige Station behufs Theilnahme an den in der Umgebung Marburgs stattfindenden Hebungen.

** Für Landwirthe. Das Königliche Proviantamt zu Bockenheim kauft auch in diesem Jahre Hafer neuer Ernte vorzugsweise von Producenten.

** Unfallversicherung im Handelsgewerbe. Aus Mainz wird uns unterm 24. August geschrieben: Zu dem Gesetz­entwurf, betreffend die Ausdehnung der Unfallversicherung auf das Handelsgewerbe, hat die Vereinigung Mainzer Kauf­leute in einer gestern Abend abgehaltenen Versammlung ab­lehnende Stellung genommen. Der größte Theil der in der Versammlung Anwesenden sprach sich entschieden gegen die Ausdehnung der Unfallversicherung auf das Handelsgewerbe aus und hält die Privatversicherung für vollständig hin­reichend. Schließlich wurde folgende Resolution mit großer Majorität angenommen:Der Verein Mainzer Kaufleute erachtet es nicht für angezeigt, daß diejenigen Handelsgewerbe, welche nicht schon einer Berufsgenossenschaft angehören, für ihre Handlungsgehilfen einem staatlichen Versicherungszwänge unterliegen sollen. Der Verein glaubt vielmehr, daß die Bestimmungen des Haftpflichtgesetzes zur Sicherung dieser Gehilfen bei Unfällen ausreichend seien." Die kauf­männische Vereinigung befaßte sich gleichzeitig mit der Frage der Aufhebung des Rheinbrückengeldes und beschloß man, die interessirteu Gemeinden in weitem Umkreis zu gemeinschaft­lichem Vorgehen bei der Regierung und den Ständen zu veranlassen.

** Pflaozeubörse. In der Vorstandssitzung der Gruppe Großherzogthum Hessen uvd Hessen-Nassau des Verbandes der Handelsgärtner Deutschlands wurde beschlossen, am 6. und 7. Oetober in der landwirthschaftlichen Halle zu Frankfurt a. M. eine große Pflanzenbörse abzuhalten. Diese Pflanzenmärkte erfreuen sich von Jahr zu Jahr in Gärtner­kreisen einer immer größeren Beliebtheit, die Platzmiethe, welche erhoben wird, ist eine ganz geringe und dient nur zur Deckung der Unkosten, auch hat jeder Handelsgärtner, auch der, welcher nicht Verbandsmitglied ist, das Recht, seine Producte auszuftellen> was dem collegialischen Verkehr nur zum Vortheil dient.

** Das Frilbieten unreifen Obstes ist eine nach dem Nahrungsmittelgesetz strafbare Handlung. Das Reichsgesund­heitsamt veröffentlicht eine Sammlung einschlägiger Gerichts­entscheidungen, denen mehrere typische Einzelfälle zu Grunde liegen. Eine Händlerin, welche Birnen feilbot, die nach Außen vollständig grün waren, sich beim Zerschneiden hart zeigten und noch weiße Kerne hatten, wurde mit Geldbuße bestraft, weil sie die Früchte seilbot, ohne deren nicht ohne weiteres vorauszusetzende Eigenschaft ausdrücklich anzugeben. Eine andere Händlerin, die wegen desselben Vergehens an­geklagt war, mußte freigesprochen werden, weil sie die Früchte alsKochbirnen" bezeichnet hatte. In einem anderen Falle erhob die Händlerin, welche unreife Birnen verkauft hatte und deshalb angeklagt war, den Einwand, daß sie in gutem Glauben gehandelt und die mögliche gesundheitsschädliche Wirkung des Obstes nicht gekannt habe. Das Gericht be­rücksichtigte diesen Einwand zwar und glaubte der Ange­klagten diese Behauptung, erkannte aber gleichwohl auf eine Geldbuße, da es Pflicht der Angeklagten gewesen wäre, sich davon Ueberzeugung zu verschaffen, ob das von ihr feil- gebotene Obst beim sofortigen Genüsse der Gesundheit schaden könnte- die Angeklagte handelte fahrlässig, indem sie dies unterließ, und machte sich der für solche Fahrlässigkeit vom Nahrungsmittelgesetz vorgesehenen milderen Strafe schuldig.

** Der Getreidemarkt. Noch immer weisen die Berichte über die Jnlandsernte einen überwiegend localen ober höchstens provinziellen Character auf, so daß ein vorläufiger Ueberblick über das Gesammt-Ernteergebniß noch nicht zu ermöglichen ist. Es begreift sich daher, wenn der deutsche Getreidemarkt auf die vorliegenden Ernteberichte aus dem Inland noch nicht sonderlich reagirt und sich vielmehr meist abwartend verhält. Immerhin hatte das vorwiegend regnerische Wetter der jüngsten Zeit auf mehreren der maßgebenden Plätze eine Hausse für Weizen und Roggen bei merklicher Kauflust bewirkt, doch ging diese günstige Anregung im Lause der letzten Berichtswoche allenthalben wieder verloren. Größere Zurückhaltung der Käufer, stärkeres Angebot von Waare und unvortheilhaste Auslandsmeldungen vereinigten sich, um erneut eine matte Tendenz auf dem Getreidemarkt hervorzurufen. Notirungen an der Berliner Productenbörse: Weizen pro 1000 Kilogramm 131 143 Mk., Roggen 113122 Mk., Gerste 96165 Mk., Hafer 120-148 Mk.

G. Gelnhaar, 24. August. Wer nicht mit eigenen Augen gesehen hat, was die tiefbetrübende Augustwitterung unter den herrlichen Ernteaussichten des Jahres 1894 für Ver­wüstungen angSrichtet hat, der kann sich keinen Begriff davon machen, denn so wie es auf unseren Feldern und denjenigen der Umgegend: Gedern, Merkenfritz, Wenings, Ober- und Unterseemen und weiter bis tief in den Vogelsberg hinein aussieht, läßt sich schwer beschreiben. Folgende An­gaben mögen dem freundlichen Leser ein Bild geben: Das Getreide ist in die Fruchthaufen hinein und aus denselben herausgewachsen, so daß man die Garben mit Gewalt aus­einander reißen muß, wenn man sie aufladen will. Alles Getreide, welches noch liegt, ist von dem schweren Sturzregen mit den Aehren fest in den Boden gedrückt. Die Halme faulen, die Körner sind gewachsen, die Gelege sehen ganz grün aus. Getreide, welches noch auf dem Halme steht, ist umgebogen, berührt mit den Aehren den nassen Boden und ist ausgewachsen. Die Halme sind also mit der Wurzel und mit der Aehre im Boden festgewachsen. In den Niederungen stehen Felder und Wiesen unter Wasser. Der Ackerboden ist wie Brei, man versinkt darin bis an die Knöchel. Die Kartoffeln werden schwarz. Wenn es einmal eine Stunde nicht regnet und die Sonne scheint auf die nassen Kartoffeläcker, dann riecht man das kranke Kartoffelkraut auf einen halben Kilo­meter. Nicht geschnittene Haferäcker lohnen das Ernten nicht mehr, man muß sie umackern. Das Binden des Ge­treides in kleine Büschel wie es vomGießener Anzeiger" genau beschrieben und empfohlen worden ist hat sich bei dieser nassen Witterung sehr bewährt, viel beffer als das Binden in dicke Garben. Wo es Obst giebt, biegen sich die Bäume, es ist aber durch den vierwöchigen Regen sehr wässerig geworden. Nachfrage ist keine. Die Bestellung der Stoppel­äcker mit Zwischenculturen und zur Gründüngung ist bei dem schlammigen Boden so gut wie unmöglich. Der Viehmarkt zu Oberseemen am 21. d. Mts. konnte von vielen Dörfern nicht besucht werden, weil alles unter Wasser steht. Blickt die Sonne auch einmal auf einige Stunden hinter den Wolken hervor und regt sich die Hoffnung: nun endlich wird sich das Wetter stellen, so folgt bald darauf Sturm, der neue Wolkenmassen und dadurch immer neue Sturzregen herbeiführt. Es ist rein zum Verzweifeln. Unsere Hoffnungen: Die schönen Erträge von 1894 würden die Wunden von 1893 heilen, sind vernichtet, denn das Jahr 1894 wird schlechter als das Vorjahr. Das Sprichwort: Die Sonne scheint keinen Bauern zum Lande hinaus, aber der Regen schwemmt ihn hinaus, bewahrheitet sich dieses Jahr wie noch nie.

H. Au8 dem Horloffthale, 24. August. Einem lebhaften Bedürfniffe in unserem Thale hinsichtlich der Verkehrsverhält- niffe wird in aller Nähe abgeholfen werden, indem die Her­stellungsarbeiten der Kreisstraße Echzell-Wölfersheim in Accord gegeben worden find. Durch diese Straße wird die jtrefflicbe Wölfersheimer Braunkohle besonders auch der südlichen Wetterau leichter zugänglich gemacht, die dann den Umweg über Berstadt nicht mehr zu machen braucht. Eine andere Kreisstraße von Geiß-Nidda über Dauernheim nach Bahnhof Ranstadt geht ihrer Vollendung entgegen. Unsere Wetterauer Industrie weiß sich auch den außereuropäischen Markt zu erobern, denn eine Kleiderfabrik in Echzell hat namhafte Lieferungen nach Kleinasien übernommen.

Von der Nidda, 23. August. Infolge der fortwährenden Regengüsse ist die Nidda bereits so weit angefchwollen, daß zahlreiche Mühlen ihren Betrieb einst eilen mußten. Dieselbe Erscheinung wird auch von den anderen oberhessischen Gebirgsflüßchen gemeldet: Darmst. Ztg.

Vermischtes.

* Lützellinden, 22. August. Gestern Nachmittag waren einige Zimmerleute mit dem Abtragen des Dachstuhles eines Stalles beschäftigt. Wie anzunehmen ist, hatte der anhaltende Regen das alte Gebälk recht morsch gemacht, und ehe es die Arbeiter vermutheten, stürzten die Balken unter lautem Krachen in den Stallraum, wobei leider zwei Arbeiter ver­unglückten. Der ältere dieser erlitt einen empfindlichen Armbruch, und der jüngere trug eine nicht unbedeutende Verletzung des Fußgelenkes davon. W. A.

* Frankfurt a. M., 23. August. Ein Heiraths- v er mitt! er klagte auf Zahlung seiner Provision von 60 Mk., die ein Handwerker chm versprochen hatte. Dieser gab das zu, erklärte jedoch, der Verpflichtung enthoben zu sein, weil seine Frau, die der Vermittler als sanft und gut empfohlen, zanksüchtig und böse sei. Die so geschildertebessere Hälfte" war zugegen und verließ empört den Gerichtssaal mit den geflügelten Worten:Na wart! Komm Du nur heim!" Er aber that nicht dergleichen, ist vielmehr seitdem verschwunden.

* Erfurt, 24. August. Thüringer Gewerbe- und Industrie-Ausstellung. Gegenwärtig bildet die ! internationale Ausstellung für Amateur-Photographie in der Gartenbauhalle ein bereits von vielen Tausenden gewürdigtes

Besichtigungsobject. Aus allen Theilen des deutschen Reiches aus Oesterreich, Belgien, Frankreich, Rußland, der Schweiz, Italien re., ja aus Amerika selbst haben die Amateure ihre Erzeugnisse gesandt, worunter sich eine große Zahl von Bildern befinden, die ohne Weiteres als Meisterwerke be­zeichnet werden müssen und in dieser Zusammenstellung so bald nicht wieder der allgemeinen, noch dazu kostenlosen Be­sichtigung zugänglich sein werden. Am 5. September nimmt die Gemüse-Ausstellung ihren Anfang. Dieselbe wird das Thüringische und besonders das wettberühmte Erfurter Gemüse in sehenswerther Anordnung veranschaulichen. Diese Ausstellung wird, nach den flott einlaufenden Anmeldungen zu urtheilen, eine ungemein lebhafte Betheiligung unserer Gemüsegärtner aufweisen und die prächtigsten Gemüsesorten enthalten. Neben der Gemüseausftellung geht eine Exposition abgeschnittener Blumen in Scene, die in ihrem Arrangement ein Cabinetstück der Gestaltungskunst darstellen wird. Dabei steht der gärtnerische Schmuck des Platzes, besonders der im englischen Geschmack gehaltene untere Theil desselben, jetzt gerade im üppigsten Blüthenflor und bietet ein das Auge jedes Blumenfreundes entzückendes Bild.

* Au8 Ostpreußen, 21. August. Der Jäger des Barons v. d. Goltz in Mertensdorf bei Bartenstein kroch durch einen Zaun, um einen eben geschossenen Marder zu holen. Dabei entlud sich der zweite Lauf der Büchse und der Mann stürzte in die Brust getroffen tobt nieder. Ein Gärtner­lehrling in der dortigen Gegend suchte ein altes Gewehr zu entladen. Dabei brang die volle Ladung auf den Unvorsichtigen, der dadurch getöbtet wurde.

* München, 24. August. Heute früh 7 Uhr wurde bei dem gefechtsmäßigen Schießen mit scharfen Patronen des 2. Bataillons des 2. Infanterie-Regiments bei Simbach ein sechsjähriger Knabe erschossen. Die Hebung wurde sofort abgebrochen.

* Wien, 24. August. Exkönig Milan äußerte sich dem Reichstagsabgeordneten Bolgar gegenüber dahin, daß alle ihm zugeschriebenen ehrgeizigen Pläne völlig aus der Luft gegriffen seien.

* An den Rand eines Militärgericht8erkenut«isse8, wo­durch ein Offizier wegen Beschimpfung eingezogener Volks­schullehrer eine mehrmonatliche Festungsstrafe bekam, schrieb der Kaiser nach derStaatsbürger-Zeitung":Ich glaubte nicht, einen solchen ungebildeten Offizier in Meiner Armee zu haben." Der betreffende Offizier wurde nach Strafver­büßung veranlaßt, seinen Abschied einzureichen.

* Wa8 kostet ein Kanonenschuß? Die fortschreitenden Verbesserungen im Artilleriewesen und namentlich in der Fabrikation der Kanonen haben zur Herstellung von Feuer- schlünden geführt, die enorme Projectile zu werfen im Stande sind. Hauptsächlich sind es die Schiffsgeschütze, deren Durch­schlagskraft so progressiv vermehrt wurde, wie die Stärke des Panzers der Kriegsschiffe wuchs. Es ist deshalb von großem Interesse, zu erfahren, was ein Schuß aus einer so riesenhaften Kriegsmaschine kostet. Das Patent- und technische Bureau von B. Reichhold, Berlin, Kaiser Wilhelmstraße 40, gibt hierüber Aufschluß in Ziffern, die wohl kaum Jemand erwartet und durch ihre Höhe geradezu verblüffen müssen. Aus jedem Schiffsgeschütz von 110 Tonnen schreibt daS genannte Bureau kostet jeder Schuß: Pulver 400 Kgr. ca. 1900 Mk., Projectil 900 Kgr. ca. 2175 Mk., Seide für die Patrone 85 Mk., zusammen 4160 Mk. Diese Ziffern repräsentiren zu 4pCt. die jährlichen Zinsen eines Capitals von 104 000 Mk. Was den Gebrauch dieser furchtbaren Zerstörungswerke noch kostspieliger macht, ist der Hmstand, daß solch ein Geschütz nicht über 90 Schüsse abgeben kann, ohne bedeutender Reparaturen zu bedürfen, oder in den meisten Fällen überhaupt nicht mehr gebrauchsfähig zu sein. Das Geschütz hat dann nur den Werth alten Metalles. Nachdem nun das Geschütz 400000 Mk. kostet, so kommen zu obiger Summe der Kosten eines Schusses noch 4444 Mk. Ab­nutzungskosten per Schuß hinzu, sodaß also jedesmal Ladung und Schuß einen Werth von 8604 Mk. repräsentiren. Ein Schuß kostet jedoch Millionen, wenn durch denselben ein Kriegsschiff sinkt und auf diese Weise verloren geht. Trotzdem wird rastlos weiter gearbeitet, um die Verheerungen noch fürchterlicher zu machen.

Schiffsnachrichten.

Der PostdampferNoordland" derRed Star Line" in Ant- werpen ist laut Telegramm am 21. August wohlbehalten in New- york angekommen.

Brodpreise vom 26. August bis 9. September 1894.

24 Pfg.

22 Pfg.

1

1 Kg. (2 Pfd.)

2 Kg. (4 Pfd.)

II

tf

II

II

W n

24 Pfg

48

22

44 ,

20 ,

40 ,

60 ,

25

48

50

22

44

20

40

60

u. Aug. Deibel von Wieseck 40

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod b. Balth. Christ Ww. v. Wieseck 60 Der Brodverkäufer

1 Kg. (2 Pfd.) Taselbrod

2 Kg. (4 Pfd.) Tafeldrod

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot»

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot)

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod

Gießen, den 25. August 1894.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. V.: Roth.

Der hiesigen Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafeldrod .... bet Carl Wallenfels II. ...

2 Kg. (4 Pfd.) Tafeldrod ....

bei Carl Wallenfels II

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot» ....

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot» ....

1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod ....

2 Kg. (4 Pfd.) ....

3 Kg. (6 Pfd.) . -

Der auswärtigen Bäcker.

Kg. (2 Pfd.) Wetßdrod bei Aug. Deibel von Wieseck

Ka. (2 Pfd.) Schwarzbrod b. W. Stetnmüller v. Lang-Göns 20

I. K. Velten von Kirch-Göns 36

F. Schön v. Ruttershausen . 38 W. Steinmüller v. L.-Göntz