Ausgabe 
26.5.1894 Erstes Blatt
 
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einer öS« 6 ä

Negierung

Anschauung kennen zu lernen. So waren die Häuser in den gefährdeten Straßen von Bekannten und Verwandten auß den anderen Stadttheilen um das Doppelte und mehr bevölkert, von 7 Uhr ab, wo die ersten Ansammlungen gestern Abend wieder stattfanden, waren am Altmarkt, Markt« gasie und angrenzenden Straßen die Fenster der Häuser biß aufs Dach von Gesichtern vollgepfropft. sah auß, alß ob ein großer Festzug, ein großes Schaugepränge nahe. Bon 68 Uhr zogen nun von allen Seiten die jungen Arbeiter, hauptsächlich Maurer auß Hamburg, heran, sodaß um Uhr wieder eine vieltausendköpfige Menge Straßen und Plätze besetzt hielt. Berhältnißmäßig waren die Leute ruhig, schien ihnen dteßmal mehr darum zu thun zu sein, zu demonslriren alß revoltiren. Alß diese festgekeiltestehende Masse" nicht von der Stelle wich, erschienen 30 Schutzleute auf einmal und ihrem energischen besonnenen Vorgehen gelang dießmal leichter alß an den Abenden zuvor, die widerstrebenden, heulenden, schreienden, johlenden Burschen auseinanderzutreiben. Militär war gar nicht dabei, was entschieden günstig auf die Mafien einwirkte. Am Abende vorher sind übrigenß eine überaus große Anzahl Personen wohl 50 und mehr durch Säbelhiebe verletzt worden.

* Kaiserslautern, 24. Mai. Auf der Station Enken, bach (Strecke Mannheim.Kaiserßlautern) stießen gestern Abend zwei Güterzüge aufeinander. Zugführer Ernst von hier erlitt so schwere Verletzungen, daß er alsbald starb. Ferner wurden schwer verletzt: Locomotivsührer Schäfer, Bremser Armbrust und Wagenmeister Schwarz. Der Mate« -rtalschaden ist beträchtlich.

* Jena, 21. Mai. Ein bcklagenswerthes Ende fand gestern der Student der Rechte Oswald aus Eisenach, der erst Ostern die Universität bezogen hatte. In der Nacht zum Sonntag hatte er einen Ort seiner Wohnung betreten und war dort, während er bei einem Lichte laß, eingeschlafen. Alß nach einiger Zeit Schmerzenßrufe ertönten und die Haus, bewohner herbeteilten, fanden sie Oswald in einem schreck« 'ichen Zustande. Die Flamme des Lichts hatte das Buch und die Kleider ergriffen und in kurzer Zeit hatte Oswald, der wahrscheinlich von dem Rauch betäubt wurde, schwere Verletzungen erlitten, denen er gestern erlegen ist.

* Leipzig, 23. Mai. Die Festnahme des flüchtigen Postassistenten Ullrich wurde durch einen Leipziger Tollegen desselben veranlaßt, der den Postzug bis Markt- Redwitz begleitet und vor der 9ttickfahrt noch Zeit hatte, einen Spaziergang nach Alexanderbad zu machen. Er ließ den Flüchtigen nicht aus den Augen und veranlaßte dessen Fest« nähme und Transport nach Wunsiedel. Im Besitz Ullrichs fanden sich über 100,000 Mk. in Baar, der Verbleib des in der Lederlasche befindlichen Restes der Werthsendungen wurde noch nicht ermittelt.

"Stettin, 23. Mai. Auf dem Madü-See unternahmen gestern der Rentner Brüger aus Stettin, die Lehrer Böttcher und Gasser auß Kublank und der Gastwirthssohn Schiers- tnann aus Moritzfelde in einem neuen Segelboot eine Spazier« fahrt. Infolge eineß Wirbelsturmeß kenterte das Boot und die Insassen fielen ins Wafier. gelang nur, den Lehrer Böttcher zu retten.

München, IV. Mai. Heute wurde ein neunjähriges Mädchen beerdigt, das, obwohl zu den tüchtigsten und bravsten Schülerinnen seiner Klaffe gehörte, sich mit Sublimat vergiftet hatte,weil seine Brüder es immer geärgert hätten."

* Mailand, 24.Mai. Der bekannte Sportßman Ghiring- helli, Beamter der hiesigen Stadtkafie, erschoß sich im Moment, wo er verhaftet werden sollte. Die Stadtkaffe weist ein Manco von 100000 Lire auf, welche Ghiringhelli sich angeeignet haben soll durch fortgesetzten Bettug im Coupon )er städtischen Anleihe. Die eingeleitete Untersuchung ergab, daß der Selbstmörder Ghiringhelli viele Mitschuldige habe, die den Coupoi betrug bei der Stadtkafie seit 1887 förmlich organisirt hatten. Man spricht von bevorstehenden sensationellen Verhaftungen. Die Schädigung der Stadtkafie wird bisher auf V4 Million Lire geschätzt.

* Madrid, 24. Mai. In Burgos, Avila, Leon, Soria Ist Schnee gefallen. Die Berge sind mit Schnee bedeckt.

* Einen Schlummerwinkel gibt es Im preußischen Abge ordnetenhause, in der hintersten Ecke, den man nur oben von der Journalistentribüne beobachten kann. Früher, alß der Abg. Lowe dort gerne verweilte, hieß der Winkel dieLöwenhöhle"- später bemerkte man zuweilen den Abg. Fuchs dort in einem Schläfchen und die Ecke hieß nun der Fuchsbau". In jüngster Zeit soll der Abg. Fisch der eifrigste Besucher deß Winkels gewesen sein und nun heißt er Fischkasten".

lieber baß Alter der Speisekarte theilt baßGast­haus" FolgenbeS mit: Auf einem anno 1489 zu Regensburg abgehaltenen Reichstage erregte Herzog Heinrich von Braun­schweig Aufsehen baburch, baß beim Schmausein langer gebet bei ihm uf der Tafel liegen that, den er oftermal be­sähe." Gras Hang von Montfort fragte ben Herzog schließ­lich, was er so eifrig lese.Also ließ ihn ber Herzog den gebet sehen. Darin hat ihm ber kuchenmeister alle csen unb trachten in ber orbnung ufgezeichnet unb kunnt sich demnach der Herzog mit sinem efen darnach richten unb ftnen apetitom uf die besten trachten sparen." Die Speisekarte ist also eine Einrichtung, deren 400jähriges Jubiläum vor fünf Jahren fang« unb klanglos an ber Nachwelt borübergegangen ist.

Universität- - Nachrichten.

Zu btm In ben Tagen vom 1. bis 3. August stattfindenden 200jäbrtgen Jubelfeste ber Universität Halle werden Ver­tretungen sämmtltcher deutschen Universitäten erwartet, auch aus- ländische Hochschulen werden sich d er treten taffen, bezw. Glückwunsch­schreiben senden. Ob der Kaiser selbst erscheinen oder sich vertreten taffen wird, darüber verlautet noch nichts Bestimmtes. Nicht nur die. Stadt, sondern auch die Studirenden der Hochschule planen ver­schiedene große Festlichkeiten zu Ehren der erscheinenden Abordnungen der Behörden unb Hochschulen.

Bemerkungen: Die Wintergetreibearten zeigen im Allgemeinen einen guten biß sehr guten Stanb unb sinb in ber Ent­wickelung sehr weit vorgeschritten. Der Roggen steht in einzetnm Bezirken (z. B. Osthofen) in Blüthe. Lagerfruchtbildung hat biß jetzt nur in unerheblichem Umfange unb ganz vereinzelt.ftattgefunben. Die Kartoffeln sinb größtentheiiS erst im Ausgehen begriffen unb kann ein Urtheil über bereu Stanb noch nicht abgegeben werben. Alte Kleefelber stehen im Allgemeinen gut bl8 sehr gut; bagegen sinb blt vorjährigen größtentheiiS nur mittelmäßig bis gering. In einigen tieferen Lagen haben bic Weinberge theilweise burch ben Frost gelitten ; im Allgemeinen aber ist ihr Stanb gut biß sehr gut.

Nachrichten über den Laatenstand im (Hrohherzogthum Hessen um die Mitte beß Monats M a i 1894.

Zusammengestellt bei ber Sroßherzoglichen Oberen landwirthschastlichen Behörde.

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Provinzen

Saatenstau d.

Note 1 sehr guter, 2 guter, 3 mittlerer, 4 --- geringer, 5 = sehr geringer Stand.

Wegen Auswinterung ;c. arngepflügte Flächen tn Procent ber Anbaufläche ber bett. Frucht.

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unb

Erhebungsbezirke.

Win­ter«

Som­mer-

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Som­mer-

Win­ter-

Som­mer-

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Provinz Starkenburg.

1

Kreiß Bensheim......

1

1

1

1.5

2

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2

1

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2

Darmstabt......

2

2

1

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2

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3

Dieburg......

1,5

1,5 ,

2

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4

Erbach.......

2

2

1

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2

2

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2

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-

5

Groß Gerau.....

1

1

- -

1

2

_

1

1

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6

Heppenheim.....

2

2

2

2

3

2

_

7

Offenbach.....

2.5

1

2,5

2,5

2,5

2,5

2.5

Durchschnitt für Starkenburg^

1,7

1,5

1.8

1.5

1

1.9

2,2 i

2,3

1,8

Provinz Oberhessen.

1

8

Kreis Alßfelb.......

2,5

_

1.5

2

2

3

__

9

Bübingen......

2

2,5

2

2

2,5

3,5

2

_

-

10

Friebberg......

2

3

-

2

3

3

3

3

11

, Gießen.......

2

2

_

2

2

3

2

_

_

_

12

Lauterbach......

2

2

2

2

2

1,5

13

Schotten......

2

2

2

2

2

o

3

2

Durchschnitt für Oberhessen

2,1

24

1,9

2

2,2

2.2

3,2

2.2

-

Provinz Rheinhessen.

14

Lanbw, Vereinsbezirk Alzey

2

1 1,5

2

2

2,5

_

1

15

Bingen

1,5

1

1.5

1,8

3

2.5

2,5

16

w w Flonheim

1

1

1

1

3

2

1,5

1

1

17

, w Ingelheim

2

-

i 1.5

2

2

2,5

2,5

2

z

18

* , Mainz

2

2

2

2

2

2

2

1

_

19

, Nicber-Olm

2

15

1

2

-

3

3

2

20

, Oppenheim

2

1

1,5

1.5

3

2,5

-

1

21

, Osthofen

2

1

2

2

2

1

2

2

-

22

, Pfeddersheim

2

2

1,5

1.5

1,5

2

2

1

23

»» Wöllstein

1

-

1

1

1

-

1

1

2

24

Wörrstadt

1

2

2

2

2,5

-

2

25

, Worms

2

2

2

-

2,5

2,5 !

2,5

25

2

Durchschnitt für Rheinhessen

1,7

2

1,4

2

1,7

1,8

1

2,3

2,2

1.9

-

1

Durchschnitt für bas Großherzogthum

1,8

1.9

1.9

1,6

2

1,9

2,1 |

2,6

2/H

1,9

-

1

Abhängige Gebrauchsmufterschuyrechte.

Mitgetheilt vom Patentanwalt Otto Sack, Leipzig.

Der PostdampferRhynland" berReb Star Line" in Ant- roerpen ist laut Telegramm am 23. Mai wohlbehalten in New- york angekommen.

Der PostbampferSwitzerlanb" berReb Star Line* in Ant­werpen ist laut Telegramm am 23. Mai wohlbehalten in Philadelphia angekommen.

Schiffsnachrichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 24. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Havel, 'Cavitän Th. Jüngst, vom Norbb. Lloyd in Bremen, welcher am 15. Mai von Bremen unb am 16. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern, 10 Uhr Vormittags, wohlbehalten in Newyork angenommen.

Bremen, 24. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postbampfer Weimar, Capitän Ab Meier, vom Norbd. Lloyb in Bremen, welcher am 10. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern, 6 Uhr Morgens, wohlbehalten in Baltimore an­gekommen. ____________

Durch eine jüngst gefallene reichßgerichtltche Entfcheibung sinb Verhältniffe zur Erörterung unb Feststellung gekommen, bie für weite Kreise ber Gewerbetreibenben von besonberem Interesse sinb.

Der Fall hat, ganz allgemein angebeutet, folgenbe Grundlage.

Jemand hatte ein Gebrauchßmusterrecht durch Eintragung er­worben und bet der Eintragung sowohl ein Muster als auch eine Beschreibung desselben hinterlegt.

Ein (Soncurrent fertigte ähnliche Gegenstände mit verschiedenen Abänderungen und wurde w.'gen Gebrauchsmusterschutz-Verletzung verklagt.

In Folge ber oorgefunbenen Abänberungen hatte ber erste Richter eine Verletzung ber vorhanbenen SchuNrechle nicht erkannt.

Das Reichsgericht war gegenteiliger Ansicht unb entschied, im Wesentlichen nach folgenben Grunbsätzen:

Bei einem Gebrauchßmusterschutzgesuch habe bas eingereichte Mobell eine nebensächliche Bedeutung und sei die bet gegebene Beschreibung unb bereu Inhalt in erster Linie in Rücksicht zu ziehen.

Es seien bie Bestimmungen bes Gebrauchsmusterschuhgesehes nicht bahingehend aufzusaffen, baß nur baß wesentlich als neu Be­anspruchte im Gesuch zu bezeichnen ist, sondern die Motive betonen, baß außerdem auch eine besondere Beschreibung des zu schützenden Gegenstandes besonders dann zulässig sei, wenn durch die Beschreibung die Bezeichnung mannigfacher Ausführungsmögltchkeiten des be­treffenden Gegenstandes besser klargelegt »erben können, als bies burch Einlieferung von nur einem Modell geschieht.

Liegt eine solche Beschreibung vor, so kann auch baß Geltungß- berelch beß Gebrauchsmusterfchutzrechteß nach bem Inhalt ber be- treffenben Beschreibung bemessen unb wenn bitte Beschreibung ent; sprechend» bearbeitet worben war, so kann auß derselben die Grund­lage für die Abhängigkeit später eingerttchter Gebrauchsmusterschutz, anmelbungen von tzrr früheren wettgehevd gestalteten Eingabe hergtttttet werden.

Es geht demnach aus diesen Entscheidunzsgrundsätzen hervor, daß bei sorgfältiger Bearbeitung von GebrauchsmusterschutzbesLrei« bungen, denen gegebenen Falls entsprechende Zeichnungen brigufügen find, ber erlangte Gebrauchsmusterschutz ganz ähnlich wie bei Haupt­ober Grunbpatenten einen wtttgehenben Geltungsbereich umschließm und die Nachahmung und Umgehung hierdurch wesentlich erschwert werben kann.

Es ist jedoch hierbei zu berücksichtigen, baß bas Patentamt als Einrttchungsstelle für Gebrauchsmusterschutz ben Inhalt bet ringe: reichten Beschreibungen nicht prüft, fonbem es ist Sache bes be- treffenben Gebrauchsmusteranmelders, sich burch Benutzung fach- unb sachverstänbigen Brirathes eine weitgehende Schutzbeschreibung zu sichern.

kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen.

Evangelische (tz^meiutze.

Gottesdienst.

Sonntag den 27. Mai. 1. nach Irinitatiß*

In der L-adttirche.

Vormittags 78/« Uhr: Pfarrverwalter Dr. Grein.

Frühgottesdienst mit Christenlehre für bk Neueonfirmlrten ber Marcusgemeinde.

Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser

Vorbereitung zur Kinderkirche ©amßtag den 26. Mai, Nach mittags 3 Uhr.

Am Sonntag den 3. Juni wird eine Collerie für die Herstellung ber cd. Kirche zu Dienheim (Rheiuheffeu) erhoben-

In der Johannedkirche.

Vormittags 9/t Uhr: Pfarrer Diugeldey.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche ber Lukaßgemetnde. Pfarrer Dingeldey.

Nachmittags 21/» Ubr: Pfarrer Dr. Naumann.

Gottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirtm der JohanneSgemetnde.

Am nächsten Sonntag, den 2. n. Trin. (3-Juni), wird im HauptgotteSdienst Beichte unb heiliges Abendmahl für die JohanneS» gemrinbe gefeiert werden.

An demselben Sonntage wird eine Collecte für die Herstellung der eo. Kirche zu Dienheim erhoben

Katholische Gemeinde.

Sonntag ben 27 Mai. 2. Sonntag nach Pfingsten.

Samßtag:

Nachmittags um 4>/, Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit jur hl. Beichte.

Sonntag:

Vormittags von 6*/, Uhr an Gelegenbeit zur hl. Beichte;

um 6Vi Uhr erste hl. Meffe;

nm 7/i Uhr AuSthetlung der hl. Communion;

um 8 Uhr zweite bl Messe;

um 9Ve Uhr Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr Andacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag, den 26. Mai

Vorabend 7 Ubr, Morgens 8*° Uhr, Nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 916 Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgeseöschast-

Frettag Abend Ubr, Samstag Vormittag 8^ Uhr, Samßtag Nachmittag 400 Uhr, Samßtag Abend 9° Uhr.

Wer nicht getäuscht

werden will, achte darauf, daß ber echte Kneipp-Malzkaffee nur in Packeten von bet Firma Kathreiner in München bergestellt wirb unb mit beren Plombe verschlossen ist. Jebeß Packet ist mit meinem Bild unb Namenßzug versehen. gez. Scb. Kneipp, Pfarrer. (1

Arf k] direkt au# der Fabrik allo au# erster Hand v

von Elten & Keussen, Crefeld, Ul lU . llllu II iB '«dem Aaatz *u beziehen. Man verlange mir «ngabe d<« Gewünschten.

rJ-l.beroorragenb feine Speeickl« Cigarre rnPlU/PIQ? (pr. Stück 6 ^), Kennern bttonderß zu ^LUulIIUluU j empfehle«, im ÄOeinnertattf bei 1116

Temperatur der Lahn und der Lust nach Reaumur gemeffen am 25. Mal, zwischen 11 und 12 Uhr: Wafier 11»/», Luft 16» Rübsarnen'sche Badeanstalt.