Ausgabe 
25.11.1894 Erstes Blatt
 
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liegen uni die Lieferungen 31 bis 41 vor. Sie bringen den RomanDie' Frau Blirgermeisterin" zum Abschluß und enthalten ferner die beiden RomaneDie Schwestern" und Ein Wort". Der erstere spielt in dem sagendurchwobeuen wunderbaren. Phaiaonenlande und erzählt unS die Leben!- fchicksale eines aus edlem Geblüt entsprossenen Schwestern­paare!, während wir in dem letzteren den Helden auf einer abenteuerlichen Fahrt durch Schwaben, Spanien, Italien und Holland begleiten, die ihn endlich das gesuchte Glück nicht in Ehre, Ruhm und Macht, nicht in der Kunst, sondern in der Liebe zur Jugendgespielin finden läßt. Die handelnden Per­sonen erscheinen in lebensvoller Characterschtlderung vor un­sere« Auge, und die zartesten Regungen de! Herzens, wie die gewalttgsten Ausbrüche der Leidenschaft sind gleich meister- hast geschildert in einer Sprache voll Grazie, Schwung und Feuer. Die bi! jetzt vorliegenden 41 Lieferungen von Georg Eberl gesammelten Werken können nach Belieben auch gleich in 9 elegant gebundenen Bänden zum Preise von ä Mk. 3.50 bezogen werden. Sie bilden für den Weihnachtstisch eines der schönsten Geschenke, dem namentlich die Sympathien der Frauenwelt in reichem Maße sicher sind.

Es ist gewiß nicht nur vom Schreiber dieser Zeilen, sondern von Allen bedauert worden, die einmal seine practische Reichhaltigkeit sich nutzbar machen kannten, daß bisher von KürschnersOuartlexion" seit 1888 keine Neuauflage mehr erschienen ist. Der handliche Quartband, der etwa das fünf­fache de! in vielen Sprachen nachgeahmten kleinen Taschen- lexikonS deffelben Autors enthält, ist so recht ein Buch für den täglichen Gebrauch und zwar für alle Kreise. Wir geben daher mit ganz besonderer Freude die Nachricht wieder, daß Joseph Kürschner dabei ist, mit Unterstützung der meisten Kräfte, die 1888 feine Redaction bildeten, daS unentbehrliche Werk neu herauszugeben und zwar in einer namentlich nach Seiten der Illustration hin wesentlich vermehrten Auflage. Darauf, ob der neue Verlag des Lexikons in der Lage ist, das Buch wirklich wie er beabsichtigen soll für einen noch geringeren Preis auf den Markt zu bringen, wie 1888 (10 Mark) sind wir nicht wenig gespannt. Fast scheint daS unmöglich, sollte sich aber die Nachricht trotzdem bewahrheiten, bann wird Vielen die Wahl eines ansehnlichen, practischen, für jeden Fall, jedes Alter und jedes Geschlecht passenden und doch billigen Weihnachtsgeschenkes mit einem Schlage sehr leicht gemacht sein. m-

* Die Thaisache, daß die Zahl bestrafter jugendlicher Personen von 1218 Jahren von 30719 im Jahre 1882 auf 40 905 im Jahre 1890 (1891:46488!) gestiegen war, baß sie zuerst 9,3 % und 1890 bereis 10,7 % aller Be­straften auSmachte, legt die Frage nahe, ob das Gesetz diese Personen richtig behandelt. Nach den Vorschlägen der Inter­nationalen kriminalistischen Vereinigung vom Jahre 1893 empfiehlt es sich (I), das Altar der Strasmündigkeit vom 12. bis auf das 14. Lebensjahr hinaufzurücken - denn Kinder unter 14 Jahren gehören in ihrer sittlichen Unreife und Unselbstständigkeit noch nicht vor das Forum des Strafrichters, sondern des Erzieher!, also nicht ins Gesängniß, sondern eventl. unter Zwangserziehung (Erziehungsanstalt),- die Ge- fangnißstrase, deren Tragweite sie gar nicht übersehen können, wirb auf sie kaum einen besiernden, oft aber durch allerhand Gefängnißbekanntschaften einen sehr schädigenden Einfluß aus- Iben; und schon die Rücksicht auf die Schulkameraden, zu denen solche Kinder aus dem Gefängntß zurückkehren, sollte diese Art der Bestrafung verbieten. Weiter empfiehlt sich, uach jenen Vorschlägen (II), bei Strafthaten jugendlicher Personen von 14 (jetzt 12) bis 18 Jahren in das Ermeffen des Richter! zu stellen, ob auf Strafe oder staatlich über- wachte Erziehung, ober auf beides, ober auf Ueberweisung an bte eigene Familie zu erkennen ist- denn die Entscheidung, die jetzt von dem Vorhandensein der zur Erkenntniß der (ge­richtlichen) Strafbarkeit erforderlichen Einsicht abhängig ist, hat sich nicht blos nach dieser lediglich intellectuellen Ent­wicklung des Delinquenten zu richten, sondern auch hier wesentlich nach dem Maß, wie weit die Erziehung zum Ab­schluß gekommen ist, bezw. fernere Erziehung noch Aus- sicht auf Erfolg bietet, und nach den jeweiligen Famt- lieuverhältnissen - die Mannigfaltigkeit der hier mög- lichen Fälle aber rechtfertigt es, auch in den Strafmitteln Möglichst große Auswahl zu bieten. Endlich empfiehlt eS fich (III), sittlich verwahrloste Kinder und Jugendliche auch ohne das Vorliegen einer strafbaren Handlung der staatlich überwachten Erziehung (Zwangserziehung) zu über­weise«- denn diese gilt schon bisher nur als eveut. (Sorrectur der verwahrlosten Erziehung, nicht als Strafe für jene Handlung, die Strafthat giebt dem Staat nur die Handhabe jum Einschreiten - warum aber darauf warten, wenn die Thatsache der Verwahrlosung vorliegt, eine Strasthat aber «ur nicht entdeckt oder angezeigt oder erwiesen wird? Bedürfen diese Kinder in ihren unglücklichen Derhältnisien weniger der Hilfe des Staates? Aus ihnen zumal rekrutirt fich die Verbrecherwelt- ist es klug, die Ausgabe von Hun- derten für bessere Erziehung zu sparen, wenn später Tausende verloren gehen, die jene Kinder, herangewachsen, dem DolkS- vermögen mit ihrer socialen Arbeit schuldig bleiben, und andere Tausende, die für Gesängnisie und Zuchthäuser aufzu­wenden sind? Nichts ist theurer als die Verbrecherlaufbahn! Der Einwand, daß damit das Heiligthum der Familie ge- sährdet werde, ist hinsällig, denn einmal kommen nur solche Familien in Frage, bei denen vor jenem Heiligthum nichts mehr zu spüren ist, und sodann wird die Kostenfrage selber, abgesehen von allen Berusstnstanzen, schon vor Mißbrauch der richterlichen, ftaatltchen Befugniß schützen- auch das Be- denken, gewissenlose Eltern könnten diese Emrichtung benutzen, um ihre Kinder los zu werden, wird nicht durchschlagen, wenn sie zu den Erziehungskosten herangezogen werden, und wenn berücksichtigt wird, daß solchen Eltern die Kinder in deren eigenstem Jnterefie am ehesten wegzunehmen find. Die vorstehenden Erwägungen haben gerade auch die Vereine für innere Mission in Hessen «ttb Baden erwogen, ernstlich die Gründung von Rettungshäusern für sittlich Verwahrloste im

Alter von 14 bis 18 Jahren zu gründen. Sie hoffen dabei auf die Mitarbeit oller christlichen Volksireunde.

Ge«ei»dehirti« und Nachtwächterin. In dem Orte Wettaburg bei Naumburg a. d. S. ist im 84. Lebens­jahre eine Winwe g storben, die seit dem Tode ihres Mannes etwa 20 Jahre lang dessen Aemter eines Gemeindehinen und Nachtwächters in aller Form, und zwar unentgeltlich, versehen hat und sicherlich zur Zufriedenheit der Einwohner- schäft. In ihrem Testament hat sie dem Dorfe dann noch ein Vermächtniß von 600 Mk. ausgesetzt.

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Literatur unb Arrnst.

Ein elegantes kleines Geschenk für Domen ist der auch in diesem Jahre wieder erschienene Havde & Spener'sche Damen- Almanach (29. Jahrgang für 1895. Vertag von Haude L Lpener, Bertm). DaS äußerst geschmackvoll und fein ausgeilaitete Büchlein vereinigt in sich Taschenkalender, Notiz- und Tagebuch in zierlicher Form. Die von Jahr zu Jahr zunehmende Beliebtveit des Almanachs beweist schon hinreichend, daß nicht nur sein Aeuheres, sondern auch der practische, zweckentsprechende Inhalt, der durch geschickt aus- gewählleWochensprüchc" bereicheit wurde, den Beifall der Damen­welt verdient und gefunden hat. Eine gemüthvolle Erzählung auS der Feder der beliebten Novelltstin Gertrud Triepel erhöht noch den Reiz des Büchleins, welche« auch wegen seiner Billigkeit (Preis 2 Mark) bei jeder Gelegenheit als passendes Geschenk empfohlen werden kann.

lieber einesprechende Ubr" berichtet die bekannte und beliebte Familienzetischrift »Zur Guten Stunde^ (Berlin W., Deutsches BerlagShaus Bong & Co., Preis des Vrerzedntagshesies 40 Pfg.) Der Rubm der vermittelst Pdonograph sprechenden Puppe ließ einen Genfer Uhrmacher nicht schlafen, er ersann die sprechende Uhr, d. h. er versah eine Taschenuhr mit einem Edison Phonographen und setzte sie so in Stand, statt durch Glockenzeichen, wie die Repetir- uhren, durch eine Stimme die Stunden anzugeben. Auf dem Werke ist eine Kautschuckscheibe angebracht, welche 48 Rillen trägt, deren jede einer Viertelstunde entspricht. Sobald nun diese Scheibe durch einen Druck auf den seitwärts aus dem Gehäuse hervorragenden Stift in Bewegung gebracht ist, greift im entsprechenden Moment ein auf ihr ruhender Hebel in die betreffende Vertiefung, setzt den Sprechanismutz" in Thatigkeit, und mit menschlicher Stimme ver­kündet die Uhr:Es ist 12 Uhr" oberes ist halb 4 Uhr", je nachdem.

Auszug cm» den StandesaintOreglsteim der Stadt Gietzea.

Aufgevote.

November: 15. Karl Seng, Bierkutscher dahier, mit Anna Margarethe Hofmann Hierselbst. 17. Hrinrich Großbau*, Fuhrmann zu Kess'lbach, mit Elisabethe Großbaus daselbst. 17. Ei ich Theodor Adolf Friedrich Fündeling, Mechaniker zu Fri-dberg, mit Elisa Opper zu Stockhausen. 19. Johannes Albert, Taglöhner zu Horchhetm, mit Katharine Gehringer zu Coblenz. 20. Carl Schneider, OmnibuS- Kutscher zu Gießen, mit Elisabeth Margarethe Schneider Hierselbst. 20. Louis Bierau, Locomotioheizer dahier, mit Eltsa Köhler von Zell, Kreis Alsfeld. 21. Adolf Hotmann, Taglöhner zu Hanau, mit Henriette Karoline Johanna Baffer daselbst. 22. Georg Schneider, Schreiner zu Klein-Linden, mit Maria Müller daselbst.

übdAiutttttttti«

November: 21. Johinn Paulus Gehrlicher, Bierbrauer dahier, mit Mathilde Schwab Hierselbst.

Weborttu.

November: 12. Dem Orthopädist Oskar Höpsner ein Sohn, Otto. 15. Dem Maurer Heinrich MoSbach ein Sohn, Heinrich. 15. Dem Glaser Wilhelm Kreß eine Tochter, Luise. 16. Dem Gelb- gießcr Heinrich Schwan ein Sohn. 16. Dem Geschäftsführer Johann Heinrich Gustav Hager eine Tochter, Carla Anni Jula. 17. Dem Fuhrenunternehmer Heinrich Herzberger eine Tochter, Mathilde Rosa Katharine. 19. Dem Schloffer Karl Christian Schnecko ein Sodn, Karl Christian. 19. Dem Pfarrer Georg Schlößer eine Tochter. 19. Dem Schlosser Albert Haas eine Tochter, Gertrude Lisette Lina Auguste. 19. Dem Lokomotivheizer August Meckelburg eine Tochter, Mathilde Gertrud Marie. 19. Dem Flaschenbier- und Mtneral- wasscrhändler Wilhelm Förster eine Tochter. 19. Dem Kaufmann Salomon Sammet ein Sohn, Bernhard. 20. Dem Taglöhver Johann Philipp Mandler ein Sohn. 21. Dem Gärtner Victor Pechtold ein Sohn, Albert Sophron V ctor. 21. Dem Kgl. RegierungSbaumeister Wilhelm Horstmann ein Sohn, Paul Theodor. 22. Dem Schrift­setzer Albert Wolff ein Sohn, Alwin.

®tftorb«ne.

November: 17. August Link, 35 Jahre alt, von Herdorf. 18. Betty Hanau, geb. Groedel, 44 Jahre alt, Ehefrau von Fabrikant Eduard Hanau dahier. 18. Heinrich Peter Nicolai, 79 Jahre alt, Mustk-r und Nagelschmied von Großen-Buseck. 20. H-lene Kraußer, 12 Jahre alt, Tochter von Apotheker Georg Kraußer zu Büdingen. 20. Marie Brück, Wittwe, 43 Jahre alt, von Bodenrod, Kreis Friedberg. 21. Katharine Ohlenmacher, 3 Jahre alt, Tochter deS verstorbenen Philipp Ohlenmacher zu Katzenelnbogen. 22. Forst- inspector Karl Koch, 73 Jahre alt, Oberförster i. P. dahier.

Technische Fortschritte.

Ne«eS Jnftallations-System.für elektrische Anlage«. In den ersten Jahren der Gastechnrk warcn nur Wenige dazu be­rufen, Gasleitung zu verlegen, weil die Gasanstalten das Verlegen der Gasleitungen als ihr ausschließliches Recht betrachteten, gerade so wie später die ElectricitätSwerke sich das Monopol vorbehielten, die electrischen HauSleitungen zu verlegen. Die electrische Jnstalla- tionStechntk ist jedoch jetzt schon aus dieser engen Begrenzung heraus­gewachsen und in fast jeder Stadt Haden sich theils besondere Jn- stallationsfirmen gebildet, welche sich ausschließlich mit Verlegung von Hausleitunaen befaffen, theils haben verwandte Geschäfte, wie Gas- und Wasserinstallateure, die electrische Haustnstallation als neuen Zweig in ihren Wirkungskreis ausgenommen. Um jedoch das electrische Jnstallaiionswesen in das Bereich des Handwerks zu bringen, fehlte es bisher an einem einheitlichen System, wie es für die Gasleitungen vorhanden ist. Die Hansleitungen wurden nach Methoden verlegt, welche der Haustelegraphie entlehnt sind und der Willkür und Unkenntniß den weitesten Spielraum ließen. -Der Firma S. Bergmann & Co., Actien-Gesellschaft, Berlin, gebührt das Verdienst, in grundlegender Weise diesem llebelstand abgeholsin zu haben, indem durch sie ein HauSinstallalions-System zur Einführung kam, nach welchem jeder intelligente Handwerker in den Stand gesetzt wird, eine mustergiltige Installation auszuführen. Schloffer, Klempner und verwandte Handwerker, welche sich für das neue Jnstallattons- system interesfiren, erhalten nähere Auskunft von der FirmajS. Berg­mann & Co. in Berlin.

«ule Berwerlhung der Treber dtrrch ei« «eves DSrrverfahre«. In gegenwärtiger Zett wtsfen viele Brauereien nicht, was sie mit den Trebern ansangen sollen, die keinen Absatz finden und nicht selten müssen große Mengen dieses ausgezeichneten Futtermittels schließlich weggeworfen werden. Insbesondere kleinere Brauereien vermögen sich keine kostspieligen Trockrnapparate anzu­schaffen und deshalb sollten sie von einem Mittel Gebrauch machen, das ihnen so nahe liegt. Man lade die Treber aus dem Bottich aus einen Wagen, lasse sie eine Zett lang abtropfen, trage sie auf die Darre auf, bestreue sie gleichmäßig mit Viehsalz, Hetze die Darre ein und man hat in kurzer Zeit vorzügliche Trockentreber, die sich auf lange Zeie hinaus halten. Ein solcher Versuch wurde jüngst gemacht und derselbe hat sich ausgezeichnet bewährt, zumal eignen sich die auf diese Weise getrockneten Trebern sehr gut als Pferdefutter. Pferde, welche ein Drittel deS Hafers durch Trockentreber ersetzt erhalten, nehmen sie sehr gern und es ist nicht im Geringsten zu bemerken, daß ihnen die Treber nicht einen oollwerthigen Ersatz für den Hafer bieten würden. Einen Unterschied zwischen derart hergestellten und auf treueren Apparaten getrockneten Trebern gibt es kaum.

- Verbesserte DögraSschmiere für Leder. Dieses von Dr. Raymond Combret tn der französischen Fachzeitschrift:Lee corps groa. ind.L empfohlene Verfahren eignet fich für alle Leder­sorten und beruht auf dem Zusätze der ernpyreumatischen Oele ober des aus der Birke gewonnenen Theers. Dieser besonders in Ruß­land gewonnene Birkentheer, der durch trockene Destillation der Birkenrinde allein oder gemischt mit den Rinden von Nadelhölzern hergestellt wird, ist in der Leder Industrie wohl bekannt. Man weiß, daß das russische Leder durch den eigenthümlichen Geruch, die Weich­heit und Undurchlärsigkeit für Wasser sich ganz besonders vor anderen Ledersorten unterschetdet. -r Dr. Combret emulstonirt, einer Mit- theilung der .Wien. Drog.'Ztg." zufolge, in Centrifugen das Birken- theeröl mit Moöllon (dies ist ein oxydirteS Oel thienschen Ursprungs) (Jhran) zu einer gleichmäßigen Paste und können biS 50 pCt. von dem Birkentheeröl dem Movllon htnzugefügt werben. Diese neue DSgrasschmiere bringt sihr leicht in bie Hauptporen beS Lebers ein unb wirb bauernb in benfeiben festgehalten.

Auszug aus den Kirchenbüchern

der Stadt Gietzcn.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

MarkuSgemeinbe.

Dm 21. November. Johann Paulus Gehrlicher, Küfer zu Gießen, und Mathilde Schwab, Tochter des verstorbenen Zimmer­manns Johann Georg Schwab zu Gießen.

Gelaafte.

Matthäusgemeinbe.

Den 18. November. Dem Schaffner Johann Heinrich Preis ein Sohn, Otto Heinrich Georg, geboren den 30. September.

MarkuSgemeinbe.

Den 18. November. Dem Müller Heinrich Hammel eine Tochter, Margarethe Elisabeth, geboren ben 24. October.

Denselben. Dem Kaufmann Georg Mootz ein Sohn, Georg Heinrich Wilhelm Fricbrich, geboren ben 17. September.

Johannesgemeinbe.

Den 22. November. Dem Musiklehrer Peter Volk eine Tochter, Katharine Caroline, geboren ben 26. October.

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Gießen, 24. November. Auf dem am 20. unb 21. b. Mts. hier abgehaltenen Vieh markte waren auf getrieben: 927 Siück Rinbvieh unb 874 Stück Schweine. Durch ben lebhaften Hanbel bei allen Viehgattungen waren bie Preise etwas höher als auf ben lebten Märkten. Nächster Markt Dienstag ben 11. unb Mittwoch den 12. December b. I., am letzteren Tage auch Krümermarkt, letzter Markt in 1894.

Mt«, 24. Novbr. Marktbericht. Auf dem heutigen SöodbenmarTt kostete: Butter pr. Pfd. X 1.001,10, Hühnereier nr. Stück 178 4, 2 Stück 4. Käse pr. St. 48 4, Käsemttte «r. 6t 8 Erbsen pr. Liter 16 Starten pr. Liter 28 4, Tauben nr Baar X 0.700,90, Hühner pr. Stück X 0 851,00, Hahnen pr.6t.X0,701,20,6nten pr. 5t X 1,401,80, Gänse pr.Pfd.48 60, Ochfevfl. pr. Psb. 76 - 80 Kuh- u. Rindfl. pr.Pfd.70 Schweine­fleisch pr. Pfd. 66-76 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 6870 4, Hammel­fleisch pr. Pfd. 6070 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,505,00 X, WeiÄrcmt pr. Stück---A, Zwiebeln pr. Gentner 3,00-3,50 X,

Milch pr. Mer 16-20 A, Enteneier 2 ©t - 4, Gänseeier - 4-

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