Ausgabe 
25.11.1894 Erstes Blatt
 
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Dittwe empfing gestern den Admiral Gervais. Der Kaiser zeichnete bei dem vorgestrigen Cercle sämmtliche Mitglieder der deutschen Deputation durch eine huldvolle Ansprache in deutscher Sprache aus.

Sau Francisco, 23. November. Nach Meldungen aus Upia vom 7. November herrschte auf den Samoa-Inseln große Erregung, weil die Aufständischen keineswegs zur Unterwerfung gebracht sind. Man hielt den Sturz Malietoa's für sicher. Ein englisches und ein deutsches Kriegsschiff be­finden sich in Apia.

Dokohama, 23. November. (Reutermeldung.) Ein drittes japanisches Armeecorps ist aus Ujina, dem Hafen von Hiroshima, in vierzig Transportschiffen abgesegelt. Der Bestimmungsort desselben ist unbekannt, doch heißt es, daß die Truppen für Operationen am Aantsekiang bestimmt find. Der japanische Finanzmimster macht bekannt, daß die Emission einer weiteren Rate von fünfzig Millionen VenS der bereits genehmigten Kriegsanleihe erfolgt. Der bisherige gesammte Anleihebetrag ist somit achtzig Millionen.

Depesche» beS Bure« »Herold*.

Berlin, 23. November. DieNordd. Allg. Ztg." ver- »immt, es bestehe die Absicht, dem Reichstage zunächst nur die Umsturzvorlage zugehen zu lasten, der Etat soll erst später mit der Tabaksteuervorlage eingebracht werden. DieNordd. Allg. Ztg." hört, daß trotz der ungünstigen Finanzlage Preußens im nächsten Haushaltsvoranschlag nicht unbeträchtliche Summen für landwirthschaftliche Ver­besserungen eingestellt werden sollen. Die Höhe der­selben steht noch nicht fest. Nach derNationalzeitung" tritt der Gouverneur von Kamerun, Zimmerer, demnächst einen Erholungsurlaub an. Während dieser Zeit soll der­selbe durch den Landeshauptmann von Togo, Puttkamer, vertreten werden. DasBerliner Tagebl." meldet aus Petersburg, daß beim Darmstädter Hofe wieder eine selbstständige russische Gesandtschaft, wie unter dem verstorbenen Czaren, errichtet werde. DieKreuz- zeitung" schreibt: In unterrichteten Kreisen glaubt man, der Botschafter Sch uw al off bleibe nur kurze Zeit auf seinem Posten, er soll die Stellung des Generalgouverneurs von Moskau erhalten.

Berlin, 23. November. Wie aus Kiel gemeldet wird, wird nach den bisherigen Bestimmungen der Kaiser am Montag den 26. d. M. zur Vereidigung der Marinerekruten dort eintreffen. Auf Befehl des Kaisers wurde dieser Tage den Wittwen der bei der Katastrophe an Bord des Panzer­schiffesBrandenburg" verunglückten Werftarbeiter eine ein­malige Unterstützung von je 150 Mk. ausgezahlt.

Berlin, 23. November. Der Ausschuß des Handels- tag es erkannte die Nothwendigkeit eines erweiterten gesetz­lichen Schutzes gegen den unlauteren Wettbewerb, ebenso gegen den Verrath von Fabrik- und Geschäftsgeheimnissen an.

Köln, 23. November. DieKöln. Ztg." verweist gegen­über den Meldungen derTimes" und desStandard" über ein englisch-russisches Bündniß auf die im Jahre 1852 zwischen dem Czaren Nikolaus I. und dem damaligen englischen Botschafter ausgetauschten FreundschastSbezeugungen, deren unmittelbare Folge wenige Monate später der AuS- bruch des Krimkrieges war. England möge nur nicht glauben, daß alles so glatt ablaufen werde,- Deutschland ohne Weiteres aus der Entscheidung über die ostasiatischen Fragen auSzu- schließen, werde nicht angehen und Frankreich werde einen solchen Ausschluß sogar als eine directe Zurückweisung em­pfinden. DieKöln. Ztg." versichert schließlich, daß die An­näherung Englands an Rußland eher bezwecke, Frankreich in Rußlands Gunst in die zweite Stelle zu verdrängen und zugleich England selbst gegen Frankreich den Rücken zu decken.

Weimar, 23. November. Die Leiche des Erb- großherzogs von Weimar trifft am 24. November hier ein.

Paris, 23. November. In der russischen Botschaft fand heute Nachmittag die Eidesleistung der hier ansässigen russischen Unterthanen statt. Der russische Geschäfts­träger, das Botschaftspersonal und ein russischer Pfarrer wohnten der Eidesleistung bei.

Loudon, 23. November. Hier eingetroffene Telegramme besagen, daß die Japaner Port Arthur viermal angegriffen haben. Bei dem ersten Angriff schlugen sie die chinesischen Vorposten zurück, die drei folgenden Angriffe mißlangen. Seit dem 20. November dauert die Beschießung des Hafens. Die Japaner setzen augenblicklich neue Truppen ans Land. Ein englisches Schiff warnt die Japaner vor der Schuß­linie des Hafens. Gestern dauerte die Beschießung des Hafens den ganzen Tag.

Petersburg, 23. November. ES bestätigt sich, daß der Czar Giers zu halten wünscht, während er Pobjedonoszew ganz fallen lassen will.

' San Franzisco, 23. November. Nach einer Meldung von hier hat ein deutsches und ein englisches Kriegs­schiff vor Apia geankert, weil die Eingeborenen wieder eine bedrohliche Haltung angenommen haben.

Sidney, 23. November. Von hier wird gemeldet, daß die Bewohner der Admiralitätsinsel infolge übermäßigen Genuffes gestohlenen Alkohols die Angestellten des Hafens niedermetzelten. Sie sollen in den benachbarten Dörfern ihre Exceffe fortgesetzt haben.

Hiroshima, 23. November. Ein französischer Jour­nalist und zwei Dolmetscher, welche die japanische Armee begleiteten, sind in di- Hände der Chinesen ge­fallen, von denen sie in der grausamsten Weise hingerichtet wurden.

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Gießen, den 24. November 1894.

** Zum Geburtstage Ihrer König!. Hoheiten unseres Großherzogs und nnserer Großherzogin. Der 25. November bedeutet in - diesem Jahre für unser engeres Vaterland einen Tag der doppelten Freude, denn ein seltenes Glück ist unserem Großherzoglichen Paare an diesem Tage in einem gemeinsamen Geburtstage beschieden. Großherzog Ernst Ludwig vollendet am 25. November sein 26. Lebensjahr, seine am 19. April d. I. zum Ehebunde mit ihm vereinigte Gemahlin Großherzogin Victoria Melita ihr 18. Lebensjahr. Wenn auch diesmal besondere Berhältniffe, in erster Linie die Trauer um einen hohen Anverwandten, dringend geboten, am 25. No­vember selbst von als Ausdruck der Freude geltenden öffent­lichen Feierlichkeiten abzusehen, so herrscht doch in jedes treuen Hessen Brust hohe Freude über die unserem Regentenhause beschiedene Doppelfeier. An unserem am morgenden Tage noch an der Newa weilenden Großherzog, an unserer in stiller Zurückgezogenheit in der hessischen Residenz, ihrer zweiten Heimath, gebliebenen Großherzogin wolle sich der Wunsch er­füllen, daß in dem neu beginnenden Lebensjahre sich Gottes Segen dem hohen Paare gnädig und in Freude, an tbelcher das ganze Heffenland Theil nimmt, erweisen möge.

** Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Grosi­tz erzog haben Allergnädigst geruht, dem Forstwart der Gemeinde-Forstwartei Gambach,Eberhard Klein zu Gambach aus Anlaß seines am 23. November eingetretenen 50jährigen Dienstjubiläums den Character alsFörster" zu verleihen.

** Schulfeier. Die Doppelfeier des Geburts­tages unseres hochverehrten Fürstenpaares wurde in der Stadtknabenschule durch Gesang und Ansprache gebührend begangen. Die Ansprache stützte sich auf das Schriftwort: Fürchtet Gott und ehret den König!" und entwickelte in folgerichtiger Weise die Gefühle der Liebe, Verehrung und Treue fürs angestammte Regentenhaus derart, wie sie in der Brustbeines jeden treuen Unterthanen wohnen, aber auch schon in die Herzen der hessichen Jugend ihre Einkehr halten sollen. Der Ansprache folgte ein Choral, woran sich ein j Vortrag über die Urgeschichte Hessens schloß. Unter Ab- \ singung der Hymne und nochmaligem Hinweis auf die Be- deutung des Tages fand die erhebende Feier einen würdigen j Abschluß.

H. Neues Theater. Die gestrige Wiederholung des $Cornelius Voß" hatte Herrn Reiners erfreulicherweise j ein volles Haus gebracht. Die Darstellung, die nur in zwei . kleinen Rollen eine Neubesetzung zeigte, war recht gut, wofür sich das Publikum durch reichen Beifall dankbar erwies.

** In Steins Saalbau giebt Montag und Dienstag Abend die hier schon bestens bekannte Ober-Jnnthaler Concert- Gesellschaft Planer zwei Concerte. DasHeidelberger Tageblatt" schreibt:Die Jnnthaler Sängergesellschaft hat durch ihre vortrefflichen Leistungen gestern Abend zu den alten Freunden, die sie von ihrem ersten Auftreten hier schon besaß, viel neue hinzugewonnen. Sowohl die volks- thümlichen wie auch die mehr kunstvoll gehaltenen Gesänge kamen in schönster Weise zum Vortrag und wurden, wie auch ! die Darbietungen des ausgezeichneten Zitherspielers, mit ver- I dientem, reichem Beifall ausgenommen rc."

* * Im Panorama (Neuen Bäue) kommen von heute ab wieder neue herrliche Reisebilder zur Ansicht, welche ver­gangenen Sommer angefertigt und noch nicht ausgestellt waren, nämlich das Lahn- und Nahethal, von denen uns die schönsten Punkte vorgeführt werden. Ferner sind die Badeorte Wiesbaden, Baden-Baden, Ems und Kreuznach bei der Serie vertreten. Wir empfehlen den Besuch ganz besonders, zumal diese Serie nur bis Samstag zur Ansicht aussteht.

* * Sonntagsruhe vor Weihnachten bett. Eine längere Arbeits- und Verkaufszeit in den Handelsgeschäften Sonn­tags ist in der Weihnachtszeit gestattet und zwar hier an den drei letzten Sonntagen vor Weihnachten, den 9., 16. und 23. December. Es dürfen an diesen drei Sonn­tagen alle Läden ohne Ausnahme von 11 Uhr Vormittags bis 7 Uhr Abends geöffnet bleiben.

* * Adreßbuch. Der letzte Druckbogen des Namens- verzeichniffes zum neuen Adreßbuch und zwar von PH. Scheid bis zum Schluß liegt von Montag den 26. d. Mts. Mittags bis Dienstag Abend zur Einsicht auf dem Büreau der Großh. Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, dem Meldebureau des Großh. Polizciamts und in der Verlagsbuchhandlung von C. v. Münchow auf.

* * Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 15. bis 22. November.) Es ist nicht zu verkennen, daß sich in den letzten Tagen die erhöhte Nachfrage nach Weizen auf den englischen und amerikanischen Märkten erhalten und ein kräftiges Anziehen der Preise herbeigeführt hat. Die Preis­erhöhung der jüngsten wie der beiden vorigen Wochen für Weizen und Roggen hat indessen auf den einheimischen Märkten ein ziemlich starkes Angebot an guter Waare b.'wirkt, so daß in der Preissteigerung wieder ein Stillstand eingetreten ist. Für Weizen blieb indessen in der Hauptsache die Tendenz doch steigend, während Roggen wieder etwas sinkend war. Weizen wurde in Berlin und Leipzig für '122 bis 139 Mk., Roggen für 110 bis 117 Mk., Gerste für 92 bis 180 und Hafer für 108 bis 142 Mk. per 20 Gentner gehandelt.

Altenstadt, 21. November. Heute wurde hicr unter dem NamenNaturwissenschaftlicher Verein Altenstadt" ein Zweigveretn desDeutschen Lchrervereins für Naturkunde gegründet, dem 16 Lehrer als Mitglieder beitraten. Der Zweck des Vereins ist:Verbreitung natur­wissenschaftlicher Kenntnisse und Betheiligung an der Er­forschung der natürlichen Verhältnisse der Heimath." Der

Hauptverein wurde vor wenigen Jahren in Württemberg gegründet und hat sich aber schon über fast ganz Deutsch­land verbreitet- er besitzt bereits eine reichhaltige Bibliothek. Auf der Lehrmittelausstellung gelegentlich der heurigen All- i gemeinen deutschen Lehrerversammlung in Stuttgart erregte bie Reichhaltigkeit und das außerordentlich schöne Arrange­ment der Sammlungen seiner Mitglieder allgemeine Aner­kennung. Darmst. Ztg.

§ Vom höheren Vogelsberg, 23. November. Was die Verzögerung der landwirthschaftlichen Arbeiten im Nachsommer durch die Witterung verursacht, ist durch die seitherig gün­stige Witterung wieder eingebracht worden. Heute ist nun endlich Frost eingetreten und sind dadurch die meisten Arbeiten im Felde geschlossen worden.

Offenbach, 23. November. Ein eigenthümlicher Gegen­stand ist dieser Tage gestohlen worden, nämlich der Stempel der Polizetverwaltung. Derselbe trägt als Um­rahmung die Worte:Die Polizeiverwaltung Offenbach- a. M." und als Wappen einen Eichbaum. Als Dieb er­scheint der frühere Kaufmann und jetzige Hausbursche JohS. Mink aus Marienburg verdächtig, der längere Zeit in der Nähe des Stempelkastens stand und nach deffen Weggang der Stempel vermißt wurde.

vermischtes.

* Marburg, 23. November. Ein trauriges Kindes­leben! DieOberh. Ztg." schreibt: Von absolut zuverlässiger Seite erhalten wir folgende Zuschrift:In einer Loaclblätter- Meldung findet man unter der BezeichnungW edergefundenes Kind" eine kurze Mittheilung, daß das seit Dienstag Abend- verschwundene Pflegekind des Gastwirths Küster am Hainweg jetzt aufgefunden ist. Unter anderem heißt es dann auch, das Kind habe sich entfernt, weil es eine leichte Strafe er­halten habe. Der betreffende Berichterstatter scheint nicht richtig über den Sachverhalt unterrichtet zu sein und man bleibt im Zweifel, ob hier Eigensinn des Kindes oder Roh­heit des Pflegevaters vorliegt. Wir wollen an dieser Stellt' nicht ausführlich auf die Sache eingehen,' der werthe Leser dieser Zeilen mag entscheiden! Man bedenke nur, daß das Kind ein 7 jähriges, gewecktes Mädchen sich mit bloßen Armen, ohne eine auch nur einigermaßen warme Bekleidung, vor dem Vater flüchtete und lieber den Tod durch Erfrieren und Verhungern aufsuchen wollte, als dem Pflegevater in die Hände fallen. In diesem Zustande hat bann bafl arme Wesen auch tatsächlich zwei kalte neblige Novembernächte unb einen ganzen Tag im Götzenhain unter Sträuchern ver­borgen gelegen unb sich auf dem nassen kalten Erdboden kauernd mit von starkem Nebel naffem Laub zugedeckt. Die Stimme des suchenden Vaters hat das Kind gehört, aber sich vor Furcht nicht gemeldet. Am Donnerstag Vormittag fand man das Kind erstarrt auf, und es ist gottlob noch gelungen, dasselbe ins Leben zu bringen,- wenige Stunden noch hätten nach ärztlicher Aussage genügt, und das Kind wäre elendiglich umgekommen. Hoffentlich wird der Arm der Gerechtigkeit schon strafend ausgestreckt fein; wie schön aber wäre cs, wenn vielleicht kinderlose, edle Leute sich der Erziehung solch armen Geschöpfes annehmen wollten, das von einer glücklichen Kindheit bisher wahrlich wohl kaum sprechen kann. Jedenfalls sollte man hoffen, daß unsere Behörden ein wachsames Auge für dies traurige Verhältniß in Zukunft haben werden."

* Hanau, 19. November. Die Bahnhofsrestau- ration am hiesig en Ostbahnhofe (Bebraer Bahnhof) ist lautHan. Anz." dem Inhaber des Palais-Restaurant in Kassel, Herrn Hoppe, übertragen worden. Der bisherige Pächter, Herr Deckelrneyer, zahlte 4200'Mk. Pacht, der neue Pächter hat 6000 Mk. zu zahlen und muß außerdem noch für die Beleuchtungskosten im Betrage von 3000 Mk. auf­kommen, sodaß der zukünftige Pachtpreis sich insgesammt auf 9000 Mk. beläuft. Die Restauration geht am 1. December an den neuen Besitzer über. Die 36 bei der Eisenbahn- birection in Frankfurt a. M. eingelaufenen Pachtgebote be­wegten sich zwischen 20000 unb 3000 Mk. Infolge ber anbauernben Nässe sind auf ber Eisenbahnstrecke Hanau-Friedberg größere Dammrutschungen erfolgt.

* Köslin, 19. November. Seit Donnerstag Abend war der Lieutenant Kupfer von der 12. Compagnie deS hiesigen Bataillons verschwunden. Seine Leiche, in Civil gekleidet, wurde gestern, wie dieN. Stett. Ztg." mittheilt, bei Pleuß- hagen unweit Solberg von der See auß anS Land gespült» Der junge Mann war in die See gegangen und hatte sich durch den Kops geschossen. Heute Mittag wurde die Leiche nach dem Garnisonlazareth gebracht, von wo sie morgen früh 6 Uhr in der Stille beerdigt wird.

* Loudon, 23. November. Die Polizei verhaftete heute Nachmittag wegen gesetzwidrigen Wettens- 115 Mitglieder des Albertclubs in der Fleetstreet', des ältesten Londoner Sportclubs. Die Verhaftungen erregen in Sportekreisen großes Aufsehen. Die Verhafteten wurden mit Ausnahme ber Clubbeamten gegen Kaution bis zu ihrem morgigen Erscheinen vor bem Polizeigericht freigelaffen.

* Warschau, 23. November. In Wlvclawek find der Todtengräber Chui ins ki, deffen Frau, feine fünf Kinder und ber Gehilfe in feinem am Kirchhofe hinter der Stadt belegencn Wohnhause ermordet aufgefunden worden. Die Mörder wurden anscheinend beim Leichenraub von dem Tobten- gröber überrascht.

* Eine Million geerbt hat die Stadt Dresden von dem kürzlich verstorbenen Besitzer ber Hosmühle in Plauen bei Dresden, Commerzienrath Dienert. Die Stiftungs- beftimmungen setzen fest, daß die Zinsen zu wohlthätigen Zwecken unb zur Unterstützung gemeinnützig wirkender Vereine verwendet werden sollen.

* Die Gesammtausgabe der poetischen Schriften von Georg EberS, ein Unternehmen, mit dem die Deutsche Ver­lags-Anstalt in Stuttgart sich selbst nicht minder ehrt, wie den allbeliebten Dichter, schreitet rüstig vorwärts. Heute