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ic fand gestern Abend statt. Zwei Bewohner aren, daran beteiligte der Streitenden, indes für die Unterhaltung ehl für die Betheiliglen
Morgen von Bewohnern ein Mann betroffen und es sich heraus, dax wa in hatte, welcher aufen ist.
den steikbriW letlilgt. Sedern von der Staats. g6; Maler Otto Minde i wegen verschiedener m u Gießen zum Mideil r; WmagHWme Pfalz von der Staats- Wabekh PisiorinS rmstadt wegen Controll, tm) Äna Wtt'q m M^arntDarMadt ixling ans Birichenbach gewerbsmäßiger Wilderei, Hohenechen bei KaiierS« z wegen Diebstahls.
Heute Vormittag wurde ie Leiche eines Mannes ^t nicht festgestellt werden rußen und Gesicht war imit annehmen, daz ue bat. Mal verschied^
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nn. Darmstadt, 23. April. Den Glanzpunkt der Festlichkeiten zu Ehren der Vermählung unseres GroßherzogS wilderen unstreitig die Rennen des hessischen Reiter- vereinS bei Kranichslein, sowie daS Volksfest aus dem Exercierplatz. Begünstigt oom Wetter begann schon um i/,2 Uhr eine wahre Völkerwanderung nach dem Rennplatz, während die Eisen- unb Straßenbahnen Tausende von Menschen nach dem BolkSsestplatz führten, so daß eS gegen Mittag lebensgefährlich wurde, sich bort zu bewegen. Um 3 Uhr trafen ber Großherzog und feine hohe Gemahlin in vierspännigem Wagen, mit Spitzenreitern voraus, auf dem Festplatz ein, von unaufhörlichem Jubel des Publikums be- grüß'. Die Herrschaften durchfuhren den Festplatz und be- gaben sich sodann noch dem BolkSspielplah, wo sie mit Heller Freude den Spielen der Jugend zusahen. Hierauf fuhr daS Grobherzogliche Paar zu den Rennen bei Kranichstein, welche Punkt 4 Uhr ihren Anfang nahmen. Auch hier wurden die Herrschaften auf das freudigste und herzlichste begrüßt. Di? Rennen selbst nahmen einen glatten Verlauf. Um \l26 Uhr fuhr der Großherzog und seine Gemahlin zurück zur Stadt, auf dem ganzen Weg der Gegenstand herzlicher Ovationen. Am Abend fand zur Feier deS TageS Fest- Vorstellung im Hoftheater mit Humperdingö Oper „Hänsel und Grethel" statt, ber ein Festspiel „Die Huldigung der Künste" vorauSging. In der Stadt waren alle Wirthschaften überfüllt und die Bahnzüge konnten.die vielen Tausende von Menschen kaum fasten. Trotz deS ungeheueren Menschen- zusammenflusteS kamen Störungen u. s. w. nicht vor und unseren Polizeiorganen muß daS Verdienst eingeräumt werden, in musterhafter zuvorkommender Weise ihres Dienstes gewaltet zu haben.
Alzey, 22. April. Am letzten Freitag früh wurden aus dem Koruacker in der Schafhauser Gemarkung zwei hiesige kleine Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren durch einen Hund ausgewittert. Die Würmchen hatten unter strömendem Regen die ganze Nacht hindurch im Freien zugebracht, und so fanden sie denn ihre fast zu Tode geängstigten Eltern zwar schlafend aus, aber fast erstarrt vor Kälte und triefend vor Nässe. Die armen Wesen hielten sich umhalst und lagen gewiß schon 12 Stunden auf kaltfeuchtem Boden. Sie waren Tag- zuvor auf die Veilchensuche gegangen, wurden aber vom Regen überrascht und konnten sich nicht mehr zurechtfinden. Während der ganzen Nacht durchsuchten die Eltern bei Laternenschein und unter lautem Rufen die hiesigen Felder, da aber die Kleinen in eine andere Gemarkung ge- rathen waren, so war ihre Auffindung unmöglich. Be de Kinder sind jetzt krank.
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• Frankfurt e. M., 23. April. In ber Luisenstraße trug sich gestern Nachmittag ein schweres Unglück zu. Die kürzlich connnntrte Tochter des Herrn Hermann beugte sich im vierten Stock Über daS Stiegengeländer, verlor das Gleichgewicht unb stürzte in den ersten Stock hinab, wo das Mäbchen auf dem Treppenabsatz liegen blieb. Die Verunglückte hat bie Kmnlabe gebrochen unb liegt sprach- unb bewußtlos barnieder.
* Wiesbaden, 23. April. Bei dem The ater-Neubau an den Kolonnaden stürzte heute Nachmittag ein Gerüst ein, wodurch drei Arbeiter schwer verletzt wurden. Der eine starb noch ber Ueberbringung inS Krankenhaus.
♦ Köln, 21. April. DaS Schwurgericht verurtheilte den Raubmörder Höck zum Tode. Höck hatte am 12. November v. I. den Golbsticker BeckerS durch etwa 25 Messerstiche getöbtet und dann auSgeraubt und war für dies Verbrechen schon im Januar zum Tode verurtheilt worden, hatte aber wegen eines FormsehlerS Revision eingelegt, die eine nochmalige Verhandlung vor dem Schwurgericht nöthig machte.
* Hamburg, 21. April. Großes Aussehen erregt hier die Beschlagnahme sämmtlicher Bücher und Papiere zweier vielbeschäftigter Rechtsanwälte- dieselben sollen großartige Betrügereien begangen haben.
• AugSburg, 19 April. Der Comptoirist B. erwachte gestern Nacht plötzlich, spürte einen stechenden Schmerz am Schienbein und bemerkte, daß er über und über mit Blut bedeckt war. Der Geängstigte machte Lärm, worauf mehrere Hausbewohner gewaltsam in daS Zimmer eindrangen und Licht machten. Hierbei ergab sich, daß sich B. während eines lebhaften Traumes ein Messer, daS aus dem Nachttischchen lag, in die Wade gestoßen hatte. Der lebhafte Träumer hat sich nach den „A. N. N." erheblich verwundet unb mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
♦ Berlin, 23. April. Ein Fund, der den Maurer Thiede, den muthmaßlichen Mörder der Schwester vom Rothen Kreuz, Helene Schmeichel, schwer^ belastet, ist gemacht worden. Ungefähr 200 Schritte von der Stelle, an der Thiede, wie er eingeräumt hat, die Frau Klebedron vergewaltigt hat, ist ein mit geronnenem Blut bedecktes Messer gefunden worben.
* Elbing, 21. April. Wie die „Eibinger Zeitung" meldet, ist Professor Martens, welcher Referent beS vorjährigen Historikertages war, am Herzschlag gestorben.
* Marienwerder, 21. April. In dem Dorfe Lindenwalde bei Neidenburg sind drei Wohngebäude und viele WirthschastS- gebäude Niedergebra nut. Drei Söhne eines Besitzers
ftin urtbeil über Doerings Seife mit der Eule von Setten amtlicher «hemiter auf «rund ihrer Untersuchungen.
„Die Doerings Seife ist eine so aewlsfmbasl zubereitete,, absolut milde unb unverfälscht reine Seife, daß keine Mutier ihre Säuglinge und Kinder mit anderer Seife waschen sollte al6 mit Doerings Seife mit der Eale, es würden manchem Kinde die Oua'en des Wunm ins erspart." Möge jede Mutter diesen Ausspruch beachten^ Doering* Seife mit der Eule kostet nur 40 Psg.
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Störungen in der Verdauung zu fadeltioen, gegen.^^""osig eit und Stuhlverstopsung, Blutandrang nach dem Kopse, Alhemvo h, Hämorrhoidal- und Leberleiden zu wirken und die Verdauung in vorzüglichster Weise zu fördern, sie bewirken, obne Leibschne dm zu erregen, erwünschte Buttrinlguna, eine ElgmsLafi, die d n Pillen so überraschend rasch die Gunst des Publikums sicherte. - Die Dinner Pills - Dinner PillS - Verdauungspillen (PUnlao purgativae), durch den „Löwen von Luzern" als Schutzmarke vor Nachahmung geschützt, ebenso durch den Namens,ugApotheker E.Huperh^ l o., Köln a. Rhein sind durch Apotheken ,u brstehm oder werden d.uch die Fabrik von Apotheker yupertzLEo., Köln a. Rh. beichafft. 13187
im AlterUvon |146id20 Jahren find in den Flammen umgekommen.
»erfebr, <anO- «nd Nolkrwiklhschaft.
•U%m, 24. April. Marktbericht- «rtt dem Wochenmarkt fettete: Butter pr. Pfd * 0.90-1,00, Sperrt« 1 Stück 5 4, 2 Stück 9-11 4, Ä«e pr. St. 5-8 4, Küiematte vr. St- 3 4, Erbsen pr. Liter 17 4. Limen pr. Li^rL04, pr. Vaar X 0,80-1,00, Hühner pr- Stück X 1,00—1,80, Sagen pr. 6t X 1,40-1,70, Enten pr. St- X 1,80 biß 2.20, Ochfcufiettch PT. «ft 63-72 4. Kuh. und Rindfleisch pr. Md. 60- 4, Schweines fleisch pr. Md. 60-70 4, KE fleisch vr M>- 60— 4/***®* fleisch pr. Pfd. 50-68 4, Kartoffeln vr. 100 Kilo 4.00-6,00 4, Wechkrau! pr Stück 4 10 4. .tzwiebelr pr. Senin,r 10.0(>-12,00 X. Milch vr. Liter 16-20 4, Enteneier 2 St 11 4. ®8nfeelcr 10 4-
— Rach den statistischen Ermittelungen deS Vereins deutscher Eisen- und Stahlindusttieller belief sich di« Roheisenprodnetion deS Deutschen Reichen (einschließlich Luxemburg-) im Monat März 1894 auf 440 320 rönnen, darunter Puddelrobeisen und Spiegeleisen 125 056 Tonnen, Bessemerrobeisen 30 249 lonnm, Tbornasroheisen 214 862 Tonnen und Gießereiroheisen 70 153 Tonnen. — Die Production im Mörz 1893 betrug 419 737 Tonnen, im Februar 1894 403374 Tonnen. Vorn 1. Januar bi» 31. MM; löu« wurden producirt 1270112 Tonnen gegen 1 171247 Tonnen tm gleichen Zeiträume des Vorjahres.
Concursverfahren.
lieber das 3’ermögen des Chriftian Roscnbeeker in Rodheim a. B. wird, da dessen Zahlungsunfähigkeit nachgewiesen ist, heute, Vormittags 11 Uhr, das Concursverfahren eröffnet.
Der Gemeinde-Einnehmer Ludwig Arauskopf in Rodheim a. B. wird zum ConcurSverwalter ernannt.
Concurssorderungen sind bis zum 26. Mai 1894 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausschuffes unb eintretenden Falls über die in § 120 ber Concursord- nung bezeichneten Gegenstänbe — uuf dem GerichtSag in Rodheim a. B.
den 10. Mai 1894, Nachmittags 4 Uhr,
— unb zur Prüfung der angemeldeten Forderungen aus
den 7. Juni 1894, Nachmittags 4 Uhr,
aus dem Gerichtstage in Rodheim a. B. Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Concursmasse gehörige Sache in Bentz haben oder zur ConcurSmaffe etwas schuldig sind, wird ausgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche ne aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem ConcurSverwalter bis zum 8. Mai 1894 Anzeige zu machen.
Gladenbach, 23. April 1894. 3640 Königliches Amtsgericht. Mittwoch, 25. »April l. Z.,
Nachmittags 2 Uhr, wcrd.'n im Bieker'schcn Saale Möbel aller Arten, 3 Wagen, 1 Sommerwag-n, 1 Pianino, 1 gr. Spielwerk u. a- versteigert.
m «elßler,
3 >51 Gerichtsvollzieher
Statt. MM aus.
Freibank. [3638
Heute und morgen: Ochsensieiscb nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 PHg.
Verdingung
Das Ans- und Abschlagen des Volksschulbades in ber Lahn, sowie bas Aus- und Abschlagen der Schuvgeläuder daselbst für das Freibad und die Pferdeschwemme soll
Lamstag den 28. l. Mts.,
Vormittags 11 Uhr, int Wege des öffentlichen Angebots verdungen werden.
Arbeitsbeschreibung unb Bedingungen liegen aus dem Ttadtbau- amte offen, auch sind Formulare für Angebote, die bis zum genannten Termin daselbst einzureichen sind, aus dem Stadtbauamt erhältlich.
Sieben, 23. April 1894.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
3648 Gnauth.
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