Ausgabe 
25.3.1894 Erstes Blatt
 
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ersuchen Sie gefl. 1572

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Der Vorsitzende:

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zur Seite steht. Mit diesen geringen Kräften würde die mühevolle Arbeit in dieser großen Kinderstube gar nicht geleistet werden können, wenn nicht die übrigen Schwestern Morgens und Abends dabei behilflich wären.

b. Ueberwachung der Pflegekinder.

Diese von sämmtlichen Damen unseres Vereins geübte Arbeit leidet, wie schon früher erwähnt, unter dem unbefriedigen­den Eindruck, daß gerade in solchen Fällen, in denen die Ver­pflegung der Kinder Grund zur Beanstandung bietet, oft so sehr schwer ist, ein ganz sicheres und zugleich gerechtes Urtheil zu gewinnen. Auch die Einführung des Frage­bogens, von der das letztemal berichtet wurde, hat dafür nicht völlig den erhofften Erfolg gebracht. Dennoch ist nicht zu bezweifeln, daß die den Kindern von Seiten unserer Helferinnen gewidmete Theilnahme ans deren Behandlung, einen günstigen Einfluß übt.

c. Fürsorge für schwächliche Kinder.

Die Wohlthat einer Badekur im Kinderhospital Elisabethhaus in Bad-Nauheim wurde im Laufe des Sommers 20 Kindern zu Theil, 2 weitere wurden in die am 1: No­vember beginnende und jedesmal zwei Monate dauernde Winterkur geschickt. Zu den dadurch entstandenen Kosten von 620 Mark leistete die städtische Armcndeputation einen Betrag von 300 Mark.

IV. Das Miethspatronat.

Auf diesem Gebiete hat unsere Arbeit im verflossenen Jahre keine Erweiterung erfahren. Verhandlungen, die betreffs Ankauf weiterer Häuser eingeleitet wurden, führten zu keinem Resultat. So sehr wir auch durch die bisherigen Erfahrungen darin bestärkt worden sind, daß wir damit auf dem rechten Wege sind, und daß grade das der rechte Beitrag ist, den die Armenpflege von ihrem Standpunkt zur Milderung der Wohnungsnoth leisten kann, so sind doch die Schwierigkeiten nicht gering. Insonderheit unsere Pfleger hoben dabei ein sehr mühsames Amt, und wir können den Herrn, die es auf sich genommen haben, (Herr Brauereibesitzer Förtsch für das Haus Kirchenplatz 2, Herr Schreinermeister Schäfer für das Lindengasse 14, Herr Bäckermeister Faß für Brandplatz 14), sowie den Damen, die sie dabei durch wöchentliche Erhebung der Miethe unterstützt haben, nur unseren wärmsten Dank aus­sprechen für die Hingabe, mit der sie dies Amt bisher ge­führt haben. Trotz der billigen Miethpreise und trotzdem, daß es unseren Miethern auch noch durch die wöchentliche Zahlung sehr erleichtert wird, haben wir immer noch über nicht unbedeutende Miethverluste zu klagen. Wenn es sich dabei um unverschuldete Noch handelt, so lassen wir ja gerne Nachsicht walten. Aber manches mal hat man es auch mit bösem Willen zu thun, und dagegen hat gerade eine Wohlthätigkeitsveranstaltung einen schweren Stand.

V. Haushaltungsunterricht.

Unsere Haushaltungsschule wurde in diesem Herbst von einer empfindlichen Störung betroffen dadurch, daß infolge Vermehrung der Garnison das alte Schulhaus in der Neustadt, das erst ein Jahr zuvor für unsere Zwecke so freundlich hergerichtet worden war, für militärische Zwecke in Anspruch genommen wurde. Infolge dessen mußten wir wieder wandern.

Die Näh - und Flick schule sand ihre Unterkunft wieder im Saale des alten Rath­hauses und wurde dort den ganzen Winter über in gewohnter Weise gehalten. An jedem Freitag erschienen von 6 Uhr an ältere Schulmädchen, von 8 Uhr an Frauen und ältere Mädchen, um unter Anleitung von Damen zu flicken. 36 Damen waren dabei als freiwillige Helferinnen thätig. Wir schulden ihnen dafür aufrichtigen Dank und hoffen, daß sie sich durch das fröhliche Gedeihen dieser Näh­

Um den Wünschen des Publikums gerecht zu

kleinere Hautleiden und Verletzungen auch A. Flügge'S Myrrhen, fff erntin Köcher KA Pfennige neben der Dose für Mk. 1 er- für WW hiilklich. Ta Hauiverletzungen, Verbrenn­ungen, Verbrühungen rc. meist plötzlich auftre en, so sollte in keinem Haushalt der von vielen Aerzten als bestes Haut und Wundmiltel ge­priesene Apotheker A. Mügge'b Myrrhen-Ereme fehlen, welcher m den Apotheken erhältlich ist. [2211

P S. Die Berichte und »egutachtunge« der Herren Aerzte nnd Professoren kSnnen durch die betreffende« Apotheken be- zogen werde«.

Flügge's Myrrhen-. CrSme ist der patentirtc ölige und dann verdickte Auszug des Myrrhen Harzes."

zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmitte sammensitzung von Kräutersäften auf das Verdau, übt und dessen Heilkraft sich bei Krankheiten, die < mangelhafter Blutbtldung hervorgegangen sind, vo zeichneten Erfolge rühmlichst bekannte

Verdauung»- und

Hubert Ullricl

Dieser Kräuter-Wein, aus vi< Kräutersäften mit gutem Wein b< selbe ist kein Abführmittel. son<! a ungsorganismus des Menschen. 1 Q gemässe Verdauung nicht allein Magen, sondern auch durch seine Q Säftebildung. Derselbe beseitigt Q das Blut von allen verdorbenen k O wirkt fordernd auf die Neubildui

Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-B sollte nicht säumen, seine Anwendung allen andere Alle Symptome, wie: Kopfschmerzen, Ausstößen, S (veralteten) Magenleiden um so heftiger auflreten, dtgcr wird man damit fortfahren bis zur vollkom,

Sei Stuhlmstspsung, Ä geweide emzündet und nicht nur Beklemmung, Kol ungen in Leber, Milz und Pfortadersystem (Häm zerstören die Verdauungssäfte und verschlimmern 1 Verdaulichkeit, verleiht dem Verdauungssystem eine lichen Stoffe aus dem Magen und Gedärme», ohi

Hageres, bleiches Aussehen, j Blutbtldung und eines krankhaften Zustandes der ur.d Gemüthsvcrstimmung, sowie häufigen Kopfschv Kräuter-Wetn besitzt die Eigenschaft, der geschwäch steigert den Appetit, befördert die Verdauung und Stoffwechsel kräftig an, beruhigt die erregten Neri fähigkeit gesundes Blut, neue Kräfte und neues Le

3M^ Gebrauchsanweisung

Kräuter Wein ist zu baden in Flaschen ä Apotheke") und in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz i

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Jllyrrhen=

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2405

abende für ihre Mühewaltung belohnt fühlen werden. Im Gan­zen wurden 30 Nähabende gehalten (15 für Kinder, 15 für Frauen und Mädchen), die je von 70 bis 80 Personen besucht wurden. Der Besuch war sehr regelmäßig. Manche kommen schon seit mehreren Jahren, mehr als die Hälfte schon int zweiten Jahr, einige vom ersten Anfang an. Das darf ja wohl als ein Beweis betrachtet werden, daß die Besucherinnen Freude an dieser Einrichtung haben, und sie als eine Wohlthat zu schätzen wissen. Geht es doch da bei allem Eifer der Arbeit auch sehr fröhlich zu. Es wird vorgelesen und auch gesungen. Auch wird dabei nicht blos Anleitung zum Nähen gewährt, sondern auch das gesammtc Material geliefert. Dafür sind in diesem Jahre 328.75 Mk. aufgewandt worden, wovon 153.75 Mk. durch eine beson bere Sammlung gesteuert, der Rest ans der Vereinskaffe gezahlt wurde.

Die K o ch s ch u l e

gedeiht leider nicht in gleicher Weise. Zwar wurde uns durch das freundliche Entgegenkommen der städtischen Be­hörden, besonders des Herrn Oberbürgermeisters Gnauth, und des Herrn Stadtbaumeisters Schmandt, rasch zu neuem Ersatz für das verlorene Lokal verholfen. Einige Kellerräume in der Stadtmädchenschule in der Westanlagc wurden dafür sehr schön und zweckmäßig hergerichtct. Leider fanden wir aber bei unserer weiblichen Jugend nicht den gewünschten Anklang. Es kann das nicht an den Leistungen unserer Kochschule liegen. Daß diese durchaus befriedigend sind, dafür liefert den vollgiltigen Beweis wohl schon die Thatsache, wie bereitwillige Abnahme das darin hergestellte Essen stets in Arbeiterkreisen findet. Daß darin etwas Tüchtiges gelernt wird, davon haben wir uns immer wieder überzeugt, und es wird von den Schülerinnen stets aner kannt. Trotzdem hält es immer schwer, einen vollen Cursus zusammenzubringen. Offenbar wird der Vortheil, den ein solch rationeller Unterricht für das ganze Leben bringt, von unserer Bevölkerung noch nicht genügend anerkannt. Es geht aber wohl allen neuen Einrichtungen so, daß sie sich erst einleben müssen. Wir möchten nur recht dringend an aji Alle, die etwas dazu thun können, die Bitte richten, daß sie helfen mögen, das rechte Verständniß für unsere Anstalt verbreiten zu helfen.

Infolge des Umzuges konnten wir nur zwei volle (Surfe halten, und einen schon im Jahr zuvor begonnenen vollenden. Die Ausgaben dafür beliefen sich auf 867.56 Mk., die Einnahmen auf 330.90 Mk., so daß wir einen Zuschuß von 536.66 Mk. zu leisten hatten, mnb jeder Cursus, nadj Abzug etlicher hier nicht in Betracht kommender Posten auf durchschnittlich 250 Mark zu stehen kommt. Ob wir diese Ausgabe auch ferner bestreiten können, wird von der Unter­stützung, die wir finden, abhängen. Jedenfalls ist uns auch mit dadurch der Gedanke an eine öereinftige Uebernahme der Schule Seitens der Stadt nahegelegt.

Es erübrigt uns noch, beim Rückblick auf das ver­flossene Jahr allen denen, die uns darin durch thatkrästige Unterstützung, sei es durch Beiträge und sonstige Gaben, sei es durch persönliche Mitarbeit die Lösung der uns ge­stellten Aufgaben ermöglicht haben, unser wärmsten Dank auszusprechen.

daraestrllt nach dem Verfahren, welches in allen Cul land unter No- 63592 patentirt wurde, von über 1( während l/a Jahren aufs sorgfältigste geprüft und mit größtem Erfolge gegen die verschiedensten

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ferner bei

Quetschungen, Contufionen, Wundsein un Wunden, Geschwüre, wunde, aufgelegene «ungen und Berbrühunge«, «iterunaen, f basten, Fingerwurm Umlauf, Ins Brustwarze«, wen« wu«d, rissig ok Milchschorf, Milchborke, (besonder- b> ___________Flechten ««d Hantkrankhette« al angewandt wurde, ist Apotheker A- Flügge's Myr für das größere Publikum zugänglich. Die ai bildende«, belebende« und heilenden «ige, in keinem ähnlichen Mittel vereinigt und viele Aerzl haft festgestellt, daß Apotheker A. Flügge's My her gebiäuchlichen Haut- und Wundmiltel, wie C Glycerine, Bor-, Zink-, Lanolin, Cold Salben in seiner Wirkung bedeutend übertrifft.

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Redacttou: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Shr. Pietsch) t» Gieße».