nachgehen. Im Allgemeinen pflegt zwar die Familie Lampe dem Hühnervolke keine Concurrenz zu machen, allein wenn Ostern naht und eine gesteigerte Nachfrage nach Ostereier« herrscht, dann muß alles herhalten, um dem Bedürfnisse Rechnung zu tragen, selbst ein Hase. Und Meister Lampe hat sich auch heuer wieder seiner ungewohnten Aufgabe mit einer Gewissenhaftigkeit unterzogen, die alle Bewunderung verdient. Man werfe nur einen Blick in die Schaufenster unserer zahlreichen Conditoreien rc. und man wird mit Vergnügen wahr- nehmen können, daß die Osterhasen das — „Menschenmöglichste" geleistet haben. Während die Hühner ihrer Tradition treu geblieben sind und nichts anderes als ganz gewöhnliche, Eiweiß und Eigelb enthaltende Eier probucken, gehen die Hä-letn schon etwas weiter und gestalten das Aeußere und Innere des Gies so mannigfach, daß zuweilen ein einziges Osterei genügt, dem Beschenkten ein Stück Glückseligkeit zu bieten. Glauben Sie nicht, daß dem Kinde ein mit Süßigkeiten gefülltes Osterei viel lieber ist, als zehn weich oder hart gesottene Hühnereier? Da erhält eine junge hübsche Dame zu Ostern ein Präsent von ovaler Gestalt. Schon daS Aeußere des Ostereies läßt darauf schließen, daß inwendig ein Kleinod verborgen liegt. Mit zitternden Händen und bebendem Herzen wird die Setdenschletfe, welche die Oeffnung verschließt, gelöst — — ein goldener, mit Brillanten besetzter Ring glänzt der holden Schönen entgegen. O selige Öfter« zeit! Und wenn es nur ein duftige- Briefchen ist, von lieber Hand geschrieben, eine Karte mit sinnigem Verse, das geringste Andenken, welches an Ostern erinnert, — auch diese Gaben werden mit Freuden entgegengenommen und bilden ein schönes Glied in der Kette unserer Erinnerungen. — Schon Eingangs wurde angedeutet, daß sich neben den Hühnern alle möglichen gewerblichen und industriellen Zweige redliche Mühe genommen haben, uns die mannigfachsten Osterartikel zu liefern. Selbst die Bäcker sind unter die Bildhauer gegangen und formten aus ihrer Teigmasse die sonderbarsten Vierfüßler, die mit einem Hasen Aehnlichkeit haben sollen. Die Feinbäcker oder Conditoren bringen schon etwas mehr Form und Eleganz, Natnrtreue und Gestalt hinein, und gar erst, wenn man die Häsletn aus Pappe, Porzellan u. s. w. sieht, dann bedarf eS keiner Phantasie, um sich ein Bild der zeitgemäßen Eier- brüter zu vergegenwärtigen. Selbst das Eierfärben hat im Laufe der Jahre bedeutende Fortschritte gemacht,- man sollte es kaum glauben, mit welchem Raffinement heutzutage vorgegangen wird, damit schon die Schale des Eies dem Käufer sozusagen ins Auge fällt. Wie viele Kinderherzen jubeln in ' Wonne auf, wenn ihnen die schönsten Eiernester, die reizendsten Osterhasen vorgesetzt werden. Die schönsten, prächtigsten? — Nem! Das kindliche Gemüth erfreut sich auch an dem geringfügigsten Gegenstände, an der unscheinbarsten Sache. Wenn doch auch wir so bescheiden, so anspruchslos wären! vielleicht wäre dann die Zett nicht so ferne, da der ewige Frühling tn unser Herz etnzöge, vielleicht würde dann der Osterfriede bleibend seine beseligende Kraft ausüben.
** Bon der Universität. Am 20. März wurde Herrn Privatier M. Kohn stamm in Darmstadt aus Anlaß seines 50jährigen Doctorjubiläums das Doctordiplom von der philosophischen Facultät erneuert.
*• Die Landbriefbestellung ruht am I.Osterseiertag, den 25. März, gänzlich.
** Zur Confirmatio«. In dem der heutigen Nummer beiliegenden Unterhaltungsblatt ist wieder einVerzeichniß von Büchern, die zu Eon firmationsgeschenken geeignet find, mitgetheilt, worauf hiermit aufmerksam gemacht wird.
*e Befitzwechsel. Ein Garten des Herrn Ang. S ch l e s si n g e r, neben der Klinikswaschanstalt gelegen, ging durch Kauf an den Hess. Fiscus behufs Vergrößerung der Klinikßwasch- anstalt über.
♦* Bon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Taglöhner Alois B or ten lä nge r aus Unterdurchung wegen Diebstahls, vom Amtsanwalt in Friedberg- Hausbursche Gustav Adolf Burckhard aus Mainz wegen Unterschlagung, von der Staatsanwaltschaft Mainz; Kellner Heinrich C o r w a l aus Georgenhausen wegen Unterschlagung, vom Amtsanwalt I. in Darmstadt- Dienstknecht Johann Giulino von Harxheim wegen Betrugs, Jakob Kremer von Winkel wegen Diebstahls, Schuhmacher Georg Kümmel aus Würzburg wegen Diebstahls, Peter Lang aus Alzey wegen Diebstahls, Metzger Jakob Franz Sch w ahm aus Gonsenheim wegen Diebstahls, Anna Marie Steinbach aus Gotteszell wegen Diebstahls, sämmtlich von der Staatsanwaltschaft Mainz- Commis Karl Müller aus Gießen wegen Körperverletzung, vom Amtsanwalt Gießen- Weißbinder Bernhard Aug. Pöhl er aus Offenbach wegen Körperverletzung, von der Staatsanwaltschaft Darmstadt- Metzgern Kaspar Sundhelmer aus Grausenheim wegen Diebstahls, vom Amtsanwalt I. Darmstadt: Steinhauer Georg Using er aus Kronberg wegen Zechprellerei, vom Amtsanwalt Offenbach.
*• Der Getreidemarkt. Die kräftigere Bewegung, welche sich während der vorigen Berichtswoche auf dem Getreidemarkte bemerklich machte, hat inzwischen bereits wieder der alten flauen Stimmung Platz gemacht. Fast auf allen Plätzen zeigt sich erneut ein Sinken der Preise für Roggen wie Weizen, aber auch für Hafer- auf den Rückgang speziell von Weizen wirkten hauptsächlich die billigen AuSlondsofferten ein, desgleichen drückten auf den Preis für Hafer reichliche russische Angebote. Die Kauflust zeigte sich allen Artikeln gegenüber meist zurückhaltend, so daß sich auch die Umsätze in sehr beschränkten Grenzen bewegten. Preisnotirungen an der Berliner Productenbörse: Weizen per 1000 Kilogramm 134 bis 143 Mark, Roggen 117 biS 119 Mark, Hafer 133 bis 172 Mark, Gerste 107 bis 180 Mark.
** Der 22. Deutsche Aerztetag wird am 29. und 30. Juni b. I. in Eisenach stattfinben.
E. Echzell, 18. März. Im Saale beS GastwirtheS Steffan dahier hielt Herr LandwirthschaftSlehrer Hey auS Büdingen gestern Abend einen sehr lehrreichen Vortrag Über das Thema: „Wirthschaftsreform bum Zuckerrübenbau unb bte burch denselben zu erzielenben Körner ertrüge." Man kann sich benfen, baß bie Ausführungen bes Herrn Rebners mit der größten Aufmerksamkeit angehört wurden, denn die Errichtung einer Zuckerfabrik, die Zeichnung von Rübengelände, die Cultur der Zuckerrübe, das sind eben die Gegenstände, welche unsere Ortsbewohner, wie überhaupt die Umgegend ungemein interessiren. Eine Vereinigung mit den Berstädter Interessenten steht in der Nähe zu erwarten, denn die Bohrversuche nach Wasser haben bis jetzt dargethau, daß das flüssige Element sich nicht in genügender Menge vorfinden wird, um eine Fabrik zu Berstadt zu speisen. Wenn sich daher die beiden Gruppen: Berstadt und Umgegend mit Echzell und Umgegend zusammen- thun, dann ist schon soviel Rübengelände vorhanden, als die Fabrik Stockheim gegenwärtig besitzt. Es fehlt daher nur noch die Bahnstrecke Nidda—Echzell—Friedberg unb baß Unternehmen kann seinen Anfang nehmen.
B. Büdingen, 21. März. Als Director ber hiesigen Sparkasse wurde in der heutigen Generalversammlung Herr Bürgermeister K n a f dahier gewählt. — Dem Vernehmen nach soll die Einsührung deSelectrischen Lichtes in hiesiger Stadt wegen ber geringen Betheiligung wieder aufgegeben worden fein.
Vermischtes.
• Leipzig, 22. März. Infolge häuslicher Zwistigkeiten stürzte sich die Frau des Malers Brenneisen mit ihren beiden Knaben auS dem dritten Stock auf die Straße. Mutter tote Kinder waren augenblicklich tobt.
• L«N, 28. März. In ber vergangenen Nacht verbrannten bei einer Feuersbrunst in einem Mäbchenpensionat zu Rouey sechs Personen.
Universitäts - Nachrichten.
— Zum Jubiläum ber Universität Halle. Aus Halle wird der „Frkf. Ztg." geschrieben: Der Kaiser überwies ber Universität anläßlich bes Jubiläums bie Summe von 36 000 Mark — Herr Baumeister F. Kuhnt schenkte 40000 Mark zum Bau einer neuen Universttäis Turnballe.
Verkehr, Land- unb VoUsrvirchschaft»
«Steher», 24. März. Marktbericht. Am Dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Mb. X 1,10—1,20, Hühnertter 1 Stück 6- 4, 2 Stück 11- A, Käse pr- St. 5-8 A, Käsemotte pr. 6t 3 A. Erbsen pr. Liter 18 A, Linsen pr. Liter 30 3l, Tauben pr Paar X 0,70—1,00, Hühner pr. Stück JA 1,00—1 20, Hahnen pr. ®t X 1,20-1,50, Enten pr. St X 1,70 bis 2 09, Ochsenfleffch pr. Md 68—72 H, Kuh- unb Rindfleisch pr. Mb. 50-56 A, Schweine- fleisch pr. Mb. 60 —70 A. Kalbfleisch pr. Mb 60--A, Hammel
fleisch pr. Md. 59—68 A. Kartoffeln pr 100 Kilo 4,50—5,00 X, Weitz kraul pr Stück 4 -10 Ä, Zwiehel^ pr Eentner 10,00—12,00 X, Milch ot. ßttrr iß 20 k,Enteneier 7 A. Gänseeier 11—12 A-
Wmsjub aus den
der Stadt «iederr.
Aufgebote.
März: 16. Georg Emil Gustav August Johann Martin Mootz bahier mit Helene Luise Wilhelmine Stegeletz hterselbfl. 19. Konrad Pfeiffer, Schlosser bahier, mit Emma Repp bterfelbft. 19. Karl Samuel Rösinger, Kutscher bahier, mit Katharine Elisabeths Hahn zu Niebershausen. 20. Georg Koch, Ingenieur bahier, mit Anna Phtltppine Henriette Fölling bierfelbft. 20. Heinrich Erb, Tapezier dahier, mit Maria Dörr hierselbst. 21. Bernhardt Johannes Schmidt, Gemüsehändler dahier, mit Anna Hohl hierselbst.
EhesibUetzvngen»
März: 17. August Philipp Rinn, Kaufmann dahier, mit Anna Luise Margarethe Todt hierselbst. 21. Karl Struth, Schlosser dahier, mit Ernstine Stengel hierselbst. 21. Josef August Langer, Schreiner dahier, mit Elise Jockel hierselbst. 21. Carl Mandler, Taglöhner dahier, mit Marie Philtpptne Henriette Elisabeth Gelzenleuchter hierselbst. 22. Hermann ©trupp, Kaufmann dahier, mit Bertha Reis hierselbst.
Seboretu.
März: 11. Dem Gärtner Friedrich Christian Pfeiffer eine Tochter. 13. Dem Schneider Heinrich Heinze ein Sohn, Karl Friedrich. 13. Dem Schneider Georg Hemrtch Erb eine Tochter, Anna 14. Dem Posthilfsboten Karl Beck eine Tochter, Anna. 15. Dem Jnstitutsdimer Christian Köbn eine Tochter. 18. Dem Direclor ber höheren Mädchenschule Dr. Friedrich Landmann ein Sohn, Heinrich Carl. 20. Dem Universitäls-Prosesfor Dr. Eduard Schwartz ein Sobn. 22. Dem Spenglermeister Theodor Waldschmidt ein Sohn, Karl Emil.
Geflordrrr«.
März: 17. Nelly Duill, 3 Jahre alt, Tochter von Landwirth Philipp Duill von FÜrfurt. 17. Katharine Groh, 53 Jahre alt, von Eichelhain. 17. Eltsabethe Debus, 21/» Jahre alt, Tochter von Maurer Philipp Debus III. von Reiskirchen. 19. Wilhelm Ludwig, 6'/, Jahre alt, Sohn von Landwirth Ludwig Ludwig von Ernst- Hausen. 19. Wilhelm Leng, 84 Jahre alt, Rentner dahier. 19. Carl Hetz, 42 Jahre alt, Schuhmacher dahier. 19. Elise Katharine.Schmidt, 37 Jahre alt, Näherin dahier. 20. Mathi'be Auguste Seth, 3 Jahre alt, Tochter von Locomotioheizer Jobs. Seth dahier. 20. Dr. Karl Joses Friedrich Birnbaum, 60 Jahre alt, Professor dahier. 21. Heinrich Zeller, 13 Jahre alt, dahier. 22. Christian Wilhelm Weber, 2y, Jahre alt, Sobn von Bergmann Christian Wilhelm Weber zu Altenkirchen, Amt Weilburg. 22. Katharine Kraft, 6 Jahre alt, Tochter von Drechsler Heinrich Kraft zu Staufenberg. 22. Heinrich Hannewald, 38/< Jahre alt, Sobn von Müller Jacob Hannewald zu Löhnberg. 22. Heinrich Karl Schädel, 4 Monate alt, Sohn von Schutzmann Johannes Schädel dahier.
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Auszug aus den Rechenbüchern
der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde. ttetrattU.
Matthäusgemeinde.
Dm 17. März. August Philipp Rinn, Kaufmann in Gießen, unb Anna Luise Margarethe Todt, Tochter bes Briefträgers Christian Lubwig Todt in Gießen.
•etanfte.
Matthäutzgemeinbe.
Den 18. März. Dem Bäcker Daniel Berger eine Tochter, Emma Luise Marie Karoltne, geboren den 21. Januar.
Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Malkomus ein Sohn, Heinrich, geboren ben 19. Februar.
Denselben. Eine uneheliche Tochter, Ernstine Elisabeth, grbora» den 17. December.
Mattbäusgemeinde.
Den 22 März. Elise Schmitt, Nähterin, alt 37 Jahre, ge-> starben den 19. März.
Markusgemeinde.
Den 21. März. Carl Hetz, Schuhmachermeister, alt 42 Jahre, starb ben 19. Mär,
Den 22. März. Wilhelm Leng, Rentner, alt 85 Jahre, starb ben 19. März.
Mrchttche Anzeigen der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
I« der Stadttirche.
Ostersonntag ben 25 März:
Bormittags 9‘/i Uhr: Pfarrverwalter Dr. Grein.
Ah nds 6 Uhr: Pfarrer Schlosser
Rach ben Gottesdiensten Collecte für bte Armen.
Ostermontag ben 26. März:
Vormittags 9'/, Uhr: Marrer Schlosser.
Kinberktrche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.
In ber Friebhofscapelle Nachmittags 2,/s Uhr: Pfarr- verwatter Dr. Grein.
Nach ben Gottesbiensten Collecte für bte Kirchenkaffe zur Vermeh' ung des Capttaloermögens der Gemeinde.
Am Sonntag den 1. April (Quastmodogeniti): Vorstellung unb Prüfung bet Confirmanben aus ber MarkuSgemeinbe.
2« der Johanneskirche.
Ostersonntag, 25. März:
Vormittags 9'/e Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittag« 11 Uhr: Kinberktrche bet LukaSgemeinde. Pfarrer Dingelbey m .
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Besonder« GotteSbienst für bie, welche zum Empfang ber Schott scheu Stiftung zugelassen sinb; im Anschluß an ben Gottesbtenst ver- thetluna der Stiftung-zinsen-
Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingelbey-
Nach den Gottesdiensten Collecte für bte Armen.
Ostermontag, 26. März:
Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Dingelbey.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vorstellung uhb Prüfung der Confirmanben au» bet Johannesgemetnbe. , ,r
Nach ben Gottesdiensten Collecte für bte Kirchenkasse zur Vermehrung des Capttaloermögens ber Gemeinde.
Am Sonntag den 1. April, Quastmodogeniti, Vormittags, findet die Confirmation mit heil Abendmahl für bte Cou- firmanben aus ber Johannesgemeinde statt- Die Beichte hierzu am Tage vorher, »samstag, 31. März, Nachmittags 2 Uhr.
Die gebrückte Gottesbienstordnung ist auch bei ben bte# sigen Buchbindern zu haben, worauf bei dem bevorstehenben Einkauf von Gesangbüchern aufmerksam gemacht wird-
* Vrodpreise
vom 25. März bis 8. April 1894.
Der hiesigen Bäcker.
1 Kg- (2 Pfb.) Tafelbrod
2 Kg. (4 Pfd.) „
1 Kg. (2 Pfd.) Weitzbrod bei S. Stern (Schlüchterner u. Cast eler Brod)
2 Kg. (4 Pfd.) Weitzbrod bei S- Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod)
1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrot)
2'Kg. (4 Pfd.) „
3 Kg. (6 Pfd.) „
Pf«.
26
52
24
25
48
50
22
44
66
H
2 Kg. (4 Pfd.)
ir
Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot)
3
Aug. Deibel von Wieseck . 24 Gg. A.Heuser v. Gr.Livben, PH. VeUen I. o. Gr.-Linden 3tt Joh. Kd. Veite o. Kirch-Gon« 40 W. Stetnmüller v. L -Gön8, F. Schön v. Ruttershausen u.
Wilh. Amend v. Lang-GönS 42 Gust. Jacobi v. Alten-Luseck unb Aug Deibel v. Wieseck 44 Gust. Jacobi v.Alten-Buseck, Balth. Christ Ww.v. Wieseck 66
Der auswärtigen Bäcker.
2 Kg. (4 Pfd.) Weitzbrod bet Gg. Ant. Heuser v. Gr.-Linden 40
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) b. W. Steinmüller v. Lang-Gons21 bei W. Amend von Lang-Göns 22
Der »rodverkäufer.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 26 Pfg.
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 52 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Weitzbrod 24 ,
2 Kg. (4 Pfd ) Weitzbrod 48 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Schwärzt« od 22 „
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) 44 ,
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) 66 r
Gießen, den 24. März 1894.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.
— Ueder 1000 deutsche Aerzte, welche Apotheker A. Flügge'S
Myrrhen Ciöme*) probirt, haben sich in anerkennendster Weise über bie Wtikung biete« nach einem Valentinen Verfahren bergestellten Salbe bet Haulleibm aUtr Art, Geschwüren, Wunden rc. geäußert Welches anbere Mittel kann sich gleicher Erfolge rühmen? Erhältlich in Dosen & Mk. 1-— ober Tuben zu 50 Psg. in allen Apotheken.
*) Flügges Myrrhen - Cröme ist ber patenttrte ölige und verdickte Auszug des Myrrhen-Harzes 2211
Bedeutende Betriebsersparnisse ""jeder maschinellen Anlage der Großindustrie, des Kleingewerbes oder ber Landwirthschafk durch Aufstellung einer Wolf'schen Locomoblle all Betriebsmaschine erzielt. Die von der rühmlichst bekannten Maschinenfabrik von R. Wolf in Magdedurg-Bucka« seit mehr als 30 Jahre« als Specialität gebauten halbsiationären unb fahrbaren Locomobile« mit ausziehbaren Röhrenkesseln übertreffen an Sparsamkeit des Brenn material Verbrauchs, Dauerhaftigkeit und 8ei- siungsfähiakeit jegliche Motoren anderen Ursprungs u. haben auf allen deutschen Locvmobil-Concurrevzen ben Sieg davongetragen. [408
Witterungsaussichten
Wetterhäuschen, Südanlage.
23. Marz, Mm. 12 Um
24. März, Mm. >2 Uor
Baromeler: Thermometer: Hygrometerstanb:
min. 754 mm, max. 766 mm „ + 50 R. „ + 11°R. Trocken unb schön.
min. 764 mm, max. 757 nm „ 4-40R. „+ 12'/,°». Winbig, trocken u. schön.
Mittlerer Barometerstand bei 0° R = 744,7 mm.


