Ausgabe 
25.1.1894
 
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8lnt rfennung.

'688

Erfahrene

i. Stockh. Reish.

Dickwurz

von

Be-

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Hch. Arnold II, Marktstr. 28.

Kns junge Rässe-Wr-e,

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Wellen 2965 2205 2260 beiden

Stockhausen, 22. Januar.

baren e8 40 Jahre, daß Herr Decan Stock dahier seine ; rimslhätigkei. begarm. DaS Vertrauen, welches derselbe io- svohl in seiner Gemeinde, wie bei seinen Amttlnüdern sich rm orben hat, darf als em Zeichen seiner segensreichen Wirk­sam kett gel'.en. Möge es dem hochverdienten Jubilar vergönnt sein, auch sein 5OjährigeS Jubiläum tn ungeschwächter Geistes-

58 Jahre alt, sowie ein Ponny und ein Fohlen billig zu verkaufen. Keßler, Pferde-Händler.

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Georg Timon, Bahnhofstraße 62.

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dir Häuser zu beflaggen.

Gießen, 24. Januar 1894.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth.

«jetzt. ' v-i o- ------- -

b S Herrn Heerz, eben des Veranstalters der Sammlung, te Höhe von mindestens 1000 Mk. erreichen.

IcreitS zu genanntem Zweck erworbene Capital beläuft sich Glf 4500 Mk. Dasselbe wurde durch den beim Turnfest 1802 erzielten Ueberschuß, sowie durch eine Verloosung und freiwillige Gaben aufgebracht. Durch eine in diesem Winter anhaltende Abendunterhaltung hofft man den Baufonds auf 6000 Mk. zu bringen und die Erbauung der Halle selbst bald» in Angriff nehmen zu können. Die hiesige Spar- lind Leihkasse hat außer den bereits gemeldeten Summen irni Besten der Voikswohlfahrt auch noch einen Betrag aus- gcir orfen, wonach die Kosten sür sechs junge Landwirthe des kk)irks, welche gesonnen sind, einen Cursus im Obstbau zu flnedberg miizumachen, bestritten werden sollen. Die Unter: siützung eines solch gemeinnützigen Unternehmens verdient alle

la. SHrahm-Taftlbutter

toT*. Schulhof?2

Kanarienhähne u.Weibchen

3*

Aeikgeöotenes.

707] Meine in der Nähe Leihgestern gelegene

Feldbrennerei

höbet mancher mit der Straßengoffe in Berührung kam. Die Aivohner der Sonnenstraße wurden erhebltch tn ihrer Nacht- nie gestört.

i. Knüppelh. Rmtt.

41

64

82

Lumda, den 23. Januar 1894.

Großh. Bürgermeisterei Lumda.

Schultheiß. 695

Großherxoglich Kderhesfische Eisenbahnen.

Die Lieferung der Schreibmaterialien und sonstigen Bürraubedürfnisse für das Rechnungsjahr 1894/95 soll vergeben werden. Die Bedingungen und das Ver- zeichniß der Gegenstände sind bei unserer Magazinsverwaltung einzusehen; Liese- rungsangebote, versiegelt und mit bezüg- l cher Aufschrift auf dem Briefumschlag versehen, sind bis zum 8. Februar d I. Vormittags 10 Uhr, dahier einzureichen.

Gießen, den 22. Januar 1894.

703 Großherzogliche Direktion.

Scheith.

Rmtr.

Juchen 237

ßichen 108

Nadel 31

Die Zusammenkunft

I Sagen zur angegebenen Stunde in iem genannten District in der Mhe

Rollmöpse, Brathäringe.

432 J. M. Schnlhof.

§ @rünbetg. 22. Januar. Der Wunsch M h>-sig°n LllrnvereinS, eine eigene Turnhalle zu besitzen, ic der ihm von der Stadt überlaffene Raum rm sogenannten kruuhaus sich als unzureichend erwiesen, geht seiner Erfüllung flWflen, indem die zum Neubau erforderliche Summe bald visoebracht werden dürfte. Einen passenden Bauplatz hat der Innerem bereits erworben. Ein Ehrenmitglied des Vereins mb edler Förderer des Turnhallenbaues, Herr PH. Heerz in kwyork, hat dieser Tage dem Vorstand Mittheilung gemacht, die Mitglieder des dort bestehendenGrünberger Casinos" in dankbarer Erinnerung der alten Heimathstadt eine Samm- üing zum Besten des Turnhallebaue- dortselbst ins Werk

lO Psgi unter btL$er Vocitf: 8* tn. ^tbtI9e

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F« 7"°gs spielt die ber Stadtkirche uni etL Um Uso f Wilhelm» QUf

Regimems ,Qm 27. Abends leCafe Leib", Reftanration^um

Turnhalle des i 7. Restauration °n,/Schiffenberger 'tftauration$0fb 141 Gompagnit eßge Eimohner- Gebuitstag ihre stndet das Beneßz cuntztzelanztDie Wnl, dramatistrt Charlotte Birch- besondele Talent, Characters darzu« u. A. in Hannover, in obigem Drama, tj wird Fräulein lender Abwechselung ima§ zu erwarten nstlerin zu ihrem

rki.U»UU»«AM«>S-n «vang.S.m-ind«

... figSttSÄS ä aus dem Leben Jesu).

Dienstag den «. Februar, ,

Vormittags 10 Uhr, wird die der jq Jahre Gelände ausreichend Gemeinde Lumda zustehende Jagd, vorhanden, wenn das Geschäft auch bestehend in 440 Hectar Feld und: ^Qr{ ^trieben wird. Zur Auskunft Wald, mit dem Domanialwalddiftrict bin gerne bereit.

Giauenberg, auf weitere sechs Jahre, Weift, Großen-Linden.

Ami unterzeichneter Bürgermeisterei ----- .

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Bekanntmachung.

Die Einwohnerschaft wird ergebend eingeladen, zur Feier des Krburtsfestes Sr. Majestät des Deutschen Kaisers am 27. dieses Monats

Nbnhksßschr Sisenbahukn.

Die Lieferung von Betriebs- und Werk­stättematerialien für die Zett vom 1 April 1894 bis 1. April 1895 soll vergeben werden

Lieferungsangebote sind spätestens big zum 7. Februar l I. Vormittags 10 Uhr portofrei, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, an uns einzusenden.

Bedingungen nebst Materialien - Ver- zetchniß können gegen Franco-Einsendung von 65 Pfg durch unsere Can,lei bezogen werden.

Gießen, im Januar 1894.

702 Großherzogliche Drrection.

bin ich Willens, unter günstigen dingungen zu verpachten; auch wenn Liebhaber sich finden, zu ver- kaufen. Ich bemerke, daß ein neu- gebauter Ofen im vorigen Jahre, welcher 250,000 Steine aufnimmt, er­baut wurde; sodann ist noch auf 8

Holz-Versteigerung

in dem

Walde der Gemeinde Wieseck.

Freitag den 26. und Samstag den 27. Jannar 1894,

I jedesmal von Vormittags 10 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Badenburgerwäldchen, das i nachverzeichnete Holz versteigert werden A. Bau-, Werk- u. Nutzholz: 99 Eichenstämme mit 78,93 Fstm., 11 Buchen- und Birkenstämme mit 2,34 Fstm.,

62 Nabelftämme mit 16,75 Fstm., ; 336 Nadelstangen mit 20,80 Fstm.

B. Brennholz:

32 Aeckem (sammtlich in guten, viele in den besten Lagen), sowie Staats« und Werthpapieren besteht, wird auf Über >eme halbe Million Mark geschätzt.

* Gotha, 23. Januar. In der Herzog!. Reithalle bracb heute während der Probe der Reiter für daS Ein- zuasfest am 31. dsS. Mts. die ©alterte zusammen. orocj grauen kamen dabei ums Leben, eine Frau und ein Kind wurden tödtlich und 12 Personen schwer verletzt.

New-Bork, 22. Januar. Infolge der Entlassung von 5 Angestellten der Tramway-Gesellschaft Bridgeport- Connecticut stellten 100 Bedienstete die ^beit em besetzten aestern den Fahrweg und verhinderten den Verkehr. Ein Wagen wurde in Brand gesteckt. Im Lause des Tage fanden verschiedene Zusammenstöße zwischen den Strikenben und der Volksmenge statt, bet welchen mehrere ^rfonen ernstlich verwundet wurden. Der Burgerm-t ter verlas bte Ausruhracte- zwölf Personen wurden verhaftet.

Theekenner loben den delicaten Ge­schmack, das köstliche Aroma und die große Ausfliebigkeit des AttaS» Thee ganz besonders. Wer wirk­lich guten Thec ttinken will, »er­lange beim Einkäufe stets AtlaS- Dhee, der hier am Platze bei Emil Alschbach, Otto Schaaf, Gustav Walter, Mäusburg 13, Hirschapotheke am Markt, PH. Herrmann, Colonialw-- u Deli- cateßhol-, ». u. G. WallenfelS,

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V;. augere"

|vnb< Körperkrafr zu begehen.

Mainz, 23. Januar. Bezüglich Irer Alt er s- und iJv valid en Versicherung hat das hiesige Kreisamt eine bnldDt unwichtige Entscheidimg -getroffen. Eine Anzahl hoitsirrdustrteller, sogenannte Heimarbeiter, hatten nämltch um ckerstattung des ihnen seitErlaß des Alters- und Jnvaliditäts- l oetsicherungsgesetzes von ihrem Lohn in Abzug gebrachten

Sckiiffsnachvichten.

(Mi.gethetl. durch d°n N°rdd.u,,ch-n M°,d, tz.rru

m <x._unr [5ßCr ttansallantischen Telegraph.]

Bremen, 21. ^anuar. nnL Norddeutschen

Der Schnelldampfer Saale, Capt. P^men und am

Lloyd in Bremm, welcher «tn 9. Januar 10 Januar von Southampton abgegangen war, Morgens wohlbehalten in Newyotk augekommen.

jracketsahrt-Actien'Gesellschaft, ist am 18. Januar^ v wohlbehalten in ^e®9^fn°"®eIoXeAa^1bur0^ctDporrer ^ofibantp^=

Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, ist am 20. Januar, uv wohlbehalten tn Newyork augekommen. ________

Beträge petitionirt und zwar mit der Begründung, daß nach § 2 des genannten Gesetzes die Heimarbeiter nicht ver­sicherungspflichtig seien und der im Gesetze vorgesehene bundesräthliche Erlaß, der ihre Versicherungspflicht aus­sprechen könne, noch ausstehe. Das Kreisamt hat dtese Etn- wände thatsächlich für begründet erachtet und die Rückzahlung der den Heimarbeitern für Alters- u. Jnvaliditätsversicherung in Abzug gebrachten Beträge bereits angeordnet. Gleichzeitig hat das hiesige Kreisamt veranlaßt, daß vom 1. Januar an in den hiesigen Fabriken den Hausarbeitern keine Beträge für Alters- und Jnvaliditätsversicherung mehr in Abzug gebracht werden.

Dermifd?tes.

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ter Lehrnkaute. e

Bemerkt wird, daß am ersten Tage kas Brennholz und am zweiten Tage lafi Bau-, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung kommt.

Wieseck, am 19. Januar 1894.

Großh. Bürgermeisterei Wieseck.

604 Sommerlad.

Dafl&oerpadjtung.

* tzM, 18. Januar. Im benachbarten Dausenau er- m weiten oi» iLurnguucuuu.. ..... ....----- eignet- sich gestern rin Unglückrsall, der wied-r aus den

Der sicher zu erwartende Betrag ,°ll nach Angabe lo ast beklagten Leichtsinn zurück,» ühren,s, laden-Gewehre

' 4 - - Sammlung, ahne Aussicht zu lassen. Der Jager Heinrich Fischbach kam

Das früher I auf dem Wege zur Jagd an der Jacob'schen Wirtschaft vor­über und wurde von einem Freunde hineingerufen. Da er das geladene Gewehr nicht mit in die WirthSstube nehmen wollte, stellte er es im Hausflur nieder. Hier nahm es der 16jährige Sohn eines Nachbarn und legte es mit den Worten.: ,Jetzt schieße ich Dich tobt" auf das sechsjährige Söhnchen des Wirthes an. In demselben Augenblick krachte der Schuß und das Kind stürzte, durch den Kopf geschoffen, tobt zu »oben. Die unglücklichen Eltern und ber leichtsinnige Jäger sinb über ben Vorfall in tiefste Trauer versetzt.

» Coblenr« 17. Jannar. Ein Liebesbrief. Was für sonderbare Zumuthungen man zuweilen den Postbeamten mach', zeigt lautC°bl. Ztg." nachstehende Adreste eines Liebesbriefes der in einem Rbeinstädtchen in diesen Tagen zur Besorgung einging:An Fräulein N., per Adresse Herrw Arn vergangenen Montag | N. in X. cigenhändig abzugeben, ohne daß es bte Litern merken, wenn möglich auf bem Wege zur Kirche.

* Wiesbaden, 22. Januar. Heute wurde das Testa­ment deL verstorbenen Frl. Marie Stuber von hier auf bem Gerichte geöffnet. In dem Testamente ist demRhem. Kur." zufolge die Stadt Wiesbaden zur «mversalerbin em- gesetzt. Mit Legaten sind bedacht: 1) da- langjährige Dt-nst- Mädchen der Erblasserin, Margarethe Steinbach mit 100 000 Mk. und sämmtlichen von Frl. Stuber benützten Mobilien, 2) Herr Rentner Lubw. Heppenhetmtr in Biebrich (zwischenzeitlich auch gestorben) mit 100000 Mk., 3) Herr Weinhändler und WeingutSbesitz-r Jak. Stuber hier Mtt ssovo «k., 4) d,° Kinder einer entfernten Anverwandten tn Castel nut 20000 Mk. Das Vermögen der Erblasserin, welches in zwei Wohnhäusern,