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23.6.1894 Erstes Blatt
 
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** Vorsicht Beim flemffektteimei. DieDreSd. Nachr." schreiben:( sei davor gewarnt, mit wunden Händen Kartoffeln abzukeimen, denn die auS den Kartoffeln gewachsenen Keime find sehr giftig. In dem bei Wehlau belegeoen Bürgersdorf hat dies eine Frau gethan und sich eine sehr schwere Blutvergiftung durch die Kartoffelkeime zugezogeo, die in wenigen Stunden ihren Tod herbeiführte."

* Vielfach erblickt man an Obstbäumen größere und kleinere Raupeunester, deren Vernichtung jetzt noch ein leichtes ist, da die Raupen noch beieinander sitzen. Sobald jedoch nur einige wärmere Tage kommen, löst sich die Colonie aus und die Thiere zerstreuen sich, um einzeln ihrem ZerstörungS- werke an den Blättern der Bäume nachzugehen. Dann bietet eine Vertilgung derselben die größten Schwierigkeiten. Die feuchte und kühle Witterung der letzten Tage hat allerdings die Vermehrung dieser Thiere stark beeinflußt, doch dieselbe nicht gänzlich zu verhindern vermocht.

** Atten-vuseck, 20. Juni. Dem Landwirth JohS. R. Vogel dahier flog eine Brieftaube zu, gezeichnet auf dem Flügel mit H. Jägers, Ratinow, sowie auf dem Fußring: 102, 8 P R 92.

§ Gruuberg, 21. Juni. Als der Knecht eines hiesigen Gasthofes sich in.den Pferdestall begab, um ein loSgekoppelteS Pferd wieder anzuketten, erhielt er von demselben einen so schweren Schlag, daß er zusammenstürzte und nun, schwer verletzt, daS Bett hüten muß.

O. Orteuberg. 21. Juni. Die Heugrasversteige- -rungeu auf den fiscalischen Wiesen in den Gemarkungen EckartSborn, Lißberg, Ranstadt, Wallernhausen u. A. haben stattgefunden. Es werden in runder Summe 160 Morgen sein, welche circa 3500 Mark Erlös geliefert haben. Grummet- graS ist dabei nicht inbegriffen. DaS GraS hat in den letzten 810 Tagen durch baß feuchte Wetter an MaffenzuwachS gewonnen, ist aber Zeit, daß jetzt nach Haufe kommt, denn an feuchten Stellen wird faul und der Graßfamen fällt auS.

N. Nidda, 20. Juni. Die herrschaftlichen Grasver­steigerungen hier und in der Umgegend haben stattgr- funden. Es wurden etwa 145 Morgen zur Versteigerung gebracht, wozu verschiedene Schneisen und Böschungen an den Teichen u. dgl. kommen. Der Erlös beziffert sich auf bei­läufig 3200 Mark, er übersteigt daß Taxaturn um ungefähr 10 Procent. Die anhaltenden schweren Regen in den letzten Tagen haben ein Lagern des Getrei des herbei- gesührt, was für Weizen, Gerste und Hafer, welche noch nicht verblüht haben, nachtheilig ist. Daß feuchtwarme Wetter begünstigte die Entwickelung b Ob ft; nimmt rasch an Gewicht zu, bie Aeste biegen sich und brohen zu brechen. Vorzugsweise zeigt sich bieS bei Steinobst: Zwetschen, Pflaumen und Mirabellen.

A Aus dem Kreise Alsfeld, 21. Juni. Während man auS der Wetterau über die jetzt ersichtlichen Folgen durch Frost und Trockenheit an den Ob st bäumen berichtet, die sich in einem nicht so reichen Früchtebehang darthun, sind in unserem Kreise bessere Aussichten bezüglich der zu erwar­tenden Obsternte vorhanden. Weder Frost noch Trockenung haben hier schädlichen Einfluß ausgeübt. Viele Fruchtansätze find allerdings auch hier von den Bäumen abgefallen, aber es mußte dies geschehen, da der Früchtereichthum so groß war, daß unmöglich alles zur Reife gelangen konnte. Wo Bäume vorhanden sind, an denen weniger Fruchtansatz hängt, find es fast stets solche, die im vorigen Jahr bereits eine starke Ernte abgegeben haben. Zweimal hintereinander trägt aber fast nie ein Obstbaum eine volle Ernte, besonders da nicht, wo er nicht Dung bekommt. Die Kirschen- und Pflaumen­bäume hängen so voller Früchte, wie wir sie lange nicht ge­sehen. Allerdings sind die hiesigen Kirschen mit wenig Aus­nahmen Vogelkirschen, aber an ihrem Genüsse erfreut sich doch Jung und Alt. Ebenso hängen die Zwetschenbäume sehr voll und Aepel- und Birnbäume laffen gleichfalls gute Erträge erwarten. Das feuchte Wetter ist der Entwickelung der Fruchtansätze sehr zu Statten gekommen, wie ihr Wachsthum bezeugt. Trotz des reichen Früchtebehangs zeigen die Obst- bäume ein recht üppiges Aussehen, indem sie hier fast wenig oder gar nicht von Ungeziefer, wie Blattlaus u. A., zu leiden gehabt haben.

Mainz, 21. Juni. Ein Blick in die Festhalle- Wirthschaft. Der Bankettsaal enthält 88 Tische mit nahezu 4000 Sitzplätzen. Die Räume für Küche, Keller nnd Bedienung nehmen eine Fläche von etwa % der Größe der Festhalle ein. Der technische Wirthschastsbetrieb vollzieht sich in acht Abtheilungen. Er beginnt in der Fcstküche an «cht mächtigen Herden, 12 Suppenkesseln von 1800 Liter Faffungsraum, 8 Brat- und Backöfen und setzt sich in der Festhalle in gleicher Weise fort. Dieser ist in acht Sectionen eingetheilt, von denen jede der Leitung eines Sectionschefs untersteht. Jede Dection hat eine besondere Farbe für bie Abnahme ber Speisen u. s. w., sowie für bie Abzeichen ber Kellner. Die Oberaufsicht über alle Sectionen führen zwei Oberkellner, bie ihre Befehle vorn Feftwirth erhalten. In dem Betrieb sind ferner thätig: 360 Kellner, 25 Silberputzer, 1 Küchenmeister, 4 Oberköche für je zwei Herbe, 20 Köche, 4 Conbitoren, 6 Köchinnen, 1 Oberschlächter, 4 Metzger unb 60 Spülfrauen. Das Bureau unb bie Geschäftsleitung er- forbern 1 Oberbuchhalter, je 1 Buchhalter unb 4 Kaffen­beamte für Küche unb Weinabgabe, 1 Personalinspector unb Hontroleur. In ber Weinabgabe sinb 1 Kellermeister unb 8 Küferburschen thätig. Für baß Bankett am Feftsonntag waren bei 4000 Theilnehmern außer benZuthaten, Gemüsen, Conserven u. s. w. beschafft: 2000 Pfunb Salm, 2000 Pfunb Rinderbraten, 2000 junge Hahnen, 200 Torten unb Kuchen; ferner für bie Wirtschaft an biesem Tage 24 Ochsenviertel, 30 Kälber, 100 Gänse, 25 Rehe unb einige Hirsche. Die Weinlager waren für ben Feftsonntag ausgerüstet mit: 10 000 Flaschen Schützenwein, 6000 Flaschen Wein besserer Sorten, 2000 Flaschen Sect, 5000 Krügen Mineralwasser. In bie Weinhalle, in ber nur Wein im Glaß 0,4 Liter

ju 60 Pfg. auSgeschenkt wird, waren für de» Feftsonntag 36 Hectoliter Wein eingebracht. Feftwirth ist Herr Fritz Bruch-Mainz, der sich alß Maffenverpfleger bet den Bundes- schießen in Berlin und Frankfurt a. M., wie auch bei sonstigen Gelegenheiten bestens bewährt hat, und deffen Organisationstalent, energische und gewiffenhafte Geschäfts­führung auch diesmal volle Anerkennung verdient. In der Festhalle sind etwa 3 Waggons Geschirr, Gabeln, Löffel, Mester im Gebrauch, in den Bierhallen 18 500 Liter- und V,-Litertrüge. Die bisher erschienenen 5 Nummern derFestschrift* zeichnen sich textlich wie illusttativ durch Schönheit und Reichhalttgkeit aus. Sie werden nicht nur für jeden Festtheilnehmer eine angenehme Erinnerung bilden, sondern achh Allen Genuß bereiten, die an dem Feste nicht theilnehmen konnten.

Dermifcbk».

* Düsseldorf, 20. Juni. Der Höchftbesteuerte des Re­gierungsbezirks Düffeldorf, Herr Krupp in Esten, hat bei d» diesjährigen Steuerveranlagung fein Reineinkommen auf 7,190,000 Mk. angegeben gegen 6,000,000 im Vorjahre.

* «öl», 21. Juni. Wie dieKöln. VolkSztg." meldet, stürzte gestern Abend auf dem Hüttenwerk Phönix bet Ruhrort die eiserne Dachconftruction des BeffemerwerkS ein. Drei Arbeiter sind tobt, brel schwer verletzt.

* Braunschweig, 19. Juni. Vor bem Schwurgericht stanb heute bie 23 Jahre alte Dienstmagb Susanne Sobirei aus Jarstebt in Posen unter ber Anklage des MorbeS. Dieselbe hatte am 23. Januar bei Langelsheim ihren 15 Tage alten Knaben entkleibet, in einen Bach geworfen unb sich bann entfernt. Die Angeklagte würbe zum Tobe verurtheilt. Nach ber Verhanblung mußte bie Polizei ben Vater beS Kinbes, einen 17jährigen Dienstknecht, vor ber Wuth bes Publikums schützen.

* Lieguitz, 21. Juni. Hier sinb bisher 19 Personen am Typhus erkrankt, wovon 11, bemTagebl." zufolge, fich auf bem Wege ber Besserung befinden.

Wien, 20. Juni. Am Elbeufer bei Lobkowitz gerieth ein betrunkener Kutscher mit einem Ochsengespann und Leiterwagen, in dem sich 7 Kinder befanden, in die Strömung des Flusses, 5 Kinder, der Kutscher und 1 Ochse ertranken. In einer Fabrik in Weiz wurde ein Arbeiter bei der Hantirung mit einer zerbrochenen electrischen Lampe von dem electrischen Strom getödtet.

* Ein vierjähriges Mädchen, baß sich mit zwei Knaben bei bem Erfurter Güterbahnhof auf bort lagernben Stämmen schaukelte, wurde, da jene aufftanben, von bem stürzenben Stamm abgeschleudert und stieß dabei derartig mit dem Kopfe gegen einen Stein, daß sofort starb.

Gepfändeter BundeSschntze. Eine Pfändung auf dem Potzdamer Bahnhof wurde am Sonnabend von dem Gerichtsvollzieher E. vorgenommen. Zur Abreise nach dem Bundesschießen in Mainz hatten sich die Berliner Schützen eiugefunden, darunter auch ein Unternehmer aus dem Norden der Stadt. Davon hatte der Vollziehungsbeamte, der in der Wohnung des Schuldners nichts auSrichten konnte, Kenntniß erlangt unb sich in ber Erwartung, ber Schulbner führe eine wohlgespickte Börse bei sich, nach bem Bahnhose begeben. Der Auszupsänbenbe war aber auf einen solchen Zwischenfall vorbereitet, benn er hatte seine Saarmittel biß auf einen geringen Betrag inMutterns Tasche" untergebracht. Trotz- bem aber ging ber Gerichtsvollzieher nicht ganz unverrichteter Sache von bannen, benn er nahm bem Schulbner bie Büchse ab unb brachte sie alß Trophäe nach ber Pfanbkammer.

* Wie man vor 50 Jahren ans der Eisenbahn fuhr, wirb jetzt beim 50jährigen Jubiläum ber sächsisch.schlesischen Eisen­bahn Görlitz-Dreßden erzählt. Von ben Personenwagen waren bamalß nur bie Wagen erster Klasse ganz geschlossen; bie Wagen zweiter Klasse hatten zwar eine feste Bedachung, sie waren aber an den Seitenwänden nur mit Leinwandvorhängen zum Auf- unb Zuziehen versehen. Die Personenwagen dritter Klasse waren ganz offen. Die Reisenden in dieser Wagen­klasse waren daher vielfachen Belästigungen durch die Witte- rungßverhältnisse, sowie durch Staub und Funken außgesetzt. In ben Zeitungen würben für Eisenbahnreisenbe Halbmasken von Gaze, baß Stück für 20 Pfennig, alß Schutz gegen Asche unb Staub, sowie auch Dampfwagenbrillen von Gewerbe- treibenben zum Kauf angeboten. Mit ber Schnelligkeit beß Fahrens war es bamalß auch nicht weit her, befonberß ver­ursachte baß Wasserfassen ber Locomotive erheblichen Zeit­verlust.

* Die größte Bibel der Welt befinbet sich in Rom. Sie ist in hebräischer Sprache geschrieben unb wiegt 320 Pfund. Drei Männer können sie kaum tragen. Sie hat ihre Ge- schichte oder vielmehr ihre Legende. Im Jahre 1512 soll ein Syndicat venetianischer Juden dem Papste Julius II. baß Gewicht ber Bibel in Golb angeboten haben. Julius II. lehnte baß Anerbieten ab. Bei bem jetzigen Golbpreise würbe bie Bibel 1,500.000 Mk. kosten.

Eine gefährliche Deputation. In Serbien herrscht bie Sitte, baß ber Haußherr seinen Gästen auf kleinen Tellerchen baß sogenannteSlabko" aufwarten läßt. ES ist daS ein Compot, von welchem man nur ein Löffelchen voll nimmt. Eine ber zahlreichen Deputationen, bie jetzt täglich vorn König Alexanber empfangen werben, um ihmden Dank ber Nation für bie Aufhebung ber Verfassung" außzubrücken, scheint nun bie Sitte mißverstanben zu haben unb nahm bie golbenen Löffelchen mit. AlS sich die Deputation entfernt hatte, bemerkte man ben Verlust mehrerer Löffel, eilte den loyalen Männern nach und fand wirklich bie Löffel bei ihnen.

50,000 MarkMitgift.

Fast jebeß Mäbchen strebt nach einem Mann Doch ohne Mitgift gibt keine Haube Du armes Mäbchen aber, hör mich an, Was Jebem ich zu sagen mir erlaube: 10,000 Mark ist werth Dein fanfteß Herz;

Die Häuslichkeit wiegt 20,000 Denn Du nicht kokettirst nach allerwärtS, Nicht Putzsucht treibst, erschrecklich, grause»d, Siebt bieß an Werth noch: Mk. 10,000 Unb kannst Du lieben treu unb wahr Unb sehnst Dich nicht nach eitlem Flimmer, Zählt bieß 10,000 Mark fürwahr .... 8o schätzen bie Männer immer.

Hat Gott Dir alles bieS bescheert, Bist 50,000 Mark Du werth

Unb mit der Mitgift sicherlich Nimmt jeder brave Jüngling Dich.

(Fl- vl.)

titcratur und ICttnft.

Die soeben im Verlage von Earl Flemming in Glogau erfebienene, von A Herrich entworfene WeltverkehrSrarte stellt sich als eine wahre Musteileistung aus dem Gebiete der Katto- araphie dar. Die prächtige Karte, in Merkator-Projection in einem Maßstabe von 1 : 50 000000 entworfen, bietet ein ungemein de- lebtet und klare- Bild, welches die ganze Erde und deren politische Bertheilung zur Darstellung bringt, die Etaatin mit außereuropäischem Besitz, die Vinien der regelmäßigen Dampf schiff fahrt im Dünste deS Weltverkehr-, nach den einzelnen Nationen geordnet, die ober irdische» und submarinen Telegraphen, die wichtigsten Eisenbahnen, schiffbare» Flüsse, Seeen und Kanäle, sowie die Sitze der diplomatischen und consularischen Vertretungm der deutschen NeichLregierung mit größter Deutlichkeit heroortteten läßt unb überhaupt an (Genauigkeit und Vollständigkeit von keinem anderen Kartenwerke ähnlichen Genres übertroffen werden kann. Durch vier Nebenkarten, Worbt« unb Eanal, Suez-«? anal, Straße von Malakka und kentral-Amerika, ist dafür gesorgt, daß bem Beschauer auch bort, wo die Verkehrslinien sich am dichtesten drängen, eine klare und genaue Uebersicht geboten wird. Diese WeltverkehrS-Karte wird ohne Frage allseitig mit Freuden be­grüßt werden. Durch den außerordentlich billigen Preis von 1 Mk. wird Jedermann die Anschaffung ermöglicht.

Tttrchliche Anzeige« der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemejnde. Gottesdienst.

Sonntag den 24 Juni. 5. Sonntag nach Trinitatis In der Etadttirche.

Vormittag- 7/« Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein.

Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der Markus- gemeinde.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dingeldey.

Nachmittags 2/t Uhr: Kindcrkirche. Pfarrer Schlosser.

Sonntag den 1. Juli findet Beichte und heil- Abendmahl für die MarkuSgemeinde im VormittagSgotteSdienst statt.

3» der JohanneSkirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Professor D. Reischle-

Nachmittag- 21/« Uhr: Gottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten der JohanneSgemeinbe. Pfarrer Dr. Naumann-

Die Kinderkirche ber LukaSgemeinde fällt auS. Dafür, bei günstiger Witterung, Spaziergang um 2/t Uhr. Versammlung an der Aula. Pfarrer Dingeldey.

Katholische Gemeinde.

Sonntag dfen 24. Juni. 6. Sonntag nach Pfingsten- SamStag:

Nachmittag ^um Uhr unb Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur Sonntag:

Vormittag- von 6>/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

um 6«/, Uhr erste hl. Messe;

um 7/t Uhr AuStbetlung der hl. Communion;

um 8 Uhr zweite hl. Messe;

um 9/i Uhr Lochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr: Andacht für die Abgestorbenen.

Gottesdienst in der Synagoge.

SamStag, den 23. Juni.

Vorabend 7® Ubr, Morgens 8»° Uhr, Nachmittags 4« Uhr, SabbathauSgang 9° Uhr-

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast.

Frettaa Abend 7" Ubr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, SabbathauSgang 9°° Uhr.

Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 22. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 141/,, Lust 17«.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

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Blutarmut, Bleichsucht, Nervenschwäche, krankhafte Reizbarkeit, bilden die allgemeinen Klagen unseres Jahrhunderts, das ein Mißoerhältniß zeigt zwischen Arbeitsleistung unb Arbeitsforderung durch Uebermüdung, Ueberanstrengung der Nervm, welche die BlutbUdung stört, zu jenen KrankheitSzuständea Anlaß giebt. Als Vorbeugungsmittel, Volks- und Haus­mittel, als Unioerfalmittel gilt KüfpperS ftraftbier, daß lediglich aus Hopfen unb Malz hergestellt, vermöge geringen Gehalts an Alkohol die ^ierven nicht herausfordert, vermöge reichen GehaUeS an Nährfiofien die Blutbildung fördert, allen jenen Klagen alsbald Abhilfe verschafft. Erhältlich in allen besseren Droguerien, Delicatefien- und Eolonlalwaaren-Handlungen. En gros zu beziehen durch die Bergische Brauerei-Gestllschaft vorm. G. Küpper, Elberfeld[4183

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