Ausgabe 
20.10.1894 Erstes Blatt
 
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durch eine clerikale Mehrheit von der Kammer ferngehalten würden.

Paris, 18. October. Die chauvinistische Boulevardpreffe weist heute die von CriSpi an Verdi nach Parts gesandten Liebesbezeugungen für das französische Volk zurück und sagt, daß die Musik zwar die Sitten bessere, aber keine Handels­verträge und Anleihen bei den Franzosen bewirken könne, außer Italien trete aus dem Dreibund aus. Die Franzosen sehen mit Mißtrauen das gleichzeitige Entgegenkommen Crispis und deS deutschen Kaisers und können dem ersteren nicht vergesien, daß im Blumenstrauß Caserios sich auch ein Dolch befand.

Paris, 18. October. Der Ausschuß der Directoren der Weltausstellung von 1900 hat sich gestern im Han­delsministerium vereinigt. Derselbe hat die Verlhetlung der Arbeiten unter die Commissionen festgesetzt und einen Tag bestimmt, an welchem jede dieser Commissionen etnberufen werden soll.

Paris, 18. October. Die Presse bespricht in längeren und heftigen Artikeln die Nachricht, daß Prinz LouiS Napoleon nach Paris komme, und einige Blätter verlangen die Anwendung des Prätendenten-Gesetzes von 1885. Eine Ausweisung wird jedoch nickt erfolgen, da der Prinz Louis nicht als Chef des HauseS Bonaparte angesehen wird.

Petersburg, 18. October. Es wird hier behauptet, die Reise des Czaren nach Corsu sei hauptsächlich deshalb auf­gegeben worden, weil sich der Kaiser hartnäckig weigere, dort Aufenthalt zu nehmen und er glaube, daß er nicht so krank fei, wie die Aerzte behaupten.

nn. Darmstadt, 19. October. Soeben ist Prinzessin Alix nach der Krim abgeretst, begleitet von Prinzessin Victoria von Battenberg und General v. Werner. Zur Verabschiedung hatte sich der Großherzog, die Groß herzogin und Prinzessin Heinrich eingefunden.

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Gießen, den 19. October 1894.

* * Ordens - Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 13. Sep­tember dem Schullehrer Johann Walz zu Ober-Bessingen das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- müthigen zu verleihen.

* * Oeffeutliche Anerkennung einer edlen Thal. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Bäcker­gesellen Johann Georg Arnold in Bischofsheim in An­erkennung des von demselben bet der Rettung des Technikers Ludwig Penk von dort vom Tode des Ertrinkens bewiesenen besonnenen und muthvollen Verhaltens eine Geldprämie zu verleihen geruht.

* * Aus dem Gerichtsdieust. Seine Königliche Hoheit der G r o ßh erzog haben Allergnädigst geruht, am 17. Oct. den Amtsrichter bet dem Amtsgericht Htrschhorn Dr. Georg Best zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen, den Staatsanwalt bei diesem Gericht Max Schill in g-TrygoPhorus zum Amtsrichter bet dem AmtSgerickt Hirschhorn, den Gerichtßassessor Fritz Zimmer­mann aus Darmstadt zum Staatsanwalt bei dem genannten Landgericht und den Gerichtsasseffor Dr. Karl Langs­dorf aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Vilbel zu ernennen.

* * Nebeubahu Gießen Gladenbach. Im Einvernehmen mit Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat nach einer Mittheilung desD. T. Anz." das Großherzogliche Ministerium der Finanzen den Herren Hager und Laus- berg zu Köln gemäß § 1 der Verordnung vom 13. Juni 1885, betreffend den Bau und Betrieb von Nebenbahnen, die Erlaubniß zur Vornahme von Vermessungs- und Vor­arbeiten für die Anlage einer Nebenbahn von Gießen über Heuchelheim in der Richtung auf Bieber, insoweit dabei das hessische Staatsgebiet in Betracht kommt, und beschränkt auf die Zeit bis zum 1. September 1895, ertheilt.

* * Warme Eiseubahu-Coupes. Die Großh. Dtrection der Oberhessischen Eisenbahnen hat gestern die Stationen angewiesen, von heute an bei kühlem Wetter die Züge zu Heizen.

* * Elektrische Riesen-Lichtbilder. Die in der gestrigen Vorstellung im Saale des CafL Leib durch Herrn Physiker Albus vorgeführten Riesen-Lichtbilder waren ungemein interessant und fanden den lebhaftesten Beifall des Publi« kums. Außer einigen zur Darstellung gebrachten mikro- scopischen Präparaten war es vorzüglich die Darstellung der Nordpol-Expedition Nordenskjölds, welche die Zuschauer fesselte. Hierauf folgten Naturschönheiten der Alpenwelt, Kunstwerke der Architectur und Bildhauerei, humoristische Bilder und farbensatte Chromatropen. Die Bilder impo- nirten durch Schärfe, Plastik, naturwahren Farbenreichthum und brillante Beleuchtung. Der Saal war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

* * Panorama. Von morgen (Sonntag) ab gelangt im Panorama, Neuenbäue 1, eine ganz neu aufgenommene Serie und zwar eine Reise durch Italien zur Aus- stellung. Es ist der schönste Punkt am Lago-Maggiore, Como und Lugano-See, wovon wir unter Anderen nur Jsola-Bella, San Salvatore, Ortdo-Grotte, Torno, Pescatori, Dampfer und Barken auf dem See, Sonnenaufgang auf dem See, Ungern rc. nennen wollen. Bei dieser herrlichen Serie wird ein guter Besuch zu erwarten sein.

* * Eisvereiu. (Unlieb verspätet.) In der am 16. d. M. abgehaltenen, nicht sehr zahlreich besuchten General- Versammlung erstattete der Vorsitzende den Jahres- Bericht. Der Verein hat nahezu 600 Mitglieder- die finanzielle Lage ist eine günstige zu nennen. Die Stadt- verordneien-Versammlung hat auch diesmal wieder die Wiesen in den Eichen zu den üblichen Bedingungen dem Eisverein überlassen- allerdings sind demselben die durch Verlängerung

der Moltkestraße nöthigen Neuanlagen eines Querdammes entstehenden Kosten zur Hälfte auferlegt worden. Der Jahres­beitrag beträgt wie seither 2 Mark pro Mitglied, für jedes weitere Familienmitglied ist eine Beikarte zu 50 Pfg. zu lösen. Mit der Erhebung der Betträge wird nächste Woche begonnen werden. Neuanmeldungen werden von dem Ver­einsrechner Herrn W. Fritsch, Bahnhofstraße, schriftlich oder an den Eistagen an der Kasse auf der Eisbahn mündlich entgegengenommen. In den Vorstand des Vereins wurden für 1894/95 folgende Herren gewählt: Jean Kirch, 1. Director- Rechtsanwalt Dr. Fuhr, Stellvertreter- Geh. Hofrath Prof. Dr. L a s p e y r e s, Eiswart- Prof. Dr. N e t t o, Stellvertreter-AssefforWolff, Laufwart- Direktor Dr. Land­mann, Stellvertreter- Dr. Erb, Geräthewart- Reg.-Bau- meister Wtßmann, Stellvertreter- Verwalter der Tages­karten Realgymnasiallehrer Geiger- Ernst Balser, Stell­vertreter - Polizeirath Fresenius, Dr. Finger, Pro- vtnzialdirecror Freiherr von Gagern, Oberbürgermeister Gnauth, Hauptmann Goldmann, Professor Himstedt, Freiherr von Ricou, Oberst und Regimentscommandeur von Rosenberg, Stadtbaumeister Sch man dt. Es wird vorläufig nur ein Zugang zur Eisbahn stattfinden und zwar von dem Fußweg der verlängerten Moltkestraße aus.

W. Lich, 18. October. Wie wir bereits meldeten, prangte Lich anläßlich des Einzuges des neuvermählten Erbprinzenpaares schon gestern in schönstem Festschmuck. Das Stationsgebäude der Oberhessischen Bahnen hatte in den hessischen und Fürftl. Lich'schen Farben geflaggt. Die Stadt selbst machte einen sehr festlichen und würdigen Eindruck. Ucberall Fahnen, Laubgewinde und Kränze! In schöner Harmonie flatterten die Fahnen in verschiedenen Farben bunt durcheinander. Vor dem Schlöffe erhob sich ein förm­licher Wald von Masten, an denen die Vielfarbigkeit der Flaggen noch größer war, als in der Stadt selbst. Die eigentliche Feststraße vom Butzbacherthor, durch die Butzbacher­straße und Brauergaffe, durch die das Erbprinzenpaar einzu­ziehen hatte, glich einer Via triumphalis, welche am Thor ihren Abschluß durch eine Ehrenpforte fand, an deren Außen­seite mit kräftigen, markigen Buchstaben, ein Willkommen, weithin von der Landstraße wahrnehmbar, angebracht war. Es war in Lich mit einfachen Mitteln decorativ wirkungsvoll sehr viel geleistet. Dazu kam der prächtige Sonnenschein- auf den Straßen des sonst so stillen Städtchens die freudig erregten Menschen in ihren Festtagsgewändern, die vielen Fremden, welche herbeigekommen waren, um das Fest des fürstlichen Hauses und der Sicher Bevölkerung mitzufeiern. Gegen 3 Uhr fuhr dec Stadtvorstand in zwei Equipagen dem jungen Paare bis zur Gemarkungsgrenze entgegen. Siebenzig weißgekleidete junge Damen mit Schärpen, ab­wechselnd in den Farben des Solms-Licher und des Stolberg- Wernigeröder Hauses durchzogen die Feststraße, um paarweise zwischen grünen Tannenbäumchen an beiden Seiten der Butz­bacherstraße vom Thore aus zur Spalierbildung Aufstellung zu nehmen. Die Führerin und Sprecherin dieser Schaar war die Tochter des Oberamtsrichters Süffert-Lich. Hieran reihte sich die Sicher Feuerwehr, dann kamen die Vereine mit ihren vielen Fahnen und Bannern. Die Zöglinge der Präparanden-Anstalt und die Schuljugend bildeten den Schluß. Um 3/44 Uhr begannen die Glocken der Stadt zu läuten, für die harrende dichtgedrängte Menge das Zeichen, daß der Erbprinz mit seiner Gemahlin das Sicher Gebiet erreicht habe. Kurze Zeit darauf intonirte die Capelle des Kaiser Wilhelm-Regi­ments den Möllendorf - Marsch undmit militärischer Pünktlichkeit passirte um 4 Uhr die Spitze des Zuges das Butzbacher Thor. Voran ritt auf prächtigem Rappen Hauptmann Baur in der Tracht der alten Solmser Truppe. Unter Führung des Forstaffessors Clemm trabten ca. zwanzig ehemalige Cavalleristen unter der Ehrenpforte zur Stadt hinein. Sie waren mit noch 20 ehemaligen Cavalleristen, welche die Escorte hinter dem jungen Ehepaar bildeten, den Herr­schaften entgegen geritten. Nun kam, von vier kräftigen Füchsen gezogen, die Equipage mit dem fürstlichen Paar, und brau­sender Jubel der Menge übertönte selbst die Musik, welche schwieg, als das Gefährt die Ehrenpforte passirt hatte und anhielt. Die Prinzessin winkte huldvoll dem Fräulein Süffert, näher zu treten und nachdem die junge Dame sich verbeugt, überreichte sie der Prinzessin einen wundervollen Blumenstrauß mit folgender Ansprache:Hohe Frau wollen gütigst diesen Blumengruß von den Jungfrauen Lichs ent­gegennehmen. Möge die Blume, welche Se. Durchleucht in das Schloß seiner Väter und in unsere Stadt einführt, blühen und gedeihen zu aller Segen." Dankend nahm die Erb- Prinzessin die duftige Gabe entgegen. Der Zug setzte sich hierauf nach dem Schlosse zu wieder in Bewegung und schwenkte die Musik hinter die den Wagen begleitende Caval- cade ein, welcher sich die Spalierbildenden in langem Zuge anschlossen. Nachdem das junge Paar dem Wagen entstiegen, nahm dasselbe, umringt von der Familie und den Gästen des Fürsten Solms-Lich auf dem Altan des Schloffks die Huldigung der Personen des vorübergehenden Zuges ent­gegen. Der Erbprinz trug die Uniform des Garde-Husaren- Regiments, seine Brust schmückte das Band des ihm jüngst vom Großherzog von Mecklenburg verliehenen Greifen-Ordens, die Erbprinzessin war in einen lachsfarbenen, mit Pelz be­setzten, seidenen Reisemantel gehüllt. Der Vater des Erb­prinzen trug große Generals Uniform. In Verbindung mit den Verwandten und Gästen, wovon die Herren meistens Cavallerie-Uniformen trugen, bot die Gruppe auf dem Altan dem Beschauer ein farbenprächtiges Bild. Der Zug bewegte sich hierauf vom Schlöffe nach dem Rathhause, wo er sich auflöste. Im großen Prunksaal des Schlosses fand von 68 Uhr die Gala Tasel zu 52 Gedecken statt. Der Raum, dessen Wände mit kostbaren Gobelins aus dem 16. Jahrhundert behangen, war durch unzählige Kerzen und Flammen feenhaft erleuchtet. Im Nebensaal concerttrte die Capelle unseres Kaiser Wilhelm- 1 Regiments. Unter den Klängen des Hochzeitsmarsches aus > dem Sommernachtstraum betrat die fürstliche Familie mit

ihren Gästen den Speisesaal und nahm an der Tafel Platz. An einer kleinen Nebentasel waren für die jüngere Generation 12 Gedecke aufgelegt. Nach beendeter Tafel gegen */49 Uhr brachten die Vereine und die Bürgerschaft Lichs dem Erb­prinzenpaar zu Ehren einen Fackelzug. Nach demselben be­gaben sich die Tanzlustigen zu Heiland und in die Turnhalle, wo auf Kosten des Fürsten zum Reigen aufgespielt und be- wirthet wurde. Alle Bewohner Lichs waren eingeladen. Im Schlosse waren die Herrschaften mit ihren Gästen nach dem Fackelzug zwanglos beim Thee zusammen. Heute fahren die Herrschaften nach Laubach, wo ebenfalls großer Empfang stattfindet. Die ganze Feier ist schön verlaufen und war der beste Beweis, wie es die guten Beziehungen des Sicher Fürsten­hauses zu den Bürgern der Stadt Sich vermocht haben, die Bürgerschaft zu veranlassen, an dieser Familienfeier theilzu- nehmen mit aufrichtigem Wunsche, daß das Solms-Sicher HauS blühen und gedeihen möge zum eigenen und zum Segen der Bewohner der Stadt Lich. Besonders die Liebe und die An­hänglichkeit der jüngeren Bevölkerung zum Erbprinzen, den man allgemein kurz mitder junge Herr" bezeichnet, ist rührend. Möge die Bevölkerung auch diese Liebe dem neuen Glied der Familie, auf die schöne und junge Erbprinzessin, übertragen.

Seligenstadt, 16. October. Der landwirthschaftliche Localverein dahier hat die Lieferung größerer Kar­toffelquantitäten nach dem Niederrhein, per Doppel- centner zu M. 4.50, zugesagt. Bisher kosteten 100 Mo Kartoffeln höchstens Mk. 3.50. Die Vortheile gemeinsamen Vorgehens erscheinen hiernach wiederum im günstigsten Lichte.

A Mainz, 18. October. Im Schooße der hiesigen städtischen Verwaltung wird gegenwärtig eine Reorgani­sation des Armenwesens der Stadt vorbereitet. Ein Mangel des seitherigen Armenwesens von Mainz bestand darin, daß in demselben kein einheitliches System herrschte und eine starke Zersplitterung der einzelnen Zweige der Armenverwaltung Platz gegriffen hatte. Bei der im Werke begriffenen Reorganisation ist daher in erster Linie eine Centralisation der gesummten Armenpflege ins Auge gefaßt und zwar in der Art, daß sich leichter ein Ueberblick über die tatsächliche Bedürftigkeit der Unterstützungssuchenden ge­winnen läßt. Seither war dies nur schwer möglich, was zur Folge hatte, daß vielfach wirklich Bedürftige leer aus­gingen, während sogenannte unverschämte Arme sich auf Kosten der Allgemeinheit unrechtmäßiger Weise bereicherten. Nach einem von dem Oberarzt des hiesigen SpiialS, Dr. Reisinger, an den Oberbürgermeister erstatteten Bericht, hat man hier mit der Anwendung des Heilserums die besten Erfolge erzielt. Bei 9 Kindern, welche im Spital an Diphtherie erkrankt lagen darunter mehrere sehr schwere Fälle wurde das Mittel in Anwendung gebracht und zwar immer mit Erfolg. In Folge dieses günstigen Resultats wird die Bürgermeiftetei den Stadtverordneten demnächst eine Vorlage zum Einkauf des Mittels auf städ­tische Kosten für das hiesige Spiial machen. Verflossene Nacht ist hier die Temperatur auf zwei Grad unter Null zurückgegangen. In den Gärten und Anlagen hat der frühe Frost viel geschadet.

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* Marburg, 18. October. Gestern Nachmittag ereignete sich in dem Schellenberg'schen Neubau am Schloßberg ein bedauerlicher Unglücksfall. Der Verputzer Carl Schmidt aus Michelbach verunglückte dadurch, daß die im ersten Stock befindliche steinerne Treppe theilweise an der Wand abbrach und Schmidt abstürzte. Er erlitt einen Schädelbruch, einen Unterschenkelbruch und noch innere Ver­letzungen. Der Verunglückte ist Familienvater- derselbe erlag heute früh halb 6 Uhr feinen Verletzungen. Die Arbeit ist polizeilich schon abgenommen und für gut befunden worden. Jedenfalls sind die Steine durch zu frühes Entfernen de- Verschloges abgebrochen, was vielleicht durch den Transport des schweren Materials veranlaßt wurde.

Mvchttche Anzeigen der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst-

Erntedankfest.

Sonntag den 21. October. 22. Sonntag nach Trinitatis.

AN der Stadtkirche.

Vormittags 9/$ Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein.

Vormittags 11 Ubr: Ktnderktrche. Pfarroerwalter Dr. Grein.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser-

Rach den Gottesdiensten wird eine Collecte erhoben zum Besten des Fonds zur Erneuerung der Stadtkirche.

Donnerstag den 25. October, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der neuen Stadtknabenschule Bibelstunde. (Luc. 14, 2833.) Pfarr­verwalter Dr. Grein.

An der JohanneSkirche.

Vormittags 9/s Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde: Pfarrer Dr Nau mann

Nachmittags 5 Ubr: Pfarrer Dingeldey.

Collecte für die Erneuerung der Stadtkirche.

Montag den 23. October, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal der Johannesktrche Marcus Cap 13 Ankündigung des Gerichts und der vorangehenden Kampfe Pfarrer Dr. Naumann.

Katholische Gemeinde.

Sonntag den 21. October. 23. S- n. Pf- Samstag:

Nachmittags um 4Vs Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag:

Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenbeit zur hl. Beichte;

um 6»/s Uhr erste hl. Messe.

um 7Vs Uhr Ausweitung bet hl. Communion;

um 8 Uhr zw. hl. Messe; Miltta gottesdtenst m Predigt.

um 9Ve Uhr Hochamt mit Predigt.

Abends um 6 Uhr Nosenkranzandacht mit Segen.

An den Wochentagen ist täglich des Abends um 6^, Uhr Rosen- kranzandacht mit Segen.

Verein für jüdische Geschichte und Literatur:

Wetzsteingasse 8, Nachmittags 3 Uhr- 7737