Mittwoch den 1 August,
Nachmittags 4 Uhr,
bei Nr. 1 am Trieb.
Utphe, 18. Juni 1894.
5128]
Schneider.
5131]
5146
Gnauth.
5142
tut Rabenau'schen Wiesen und Garten —— -----——. . —
in der Gemarkung Altenbuseck soll, Montag den 2a.• 3«“’
Donnerstag de« 21. Juni, Bormittags von 10 Uhr an, Mittags 12 Uhr, »soll das Heugras von den htesigen
Gerichtsvollzieher.
5107
Der Rentmeister Schmitt.
Stock in Gießen gehörige Hofraithe.
Flur 1 Nr. 932 — 128 qm in der Wallthorstraße
in Abtheilungen bei Wirth Wilhelm Rabenau versteigert werden. Rabenau, den 18. Juni 1894.
Bekanntmachung.
In dem ehemaligen Hause Bourgeois an der Kirchstraße sind die Räume des Erdgeschosses mit Laden nebst zwei Zimmern über letzterem sofort zu vermiethen. Näheres über Bedingungen und Preis ist bei der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, zu erfahren.
Gießen, den 14. Juni 1894.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Großh. Oberförfterei Treis a. L.
5093 Amendt.
gehörige Hofraithe:
Flur 1 Nr. 233*/io — 74 qm in der «aplanSgafse
Das Heugras
von der cameralfiSc. Sorauwiese bei Daubringen wird Donnerstag den 21. d. Mts., von Nachmittags 1 Uhr an in der Wirth» schäft des Herrn Heinrich Schäfer zu Daubringen versteigert.
Treis a. L., den 16. Juni 1894.
Skugriis - Dersteigklung.
Das diesjährige Heugras von 15 Morgen in Freiherrlich von Nordeck
Großh. Ortsgericht Gießen- 3 A-: Bogt.
becker um Erlaubuiß zum Bauen in der Ludwigstraße. 5. Die Ausführung eines Erweiterungsbaues im Hofe der ZeughauSkalerne. 6. Berbesierung des Einganges zum Der« waltungSgebäude des SchlachthauIeS. 7. Anlage eine» Pissoir» an der Gabelung der Licher« und Grünbergerftraße vor dem Friedhof. 8. Erbauung eines FeuerlöschgeräthernagazinS; hier: Benennung des Gebäudes. 9. Gesuch des Oberhefsifchen Bienenzuchtvereins um Bewilligung eines einmaligen Bei« träges. 10. Gesuch des Johann Betz zu Gießen um Conceffionserlheilung zum WirtlsichaftSbetrieb fürs HauS Licher- straße 21.
•• Epielrafen. Wir werden um Ausnahme der Be- merkung gebeten, daß der in unserer SonntagSnurnrner abgedruckte Artikel über BolkSspiele und Spielrasen von der Com , Mission deS Vereins zur Förderung der Jugend« und Volks i spiele nicht ausgeht und sein Inhalt sich mit der von der genannten Commission ins Auge gesaßtcn Organisation deö Spielrasens in keiner Weise deckt.
** Radfahrsport. Am Sonntag gewann Karl Duill auS Gießen in Bonn am Rhein im Jugendfahren den ersten Preis. Da Karl Duill als erstklassiger Jugendfahrer bekannt ist, mußte er trotz der starken Concurrenz aus Bonn, Köln, Neuwied u. s. w. vorgeben, holte aber die Vorgaben schon in der ersten Runde ein und siegte glänzend. Er fuhr die 1000 Meter in 1 Min. 41 Vs Scc.
*♦ Erinnerung an den Einzug des Großherzoglichen PaareS in Darmstadt. Sämmtliche Vereine, welche mit ihrer Fahne am EinzugStage des Großherzoglichen PaareS im Spalier gestanden Haden, erhalten von dem Fest • Ausschuß zur Erinnerung an diesen Tag ein schönes Fahnenband mit Widmung.
** Automaten an den Bahnhosen. Der preußische Eisen« bahnminister hat angeordnet, daß die von der Actien«Gesellschaft für automatischen Verkauf auf den Bahnhöfen ausgestellten und noch aufzustellenden Automaten durch Farbenunterscheidung leichter kenntlich gemacht werden sollen und zwar ist: a) für den Fahrkarten - Automaten die grüne Farbe, b) für den Bahnsteigkarten - Automaten die orangegelbe und c) für denWaaren Automaten die rot h e Farbe vorgeschrieben worden.
** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Viehtreibcr Urban Deaury aus Kastel von der Polizeiverwaltung Kastel wegen Diebstahls; Maurer Julius Denzer und Frdrch. Adolf H einz aus Büdesheim vom Untersuchungsrichter I in Mainz wegen Diebstahls - Schreiner Jacob Friedrich Dertinger aus Weil vom Amtsgericht Wald- Michelbach wegen Betrugs,- Dienstknecht Jobs. Heinz auS Burkhards von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Betrugs ; Taglöhner Hch. Stork aus Herchenhain vom Amtsgericht Ortenberg wegen Strafvollzugs; Metzger Josef Zwingenberg aus JacobSbayern vom AmtSanwalt in Worms wegen Betrugs.
•* Der 26. Verbandstag der Erwerbs- und WirthschastS- genosienschaflen der Provinzen Starkenburg und Oberhesieu sand am Sonntag im Saalbau zu Darmstadt statt. Mit demselben war gleichzeitig die Feier des 25 jährigen Bestehens des Verbandes verbunden. Derselbe wurde am 18. Juli 1869 gegründet. Am 29. August 1869 wurde der erste Verbandötag abgehalten. Aus dem Berichte des VerbandS- directorS Bernhardt ist zu entnehmen, daß der Verband gegenwärtig 28 Vereine umfaßt: 24 Creditgenossenfchaften, 1 Magazingenossenschast, 2 Rohstoffgenossenschaften und 1 Consumverein, zusammen 28 Genossenschaften mit 6068 Mitgliedern. Die Geschäftsgebahrung des Verbandes im Jahre 1893 weist einen Gesammtumschlag der Creditgenossen- schaften von 34 565185 Mk. auf. Im Jahre 1893 zahlten diese Vereine an Vorschüflen auS: 1) gegen Vorschußwechsel 1358167 Mark, 2) gegen Discontowechsel 4 134 290 Mk., 3) gegen Bürgschaften und Depots 1988 746 Mk., 4) auf Hypotheken und für Kaufschillige 465 385 Mk., zusammen 7 946 588 gegen 7 525 610 Mk. im Vorjahre. — In laufender Rechnung mit und ohne Credügewährung wurde ein Umschlag von 5 748 912 Mk. erzielt. Die Geschäftsantheile aller Vereine belaufen sich Ende 1893 auf 1 505 949 Mk., die Reserven auf 477006 Mark. Die Activen balanciren mit den Passiven im Betrage von 8 802186 Mark. — Der nächstjährige Verbandötag findet in Reichelsheim i. O. statt.
-y. Lollar, 18. Juni. 50jähriges Jubiläum des Veteranen- und Kriegervereins „Ludwig zur Treu e." Die gestern stattgehabte Nachfeier der Festlichkeiten hatte sich auch diesmal einer reckt regen Betheiligung zu erfreuen. Inzwischen erhielt der Jubilar-Verein von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog von Auerbach aus aber- malS ein Telegramm, worin der hohe Herr den Festtheil- nehmern für die erwiesene Aufmerksamkeit herzlich dankte.
Localer «nd provin;l-llc»
Gießen, den 19. Juni 1894.
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Ver- famwluug Donnerstag den 21. Juni 1894, Nachmittags 4 Uhr: 1. Gesuch deS Johannes Fink um Er- laubniß zur Errichtung einer Gartenhütte am Leihgesterner Weg. 2. Desgl. des Jacob Stein zur Errichtung einer Bretterhütte zur Aufbewahrung von Gartengeräthen. 3. Desgl. deS Hermann Heß zur Erbauung eines Lagerschuppens für Lumpen am Krofdorfer Weg. 4. Gesuch des Karl Schleen«
rung bekannt gemacht werdenden rvebtng- 1 ungen versteigert werden.
Großh. Bürgermeisterei Utphe. [ Das Grundstück kommt zuerst in zwei --i Schneider. Theilen, sodann im Ganzen zum Ausgebot.
und Gleichartigkeit deutscher Jnteresien, ein Wahrzeichen dessen, daß bte deutschen Stämme, früher qetr.nnl und mannigfach gefchieden, jetzt eins finb, eins durch ein starkes Band, durch die gemeinsame Liebe zum Vaterland! Schützer! Maivl wird die Helligen Erinnerungen, die das Banner umschlingen, hochhalten, den unvergeßlichen Werth seiner jetzigen Bedeutung ane» kennen und ihm bin besten, sichersten und würdigsten Platz in seinen Mauern bereiten. Ich schließe mit dem aufrichtigen Wunsche, daß das XI. deutsche BundeS- schietzen verlausen möge als ein glänzende- Friedensscst der deutschen Ration'
Nach dieser Unterbrechung bewegte sich der Zug direct nach dem Festplatz, in dessen schmuckreicher Halle gegen 3 Uhr das erste allgemeine Bankett stattfand, bei welchem gegen 3500 Personen in gehobenster Stimmung tafelten. Den ersten Trinkspruch brachte hierbei Festpräsident Büdingen auf den Kaiser uno den Großherzog aus, dem der Präsident deS österreichischen SchützenbundeS, Obersckützenmeisier Starzengrube r- Wien einen solchen auf das große geeinigte Deutsch« land hat folgen lasten. Sodann toastirte Bundespräsident Di er sch« Berlin auf Mainz, welche Ovation Oberbürgermeister Dr. Gaßner mit folgenden Ausführungen erwiderte:
Meine Herren! Gestatten Sie, daß ick Namens der Stadt Mainz das Wort ergreife. Ich thue es stolz erhobenen Hauptes. Galten doch die Worte meines VoiredaerS nicht allein der Stadt, die ich die Ehre habe in dieser Versammlung zu vertreten, — sie galten auch meiner Vaterstadt, die ich heiß liebe und mit deren Geschick, Schicksalen und Unternehmungen ich auch in meinem Innern untrennbar verbunden bin. Und es war ein Unternehmen, da? damals in Berlin Schützenmetstrr Heerdt mit einem Wort ins Leden lief. Mainz, das kleine Mainz, im Kranze der großen deutschen Städte, die das Buudesschießen in ihren Mauern hatten, sollte das XI. Schießen ausnlhmcn. W r babm eS ausgenommen und der Mainzer erregte sich für daS Fett und sonn und arbeitete und rüstete: der Mainzer im reichen Saal, der Mainzer in der schlichten Dachstube! — Jetzt ist daS Fest gekommen. Möge eS gut verlausen, der Ersolg dem besten Willen entsprechen. — Erlauben Sie, daß ich meinem Dank für den Trinkspruch aut Mainz einige Worte hinzufüge. — Das heutige Fest ist ein vaterländisches Fest. Daß eS ein tolches ist, liegt in dem eigentlichen Veranstalter, im deutschen Schützenbund. Mit seinem Namen, seinen Zielen war und ist das Nationale untrennbar verknüpft. Das Auge sckarf, die Hand stark, das Herz deutsch — das war in schweren Zeiten und «ft heute die stolze Inschrift der Fahne, die sich über die deutschen Stämme entrollt. Siege über Siege bat diese- Banner m«t seiner gewaltigen, das deutsche Herz erregenden Signatur erfochten. , Ihre Tendenz bat milgeholsen uns auszurichten, uns zur Wertdschätzung unseres "Namens und unserer Person, uns zum Selbstbewußlsein zu erziehen. — Dem deutschen Schützcnbund gilt darum mein Hoch, jener Vereinigung selbstständig denkender, deutscher Männer, die Kops, Hand und Herz aus dem richtigen Fleck haben. Der deutsche Schützenbund lebe doch, hoch, hoch!
Kaum waren diese officiellen Tisckreden erklungen, so machte sich in der Festhalle eine lebhafte Bewegung bemerkbar, die durch die Ankunft des Großherzogs-Paares hervorgerufen, welches mit Gefolge einen Rundgang über den Schützenplatz und den Festplatz und durch die Festhalle vorgenommen und dabei allenthalben mit lebhaftem Jubel begrüßt worden. Se. König!. Hoheit, der hohe Protector des Festes, gab sodann in der Schießhalle auf der Standscheibe den Eröffnungsschuß ab, der als ein vorzüglicher bezeichnet werden muß. Dann fuhr daS Großherzogliche Paar nach dem Bahnhof und von da mit Extrazug nach Darmstadt. Auf dem Festplatz aber entwickelte sich ein großartiges Leben und Treiben. Viele Tausende belebten den weiten Plan in allen Theilen, Mitwirkende des Festzuges im Costürn mischten sich in die Menge und gaben dem ohnehin schon anziehenden Bild noch einen besonderen Reiz. Auf den Schießständen knallten unablässig die Büchsen und um halb 8 Uhr wurden bereits die ersten „erschossenen" 20ZBecher feierlich vertheilt. Auf Feldscheibe, mit Zeiten von 13 bis 32 Minuten wurden folgende Schützen der Reihe nach Sieger: Ingenieur Ritzel-Zell in Tirol, Otto Dcttwiller-Listhal in der Schweiz, Oscar Oering-Eisleben, A. Härtelt-Liegnitz, Max v. Dall'Arrni- München, B. Hinsch-Hamburg, Gustav Kirchner-Schweinfurt, Mich. Gebhard-LudwigShafen, A. Trübenbach-Chemnitz und Chr.-Hinkel-Offenbach. Auf Standscheiben, mit Zeiten von 171/. bis 20i/4 Minuten: Franz Ritzel-Fügen in Tirol, Adolf Dorner-Mrnberg, W. Renzel-Hamburg, Ferd. Gleichauf- Dockenheim, Karl Voitzick Liegnitz, Gust. Zimmermann - New- York, Gust. Blume-Erfurt, Fch. Harbach-Offenbach, Karl Grünig-WieSbaden und C. W. Brauns Offenbach.
ti‘unb bunb Ä W mit Lkipü?^^ der
^burg D. d. cV' »km $ mlt i-, ältigeg ’ Wtbtnen yug3 ft* unb be6
’6' berliner
1« mit dem Bundes. L^ufmelchrm 1 cötcn' 'n denen bis rQu8 reiche historisch, e*nen kurzen Einblick Stallt Mainz, und Klager, als Ber« 1 S'tz eines otbeits«
Wissen und Kunst ^hmn Jahrhunderten steten Antheil hatte, cher Zeit' stellte in ftboflen Gestalten die °>em Chattenland dar, n Kriegern, zu Fux u 2C. rc. Die zweite Wein" verbildlichte in. Der Kaiser mit einem Thronhimmel, darunter herodoud, W erscheint Pjpjn, iträgern, Winzeri« das Modell zu tintr Zuge des SaiinS an. ischeStädtebund" Walpod, Gras Mdeck, enheim, Eberhard von ihrkrast der rheinischen ,,BlüthevonSunft chen Mainz" veran« Handwerk in Mainz, ^cginbogen, &uttn> ä mV
WerlMen. hieran zbischos Berthold es Landfriedens", igkeit genannten Erz- versinnbildlicht wurde, s am Rhein abgesangen, , m besreit worden ist und ngebracht wurde. Ein uppe: „Schiihinfest
Mainzer WtnR nklau zu Bollrath nebst
Schweden auS mngenen heiteren Bild ch den erbitterten Zer- ■ den Abmarsch einer Mrt hatte. Den leb' n stolzen Reitergruppe" 0 die schende Gr? °wmrich W j d der damaligen I S bem3*er^ eiten \M W ’ an
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=- iw»«* wat ein «A Wt ti6t "L »in wf )e tag' tin fort* BH* M*“”
offeuA des n-le- »t AöbrÄdiGff^
Weißburg.
Trohe, am 18. Juni 1894.
Großh. Bürgermeisterei Trohe.
5135] Schmidt.__________
DivNStaa den 26. ^uni, 5ncntIid> meistbietend versteigert werden «.idimiiUd* 8 Ubt Gießen, 19. Juni 1894.
soll auf dem hiesigen Ortsgericht bp Großh. Ortsgericht Gießen.
Grundstück: *> 3 21 ®OflL 5148
Gemeindewiesen an Ort und Stelle! Aur 20, Nr. 97 - 4906 qm am
versteigert werben. 1 J^roe6?'b™ . u,„
Der Anfang bet Berst-igerung ist fcftÄ IL??'d-m dl-stg-n Or,-g-ncht dl-d-n
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 19. Juni 1894.
Großh OrtSgericht Gießen.
_________J A-: vo»t. 5149
Mittwoch 20. Juni l. Js.-
Nachmittags 2 Uhr werden im Bieker'scheu Saale gegen Baarzahlung versteigett:
Möbel aller Atten, 1 Schreibtisch, 1 Hobelbank, 1 Schleudermaschine, WinhschaftStische und Stühle, Por- icllan, als: mehrere Dutzend Teller, Platten, Sauci-reu rc.
Geißler,
I «teßen. Hypothek..Geld billigst darch I | SenfglWtcke.-t.Bockend.-Frkft. I
---—----—----—---j Gießen, 19. Juni 1894.
Das Heugras
von hiesigen Gemeinde-Wiesen wird,--
SS ***** »‘",t ”"«"*•
1,1 * ■»" Sarl Lrock Ehefrau und Jodanna
Nachträglich ist noch zu erwähnen, daß am Sonntag Morgen den Festlichkeiten eine kirchliche Feier vorauSgegangen war. — Der Zug am Sonntag sand in folgender Ordnung statt: Dorreiter. Freiwillige Feuerwehr Lollar. Ehrendarnrn. Musik (116er). Gemeinderath. Wagen mtt Hassia Präsidialmitgliedern. Kriegervereine von Alleodorf a. d. Lahn, Heuchelheim, Oppenrod, Steinbach, Gießen, Watzenborn-Steinberg, Klein-Linden, Großen-Linden, Tret- a. d. Lda. — Trommler von Gießen. — Kriegervereine von Hausen, Burkhardsfelden, Staufenberg, Leihgestern, Großen-Buseck, Garbenteich, Albach, Londorf, Mainzlar, Ruttershausen, Daubringen, Allen- dors a. d. Lumda, Annerod, BerSrod, Keffelback. — Musik (Iler Jäger). — Kriegervereine von Wismar, Weidendausen, Attenbuseck, die Lollarer Vereine: Turn« und Gesang Verein, Männer-Gksang-Verein, Germania, Liedertafel. Borretter. Wagen mit 4 Veteranen. Zweiter Wagen mit Ehrengästen. Trommler und Pfeiser von Lollar. Vorstand. Krieger- und Deteranen-Derein Lollar einschließlich alter Mitglieder und Gäste. Zukünftige Mitglieder (Soldaten).
W.O. Vom Cberwalb, 16. Juni. DaS Tors werk, welche- Herr F. Etckelmann von Berstadt im vorigen Jahre bei uns tn Betrieb fetzte, ist jetzt soweit gefördert, daß Torfstreu, die sich im vorigen Jahre viele Freunde erwarb, am Torswerk im Oberwalde abgeholt werden kann. Der Gentner wird mit 1 Mk. bezahlt.
Darmstadt, 18. Juni. DerOberlandcSgerichtSrath HaN- wachs ist gestern gestorben.
A Mainz, 18.Juni. Einen solchen Fremdenandrang, wie er am" ersten Tage des SchützrnfesteS hier herrschte, hat Mainz wohl selten oder wahrscheinlich noch nie gesehen. Nach allgemeiner Sckätzung dürsten 160 biß 180 000 Fremde hier gewesen sein. Alle hier und in Kastel einlausenden Bahnzüge, die meistens die dreifache Wagenzahl wie sonst hatten, waren zum Erdrücken von Menschen vollgepfropft, ebenso die Local« und Trajectboote. Auf der Straßenbrücke zwischen Kastel und hier war zeitweise daS Gedränge ein solches, daß der ganze Verkehr stockte. Sämmtliche Stadtsuhrgelegenheiten erwiesen sich als unzureichend und bot besonders das Droschkenwesen Anlaß zu lebhaften Klagen. Trotz deS gewaltigen Fremdenandranges wurden bis auf vereinzelte AuS« nahmen über Verpflegung beziehungsweise Bewlrthung keine Klagen laut und stand in dieser Beziehung Mainz nicht htuter den Großstädten zurück. Tageskarten zu dem Festplatz wurden ca. 35 000 gelöst, die übrige Zahl der Besucher dürste doppelt so groß gewesen sein. Schützenwein wurden 11000 Flaschen getrunken, baß Löwenbräu verzapfte 290 Hectoliter Bier.
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veskHnischte»
♦ Crefeld, 18. Juni. Luftschiffer Cattemann verunglückte bei seinem gestern Abend mit dem Ballon „Fin de siede“ erfolgten Ausstieg auS 1500 Meter Höhe. DaS Experiment mit dem Drachensallschirm gelang nicht und Lattemann stürzte mit dem schlaff gewordenen Ballon, in der Lust sick mehrere Male überschlagend, zum Entsetzen der Zuschauer mit rasender Schnelligkeit zur Erde. Bei dem Versuche LattemannS, der sick bis dahin krampshaft fest- gehalten, abzuspringen, überschlug sick der zusammengeklappte Ballon nochmals und Lattemann stürzte aufs Pflaster und war sofort tobt. Gewaltige Aufregung herrscht in ber Stadt. Die mitaufgesahrene Frankfurter Luftschifferin Fräulein Paulus, die vorher den Absturz mit dem Fallschirm gemacht hatte, kam glücklich zur Erde. (Dem Programm zufolge wollte ßattemann heute Dienstag Nachmittag auf dem Festplatze in Mainz mit seinem Ballon aussteigen. Reb.)
tim Einkäufe feiner Toiletteseise thut man nicht genug, wenn man Doering’* Seife mit der Kale verlangt, nein, man muß auch sich durch Augenscheinnahme überzeugen, daß man das erhält, waS man wünscht, daß
man nicht statt der ächten Doering'S Seife unächte bekommt- Unäch: ist jede Doering'S Seife, wenn nicht auf der Seife, auf dem Etiouett. auf der Verfchlußmarke In augenfälligem Drucke zu lesen ist: „Mit der Kale“. Nur die Doering'« Seife mit der Eule ist amtlich auf ihre Qualität unb Reinheit geprüft und befunden worden, als die ber menschlichen Haut zuträglichste und beste Seife ber Welt.
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