Ausgabe 
20.5.1894 Erstes Blatt
 
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Bon dem Gedanken: Alle für Einen und Tiner für Alle, her doch eist durch Las Ehriftentht m io die Seit gekommen ist, müsse die Predigt fort und feit handeln, fie bade mit einem Dorr die sinl'chen Borbedingungeo für eire Wirth- schaflliche Reform zu schaffen. An den Bortrog dcS Herrn Eonsistorialrath schloß sich eine längere Debatte, die keine priocipieUen Gegensätze, aber noch viele inrereffante Gesichts­punkte zu Tage forderte.

Hojprediger a. D. Stöcker redete dem volkSthümlichen Lharacter der Predigt, die sich nicht in, den Collegien ent» nowmeaen Gedaokengäogen beioegen solle, eifrig daS Wort. Die Predigt ioll eine That fein, ein Kampf um die Seele des BolkS, sie muffe die Dinge deS Glaubens nicht nur predigen, sondern zu realen Lebensmächten in der Seele des Hörers werden laffen. Die Predigt dürfe an die socialen Rothstände rübrcn, sie sei nicht nur Schriftauslegung, c8 sei ihre Pflicht, die heiligen Gedanken unter dem Lichte der Zeit zu befragen. Zum Schlug wies Redner noch nachdrücklichst dm auf die Fülle socialer Texte in der Bibel. Pfarrer Naumann sprach sich gegen die sociale Specialpredigt auö. Jede Predigt müffe in der Hauptsache Glaubenspredigt sein, die Kanzel sei doch eben ein besonderer Ort, keine Tribüne. Ferner hat er, in Erwägung zu ziehen, daß der besondere Eharacter der Predigt auch durch die Individualität des Predigers bestimmt werde. Einem sei eS eben mehr gegeben, sich an daö Eoncrete zu halien, wogegen sich ein Anderer mehr auf die Entwicklung deS Abstracten verstünde. Lizentiat Weber (M-Gladbach) spricht sich auch noch in dem Sinne aus, daß Alles, was die technische Seite der socialen Frage angehe, nicht auf die Kanzel gehöre. Auch warnt er davor, das Bild des Heilands in weltlichen Farben zu malen und beanstandet die von Hosprediger Stöcker gewählte Bezeichnung Proletarterkönig". Gegen 2 Uhr erreichte die DormittagS- sitzung, welcher auch Darmstadts gesammte Geistlichkeit bei­wohnte, thr Ende.

CocaUs ttttö provinzielle»

Gießen, den 19. Mai 1894.

Wasserleitung 6etr. Mit Rücksicht auf die entfernter wohnenden Empfänger desAnzeigers" hatte sich die Derwaltung deS Wasserwerks auf unsere Anregung bestimmen laffen, den gestrigen Abschluß der Wafferleitung noch eine volle Stnnde gegen die festgesetzte Zeit hinauSzuschitben, so­weit, als eS andere wichtige Rücksichten nur noch gestatteten. Heute (SamStag) ist nach Mittheilung des Wa > rwerks zu erhoffen, daß der Abschluß bis gegen 8 Uhr Abends hinauSgeschoben werden kann. Wegen der großen Unregel­mäßigkeit im Wasserverbrauch an den verschiedenen Wochen­tagen ist eS nicht möglich, die Stunde der Abstellung bezw. die Dauer deS verfügbaren Dorraths, schon TagS zuvor ge­nauer bestimmen zu können, jedoch wird die Wafferabgabe aus soviel Tagesstunden ausgedehnt werden, als dies der jeweilige Borrath nur immer zuläßt und haben es die Wasser­verbrauchenden durch den empfohlenen sparsamen Gebrauch in der Hand, hierin die Verwaltung zu unterstützen.

♦♦ Der 16. Hessische Feuerwehrtag findet in den Tagen vom 18. bis 20. August d. I. in Gießen statt. Um das nur alle drei Jahre wiederkehrende Fest in einer der Stadt Gießen würdigen Weise zu feiern, haben die Vorstände der hiesigen Feuerwehren einen geschäftssührenden Fest-AuSschuß berufen. Dieser Fest-AuSschuß hielt gestern Abend in Steins Garten seine conftituirenbc Versammlung ab. Nachdem Herr Stadtbaumeister S ch m a n d t die ca. 80 Eingeladenen begrüßt hatte, legte er denselben die Grundzüge dar, nach denen das Fest abgehalten werden soll. Dasselbe soll den Eharacier eines Volksfestes erhalten. Von Erbauung einer Fest- Halle soll abgesehen, dagegen die Errichtung einer Ehrenpforte in Erwägung gezogen werden. Mit dem Feste ist verbunden eine Ausstellung von Feuerlöschgeräthen und AuSrüstungS- gegenständen. Als Festplatz ist Oswalds Garten in Aussicht genommen. Für SamStag den 18. August sind vorgesehen: Empfang der Delegirten, Feuerwehrtag, Abends Concert und Zapfenstreich- für Sonntag den 19. August : Weckruf, Empfang der auswärtigen Feuerwehren, Uebung der hiesigen Feuerwehren, Festesten, Festzug und Volksfest- für Montag den 20. August: Weckruf, Besichtigung der Ausstellung, Frühschoppen, AuSflÜge in die Umgebung. Die Bersummlung erklärte sich mit diesem provisorischen Programm einverstanden, ebenso damit, daß die Herren Provinzialdirector Freiherr v. Gag ern, Oberbürgermeister Gnaut h und Oberst v. Rosenberg um Uebernahme deS Ehrenpräsidiums ersucht werden sollen. Der Haupt-AuSschuß wird bestehen aus den Herren Oberbürgermeister Gnauth als Festpräsident, Stadtbaumstr.Sch m a n d t als geschaftSführendem Vorsitzenden, Beigeordneten Georgi, jLreisamtmann Dr. W allau, Dr. Heuser als Schriftführer, Polizeirath Fresenius, E. L. Gail, Hauptmann der Gießener Freiw. Feuerwehr, Martin L ooS, Hauptmann der Freiw. Gail'schen Feuerwehr, Eommerzienrath Gail, sowie auS den Vorsitzenden und deren ; Stellvertretern der unten bezeichneten Unter» Ausschüsse und I den Schriftführern der beiden Feuerwehren: Traxel und J Th. LooS. SS wurden folgende Ausschüffe gebildet: ; Finanz-Ausschuß (Bors. Bankier S. Heichelheim, Stell- Vertreter Sparkafferechner Doering), WirthschaftS-AuS- fchuß (Bors. I. Kirch), Bau- und DecorationS-Aus­schuß (Dorf. Stadtv. Keller), AuSstellungS-Ausschuß (Bors- Eommerzienrath Hehligenstaedt, Stellvertr. Techniker Kuckuck), Preß-AuSschuß (Bors. Pfarrer Dr. Naumann, Stellvertr. E. v. Münchow), OrdnungS- und Der- gnügungs -Ausschuß (Bors. Oberlehrer Fuhr, Stellvertr. M. LooS), Empfangs- und WohnungS-AuS schuß (Vorsitzender Fr. Helm, Stellvertreter Stadtverordneter Löber). Zu Mitgliedern oben bezeichneter Ausschüffe (denen die ; Heranziehung weiterer geeignet erscheinender Herren frei- ! gestellt wurde) wurden ernannt die Herren: Gg. Atzbach, 4£. Berg, C. Berger, Director Bergen, Stadtv. Brück, E. Bender, Ad. Bourgeois, E. Bommert, E. Challier,

M. Dörr, I. Dickore, A. Dickore, W. Dechert, Herm. Elle, Dr. Felsing, Emil Fischdach, Aug. Faber, L. Friedrich, Jac. Gerhardt, Rechtsanwalt Grünewald, E. Häuser, Oberlehrer Hahn, W>lh. Herbert, Architect Huhn, Herm. Höpfner, H. Hochreuther, I. Hirtz, B. JaScowSky, Realgvmnasiallehrer Jann, Eberl. Käs, L. Kaiser, O. Kölle, P. König, Herm. Koch, E. Kalbfleisch, I. Körber, Ph. Lang, PH. Mootz, Jul. Möhl, Postsecreiär Mayer, Gottl. Nauheimer, Fr. Nebel, Ed. Nagel, Rathsdiener OchS, Stadtv. Petri, L. Petri III., L. Pfeil, Dr. Piy, L. Pirr, Ehr. Reiber, Fr. Rückert, C. Neuling, W. Räuber, I. Sann, Stadtv. Schwall, Rob. Sattler, Fr. Schmitz, L. Seuling, Architect Sickert, Georg Schubecker, Redacteur Scheyda, Hch. Schäfer, L. Seidewand, Gg. Schneider, Hch. Schwan, Aug. Voigt, Rechtsanwalt Weidiq, I. Seinen, W. Walter, P. Walter, Fr. Wiegandt.

* Theater. Dem theaterinteressirenden Publikum steht in nächster Zelt wiederum ein großer Kunstgenuß bevor. Mehrere Mitglieder des königl. Theaters in Kassel und zwar:} Die königlichen Schauspielerinnen BartelldeS, (erste Lustspielsoubrette), Berella (erste muntere und Salonliebhaberin), Harke (erste Mutter), Himmighofen (Heroine), die königl. Schauspieler: Hartmann (erster jugend­liche Held), Häuschler (Bonvivant), Jaritz (erster Humorist. Liebhaber), Jürgensen (erster Eharacterdarsteller), Oppmar (erster Humorist. Vater), veranstalten unter Leitung deS königl. Oberregiffcur Prof. Karl Skraup in Steins Theater ein dreimaliges Gastspiel. Das Repertoire, daS die Künstler- schaar, die zum Theil unserem Publikum bereits bestens be­kannt ist (wir verweisen z. B. nur auf die vorzügliche Leistung des Herrn Jürgensen als Dorsrichter Adam) gewählt, fordert in hohem Maße das allgemeine Interesse heraus. Zur Aufführung kommt die sensationelle Novität dieser Saison Der Herr Senator" von Kadelbnrg und Schönthan, MoliöreS unübertresfiicherjTanüffe" und hiezu Wilbrandts reizvoller Ein» acterJugendliebe", und ferner der SchwankDer ungläubige Thomas" von Hauss und Jacobi, der sowieDer Herr Senator" daS Repertoir aller ersten Bühnen Deutschlands im letzten Winter beherrscht hat. Für diese drei Vorstellungen wird in der Musikalienhandlung von Challier ein Abonne­ment eröffnet. Möge der Zuspruch ein recht lebhafter fein, damit der voraussichtlich hervorragende künstlerische Erfolg von einem gebührenden materiellen begleitet werde.

* * Vorsicht Bei den Arbeiten in Feld und Wiesen kommt es sehr häufig vor, daß Mäuse und dergleichen Thiere getödtet werden- man soll in solchen Fällen tobte Thiere nicht offen liegen lassen, so daß die Fliegen daran kommen können, sondern die Eadaver in eine kleine Grube legen und gut mit Erde bedecken. Hat eine Fliege an einem solchen Aas gefressen und sticht hiernach einen Menschen, so tritt fast regelmäßig eine gefährliche Blutvergiftung ein.

* * Patente und Gebrauchsmuster. Füllklappe für Preß- kohlen-Füllöfen (Zusatz zum Patente Nr. 72076): Eisenwerk Hirzenhain, H. R. Buderus, in Hirzenhain. Feststellbares Vorschub-Zahnrädchen an Häcksel« Schneidmaschincn: Eisenwerk Hirzenhain, H. R. BuderuS in Hirzenhain. Fahrrad mit um einen festen Punkt an der Hinterradgabel schwingenden, zweiarmigen Hebeln, welche Stirnräderpaare antreiben: Ludwig Stork in Nidda.

* Schlitz, 18. Mai. Seine Majestät der Kaiser, der kürzlich hier weilte, hat der Gräfin Elisabeth zur Confir- mation ein Gesangbuch mit dem eigenhändig angefügten WahlspruchHarre im Gebet" überreichen laffen.

* Mainz, 18. Mai. lieber Rheinhessen und über einen Theil der Provinz Starkenburg zogen heute Nachmitag mehrere schwere Gewitter, die außer ergiebigen Regen- güsseu auch strichweise von starkem Hagelschlag begleitet waren. Besonders dicht fielen die Schloffen bei Dornberg-Großgerau, wo sie noch längere Zeit nach dem Gewitter stellenweise mehrere Centimeter hoch den Boden bedeckten. Hier ging ein heftiger Regen mit nur leichtem Hagelschlag nieder. Die Temperatur hat sich merklich abgekühlt.

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0ttf0«ti.

Mai: 15. Josevh Heinrich Maus, Bäckermeister dahier, mit Luitgard Heitz zu Cronberg. 15. Heinrich Babel, Schloffer dahier, mit Luise Christina Julie Henriette Göll Hierselbst. 17. August Siebet i, Fuhrmann dahier, mit Luise Katharine Schleenbäcker hin selbst.

OheichlietzvvHoa.

Mai: 12. Johann, s Heinrich Wilhelm B:odt, Juwelier zu Hanau, mit Johennette Luise Eugenie Haggenmüller dahi.r. 12. Dr. Otto Heinrich Fuhr, pract. Arzt dahier, mit Auguste Karoline Elise Emma Ida Liebrich hierselbst. 12. Dr. Ludwig Wilhelm Karl Herzog, pract. Arzt zu Berlin, mit Sophie Betty Auguste Äempff hierselbst. 15. Georg Karl Philipp Wagner, PsarrverwaUrr zu Gelnhaar, nut Theresea Dorothea Luise Ferber hierselbst. 15. Georg Emil Baum, Schuhmacher dahier, mit Anna Katharina Herrmann hierselbst. 16. Karl August Ludwig Georg Noll, Goldaibetter dahier, mit Bertha Karoline Auguste Wilhelmine Julie Luise Keil hierselbst. 16. Karl Philipp Heinrich Marlin Becker, Schmied zu Bockenheim, mit Marie Margarethe Juliane Andernach hierselbst.

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Mai: 7. Dem Bierbrauer Johann Weller eine Tochter Mar­garethe Justine. 9. Dem Lackirer Georg Bellos ein Sohn. 9. Dem Schreiner Heinrich Sauer ein Sohn. 10. Dem Wirth Jacob Horn ein Sohn. 11. Dem Prokuristen Earl Heil II. ein Sohn 11. Dem Former Ludwig Ost eine Tochter. 11. Dem Lohnkutscher Justus Pitzer ein Sohn. 11. Dem Maurer Ludwig Schneider eine T och In Emilie Luise. 11. Dem Zahnarzt Dr. Joseph Hoddes ein Sohn, Karl Theodor. 13. Dem Telegrapbeuarveiter Karl Schneider ein Sohn, Friedrich August 15. Dem Zahlmeister Karl Albert Schramm ein Sohn, Ernst Wilhelm. 16. Dem l_'ccomoUohetzer Karl Ohr eine Tochter. 17. Dem Dachdecker meister Karl Korndorser eine Tochter.

Mtotfrtiu.

Mai: 12. Ludwig Barth, 25 Jahre alt, Candidat der P:ar- macie dahier. 12. Wilhelmine Burkhardt, geb. Hofmann, 56 Jahre alt, Ehefrau von Schuhmacher Wllhelm Burkhardt zu Wetzlar. 12. Earl Schütz, 6 Jahre alt, Sohn von Gastwirih Carl Joses Schütz dahier. 12. August Ludwig Ratzel, 20 Jahre alt, Schneider von Ltnkenbeim. 13. Ludwig Bechthold, 3>/i Jahre alt, Sohn von Lud­wig Bechtold zu Wißmar. 13. Lina Franz, 41 Jahre alt, dahier. 14. Karl Holzhäußer, 7ti Jahre all, Landwtrlh dahier. 14. Wilhelm Grote, 55 Jahre alt, Landbriefträger zu Dalbert. 14. Heinrich MauS,

25. Jahre alt, Schneider von Flensungen 15. Wilhelm Earl Schultz, 49 Jahre alt, Schlosser dahier. 16. Katharina Sand, 60 Jahre alt, Wäscherin dahier 16. Wilhelm Schmidt, 1 Jahr alt, Sohn von Bergmann Wilhelm Schmidt »u Pdilippstein. Wllhelm CaSpari, 1 Jabr alt, Sohn von Bäcker Peter Ca»pari zu Wellheim. 17. Phi­lipp Pöhlmann, 43 Jahre alt, Maschinenputzer von Klein Karden

Auszug aus den Kirchenbüchern

der Stadt Gießen, «»augelischk «emeivtze.

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Matlhäusgcmetnde.

Ten 12. Mai. Dr. Ludwig Wilhelm Karl Herzog, vractischer Arzt in Berlln, und Sophie Bel'v Auguste Kempff Tochter bei ver stör denen Fabrikanten Otto Kempn in Gießen.

Den 15. Mai. Georg Emii Baum, Schuhmacher in Gießen, und Anna Katharine Herrmann, Tochter des Schäfers Konrad Herrmann In Oueck.

Den 16. Mai. Georg Karl Philipp Wagner, Psarrverwalter in Gelnhaar, und Thekla Dorothea Luise Ferber, Tochter deS Rentners Wilhelm Ferber in Gießen.

MarkuSgemeinde.

Den 16. Mai. Goidarbeiter Kail Noll zu Gießen, und Karoline Reil, Tochter deS Bäckermeisters Ludwig Keil zu Gießen.

LukaSgemeinde.

Den 12. Mai. Johannes Brodt, Juwelier zu Hanau, und Johannette Haggenmüller, Tochter deS Rentners Josef^Haggenmüller zu Gießen. «M&m

Denselben. Dr. Otto Fuhr, practilcher Arzt, und Ida Liebrich, Tochter deS verstorbenen Mechaniker- Christian Liebrich» zu Gießen.

Den 14. Mai. Heinrich Krämer, Bäckermeister zu Gießen, und Johanna Luise Mathllde Ruff, Tochter des Maschinenmeisters Gustav Ruff zu Gießen.

Johannesgemeinde.

Den 16. Mai. Carl Philipp Heinrich Martin^Becker, Schmied zu Bockenheim, und Marie Margarethe Juliane Andernach, Tochter deS SchuhmachermetsterS Carl Andernach zu Gießen.

eüafu.

M atthäuSzemetnde.

Den 13 Mai. Dem Kaufmann Adolf Welz -etne.Tochler, Lilli Luise Marte Auguste Elfe, geboren den 7. April. T

Denselben. Dem Schneider Heinrich Heinze ein Sohn, Karl Friedrich, geboren den 13 März.

Denselben. Dem Schloffer Karl Alt ein Sohn, Fritz Ludwig Heinrich Friedrich Karl Robert, geboren den 30. April.

Denselben. Dem Kupferschmied Karl Ludwig Petri ein Sohn, Christian August, geboren den 7. Februar.

Denselben. Dem Metzger H.inrich Simon eine Tochter, Mar­garethe Marie Friederike, geboren den 23. April.

Denselben. Dem SteuercommissariatS Gehilfen Karl MöbuS ein Sohn, geboren den 16. April

Den 14. Mai Ein unehelicher Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren den 22. Aprll.

Denfelben. Dem Schneider Heinrich Klee eine Tochter, Marte, geboren den 2. April.

Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Deines eine Tochter, Eleonore Anna Kathartne, geboren den 28.'j.

Denselben. Dem Stattonsasststenten Johann Georg^Giegltng eine Tochter, Karoline Auguste, geboren den 25. Februar.

MarkuSgemeinde.

Den 13. Mai. Dem Installateur Karl Schonard eine Tochter, Elsa Pauline, geboren deu 29. November 1893.

Denselben. Dem Schneider Friedrich Dührkop ein Sohn, Karl, geboren den 4. Februar.

Den 14. Mai. Dem Bäcker Johannes Peter Pfeiffer ein Sohn, Karl Hermann Paul, geboren den 9. Aprll.

Denselben. Dem Taglöhner Wilhelm Gelzenleuchter eine Tochter , Katharine, geboren ben 25. April.

Denselben. Dem Schu diener Friedrich Becker eine Tochter, Elisabeth Gertrude Emma, geboren den 16 Aprll.

LukaSgemeinde.

Den 13. Mai. Dem Oderbibliothekar Dr. Hermann Haupt ein Sohn, Cito August Hermann Helmuth, geboren den 26 März.

Denselben. Dem Schneider Robert Gärtner eine Tochter, Ottilie Anna Jofeffne, geboren den 9. April.

Den 14. Mai. Dem Restaurateur Heinrich ElgeS ein Sohn, Heinrich Karl Friedrich Hermann, geboren den 31. März.

Denselben. Dem Gärtner Heinrich Hellmann ein Sohn, Heinrich Rudolf Walther, geboren den 2. März.

Denselben. Dem PosthilfSbolen Karl Beck eine Tochter, Anna, geboren den 14. März.

JohanneSgemeinde.

Den 13. Mai. Dem Tapezier Daniel Linker ein Sohn, Friedrich Theodor Ludwig Earl, geboren den 4. April.

Denselben. Dem Spenglermeister Georg Appel ein Sohn, Georg Ludwig Frirdrich Richard Wilhelm, geboren .den 20. April.

Denfelben Dem Eisenformer Peter Setzer ein Sohn, Carl Heinrich Friedrich Johann, geboren den 2. Aprll.

Denselben. Dem BeztrkSdauauffeher Peter Senßfelder ein Sohn, Georg Ludwig, geboren den 4. April.

Denselben. Dem Kaufmann August Struck ein Sohn, Ludwig Gustav Justu» Friedrich, geboren den 2. März.

Denselben. Dem Handelsgärtner Friedrich Christian Pfeiffer eine Tochter, Maria Katharine Eiifabethe Frieda, geboren den 11. Marz.

Den 14. Mai. Dem Dachdeckermeister Johannes Prang eine Tochter, Maria Elisabethe Katharine, geboren oen 20. April.

Beerdigt.

Matthäusgemeinde.

Den 16. Mai. Karl Holzhäuser, Privatmann, all 75 Jahre, gestorben den 14. Mai.

MarkuSgemeinde.

Den 14. Mai. Dr. med. Heinrich Schellhaas, vractischer Arzt, all 37 Jahre, starb den 11. Mai zu Steinbach im TaunuS.

Den 15. Mai. August Ludwig Ratzel, Schneider dahier, Sohn des verstorbenen Landwirth» Leopold Ratzel in Linkenhettn, alt 20 Jahre, gestorben bcn 12. Mai.

Lukasgemeind e.

Den 16. Mai. Karl Schulz, Schloff x, 49 Jahre alt, starb ben 15. Mai.

Johannesgemeinbe.

Den 17. Mai. Katharine Sanb, Wäscherin, alt 60 Jahre, starb ben 16. Mai.

Die Plüschwederei und Färberei von «. Weegman» in Bielefeld, deren Erzeugnifsi sich ihrer Vorzüglichkeit und PreiS- würdigkeil halber großer Beliebtheit erfreuen, versendet ihre neue Preisliste zur Frühjahrssaifon auch an Private und verweisen wir aus da? heutige Inserat."s 1868

Witterungsanssichten

Wetterhäuschen, Südanlaae.

_______________s78.Mai, Mittags i 2 Uhr

Barometer: min. 750 mm,max.751 mm

Thermometer: , + 15°R. w + 23'R

Hygromet erstand: Gewitterbildung

19. Mai, Mo eg. 8 Uhr' mm. 748 mm, mm. 750 nun , +50R. , + llR.

Klar und trocken

Mittlerer Barometerstand bei 0» R. = 744,7 mm.

Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gewesten am 19. Mat, zwischen 11 und 12 Uhr: Master 15, Luft 13°.

Rübsamen'sche Sabeanftajt-