Ausgabe 
20.2.1894 Erstes Blatt
 
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* SranbnnfaO. Bon einem bedauerlichen Unfall wurde om vorigen SomSrag eine in der Bleichstraße wohnende Familie betroffen. Während der Mann im Geschält, die Frau in der Küche arbeitete, befanden sich die beiden Kinder allein in der Wohnstube. Das jüngere, 1 */< Jahr alr, saß auf einem Stuhle neben dem Fenster und spielte mit dem 5X/, Jahr alten Bruder. Durch plötzliches Schreien der Kinder ausgeschreckt, lief die Frau in die Stube und sand dir Gardinen, aber auch daS daneben sitzende k eine Kind in Flammen. DaS Feuer wurde von Hausbewohnern bald ge­löscht, allein das Kind ist mit schweren Brandwunden bedeckt und wird kaum mit dem Leben davonkommen. Die Ursache deS Brandes ist jedenfalls darin zu suchen, daß der ältere Knabe mit Streichhölzern spielte, eins entzündete und damit den Gardinen zu nahe kam.

Körperverletzung. Gestern Abend schlug in einer hiesigen Wirtschaft ein Droscht.nkutscher einem Soldaten, wie behaupiet wird ohne Beranloffung, rin Billardqueue auf den Kopf und verletzte ihn nicht unerheblich.

Schuldienst Nachrichten. Am 6. Januar wurde dem SchulamtSakpiranten Philipp Wilhelm Keller aus Pfeddersheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kelsterbach, Kr. Groß Gerau, am 17. Januar wurde dem Schulamisaöpiranten Ludwig Huber au8 Steinfurth eine Lehrerstelle an der Gemeindeschuie zu Nieder Florstadt, 5fr. Friedberg, au demselben Tage wurde dem Schulamts- Spiranten Julius Kl ein Han st aus Dorn Dürkheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Niedernhausen, Sfr. Dieburg, au demselben Tage wurde dem Schullehrer Jacob Hüllen zu Viernheim eine Lehrerstelle an der kathol. Schule zu Dieburg, an demselben Tage wurde dem SchulawtsaSpirantcn Adam Kadel aus Rimbach eine Lehrer­stelle an der Gemeindeschule zu Wersau, Kreis Dieburg, an demselben Tage wurde dem Schullehrer Johannes Erd­mann zu Rinderbügen die Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Sichenhausen, Kr. Scholten, an demselben Tage wurde dem SchulamtsaSpiranten Carl Heusohn auS Wenings die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-MooS, Kr. Lauterbach, am 26. Januar wurde dem Schulamts- »Spiranten Wilhelm Weitzel aus Kaichen die zweite Lehrer­ftelle an der Gemeindeschule zu Stockhausen, Kr. Lauterbach, am 31. Januar wurde dem Schullehrer Wilh. Schmidt zu Hammelbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Althetm, Kr. Dieburg, übertragen; an demselben Tage wurde der Schuloerwalter an der Realschule zu Alsfeld Gust. Herrmann zum Lehrer an dieser Anstalt, unter Belastung kl der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt; an dem­selben Tage wurde dem SchulamtsaSpiranten Peter Weber aus Brandau eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bickenbach, Sfr. Bensheim, übertragen.

* Die Gerichlsfchreiber Aspiranten des GroßherzogthumS richteten neuerdings an die Zweite Kammer eine Vorstellung wegen Aufbesserung ihrer Dienst- und Gehalts- Verhältnisse. Dieselbe nimmt Bezug auf die schon im November 1890 in derselben Angelegenheit unternommenen Schritte, berichtigt die damals bei den Kammerverhandlungen unterlaufenen Jrrthümer, schildert die ungünstigen Verhält- niffe der Petenten und schließt mit der Bitte, die Kammer «olle darauf hinwirken,daß die Hilfsgerichtsschreiber nach fünfjähriger Dtenstführung, von Absolvirung des Examens an gerechnet, zur Anstellung gelangen können; daß weitere 25 GerichtSschreiber Aspiranten als Hilssgerichtsschreiber angesteüi werden; daß der Anfangsgehalt eines Hilfsgerichts­schreibers 1700 Mk. betrage und den übrigen bet den Amts­

gerichten bkschästigten Gerichtsschreiber-Alpiranten ein Gehalt von 1200 bis 1600 Mk. zu Theil werde." An den 49 Amtsgerichten Hessens sind gegenwärtig 69 Aspiranten im Alter von dmchichnittlich 30 Jahren und mit einem Durchschnittsgebalt von 900 Mark verwendet. An den 49 Amtsgerichten fungieren zusammen 106 Richter, 3 HilfS- richter und 92 G-richtsschreiber und Hilfsgerichtsschreiber. Einer an Großh. Justizministerium abgesandten Deputation der Getichtsschreilrer Aspiranten wurde die Versicherung zu ' Tbeil, daß eine Vermehrung der decretmäßigen HilfsgerichtS- schreiberftellen in Aussicht genommen sei.

* Die Landeswaisenkaffe des Grotzherzogthnms Heffen 'chlicßt in ihrem Ver wa lt un g sb erich t lür das Jahr 1893 mit einer Einnahme von 228 770,89 Mk. und einer Ausgabe von 227 785,93 Mk. ab, so daß ein Ueberschuß von 984,96 Mk. ve'blieben ist. Im Jahre 1893 wurden ausgenommen 198 Waisen auS Starkenburg, 94 auS Oberheffen und 58 aus Rheinheffen; 181 Waisen erhielten Unterstützung. Die Ge- sammtzahl der verpflegten Waisen belief sich auf 2677.

** Die diesjährige erste Definilorialprüfung der Schulamts- Aspiranten nnb Aspirantinnen soll Montag, den 16. April, Vormittags 8 Uhr, im Gebäude der Mittelschule für Knaben (Friedrichstraße Nr. 1) in Darmstadt beginnen.

Grimberg, 16. Fcbruar. Zum Rechner des Vorschuß- und Creditvereins Grünberg ist vorläufig Herr Rentner C. Dippel vom Vorstand genannten Vereins ernannt worden.

R Altenstadt, 18. Februar. Gestern gegen Abend wurde ein hiesiges von auswärts heimkehrendes Mädchen von einem Fremden angefallen. Dem Mädchen gelang es indeß, unter Zurücklassung seines Gepäcks zu entkommen und bann den Ort zu erreichen. Die alSbald angestellten Recherchen hatten die Festnahme und Einlieferung des Thäters durch Polizeidiener Schüßler zur Folge.

Nidda, 16. Februar. Der Ortsgewerbeverein Nidda hat auf Anregung der Großh. Centralstelle für die Gewerbe in Darmstadt für dieses Frühjahr die Abhaltung einer ersten allgemeinen Gesellen prüfung anberaumt, eine Neuerung, die im Jntereffe der Vervollkommnung des Handwerks all­seitig freudig begrüßt wird. Herr Hauptlehrer Meyer an der hiesigen erweiterten Handwerkerschule nimmt die betref­fenden Anmeldungen entgegen.

Butzbach, 17. Februar. Die hiesige katholische Ge­meinde, welche bereits vor dem Griedelerthor eine sehr schöne Capelle zur Abhaltung des Gottesdienstes besitzt, soll, wie mitgetheilt wird, demnächst auch einen eigenen Geistlichen er­halten, womit dann die bis jetzt von der Pfarrei in Rocken­berg besorgten gotiesdienstlichen Handlungen auf den hiesigen Geistlichen übergehen. Für die Erbauung eines katholischen Pfarrhauses sind ebenfalls schon einleitende Schritte geschehen, indem von dem Bonifaciusverein zu Mainz in dankens- werther Weise bereits 1000 Mk. zu diesem Zwecke geschenkt worden sind.

nn Darmstadt, 17. Februar. Ein Jubiläum seltener Art beging heute der Droschkenkutscher Georg Nies dahier. Fünfzig Jahre waren gestern verfloffen, seitdem der Jubilar am 16. Februar 1844 im Hause des Kutschereibesitzers Büchler in den Dienst trat und während dieser langen Zeit seinem nicht leichten Berufe mit Lust und Liebe und ohne Unter­brechung oblag. In Wind und Wetter, bei Tag und bei Nachtzeit war der Jubilar jederzeit auf seinem Kutscherbock, um seine Fahrgäste zufrieden zu stellen und insbesondere für seinen Dienstherrn die ihm übertragenen Vertrauensfahrten,

z. B. in der 1848 er und 49 er Sturm- und Drangperiode anSzuiühren. Drm Jubilar wurde von Sr. Kgl. Hvdeit dem Großherzog die silberne Midallc mit der Ji fchntt:Für Vercienste" verliehen.

A Mainz, 18. Februar. W>e bereits telegraphisch mitgeiaeilt, hat die von der ©lobioerorbnct n - Versammlung gewählte SpeciabCornmnsion einstimmig beschloffen, den bis­herigen Beigeordneten Dr. Gaßner als Bürge'meister in Vorschlag zu bringen. Außer Dr. Gaßner wa.en noch sieben Meldungen eingelaufen, darunter jedoch eine, die nur mit Vorbehalt gemacht war, weshalb der Name des betreffenden Bewerbers nicht öffentlich genannt wurde. Die Namen der übrigen Reflectanten sind folgende: Dr. von Wurmb In Schöneberg bei Berlin (Jurist), Baumspector V ves in Berlin, Dr. Stiefe in Zudem im Elsaß (Jurist), Reg erung^-Bau- meister Hausen in Hannover, Bürgermeister Hesse in Meerane in Sachsen, und Bürgermeister Tüessing in Tilsit. Nach eingehender Prüfung der Offenen, die mehrere Stunden in Anspruch nahm, kam die Commission zu dem Beschluß, den Stadtverordneten die Wahl deS Dr. Gaßner zu empfehlen. Eine Anzahl der übrigen Bewerber konnte keinerlei practische Thätigkeit im Verwaltungsdienst nachweisen, weshalb dieselben nicht berücksichtigt wurden. Dagegen waren drei Bewerbungen recht beachienswerth, die allerdings nach Ansicht der Com- mi'sion vor Dr. Gaßner keinen Vorzug Haden, da dieser Be­werber ebenso wie jene eine langjährige bewährte Thätigkeit im Verwaltungsdienst bethätigt hat. Nächst Dr. Gaßner batte Bürgermeister Thessing in Tilsit die größte Aussicht. Dr. Gaßner, der jetzt sicher als Bürgermeister zu beti achten ist, entstammt einer gut katholischen Mainzer Familie, ist aber selbst bis jetzt wenig politisch in die Oeffentlichkeit ge­treten. Die Wahl des Bürgermeisters von Mainz findet, da die Commission ihre Vorschläge gemacht, nunmehr den 24. d. M. statt und wird ohne jeden Zweifel der seitherige Beigeordnete Dr. Gaßner als Stadtoberhaupt von Mainz aus der Urne hervorgehen. Bezüglich des Pc sionlrungS- Modus einigte sich die Stadtverordneten-Commi sion dahin, die Pensionirung nach der Dienstpragmatik der städtischen Beamten zu regeln. Danach werden nach fünf Jahren 40 pCt. des pensionsfähigen Gehaltes bewilligt, für weitere fünf Jahre pro Jahr 2 pCt. und für die folgenden zwanzig Jahre je 1 pCt. mehr pro Jahr. Nach zwölfjähriger Thätig­keit bezieht der Bürgermeister demnach 6650 Mark und nach dreißig Dienfljahren 8300 Mark Pension. Die verflossenen Spätsommer hier stattgehabte internationale Ausstellung für Bäckerei, Condltorei rc. rc. hat, wie jetzt erst bekannt wird, ein nennenswerthes Deficit zurückgelassen. Um das­selbe zu beseitigen, hat sich der Ausstellungs-Vorstand nun­mehr mit der Bitte an die Stadt gewendet, die Miethe für dieStadthalle" (in derselben sand die Ausstellung statt) zu erlassen.

Schifssnaeh richten.

Der DampferIllinois" derRed Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 16. Februar wohlbehalten in Philadelphia angekommen.

Verkehr, £anb* und Volkrrvirthschaft,

vrünberg, 17. Februar. Fruchtpreise. Wetzen JL 14.70, Korn JL 14.20, Gerste X 14.00. Hafer X 16,60, Eibfen JL 23,00, Linfen 00,00, Wicken Jt 00,00, Lein 00,00, Kartoffeln JC 00,00, Samen oN. 00,00.

TttrehttcheAnzergen der evang. Gemeinde.

Bibelstunde am Mo ntag den 19. Februar, Abends 8 Uhr Marcus Cap 11, von VerS 27 an: Die Vollmacht Christi. Pfarrer Dr. Nau mann

Submission.

Für die chirurgisch-ophthalmologische Universitäts klinik sollen pro 1894/96 «uf dem Wege der Submission ver­geben werden:

1. Die Lieferung von: Backwaaren, Fleischwaaren, Specereiwaaren, sogen. Verbrauche-Gegenständen

(Bürstenwaaren, Putzlumpen- r-ug rc.),

Milch,

Butter und Eier, Bier, Eis und

Schreibmaterialien,

2. Das Reinigen der Wäsche für das Dienstpersonal,

3. Das Reinigen der Oefen undHerde,

4. Tas Reinigen der Senkgruben und das Fortschaffen des Kehrichts rc.,'

6. Die Abgabe von Knochen und Gespül,

6. Die Abgabe von leeren Flaschen, 7. Die Unterhaltung des Gartens.

Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau offen. [1442

Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 5. März d. Js., Mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben.

Gießen, den 16. Februar 1894. Großh. Verwaltungs - Direktion der chirurg.-ophtalm. Univ.-Klinik.

Bose. Vosfius.

Bekanntmachung.

Vom 1. März d. I. ab verkehrt der jetzt um 5<o <8orm. von Fried­berg fahrende Zug 407 wie folgt: Ab Friedberg Vorm. 4££, Gießen 5££ bis 550, an Marburg 636.

Vom gleichen Zeitpunkte verkehrt der Zug 402 wieder an allen Werktagen und zwar ab Friedberg Vorm. 432, an Frankfurt 543 und hält neu in Okarben (ab 452).

Montags beginnt derselbe in Butzbach (ab Vorm. 402. Der nur Montags verkehrende Zug 412 ButzbachFriedberg (ab Butzbach Vorm. 413) fällt vom genannten Tage ab aus.

Der jetzt nur Montags verkehrende Zug 270, ab Friedberg Vorm.

442, in Hanau-Ost 539 verkehrt vom 1. März ab an allen Wochentagen.

Die Zeiten für die Zwischenstationen sind aus dem Aushang-Fahr­plane ersichtlich.

Hannover, den 17. Februar 1894.

_____________________Königliche Eisenbahn Direction._________________1451

Holzverfteigerung.

Dienstag den 27. Fcbr. d. I., werden im District Laubachs, köpf bei Geilshausen versteigert:

Scheiter rm 697 Buchen, 10 Eichen, 3 Nadelholz; Knüppel rm 116 Buchen, 12 Eichen; Reisig rm 667 Buchen, 2 Eichen; Stöcke rm 137 Buchen, 4 Eichen.

Zusammenkunft Vormittags neun Uhr int. Holzschlag bei Holz Nr. 1333 an der Ämbachswiese.

Grünberg, den 17. Februar 1894.

Großh. Oberförsterei Grünberg.

1437] Schober.

Oscar Höpfners

Institut für Orthopädie, schwedische Heil­gymnastik und Massage-Kuren

nach ärztlicher Verordnung. Damen-Behandlung. Auch Behandlung im Hause des Patienten. Unbemittelte frei. [362 Anmeldezeit von 911 Uhr Vorm.: GiessenHotel zum Rappen, 1. Etage, Zimmer Nr. 27.

Sommer-Saison: Bad-NauheimVilla Hopfner.

Ladung.

1) Karl Kahn, geboren zu Naun- heim, Hinterlahnkreis, am 4. August; 1862, zuletzt wohnhaft in Gießen, | Schuhmacher, evangelisch,

2) Paul Loth, geboren zu Kloßau,; Kreis Carthaus, am 27. Sep­tember 1858, zuletzt wohnhaft in Gießen, Schloffer, evangelisch,

3) Heinrich Simon, geboren zu Lollar, Kreis Gießen, am 2. März 1871, zuletzt wohnhaft daselbst, Schneider, evangelisch,

4) Konrad Anton Wentzel, geboren zu Lang - Göns, Kreis Gießen, am 26. December 1859, zuletzt wohnhaft daselbst, Dienst- knecht, evangelisch,

werden beschuldigt,

zu Nr. 1) als Wehrmann der Landwehr I. Aufgebots ohne Er- laubniß ausgewandert zu fein,

zu Nr. 3) als Ersatzreservist ohne Erlaubniß ausgewandert zu fein,

zu Nr. 2) und 4) als Wehrleute der Landwehr II. Aufgebots aus- gewandert feien, ohne von der bevor­stehenden Auswanderung der Milttür- behörde Anzeige erstattet zu haben,

Uebertretung gegen § 360 pos. 3 des Strafgesetzbuchs.

zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Gießen, den 16. Februar 1894. Der Großherzogliche Amtsanwalt.

I. V.:

Wolff. 1441

Holzversteigerung.

Die am 14. d. M. stattgehabte Holzversteigerung im Grüninger Markwald ist genehmigt.

Es sollen noch Montag den 566. d. M., von Morgens 9 Uhr an daselbst versteigert werden:

20 fm Kiefern- u. Fichten-Bauholz, 100 Stück Eichen- und Fichten-Derd- stangen,

30 rm Nadel Nutzknüppel (3 m lg.), sowie eine Quantität Buchen-, Eichen- und Nadel-Brennholz. DieZusammen- kunft ist am Fußpfad von Grüningen nach Garbenteich.

Grüningen, 18. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Grüningen.

Gilbert. 1463

Mittwoch, 21. Februar,

Nachmittags 2 Uhr

werden im Bieker'fchen Saale N u« ftabt auf Anstehen der Firma Gebe. Wtndecker dahier und aus Grund Handels- gesetzlicher Bestimmungen 100 Kistchen Cigari er» gegen Baarzahlung versteigert.

Ferner noch:

3 Hängelampen (für Wirthe), eine Parthie Wein- und Biergläser, Wein- unb Bierflaschen, 1 Regulator und 1 Puttchen.

Die Versteigerung findet bestimmt

«eitzler, Gerichtsvollzieher.

Dieselben werden aus

Hreitag den 4. Mai 1894, Vormittags 8V2 Uhr, vor das Großherzogl. Schöffengericht Gießen zur Hauptoerhandlung geladen.

Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach $ 472 der Strafproceßordnung von

dem Großherzogl. Bezirks-Commando i 1460