1894
Sonntag den 19. August
Erstes Blatt
Nr. 193
Amts- und Anzeigeblntt für den Tkreis Gieren.
chratisöeikage: chießener Jamikienbtätter.
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Hum 16. Hrrbanösftst Kess. Meiw. Ueucrwehren
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Uefl-Kruß.
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Seib willkommen aus ber Ferne Deutsche Brüber, seib gegrüßt! Immer enger sich bas Bünbniß Um bie Feuerwehren schließt! Ja Kamerabeil, seib willkommen, (Eilt zum schönen Fest herbei; In ben Augen glänzt bie Freube, All' bie Herzen athmen frei!
Stets bereit als treue Hüter, Wenn bie Sturmesglocke ruft, Unb bie Feuersäule flackert Unheilkünbenb burch bie Luft! Schützet muthig, rasch entschlossen, Hab unb Gut unb Weib unb Kinb, Wenn bie Flammen hochauf lobern, Jäh gepeitscht von Sturm unb Winb! —
Drum sei bei dem schönen Feste Feuerwehr bein froh gebucht, Reichst bu boch zu jeber Stunbe, Deine Hanb bei Tag unb Nacht. — Deinem Streben, beinern Ringen Sei stets Lob unb preis gefanbt; — 2110$’ es reiche Früchte tragen Ueberall im Vaterlanb! —
(Euer männlich-ebles Streben Sei gepriesen immerbar;
Reicht ja stets bie Hanb zur Hülfe In ben Stunben ber Gefahr. Schonet nicht bas eigne Leben, Stürzt selbst in ben Flammentob, Wenn in Angst unb taufenb Schrecken Uns umzüngelt Feuersnoth!
Die Siebener Aamitien vlätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt.
1
Der
Hießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de» Montag».
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr.
Möchten Euch bie kurzen Stunben
Hier in Gießen hocherfreu'n,
Unb am Schluß bei Eurem Scheiben
Euch noch unvergeßlich fein!--
Dann lebt wohl, auf Wiebersehen,
Bleib bie Freunbschaft uns Gewähr, Unb ber Wahlspruch mög' Euch leiten: „Gott zur Ehr', bes Nächsten Wehrl"
Tbeodor £005 sen. f
Vierteljähriger AvonnementrpreiA: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn.
Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg.
Redaction, Expedition und Druckerei:
Kchulstrahe -Hr.7. Fernsprecher 51.
Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
(<)ießencr Anzeiger
Keneral-Anzeiger.
wv Ehr, -es Nächsten wehr! Akit diesem schönen Feuerwehrspruche rufen wir allen Feuer- mehren, die heute in unserem Gießen einziehen, ein herzliches willkommen entgegen. Alles, was seit Wochen die mit den Vorbereitungen zum 16. verbandsfeste betrauten Männer gethan, von Allem, was die gastliche Einwohnerschaft Gießens bisher in Erwartung des Erscheinens einer großen Anzahl lieber Gaste sremig bewegt, soll Luch bei Eurer Ankunft und während Eures Aufenthalts in unseren Mauern aufrichtigen Herzens gebo en werden. Die Feststadt Gießen weiß die seltene Ehre, die Ihr durch Euer so zahlreiches Erscheinen ihr zu The, werden laßt, hoch zu schätzen, sie hegt nur den einen Wunsch, daß es Luch bei uns recht gut gefallen möge. Möge 3br Alle, die Zhr aus allen Gauen unseres Vaterlandes erschienen seid, ben Eindruck gewinnen und behalten, daß Gießens Bürgerschaft durchdrungen ist von dem Gefühl der Dankbarkeit für die Feuerwehr, daß sie zu würdigen versteht das edle Werk der Nächstenliebe, die Gpferwilligkeit jedes einzelnen von Euch. Darum nochmals. Herzlich willkommen in Gietzcnr
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