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Siernetfel von Lauda, wurde heute vom Schwurgericht wegen Anstiftung zum Meineid (er hatte eines seiner Dienstmädchen veranlaßt, in einem wegen Vergehens gegen die Seucheordnung gegen ihn eingeleiteten Verfahren einen Falscheid zu schwören) zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten ver- urtheilt. Obwohl er 50000 Mark Caution auf der Stelle hinterlegen wollte, wurde Fortdauer der Haft beschlossen.
Ms. NiederMarsberg, 17. Januar. Auf dem hiesigen Bahnhofe fand gestern Nachmittag kurz vor Ankunft des fälligen Kasseler Personenzuges um 5 Uhr eine förmliche Schlacht zwischen Weißen und Schwarzen statt, sodaß unser sonst so friedliches Städtchen in nicht geringe Aufregung versetzt wurde. Eine größere Negergesellschaft aus Ostasrika, die unter Führung eines Impresario gegenwärtig Hessen und Westfalen bereist, um sich in ihren heimathlichen Sitten, Kämpfen und Gesängen rc. zu produciren, hatte auch hier Vorstellung gegeben und sehr gute Geschäfte gemacht. Die Schwarzen der Truppe, sechs Männer und mehrere Weiber, hatten nur spirituöse Getränke erhalten und waren davon betrunken geworden, worauf sie über die Stränge schlugen, Niemanden gehorchen wollten und sich in des Wortes voller Bedeutung „wie ein Wilder geberdeten". Da sie nun mit dem Personenzuge von Kasiel nach Arnsberg weiterfahren wollten, so trafen sie in dem überfüllten Wartesaal 4. Klasse mit einer großen Anzahl Arbeitsleuke aus der Stadt und Umgegend zusammen. Die Schwarzen fangen Händel an, die anwesenden „Bleichgesichter", darunter mehrere handfeste westfälische Metzger und Oeconomen, Leute, die unter der Waffe gedient haben, verstehen keinen Spaß, die Neger werden kampfesmuthig und ziehen ihre Säbel, Messer re. und hauen wüthend um sich, sodaß Blut fließt. Die Westfalen schlagen mit ihren derben Knotenstöcken dazwischen, hauen mit Biergläsern um sich, sodaß auch mehrere von den Schwarzen blutende Wunden erhalten und nun entsteht unter dem fürchterlichen Gcschreie und Gejohle der weißen und schwarzen Weiber rin blutiges Handgemenge, ein förmlicher Kampf, bei dem es blutige Köpfe in Menge setzte. Als der Zug einläuft, pflanzt sich die Schlägerei auf den Bahnsteig hinaus, doch nun naht Hülse in dem Zugpersonal. Unter Aufgebot der Ortspolizei, Gendarmen und Bahnbeamten gelingt es, die Schwarzen zu bändigen und ihnen die Waffen abzunehmen. Der Zug muß Ve Stunde halten. Die Schläger und die Geschlagenen werden sestgenommen und von der Polizei abgeführt. Mehrere Personen, auch einige von der Truppe, sollen schwere Verletzungen am Kopfe davongetragen haben. Der Bahnsteig wie Wartesaal wies größere Blutlachen auf. Die gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet. Der Vorfall erregt natürlich Aussehen.
*Wie es in Chicago aussieht, das zeigt nachstehende Stelle ^us einem dem „Votgtländ. Anzeiger" zur Verfügung gestellten Privatbrief, den ein schon seit zwölf Jahren in Chicago ivetlender Deutscher an seinen Bruder in Tannenbergsthal bei Jägersgrün gerichtet hat: Das Geschäft 'liegt in den ganzen Bereinigten Staaten sehr darnieder, ich habe, seitdem ich dieses Land zu meiner Heimath machte, noch keine traurigeren Zeiten mitgemacht, als wie gerade jetzt. Die meisten Fabriken haben ihren Betrieb eingestellt- gegenwärtig lausen 115000 Menschen ohne Beschäftigung hier herum mb "zwar allein in Chicago,' von den 115 000 Mann
haben 20000 keine Unterkunft, ich meine kein Bett und keinen Cent Geld. Unser Rathhaus beherbergt jede Nacht gegen 2000 Mann, welche sich auf das steinerne Pflaster legen, um nur einigermaßen vor der großen Kälte, die hier herrscht, geschützt zu sein. Es ist also mit einem Wort eine Hungers« notfj ausgebrochen, wie sie Amerika noch niemals gesehen hat: leider find jetzt auch keine Aussichten vorhanden, daß die Zeiten besser werden. Die Detailgeschäfte haben fast gar nichts zu tbun, dieselben haben einen großen Theil ihrer Commis entlassen, die nun gleichfalls ohne Arbeit und hungrig Herumlaufen. Dazu kommt noch, daß man gegenwärtig seines Lebens auf der Straße nicht mehr sicher ist, die Stellenlosen halten Dich mit gespanntem Revolver auf offener Straße an und verlangen: „Geld oder das Leben!" Ihr habt auf alle Fälle in den deutschen Zeitungen davon gelesen, daß Einbruch, Mord und Todtschlag hier jeden Tag vorkommt. Bor einigen Tagen hat sich zwischen 2 und 3 Uhr früh in einer Wirtschaft Folgendes zugetragen: In der sehr seinen Wirtschaft saßen zwölf Gäste- auf einmal kamen vier Kerle herein, bewaffnet bis an den Hals. Zwei von ihnen begaben sich an die Tische, wo die 12 Gäste saßen und verlangten bereit Geld- einer von den Kerlen bewachte die Thür und einer hielt dem Wirth den Revolver vor die Nase und nahm die Kasse an sich. Erst nachdem die Kerle die sämmtlichen Leute ausgeplündert hatten, verließen sie das Local.
* Ein schmerzlich getrübtes Weihnachtsfest war dasjenige im Pfarrhause zu Wil tschau (Kreis Breslau.) Zwei herzerschütternde Anzeigen geben hierüber Auskunft. Dieselben lauten: „Am zweiten Weihnachtsfeiertag nahm der liebe Gott drei unserer Lieblinge, Martin, Sophiechen und Liefe!, nach schwerer Diphtheritis >u sich." — „Heute Vormittag folgte unser kleiner Erich seinen drei Geschwistern in die Ewigkeit nach. Wiltschau, den 29. December 1893. Pastor Hohenthal."
* Don einem eigentümlichen Wachvergehen weiß das „Straßb. Tgbl." zu berichten. Ein Soldat des Infanterie- Regiments Nr. 143, der bei dem Fort Bosse in der Nähe von Kehl Wache zu stehen hatte, suchte sich die Langweile des Wachdienstes damit zu vertreiben, daß er Schlittschuh lief. Er wurde von dem Offizier der Ronde betroffen, arretirt, und wird nun fern von Madrid Gelegenheit erhalten, über die Unverträglichkeit von Eissport und Wachedienst nach- zudenken.
* Eine Schneeschmelzmaschine. Um das kostspielige Reinigen der städtischen Straßen durch Zusammenkehren und Abfuhr zu sparen, ist nach dem „Amerikan Maschinist" zu Paterson von einer Gesellschaft eine Schneeschmelzmaschine in betrieb gesetzt worden, die in schneereichen Wintern vielleicht auch in Deutschland eingeführt zu werden verdient. Die Maschine steht aus vier Rädern, hat vorn einen Kessel für das als Brennmaterial verwendete Petroleum und in der Mitte einen Dampfkessel nebst Dampfmaschine, letztere soll einen Blaser bewegen. Hinten befindet sich die Schmelz, kammer. Das Verfahren ist folgendes: Der Dampf wird in den Boden des Petroleumkessels geleitet und verwandelt einen Theil desselben in Gas. Dieses steigt in den Sepa- rator, von wo es zu besonderen Brennern in den Ofen des Dampfkessels geführt und angezündet wird. Dadurch steigt der Dampfdruck sofort bedeutend. Hat er 60 Pfund Druck erreicht, so wird die Maschine angelassen und der Blaser in
Bewegung gesetzt. Dieser treibt Luft, davon einen Theil zu den Brennern im Ofen, so daß diese mit starken Flammen brennen und der Dampfdruck während des ganzen Ganges der Maschine sich aus 100 Pfund und darüber erhöht. Ist das erreicht, so werden Ventile geöffnet und Gas, sowie Luft zu den 21 Brennern am Boden der Schmelzkammer gedrückt und diese dort angezündet. Heber den Brennern befinden sich Gitter, um Schnee und EiS zu halten, aber doch in Berührung mit den Flammen zu bringen. Das Schmelzen geht sehr rasch vor sich und das erzeugte Waffer wird in einen Behälter von dort in die Rinnsteine oder Abflußcanäle der Straße geleitet.
Literatur und Kunft.
— Dom rollende« Flügelrad. Darstellung der Technik des heutigen Eisenbahnwesens. Non A. o. Schwetger- Lerchenfeld. Mit 300Abbildungen. In 25 Lieferungen a 50 Pf. (A. Hartlebens Verlag tn Wien.) Bisher sind fünf Lieferungen erschienen. Die gelungene Idee, welche in diesem Werke verkörpert und im ersten Hefte tn anziehender Weise dem Leser audeinander- gesetzt ist, tritt tn den nunmehr erschienenen weiteren Lieferungen (2 bis 5) immer greifbarer hervor. Mit einer Geläufigkeit, der daS Talent des Verfassers im hohem Maße zu Gute kommt, werden die trockensten eisenbahntechnischen Themen dem Leser schmackhaft gemacht, wodurch die von großer Sachkmntniß zeigenden Ausführungen zu einer anziehenden fieetüre sich gestalten. Die Eintheilung der Eisenbahnen nach Maßgabe der ihnen zufallenden Aufgabe und nach dem Grade ihrer Leistungsfähigkeit, ferner der Unterbau mit seinen drei Hauptmomenten, als Erdbau, Tunnel- und Brückenbau, bieten des Interessanten in reicher Abwechslung. Besonders hervorzuheben ist die große Zahl von Abbildungen, darunter die schönen Vollbilder, welche das Verständniß des Textes wesentlich erleichtern. Wir dürfen es getrost sagen, daß tn so vollendeter Weise das Eisenbahnwesen zu populartstren bisher noch nicht versucht worden ist. Die allgemeine Theilnahme, welche die berufenen Kreise dem Unternehmen schenkten, fetzten den Verfasser in die Lage, mit den denkbar reichsten Mitteln zu arbeiten, was sowohl im Texte als tn dem vortrefflichen Jllustrationsmateriale zum Ausdruck kommt. V
Verkehr, CanO* rrnd Volkswirthschaft.
Limburg, 17. Januar. Fruchtmarkt. Rother Wetzen JL 12.15, weißer Weizen 00.00, Korn 10.05, Gerste JL 8.50, Hafer 7.25.
Frankfurter Stadttheater.
Der Andrang zu der ersten Vorstellung der berühmten italienischen Schauspielerin Eleonore Düse, mit ihrer italienischen Gesellschaft im Frankfurter Schauspielhause, ist ein so großer, daß sämmtliche Sitze für die erste Vorstellung schon einen Tag vorher vergriffen waren. Es empfiehlt sich daher, für die auswärtigen Besucher, welche einer der noch stattfindenden Gastvorstellungen der italienischen Künstlerin beiwohnen wollen (Freitag den 19. „Heimath", Samstag den 20. „Fedora" und Montag den 22. Abschieds - Vorstellung „Cavalleria. TUBticana“ und „Locandiera)" so frühzeitig als möglich ihre Bestellungen an die Kasse des Schauspielhauses zu richten, wo alle Anmeldungen und Anfragen, pünktlichst erledigt werden.
«ottteHienR btt israelitischen Keligionsgesellschaft.
Freitag Abend 43° Uhr, Samstag Vormittag 8“ Uhr, Samstag Nachmittag 3°° Uhr, Samstag Abend 5<° Uhr.
f L W] direkt auS der Fabrik also auS erster Hand v
von Elten & Keussen, Crefeld, V Jl I lll IIII IIIII io jedem Maaß zu beziehen. Man verlange v ff ▼ Muster mit Angabe deü Gewünschten.
Wobiliarversteigerung.
Dienstag den 23. und wenn nöthig Mittwoch den 24. d. M. versteigere ich Ederstraße Nr. 7 dahier folgende Mobiliar-Gegenstände:
Tische, Stühle, Betten, Com- moden, Sopha, Schul- und Lehrbücher , Büchergestell, Spiegel, Bilder, Taschen- und Wanduhr, Weißzeug, Küchengeräthe in Porzellan und Zinn, Waschbütten und sonstiges Haus- und Küchengeräthe.
540] I. A.:
Schneider, Taxator.
Aeilgeöotenes.
Heute: Schellfische.
561 Emil Orbig.
549] Guter Prio - Mtttagg- und «hendtisch. Adr. d. d. Eexped. d. Bl-
Holzversteigerung
im Villingener Gemeiudewald.
Montag den 22. d. Mts. werden in den Districten Borgelberg und Langenberg, in ersterem anfangend, versteigert:
1. 96 StückEichenstämme von 40 bis 73 cm Durchmesser und 5 bis 8 m Länge, mit 61,80 cbin, zu Werk- und Schnittholz für Schreiner und Glaser geeignet.
2. 60 Stück Eichenabschnitte mit 15,09 cbm.
3. 3 Stück Hainbuchenstämme mit 0,88 cbm.
4. 25 Stück Eichenderbstangen mit 1,18 cbm.
Dienstag den 23. d. Mts. werden in dem Distrikt Rothe versteigert :
1.351 Stück Fichtenstämme mit 134,09 cbm.
2. 144 Stück Fichtenderbstangen mit 15,56 cbm.
Der Anfang ist jedesmal Vormittags 10 Uhr.
Die Zusammenkunft im Ort.
Villingen, den 17.Januar 1894. Großherz. Bürgermeisterei Villingen. 553 Koch.
Holzverfteigerung
in der Ireiherriichen Obersörsterei Rabenau.
Es werden versteigert, Donnerstag, den 25. Januar Vormittags 9 Uhr in der Kliebe'schen Wirthschaft zu Londorf aus den Districten Noll 2 a, Noll 3 und Lemberg.
Stämme: 7 Fichten von 25—28 cm m. D. bis zu 19 m lang ----- 6,23 fm. Scheiter Nm: Buche 74 I. Klaffe. 8 II. Kl. Nadelholz 30 II. Kl. Knüppel Rm: Buche 276 I. Kl., 36 II. Kl. Nadelholz 164 I. Kl. 72 II. Kl.
Reisig Rm: Buche 173, Nadelholz 748. Stöcke Rm: Buche 40 I. Kl. 2 II. Kl. Nadelholz 10 I. Kl., 2 II. Kl.
Nähere Auskunft ertheilt Forstwart Leyerer zu Odenhausen. Papiermühle, den 17. Januar 1894.
Freiherrliche Oberförsterei Rabenau.
Schlotterer. 546
Der Oberförster: Frhr- Spiegel.
572
Prima Hammelfleisch lyrA, SdlcUflfdlt
Keule bis zu 18 Pfd. schwer, empfiehl UJV
Bekanntmachung.
Die Holzversteigerung vom 16. Januar ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Dienstag den 23. d. M- ab auf Freiherr!. Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Ueberweisung und erster Fahrtag: Mittwoch den 24. Januar.
Holmverkauf
in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf.
L. Dienstag de« 3». d. Mt»., Bonn. 9 Uhr, im Kahlert'schen ©oft« 'U§ zu Krofdorf aus dem Schutzbez. «rofdorfr
Distrikt 18a (Urenzschlüge). Eiche 8 rm Reiser, Buche 80 rm Scheit, 3 rm Knüppel, 165 rm. Reiser. Distr. 23a. o. (vnchwaid) Eiche 43 Nutz- Hlz-Stangen, 3 rm Scheit, 2 rm Knüppel, 104 rm Reiser Buche« 65 rm Schert, 74 rm Knüppel, 3 rm Stockholz, 1004 rm. Reifer. Distr. 1 <Wetten« berg). Kiefer« 4 rm Knüppel, 263 rm Reiser- Dtstr. 2 (Korst) Eiche 6 Stamme — 8 km, 1 rm Nutzholz, 27 rm. Reiser; Nadelholz etwa 800 Stämme und Derbholzstangen — 80 fm, 2 rm Knüppel, 105 rm. Reiser-
_ _ H Dienstag den 30. d. Mts., Vorm. 9 Uhr, im Weißbr od'schen Sasthause zu Salzböden:
1. aus dem Echutzb. WaldhauS. Dtstr. 56 (Brandfläche im Lindenschied). Eiche 1 rm Knüppel, 10 rm Reiser; Buche 3 rm Knüppel, 80 rm Reiser. Distr. 57 a. Buche 73 rm Scheit. 6 rm Knüppel, 75 rm. Reiser. Dtstr. 58 (Ltndenfchted). Eiche 33 rm anbrüchiges Scheit; Buche 369 rm Scheit, 34 rm Knüppel, 13 rm Stockholz, 432 rm Reiser-
n. aus dem Schutzb. GalzbSden, Distr. 76 und 79 (Hardt). Eiche 1 rm Knüppel, 7 rm Stockholz, 237 rm Reiser; Buche 20 rm Scheit, 39 rm Knüppel, 477 rm Reiser.
Die in den obengenannten Schuhbezirken zum Einschläge gelangten, für den 'Zroßhandel geeigneten JEichen- und Buchen-Stämme, sowie größere viengen Eichen - Küfer- und Glaserholz und Eichen- und Kiefern-Grubenholz werden gelegentlich eines im Monat März d. I. in ließen stattfindenden größeren Nutzholzverkaufstermins zum Ausgebot kommen.
Krofdorf, 17- Januar 1894.
558] Metzger Rosenbaum.
Papiermühle, den 17. Januar 1894. > Freiherrliche Oberförsterei Rabenau, eingetroffen bei [432] Je Schulhof. 545] Schlotterer.
Dienstag den 23. I. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Rödgen nachbenannte Arbeiten und Liefe
rungen öffentlich in den Accord ge
geben werden und zwar:
veranschlagt zu
Erdarbeiten 196 je. 95
Basaltsteinlieferung 327 „ 50 „
Kieslieferung 45 „ — „
Chaussirungsarbeiten 46 „ 95 „
Bewahren von Cement-
röhren 8 „ 10 „
Maurerarbeiten 62 ,, 78 „
Steinhauerarbeiten 68 „ 58 „ Gießen, den 17. Januar 1894. Der Bez. - Bauaufseher.
551 Senßf elder.
Brennholz- Versteigerung in ttnUttdungk» h. Statt Hungen.
Zur Versteigerung kommen: Donnerstag den 25. Januar l. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, ^im Distritt Buchwald:
386,8 rm Buchen- u.Eichen-Scheiter, 86,4 „ „ „ „ -Knüppel,
321 „ „ „ „ -Reisig,
114,8 „ „ „ „ -Stöcke.
Zusammenkunft und Anfang an der Chaussee von Hungen nach Villingen.
Hungen, den 16. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Hungen.
Butftron. 542
571] Samstag den 20. Januar 1894 Nachm. 2 Uhr tn der Bramm'fchen Hofraithe iu Gießen werden gegen Baar- zahlung öffenllich versteigert:
1 Sovha, 1 Kleiderschrank, 1 Sessel und 2 Koffer.
»ersteige*««- bestimmt.
Engel, Gerichtsvollzieher.
585] Fast neuer Dame«« Masken- anrng zu oerk. Ederstr. 6, Nebenhaus.
Versteigerung von Bauarbeiten.
Mittwoch den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, will der Unterzeichnete in der Heß'schen Wirthschaft dahier folgende Arbeiten zwecks Erbauung einer Scheuer ver- accordiren:
1) Mauerarbeit taxirt zu 950
2) Dachdeckerarbeit „
3) Zimmerarbeit „
4) Schreinerarbeit „
5) Schmiedearbeit „
6) Glaserarbeit „
7) Anstreicherarbeit „
8) Pflasterarbeit ,.
9) Cementarbeit „
10) Anfuhr von Mauersteinen „
„ 180 „ „ 350 „ , 270 „ „ no „ „ 10 n w 80 ,, // 50 " /, 40 „
„ 370 „
Münster, am 17. Jannar 1894.
552 Georg Heft.


