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sich bei beiden Diehgattungm gleich lebhaft; wurden für das Rind- * vieh recht hohe Preise bezahlt, so zeigten auch diejenigen sür Jung­schweine eine bemerken-werthe Steigerung. Trotz der groben An- Sebots wurde hier, da ebenso groß die Nachfrage, alles abzesetzt.

luf dem Schweinemarkt zeigte es sich augenscheinlich, daß unsere Laadwirthe bestrebt find, der im Preise tief gesunkenen Frucht durch Schweinematt eine bessere Verwerlhung zu geben, was sehr i tchtig ist. Für Jungschweine zweiter Qualität bezahlte man 40 bis 45 und 45 bis 50 Mk.> für solche erster Qualität per Paar 50 bis 55 und 55 bis 60 Mk. Die Etnlegeschwetne waren im Verhültnitz etwas billiger, das Paar galt im Durchschnitt 80 bis 90 und 90 bis 100 Mk. Der Krämermarkt war stark besucht und die Nachfrage nach Wtnterarttkeln trotz dedFrühjahrSwetiers" hervortretend.

LebanSversicherungS-Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 (alte Leipziger). Es sind vom 1. Januar diS Ende October 1894 5242 Versicherungen über 36623500 Mk. beantragt worden, 463 Versicherungen über 3 266 560 Mk. mehr als im gleichen Zeiträume des Vorjahres. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 638 Mitglieder, die mit 4 131 400 Mk. versichert waren. Der Verflcherungsbestand stellte sich Ende October 1894 auf 61 200 Personen mit 425 Millionen Mark Versicherungs­summe, daS Vermögen auf 121 Millionen Mark. Für fällig gewordene S^-rficherunftSsummen sind bis jetzt auSgezahlt 83 Millionen Mark, a d Dividenden an die Versicherten gewährt 41 Millionen Mark; Dividendenreserven in Höbe von 20 Millionen Mark liegen zur weiteren Vertheilung an die Versicherten bereit. Bei der allen Leipziger Gesell­schaft, die eine reine Gegenseitigkeitsanstalt ist, fließen alle Ueberschüsse den Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als fünf Jahre bestehenden Versicherungen im laufenden Jahre 42pCl. der ordentlichen Jabresprämte und bei abgekürzten Ver­sicherungen außerdem l>/,pCt. der Summe der gezahlten Zusatz- p'ämien, waS mit Rücksicht auf anderweite Auslastungen über diesen Punkt hier ausdrücklich hervorgehoben werden mag. Würde eine D vidende auf die Zusatzprämie nicht gezahlt, so wäre der Divt- dendensatz auf die ordentliche Jahresprämie noch wefenllich höher als 42 pEt.____________________________________________________________

Arrszrrg <ms den Stanfcesamtsregiftern

der Stadt Gieße«.

vrrfgedots.

November : 12. Johs. Wilhelm Hanschuh, Bergmann zu Schalke, mit Anna Katharina Ortwein daselbst. 14. Ernst Hermann Becker, Schriftsetzer zu Münster i. W, mit Johannetle Hermine Georgine WilhUmtne Loos von hier. 15. Earl August Paul Roscher, Spengler iu Frankfurt a. M., mit Catharine Pfeifferling daselbst. 15. Heinrich Bäcker, Taglöhner zu Allendorf a. d. L., mit Luise Viehmann daselbst.

November: 10 Ludwig Peter Btngel, Packer dahier, mit Marie Margarethe Henrich von Eich. 14. Konrad Balser, Taglöhner dabier, mit Anna Maria Geiß von Sellnrod. 14. Joh. Gg. Kraft, Metzger und Wtrtb dahier, mit Marie Schrimpf von Heblos. 14 Heinrich Jericho, Meier zu Rieder-Gemünden, mit Helene Katharine Emilie Henkel Hierselbst. 15. Michael Kreiling, Kaufmann dahier, mit Elisabeth Jungblut hierseldst. 16. Ernst Ferdinand Heß, Vice­feldwebel dahier, mit Hermine Muller von Wetzlar. 16. Heinrich August Hermann Müller, Schneider dahier, mit Lina Maier hierseldst.

Gebar ene.

November: 5. Dem Gcfangenwärter Johs. Ludwig Scharmann ein Sohn. 8. Dem Kaufmann Carl Wenzel eine Tochter. 8. Dem Tapezier Friedrich Appel ein Sohn, Ludwig Joh. Karl. 7. Dem Schmied Jacob Arnold eine Tochter, Katharine Magdalene. 8. Dem Lackirer Philipp Horn eine Tochter, Margarethe Marie. 10. Dem Pfarrer August Dingeldey ein Sohn. 10 Dem Schuhmacher Fried. Hainer ein Sohn. 10. Dem Schuhmacher Philipp Appel ein Sohn, Friedrich Ernst. 11. Dem Bankier Jacob Grünewald ein Sohn, Heinrich. 11. Dem Schutzmann Johannes Schwarz ein Sohn. 14. Dem Glaser Friedrich AlSleben eine Tochter. 15. Dem Bremser Ernst Heine ein Sohn.

dtotbettt.

November: 11. Anna Müller, 2»/« Jahre alt, Tockter von Bäcker Ludwig Müller II. zu Wtcscck. 11. Albert Heß, 11 Jahre alt, Sohn des verstorbenen Schuhmachers Karl Heß dahier. 11. Friedrich D'aser, 20 Jahre alt, Spengler von Dtebu'g, Dragoner im Großh. Hess. Drog.-Reg. Nr. 24 zu Butzbach. 11. Conrad Wenderoth, 36 Jahre alt, Ackerer von Körle, Kreis Melsungen. 12. Heinrich Schlierbach, 2»/« Jabre alt, Tochter von Gaftwirth Ludwig Schlierbach zu Bieber. 13. Wilhelm Volz, 52 Jahre alt, Taglähner dahier. 15. Julius Simbrick, 29 Jahre alt, Oberkellner von Wien. 15. Jeanette Simon Witlwe, 72 Jabre alt, von Gemünden, Ober- westerwaldkrets. 16. Lina Scheuster, 1 Jahr alt, Tochter von Schäfer Friedrich Scheufl-r zu Biskirchen.

Auszug aus den Airehenbüchevn

-er Etavt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getränte.

Matthäusgemeinde.

Den 10. November. Ludwig Peter Bingel, Packer zu Gießen, und Marie Margarethe Henrich. Tochter des verstorbenen iFabrik- arbeiters Johann Jakob Henrich zu Esch.

Den 14. November. Heinrich Jericho, Meier zu Nieder- Gemünden, und Helene Katharine Emilie Henkel, Tochter des ver­storbenen Corpsdieners Christian Henkel zu Gießen.

Den 15. November. Michael Kreiling, Kaufmann zu Gießen, und Elisabeth Jungblut, Tochter des Gastwirths Christian Jungblut zu Gießen.

Den 16. November. Heinrich August Hermann Muller, Schneider zu Gießen, und Lina Maier, Tochter des verstorbenen Metzgers Michael Maier zu Niedershausen.

Johannesgemeinde.

Den 11. November. Carl Heinrich Emil Lehrmund, Lackirer zu Gießen, ein Wittwer, und Anna Helene Durian, Tochter des Privatmanns Anton Durian zu Seligenstadt.

Den 14. November. Jobann Georg Kraft, Metzger und Wirth zu Gießen, ein Wittwer, und Maria Schrimpf, Tochter des Schneider­meisters Heinrich Schrimpf zu Heblos.

Denselben. Konrad Balser, Taglöhner zu Gießen, und Anna Maria Geiß, Tochter des verstorbenen Mühlarztes Peter Geiß zu Sellnrod.

Militärgem einde.

Den 16. November. Ernst Ferdinand Heß, Vicefeldwebel, und Hermine Müller, Tochter deS Schreiners Heinrich Müller zu Wetzlar.

Getaufte.

Matthäusgemeinde.

Den 11. November. Dem Gaftwirth LouiS Bourgeois eine Tochter, Mathilde, geboren den 11. October.

MarkuSgemeinde.

Den 11. November. Dem Mehgermeister Fritz Schlörb eine Tochter, Adelheid Elise Lina, geboren den 4. Ociober.

Denselben. Dem Kaufmann Friedrich Traxel ein Sohn, Heinrich Wilhelm Jakob HanS Emil, geboren den 5. October.

Lukasgemeinde.

Den 11. November. Dem Taglöhner Karl Schäfer eine Tochter, Elise Marie Christine, geboren den 7. October.

Denselben. Dem Hilfsführer Louis Jung eine Tochter, Melitta Henriette Elisabeth, geboren den 22. August.

Denselben. Dem Bahnarbeiter Philipp Balser eine Tochter, Margarethe, geboren den 27. September.

JohanneSgemeinde.

Den 12. November. Dem Großh. Gymnasiallehrer Dr.'@eorg Clemm eine Tochter, Hedwig Amalie Friederike Luise, geboren bm 9. October.

veerdigte.

Markusgemeinde.

Den 13. November. Albert Heß, Sohn des verstorbenen Schuhmachers Karl Heß, 11 Jahre alt, starb den 11. November.

Den 14. November. Wilhelm Dolz, Taglöhner, alt 52 Jahre, starb den 13. November.

Johannesgemeinde.

Den 11 November. Anna Marie Johanna Wagner, Tochter des Schuhmachers Johannes Wagner, all 8 Jahre, starb den 8. November.

Militärgemeinde.

Den 14. November. Friedrich Draser, Dragoner zu Butzbach, Sohn des verstorbenen Bahnwärters Daniel Draser zu Dieburg, 20 Jahre alt, starb den 11. November.

II! .. ----------------------- ------

Schiffsnaehvichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 16. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Aller, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. November von Bremen und am 7. November von Southampton abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angenommen.

Die Rentabilität jeder maschinellen

Anlage Wird bedeutend erhdht durch Ausstellung eines ökonomisch arbeitenden Betriebörnotors. Als sparsamste Betriebsmaschinen sind die Locomobilen mit ausz iehbaren Röhrenkessein von R. Wolf in Magdeburg-Bncka« bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der Industrie undLandwtrthschasl verbreitet. GeringerBrennmaterial- verbrauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerhaftigkeit sind die Haupt­vorzuge dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur auf allen deutschen Locoinobil-Concurrenzen stets den Sieg baoongetragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mit den höchsten Preisen ausgezeichnet find. [4427

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