München, 16. Mar. Die Kammer der Abgeordneten genehmigte heute mir 96 gegen 24 Stimmen 4 Mill. Mk. für die Matncorrection von Aschaffenburg bis Kitzingen und 2,777,000 Mk. für die Einrichtung der Ketten- schleppschtfffahrt auf dieser Strecke.
Loudon, 16. Mai. Die Londoner Droschkenkutscher haben in einer in der Nacht abgehaltenen Versammlung beschlossen, heute zu striken.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 16. Mai. Nach den bisher getroffenen Bestimmungen wird der Kaiser am 30. d. M. früh in Berlin wieder eintreffen und an demselben Tage Vormittags die Frühjahrsparade des Garde-Corps auf dem Tempelhoser Felde abhalten.
Berlin, 16. Mai. Die heutige Extra-Ausgabe des DUlitär-Wochenblattes veröffentlicht die Verabschiedung von 16 Generalen.
Berlin, 16. Mai. Wie das „Berl. Tagebl." meldet, sind die Mitglieder des Ausschusses für die Berliner Gewerbeausstellung heute Vormittag nach Potsdam zu Herrn v. Lucanus berufen worden, vermuthlich um die kaiserliche Entscheidung aus die Immediateingabe in Betreff des Hippodrom entgegenzunehmen.
Berlin, 16. Mai. Die heutige Sitzung des Berg- arbeitercongresses begann mit einem groffen Gezänk über die Geschäftsordnung und den Vorsitz. Zu Tagespräsidenten waren gewählt: der Franzose Lamendin, der Engländer Wilson und der Deutsche Struntz. Lamendin lehnte nun aus irgend welchen Gründen ab, wogegen die Deutschen Pcotestirten, da sie offenbar dem gemäßigten Wilson den Vorsitz nicht gönnten. Schließlich legten sich Singer und Liebknecht ins Mittel und Lamendin übernahm das Präsidium, nachdem noch der oberschlesische Delegirte Waldstein sich dagegen verwahrt hatte, daß der Congreß von Socialdemokraten geleitet werde,- die Mehrzahl der Bergarbeiter stände treu zu Kaiser, Reich und Papst. Waldstein wurde hinausgebracht.
Berlin, 16. Mai. Nach dem Beschlüsse des Brauervereins werden heute etwa 600 Bravereiarbeiter entlassen. Die Zahl der ausständigen Böttcher beträgt 296. Die Gewerkschaftscommission beabsichtigt Volksversamm- tungen gegen die Brauereien einzuberufen.
Berlin, 16. Mai. Wie die „Vossische Zeitung" mittheilt, ist Kanzler Leist mit dem am 10. Mai in Hamburg an- gekommenen Dampfer der Woermannlinie nicht eingetroffen, weil er wegen Abwesenheit von Kamerun den Ruckkehrbefehl zu spät erhalten habe. Leist werde erst Ende Juni nach Deutschland kommen.
Karlsruhe, 16. Mai. Der sechste Allgemeine Deutsche Philologentag faßte heute Vormittag im Anschluß an einen Vortrag des Directors Walter-Frankfurt über „Schriftliche Arbeiten bei dem fremdsprachlichen Unterricht nach der neueren Methode" und einem Vortrage des Dr. Beyer- München über „Lautschulung im Anfangsunterricht" folgende Thesen: 1) Die practische phonetische Schulung hat mit dem Deutschen zu beginnen und zwar in den Volksschulen und, solange cs allgemein nicht angängig, zunächst in den unteren Klassen der höheren Schulen; 2) Schreibübungen im Anschluß an Gelesenes als Ersatz des Uebersetzens aus dem Deutschen zuzulassen,- 3) es ist zu wünschen, daß beim Abschluß und in der Reifeprüfung an Stelle der bisherigen schriftlichen lieber» setzungen dem Ziele der Schulen entsprechendere schriftliche Arbeiten gestattet werden. Die erste These wurde von Professor Förster, die zweite von Director Walter beantragt.
Karlsruhe, 16. Mai. Der sechste Allgemeine Deutsche Neuphilologenlag wählte als nächsten Versammlungsort Hamburg.
Köln, 16. Mai. Ein Petersburger Telegramm der „Köln. Ztg." bezeichnet die Kopenhagener Meldung von der bevorstehenden Doppelhochzeit am Petersburger Hofe als unrichtig. Die Vermählung der Großfürstin Xenia findet trotz der dreimonatlichen Familientrauer im August statt. Gleich darauf wird der Großfürst-Thronfolger seine Reise nach England und zwar auf dem Wasserwege mittelst der kaiserlichen Jacht „Polarstern" antreten.
Köln, 16. Mai. Aus Belgrad erfährt die „Köln. Ztg.", die serbische Regierung habe die Wiederbesetzung der Gesandtenposten in Berlin und Rom beschlossen. Für Berlin sei entweder der Führer der Fortschrittler, Garaschanin, oder der bisherige Gesandte in Paris in Aussicht genommen. — Die serbische Regierung beglückwünschte zum ersten Male die Königin Natalie seit ihrer Ausweisung zu deren Geburtstage.
Graz, 16. Mai. Der deutsche Kaiser hat dem Feldzeugmetster Reinländer sein Bild in prachtvollem Goldrahmen übersendet.
Lüttich, 16. Mai. Der verhaftete Anarchist Müller legte ein umfassendes Geständniß ab - er gab zu, Urheber des Attentats gegen den Dr. Renson und der Explosion in der Jacobskirche gewesen zu sein. Weiter 'gestand er ein, daß er von einem russischen Adligen Geld 'erhalten habe- derselbe habe ihn auch veranlaßt, die Attentate zu begehen. Die Bomben seien in Maastricht gefertigt und nach Lüttich gebracht worden. — Das Befinden des Dr. Renson hat sich inzwischen bedeutend gebessert.
Lüttich, 16. Mai. Der Staatsanwalt ordnete infolge der bei dem Verhör der verhafteten deutschen Anarchisten gemachten Enthüllungen eine strenge Ueberwachung zahlreicher deutscher Ansiedler an.
Paris, 16. Mai. Fast in jeder Nacht finden jetzt auf dem Roquetteplatze anläßlich der bevorstehenden Hinrichtung Henrys die bekannten wüsten Auftritte und Excesse statt. Die Polizei mußte bereits mehrere Male einschreiten.
Paris, 16. Mai. Nach dem „Figaro" denkt Carnot gar nicht daran, seine Candidatur zur Präsidentschaft wieder aufzustellen.
Paris, 16. Mai. „Figaro" publicirt heute einen längeren Artikel über neue diplomatische Enthüllungen und bespricht den Eintritt Spullers in das Ministerium. Der Verfasser des Artikels behauptet, Spuller habe eine Annäherung an Deutschland angestrebt, auf seine Veranlassung sei eine ossicielle Deputation zur Arbeiterconferenz nach Berlin geschickt worden, trotzdem sich Deutschland an der 1889er Pariser Weltausstellung nicht betheiligt habe. Besonders dadurch habe Spuller der deutschen Regierung großes Entgegenkommen gezeigt, daß er dieselbe über die Aufnahme etwaiger Ordensauszeichnungen an elsaß-lothringische Aussteller befragte. Deutscherseits habe man geantwortet, daff solche Auszeichnungen schlecht ausgenommen werden würden. Auf diesen Bescheid hin habe Spuller darauf verzichtet, die Ordensauszeichnungen in Vorschlag zu bringen.
Coealts nttb j)* *or»ritztelles.
Gießen, den 17. Mai 1894.
* * Militär Dieustuachrichten. Schmidt, Oberst-Lt. und etatsmäß. Stabsoffizier des Inf.-Regis. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, unter Beförderung zum Obersten, zum Commandeur des Inf. - Regts. von Horn (3. Rhein.) Nr. 29 ernannt, v. Wartenberg, Major und Bataillons- Commandeur vom Infanterie - Regiment Markgraf Ludwig Wilhelm (3. Bad.) Nr. 111, unter Beförderung zum Oberst- Lieutenant, als etatsmäH. Stabsoffizier in das Inf. - Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 versetzt.
* * Schuldienst»Nachrichten. Am 13. April wurde dem Schulverwalter, Schullehrer i. P. Adam Volk zu Harbach, Kr. Gießen, die.Lehrerstelle au der Gemeindeschule daselbst, — am 4. April wurde dem Schulverwalter Alphons Hartmann zu Gundersheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Frei-Weinheim, Kr. Bingen, — an demselben Tage wurde dem Schulverwalter Carl Gödtcl zu Lich eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Londorf, Kr. Gießen, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Johann Rieß zu Hirschhorn eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder-Jngelheim, Kreiß Bingen, übertragen; — an demselben Tage wurde der von dem katholischen Pfarrer zu Vilbel, Kreis Friedberg, auf die erste Lehrerstelle an der kathol. Schule daselbst präsentirte Schullehrer Eduard Arnold Kröger zu Oppershofen für diese Stelle bestätigt - — am 22. April wurde dem Schulamtsaspiranten Philipp Tiefel aus Ginsheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Arheilgen, Kr. Darmstadt, — an demselben Tage wurde dem Schulverwalter Friedrich Reif zu Ober-Flörs» heim die Lehrerstelle an der kathol. Schule daselbst, — an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Leonhard Eppelmann aus Mainz eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Neuhausen, Kreis Worms, übertragen.
* * Personalien. Am 12. Mai wurde der Salinenbauausseher bei der Badedirection Bad-Nauheim Kaspar Schwarz auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Juni l. I. an aus dem Dienste entlaffen. — Ernannt wurden am 1. Mai der «Schaffner Hermann Winter und der Bremser August Bender, beide bei den Oberhessischen Eisenbahnen, ersterer zum Zugführer, letzterer zum Schaffner bei den genannten Bahnen, beide auf Widerruf. — In den Ruhestand versetzt wurde am 1. Mai der Bahnwärter bei den Oberhessischen Eisenbahnen Heinrich Hartmann zu Wallenrod auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Juni l. I. an.
* * Der Veteranen - Krieger»Verein Ludwig zur Treue in Lollar begeht am Sonntag den 17. Juni d. I. das für das Kriegervereinswesen und ganz Hessen noch sehr seltene Fest des 50jährigen Bestehens. Die Feier dürfte sich bei den Vorbereitungen, welche nicht nur von dem Vereine, sondern auch von der Bewohnerschaft Lollars getroffen werden, zu einer der Sache, dem Vereine und dem Orte würdigen gestalten und sehr gut namentlich von den Kameraden besucht werden. Da gleichzeitig das Bezirksfest der Hassia stattfindet, so ist daraus zu rechnen, daß sämmtliche 32 Vereine des Hassia-Bezirks Gießen vollzählig erscheinen.
* * Die Königliche Eisenbahn-Direction Hannover hat in diesem Jahre wieder eine Nachweisung über diejenigen festen Sommer- und Rundreifekarlen herausgegeben, welche auf den Stationen ihres Bezirks aufliegen oder welche durch Anschlußrückfahrkarten mit verlängerter Gültigkeitsdauer von den betreffenden Stationen des Directionsbezirks Hannover aus nutzbar gemacht werden können. In der Nachweisung sind außerdem die Beförderungsbedingungen für zusammenstellbare Fahrscheinhefte enthalten. Im Interesse des reisenden Theils unserer Leser machen wir auf diese in Form eines Büchelchens herausgegebene Nachweisung besonders aufmerksam. Die Nachweisung kann durch die Fahtikanenausgabestellen des Directionsbezirks Hannover zum Preise von 25 Pf. bezogen werden.
* * Ein Storcheupaar, vermuthlich dasjenige, welches bisher auf dem alten Schlosse am Brandplatze nistete, hat sich seit einigen Tagen auf dem unbenützten Schornstein der zwischen Nordanlage und Steinstraße belegenen früheren Köhler'schen Schneidemühle (jetzt Herrn Rothschild gehörig), niedergelassen. Die Störche bauen flott darauf los, und erfreuen dazwischen die Kinder durch ihr Geklapper. Jedenfalls haben die Störche das Nest am Brandplatz verlassen, weil ihnen dort, trotz fleißigen Brütens der Störchin, das Elternglück versagt blieb.
* * Schlägerei. Zwischen Metzgerburschen und Barbter- gehülfen fand in verflossener Nacht auf der Mäusburg eine Keilerei statt, wobei es blutige Köpfe absetzte. Anzeigen wegen Körperverletzung wurden erhoben.
* * Verhaftet. Ein von Großh. Staatsanwaltschaft dahier wegen Betrugs verfolgter hiesiger Restaurateur wurde gestern hier festgenommen.
* * Da jetzt der „Goldregen" blüht, möge folgender Fall zur Warnung dienen: In Oldenburg hatten vor einigen Tagen zwei Kinder mit den Blüthen des Goldregenbaumes gespielt. Bald darauf bekamen sie heftiges Leibweh. Aerzt-
liche Hilfe wurde in Anspruch genommen und nun stellte e$ sich heraus, daß die Kinder Theile der Blüthen in den Mund genommen und verschluckt hatten. Alle Theile des Goldregenbaumes, Blüthen, Früchte, Blätter und Rinde sind bekanntlich sehr giftig. Die Eltern thun also wohl, ihre Kinder zu. warnen. In dem vorliegenden Falle wurde durch ärztliche Bemühungen das Leben der beiden Kinder gerettet.
* * Während der nächsten Kaisermanöver soll Blätter- Nachrichten zufolge ein sogenanntes Parteigängercorps, das aus besonderen Mannschaften von Intelligenz und Gewandtheit bestehen wird, gebildet werden. Man will hierbei Erfahrungen für den Krieg sammeln, beim in einem Kriege gegen Rußland, wo man von der Verwendung derartiger Corps, der sog. Jagdcommandos, die besonders im Rücken des Feindes auftreten, dem sie den größtmöglichsten Abbruch thun, ihn atarmtren, ermüden und peinigen, eine große Meinung hat, wird die deutsche Heeresleitung mit derartigen kühnen Unternehmungen zu rechnen haben und dafür Gegenmittel finden müssen. Das Corps wird speciell deswegen gebildet, um für diesen ungemein schwierigen, aber höchst interessanten Dienst die geeigneten Persönlichkeiten zu finden. Die Mannschaften müssen munter, lebhaft und sehr thätig fein,, sie müssen Beschwerden jeder Art mit Leichtigkeit ertragen und überwinden.
□ Reiskirchen, 17. Mai. Nächsten Sonntag den 20. Mai, Nachmittags 2 Uhr, hält der Bienenzüchterverein Gießen und Umgegend bei Herrn Gastwirth Gundrum dahier eine Versammlung ab. Durtz den Vortrag: „Was läßt sich thun, um die Bienenzucht für die hiesige Gegend zu einer möglichst ergiebigen zu gestalten?" dürfte die Versammlung einen recht interessanten Verlauf nehmen. Bienenzüchter, welche bis jetzt noch nicht Vereinsmitglieder sind, sind willkommen.
Darmstadt, 16. Mai. Zur Ausstattung des electro- technischen und physikalischen Instituts der hiesigen technischen Hochschule fordert die Regierung 225000 Mk. Der Neubau soll zu Beginn des nächsten Wintersemesters bezogen werden.
Mainz, 16. Mai. Gestern Abend wurde im Rheine bei Schierstein die Leiche des seit 10 Tagen abgängigen Postschaffners Sauer mit zusammengebundenen Beinen, einen schweren Stein an den Füßen, gelandet. Die Uhr fand sich noch bei ihm vor, auch 16 Mk. Geld, doch soll er über 100 Mk. bei sich gehabt haben. Nach Aussage der Verwandten wäre Selbstmord völlig ausgeschlossen. Verdächtig ist ein Privatmann, dessen Frau im Kappelhofe angestellt ist, die sich mit ihm und Sauer Nachts um 12 Uhr aus einer Weinwirihschast entfernte und dann verschwand, während der sog. Privatmann erst um r/23 Uhr nach Hause gekommen sein soll.
K astel, 15. Mai. Heute Morgen hat sich der Militär- Posten vom 117. Infanterie-Regiment am Wiesbadener Thor erschossen.
Vom Main, 14. Mai. Beim Bebauen der Felder werden am Untermaine gegenwärtig Engerlinge massenhaft aufgefunden. Ganze Körbe voll dieser gefräßigen In»' secten werden von den Landwirthen aufgelesen, ganz abgesehen von den großen Mengen, die von den gierigen Vöglein vertilgt werden. Es hat allen Anschein, daß demnächst wiederum ein bedeutendes Maikäferflugjahr eintritt.
* Mannheim, 16. Mai. Der Tabakhändler R. Trau-" mann, der im unmittelbaren Zusammenhänge mit dem Bankerott Maas seine Zahlungen bei 1 900 000 Mark Passiven gegen 110 000 Mark Activa einstellte, wurde heute zu 1 Jahr Gefängniß wegen Bankerotts infolge von Spiel, verurtheilt. Drei Monate Untersuchungshaft werden angerechnet. Der Umfang der Traumann'schen Speculationen soll sich in den letzten fünf Jahren auf 2 2 Millionen belaufen haben.
* Hamburg, 16. Mai. Heute früh wurde im hiesigen Hafen eine Barkasse von einem Schleppdampfer übersegelt. Von den fünf Insassen der Barkasse fanden vier den Tod in den Wellen.
* Der unruhige Pol. Nachdem vor einigen Jahren auf. der Berliner Sternwarte beobachtet und durch besondere. Expeditionen sichergestellt war, daß die Erdachse, die wir. bisher als unverrückbar fest im Raume liegend angesehetr hatten, nicht unbedeutende Schwenkungen ansführt, hak. sich jetzt herausgestellt, daß der Nordpol seine Lage fortwährend ändert. Bei genaueren Prüfungen der geographischen Breite europäischer und amerikanischer (Stationen ergab sich, daß in Amerika die Breite beständig zu-, in Europa beständig abnimmt - das war nur dadurch zu erklären, daff der Nordpol sich regelmäßig von Europa entfernt und Amerika nähert. Nun unternahm man systematische Messungen und fand, daß der Pol in der That, ungefähr der Richtung der Westküste Grönlands folgend, wandert, und zwar ist der Betrag dieser Südwestwanderung gar nicht so unbedeutend, er beläuft sich auf vier Fuß im Jahre.
* Wo wird am meisten gearbeitet? Die jährlichem Arbeitstage betragen in Centralrußland 267, Schottland 275,. Kanada 278, England ebensoviel, Portugal 283, Russisch- Polen 288, Spanien 290, Oesterreich 292, den russischen Ostseeprovinzen ebensoviel, in Italien 298, Bayern, Belgien, Brasilien und Luxemburg je 300, Sachsen, Frankreich, Finnland, Württemberg, der Schweiz, Dänemark und Norwegen je 302, in Schweden 304, Preußen und Jrrland je 305, in den Vereinigten Staaten von Nordamerika 306, in Holland 308, in Ungarn 312 Tage.
* Brüderchen und Schwesterchen. Als Er auf die Welt kam, war Sie zwei Jahre alt und äußerte eine unbändige Freude über das kleine Brüderchen. Als es drei Jahre alt war, war Sie bereits fünf Jahre alt und sagte zu dem kleinen Mann: „Du, Du mußt schön artig fein und mir


