Die G. hatte sich von dem Verlobten mit der Erklärung verabschiedet, daß sie seinem Glücke nicht im Wege stehen wolle.
* eine Lehrerstelle in Dar eS Salaam hat der Lehrer Blank in Rixdorf bei Berlin angenommen. Die Stelle ist ihm vom Auswärtigen Amt übertragen worden. Herr Blank studirt noch ein Jahr am orientalischen Seminar das Suaheli, um dann im ostasrikanischen Schutzgebiet eine deutsche Schule zu gründen und auszubauen. Der Lehrer hat sich zunächst auf drei Dienstjahre verpflichtet und bezieht neben freier Hin- und Rückfahrt, sowie freier Wohnung ein Gehalt von jährlich 4000 Mk., das auf 6000 Mk. erhöht werden kann.
* eine eigeuthümliche Auffassung über das Wesen der Stenographie entwickelte, wie das „Magaz. f. Sten." schreibt, ein Theilnehmer an der im November v. I. in Mainz abgehaltenen Versammlung von Weinbaubetheiiigten. Dieser Herr, ein Weinbergbesitzer aus Kreuznach und neugewähltes Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses, äußerte nach einer Rede des Reichsraths Dr. Buhl: „Die Ausführungen des Herrn Reichsraths Dr. Buhl waren so vortrefflich, daß ich beantrage, daß die Rede stenographiert werde, um sie allen Reichstagsmitgliedern zu übersenden." Unter stürmischer Heiterkeit der Versammlung bemerkte der Vorsitzende, daß es jetzt zu spät sei, wenn man die Rede des Herrn Dr. Buhl stenographieren wolle, daß aber das Bureau der Versammlung, im Geiste des Redners weitausschauend, Stenographen engagiert habe, die bereits seit Beginn der Versammlung in Thätigkeit seien.
* Das kluge Dienstmädchen. Frau vom Hause: „Um'S Himmels willen, was schmierst Du denn auf's Sopha?" — Dienstmädchen: „Senf, damit die Katz nicht mehr drauf geht!"
* Kiuderzoologie. Kind (das auf einer Wiese eine Katze, eine Kuh und ein Lamm sieht): „Mama: Mimi, Muhmuh, Mähmäh!"
* Selbsterkenulmß. Der junge Rechtsanwalt Mäusle hält seine erste Vertheidigungsrede. Er hat einen kleinen Knaben wegen eines unbedeuteten Diebstahls zn vertheidigen. Gegen Schluß steigert er sein Pathos und ruft: „Und nun, meine Herren, sehen Sie den Angeklagten, diesen armen, zitternden Knaben recht genau an, — er hat keinen Vater, keine Mutter, keinen Freund, keinen Rechts beistand—" Ungeheures Gelächter. „Fahren Sie nur fort, Herr College", bemerkte der Vorsitzende, „ich bin ganz Ihrer Ansicht!"
Verehr, Land. uttö volkswirthschaft.
H. Heppenheim an der Bergstraße. Die bedeutendsten Weinbaugebtele tm Grotzherzoglvam Hessen liegen am Rhein und an der Bergstraße. Heber den 1893ar und seine Entwickelung in Rhetn- bessen hat Ihre Zeitung im Monat December einen Bericht gebracht. Um das Bild über das merkwürdige Wetnjahr zu vervollständigen, erlauben wir uns einen Bericht über die Resultate an der Bergstraße hier folgen zu laffen. Bet uns an der Bergstraße sind die Erträge nicht so gleichmäßig ausgefallen, wie in Rheinbesstn; die Erträge schwanken erheblich. Während der eine Winzer kaum den dritten Theil eines vollen Ertrages ernten konnte, war dem andern das Dreifache bescheert worden, so daß man hier sagen durfte: Wer das Glück hat, führt die Braut heim. Aber auch mit der Güte des Producies macht man andere Erfahrungen als an den Ufern des Rheines, indem nur ein Theil des Mostes denjenigen hochfeinen Grad von Reife und Edelfäule erreichte, den man nach dem überreichen Sonnenschein in 1893 erwarten sollte. Die Gründe dafür ergeben sich aus Nachfolgendem: Manche Weinstöcke waren so überreich beladen, daß die Trauben nicht vollständig durchzeitigen konnten. Andere Stöcke, besonders solche, die in flachgründigem Böden sitzen, litten so sehr durch die übermäßige Hitze und Trockenheit, daß sie ihre Trauben nicht regelmäßig durchbringen konnten. Der dritte Grund ist der, daß zu frühe geherbstet wurde, ein Fehler, der schon seit Menschengedenken an der oberen Bergstraße gemacht wird und gegen den schwer anzukämpfen ist. Wir werden weiter unten noch einmal darauf zurückkommen. Wo diese drei Mängel, die wir soeben andeuteten, nicht vorkamen, hat es in der Bergstraße ebenfalls einen 1893er gegeben, der zu den besten des Jahrhunderts gerechnet werden muß. Besonders gute Sachen, die weit hinaus bekannt sind, verdienen kurz genannt zu werden: Als Bergsträßer Rothweine, die vorzugsweise an der oberen Bergstraße gedeihen, nennen wir den Weinheimer und den Lützelsachser. Bon Heppenheimer Erzeugnissen (Weißweinen) sind der Schloßberger und der Steinkopfer zu nennen. Einen sehr angenehmen Wein erzeugt das Dörfchen Hambach, welches in einem kleinen Seitenthälchen dicht hinter der berühmten Ruine Starkenburg (im Jahre 1064 von Ulrich Abt von Lorsch erbaut) steckt. Bensheim Hal treffliche Weine, z. B. Kirchberg, Pfaffenstein, Kallgasse, Paulus, Pfaffenrech u. a. Von Auerbacher Gewächsen find die berühmtesten: Auerbacher Rott und Schloßberg. Auch Zwingenberg, Jugenheim, Seehetm, Zell und Gronau bringen in guten Jahren schöne Gewächse zum Vorscheine. Der Bergsträßer Wein besitzt ungemein viel Zuckerstoff, das ist der Grund, weßhalb er gar lieblich über die Zunge läuft; er geht aber dabei schwer auf die Nerven und wer sich von dem angenehmen Geschmack verleiden läßt, etliche Gläser über sein gewohntes Quantum zu nehmen, der muß fast ausnahmslos Buße zahlen. Erst wenn man sich vom Sitze erhebt, merkt man, daß der Wein die ganze Welt zum Tanzen bringt und man hat seine Noth, die gerade Linie zu halten. Dem Bergsträßer fehlt aber das feine Aroma und die angenehme Säure des Rheinweines, wodurch letzterer so haltbar wird, während der Bergsträßer Wein stets in seinen jungen Jahren verbraucht werden sollte. Die Schwere und der Zuckerreichthum des Bergsträßers machen ihn besonders zu Verschmtlweinen mit leichten, säuerlichen Pfälzer und rheinhessischen Weinen sehr geeignet. Die Bergsträßer Weinhändler wissen in geschickter Weise die Eigenschasten beider Gewächse durch Mischungen zu vereinigen, was aber durchaus keine
Weinpanscherei ist. Was den Preis des 1893ers bei uns betrifft, sc? ist er — wie auch von anderen Weingegenden gemeldet wurde — hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Als Ursache kann man die allgemeine Geschästsunlust in erster Linie bezeichnen. Aber auch die in Aussicht stehende Weinsteuer drückte auf den Preis und veranlaßte die Käufer um 10 oder mehr Procent weniger zu bieten. Dies ist ein Fingerzeig dafür, daß die Wetnsteuer doch zuletzt auf den Producenten zurückaewälzt wird. — Was die Gährung und den Ausbau des 1893ers anbelangt, so ist die erstere gut verlaufen und man ist mit der Weiterentwtckelung des Productes sehr zufrieden. Daher kommt es, daß die Preise anziehen, wie Sie dies im vorigen Monate ganz richtig auch für die Rheinweine in Aussicht gestellt haben. — Wie oben bereits angedeutet, besteht an der oberen Bergstraße der Gebrauch, möglichst frühzeitig zu herbsten. Dies hat seinen Grund da,in, daß die kleinen Winzer Ende September des Geldes sehr benöthigen. Erlöse aus Getreide, Tabak ober Obst find manchmal nicht vorhanden, der Traubenmost wird baar bezahlt, also drängt man darauf, daß die Weinernte beginnen soll. Ferner rotrb hervorgehoben, daß die Bergsträßer Trauben weicher und nicht so widerstandsfähig gegen schlechte Witterungseinflüsse sind, wie die rheinhessischen Trauben, Regenwetter bringe sie zum Zerplatzen und dadurch ginge an Menge verloren, was an Güte gewonnen würde. Daran ist manches Wahre, aber es können doch große Fehler gemacht werden. Wir haben Jahrgänge gehabt — Einsender erinnert sich noch lebhaft an 1874 — in welchen der October fast ganz sonnig und warm wurde, so daß dieser erst die Trauben fein und zuckerreich machte. Wer Ende September herbstete, erhielt einen Saurach bet wenig Quantum; wer Ende October las, bekam einen delicaten Wein bei viel Brühe. Man soll daher nicht zu frühe beginnen. Dem Geldbedürfnisse der kleinen Winzer können Spar- und Darlehnskassen abhelfen, während der richtigeren Behandlung und Derwerthung des Bergsträßer Productes durch Gründung von Winzergenossenschäften, wie man sie auch an der Mosel unö Abr hat, aufgeholfen werden kann. Da die 1893er Weine alle sehr zuckerreich sind, wird es lange dauern, bis sie flaschenreif werden; ähnlich erging es mit den 1857er,. 1858er, 1859er und 1865er Gewächsen, die sich nur schwer Hellen wollten. Der 1865er Bergsträßer bekam wegen seines Zuckerreich- thums einen förmlichen Madeirageschmack. Wer derartige Weine liebt, dem rathen wir, 1893er von den oben bezeichneten Gewächsen aus den Gemarkungen Heppenheim, Bensheim und Auerbach zu bestellen, er wird es nicht bereuen. — Auch über die Aussichten für das Jahr 1894 mögen noch einige Worte hier folgen. Ein wohlausgereiftes Reb(Trag-)holz ist bei dem Weinstock Hauptbedingung, wenn er etwas hervorbringen soll, denn an jungen Trieben aus Schößlingen desselben Jahres wachsen keine Trauben. Das abgelaufene Jahr bildete treffliches Tragholz, welches durch den milden Herbst vollständig auszeitigte. Die erste Januardekade brachte ziemlich trockene Kälte, die aber nicht schadete. Für den Weinstock ist eisiger Nebel und Duft besonders schädlich, ebenso warmer Sonnenschein am Tage und sehr tiefe Temperatur bei der Nacht. Die Reben werden dadurch am Tage stark ausgedehnt, in der Nacht heftig zusammengezogen, wodurch das Zellengewebe zerstört wird. Bi- jeht sieht es noch gut aus; bis alle Gefahren vorüber sind, pflegt es Johannistag zu werden. Wenn wir etwas Gutes um jene Zeit zu berichten haben, wollen wir es den freundlichen Lesern nicht vorenthalten.
Holzversteigerung
im Gießener Stadlwalde.
Dienstag den 20. März, Vormittags 9l/2 Uhr beginnend, soll im Fernewald in den Districten Strangswiese, Dornstrauch und Kohlschlag nachverzeichnetes Holz versteigert werden.
375 Fichten- und Kiefern - Stämme mit 197,79 fm (bis zu 37 em Durchmesser),
11 Eichen-Stämme mit 5,51 fm, 497 Fichtenderbstangen m. 44,28 „
18,6 rm Nadel-Scheitholz,
62,2 „ „ Knüppelholz,
88,1 „ „ Stockholz,
5210 Wellen „ Reisig,
6 rm Eichen-Scheitholz,
2 „ „ Stockholz,
100 Wellen Eichen-Reisig,
17 rm Buchen-Knüppel,
400 Wellen Buchen-Reisig,
2 rm Aspen-Scheitholz, 1010 Wellen Weichholz.
Die Zusammenkunft ist an der StrangSwiese. [2346
Gießen, den 16. März 1894.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.
Bekanntmachung.
Die im Wilbrand'schen Garten befindlichen Obst- und Spalierbäume, Himbeer- und Johannisbeerstöcke sowie Zierbäume und Ziersträucher, soweit dieselben in die Verlängerung der Steinstraße bis zur Marburgerstraße fallen, sollen
Mittwoch, den 21. März1894,
Vormittags 9 Uhr, an Ort und Stelle versteigert werden. ES wird bemerkt, daß ein Theil dieser Pflanzen sich noch zum Versetzen eignet.
Gießen, den 16. März 1894.
Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 2341
Montag den 19. März.
Nachmittags 2 Uhr, werben imBieker ’fdjen Saale versteigert: Möbel aller Arten, Regulateure, 7 Spiegel, 1 gr- Spielwerk, 1 Schleudermaschine, 1 Nähmaschine, 1 Hobelbank, 1 Pferd, 3 Wagen, 1 Sommerwagen, 1 Pianino u. a. m.
Geißler, 2340 Gerichtsvollzieher.
Bekanntmachung.
Dienstag den 20. März 1894, Nachmittags 2 Uhr, werden im hiesigen Bürgerhospital, Seltersweg Nr. 11, Mobiliargegenstände, aus verschiedenen Nachlässen herrührend, bestehend in Sophas, Kommoden, Tischen, Stühlen, Weißzeug, Kleidern rc. meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.
Gießen, den 15. März 1894.
Die Armendeputation der Stadt Gießen Gnauth.
Ladung.
Julius Stern, geboren zu Bellersheim, Kreis Gießen, am 24.Januar 1867, zuletzt wohnhaft in Hungen, Handelsmann, Jsraelite, wird beschuldigt, ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein.
Uebertretung gegen § 360 No. 3 des Strafgesetzbuchs.
Derselbe wird auf
Dienstag den 8. Mai 1894, Vormittags IO Uhr
vor das Großherzogliche Schöffengericht Hungen zur Hauptverhandlung geladen.
Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nach § 472 der Strafproceßordnung von dem Großherzoglichen Bezirks, Com- mando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.
Gießen, den 24.Februar 1894. Der Großherzogliche Amtsanwalt.
Wiener.______2113
Mittwoch den 21. März,
Nachmittags 21/» Uhr,
sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Adolf Hillgürtner Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 40 Nr. 20CV10 — 83 qm Hofralthe im Gartfeld,
Flur 40 Nr. 200m/iqo — 110 qm Grabgarten daselbst,
Flur 40 Nr. 200“/foo — 761 qm Grabgarten daselbst,
Flur 40 Nr. 20028/ioo — 9 qm Gartenhaus daselbst
öffentlich freiwillig versteigert werden.
Gießen, 13. März 1894.
Großh. Ortsgericht Gießen.
___________I. A.: Bogt. 2266
200 Gentner Magnnm- Bonum-Kartoffeln
abzugeben auf der [2112
Heuchelheimer Mühle.
Holzverfteigerung.
In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. d. Lumda werden versteigert:
I. Dienstag den 20. März 1894, Bormittags 9 Uhr, aus den Districten Neue-Wald, Aspenstrauch, Hainstrauch und Hainwald:
A. Bau- und Werkholz:
4 Buchen-Stämme mit 9,49 cbm Inhalt,
3 Eichen-Stämme mit 1,04 cbm Inhalt,
B. Brennholz:
242,4 rm Buchen-, 3 rm Aspen-Scheiter,
156 „ n 2 „ 1, Knüppel, r ,
525 „ „ 50 „ Weiden- und Aspen-, 80 rm Nadel-Zopfreis.
II. Mittwoch den 21. März 1894, Vormittags 10 Uhr, aus den Districten Fortbachseck, Alteunner und Himberg:
A. Bau- und Werkholz:
3 Eichen-Stämme mit 1,15 cbm Inhalt,
14 Nadel-Stämme mit 4,30 cbm Inhalt.
B. Brennholz:
1 rm Buchen-, 54 rm Eichen-, 8 rm Nadel-, 1 rm Aspen-Scheiter,
24 rm Eichen-, 109 rm Nadel-Knüppel,
60 rm Buchen-Stamm-, 10 rm Buchen-, 100 rm Eichen-Zopfreis, 370 rm Nadel-Stamm-, 380 rm Nadel-Zopfreis.
Zusammenkunft ist am ersten Tage im District Neue-Wald bei Nr. 1, am zweiten Tage im District Buchwald, unmittelbar an der Straße von Treis nach Mainzlar.
Treis a. d. Lda., den 14. März 1894.
Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lda.
2291_______________ Benner._________________________
Mobiliar Versteigerung.
Montag den 19. und wenn nöthig Dienstag den 20.März, jedesmal Nachmittags 2 Uhr beginnend, g
versteigere Grünbergerstraste Nr. 32 III. nachfolgende Gegenstände: ein sehr gut erhaltenes Tafelclavier, mehrere Sophas, fünf Betten, einen Kleiderschrank, Kommoden, Waschtische, ein Schreibpult mit Glasaufsatz, Sessel, Stühle, Tische, dabei ein sehr großer eichener, Nachttische, einen Blumentisch, mehrere Spiegel und Bilder, eine Parthie Kartoffeln, Waschbütten und sonstiges Haus- und Küchengeräthe.
2347 I. A.- Schneider, Taxator.
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Holzversteigerung.
Es werden versteigert:
1. Dienstag den 27. März aus den Abth. Tempel 10, 27, 48, Dörnergrund 28, 46 c, 55 b, Schiffenberg 30 und Buchenberg 57:
35 Fichtenftämme von 12—29 cm Durchm. und 5—20 m Länge mit 14,98 fm.
84 Fichtenderbstangen von 8 bis 12 cm Durchm. und 8—12 m Länge mit 5,37 fm.
Hainbuche«: 2 rm Knüppel, 40 Wellen; Birken: 2 rm Rundscheiter ; Eichen: 6,7 rm Knüppel, 1430 Wellen, l rrn Stöcke; Nadel: 359 rm Scheiter, 369,1 rm Knüppel, (hiervon 63 rm in Schichten von 3,5 m Länge), 5830 Wellen, 156,1 rm Stöcke; Weichholz: -30 Wellen, zerstreut liegend.
Das in Tempel 10, 27, Dörnergrund 28, 46 c, Schiffenberg 30, Buchenberg 57 lagernde Buchen-, Eichen- und Nadel-Scheiter-, Knüppel-, Reisig- und Stockholz, sowie das Fichtenstammholz und das Weichholzreisig wird nicht vorgezeigt, e« kommt gegen 12 Uhr zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen.
2. Donnerstag den 29. März aus den Abth. Dörnergrund 55 b und Rehhecke 52:
Buchen: 7,6 rm Knüppel, 400 Wellen, 4,6 rm Stöcke; Eichen: 26 rm Scheiter, 4,8 rm Knüppel, 5230 Wellen, 28,9 rm Stöcke; Nadel: .110 rm Scheiter, 57 rm Knüppel, 1780 Wellen, 26 rm Stöcke.
Zusammenkunft an beiden Tage» jedesmal um 9 Uhr Vormittags auf der Kreisstraße Gießen—Steinberg am Uebergang über die Eisenbahn.
Nähere Auskunft erheilt der Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten.
Gießen, den 12. März 1894.
Großh. Oberförsterei Schiffenberg.
Heyer. 2357
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A. Fangmann.


