Ausgabe 
18.3.1894 Erstes Blatt
 
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Wien. 16. Mürz. Nach derN. Fr. Pr." wird die > Deutsche Kaiserin nach ihrem Aufenthalt in Abbazia auf f drei Tage nach Wien kommen.

Budapest, 16. März. Der Zustand K o ssuths hat sich etwas gebeffert.

Paris, 16. März. Wie jetzt bekannt wird, war der Attentäter Pauvel ein bekannter, von der Polizei scharf bewachter anarchistischer Clubredner. Er wohnte, wie Ravachol, in St. Denis und arbeitete früher in einer Sodafabrik von Paul Meins. Ec gehörte zu den intimeren Freunden Daillant's, nach dessen Tod er oft davon sprach, ihn an der Bourgeosie rächen zu wollen.

Paris, 16. März. PauvelS, der Attentäter aus der Madeleinekirche, war ein intimer Freund Paul Reclus', ist Belgier von Geburt und aus Frankreich ausgewiesen. Nach den Kirchenbüchern wurde er am 29. Januar 1864 zu Cour- cellcs geboren. Man fand bei der Leiche Pauvels, der in der rechten Hand noch einen Revolver hielt, einen Brief an seine Mutter vor. NachtS wurde bet der letzteren, die in einer Pariser Vorstadt wohnt, Haussuchung vorgenommen, deren Resultat bisher unbekannt ist. Die Eigenthümer der beiden Hotels, in denen letzthin Attentate begangen sind, wurden mit der Leiche confrontirt, konnten aber in den Ge­sichtszügen derselben den Attentäter Rabardy nicht wieder erkennen. In dem Portemonnaie Pauvels befand sich eine Fahrkarte von Marseille nach Spanien. Drei Individuen, welche kurz nach der Explosion in der Nähe der Madeleine­kirche verhaftet wurden, sind heute Morgen bereits verhört und entlassen worden.

Brussel, 16. März. König Leopold hat sich gestern zu einem mehrwöchentlichen Aufenthalt nach der Schweiz begeben.

Antwerpen, 16. März. Die Arbeiten in der Aus­stellung schreiten rüstig vorwärts. Die Nachricht, daß der König am 5. Mai die Ausstellung eröffnen werde, hat eine freudige Erregung unter der Bevölkerung wachgerufen.

Loudon, 16. März. Der soeben bekannt gegebene Marine-Etat für 1894/95 beträgt 347,320,000 Mark, übersteigt den vorjährigen daher etwa um 60 Millionen. Das Schiffsmakerial soll um 7 Schlachtschiffe erster Klaffe und 6 Panzerkreuzer vermehrt werden, wodurch eine Mehr- einstellung von 6700 Mann erforderlich ist.

Petersburg, 16. März. Die protestantischen Schulen in den baltischen Provinzen werden demnächst einer Reorgani­sation unterzogen und den Jnspectoren unterstellt, welche das Unterrichtsministerium ernennen wird.

Sitzung -er Stadtverordneten

am 15. März 1894.

(Schluß.)

(Die Mittheilung in voriger Nummer wegen der Er­höhung des Ausschlags-Coesfizienten aus die Communalsteuer ist dahin zu berichtigen, daß es stattvon 28,2 auf 26,8" heißen muß:von 28,2 auf 28,8". Ref.)

Zu den zwei Gesuchen um Erlaubniß zum Wirthschasts- betrieb, bezw. zum Ausschank und Verkauf von Branntwein, wird dem Anträge der Commission entsprechend die Bedürfnißfrage bejaht. Gesuchsteller sind Herr Johannes Betz im Wiener Hof und Herr Wilhelm Seuling, welcher sein Geschäft von der Nordanlage nach der Schottstraße verlegte.

Die nach den Bestimmungen der LandeSfeuerlös chordnu der Zustimmung des Stadtvorstandes und des Kreisamts bedürfenden Satzungen der Freiw. Gail'scheu Feuer­wehr werden en bloc genehmigt, da sie im großen Ganzen mit denjenigen der Gießener Freiw. Feuerwehr überein« stimmen.

Dem Entwurf der Satzungen des Städtetages für das Großherzogthum Hessen stimmt die Versammlung zu und tritt danach die Stadt Gießen dem Städtetag bei. Die nächstjährige Versammlung findet wahrscheinlich in Gießen statt.

Bäckermeister Peter Pseiffer hat sein Gesuch wegen Pacht eines Holzlagerplatzes zurückgezogen.

Das Gesuch des Herrn Chr. Petri V. um Rückkauf der s. Z. an die Stadt verkauften Zufahrt zum früher Kempff'schen Grundstücke wird genehmigt, der Preis hierfür auf 230 Mk. festgesetzt und bestimmt, daß Gesuchsteller sämmt- liche Kosten des Kaufvertrags übernimmt.

Dem Gesuch des Herrn Quästors Orbig um käufliche Ueberlassung eines 14 Meter langen hölzernen Spaliers entlang feiner Besitzung an dem vom Bahnhof nach der Frankfurter Straße führenden Fußpfad wird zugestimmt.

Das Gesuch des Herrn Chr. Haubach I. wegen Ver­größerung seiner Scheuer int Neustädter Feld soll, vorbehaltlich des Widerrufs, befürwortet werden.

Das Gesuch des Herrn Wilhelm Weigel um Er­laubniß zum Bauen in der Löberstraße wurde von der Tagesordnung abgesetzt, da ein neuer Plan eingereicht wurde.

Herr Maurermeister Winn hat den Anschluß feines Neubaues in der Hofmannstraße an die Wasserleitung bean­tragt. Da genannte Straße noch Privatstraße ist, so kann die Herstellung der Zuleitungsstrecke von der Frankfurter Straße aus nur auf Kosten des Gesuchstellers erfolgen ; derselbe beabsichtigt, die Straße auSzubauen, weshalb die Deputation für das Gas- und Wasserwerk beantragt hat, die Gasleitung gleich mit zu legen. Es wird sonach Aus­führung dieser Arbeiten beschlossen und zwar die Wasser­leitung zum Boranschlagsbetrage von 740 Mk. zu Lasten des Herrn Winn, die Gasleitung zum Voranschlagsbetrage von 562 Mk. zu Lasten der Stadt.

Den Schuldienern derjenigen Schulhäuser, in welchen int vergangenen Jahre Fortbildungsunterricht ertheilt wurde, werden je 25 Mk. für Reinigung der Schulzimmer bewilligt.

Zu Sachverständigen für die Prüfung der Obstbäume auf das Vorhandensein der Blutlaus werden die Herren Stadtverordneten Helfrich und Simon und die Feld- geschworenen Chr. Haubach und Carl Steinberger wieder­gewählt.

Den an dem Weg an denWingerten interessirten Steinbruchbefitzern wurde seither eine jährliche Vergütung dafür bewilligt, daß sie fraglichen Weg in fahrbarem Zustand zu er­halten hatten. Dem Gesuche des Herrn I. G. Pfaff, als Nachfolger im Betrieb des Haubach'schen Steinbruchs in das bisher mit letzterem bestandene BertragSverhältniß eintreten zu können, wird stattgegeben.

Der Uebergang des Hohleichwegs über einen den letzteren kreuzenden Graben ist nach Mittheilung intereffirter Landwirthe infolge Verschlammung öfters unpassirbar. Die Baudeputation hat die Herstellung einer hölzernen Ueber- brückung beantragt, die Stadtverordneten Versammlung beschließt demgemäß.

Der Antrag der Baudeputation auf Einleitung des Enteignungsverfahrens gegen Hetrn Fabrikant Scheid wird nach kurzer Berathung, in welcher die Herren Horn­berger und Helfrich sich dafür aussprechen, daß den Wünschen des Herrn Scheid möglichst entsprochen werden solle, angenommen. Es handelt sich um den Theil des Scheid'schen Besitzthums, welcher zum Ausbau der Reststrecke der Steinstraße, zwischen Schottstraße und Marburger Straße, noch nöthig ist, um eine der künftigen Bedeutung der Stein­straße entsprechende Einfahrt von der Marburger Straße aus zu erhalten. Dies würde zur Folge haben, daß entlang des Giebels am Scheid'schen Hause ein keilförmiger Streifen bliebe, wogegen Herr Scheid Anspruch auf Belassung eines parallel zum Hause laufenden, N/z Meter breiten Streifens erhoben hat.

Friedrich Diez.

Zu seinem 100. Geburtstag.

(Nachdruck verboten.)

Mit gerechtem Stolz darf unsere Vaterstadt auf die Zahl der Männer blicken, die durch ihren Ruhm den Namen Gießens in alle Welt hinansgerragen haben. Durften wir bereits be­rühmten Mitbürgern Denkmale errichten oder das Ehrenbürger- recht verleihen, so feiern wir in diesen Tagen den hundertsten Geburtstag eines der größten Söhne der alten Musenstadt an der Lahn. Nicht wir allein, nicht allein das ganze ge­lehrte Deutschland, ganz Europa feiert mit uns das Ge- dächtniß an Fri ed ri ch Diez, den Begründer der romanischen Philologie.

Es gilt hier nicht, der Bedeutung des Gelehrten Diez gerecht zu werden das geschieht anderswo und von anderer Seite viel bester, als wir es vermöchten, wir wollen nur in kurzen Zügen den äußeren Lebensgang eines Mannes be­trachten, der, in stiller Bescheidenheit wirkend, so unendlich Großes vollbracht hat. Diese Bescheidenheit, das Nichthervor- treten mit seiner Person, hat es auch verursacht, daß wir über Diezens Leben verhältnißmäßig so wenig wissen. Was darüber bis jetzt bekannt geworden ist, hat Profestor W. Förster in seiner am 3. März zu Bonn gehaltenen Festrede verwerthet, wcßhalb wir uns im Folgenden haupt­sächlich dieser Darstellung anschließen.

Am 15. März des Jahres 1794 wurde Friedrich Diez in dem jetzt dem Herrn Bäckermeister Faß in den Neuen Bäuen gehörigen Hause, das nun seit zehn Jahren eine Gedenk­tafel tragt, geboren. Sein Vater war der Regierungssecretär, später Commissionsrath Diez. Den ersten gelehrten Unter­richt erhielt Friedrich auf dem Gymnasium (Pädagog") unserer Vaterstadt, wo sein Lehrer der Archäologe Friedrich Gottl. Weicker war, der auf ihn bestimmenden Einfluß ge­winnen sollte. Welcker nämlich war es, der dem jungen Pädagogschüler auch Unterricht in der italienischen Sprache ertheilte. Später, nachdem Diez sich am 13. Mai 1811 als Studiosus der Philologie und Theologie in die Universitäts- matrikel eingeschrieben hatte, fand er Welcker als Lehrer wieder^. Um diesen bildete sich ein Kreis strebsamer Jünglinge, in den auch Diez als Mitglied des philologischen Seminars eintrat. Hier traf er Konrad Schwenck, Georg Thudichum und die beiden Brüder Follenius.Es war damals", sagt Förster, die glückliche Zeit, wo die Studien noch nicht auf die blose Examensurcht aufgebaut waren, wo neben gründlichen Fach­studien auch Geschichte, Philosophie und Aesthetik,. sowie Literatur gern und viel getrieben wurde". Es war aber auch die Zeit, da der flammende Patliotismus der jungen Herzen mit grimmigem Unmuth das fremde Joch duldete, das Deutsch­lands Nacken niederbog. Kein Wunder, daß, als Blücher im November 1813 in Gießen einzog und zu den Waffen rief, die akademische Jugend mit mächtiger Begeisterung dem Rufe folgte. Mit seinen Freunden trat auch Diez in das neu- gebildete hessische freiwillige Jägercarps ein, in dessen 3. Compagnie Welcker zum Oberlieutenant gewählt worden war. Nach der Rückkehr aus dem Feldzuge, in dessen Ver- lauf Diez bis nach Lyon gekommen war, wurde in Gießen die teutsche Gesellschaft" gegründet, der auch^ die Freunde bei­traten. Auch von der Burschenschaft der L-chwarzen, die sich nach Auflösung derGesellschaft" gebildet hatte, soll Diez Mitglied gewesen sein. In dieser Zeit erstreckten sich seine Studien auf alte und neue Sprachen, besonders auf Italienisch, Spanisch und Portugiesisch. Im Herbst 1816 folgte Diez seinem Freund und Lehrer Welcker nach Göttingen, wohin dieser einen ehrenvollen Ruf erhalten und angenommen hatte. Doch bereits im folgenden Jahre kehrte er nach Gießen zurück, um zu promoviren. Eine Augenkrankheit hinderte indeß die schnelle Ausführung feines Planes. Auf einer nach der Ge­nesung unternommenen Reise besuchte er Goethe, der ihn freundlich ausnahm und auf die provenyalische Literatur auf­merksam machte, indem er ihm auf einen Zettel Raynouards WerkChoix de la poesie des Troubadours geschrieben haben soll.

Unterdessen hatte sich die äußere Lage der Familie Diez so gestaltet, daß für den jungen Gelehrten die Annahme einer festen Stellung als dringend wünschenSwerth erschien. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen begab er sich 1819 als Hauslehrer nach Holland, mußte aber seines Augenübels wegen schon im folgenden Jahre die S'elle wieder aufgeben. Um diese Zeit wurde sein erstes WeikAltspanische Romanzen" gedruckt. Sein nächster Plan war eine Geschichte der Trou­badours.Er fand so den festen Punkt, von dem aus er mit Sicherheit sein großes Lebenswerk so glänzend ausfuhren konnte," sagt Förster.

Aus der bedrängten Lage, in die er immer mehr ge- rathen war, wurde Friedrich Diez durch Welcker gerettet- Dieser war als Professor nach Bonn gegangen und ebnete dort seinem jungen Freund den Weg zum Lehrstuhl. In Gießen suchte unterdessen Diez den philosophischen Doctor- grad auf Grund seiner bereits veröffentlichten wissenschaft­lichen Arbeiten zu erlangen, aber alle Schwierigkeiten wurden erst überwunden, als- er die Ernennung zum Lector der ita­lienischen, spanischen und portugiesischen Literatur an der Universität Bonn in der Tasche hatte und so bei der Gießener Facultät als Ausländer gelten konnte. Ostern 1822 trat Diez sein neues Amt an, bereits am 12. Juli 1823 wurde er zum Extraordinarius, am 10. April 1830 zum Ordinarius ernannt freilich immer noch mit einem lächerlich geringen Gehalt. Bis fast in sein 60. Lebensjahr blieben überhaupt seine Gehaltsverhältnisse recht dürftige und erst in den letzten Jahren erhielt er namhafte Erhöhungen.

Mit dem Ordinariat hatte Diez fein Lebensziel erreicht. In einer langen Thätigkeit als academischer Lehrer hatte er sich die höchste Achtung feiner Cvllegen, die Liebe und Ver­ehrung feiner Schüler erworben. Für feine Erfolge als Lehrer und als Gelehrter wurden ihm hohe Ehren erwiesen. Ec besaß zehn Orden, darunter als ersten das Felddienst- zeichen des vormaligen Großh. Hessischen Jägercorps, feit 1866 den Orden pour le merite, Friedensklaffe für Wissen­schaft und Künste, und als letzten das Commandeurkreuz zweiter Klaffe des Großh. Hessischen LudwigSordens. Außer­dem besaß er Ehrendiplome von 15 europäischen gelehrten Gesellschaften.

Aber trotz dieser Ehrungen, wie sie nur Wenigen zu Theil werden, blieben die Grundzüge seines Characters Be­scheidenheit, Einfachheit und Schlichtheit. Niemals machte er von seiner Person viel Aufhebens, ja er war im Verkehr schüchtern, weshalb er auch nie in der Gesellschaft erschien. Trotzdem war er einem heiteren Verkehr in Freundeskreisen auch in späteren Jahren durchaus nicht abgeneigt. Ver­heiratet war Diez nicht- er brachte fein reiches Herz voll Liebe seinen Freunden und Schülern entgegen. Ein unver­gängliches Denkmal hat seinem treuen warmen FreundeSherz W. Förster durch die Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen Diez und seinem Freunde K. Ebenau gesetzt. Seiner Vaterstadt bewahrte Diez ein liebevolles Andenken, das er durch häufige Besuche bewies. Am 15. März 1872 erhielt er das Diplom als Ehrenbürger der Stadt Gießen. Am 21. Dccember 1893 endlich stiftete die Munificenz des hiesigen Stadtrathszum dankbaren ehrenden Andenken an den großen Gelehrten und Sohn unserer Stadt" den Betrag von 300 Mk., der alsDiezpreis" alle drei Jahre an einen Schüler der Universität Gießen für eine romanisch-philologische Arbeit ver­geben werden soll.

Noch ein Wort von den Hauptwerken des großen Ge­lehrten. Diez war ein genial veranlagter Mann, der in den verschiedensten Zweigen seiner Wissenschaft Großes geleistet hat. Als Literarhistoriker schrieb erDie Poesie der Trouba­dours" undLeben und Werke der Troubadours",ein Werk, wie kein Volk ein ähnliches bisher aufzuweisen hatte". Das Werk aber, durch das er der Begründer der Romonischen Philologie wurde, ist seineRomanische Grammatik", der als Bekrönung des Baues dasEihmologische Wörterbuch der Romanischen Sprachen" folgte. Noch eine Menge anderer Arbeiten, die wir nicht hier aufzählen können, entsproßten seiner fleißigen Feder, trotzdem er fast beständig mit körper­lichen Leiden besonders an den Augen zu kämpfen hatte-

Am 29. Mai 1879 entschlummerte der rastlose Forscher zur ewigen Ruhe. Die Romanisten Deutschlands, Frankreichs, Italiens beklagten mit seinem Tode den Verlust ihres Führers und Meisters. Und heute begehen wir den hundertsten Ge­burtstag unseres großen Ehrenbürgers. Die Universität wird seinem Andenken im Mai eine größere Feier weihen, und eine würdige Feder wird uns ein Bild zeichnen des Mannes, von dem wie von Wenigen das Wort gilt:Wer den Besten seiner Zeit genug gethan, der hat gelebt für alle Zeiten!"

totales nnd provinzielles,

Gießen, den 16. März 1894.

* * Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Heinrich von Preuße« passirte gestern Abend 9 Uhr 29 Minuten, mit dem Schnell­zug, auf der Rückreis e von Darmstadt, die hiesige Station.

* * Ernennung. Se. Königliche Hoheit der Großherzog hat den Finanzaspiranten Karl Fink aus Leusel zum Cal- culator bei der Buchhaltung Großh. Ministeriums der Finanzen ernannt.

* * Das HochzeilSgeschenk der KriegerkaweradschaftHasfia" für Se. Königliche Hoheit den Großherzog wird in einer sehr finnigen Gabe bestehen. Die Listen mit den Tausenden von Namen der alten Krieger, welche dazu beigefteuert haben, (die Originalunterschriften) werden in besonderer Mappe mit überreicht werden, so daß dieselben gewissermaßen eine Huldigungsadresse der Krieger bilden, wodurch deren Hochzeits- präsent ganz besonderen Werth erhält.

* * KriegerkameradschaftHasfia". Zum Präsidenten der KriegerkameradschaftHasfia" ist dem Vernehmen nach Herr Oberftlieutenant und Commandeur des Landwehrbezirks Gießen, Caspary, designirt- die Ernennung durch Se. Königliche

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