Sonnlaa den 18. März
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Nr. 65 Drittes Blatt.
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2lints- nnd Zlnzeigeblcrtt für den Kreis Gietzen.
I Hratisbeikage: chießener Kamikienbkätter.
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für de» falgenden Lag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr.
güt Annoncen-Bureau? M In- und Au«lande« nehme» Anzeigen für den „Sietzener Anzeiger- entgegen.
Biertckjähnger >ltW»(ltS*NU I 2 Mark 90 Ptg. ert< Bringerlohn. Durch die Poft dezog» 8 »art 50 Psg.
Madien, eptbü*» und Druckerei:
Der
#<4<xn Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montag«
Die Gießener »eeirtteiriUtt »erden dem Anzeiger »«chentttch dreimal deigde^.
Gießener Anzeig er
Kenerat-Mnzeiger.
Deutscher Reichstag.
72. bihoag. Donnerstag den 15. Marz 1894.
Aus der Tagesordnung steht die dritte Berathung deS Etats.
In der Generaldebatte bemerkt Abg. Liebknecht (Eoc.) über «en MUttartSmuS, angesichts der neuen Aufwmdungen Frankreichs sei vorauSzusehen, daß an den Reichstag wieder eine neue Milttär- »arlage herantretrn werde. Diesem System müsse endlich ein Ende gtmachl werden und deshalb werde die Partei deS Redners in der nächsten Session, gleich in den ersten Tagen, beantragen, den Gedanken der Umwandlung deS stehenden Heeres in ein Milizheer in Erwägung iu ziehen. Da» Volk habe sich am 15. Juni v. I. mit überwiegender Majorität gegen da« bestehende System deS Militarismus erklärt. t<n Vertrag mit Rußland bezeichnet Redner alü in politischer und wtrthschastlicher Beziehung von großem Werthe. Im Uebrtgen'lehne tktne Partei den Etat als Ganze« ab.
Nach einer Bemerkung deS Abg. Gras Kanttz-Podangen (cons.) wird die Generaldebatte geschloffen. In der Specialdebatte entstehen bemerkenSwerthe DiScussionen nicht.
ES folgen Etat des ReichSamtS deS Innern und Mili- tLr-Etat.
Bet letzterem wünscht Abg. LtngenS (Ctr.) vermehrte Seel- ietfle für die katholischen Soldaten.
Abg. v. Bennigsen (natl.) ersucht, nach Stade eine Arttllerie- Sbtheilung zu stationiren.
Minister Bronsart von Schellendors verspricht Erwägung dieser Forderung.
Ein Antrag v. Hompesch und Hammacher will die in der iwetten Lesung bei den Positionen „Reparaturen und kleinere Neubauten bei Magazinen ?c." gestrichenen Summen wtederherstellen, dagegen alü Compensatton zur Erwerbung eines ExercterplotzeS für bad 4. ArmeecorpS nur 1 Million, statt V/i Million, fowte zur Erwerbung eine« Fußarttllerie-Schießplatzes bei Thorn nur 2285000 Mk. ftrtt 2 485 000 Mk. bewilligen.
Dieser Antrag wird nach kurzer Debatte gegen die Stimmen «er Sozialdemokraten angenommen.
Beim Marine-Etat wünscht Abg. Jebfen (natl.), daß den Maschinisten auf Grund ihrer Fachausbildung durchweg das Recht jinn Einjährig Freiwilligen-Dienst gewährt werde.
Eapiiän-Lieutenant Kapelle hält dies nicht für angängig, da die Marine die dreijährige Dienstzeit der Maschinisten nicht entbehren könne. Trotzdem werde thunlichst den Maschinisten zweiter Klaffe «ehr Entgegenkommen gezeigt werden.
Abg. Lieber fragt an, welche Fürsorge für die Hinterbliebenen Zer auf der „Brandenburg" Verunglückten getroffen werde.
ReichSschatzsecretär Graf o. PosadowSkt erwidert, e« würde
zunächst die gesetzliche Versorgung etntreten und wo diese nicht auS- reiche, sollen Erttaunterstutzuugen aus den Dispositionsfonds gewährt werden.
Der Etat wird bewilligt.
Zum Etat der Justizverwaltung beantragen die Abgg. Auer u. Gen. (Soc.) eine Resolution, mit Rücksicht auf das Urtheil des sächsischen OberlandeSgerichtS, welches daS Vertheilen von Stimmzetteln für strafbar erklärt, „den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, bei den verbündeten Regierungen dahin zu wirken, daß die zur Durchführung der Auffassung de» Reichstage», dje Verthellung zu Wahlzwecken sei in dem $ 43 der Reichs-Gewerbe-Ordnung ein- geschloffm, geeigneten Anordnungen getroffen werden."
Abg. Auer (SocJ: ES seien schon verschiedentlich Anklagen erhoben, aber hier habe sich zum ersten Male ein oberster LandeS- gertchtshos dahin ausgesprochen, daß in der Verthellung von Stimmzetteln am Sonntage während des Gottesdienstes ein grober Unfug »u erblicken sei. Die Art, wie der Unfugsparagraph ausgelegt werde, fei nachgerade selbst zu einem Unfug geworden. (Dicepräsident Dr. Bürklin erklärt, es nicht dulden zu können, daß die Auslegungen deutscher Gerichte als Unfug bezeichnet würden.) Redner verbreitet sich dann über die Art der Derlheilnng von Flugblättern. Die der Socialdemokraten beanstande man auf jede Weise, während gegen die Verbreitung der antisemttischen Flugblätter nicht eingeschrittm werde.
Sachs. Gesandter Graf Hohentbal hält e8 für nicht noth- wendig, auf das Urtheil deS Oberlandesgerichtes näher einzugehen, umsoweniger, alS die Verfassung ben Gerichten unabhängige Rechtsprechung zuerkenne. Er könne nur betonen, daß bei Annahme der Resolution ein Einfluß auf die Gerichte nicht ausgeübt werden könne.
Abg. Träger (frcif.) schließt sich der Meinung des Abg. Auer vollständig an und spricht sich für die Annahme der Resolution auS. In Sachsen scheine man sich noch immer nicht daran gewöhnen zu können, daß daS Socialtstengesetz aufgehoben fei. Die sächsischen Ucthetle seien Mißgriffe, durch welche die Wahlfretheit auf das Aeußerste beeinträchligt würde.
Staatssecretär Nieberding: Es sei möglich, daß die Gerichte in der Auslegung deS Gesetze» zu weit gingen. WaS die Resolution betreffe, so würden die Regierungen jedenfalls zu einem Eingriff in die materielle Rechtsprechung nicht geneigt sein.
Abg. Rintelen (Ctr.) hält es für daS Beste, wenn die Antragsteller die Resolution zurückzögen. Der erste Theil der Resolution habe jedenfalls keinen Zweck und überschreite die Cornpetenz des Reichstages.
Abg. Zimmermann (Antis.) erklärt, trotz der zu mißbilligenden Art, wie der Antragsteller die Resolution begründet habe, für diese stimmen zu wollen.
Abg. EnnecceruS (natl.) spricht sich gegen den Antrag Auer aus.
Abg. Auer: Nachdem allgemein zugegeben worden sei, daß die Rechtsprechung deS sächsischen Oberlandetzgerichts keine sachgemäß« war, ziehe seine Partei ben Antrag zurück mit dem Vorbehalt, gelegentlich in anderer, geeigneterer Form auf ihn zurückzukowme».
Der Etat der Brausteuer wird ohne erhebliche Debatte erledigt.
Beim Postetat beantragen v. Bürklin unb o. Massow, bie In zweiter Lesung erfolgte Stteichung ber Stelle eines neuen (20.) oortrageuben RatheS rückgängig zu machen. Rach kurzer DiScusuon wirb bie Stelle bewilligt. ,
Eine Resolution bes Abg. Groeber (Ctr.), bie dollen Post- assistenten gleich ben MilitLranwSrtern nun Secretär-Examen zuzu- lassen, wirb angenommen, ebenso eine Resolution v. Manteuffel unb Graf Hompesch bett, einfachere Ausstattung ber ReichSbautcu unb Festsetzung eine« Regulativs bett, bie räumliche Ausbehnun» ber Dienstwohnungen.
Rach E lebtgung ber zum Etat eingelaufenen Petitionen unb kurzer DiScussion zwischen ben Abgg. Merbach, v. Liedermau» und Bebel über die Haltung der Angehörigen deS Assistenie»- verbandeS zur Socialbemokralie erfolgt bie Annahme beS Etat» in ber Gesammtabstimmung.
Das Haus vertagt sich hierauf.
Morgen (Freitag) 10 Uhr: Dritte Lesung bes russischen Hanbelsvcrtrages.
Schluß 5Vi Uhr.
73. Sitzung. Freitag ben 16. März 1894.
Zur brltten Berathung steht ber HanbelSvertrag mit Rußland.
In der Generaldebatte führt als erster Redner
Abg. Heyl von Herrnsheim (natl.) au», die Minderheit feiner Partei sei auch durch die für ben Vertrag gestellten politischen Motive nicht überzeugt worden. Und in wtrthschastlicher Beziehung habe gerade daS Jahr 1891 ben Beweis geliefert, daß auch ber 5 Mark-Zoll bie Verprovlanlirung Deutschlands nicht hindert. Unrichtig ser ferner bie Behauptung ber Vertreter der Regierung, daß der Kampfzoll von 1893 nicht preissteigernd gewirkt, also ber Land- wirthschaft nicht genützt habe. Wenn trotz bes Kampszolle-.- der Preis nicht gestiegen, sondern sogar gefallen fei, so habe das nur an der Speculatton in Berlin und deren größern Lägern gelegen. Die Ruffen hatten in Berlin la haussc speculirt gehabt und nur deren große Läger hätten einen Druck auf die Preise auSgeübt. Auch für die Industrie seien infolge der schwebenden Valuta-Verhältniffe in Rußland nicht die Vorthelle zu erwarten, auf welche man rechne. Das lehrten schon die Erfahrungen mit den bisherigen Handelsverträgen, insbesondere mit Italien. Den Segen der Exportindustrie erkenne ich nicht. Als Segen könne er biete Industrie aber nnr dann ansehen, wenn neben ihr eine schöne Landwirthschaft bestehe.
Feuilleton.
Die BKerdlumkn.
Erzählung von C. PleSky.
(2. Fortsetzung.)
.Bist ein ganzer Mann unb ein achter Rothburg," neintc der alte Graf, al« ber junge Offizier «Heber zu seinem »eit zurückgebliebenen Vater trat, „aber so geradezu galant brauchst Du nun mit ber kleinen braunen Hexe aber boch nicht zu sein."
Graf Curt biß sich bei diesen Worten de« Vater« auf bic Lippen unb schwieg still, benn er wußte, daß er doch ivemg Beifall bei dem strengen Herrn Papa finden würde, :venn er ihm sagte, baß die Bezeichnung „braune Hexe" für bie schöne junge Baronesse, welche zweifellos eine Dame oon höchster Distinction war, so ganz und gar nicht am platze sei.
„Warum bist Du denn so ruhig nach dem kleinen Abenteuer?" frag nach einer Pause der alte Graf feinen Lohn, die jetzt beide auf dem Heimwege nach Schloß Roth« bürg begriffen waren. „Bist wohl von dem tollen Wettlauf mit dem scheuen Pferde sehr ermüdet?"
„DaS kann Ich gerade nicht sagen," meinte Graf Curt Dffenherzig, „mir kam in Folge der Affaire nur der Gedanke in den Stirn, daß es doch geradezu lästig, ja widersinnig ist, roer.n wir ewig mit unseren Nachbarn, den BruneckS, in Feindschaft leben sollten. Ich glaube, baß die späteren Be- ützer von Bruneck unb Rothburg, nicht gcrabc so —"
.,Ei, was fällt Dir benn eigentlich ein, mein Herr Lohn?" fiel dem Sprecher der alte Graf ins Wort. „Hast Du fo wenig Achtung vor den Gefühlen Deines Vater«, baß D-u fie nicht für begründet genug hältst. Der Freiherr oon Bruneck kann niemals mein Freund fein, denn er hat mich unter dem Scheine deS Rechts mehrmals schmählich biritergangen. Sieh drüben diesen herrlichen Wald! Um demselben und noch um sünfzigtausend Thaler hat ber Frei- keir mich mit Hilfe geschickter Advocatenkniffe gebracht. Findest Du daS eines EdelrnanneS würdig? Bon anderen Kniffen, Üe ber saubere Baron sonst noch gegen mich auögeübt, will ich schweigen."
„Ja, Vater, was bic Erbschaftsansprüche, welche die Scronin Bruneck einst auf unser Familiengut machte, anbe« 'hi ist, so müssen dieselben doch rechtlich begründet gewesen
sein, sonst hätte die Baronin ober vielmehr ihr Gatte den Prozeß nicht gewonnen. Wenigstens sagte mir ein hervorragender Rechtsgelehrter in Berlin, Justizrath Wendel, mit dem ich letzten Winter bekannt wurde und dem ich einmal von unserem ErbschastSprozeffe erzählte, daß Du jedenfalls nicht ohne Grund durch drei Instanzen hindurch den Prozeß verloren hättest."
„Curt! Knabe! Bringe mich nicht in Wuth!" bornierte ber Graf los unb stampfte mit ben Füßen. „Willst Du mich auch noch wie all bie schadenfrohen Menschen unserer Nachbarschaft für einen in Thorheit ergrauten Narren halten, dem im Prozeffe ganz recht geschehen sei?"
Der junge Graf schüttelte wehmüthig den Kops und sagte: „Ich denke nicht an solche Schändlichkeit, Vater, ich bedauere Dich vielmehr herzlich, benn Du bist offenbar im besten Glauben bamalS bas Opfer eines verhängnißvollen Jrrthums geworden."
„Eines Jrrthums! Jawohl, eines JrrthumS!" entgegnete Graf Rothburg mit spöttischer Geberde, „und damit glaubt man mich für den colossalen Verlust trösten zu können."
„Aber alle Wunden heilt schließlich die Zeit," tröstete der junge Offizier, „und Du wirst den Aerger und Kummer über jenen schlimmen Prozeß wohl auch zum größten Theile im Laufe der Jahre überwunden haben."
„Rann man das, wenn man jeden Tag daS verlorene Gut vor Augen sehen muß!" klagte der alte Gras.
„Mein armer Vater!" fuhr der Sohn tröstend fort, „ich will wünschen, baß Du diesen Aerger und Kummer mit lammt der Feindschaft gegen die BruneckS noch öer» geffen lernst."
„Nie, nie!" erwiderte der alte Herr mit energischer Betonung, „und Dir verbiete ich mit aller Strenge, in keiner Weise bei irgend einer Gelegenheit zu den BruneckS in freundlichen Verkehr zu treten. Der heutige Fall war eine Ausnahme. Du mußtest als Cavalier der in Gefahr befindlichen Baroneffe zu Hilfe eilen. Dieser Fall wird aber Dir nicht wieder pasfiren."
„Leider!" seufzte heimlich der junge Offizier, auf welchen bie in ihrer entsetzlichen Verlegenheit so liebreizende Baroneffe Gertrud v. Bruneck einen so tiefen Eindruck gemacht hatte.
„Aber mein gutes, herziges Kind, meine süße Gertrud, waS ist denn nur vorgefallen, baß Du so blaß aussiehst unb mit verweinten Augen Dich schon wieder ertappen läßt, seit
dem Du gestern von Deinem AuSfluge in den Wald zurück- gekehrt bist?"
Mit diesen unb ähnlichen Worten bat unb beschwor bie Baronin von Bruneck nun wohl schon zum zehnten Male ihren Liebling, ihre sonst so fröhliche und heitere Tochter Gertrud.
Doch die jugendliche Baronesse blieb allen diesen Bitte« gegenüber stumm und traurig und antwortete höchstens mit räthselhaften Thränen in ben Augen.
Im Geheimen war auch schon der Diener, welcher bie Baronesse während des Spazierritts in ben Wald begleitet hatte, vom Baron wie von ber Baronin auSgesorscht worben, ob auf biesem Ausfluge ber Baroneffe irgend ein Unfall passirt sei, den diese auS Furcht darüber, daß sie bann nicht mehr zu Pferde steigen dürfe, ängstlich verschweige.
Aber Friedrich, dem seine junge Herrin strengste Verschwiegenheit über daS Abenteuer im Walde auferlegt hatte, wollte nichts Auffälliges auf dem Ritte im Walde beobachtet haben. Hinterher bekam Friedrich aber Gewissensbisse unb erklärte dem Freiherrn von Bruneck, baß sich allerdings bei dem AuSfluge im Walde eine seltsame Begebenheit zugetragen habe, daß ihm aber daS gnädige Fräulein mit Thränen i« den Augen beschworen habe, über die Sache zu schweigen und dem gnädigen Fräulein gegenüber könne er doch nicht gut sein gegebenes Wort brechen.
Die Folge dieser Eröffnung seitens des Dieners war aber nun natürlich, daß ber Freiherr unb bie Freifrau von Bruneck jetzt gemeinsam in ihre Tocht r brangen, baS „Geheimniß", wie sie bas räthselhafte Ereigniß im Walde nannten, ihnen anzuvertrauen. Noch wußte das junge Mädchen aber nicht genau, ob sie noch ferner hartnäckig schweigen ober ben Vorfall ihren Eltern antiertrauen sollte, denn der geftrige Tag hatte in Getrubs Herz daS Bilb deS ritterlichen jungen Grafen, ber von ihrem Vater mit Verachtung unb Spott behandelt wurde und der sie doch aus größter Lebens» gefahr befreit hatte, so unauflöslich eingegraben, daß fie nur mit begeisterter Liebe und Verehrung an den schönen Offizier denken konnte. Und tief, tief unglücklich für ihr ganzes Leben hielt sich bie Baroneffe, wenn sie daran dachte, baß fie ben ebeln Mann, ber in ihren Augen al« ber Herrlichste von Allen erschien, wahrscheinlich nie Wiedersehen werde, unb daß sie, wenn dies auch wirklich der Fall sein sollte„ doch niemals hoffen könne, jemals seine Liebe zu gewinnen,, denn zwischen ihnen lag ja ber unauslöschliche Groll ber Väter. —


